Kommentare

mal ein etwas jüngerer vorn

und mit der FPÖ läßt sich sicher was auf die Beine stellen, wertemäßig
vielleicht mit Vorbildcharakter auch für uns

Sind die Wähler dort etwa

Sind die Wähler dort etwa auch alle abgehängt?
Meinen Glückwunsch nach Östereich!

Ein kleiner Lichtblick in

Ein kleiner Lichtblick in dieser EU, der hoffen laesst. Waehrend in Niedersachsen die Waehler mit ihrer Druckbetankung recht zufrieden sind wenn man dem Wahlergebnis glauben schenkt.

Kurz denkt kurz

Die wichtige Aufgabe der Grenzsicherung hat Kurz in die Gewinner-Position gebracht. Österreich und die Balkanländer sorgten dadurch auch in Deutschland für Ruhe und eine kleinere AFD.

"..Konservative ÖVP siegt .."

Woher auch immer der neue Hype des "Rechten" kommt - es wird halt etwas dauern, bis das Ganze wieder abgehypet ist und andere die Welt dann wieder in Ordnung bringen müssen.
Nur das sollten die (Q-)Wähler der Rechten wissen, ein zerstörter Staat, eine zersetzte Gesellschaft, sind nicht so leicht zu reparieren wie ein beschädigtes Auto und so leicht zu entsorgen sind beide auch nicht. Und wer sich nicht darüber im klaren ist, was ein "rechtes Regiment" ist und was es bewirkt, der mag über den Bosporus gucken oder nach Russland, wenn ihm der Blick in die Geschichtsbücher denn zu anstrengend ist.

Echte Veränderung nur mit der FPÖ!

Die ÖVP - auch wenn sie einen Kandidaten hat, der intelligent auftritt und sich medial sehr gut verkauft und eloquent ist - wird immer die gleiche Partei bleiben.

Echte Veränderung gibt es nur mit der FPÖ!

Der Anstand hat heute gewonnen

Glückwunsch Österreich! Die fiese Kampagne der SPÖ gegen Sebastian Kurz hat nicht verfangen. Der Anstand hat heute gewonnen. Das ist ein gutes Signal nach diesen doch turbulenten Wochen in Österreich.

Die Hoffnungsbürger der Alpenrepublik setzen auf den so bitter nötigen Wandel! Darum wünsche ich Herrn Kurz mit der neuen ÖVP-FPÖ Regierung viel Erfolg.

Grüsse aus der Schweiz

Gute Nacht.

Guten Abend,wenn man sich dieses Ergebnis ansieht,so komme ich immer mehr zu folgendem Schluss:"Die Europäische Idee ,das Europäische Projekt ist tot".Ungarn,Polen,die Slowakei ,Tchechien usw.
Die Wut und Abstiegsaengste der reichen Laender,insbesonders Ihrer Mittelschicht fuehrt die Waehler in diesen Laendern nach rechts,im Sueden hingegen nach links(Portugal,Katalonien Slowenien usw.),mit Ausnahme Italiens.Die Siegermächte ,welche keine Trauerarbeit geleistet haben -Ungarn,Italien und Oesterreich sind darüber hinaus besonders anfällig.
Timmermans und Juncker sollen gehen ,Merkel gleich mit.Denn Europa braucht endlich Verständnis fuer die Idee der Solidarität.Sie haben nie begriffen ,bei sonstigen Leistungen,dass eine reine Wirtschaftsunion keine Ueberlebenschance hat.Niedersachsen macht mich optimistischer,denn rot rot grün haette eine strukturelle Mehrheit.Wir brauchen mehr Mélanchon und Lafontaine und weniger Neoliberale.Das ist die einzige Chance zum Neuanfang.

