Kommentare

Pleitegeier

So macht man es auch mit Reedereien und legt Schiffe an die Kette, wenn alte Rechnungen nicht bezahlt wurden. Schade, daß der Flugticketbesitzer vor dem 15.8. das nicht auch so machen können.
Sehr dämlich übrigens, zu Flughäfen mit offenen Rechnungen zu fliegen.

Der Flughafenbetreiber....

...hat sich wohl gedacht, besser der Flieger an der Kette als eine aussichtslose Forderung auf der Insolvenztabelle. Hätte ich wohl auch gemacht, wenn ich vom Schuldner so eine freche Antwort bekomme und im Ausland sitze....

Zitat von AirBerlin auf Tagesschau.de:
"Wir haben dem Flughafen Keflavik mehrfach mitgeteilt, dass er eventuell bestehende Forderungen von vor dem 15. August 2017 aufgrund des geltenden Insolvenzrechts zur Insolvenztabelle anmelden muss."

Ich staune...

nur noch über die Wortwahl der TS. Sowohl der Duden, als auch ich verstehen unter "gestrandet" etwas ganz anderes!

Ist ganz einfach

Wer die Slot's von AB haben will muss den Vogel auslösen.
Was interressiert denn hier " deutsches Insolvenzrecht "
Habe selbst erlebt wie Iclandairpiloten nach dem Finanzkrach 2008 in Frankfurt mit BARCASH Gebühren und Sprit begleichen mussten, also entweder Geld oder der Vogel wird vekloppt.

17:20 von Caligula17

Pleitegeier

So macht man es auch mit Reedereien und legt Schiffe an die Kette, wenn alte Rechnungen nicht bezahlt wurden. Schade, daß der Flugticketbesitzer vor dem 15.8. das nicht auch so machen können.
Sehr dämlich übrigens, zu Flughäfen mit offenen Rechnungen zu fliegen.
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Klar denn alle anderen Länder müssen sich ja nicht an das Insolvensrecht halten??
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Aber EU-Gelder für Ihre Banken waren Ihnen auch mit dem deutschen Anteil genehm?
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Und neidischer Spott hätte für den Abgasbetrug eigentlich nicht einmal ausgereicht, aber Mitbestimmt kritisiert man nicht?

Anspruch

Als wenn d. Flughafenbetreiber die Dt. Insolvenztabelle interessiert.....
Flieger a.d. Kette, privat beschlagnahmen u. versteigern , fertig ist d. Kiste.

Caligula17

Möglicherweise gibt es mehrere Flughäfen, die noch offene Rechnungen habe. Wenn AirBerlin diese alle nicht mehr anfliegen würde, könnte es sein, dass die Einnahmen ganz wegbrechen. Bislang ging es auf Island ja auch immer gut.

Nur mal so zur Info

ISAVIA unterhält mehrere Flughäfen in Island. Viele davon sind Zuschussgeschäffte denn sie dienen der Bevölkerung im ländlichen Raum und auf den kleinen Inseln. Nicht zuletzt ist auch die Ambulanzfliegerei davon betroffen wenn ISAVIA die kleinen Flughäfen aufgeben müsste.
Das Land hat 330 000 Einwohner und da fallen solche Beträge wie die Gebühren von AB schon ins Gewicht. Klar für so einen Riesenbetrieb wie FRA oder MUC sind das die berühmten " Peanuts" aber hier tragen sie zur Existenz von ISAVIA und dem sicheren Luftverkehr bei.

Island hat

KEINE EU Gelder für die Bankenrettung genommen sondern Diese pleite gehen lassen. Auch zum Schaden der eigenen Bevölkerung.
Im Übrigen hat Island alle Schulden beim IWF und Norwegen vorzeitig beglichen.

ist ja nur noch eine woche

dann sind die berliner geschichte, und der flughafen ber kann auch wieder in ruhe kommen

Bankencrah aisland

Was hat der Banjencrash von Island mit diesem Fall zu tun? Sollen jetzt Privatleute und Firmen aus Island deutschen Firmen und Privatpersonen für immer dankbar sein und auf Ihre Forderungen verzichten? Ist doch Schmarrn...

