Kommentare

Hören wir das jetzt jeden Tag

Ergebnisse zählen mehr nicht. Es nervt langsam.

Wählerwille wird wiederholt missachtet

Dieses jamaikanische Theater ist eine tiefe Missachtung des Wählerwillens. Eine linksgrüne Mehrheit wurde bei der Bundestagswahl deutlich verfehlt, die Wähler haben sich für eine bürgerliche Mitte-Rechts-Regierung ausgesprochen, was schlicht heißt, dass Merkel mit der AfD zumindest sprechen muss und nicht mit linken Tagträumern aus der Ökoecke!

Das Projekt Jamaika der Kanzlerin

wird krachend scheitern. Mit dieser Kanzlerin ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen.
Aber man ist ja verantwortlich für die großen Dinge der Welt, was interessieren da die Interessen der deutschen Bevölkerung.
Auch wenn versucht wird,es uns zu verkaufen,die Welt kann Frau Merkel entbehren.

„Nomen est omen“!

Der karibischen Inselstaat, nach dem sich diese Koalition nennt, ist eine parlamentarischen Monarchie, die vor allem für ihre sozialen und wirtschaftlichen Probleme bekannt ist.

Mit dieser Koalition wird sich Deutschland hin zu jamaikanischen Verhältnissen entwickeln. Denn die Positionen der Jamaika-Koalitionäre sind dermaßen unterschiedlich, dass da etwas zusammengeschustert werden soll, was nicht zusammengehört. Das Ergebnis wird weder konservative noch christliche und erst recht nicht liberale oder soziale Politik sein, sondern Politik, die keine solchen Werte mehr kennt. Nur noch mehr Bevormundung der Bürger, denn jede Partei hat davon etwas im Gepäck. Es wird dann, wie bisher, Politik der Beliebigkeit dabei heraus kommen, die die Bürger ins Elend treibt.

Ah verstehe...

Ran an die Arbeit ist gleichzustellen mit wir schaffen das... also nach Merkel-logik: ich lasse andere schaffen oder „ran an die Arbeit“ und gucke was da rauskommt. Wenns gut läuft bekommt Frau Merkel die Loorbeeren und wenn nicht , schnell verstecken, damit sich die anderen wieder zerfleischen können. Ich bin echt mal gespannt was bei Jamaika rauskommt...

Die Raupen-Koalition

Nach vierwöchigem Tiefschlaf ist Merkel aufgewacht und hat ihre Arbeitshemung überwunden. Sie wolle nun „ran an die Arbeit“. Aus Wahltaktik und einer Wahl in der Province hat Merkel die Regierungbildung blockiert.

Dieser Fehlstart erinnert nicht an ein vierblättriges Kleeblatt sondern vielmehr an eine schwarz, grün, gelbe Raupe die sich verpuppt. Aus der hässlichen Raupen-Koalition kann nach einer Neuwahl ein wunderschöner farbiger, z.B. rot- grüner, Schmetterling entstehen.

re gerhard apfelbach

"die Wähler haben sich für eine bürgerliche Mitte-Rechts-Regierung ausgesprochen"

Völliger Quatsch: die Wählerstimmen einfach in 2 Haufen zu sortieren und daraus die Regierung zu bilden.

Ironischerweise hätten wir nach diesem Verfahren in den letzten vier Jahren eine rot-rot-grüne Regierung haben müssen.

Da hätten Sie aber zum "Wählerwillen" ganz anders kommentiert ...

Re 18:03 von Gerhard Apfelbach

100 % Prozent Übereinstimmung mit Ihrer Meinung. Es gibt keine gewählte linke Mehrheit. Der alternativlose linke Ökowahn hat keine Mehrheit bekommen.

Eine Koalition der Verlierer

Nach der Wahl in Niedersachsen, aus der die CDU mit einem Merkel-Malus hervor ging, dürfe eines klar sein: Die Jamaika-Koalition ist eine Koalition der Verlierer. Das lässt sich bei mir jedenfalls auch nicht durch Positiv-Berichterstattung über die Verhandlungen übertünchen.