Na ja

Ich weiß nicht recht, ob ich mich über das Ergebnis freuen oder ärgern soll.
Erfreulich ist sicherlich, dass die einzige Partei, die für offene Grenzen und den Gender-Wahnsinn steht, den Sprung ins Parlament offenbar nicht geschafft hat. Die Österreicher haben einen Radikalumbau der Gesellschaft also abgelehnt.
Ärgerlich stimmt mich, dass die FPÖ nur drittstärkste Kraft wird. Kurz hat teilweise 1:1 Positionen der FPÖ übernommen und wurde dafür belohnt. Bin mal gespannt, ob er das jetzt auch umsetzt, in der Vergangenheit hat er sich ja durchaus auch schon mal als Multikulti-Vertreter gegeben. Setzt er seine Wahlkampfaussagen um, ist alles gut. Wenn nicht, muss die FPÖ die Koalition platzen lassen und Neuwahlen anstreben.
Aber erstmal positiv denken!

Österreich

Der Rechtsruck geht in Europa weiter. Schade für die Zukunft der EU. Zahlen dafür wird die Jugend. Für diese Generation wird ein zurück zu Nationalstaaten ein Hemmschuh werden.

Wir stehen vor verlorenen Jahren.

18:57 von Rumpelstielz

Nur das sollten die (Q-)Wähler der Rechten wissen, ein zerstörter Staat, eine zersetzte Gesellschaft, sind nicht so leicht zu reparieren wie ein beschädigtes Auto

Wie wahr, wie wahr. Jetzt muß nur noch analysiert werden, wer den Keil in den Staat getrieben hat. Die Östreicher denken jedenfalls weitsichtig.

na ja,

zu sagen, es ist ein Rechtsruck in der ÖVP ist doch etwas sehr oberflächlich...
Kurz hat sich der brennenden Probleme seiner Bürger angenommen und dazu gehören Themen der Sicherheit, der Migration, der sozialen Schwäche usw.
das ist ja schon merkwürdig, wenn besonders die SPÖ ihr Territorium preisgibt....
ich wünschte mir so jemanden in Deutschland, der nicht meint, es geht so weiter wie bisher und man habe nichts falsch gemacht und wisse nicht, was man ändern solle..
Ergebnis solchen Verhaltens hat sich ja jetzt in Niedersachsen gezeigt
auf jeden Fall, auch wenn sich das in dem Sinne der österreichischen entwickelt, wird das sehr wirksam hoffentlich auch die EU-Politik beeinflussen...

Ruck nach Rechts

Das Ergebnis war vor der Wahl schon klar. Erstaunlich aber ist die Deutlichkeit womit die ÖVP und die FPÖ gewonnen haben. Die Politik in Österreich dürfte deutlich Kurs nach rechts nehmen. Starke Veränderungen wird es in der Auslandspolitik geben. Weniger Brüssel, weniger Europa, weniger Liberal, weniger Geld dafür mehr Grenzen, mehr Kontrolle und schwierigere Entscheidungen. Mal sehen ob die Österreicher Europa neue Impulse geben können und vor allem wollen.

@Rumpelstielz, 18.57 Uhr

Danke für diesen klugen Kommentar! Es wird einige Zeit dauern, dann werden's auch die (finanziell! [denkt jemand Böses beim verwendeten Begriff?]) weniger Bemittelten spüren, wer ihnen hilft. Dass die SPD nach Schröders Agenda 2010 und permanenter (und schon fast aufdringlicher) Regierungsbeteiligung einen verdienten Denkzettel erhalten würde, war klar. Für die Zukunft sehe ich (hell-)rot! Lasst die Anderen nur geifern; so lange sich das Gros der angeblich vorbildlichen Denker dieses Landes in gedanklichen und orthographischen Missgestaltungen outet, ist keine wirkliche Gefahr angesagt! Jahrhundertelange Erfahrungen mit dem deutschen Volk lehren uns das.

19:34 von Burkhard Werner

Für diese Generation wird ein zurück zu Nationalstaaten ein Hemmschuh werden.

Ich möchte meine Kinder vor einer unkontrollierten Parallelgesellschaft bewaren.

Schönen Gruß nach Berlin und nach München!

