Kommentare

Linke ohne Wagenknecht

Das wäre wohl das Ende der Partei. Wer würde diese Partei schon vermissen, wenn mit Wagenknecht die einzige Politikerin gehen würde die nicht an extremer Realitätsverdrängung leidet?

Schwelenden Querelen bei den Linken

sind keine Besonderheit. In allen politischen Parteien gibt es ständig Querelen und Flügelkämpfe. Sie kommen allerdings nicht immer ans Tageslicht.

Das politische Geschäft besteht nach meinem Eindruck zu einem erheblichen Teil nun mal aus "Flügelkämpfen". Wie man so eine friedliche Gesellschaft ermöglichen will, erschließt sich mir nicht.

Da lobe ich mir die freie Marktwirtschaft, die auf freiwilliger, friedlicher Kooperation gründet.

Nicht nur drohen, ...

... sondern auch machen. Die linke braucht einen personellen Neuanfang. Das ist nicht schlimm und manchmal einfach der beste Weg. So wie der BVB am Ende der letzten Saison.

Die Fraktionsspitze Wagenknecht und Bartsch

ist das Aushängeschild der Partei. Das sollten die Parteibasis und besonders die Parteispitze bedenken. Wenn diesen beiden das Rederecht zugunsten von Herrn Riexinger und Frau Kipping eingeschränkt wird, wird die Partei für viele unattraktiver

Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wieso....

aber irgendwie würde sie mir abgehen. An der Spitze der Partei. Und wenn sioe so gar nichts mehr zu sagen hat - wie soll sie dann mit der, ihr eigene völligen Selbstüberzeugtheit, noch munter und in gerader Haltung in Talkshows auftreten können?

Ich will die Rosa Luxemburg unserer Tage - also zurecht gestutzt und ein wenig ohnmächtig, aber mit so viel Selbstvertrauen - nicht geknickt sehen. Da die Linke nur Opposition ist, ist so ein Farbtupfer wie die Wagenknecht was feines.

Verliert die bunte Dame nicht. Gisy, was sagst du?

Da zerlegt sich ein Partei ...

... die niemand wirklich braucht. Willkommen in der Bedeutungslosigkeit liebe LINKE

Linke macht Selbstmord

Ja das ist es, wenn das so weiter geht...

Wagenknecht ist eigentlich DER Grund die Linken wählen zu können. Sie vertritt diese Politikrichtung fundiert, seriös, realistisch und glaubhaft. Sie sollte 100% Zustimmung in ihren Reihen haben. (Ein Schulz hingegen bei der SPD vielleicht 1%.)

Linke stoppt diesen Vorgang, sonst könnt Ihr die ganze Partei aufkündigen!

Kraft und Gesundheit in der Politik

Allerdings sehe sie keinen Sinn darin, ihre Kraft und Gesundheit "in permanenten internen Grabenkämpfen mit zwei Parteivorsitzenden zu verschleißen", die offenkundig nicht zu einer fairen Zusammenarbeit bereit seien, so Wagenknecht weiter.

Damit kann nur Bernd Rixinger gemeint sein, denn der immer sympathisch auftretenden Katja Knipping traue ich das nicht zu.

Ihr Absicherung

hat Sie nach all den Jahren sicher in der Tasche, und mit der Migrationspolitik kommen Sie nicht weiter.
Wagenknecht ist Ihr Zugpferd und wenn Sie darauf verzichten wollen geht Ende einfach schneller.
Die anderen Parteien werden darüber nicht böse sein ein paar neue Wähler zu bekommen, die Frage ist nur noch wo Sie hin wandern.
Viele Optionen bleiben das nicht mehr.

Gruß

@ UnabhängigerDenker

Linke ohne Wagenknecht. Das wäre wohl das Ende der Partei.

Wie AfD ohne Frau(ke) Petry.

Abspaltung

Vielleicht kommt es ja bei den Linken auch zur Abspaltung eines Teils der Partei mit Sarah Wagenknecht an der Spitze.

Gute Leute sind gefragt

Hier wäre bestimmt noch ein Platz bei der AfD frei.

Wenn man sich nur endlich einmal von den rechts-links-Schablonen befreien würde.

13:57 von Putin-Bewunderer - Falsch.

"Die linke braucht einen personellen Neuanfang"

Nein, es ist genau umgekehrt. Das fähige Personal dort braucht eher einen parteilichen Neuanfang.
Auch wenn es - als Mitglied der ehemaligen WASG und jetzigen Linken - eher schmerzt, aber: Die Linke wird, auch dank "Hilfe" der Medien, nie ihren SED-Schatten ablegen können. Dies wird der Partei auch in 100 Jahren noch vorgehalten werden.

Aber im Gegensatz zu Frau Petry, bei der kein Hahn danach kräht, ob sie einen auf "Die Blauen" macht, wäre eine neue Partei mit Wagenknecht, Bartsch, ggfs. Ramelow und ähnlichen Größen der Sozialpolitik an der Spitze, ein Garant für einen erfolgreichen Neuanfang.

Frau Wagenknecht

Soll dahin gehen, wo Ihre ehemaligen Wähler schon sind: Zur AFD. Keiner braucht sie mehr bei den Linken.

Bedauerliche Entwicklung

Ich bin Linke-Wähler und schätze Wagenknecht sowie Bartsch. (wenngleich ich nicht zu den Fanboys Wagenknechts gehöre, die sie doch zu haben scheint)
Rixinger und Kipping jedoch sind mir bislang durchweg negativ aufgefallen. Bei beiden nehme ich oft nur den Eindruck mit, das mechanisch ideologische Parolen gedroschen werden. Der Verweis auf "neue städtische Mileaus" passt da meines Erachtens sehr gut dazu. Zu einer Politik, die weniger sachinteressiert, oberflächlicher und ideologischer ist.
Diese Partei verdient eine bessere Führung.

In welche Richtung geht's?

Katja Kipping steht in der alles entscheidenden Flüchtlingsfrage für eine Anbiederung an die SPD, Sahara Wagenknecht für eine Anbiederung an die AfD. Da deutet sich nach der enttäuschenden Wahl doch ein Showdown bei den Linken an. Beide scheinen hoffnungslos zerstritten zu sein. Machtkampf der Frauen und Machtkampf der Systeme.

Eine Partei, die man nicht braucht!?

@ um 14:02 von geselliger misa...

Wollen Sie dann die Protestwähler nur der AfD überlassen? Eine linke Partei, die dem überhandnehmenden Lobbyliberalismus wenigstens den Spiegel vorhält, kann in der aktuellen Größenordnung gerne weiter bestehen. Aber offensichtlich können sie das ja nicht. Niemand kann die Linke so sehr schwächen, wie sie selber. Aber das war ja schon immer so.

Es wäre schade

Die Linke ohne Wagenknecht kann ich mir nicht vorstellen. Sie ist das Aushängeschild der Partei und vertritt diese gut nach außen.
In der Flüchtlingsdebatte in der sie kritisiert wird hat sie keinen rechts ruckt gemacht, wie von ihren Gegnern behauptet. Sie hat nur die unkontrollierte Einwanderung der Bundeskanzlerin kritisiert. Das Recht auf Asyl hat sie nie in Frage gestellt.

direkt verfehlt

Bartsch hat in Rostock direkt kandidiert und in der eh. linken Hochburg nichts auf die Reihe gebracht. Ein Vorsitzender, der verzweifelt einen Wahlkreis gesucht hat, um auf die Zweitstimmenliste zu kommen. Weder im Norden verwurzelt noch an spezifisch Rostocker Problemen interessiert. So ein Abgeordneten brauchen wir nicht.

keine Abspaltung

Bartsch und Wagenknecht brauchen keineswegs eine neue Partei gründen. Sie müssen nur konsequent die Linke gegen die neoliberale Unterwanderung abschirmen und Angehörigen der "städtischen Millieus" die Heimkehr in die Partei der libertären Marktradikalität vereinfachen.