18:03 von Gerhard Apfelbach

"Dieses jamaikanische Theater ist eine tiefe Missachtung des Wählerwillens. Eine linksgrüne Mehrheit wurde bei der Bundestagswahl deutlich verfehlt, die Wähler haben sich für eine bürgerliche Mitte-Rechts-Regierung ausgesprochen, was schlicht heißt, dass Merkel mit der AfD zumindest sprechen muss und nicht mit linken Tagträumern aus der Ökoecke!"
Was der 'Wählerwille' ist, ist ja wohl Interpretationssache. Ich erkenne in dem Wahlergebnis einen anderen 'Wählerwillen'.
Wenn dem wirklich so wäre, dass DER Wähler sich für eine 'bürgerliche Mitte-Rechts-Regierung' ausgesprochen hätte, dann wäre da aber die AfD sicher nicht dabei.
Es sei denn, Sie sehen 'bürgerliche Mitte-Rechts- Regierung' als euphemistische Umschreibung von 'bürgerlicher Rechts- bis rassistischer Rechtsaußen-Regierung'.

Ich frage mich dauernd, wie

Ich frage mich dauernd, wie csu und grüne zusammen passen.
Gehen wir vom kleinsten gemeinsamen Nenner aus, wird sich die nächsten 4 Jahre nichts ändern.
Außer, das die spd wieder hoffähug gemacht wird.
Auch wenns schlimm ist, schwarz rot ist die einzige Lösung.

18:10 von Hallelujah "... Interessen der deutschen .."

Bessere Straßen? Dickere Brieftaschen? Fettere Diesel? Vielleicht sollte man die Frau nicht immer schlechter machen als sie ist.
Es bedarf zur gemeinsamen Politikgestaltung gemeinsamer Grundlagen - wenn sich da drei, vier bürgerliche Gruppierungen zusammen tun, ist das weder besonders eigentümlich, noch fragwürdig.
Eine Wählerschaft, die den Status Quo oder ein Zurück ins dunkle Zeitalter herbeiwählt, das ist genau das, was niemand braucht, aber wenn man es schon bekommt, muss man zusehen wie man halbwegs schadlos durch dieses Desaster kommt. Und in der Verwaltung fragwürdiger Zustände hat Frau Merkel doch bisher ein gewisses Geschick bewiesen.
Es mag ja sein, das einige wenige in einem Zurück das eigene Interesse entdeckt zu haben meinen, aber der Zeit Pfeil zeigt ja nun mahl in eine andere Richtung und die Zahl der Probleme braucht Gestaltung und nicht Zementierung bzw. den Versuch durch Zeit Paradoxien andere Wirklichkeiten zu erschaffen.

@Gerhard Apfelbach, 18:03

die Wähler haben sich für eine bürgerliche Mitte-Rechts-Regierung ausgesprochen

Also ich habe niemanden gehört, der sich dafür ausgesprochen hat. Vielleicht überdenken Sie die Formulierung "die Wähler" noch mal.

Festgesellschaft

zu einem Anlass, mit dem ich gar nichts zu tun habe. Toll, wenn das so weiter geht.

so viele hier kennen "den Wählerwillen"

dass ich mich frage, warum denn keine "dem Wählerwillen" entsprechende Regierung zustande gekommen ist. Oder hat am Ende "der Wähler" anders abgestimmt, als er eigentlich wollte?

@ Ernst- , 20. Oktober 2017 um 18:25

Ernst-, Sie sehen das etwas zu streng.
---
Nicht alle sind Verlierer.
Ein(!) Wahl-Zugewinner in der Quadriga ist die FDP. Und die ist interessanterweise eben nicht wild entschlossen mit-zuregieren.
Weil die Partei sozusagen ein schwer gebranntes Kind ist, was koalieren mit Frau Merkel angeht.
Die Grünen werden sich nach max. 4 Jahren in Jamaica (ist das nicht auch eine sog. Bananenrepublik?) wundern wie wenig noch von ihnen übrig ist.

@ Gerhard Apfelbach um 18.03 Uhr

So sehe ich das auch. Habe zwar keine Sympathien für die Afd, aber die Grünen, die von mehr als 90% der Wählerinnen und Wähler nicht gewählt wurden, die sollten nicht beteiligt werden. Auch ich empfinde das als grobe Missachtung des Wählerwillens.

karwandler 18.21h

Korrekt. Sowohl rot-rot-grün 2013, als auch schwarz-gelb-blau 2017 wurden vor der jeweiligen Wahl ausgeschlossen und würden den Wählerwillen dementsprechend nicht wiedergeben.