Diese Wahl im Nachbarland zeigt, wer die Sorgen der Wähler ernst nimmt und diese aufgreift, wird bei der Wahl belohnt. Anders als hier, wo die Etablierten den Schuss immer noch nicht gehört haben, und sich weiterhin fragen, was da bei der letzten BTW los war.

Tu Felix Austria

scheint, als hätten die Österreicher begriffen und zwar die Wähler und die Politiker. Dort nimmt man die Bürger wohl noch ernst und überdenkt seine Positionen. Gut, dass der Schmutzwahlkampf der Herren Silberstein und Fusl sein Ziel nicht erreicht hat, das wäre verheerend für die politische Kultur in Ö gewesen

@ Oskar.spd (19:21): Auch mit dem hier haben Sie recht

@ Oskar.spd

Und auch mit dme hier:

Denn Europa braucht endlich Verständnis fuer die Idee der Solidarität.Sie haben nie begriffen ,bei sonstigen Leistungen,dass eine reine Wirtschaftsunion keine Ueberlebenschance hat.Niedersachsen macht mich optimistischer,denn rot rot grün haette eine strukturelle Mehrheit.

haben Sie sowas von recht. Österreich, Ungarn, Tschechien, Bulgarien zerstören die Solidarität in der EU. Und genau deswegen gehören denen alle EU-Gelder gestrichen. Und nein, Niedersachsen macht mich wegen Weil und dem VW-Dieselskandal nicht optimistischer. Denn wenn der mit der CDU zusammengehen wuerde (GroKo), dann wäre es wieder Essig mit den Sammelklagen gegen VW und dass kann es nicht sein. Und in der Tat brauchen wir diese Neoliberalen wie die FDP und solche wie die CSU und die AfD nicht! Die EU darf nicht noch weiter nach rechts drallen und dieser Rechtsdrall Österreichs muss verhindert weden. Hoffentlich schafft die SPÖ es noch.

@ Oskar.spd (19:21): stimmt wir brauchen mehr Mélanchon

@ Oskar.spd

und auch dem hier von Ihnen:

Wir brauchen mehr Mélanchon und Lafontaine und weniger Neoliberale.Das ist die einzige Chance zum Neuanfang.

schließe ich mich absolut an. Wir brauchen mehr Mélanchon, Kipping und Wagenknecht. Exakt genauso ist es. DieLinke muss gestärkt werden, genauso wie die ÖDP zusammen mit den Gruenen. Und ergänzend dazu brauchen wir die Piratenpartei die ja schon wieder mit Digitalcourage fuer uns alle in Karlsruhe versuchen, den nächsten Oberhammer zu verhindern. Dazu bitte mal bei heise.de querlesen.

@ oskar.spd um 19:21

Sie schrieben:
"Guten Abend,wenn man sich dieses Ergebnis ansieht,so komme ich immer mehr zu folgendem Schluss:"Die Europäische Idee ,das Europäische Projekt ist tot".Ungarn,Polen,die Slowakei ,Tchechien usw."
Ihren Optimismus teile ich nicht. Dieses Bürokratenkonstrukt namens EU hat sich vom Willen der Bürger der europäischen Staaten doch noch nie beeindrucken lassen. Die Vertreter der Linie, die die Nationalstaaten zugunsten eines multikulturellen Wirtschaftsraumes Europa auflösen wollen, werden nun nur noch vehementer alle Andersdenkenden als rechtspopulistisch, menschenfeindlich und rückschrittlich diffamieren. Und leider kommen diese Vertreter gerade aus den wirtschaftlich stärksten Staaten.
Dennoch ist das Ergebnis aus Österreich ein klarer Fingerzeig, dass die Mehrheit (zumindest in Österreich) ein Europa der Vaterländer nicht für die "Vereinigten Staaten von Multikultieuropa" aufgeben wollen.

Handeln statt versprechen

Kurz hat mit der Schließung der Balkanroute vor der Wahl gezeigt, dass er handelt und nicht nur spricht wie die deutschen Altparteien. Das wurde belohnt.

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