Die Menschen, die die Linke

Die Menschen, die die Linke gewählt haben, haben dies vermutlich in der Hoffnung auf eine sozialere Politik getan und nicht weil sie mit unkontrollierter Zuwanderung einverstanden sind.
Ohne die mit überragender Intelligenz ausgestatteten Politiker Wagenknecht und Gysi wird die LINKE wohl im Orkus verschwinden. Schade!

re 14:09 von Spion Lemon

>>Frau Wagenknecht

Soll dahin gehen, wo Ihre ehemaligen Wähler schon sind: Zur AFD. Keiner braucht sie mehr bei den Linken.<<

Bei der BTW rekrutierte die AfD ihre Wähler von allen Parteien - Die Union gab mehr als doppelt so viele Wähler wie die Linke ab. Dass Frau Wagenknecht zur AfD überläuft werden wir nicht erleben, auch, wenn das hier von einigen gehofft wird. Dieser Gedanke ist allerdings mit 'Unsinn' wohlwollend umschrieben.

@14:09 von Papafix - ...

"Gute Leute sind gefragt
Hier wäre bestimmt noch ein Platz bei der AfD frei.
Wenn man sich nur endlich einmal von den rechts-links-Schablonen befreien würde."

Ihr Wunsch in allen Ehren, aber schließlich gibt es auch noch politische Inhalte.

Und da gibt es zwischen der afd und der Linken so gar keine Gemeinsamkeit.

Wieso glauben Sie, dass ein Politiker der Linken glauben könnte, seine Ziele ausgerechnet in der afd durchsetzen zu können?

Ich halte das für vollkommen absurd.

Kipping

Setzt Kipping sich durch, dürfte das der Linken extrem schaden. Wagenknecht und Bartsch verfolgen meiner Meinung nach die richtige Strategie. Ein Bleiberecht für alle ist völliger Unsinn.

Ich kann nur hoffen, dass Fraktion und Parteiführung das letzten Endes verstehen, denn ansonsten werden viele Linke-Wähler nach und nach zur AfD abwandern.

Und "bisherige Wählerschichten wie Arbeitnehmer und Arbeitslose besonders in Ostdeutschland aufzugeben" und "sich auf neue städtische Milieus" auszurichten kann ja wohl unmöglich eine Lösung sein. Das ist arrogant und völlig unvernünftig.

Ist mir völlig wurscht

Ich werde mangels Alternativen weiterhin die Linke wählen, ob nun mit oder ohne Wagenknecht.
Das Dilemma der Linkspartei ist für mich nicht nur eine Dilemma der Linkspartei, sondern ein gesamtgesellschaftliches. Und solange sich diese Erkenntnis nicht außerhalb der Linkspartei durchsetzt, gibt es auch keinen Grund eine andere Partei zu unterstützen.

Die Brücken zwischen "hippen" urbanen Weltbürgern und "altmodischer", abgehängter Landbevölkerung zu schlagen schaffen auch die anderen Parteien nicht. Im Gegenteil, es ist ja gerade deren Politik die diese Spaltung vorantreibt. Die Strategie der Etablierten, die Linke als einzige wirkliche Oppositionspartei für die eigene Mangelhafte Politik mit in Geiselhaft zu nehmen ist durchschaubar. Wenn das Spitzenpersonal der Linkspartei das nicht erkennt schaden es sich letzten Endes nur selbst - und das ist dann auch gut so.

14:02 von geselliger misa...

"Da zerlegt sich ein Partei die niemand wirklich braucht"

Ohne die Linke hätte die SPD niemals das Thema "Mindestlohn" in der GroKo auf die Agenda gesetzt.
Daher denke ich schon, daß Millionen Arbeitnehmer durchaus die Linke brauchen.

Naja, so ist sie ja mit Gysi auch umgegangen

Jetzt setzt sich halt die Palastrevolution fort

@Putin-Bewunderer

"Sahara Wagenknecht für eine Anbiederung an die AfD"

Ich bin immer wieder fasziniert, wie man es fertigbringt, Wagenknecht dafür, daß sie die Ängste der Menschen, vor allem in den unteren Einkommensschichten, wiedergibt und dafür in die rechte Ecke gestellt wird.

Wagenknecht hat - im Gegensatz zur AfD - nie das Asylrecht in Frage gestellt, sondern nur eine unkontrollierte Masseneinwanderung.

Wagenknecht zur AfD?

Einige schlagen vor, Frau Wagenknecht könne ja zu AfD wechseln. Die haben wohl noch nie die Positionen von Frau Wagenknecht mit dem Programm der AfD verglichen.
Nur weil sie einmal was zum Thema "Flüchtlinge" gesagt hat, was auch ein gemäßigter AfD-Anhänger unterschreiben könnte wird sie wohl kaum ihre Meinung in allen anderen Punkten ändern.
Eher wechselt Herr Lindner zu den Grünen.

Sarah Wagenknecht ist eine

Sarah Wagenknecht ist eine profilierte Denkerin und Strategin, auf die die Linke nur schwer verzichten kann - auch wenn ihr Stil nicht jeder/jedem gefällt. Frau Kipping fällt dagegen deutlich ab. Es bleibt also spannend, wie diese Auseinandersetzung ausgeht. Eine offene Auseinandersetzung ist mir insgesamt viel lieber als das Geschachere z.b. bei der CSU, wo man so tut, als sei eine Seehofer stärker in den Koalitionsverhandlungen, wenn niemand die Wahrheit ausspricht, dass "der Kaiser nackt ist", um es in der Sprache der Märchen auszudrücken.

Ich staune sowieso

wieso Sahra Wagenknecht noch in dieser Partei ist.
Eine der wenigen im Deutschen Bundestag die noch Rückgrat hat.
Eine Partei die dem Sozialismus abgeschworen hat, ist keine LINKE Partei.
Sie trägt den Namen zu Unrecht.
.
Man reit sich ein:
Wie auch alle anderen etablierten Parteien mit ihrem Namen nichts gemein haben.
Was ist an der CDU - noch christlich?
An der SPD - noch sozial?
An den Grünen - noch pazifistisch?
Und an der FDP - frei? Frei doch nur für die Märkte und das KAPITAL.

Und alle heben eins gemein - sie sehen in denen die schon länger hier leben, den größten Feind.

Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, umso mehr wird sie jene hassen die sie aussprechen [Oscar Wilde]
Und genau da sind es die LINKEN denen in der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden
Jeder Anstand verloren gegangen ist. Statt für IHRE Ideologie zu werben - hindern sie andere an der Ausübung deren NOCH verfassungsmäßig verbrieften Rechte.

14:33 von Gassi

Leider wahr. Ich habe keine Ahnung, wer solche suizidalen Tendenzen vorantreibt....

Auch wenn es nach einem Wunschtraum klingt, aber eine neue Partei mit Gysi und Wagenknecht an der Spitze wäre der absolute Hammer und frei von SED-Vorurteilen.

@ killing joke

Sie müssen nur konsequent die Linke gegen die neoliberale Unterwanderung abschirmen und Angehörigen der "städtischen Millieus" die Heimkehr in die Partei der libertären Marktradikalität vereinfachen.

Und was heißt das jetzt auf deutsch? Was müssen sie tun?