Nichtsdestotrotz kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie "Jamaika" zusammen finden will...

Grüne sind nicht gleich Grüne!

Denn die pragmatischen Realisten unter den Grünen gibt es fast nur in Baden- Württemberg und in Bayern, im Rest des Landes haben zumeist doch eher die linken Dogmatiker in dieser Partei die Oberhand!

Und diese linken Hardliner der Grünen zusammen mit der konservativen CSU?

Zumindest wird das Ganze noch recht lustig werden!

18:03 von Gerhard Apfelbach

"was schlicht heißt, dass Merkel mit der AfD zumindest sprechen muss und nicht mit linken Tagträumern aus der Ökoecke!"
Und was soll dann ein Gespräch mit den rechten Träumern bringen? Die sollen doch in den nächsten 4 Jahren erst mal beweisen, dass sie überhaupt Politik machen können, die das Volk interessiert. Aber im Grunde werden sie wahrscheinlich nur als Gastredner wahrgenommen.

18:40 von Weltbürger2015

'bürgerlicher Rechts- bis rassistischer Rechtsaußen-Regierung'.

Sie lehnen sich da ziemlich weit aus dem Fenster wenn sie behaupten, daß alle 2 Millionen zur AFD gewechselte Wähler plötzlich Rassisten sind.

@Ernst- 18:25

Wenn es nur darum geht, dass die regieren die gewinnen müsste die AfD regieren nur weil sie von 4,8 auf 13% gesprungen ist. Dies hätten sicher die AfD Sympathisanten und Unterstützer gerne, aber mit einer Demokratie hätte dies dann gar nichts mehr zu tun. Darum sind gerade diese Leute gut beraten das Wahlergebnis zu akzeptieren und sich damit abzufinden, dass 87% der Wähler keinen Bock auf die AfD hatte.
Es ist positiv, dass Grüne, CDU/CSU und FDP sich zusammensetzen um eine Regierung zu bilden. Man sollte mal den Wahlkampf abstellen, dies gilt auch für diejenigen die auf allem und jedem rumhacken und Merkel nicht mögen. Diese Rummeckerei ist eine Krankheit in Deutschland, man meckert auf extrem hohen Niveau!

Mit Schulz auch nicht

Mit Schuluz hat das Projekt SPD auch keine Chance. Vielleicht sollte Wagenknecht zur SPD wechseln, damit wenigtens eine der "Volksparteien" eine neue Kanzlerkandidatin hat. Männliche Kandidaten sehe ich zur Zeit nirgends.

Ernst-

"Die Jamaika-Koalition ist eine Koalition der Verlierer."

Die FDP kann man wohl kaum als Verlierer bezeichnen.

Vielleicht bezweifel ich deshalb explizit bei der FDP, dass sie solch einem Konstrukt anschließt... ;)

Na dann ran an die Arbeit !

Es müssen viele dicke Bretter gebohrt werden wenn am Ende das " Kleeblatt " erfolgreich ihre Arbeit beenden kann.Danach muss auch noch die Parteibasis zustimmen. Na dann,viel Erfolg!

@Gerhard Apfelbach 18:03

Die AfD will überhaupt nicht mit irgendjemandem reden. Gauland und Weidel haben eindeutig gesagt, dass sie in die Opposition gehen wollen um O-Ton Gauland "Die Regierung zu jagen". Nennen Sie einen Grund warum irgendeine Partei bei diesem unmöglichen von Gauland gewählten Vokabular sich mit der AfD an den Tisch setzen sollte. Unglaublich, nur weil man es (bedauerlicherweise) geschafft hat 13% der Wähler mit inhaltsloser Parolen zu beeinflussen, schnappen jetzt offensichtlich die Anhänger dieser Partei über.
PS: Solange in der AfD immer noch Politiker wie Höcke, Poggenburg, Maier, Roland Ulbrich oder Martin Renner mitreden wird keine Partei diese Partei auch nur für eine Regierungskoalition auch nur in Erwägung ziehen. Wenn die AfD mitregieren will, muss sie sich vom rechten Flügel abwenden.