Insolvenzrecht gegen Vertrag

Der isländische Flughafen ist nicht verpflichtet einen säumigen Schuldner Leistungen zu gewähren. Ganz im Gegenteil, Zug um Zug ist die allseits anerkannte Methode zu Vertragsbrüchen. Ein Unternehmer ist nicht verpflichtet seinem Handelspartner Kredit zu gewähren und bei dem hohen Risiko aus der Insolvenzmasse schöpfen zu müssen und jahrelang nur auf einen Teil des Geldes warten zu müssen macht auch keiner mit. AirBerlin zeigt sehr gut auf, dass weniger Rechtsverdreher ein Geschäft erfolgreich machen als vielmehr die Geschäftstätigkeit. Denn stünde die im Vordergrund, so hätten die Partner von AirBerlin sich nicht wegen Insolvenzverschleppung ärgern müssen. Wäre bereits 2015 die Insolvenz beantragt worden, wo bereits klar war, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen werden kann, dann wäre es nicht zu solchen Vorkommnissen gekommen. Aber wer denkt, dass Recht einem schützt, der war noch die vor Gericht.

und der manager der pleite-airline wird,

wie eben in der tagesschau berichtet, mit millionen bezahlt, die durch bankbürgschaften gesichert sind!!!! es ist unfassbar: man schickt langjährige arbeitnehmer in die arbeitslosigkeit, lässt passagiere, wie heute, auf Island stranden, weil man die gebühren nicht bezahlen kann, aber so einer bekommt das geld in den rachen geschoben???

und komme mir jetzt bloss niemand mit "sozialneid"...pfffft

Auf Island gestrandet

Kann es ein größeres Abenteuer geben? Gestrandet zwischen Vulkanen, Gletschern und Elfen und Trollen, da wo sich die Kontinentalplatten begegnen. Und all das in einer Welt in der die Menschen sich daran gewöhnt haben, dass alles geplant und durch und durchorganisiert ist.

Liebe Gestrandete,
seid dankbar für dieses Geschenk und genießt eure Zeit auf dieser wunderbaren und sagenhaften Insel :-)

Ich muss mir das mal auf der Zunge zergehen lassen.

Da wagt es eine insolvente Airline mit Schulden bei dem Flughafen in Keflavik, einen Flug nach Island anzumelden und den auch noch durchzuführen. Der Flug wird von Island aus genehmigt und die Airline fliegt dort hin. Kaum angekommen darf das Flugzeug nicht mehr abheben. Ich mag die Isländer eigentlich sehr. Aber dies ist nun schon ein starkes Stück. Bei einer Landung fallen - selbst ohne Abfertigung - Gebühren an. Wenn man Air Berlin den Flug gestattet hat, dann hat man das Flugzeug in eine Falle gelockt. Wenn jemand bei mir Schulden hat, dann soll er diese bezahlen, bevor er durch eine weitere Landung zusätzliche produziert. Hätten die Isländer Air Berlin die Landung verweigert, hätten sie ein deutlicheres Zeichen gesetzt. So haben sie nun zumindest zur Hälfte den "Schwarzen Peter", da sie auf die Passagiere keine Rücksicht nahmen.

@um 21:27 von birdycatdog

Da Sie ja wohl kaum wissen, wie das in der Vergangenheit lief mit dem bezahlen, können Sie wohl nicht behaupten, das es eine Falle gewesen sein soll. Vielleicht war es schon immer so, das man landete zahlte und dann weiter flog? Desweiteren weiß ich nicht, warum Sie meinen, das Sie eigentlich die Isländer mögen, schließlich betreiben nicht alle Isländer einen Flughafen, daher ist mir ihre Bemerkung schleierhaft oder mögen Sie nun fortan keine Isländer mehr?

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