@14:09 von Spion Lemon

"Frau Wagenknecht Soll dahin gehen, wo Ihre ehemaligen Wähler schon sind: Zur AFD. Keiner braucht sie mehr bei den Linken."

Im Gegentum: Frau Kipping und die anderen Verehrer der "städtischen Millieus" sollen dorthin wechseln, wo die Interessenvertreter der "städtischen Millieus" ihre Lobbyarbeit für Freiberufler, Beamten, Medienkasper und Berufserben seit 60 Jahren betreiben.

weiter so

Am besten spaltet sich die Linkspartei nach dem Vorbild der AfD, am besten mehrmals. Dann gibt's endlich für jede politische (Unter-)Richtung eine eigene Partei. Das ist immer das Resultat von "zu viele Häuptlinge, zu wenige Indianer".

Ein Abfang ...

... von Frau Wagenknecht wäre ein Verlust für die Demokratie. Ich stehe den Linken nicht nahe (eher ganz fern), aber sie vertritt nachvollziehbare Positionen.

@ 14:44 von Putin-Bewunderer

"Und was heißt das jetzt auf deutsch? Was müssen sie tun?"

Kipping zur FDP schicken. Grüne kann man überspringen, die fusionieren in 2 Jahren sowieso.

Frau Wagenknecht ist für mich dieLinke

Die kann ich auch mit gutem Gewissen wählen und tat dies auch.

Wer aber bitte sind Kipping und Rixinger?

13:56 von Ernst- ... =Scharlatan...

Flügelkämpfe sind im kleineren nichts als die Klassenkämpfe des gesamten Parteienspektrums im größeren und völlig legitim, da Ergebnis der Aufklärung. Im Diskurs zu Lösungen zu kommen ist in der Politik kein größeres Geheimnis, als im Vertrag zu "Übereinkünften" - wobei ein "Deal" in der Wirtschaft i. d. R. ja ein recht eindimensionales ist, das lediglich zwei Interessen zu befriedigen hat (wo nicht einer der stärkere ist). Abgesehen aber davon, funktioniert letzteres auch nur auf dem Rasen eines zumindest grundlegenden Rechtssystems und anderer gesellschaftlicher Einrichtungen. Jede Häme verbietet sich aus dieser Sicht also - bzw. sie spiegelt lediglich mangelndes Nachdenken wieder.

@ Vigilante

Die Linke wird, auch dank "Hilfe" der Medien, nie ihren SED-Schatten ablegen können

Wie denn auch? Es gehört ja schließlich nicht zu den Aufgaben der Medien, historische Zusammenhänge zu vertuschen.

Frau Kipping laesst den

Frau Kipping laesst den Intellekt, den Frau Wagenknecht hat vermissen. Vielleicht waere Frau Kipping und ihr Fluegel besser bei den Gruenen aufgehoben als bei den Linken.

schade

wenn die Wagenknecht geht
eine intelligente und kompetente Frau
auch wenn ihre Vorstellungen den meinen absolut zuwiderlaufen,
würde ich es bedauern, dass so eine charismatische Frau die politische Bühne verlässt

Wenn die Linke Wagenknecht abschießt, ist

das wohl das Ende der Partei. Sie ist derzeit die einzige deutsche Politikerin mit Realitätssinn. Jede ihrer Äußerungen ist logisch nachvollziehbar.

Kipping-Riexinger ohne Profil

Fr. Wagenknecht hat wenigstens Profil und vertritt eine realitätsnahe Politik, wenn auch manchmal etwas radikal. Sie wirkt auch glaubhaft, wenn es um Zahlen geht, hat schließlich Volkswirtschaft studiert. Hr. Bartsch macht einen zuverlässigen und gemäßigten Eindruck.
Fr. Kipping hat kein Profil, genauso wenig wie Hr. Riexinger.
Es ist Fr. Wagenknecht und Hr. Bartsch zu verdanken, dass die Linke einen kleinen Zuwachs zu verzeichnen hat.
Wäre schade um die Partei, wenn zwei so profillose Politiker wie Fr. Kipping und Hr. Riexinger mehr Macht bekämen.
Bin keine Linke.

14:48, Antonovistpleite

>>Frau Wagenknecht ist für mich dieLinke
Die kann ich auch mit gutem Gewissen wählen und tat dies auch.

Wer aber bitte sind Kipping und Rixinger?<<

In dem Augenblick, wo Linke Personenkult betreiben, sind es keine mehr.

In einer Partei der Ideale

In einer Partei der Ideale stellt Frau Wagenknecht oft die Stimme der Vernunft. Als liberaler habe ich hohen Respekt vor dieser Frau, auch wenn ich thematisch zumeist nicht mit ihr übereinstimme. Die Linke steht vor der Frage ob sie sich damit abfinden kann, dass Politik ein Prozess der Kompromisse ist und solche in einer Demokratie notwendig sind. Die Frage um die Stellung Wagenknechts ist zeitgleich die Frage, ob man blind Ideologien folgt - oder real politischen Wandel will, auch wenn dieser Stück für Stück voran geht. Ich hoffe, dass die Linke sich für die Realpolitk entscheidet. Ich halte es für wichtig grade in der Zeit einer starken Rechten eine vernünftige Link als Gegenpol zu haben. Mit dem Pfad der Ideologie würde sie zwar ein Zeichen setzen, jedoch für viele Sympathisanten umwählbar werden.

Rücktrittsdrohungen ..

.. beschleunigen den Abgang. Deutsches Politiktheater ohne Sinn und Verstand.

Aufgebaut .. für den spektakulären Abriß?

Nein wirklich, wie inszeniert ist das denn? Hier hängen noch die Plakate mit ihrem Anlitz. Hatten wir das nicht Tage zuvor mit Petry? Was für ein Stück .. irgendwie wiederholt sich hier was.

Linke Politik personalisiert

Nicht, daß es jemals ernsthaft betritten wurde, aber manchmal zeigt sich, daß Linke auch Menschen mit den uns eigenen Schwächen sind.

Linke Politik zu sehr an Personen festzumachen ist ein Widerspruch in sich. Es gibt Personen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Qualitäten die bei dem umworbenen Bürger verschiedene Reaktionen hervorrufen.

So verstehe ich die hier im Forum personalisiert geführte Auseinandersetzung mit der man aber auch eine inhaltliche Auseinandersetzung vernebeln oder umgehen kann.

So ist es von Haus aus schon einmal ungewöhnlich, daß der Partei- und Fraktionsvorsitz - und jeweils mit 2 Personen besetzt - in einer Oppositionspartei getrennt ist. Darüber und ob alles beim Alten bleiben soll, wird gerade - vielleicht mit harten Bandagen - gerungen. Es geht nach meiner Einschätzung nicht darum, ob eine Person die alleinige Führung beansprucht.

So etwas läßt sich in anderen Parteien besser beobachten und kann nicht einfach 1:1 übertragen werden.

14:51 von Putin-Bewunderer

Es geht nicht um die Zusammenhänge, es geht darum, daß auch heute, ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall, die Linke bei opportuner Gelegenheit immer wieder nur auf "SED!" und "Mauerschützenpartei!" reduziert wird. So drückt man sich gern auf billigste Art und Weise darum, sich mit den - guten! - Inhalten der Partei auseinander zu setzen.

@ m.s.

Setzt Kipping sich durch, dürfte das der Linken extrem schaden. Wagenknecht und Bartsch verfolgen meiner Meinung nach die richtige Strategie. Ein Bleiberecht für alle ist völliger Unsinn.

Das finde ich nicht Bleiben dürfen Bartsch und Wagenknecht ja in der Fraktion, jedoch mit weniger Macht.