Spannendes Projekt

Ich verfolge die Verhandlungen mit Spannung. Ein schwarz-gelb-grünes Projekt hatten wir noch nicht und ich habe es auch nicht gewählt. Allerdings wünsche ich mir, dass die Protagonisten einen gemeinsamen Weg finden. Was mich in den vergangenen Jahren am meisten an unserer regierungsführenden Kanzlerin gestört hat, waren nicht existente zukunftsweisende Weichenstellungen (egal, ob mir gefallend oder nicht). Ich bin gespannt, ob sie es schafft aus den zum Teil weit auseinanderklaffenden Ideenansätzen ein zukunftsweisendes Projekt zu gestalten. Und, auch wenn ich keine der Parteien gewählt habe, wünsche ich der möglichen neuen Regierung viel Glück!

re ernst-

"Die Jamaika-Koalition ist eine Koalition der Verlierer."

Welche Koalition hätten Sie denn gern aus den Parteien, die zugewonnen haben?

um 19:37 von karwandler

"Welche Koalition hätten Sie denn gern aus den Parteien, die zugewonnen haben?"
Ha, ha, ha: Natürlich eine Koalition von AfD. FDP und Grünen! Das wäre doch eine Koalition, die Deutschland endlich voran bringt oder auch nicht?

@c.schroeder 19:02

[...] aber die Grünen, die von mehr als 90% der Wählerinnen und Wähler nicht gewählt wurden, die sollten nicht beteiligt werden. Auch ich empfinde das als grobe Missachtung des Wählerwillens.

Noch einer, der "den Wählerwillen" kennt. Mit diesem Wissen müssten Sie doch genau beschreiben können, wie die künftige Regierung auszusehen hat. Da bin ich gespannt.

Wir haben übrigens kein einzige Partei im Bundestag, die nicht von der Mehrheit der Wähler keine Stimme erhielt. Ist da überhaupt noch jemand berechtigt, in Koalitionsverhandlungen einzutreten?

@Minotaurus

Vielleicht bezweifel ich deshalb explizit bei der FDP, dass sie solch einem Konstrukt anschließt... ;)

Sollte sie es nicht tun, besteht für das soziale Miteinander in unserem Land noch Hoffnung. Aber das glaube ich nicht. Der gewachsene neoliberale Flügel der CDU und die FDP werden die Grünen in die Zange nehmen und kleinverhandeln - und dann bekommen wir wieder vier Jahre Kahlschlag in Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutzpolitik mit ein paar Ausnahmen, damit die Grünen ihrer Basis irgendwas vorweisen können, damit sie den Koalitionsvertrag billigt.

re c.schroeder

"aber die Grünen, die von mehr als 90% der Wählerinnen und Wähler nicht gewählt wurden, die sollten nicht beteiligt werden. Auch ich empfinde das als grobe Missachtung des Wählerwillens."

Informieren Sie sich doch mal, wie oft die FDP mit weniger als 10% in Koalitionen mit Union oder SPD regiert hat.

Vielleicht merken Sie dann, was für ein Unsinn diese Wählerwillen-Auslegungen sind.

@c.schroeder

aber die Grünen, die von mehr als 90% der Wählerinnen und Wähler nicht gewählt wurden, die sollten nicht beteiligt werden. Auch ich empfinde das als grobe Missachtung des Wählerwillens.

Warum nennen Sie da nur die Grünen? Soviel besser war das Ergebnis der FDP auch nicht.

Zum Scheitern verurteilt

Sehr geehrte Frau Merkel,
investieren Sie doch bitte nicht zu viel Zeit in ein Projekt welches Deutschland und darüber hinaus vielleicht die europäische Union schwächen könnte, wenn nicht sogar wird.
Wenn Sie eine Koalition eingehen, deren Forderungen und Resultat ein WischiWaschi von Lösungen und Interessen von ihren jeweiligen Vertretern abverlangt, ist dies in einer Zeit, die von den Regierungsgrössen fordert dass Politik mit Hammer, Nägeln und Köpfen gemacht wird, äusserst gefährlich und passt nicht in den geschichtlichen herausfordernden Zeitgeist.
Es ist nicht an der Zeit Experimente anzugehen, sondern auf Menschen, in diesem Fall Politiker zu vetrauen und sich zur Seite zu ziehen, welche durch ihre Erfahrung den Anforderung an Morgen gewachsen sind.
Sie selbst machen und agieren ja schliesslich auch nicht erst seit Gestern oder Vorgestern.
Ich bin mir sicher sowohl CDU als auch SPD haben aus ihrer Wahlschlappe gelernt und könnten somit die nötigen Weichen in die Zukunft stellen

20:54 von pkeszler

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Aber können sie sich wenigstens vorstellen, wie sich ein Wähler fühlt, dessen Partei gerade alle ihre Ideale über Bord wirft, nur um mitregieren zu können?

Der berühmt-berüchtigte Wählerwille...

Was soll das sein? Wähler wählen die von ihnen favorisierte Partei. Punkt. Koalitionen stehen meines Wissens nach nicht auf dem Wahlzettel.

Es war hier auch tatsächlich zu lesen, dass man doch eine Koalition der "Gewinner" machen sollte. Ja, da kommt Freude auf, hätte zwar keine Mehrheit, aber ein "Spaß" wäre es schon, wenn AfD, FDP, Grüne und Linke die Regierung stellen würden. Chips oder Popcorn und der Abend ist gerettet!
Nun aber ernsthaft: Wir haben immer noch Verhältniswahlrecht, was auch gut ist, und es ist an den Parteien eine regierungsfähige Mehrheit zu sondieren und zu einer Koalition zu einen. Mit einer "Schwampel" it das zwar schwieriger als in einer GroKo, aber unmöglich ist es keineswegs! Als völlig neue Konstellation im Bund ist es auf jeden Fall interessant - Der Druck liegt vorrangig auf den Grünen, denn wenn sie in ihren Kernthemen zu sehr der Union und der FDP nachgeben, wird es sie bei den nächsten Wahlen "zerbröseln". Aber ich denke, dass weiß diese Partei.

19:02 von c.schroeder

@ Gerhard Apfelbach um 18.03 Uhr

So sehe ich das auch. Habe zwar keine Sympathien für die Afd, aber die Grünen, die von mehr als 90% der Wählerinnen und Wähler nicht gewählt wurden, die sollten nicht beteiligt werden. Auch ich empfinde das als grobe Missachtung des Wählerwillens.
////
*
*
Ist MIßachtung des Wählerwillens nicht auch, wenn eine Partei die nur von 79,5 % nicht gewählt wurde, sich verweigert.
*
Denn sonst würden die Grünen für parlamentarische Arbeit, Ihrem Wunsch entsprechend, wirklich nicht gebraucht.

@ 21:38 von Jean-Baptiste

Sie schreiben: "Sehr geehrte Frau Merkel,
investieren Sie doch bitte nicht zu viel Zeit in ein Projekt welches Deutschland und darüber hinaus vielleicht die europäische Union schwächen könnte, wenn nicht sogar wird."

Welche Alternative sehen Sie? Die SPD ist ja offenkundig wild entschlossen nur Opposition zu wollen.

21:36 von BotschafterSarek

@c.schroeder

aber die Grünen, die von mehr als 90% der Wählerinnen und Wähler nicht gewählt wurden, die sollten nicht beteiligt werden. Auch ich empfinde das als grobe Missachtung des Wählerwillens.

Warum nennen Sie da nur die Grünen? Soviel besser war das Ergebnis der FDP auch nicht.
///
*
*
Die FDP hat aber nach Ihrem Rauswurf alles dazugewonnen für den Wiedereinzug.
*
Was den Grünen noch bevorsteht.

um 21:40 von barbarossa2

"Aber können sie sich wenigstens vorstellen, wie sich ein Wähler fühlt, dessen Partei gerade alle ihre Ideale über Bord wirft, nur um mitregieren zu können?"
Das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn ich habe die Grünen gewählt und nicht Frau Merkel,

@c.schroeder 19:02

Irgendeiner muss eben regieren und wenn sich dazu mehrer Parteien zusammenraffen ist es so, dies ist nicht gegen das geltende Recht in Deutschland. Komischerweise kommt das Argument mit dem Wählerwillen nur von AfD Sympathisanten. Die AfD kann ja gerne mal versuchen mit 13% eine Regierung zu stellen. Der deutsche Wähler hat nicht nur AfD gewählt, auch wenn dies einigen AfD Sympathisanten nicht passt.