Liebe Linke,

bitte überlasst es doch der AfD sich selbst zu zerlegen...
Wir brauchen eine linke Opposition, die einzige Partei, die konsequent gegen Kriegsbeteiligung der Bundeswahr ist!
Bitte macht konstruktive Politik und nicht interne Personal-debatten (- debakel.)

Wäre Schade um diese

Wäre Schade um diese Realpolitikerin! Eine Linke die mit der Zeit geht und nicht mit Träumen wandelt!!

14:53 von ex_Bayerndödel

Bin auch ein großer Bewunderer von ihr. Sie könnte zusammen mit Frau Petry eine Partei gründen, die die Sorgen der Menschen ernst nimmt und das Gefühl vermittelt, daß sie auch zuhören. Nehme es ihnen nicht übel, wenn sie nicht meiner Meinung sind, ist ja schließlich eine Diskusionsrunde.

Die Linke ohne Wagenknecht...

ist kaum vorstellbar. Dann verlieren sie ihr Aushängeschild für realitätsnahes Denken. Übrig bleibt nur noch die linke Ideologie.

Im Osten haben sie schon als Protestpartei massiv Wähler verloren. Dies vor allem aufgrund ihrer wirklichkeitsfernen Migrationspolitik. Wenn sie nun Bartsch und Wagenknecht demontieren, dann werden sie bedeutungslos. Die Menschen haben schon die Zusammenhänge verstanden. Die zeiten von Ideologie und linker, weltfremder Gesellschaftsentwürfe sind vorbei.

Sie sollte zur SPD wechseln

Dann könnte sie IMHO in 4 Jahren der nächste Kanzler werden.

14:43 von Vigilante

"Auch wenn es nach einem Wunschtraum klingt, aber eine neue Partei mit Gysi und Wagenknecht an der Spitze wäre der absolute Hammer und frei von SED-Vorurteilen."

Auch für mich ein durchaus interessanter Gedanke. Zwei der besten analytischen Denker und begabtesten Redner, die die deutsche politische Landschaft zu bieten hat.

Die SED-Vorurteile könnten geringer werden. Völlig abschütteln können wird Sahra Wagenknecht sie nie - geneigte Kreise werden ihr ewig vorwerfen, dass sie im Sommer 1989 in die SED eingetreten ist. Und in den gleichen Kreisen haben sich die Stasi-Vorwürfe gegen Gregor Gysi unauslöschlich festgefressen.

14:40, 6X66

>>Eine Partei die dem Sozialismus abgeschworen hat, ist keine LINKE Partei.
Sie trägt den Namen zu Unrecht.
.
Man reit sich ein:
Wie auch alle anderen etablierten Parteien mit ihrem Namen nichts gemein haben.
Was ist an der CDU - noch christlich?
An der SPD - noch sozial?
An den Grünen - noch pazifistisch?
Und an der FDP - frei? Frei doch nur für die Märkte und das KAPITAL.

Und alle heben eins gemein - sie sehen in denen die schon länger hier leben, den größten Feind.<<

Bei Ihrem letzten Satz frage ich mich, was Ihr Verständnis von Sozialismus ist.

Das der Strasser-Brüder?

Das von Marx kann es nicht sein. Denn "die, die hier schon länger leben" waren für ihn keine Kategorie. Ein Mensch war für ihn ein Mensch.

@ 14:02 geselliger misa...

Die Linke ist eine Partei, die in den letzten Jahren sehrwohl einiges bewegt hat und v.a. in Länderparlamenten verantwortungsvoll Politik geprägt hat, auch wenn sie für mich v.a. aus außenpolitischen Gründen (noch) nicht wählbar ist. Die afd hat bisher vor allem mit Stimmungen und Ängsten gearbeitet, aber in keinen Kommunal- oder Länderparlament konstruktiv gearbeitet. Folglich: die afd braucht wirklich niemand, die Linke sehrwohl.

@14:53 von ex_Bayerndödel

"ist derzeit die einzige deutsche Politikerin mit Realitätssinn" - vielleicht Ihre Realität. Höre ich sie bei den Talkshows, so bringt sie doch stets die gleichen Utopien vor: Im Prinzip verteilt sie Wohltaten, die keiner bezahlen kann. Die Bewunderung, die man ihr hier entgegenbringt, die erstaunt mich immer wieder.
Oppositionspolitiker können fordern was sie wollen, denn sie werden nicht am nächsten Tag an ihren Worten gemessen. Das macht es leicht.

@14:53 von fathaland slim

In dem Augenblick, wo Linke Personenkult betreiben, sind es keine mehr.

Das ist eine sehr edle Haltung und ich wäre glücklich, wenn die Welt so funktionieren würde. Ich glaube aber, dass eine Partei ohne prominente Köpfe Probleme mit der 5% Hürde bekommt.
Ich fürchte auch ein Teil der Wähler der Linken wählt nicht strikt nach Programmen und Inhalten, sondern Personen, die diese vertreten.
Deswegen teile ich die Befürchtung von vielen, dass die Partei bei einer Trennung von Sahra Wagenknecht an Bedeutung verlieren würde. Und das würde ich stark bedauern.
Vielleicht sollten alle Beteiligten ihre Egos zurückstellen und solche Dispute nicht auf offener Bühne austragen.

Ist doch bezeichnend, daß so

Ist doch bezeichnend, daß so viele, die sich explizit als Nichtlinken Wähler outen sich für Frau Wagenknecht in die Bresche werfen. Könnte es vielleicht sein, daß dies ein Zeichen ist, daß Frau Wagenknecht nicht wirklich "linke" Positionen besetzt?

Kipping und Riexinger - blasser gehts kaum

Die Frage, wer sind Kipping und Riexinger ist mehr als berechtigt.
Weil solche blassen Parteivorsitzende findet man ansonsten in keiner Bundestagspartei.
Mir ist nicht vorstellbar, dass eine(r) von beiden Wähler mobilisieren kann, eher schläft man ein, wenn eine(r) von beiden das Wort ergreift.

Abwarten.

Guten Tag,es ist erst einmal eine interne Angelegenheit,wo es auch um inhaltliche Positionen geht.Die Medien neigen natuerlich dazu ,dies zu vergessen.Dann ist es spannender.
Zum Inhalt:Bei herausragenden Persönlichkeiten besteht die Tendenz ,dass weniger herausragende Komprommiskandidaten gerne mobben und Ihre Vaeter,Muetter gerne angreifen.Meist mit solchen Mitteln.Was sich hier abspielt ist psychologisch vorhersehbar.Nur geht es hier ums Ueberleben der Partei.Die Partei hat den groessten Fehler gemacht,Oskar Lafontaine vor einigen Jahren nicht nocheinmal zu Ihrem Vorsitzenden zu machen.Dann haetten wir laengst rot rot grün !!
Sollte Wagenknecht zuruecktreten,wird die Linke nicht mehr meine Stimme bekommen.Aus ethischen Gruenden(so geht man nicht vor)!!!und vor allem aus inhaltlichen.
Ich beobachte auch mit Interesse ,dass Dietmar Bartsch,selbst Gysi Ihre Konflikte aus uebergeordneten Gruenden mit O.Lund S.W.laengst ueberwunden haben.Das Verhalten von Kipp.und Riex.ist jaemmerlich.

BITTE!

Ich bin in der Partei, Linker durch und durch, kein Marxist aber realistisch genug um zu Wissen dass es in der aktuellen Gesellschaftlichen Situation ohne Parteien nicht funktioniert. Sarah Wagenknecht mochte ich nie wirklich, was auch okay war. Aber mit ihren Bemerkungen zur Asylpolitik hat sie sich für mich in's aus geschossen. Schon klar, die meisten wollen genau so etwas hören, aber die LINKE ist nicht dafür da opportunistisch am rechten Rand zu fischen und Vorurteile auch noch zu schüren! Dafür gibt es ja die AfD...

Ich gebe es ganz ehrlich zu, für die Partei würde es ein Verlust an Wählern bedeuten, aber Politik ohne Ideologie und nur um der Macht willen....so was haben wir schon bei der SPD. Brauche ich nicht.

15:06, barbarossa2

>>14:53 von ex_Bayerndödel
Bin auch ein großer Bewunderer von ihr. Sie könnte zusammen mit Frau Petry eine Partei gründen, die die Sorgen der Menschen ernst nimmt und das Gefühl vermittelt, daß sie auch zuhören. Nehme es ihnen nicht übel, wenn sie nicht meiner Meinung sind, ist ja schließlich eine Diskusionsrunde.<<

Wenn Sie meinen, ein großer Bewunderer von Frau Wagenknecht zu sein, dann haben Sie sie meiner Ansicht nach nicht wirklich verstanden.

Sahra Wagenknecht ist überzeugte Sozialistin.

Wie sie als solche mit Frau Petry zusammen eine Partei gründen könnte, kann ich nicht einmal ansatzweise nachvollziehen.

Eine Bürgerlich-Rechtskonservative und eine Marxistin?

Kein Tapetenwechsel bitte

Wenn Sahra Wagenknecht in die SPD wechseln würde, bekäme diese Partei bei den nächsten Wahlen fünfzig Prozent und mehr. Aber sie bleibt bei den Linken, und das ist gut so.

Das wäre wohl nicht so gut für die Linken

denn auch wenn ich die Ansichten von Frau Wagenknecht nicht wirklich teile, ist Sie doch ein markantes Aushängeschild Ihrer Partei. Und gewählt werden halt nicht nur Programme, sondern eben auch die Personen die Sie umsetzen sollen.

Frau Wagenknecht hat wie Gregor Gysi etwas sehr wertvolles für Ihre Partei: Sie ist rethorisch sehr gewandt ohne dabei zusehr überheblich oder dauerbeleidigt zu wirken, das schaffen nicht viele aus der Linken.

15:16 von Karussell

"Im Prinzip verteilt Wagenknecht Wohltaten, die keiner bezahlen kann. Die Bewunderung, die man ihr hier entgegenbringt, die erstaunt mich immer wieder."

Sie verteilt keine Wohltaten, das kann sie als Oppositionspolitikerin gar nicht.

Ich bewundere sie nicht, aber ich schätze sie sehr.
Vor allem wegen ihrer herausragenden analytischen Fähigkeiten und ihrer rednerischen Begabung und Klarheit.

Wenn die Linke Wagenknecht abschießt,ist

@von ex Bayerndödel,17.10.2017,14:53 Uhr:"Wenn die
Linke Wagenknecht abschießt,geht es Ihr wie der SPD bei
Gerhard Schröder mit der AGENDA 2010 bzw.Austritt von
Oskar Lafontaine aus der SPD.Dazu das passende Zitat des
verstorbenen,profiliertesten Politiker der Nachkriegszeit,
Dr.Heiner Geißler:"Mit Oskar Lafontaine,hat die SPD ,Ihren
"besten Mann" verloren".Dies aus dem Munde von Dr.Heiner
Geißler,es spricht für sich.Wenn der Börsenexperte Dirk
Müller,genannt "MISTER DAX",mit vielen politischen Auf-
fassungen,der Frau Dr.Sahra Wagenknecht übereinstimmt,
spricht dies Bände.Viele Politiker im Bundestag,können dem
Herrn Dirk Müller,bei dem Thema Finanzwissenschaften
oder Hochfrequenzhandel,nicht einmal das Wasser reichen.

Die Revolution frisst ihre Kinder.

Das war schon immer so, nur hier trifft das anscheinend unvermeidliche Königinnenopfer die Falsche.
Sarah Wagenknecht sollte lieber Frau Kipping absägen: das würde die Partei bei vielen, die sich auch über die öffentlichen Auftritte von Frau Kipping ärgern, sympathischer machen.

Ich bin gespannt wie dieser Königinnenstreit endet. Wenn die Linke sich selbst abschaffen möchte dann wird das mit Katja an der Spitze sicher gelingen. Nur zu, wenn die SPD jetzt mangels Platz in der Mitte weiter nach Links rückt braucht Deutschland diese Partei eh nicht mehr.

Linke und Sarah Wagenknecht

Kipping und Rixinger wollen die Macht.
Das zerreißt die Linke. Gute Nacht Linke!

Na dann

Das war es dann wohl mit der Linken. Ich (Wessie) jedenfalls werde sie nach 25 Jahren nicht mehr wählen, wenn sie jetzt Grabenkämpfe ausfechten. Solidarität ist wohl im Machtpoker um etwaige Fleischtöpfe nur noch zweitrangig.

Frau Wagenknecht wird überbewertet

Frau Kipping und insbesondere ihre politische Einstellung mag ich sehr, Frau Wagenknecht und die außenpolitische Haltung der Partei sind Gründe, die gegen eine Wahl sprechen.

@ Hallo Frosch

Frau Wagenknecht als Kanzlerkanditatin der SPD ?

Vorher trennen sich die Flügel der SPD auf und der Seeheimer kreis läuft geschlossen zur CDU über. Aber das wäre ja schon witzig, dann könnte Martin Schulz bei der CDU nochmal versuchen Kanzler zu werden. Seine Vorstellungen mit denen von Frau Merkel waren ja ziemlich eng miteinander....

Das kann ich gelesen und genauso befürworten.

17. Oktober 2017 um 14:43 von Vigilante
14:33 von Gassi

Leider wahr. Ich habe keine Ahnung, wer solche suizidalen Tendenzen vorantreibt....

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Auch wenn es nach einem Wunschtraum klingt, aber eine neue Partei mit Gysi und Wagenknecht an der Spitze wäre der absolute Hammer und frei von SED-Vorurteilen.

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Vielleicht wird ein Wunsch ja doch noch wahr!

Neue Chancen für die SPD

Hoffen wir das die n e u e SPD ihre Chance versteht und die realistische Wähler der Linkspartei aufnimmt. Am besten sofort mit Wagenknecht. Dann kann sich die Restpartei der Linken weiter unter sich intern streiten.

Wagenknecht droht mit Rücktritt

Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht alle Linken als Drohung auffassen. Andererseits wäre sie momentan wohl kaum ebenbürdig zu ersetzen und eine Konsolidierung der Partei bliebe Illusion.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@14:48 von Rumpelstielz

>>Im Diskurs zu Lösungen zu kommen ist in der Politik kein größeres Geheimnis, als im Vertrag zu "Übereinkünften"<<

Erfolgreiche Unternehmer zeichnen sich allerdings dadurch aus, dass sie nicht einen "Diskurs" führen, sondern das Umsetzen, von dem sie ausgehen, dass es einen Nutzen für die Bürger bringt. Der Markt ist für sie der Ort, der ihnen zeigt, ob ihre Einschätzung zutrifft.

Mangelndes Nachdenken spiegelt lediglich wieder, wenn man der Meinung ist, dass ohne Politik eine friedliche Gesellschaftsordnung nicht möglich sei.

Zu Recht ist diese Einschätzung bezüglich Unverzichtbarkeit der Politik aber von Freiheitsfreunden und Staatsskeptikern als zwar weit verbreiteter aber gefährlicher Mythos entlarvt worden, unter andern von so unterschiedlichen Autoren wie Frédéric Bastiat, Ernst Cassirer, Franz Oppenheimer, Antony de Jasay, Gerard Radnitzky, Murray Rothbard, Roland Baader und Hans Hermann Hoppe.

16:12, gerd123

>>Das war es dann wohl mit der Linken. Ich (Wessie) jedenfalls werde sie nach 25 Jahren nicht mehr wählen, wenn sie jetzt Grabenkämpfe ausfechten. Solidarität ist wohl im Machtpoker um etwaige Fleischtöpfe nur noch zweitrangig.<<

Die erbitterten Machtkämpfe innerhalb der Linken werden ganz gewiss nicht wegen persönlicher wirtschaftlicher Vorteile der Protagonisten ausgetragen. Das garantiere ich Ihnen.

Ich würde mich im übrigen freuen, wenn ich das Wort "Fleischtöpfe" hier nicht mehr lesen müsste. Liebe Leute, denkt euch bitte etwas originellere Bezeichnungen für das, was ihr beschreiben wollt, aus. Abseits breitgetretener, ausgelatschter, mir zum Erbrechen überdrüssiger Schlagworte.

Ich weiß, es wird nicht passieren.

Am 17. Oktober 2017 um 15:42 von fathaland slim

Lieber User fathaland slim, ich habe nirgends geschrieben, dass ich ein großer Bewunderer von Frau Wagenknecht bin.

Frau Wagenknecht hat Realitätssinn, unabhängig von der Parteizugehörigkeit und Ideologie. Etwas, was man nicht allen zuschreiben kann, die von sich behaupten, links zu sein.

18:22, ex_Bayerndödel

>>Frau Wagenknecht hat Realitätssinn, unabhängig von der Parteizugehörigkeit und Ideologie. Etwas, was man nicht allen zuschreiben kann, die von sich behaupten, links zu sein.<<

Das Wort "Realitätssinn" wird gern benutzt, wenn man eigentlich etwas ganz anderes sagen möchte.

Realitätssinn hat Frau Merkel auch.

Und viele andere.

Wagenknecht droht mit Rücktritt

Und was ist jetzt die Drohung?

Obwohl ich kein Wähler der Linken bin ...

würde ich Frau Wagenknecht vermissen.

Sie ist m.E. eine der wenigen Politiker/innen, welche Idealismus, gepaart mit Realitätsinn, intelligent + klar strukturiert authentisch vermittelt.

15:42 von fathaland slim

Eine Partei, wo die fundamentale Ideologie erst mal zweitrangig ist, sondern die Belange des Volkes vorrangig sind. Muß doch möglich sein.

18:20 von fathaland slim

16:12, gerd123

>>Das war es dann wohl mit der Linken. Ich (Wessie) jedenfalls werde sie nach 25 Jahren nicht mehr wählen, wenn sie jetzt Grabenkämpfe ausfechten. Solidarität ist wohl im Machtpoker um etwaige Fleischtöpfe nur noch zweitrangig.<<

Die erbitterten Machtkämpfe innerhalb der Linken werden ganz gewiss nicht wegen persönlicher wirtschaftlicher Vorteile der Protagonisten ausgetragen. Das garantiere ich Ihnen.

Ich würde mich im übrigen freuen, wenn ich das Wort "Fleischtöpfe" hier nicht mehr lesen müsste. Liebe Leute, denkt euch bitte etwas originellere Bezeichnungen für das, was ihr beschreiben wollt, aus. Abseits breitgetretener, ausgelatschter, mir zum Erbrechen überdrüssiger Schlagworte.

Ich weiß, es wird nicht passieren.
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Richtig "Fleischtöpfe" ist ja nur für Rechte zu gebrauchen.
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Die Mauertraditionalisten wollen ja nur die edle DDR.2, garantiert.
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Wandlitz brauchen sie ja nicht mehr?

Ohne Sahra Wagenknecht,

mit Gregor Gysi im politischen Vorruhestand und Oscar Lafontaine nur an der Seitenlinie- was bleibt da an politischem Personal bei der Linken? Schläfrige Phrasendrescher und dauerbeleidigte schrille Sprechautomaten. Mit klaren Gedanken und hörenswerten Reden wäre es dann vorbei. Das wäre der Absturz in die Bedeutungslosigkeit.

Jaja die linken

bekämpfen sich am liebsten selbst.

Nach der Klausur ist der

Nach der Klausur ist der Wirbel wieder vorbei, also ruhig bleiben und sich auf die politischen Themen konzentrieren

Wagenknecht ist Ihr Zugpferd

Wagenknecht ist Ihr Zugpferd und wenn die linken darauf verzichten wollen, dann demontiert sich die Partei selber.

Ist aber mal wider das beste Beispiel, dass es den meisten Politikern anscheinend nur um dessen Posten geht und weniger um Inhalte.

Bei den anderen Parteien schaut es genau genommen doch nicht besser aus und das direkt nach der Wahl...

wie man davon träumen kann

dass Frauke Petry und Sarah Wagenknecht in ein und derselben Partei zusammenkommen, um Politik zu machen, ist mir ein Rätsel. Wer darüber fabuliert, hat nicht Frau Petry, nicht Frau Wagenknecht, nicht die Linken, nicht die AfD / Blauen, nicht das Wesen von Politik und schon gar nicht das Wesen unserer Gesellschaft und die unterschiedlichen Ansätze, sie zu gestalten, verstanden. Sondern hofft vielleicht, dass zweimal Frau, zweimal attraktiv und zweimal wortgewandt zu einem achtfachen Wahlerfolg führt. Die Gleichung geht aber nicht auf, da auch noch der Faktor Null mitgerechnet werden muss: gemeinsame weltanschauliche Grundsätze.

Am 17. Oktober 2017 um 14:01 von Gnom

"Die Fraktionsspitze Wagenknecht und Bartsch
ist das Aushängeschild der Partei."

Stimme ich ihnen voll zu!
Allerdings passen die nicht zum großen Linksextremen Teil der Partei um Kipping und Rixinger und haben sehr wenige Anhänger!

@ deployed

die Linken bekämpfen sich seit mindestens 150 Jahren selbst. Spätestens seit Ferdinand Lassalle sich mit Karl Marx überwarf gab es immer wieder Richtungskämpfe, bei denen oft bis aufs Messer gestritten wurde: Stalin und Trotzki, Castro und Cienfuegos, Honecker und Lamberz ...

Was die Linke heute bietet ist eine Neuauflage der alten Tragödie. Meiner Meinung nach war der grösste Nagel zum Sarg der DDR nicht die Ökonomie und schon gar nicht der "Klassenfeind", sondern der traurige Umstand, dass Linke Bewegungen schon immer die meiste Energie darauf verschwendete, Menschen zu "bekämpfen" die im Grunde für die Idee waren.

Diese kompromisslose "wer nicht für mich ist ist gegen mich" Politik was bisher noch immer das Ende jeder linken Bewegung.

Schon in der DDR hatten wir den schönen Spruch: "Den Helm eines guten Revolutionärs zieren viele Beulen. Einige davon sind auch vom Gegner."

Am 17. Oktober 2017 um 14:06 von Putin-Bewunderer

"Abspaltung
Vielleicht kommt es ja bei den Linken auch zur Abspaltung eines Teils der Partei mit Sarah Wagenknecht an der Spitze."

Könnte sie gerne machen, aber dann hätte sie nur eine Partei mit 1,5 %, denn in der Linken sind über 80% die dem Linksextremen Flügel um Kipping folgen!

Mit Frauke Petry irren sie sich!
Zum Bundestagswahlkampf war sie schon abgetaucht und hat sich um ihre neue bedeutungslose Partei gekümmert und die AfD hat ´das grandiose Wahlergebnis ohne sie eingefahren!

19:10 von frosthorn

Wieso ist ihnen das ein Rätsel. Die zur Zeit festgefahrenen Ideologien können doch auch mal durch Neue ersetzt werden. Karl Marx hat das dazumal auch versucht, nur ist der Mensch dafür nicht geeignet. Es hat sich herausgestellt, das der Kommunismus am Egoismus des Menschen gescheitert ist.

Wie man über die

Wie man über die Altkommunisten so viel aufheben machen kann?
Die linke , aka sed, besetzt ausschließlich sinnfreie Positionen.
Nichts ist zu ende gedacht. Da macht es keinen Unterschied, ob sie mit oder ohne wagenknnecht antritt.

Höchste Zeit

Ich war noch nie ein Freund dieser PDS-Nachfolgepartei. Die Linke distanziert sich meiner Meinung auch nicht genug von extremistischen Linken Gruppen (im In- und Ausland). Für mich sind die unwählbar. Gerade die Wagenknecht, aber auch die Kipping sind die reinsten Phrasendrescher.

Am 17. Oktober 2017 um 14:27 von Gnom

"Bei der BTW rekrutierte die AfD ihre Wähler von allen Parteien - Die Union gab mehr als doppelt so viele Wähler wie die Linke ab."

Im Gegensatz zur Linken hat die Union aber mehr als drei mal so viele Gesammwähler!
Somit ist die Zahl der Linken wähler, die zur AfD gegangen sind drei mal so hoch zu bewerten!

18:46, barbarossa2

>>15:42 von fathaland slim
Eine Partei, wo die fundamentale Ideologie erst mal zweitrangig ist, sondern die Belange des Volkes vorrangig sind. Muß doch möglich sein.<<

Was die "Belange des Volkes" angeht, da gehen die Meinungen weit auseinander.

Was auch daran liegt, daß es DIE Belange DES Volkes nicht gibt.

Das Volk besteht nämlich aus lauter unterschiedlichen Individuen mit sehr unterschiedlichen Interessenlagen. Die Kunst der Politik ist es, dies zu berücksichtigen und zu einem Ausgleich zu finden, der alle gleich unzufrieden macht.

Denn zufrieden wird kaum jemand je sein.

Echt jetzt?

Ich empfinde es als nicht richtig, wenn im Wahlkampf mit Köpfen Werbung gemacht wurde, die dann unmittelbar nach der Wahl abgesägt werden.. auch bei Oppositionsparteien. Wenn ich jemanden wähle, weil er klug und sachlich argumentiert und Probleme anspricht, die sonst unter den Tisch fallen, dann möchte ich auch, dass diese Person genug Redezeit bekommt.

18:47, Boris.1945

>>Richtig "Fleischtöpfe" ist ja nur für Rechte zu gebrauchen.
*<<

Ich benutze diesen Begriff nie.

>>Die Mauertraditionalisten wollen ja nur die edle DDR.2, garantiert.
*<<

Sie wissen, daß Frau Wagenknecht in der DDR überhaupt nicht systemnah war?

Weswegen sollte sie eine DDR 2 wollen?

>>Wandlitz brauchen sie ja nicht mehr?<<

Doch. Da kann man prima Pilze sammeln.

Mehrheitsfähig

Sahra Wagenknecht (*):
'Wenn jeder, der die Position "offene Grenzen für alle Menschen jetzt sofort" nicht teilt, sofort unter Generalverdacht gestellt wird, ein Rassist und halber Nazi zu sein, ist eine sachliche Diskussion über eine vernünftige strategische Ausrichtung nicht mehr führbar.'

Diese Auffassung finde ich mehrheitsfähig.
Und wer irgendwann nicht nur meckern, sondern regieren will, dürfte sich dem anschließen.

(*)
mz-web.de/politik/brief-im-wortlaut-so-begruendet-sahra-wagenknecht-
ihre-ruecktritts-drohung-28608752?dmcid=f_yho_Politik

19:24, Sasquatch

>>der traurige Umstand, dass Linke Bewegungen schon immer die meiste Energie darauf verschwendete, Menschen zu "bekämpfen" die im Grunde für die Idee waren.<<

Ja, leider.

>>Schon in der DDR hatten wir den schönen Spruch: "Den Helm eines guten Revolutionärs zieren viele Beulen. Einige davon sind auch vom Gegner."<<

:=}}}

19:29, barbarossa2

>>Die zur Zeit festgefahrenen Ideologien können doch auch mal durch Neue ersetzt werden. Karl Marx hat das dazumal auch versucht, nur ist der Mensch dafür nicht geeignet. Es hat sich herausgestellt, das der Kommunismus am Egoismus des Menschen gescheitert ist.<<

Karl Marx war vornehmlich Wissenschaftler.

Die Ideologie, die seinen Erkenntnissen entsprang, bzw. aus ihnen zurechtgebogen wurde, ist dem Zeitgeist des 19. Jahrhunderts geschuldet. Der war romantisch.

um 19:49 von Kartoffelpuffer

Wenn Sie nicht gerade in Düsseldorf Süd gewählt haben, haben Sie auch nicht Sahra Wagenknecht gewählt (die im übrigen auch kein Direktmandat geholt hat). Bei einer BTW wählt man den jeweiligen Direktkandidaten und/oder eine Partei (Erst- bzw Zweitstimme). Sie können laut deutschem Wahlrecht keine Personen außerhalb der Direktkandidatur Ihres Wahlkreises wählen.

19:58 von fathaland slim

19:29, barbarossa2

>>Die zur Zeit festgefahrenen Ideologien können doch auch mal durch Neue ersetzt werden. Karl Marx hat das dazumal auch versucht, nur ist der Mensch dafür nicht geeignet. Es hat sich herausgestellt, das der Kommunismus am Egoismus des Menschen gescheitert ist.<<

Karl Marx war vornehmlich Wissenschaftler.

Die Ideologie, die seinen Erkenntnissen entsprang, bzw. aus ihnen zurechtgebogen wurde, ist dem Zeitgeist des 19. Jahrhunderts geschuldet. Der war romantisch.
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Unbestritten ist, das Sozialismus/kommunismus die theoretisch besten Systeme auf der Welt sind.
*
Sie scheitern nur ganz unromatisch an der Tatsache, das sie mit Menschen augenscheinlich nirgends auf der Welt verwirklicht werden konnten.
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(eventuell wegen der Gleicheren? Aber später im All?)

19:53, odoaker

>>Sahra Wagenknecht (*):
'Wenn jeder, der die Position "offene Grenzen für alle Menschen jetzt sofort" nicht teilt, sofort unter Generalverdacht gestellt wird, ein Rassist und halber Nazi zu sein, ist eine sachliche Diskussion über eine vernünftige strategische Ausrichtung nicht mehr führbar.'

Diese Auffassung finde ich mehrheitsfähig.
Und wer irgendwann nicht nur meckern, sondern regieren will, dürfte sich dem anschließen.<<

Viele hier reduzieren Sahra Wagenknechts Position auf diesen einen Satz und betrachten ihn quasi als ihr Manifest.

Diesen Satz kann natürlich jeder erst mal bejahen, auch ich.

Damit ist die Diskussion aber nicht beendet, sondern beginnt erst.

Sie könnte zumindest beginnen, wenn sie sich nicht schon seit zwei Jahren im Kreise drehen würde. Frau Wagenknecht hat die Drehbewegung damit lediglich ein wenig beschleunigt.

19:58 von fathaland slim

Mit diesem Thema musste ich mich notgedrungen lange beschäftigen, und sie irren sich. Die Lehren von Marx u. Engels sind an keine Zeit gebunden. „ Der Mensch soll seine Arbeitskraft so teuer wie möglich verkaufen" hat immer Gültigkeit.

2 % Riexinger

meint das Zugpferd von die Linke zu sabotieren. In BaWü hat er eine Klatsche bekommen , Kipping ist farblos und ausgerechnet diese beiden Personen wollen nun die beiden erfolgreichen Aushängeschilder von die Linke absägen.

Mir soll es Recht sein. Denn außer Wagenknecht ist da nicht mehr viel bei die Linke.

Vor Wagenknecht hat man parteiübergreifend Respekt und über Riexinger lacht man parteiübergreifend. Die Linke hat die Auswahl zwischen seriöser Opposition oder einem Clown und eine Lachnummer als Vorsitzende.

Rücktritt gleich Rückschritt

Ich war nie in einer Partei aktiv. Aber in einem Dutzend Vereine. Das scheint mir leider ähnlich zu sein. Aus jahrzehntelanger Erfahrung darf ich Frau Wagenknecht raten entweder zurückzutreten oder nicht. Drohen nützt nichts, auch wenn es manchmal den Anschein hat.

20:22 von barbarossa2

19:58 von fathaland slim

Mit diesem Thema musste ich mich notgedrungen lange beschäftigen, und sie irren sich. Die Lehren von Marx u. Engels sind an keine Zeit gebunden. „ Der Mensch soll seine Arbeitskraft so teuer wie möglich verkaufen" hat immer Gültigkeit.
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Wie auch:
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Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein Marxist bin“ (Karl Marx in: MEW 37)

20:22, barbarossa2

>>19:58 von fathaland slim
Mit diesem Thema musste ich mich notgedrungen lange beschäftigen, und sie irren sich. Die Lehren von Marx u. Engels sind an keine Zeit gebunden. „ Der Mensch soll seine Arbeitskraft so teuer wie möglich verkaufen" hat immer Gültigkeit.<<

So hat eben jeder seine eigene Deutung der Marxschen Ideen. Wofür Marx viele dicke Bücher brauchte, das schaffen manche mit einem einzigen Satz. Bei einer solch radikalen Reduktion geht allerdings naturgemäß viel verloren.

20:33, Boris.1945

>>Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein Marxist bin“ (Karl Marx in: MEW 37)<<

Womit er die Irrwege derer, die sich auf ihn beriefen, wunderbar zugespitzt entlarvt hat.

19:58 von fathaland slim

Auch Marx' Erkenntnisse beschreiben (bestenfalls) die Welt, wie sie im 19. Jh. war.

20:37, Phonomatic

>>19:58 von fathaland slim
Auch Marx' Erkenntnisse beschreiben (bestenfalls) die Welt, wie sie im 19. Jh. war.<<

Die kapitalistische Wirtschaftsordnung gab es damals, und es gibt sie immer noch. Sie fuktioniert nach wie vor nach den selben Gesetzen.

@um 15:48 von Thomas Wohlzufrieden

>>Wenn Sahra Wagenknecht in die SPD wechseln würde, bekäme diese Partei bei den nächsten Wahlen fünfzig Prozent und mehr.<<

Aber nur, wenn SPD und Linke dann noch irgendwo 20% finden. Zusammen kommen die nämlich gerade mal auf knapp über 30%.

20:43 von fathaland slim

Die kapitalistische Wirtschaftsordnung gab es damals, und es gibt sie immer noch. Sie fuktioniert nach wie vor nach den selben Gesetzen.

Genau hier haben wir einen Schnittpunkt erreicht. Und warum? Weil es Fakt ist.

20:43 von fathaland slim

Sie fuktioniert nach wie vor nach den selben Gesetzen.
Der Kapitalismus von damals ist nicht der Kapitalismus von heute.

@Phonomatic

"Der Kapitalismus von damals ist nicht der Kapitalismus von heute."

Was nicht beweist, dass es nicht auch viel humanistischere, mehr Glückseligkeit bringendere und erst recht pazifistischere (mit einem Wort - bessere) Gesellschaften geben kann und geben sollte!
Gesetze, Funktionsfähigkeit und Geschichte hin oder her.

re 20:50 von Phonomatic

>>Der Kapitalismus von damals ist nicht der Kapitalismus von heute.<<

Der Kapitalismus in der heutigen Form existiert seit dem 17. Jahrhundert! Erster Weltumspannender Konzern, der alle Definitionen des Kapitalismus erfüllte, war die niederländische "Ostindien Kompanie", ebenso war auch der erste Börsencrash um diese Zeit in Holland -> Tulipomanie.

Kapitalismus ist nicht an Zeiten gebunden, sondern an Wirtschaftskraft, Personal, Angebot und Nachfrage.

20:57 von WM-Kasparov-Fan

humanistischere, mehr Glückseligkeit bringendere und erst recht pazifistischere (mit einem Wort - bessere) Gesellschaften

Sollte Ihnen auffallen, dass gerade die globalisierte Welt eine derartige Entwicklung nimmt.

21:11 von Gnom

Unternehm(ung)en wie die Ostindienkompanie kann es insbesondere in den "kapitalistischen" Ländern gar nicht mehr geben ...

Man kann darüber sprechen, ob/wieviel Marx zur Veränderung beigetragen hat - man kann aber bestimmt nicht behaupten, dass Marx die Welt des 21. Jh. zutreffend beschreibt.

re 21:24 von Phonomatic

>>Unternehm(ung)en wie die Ostindienkompanie kann es insbesondere in den "kapitalistischen" Ländern gar nicht mehr geben ... <<

Warum? Sie heißen heute nur anders - Namen könnte ich aufzählen... Und dass Wirtschaft auch letztlich Politik gestaltet, ist sogar noch ein älteres "Phänomen" - Stichworte: Lombardi, Fugger und Borgia.

Jetzt rächt sich Ihr Egotrip Frau Wagenknecht

Es wäre gut wenn dieser Personalstreit auch zu einer Richtungsklärung führt. Es war doch stets Sahra Wagenknecht, die jede denkbare Gelegenheit für ihre Selbstdarstellung nutzte. Sie hat in den letzten beiden Legislaturperioden alles dafür getan eine regierungsfähige inhaltliche Annäherung von Linke und SPD im Bund zu torpedieren. Sie hat ständig mit ihren Äußerungen die Hürden für eine konstruktive Kooperation von Rot - Rot erhöht.
Für Wagenknechts Selbstinszenierung ist ihr die eigene Partei in der ewigen Oppositionsrolle völlig genug. Bloß nicht regieren, so Wagenknechts Maxime, dann müsste man ja linke Realpolitik machen und nicht nur wohlfeile Reden schwingen. Von Ihrer ach so tollen Rhetorik in der Opposition liebe Frau Wagenknecht kann keiner Ihrer Wähler eine bezahlbare Wohnung finden, eine faire Rente erreichen und von seiner Arbeit würdig leben. Da braucht es schon auch Taten und dazu müsste man koalitionsfähig sein. Das ist möglich Frau Wagenknecht, indem Sie zurücktreten.

Am 17. Oktober 2017 um 18:34 von fathaland slim

"Das Wort "Realitätssinn" wird gern benutzt, wenn man eigentlich etwas ganz anderes sagen möchte.
Realitätssinn hat Frau Merkel auch."

Meiner Meinung nach spricht es nicht so sehr für Realitätssinn, wenn man nach Verlusten bei Wahlen sagt, man wüsste nicht, was man anders machen könnte. Man sollte auch die eigenen Entscheidungen kritisch überdenken.

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