Themenblöcke bei den Sondierungen

"1. Finanzen, Haushalt und Steuern"
Was genau ist damit gemeint?
Erbschaftssteuer mind. 80%? Vermögenssteuer mind. 75%?
Usw. ich wäre dafür, aber wie ist es wirklich gemeint?

re 21:38 von Jean-Baptiste

>>investieren Sie doch bitte nicht zu viel Zeit in ein Projekt welches Deutschland und darüber hinaus vielleicht die europäische Union schwächen könnte, wenn nicht sogar wird.<<

Die Koalitionsmöglichkeiten sind sehr begrenzt! Eine GroKo käme zwar noch infrage, aber, wie der ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD Thomas Oppermann sagte, nicht in derzeitiger personeller Aufstellung der Union.

Mit Ihrer Suggestion der "Schwächung der EU" spielen Sie auf die Grünen oder die FDP an? Beide Parteien sind nicht EU- kritisch, haben aber verschiedene Einstellungen dazu.

@Magfrad, 19.18h

Ihre Rechnung erstaunt mich immer wieder.
Dann rechnen Sie dem staunenden Publikum doch mal vor, wieviel Prozent der Wähler die Grünen und die Linke nicht wollten.
Gemessen am Abschneiden der AfD müssten gerade die Grünen doch die kleinsten Brötchen backen.
Sie scheinen mit der Einordnung des Wählerwillens ein Problem zu haben.

re barbarossa2

"wie sich ein Wähler fühlt, dessen Partei gerade alle ihre Ideale über Bord wirft, nur um mitregieren zu können?"

Stellen Sie sich mal vor: die meisten Wähler wählen eine Partei, damit die (mit)regieren kann.

Wofür denn sonst?

@um 22:49 von DerVaihinger

Der Wählerwille wird doch ausgeführt: Die meisten haben CDU oder SPD gewählt und die wollen nichts mit der AfD gemeinsam machen, das war den CDU und SPD Wählern bekannt, also wo liegt ihr Problem? Selber kleine Brötchen backen müssen?

@DerVaihinger 22:49

Wenn es nur nach dem Wählerwillen ginge, dann müssten sich die Nichtwähler mit 24% und die CDU/CSU zusammentun. Die kämen auf fast 60%. Ich habe überhaupt gar keine Probleme mit irgendwelchen Einordnungen. Ich habe aber ein Problem wenn Sympathisanten eine Partie die nur 13% Wählerstimmen bekommen hat rummeckeren und vom Wählerwillen fantasieren. Offensichtlich wollen einige unser politisches System in Deutschland auf den Kopf stellen. Es ist in Deutschland Tradition, dass sich Parteien zusammentun um eine Regierung zu bilden und dabei spielt keien Rolle wieviel Prozent sie bekommen. Wenn also die AfD unbedingt regieren will muss sie Parteien suchen die eine Koalition mit ihr eingehen.

re dervaihinger

"Gemessen am Abschneiden der AfD müssten gerade die Grünen doch die kleinsten Brötchen backen."

Sie übersehen da mal den kleinen Unterschied: Jeder AfD Wähler hat seine Stimme im Wissen abgegeben, dass weder jemand mit der AfD regieren würde noch die AfD von sich aus mitregieren will.

Jede Stimme für die AfD war ein Bekenntnis: keine Regierungsverantwortung.

Ausnahmsweise sehe ich hier mal den oft zitierten Wählerwillen als unzweifelhaft ausgedrückt an.

23:41 von Hackonya2

wer sagt das ?
dass jeder CDU Wähler nichts mit der AfD zu tun haben will ?
die AfD hat eigentlich nur bei Asyl und Zuwanderer ne Position
etwas wenig für den Wähler nur ein Thema ... außer das mit der Zuwanderung ist im so wichtig

00:01 von karwandler

Jede Stimme für die AfD war ein Bekenntnis: keine Regierungsverantwortung
.
oder eine Willenserklärung,
nicht noch mehr Asylbewerber, konsequente Abschiebung
weil für derlei Position gibt es keine Partei im Bundestag
wohl aber ein gewisser Wunsch in der Bevölkerung

23:52 von Magfrad

Wenn also die AfD unbedingt regieren will muss sie Parteien suchen die eine Koalition mit ihr eingehen
.
sollte ja in einer Demokratie möglich sein

wobei die CDU lehnt ja mit der LINKEN eine Zusammenarbeit auch ab
alle anderen mit der AfD
Sachsen betrachtet
eigentlich ein starkes Stück 27 % AfD Stimmen und 16 % LINKE Stimmen
also 43 % der Wähler zu ignorieren

Darstellung: