Kommentare

Keine gute Idee

Mit einer CSU als Afd light werden Wähler immer das Original wählen (siehe Sachsen).

Die aktuelle CSU ist nicht konservativ

Die aktuelle Seehofer-CSU ist nicht konservativ, sondern einfach nur unaufrichtig.

Was genau hinter ihrem Verhalten steckt, kann ich als Norddeutscher nicht beurteilen: Ich bin rat- und fassungslos:

Da behauptet Dobrindt, ohne ausgepfiffen zu werden, bei der JU, nicht jeder hätte ein Recht auf ein besseres Leben in Deutschland.

Natürlich nicht. Was soll diese billige Polemik?

Das ist nicht aufrichtig, das ist nicht konservativ, das ist kein "Rechtsrutsch", das hat nichts mit Heimat zu tun, das ist einfach nur mies hoch 3.

Ein Rechtsstaat tut manchmal weh, aber er ist das Beste, was wir haben.

Wir nehmen Asylsuchende nicht auf, weil wir ihnen blindlings vertrauten, sondern weil es unsere rechtsstaatliche Pflicht ist:

Zu prüfen, ob ihnen Schutz zusteht, oder, ob sie sich selbst täuschen und ihnen kein Schutz zusteht, oder, ob sie sogar zu täuschen versuchen.

Wären unsere Grenzbeamten mit Telepathie begabt, könnten wir dies an der Grenze feststellen.

Ich bin mal gespannt,

wie lange die CSU ihren zehnpunkte Plan aufrecht hält. Bis jetzt ist sie immer wieder vor der CDU (Frau Merkel) eingeknickt. Ich hoffe das sie dieses mal standhaft bleibt, denn an den Begriffen Heimat, Patriotismus und Leitkultur ist nichts verwerfliches, es ist nur ein Zeichen von liebe zu seinem Land.

Schaut man sich 2009 an

http://www.wahlrecht.de/ergebnisse/bundestag.htm
so dürfte der Zug irgendwie längst abgefahren sein, denn damals gabs es noch keine derartige Flüchtlingssitutation. D.h. es ginge doch auch um klare gesellschaftspolitische Korrekturen. Ich sage nur „Homo-Ehe“, ebenso die undurchdachte sog. „Energiewende“. Auch der Umgang mit der Bundeswehr ist ein Trauerspiel.
Man hat auch jeden aus der Partei gedrängt, der nicht in den vermeintlichen Öko-Gendermainstream paßte. Das ging schon mit Hohmann los. Der CSU dürfte das immer klar gewesen sein, die CDU hat es bis heute nicht begriffen.

"...die CSU .." ...Heimat, Patriotismus, Leitkultur ...

Macht sich unzeitgemäß ... aber wenn sie es so will.
Druck macht wie schon häufiger belegt, nicht "Erfinderisch" sondern führt eben auch immer wieder zu irrationalem.
Genau, wenn der rechte Müllmann mehr Waffen für das Volk fordert, dann ... (sorry den wahren Müllmännern, die sind natürlich gewerkschaftlich organisiert und nicht "rechts"!)
Es gäbe ja Möglichkeiten, das Gute zu bewahren, das Problem ist nur, das verbirgt sich nicht hinter "konservativen Begriffswelten" und solange man da einer falschen Analyse erliegt, hilft man in der Sache nicht.
"Heimat" in Zeiten der Verstädterung, ein unsinniger Teil einer nur mehr überholten Begriffswelt.
"Patriotismus" in Zeiten des friedlichen Miteinanders, der lahme Rekurs auf völlig überholte Reflexe - unsinnig wie des Kaisers Bart.
"Lei(t)dkultur" wenn schon die Welt nicht am deutschen Wesen ... so ein selbstmörderischer Blödsinn - wie selbst leben doch im Unbehagen damit, was soll's also.

Herr Seehofer, Sie verstehen

Herr Seehofer, Sie verstehen nichts. "Die" Menschen gibt es nicht und "die" Menschen wollen auch keinen Rechtsruck. Das wollen nur 12,6 Prozent AfD Wähler. Viele Wähler, die Union wählen, wählen sie weil Merkel Kanzlerin ist. Nur eine Minderheit brüllt und tobt bei ihren Veranstaltungen herum. Die CDU wird viele Wähler auf der anderen Seite verlieren, wenn sie Seehofers AfD Geschwätz von 68ziger Geist folgt, den es bei uns in mehrheitsfähiger Form seit Brandt nicht mehr gab. Oder ist Hartz4 Geist von 68? Es gibt übrigens auch knapp 10 Prozent Protestwähler auf der Linken.Viele Linke Wähler im Osten wählten AfD. Die bekomme ich durch soziale und solidarische Politik zurück. Nein die Mehrheit hat absolut keine Lust auf Seehofers AfD nahes Geschwätz. Die AfD schwächt man, in dem man den Sozialstaat wieder herstellt. Die Leute haben mehrheitlich keine Lust auf CSU. Sie sind mit Merkel mehrheitlich mitgegangen. Die Mehrheit will keine Wehrpflicht, keine Atomenergie und die Ehe für Alle.

Bayernpartei

Die CSU sieht in Anbetracht des Wahlergebnis der BT-Wahl und des stoischen "Weiter so" von Frau Merkel Ihre Posten und Pöstchen wegschwimmen. Würden ernsthafte Erneuerungsabsichten dahinter stecken, hätte aus meiner Sicht Seehofer und Co. 2015, spätestens aber vor der BT-Wahl ein "So nicht" gegenüber der Kanzlerin nicht nur lauthals ankündigen sondern auch durchziehen müssen. Mir kommt es so vor, als wenn alle nur noch Getriebene der AfD oder Nutznießer der innerparteilichen Ordnungskämpfe, wie die FDP, sind. Alle Parteien sollten sich auf die Probleme in Deutschland und der deutschen Bevölkerung konzentrieren und dann erst auf die, die mal hier wohnen und arbeiten wollen.

In einem haben sie recht,

es gibt keine linke Mehrheit mehr. Nicht weil wir diese in Deutschland nicht mehr brauchen, sondern weil man keine pragmatische Linke Politik erwarten kann. Wir hatten eine linke Mehrheit, was hat es genutzt? Das Problem der CDU ist der Tiger, der als Bettvorleger landete, er sollte in Rente gehen, seine Zeit ist vorbei. Da Jamaika die Stimmen der CSU nicht braucht, können sie wieder nur bellen und nicht beißen. Sie sollten sich mit neuer Führung auf die Landtagswahl konzentrieren.

Was heißt "bis auf CSU"?

Zitat: ""Wenn bis auf die CSU alle etablierten Parteien links der Mitte wahrgenommen werden, dann ist das ein Problem."

Was heißt "bis auf CSU"?

Wie sagt man doch so schön: mitgehangen, mitgefangen. Solange die CSU die nach links gerückte (um nicht zu sagen: linksradikale) Politik der Restparteien mitmacht, werde ich die CSU mit dieser Politik identifizieren. Daran ändert sich auch ein brüllender Löwe aus München nicht, der sowieso meist als Bettvorleger einer gewissen Dame aus der Uckermark in Berlin endet.

Kein Rechtsruck

Ich kann in dem Programm der CSU keinen Rechtsruck erkennen, sondern nur eine Rückkehr zu traditionellen Positionen. Der Kommentar, dass ein sogenannter Rechtsruck der Unionsparteien nur der AfD in die Hände spielen würde, ist vollkommener Quatsch und wird durch ständiges Wiederholen auch nicht besser. Ich kenne viele Wähler, die die AfD gewählt haben, gerade weil die Union nach links gerückt ist und letztendlich die traditionellen Positionen der SPD vertritt. Damit haben ihre Stammwähler kein Zuhause mehr bei der Union. Zuwanderung und innere Sicherheit sind Themen, bei denen es außer bei der AfD derzeit nur eine politische Einheitsposition gibt, was die Demokratie gefährdet. Die AfD ist für viele AfD-Wähler der Hebel, die Unions-Parteien wieder auf ihren Markenkern zurück zu bringen. Ohne diesen sogenannten Rechtsruck werden der AfD noch mehr Wähler zuströmen. Insofern sind die veröffentlichte Meinung und die Ignoranz der Kanzlerin derzeit die besten Wahlhelfer der AfD.

Es wäre schön,

wenn die CSU wenigstens diesmal konsequent wäre und sich nicht wieder von ihrer Schwesterpartei "überzeugen" ließe - genauer gesagt: Von der großen Vorsitzenden. Dann würde die CSU vielleicht sogar ihre Glaubwürdigkeit teilweise wieder gewinnen.
Aber, ich muß zugeben, mir fehlt der Glaube daran.

Stimmenfang mehr

Stimmenfang mehr nicht!Seehofer hat soviel die letzten Jahre erzählt wie erwähnt erzählt, aber nichts davon gemacht!Der Schoßhund Merkels!!

"Wie die CSU nach rechts

"Wie die CSU nach rechts rückt"

Die Überschrift ist zwar formal richtig, vermittelt aber einen völlig falschen Eindruck. Mit der neuen Initiative bewegt sich die CSU lediglich wieder dahin, wo sie vorher war und auch sein sollte, nämlich in der bürgerlich-konservativen Mitte.

Dieses diffamierende "rechts"-Gerede kommt vom politischen Gegner.

Blödsinn

Die CSU rückt nicht nach rechts. Sie war es schon immer.
Merkel rückt nur von der CSU ab - noch weiter nach links hin zu den Grünen.
Die Distanz schafft Frau Merkel ganz allein.
Das bemerkt auch die Junge Union und macht sich daher bemerkbar.

Diese Auslegung des Rechtsruck können nur linksorientierte Ignoranten so bewerten.
Solch ein Blödsinn: Heimat war der CSU schon immer so wichtig, dass sie sogar in Bayern einen Heimatminister haben.
Also: Schwamm drüber!

Trugschluss

Einer der zentralen Denkfehler der Afd, von Trump usw. ist folgender: Abgrenzung zu anderen Ländern, Menschen, ... geht mit guter Partnerschaftlichkeit und Freundschaft zusammen. Grenzen hochziehen und den eigenen Staat an erste Stelle setzen und dann freundschaftlich handeln und gute Beziehungen pflegen. Freundschaft basiert aber auf Offenheit und Solidarität. Sag das nächste mal doch zu deinem Freund er solle vor der Haustür stehen bleiben und wenn überhaupt solle er wieder kommen, wenn es dir passt und das Glas Wasser von neulich müsse er auch noch bezahlen.

Seehofer ist ein Fähnchen im Wind

u wird mit seiner inkonsequenten Haltung der CSU mehr schaden als nützen... Wenn sie sich an rechtsstaatliche Grundsätze halten würde u das Spiel mit den falsch verstanden Formulierung bleiben lassen würde, dann hätte man noch eine Chance auf eine Haltung mit Rückgrat...
Aber so... Beliebigkeit u dann noch Typen wie von Guttenberg zurückholen, der gelogen u betrogen hat... Typisch CSU?!
Arme CSU...

Sehr richtig

Bloßre und billige Agitation gegen Fremde hat nichts mit der Pflege konservativer Wertvorstellungen zu tun.
Das zeigt eben, wie innerlich entleert die Union ist.

Heimat, Patriotismus, Leitkultur

sind keine Begriffe, die man negativ mit dem Wort "Kampf" beschreiben muss. .

Heimat Patriotismus und Leitkultur gesteht man selbstverstaendlich jedem Erdenbewohner zu. Ich denke, dass die Leitkultur von Migranten bisweilen auch in Deutschen Gerichten beim Strafmass beruecksichtigt wird.

Warum sind es ausgerechnet fuer Deutsche Kampfbegriffe?

AfD ist das Original und nicht die CSU

Herr Seehofer, schon kapiert, dass die Mehrheit der Unionswähler die große Koalition will? Also keinen Schwenk nach rechts, denn der ist mit der SPD nicht machbar. Das weiß jeder Wähler. Sie reden absoluten Unsinn. AfD Wähler wählen auch in Bayern nicht CSU, weil sie das Original wollen und dieses auch im Bundestag demokratisch repräsentiert sehen wollen. Ich denke, da stimmt mir AfD Wähler El Chilango ausnahmsweise zu. Seehofers 10 Punkte Plan ist ein der AfD taktisches Hinterhergerenne, das durchschaut jeder halbwegs intelligente Mensch und ist daher nur Wählerveräppelung.

Obergrenze hin oder her

glaubt denn wirklich irgendein intelligenter Mensch, daß mit der Einführung einer Obergrenze die wirklich vorhandenen Probleme gelöst werden?
Politik scheint immer mehr dahin zu verkommen, populistische Thesen entweder zu bedienen oder zu bekämpfen.
Dabei gäbe es genug anderes zu tun....

Hoffentlich konservativ weil es so nicht weitergehen kann...

Wer soll das bezahlen wenn die Hochkonjunkturphase vorüber ist:
Die Zahl der ausländischen Hartz-IV-Bezieher erreicht erstmals die 2-Millionen-Marke: Laut aktueller Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) gab es Ende Juni 1.997.519 ausländische Stütze-Empfänger – 406.570 mehr als ein Jahr zuvor (Focus).
Sind das die, die mal unsere Rente bezahlen sollten? Und weil Innovationen fehlen oder ausgebremst werden sieht es eher düster aus für die Zukunft!

@El Chilango

wie löchrig ihr demokratie-verständnis ist, sieht man daran, dass sie sogar mittlerweile die CSU in die nähe von linksradikalen rücken. wenn ihre verehrte AfD demnächst in die bedeutungslosigkeit verschwindet und "den Schill macht", freue ich mich jetzt schon zu erfahren, für wen sie dann ihr fähnchen in den wind hängen..

Weshalb so ein Problem mit dem Wort „rechts“

bzw. der Zuordnung „rechts“? Dort, wo allenthalben von „links“ gesprochen wird, gibt bzw. muß es auch ein „rechts“ geben, ansonsten gäbe es ja auch kein „links“ mehr. Das ist doch das eigentlich Problem, daß man auf der konstruktiv-demokratischen Seite in diesem Punkt eine Leerstelle hat, weil niemand „rechts“ sein will oder „rechts“ genannt werden will.

Eigendliches Problem der CSU

Das eigentliche Problem der CSU ist einfach die Tatsache das in Berlin Entscheidungen gemeinsam getroffen werden und diese in Bayern dann anders verkauft werden.
Und bei mir macht sich auch immer mehr der Eindruck breit das mit unseren Überschüssen in Deutschland alles mitfinanziert werden muss was bei uns als nicht bezahlbar hingestellt wird.
Auch das ewige Thema Obergrenze ist ein Thema wo alle wissen das die nie kommen wird mit Merkel und den Grünen.
Wie die ganze Merkel Politik finanziert werden soll, wissen auch alle. Mit viel Geld aus Bayern. Durch eine Vorausschauende Politik der CSU ist da in sehr vielen Teilen in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet worden.
Ich würde der CSU dringend raten sich ein Bild der Südtiroler Politik zu machen. Denn das würde Bayern gut zum. Regional, Traditionell und doch in die Zukunft gerichtet. Und vor allem viele könnten sich auch wieder Identifizieren mit der Heimat Bayern. Dann ist CSU wieder wählbar.
Grüße aus dem Bayrischen Schwaben

Was ist daran sexy?

Ich wüsste nicht was an den Sprüchen von MP Seehofer sexy, sprich konservativ sein soll. Ich kann das Obergrenzengeschwafel nicht mehr hören. Lass frische Kräfte ran und geniesse den Ruhestand.

"Das Konservative sei das neue Moderne"

Zitat: "Es gibt keine linke Mehrheit mehr", bilanziert die CSU und stellt die These auf, dass inzwischen "selbst der Zeitgeist konservativ ist". Das Konservative sei das neue Moderne."

Das war es schon immer.

Wusste auch nie, was an Grünen/Linken progressiv d.h. fortschrittlich sein soll.

Dass der Zeitgeist aber auf einmal "konservativ" sein soll, das bezweifele ich. Ansonsten würden ja nicht 87 % der Wähler links wählen!

Die CSU ist ein Bayerisches Phänomen.

Es ist möglich, dass die CSU Wähler, die zur AFD gewandert sind Seehofer eine Denkzelle verpassen wollten. Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Strauß. Für die CSU Mitglieder hat er hat er wahrscheinlich recht. Für Merkels CDU ist der Satz sicher falsch.

Das Elend ist...

... das Parteien, sich nach Wahlen, politisch ändern, um die nächsten Wahlen zu gewinnen.

Doch sie haben schon einen Plan gehabt, diesen haben die Menschen eigentlich gewählt. Hört auf euch nach Wahlstimmen zu richten. Fangt an unsere Themen zu bewegen. Kümmert euch um die aktuellen Aufgaben und die zukünftigen! Dafür wurdet ihr gewählt, egal ob alle die Methoden richtig finden. So ist Demokratie. Die Konsequenzen haben alle zu tragen und in 4 Jahren geht es von Vorne los.

Hört doch endlich richtig zu und versteht doch, es geht nicht um Euch oder euer Ego, es geht um die Menschen, in diesem Land, in Europa und auf der Welt. Ihr seit nichts weiter als die Abgeordneten von uns und keine höher gestellten Wesen!

@Am 08. Oktober 2017 um 09:16 von suomalainen

Zitat: "wie löchrig ihr demokratie-verständnis ist, sieht man daran, dass sie sogar mittlerweile die CSU in die nähe von linksradikalen rücken. "

Was hat diese Aussage mit der Frage eines "Demokratie-Verständnisses" zu tun? Sie können diese Aussage ja gerne für falsch halten, mit der Frage einer Demokratie hat das nicht zu tun.

"Diskutieren" sie doch nicht immer so unsachlich und logisch verquer.

@alles für die Katz, 08.32h

Alles, was Sie schreiben, kann ich weitgehend teilen.
Jedoch hat die ganze Sache einen Pferdefuß.
Wer ohne bzw. mit falscher Identität oder Vita deutschen Boden betreten hat, wird hier bleiben.
Das weiß er sehr genau.
Darum ist die Prüfung im Land mit schweren Mängeln behaftet.
Eine Identitätsfeststellung und Sachverhaltsprüfung vor der Grenze wäre zielführender, aber ist auch nicht einfach zu bewerkstelligen.

Rechtsruck der CSU

Dann kann sie sich doch gleich mit der AfD vereinigen.
Ich glaube, dass eine sog. Obergrenze, wie sie die CSU fordert, eine Jamaika-Koalition mit den Grünen verhindert. Ein Rechtsruck der Union steht einer Koalition mit den Grünen entgegen. Und das ist auch richtig so. Dann bleiben nur noch eine Minderheitsregierung mit der FDP oder Neuwahlen.
Und bei der nächsten Landtagswahl in Bayern wird die CSU mit ihren Zielen nicht mehr Wähler zurück gewinnen.

@Am 08. Oktober 2017 um 09:19 von DFJ

Zitat: "Ich kann das Obergrenzengeschwafel nicht mehr hören. Lass frische Kräfte ran und geniesse den Ruhestand."

Ich auch nicht!

Würde man sich in Deutschland an deutsche und europäische Asylgesetze halten (Art. A6a Abs. GG und die Verträge von Dublin 2 & 3) dann bräuchte man sich gar keine Gedanken zu "Obergrenzen" machen, da die 905 echten Flüchtlinge, die direkt nach D eingereist sind (https://www.welt.de/politik/deutschland
/article167621608/Nur-905-Asylsuchende-kamen-2016-ueber-nicht-sichere-Staaten.html) kein Problem für D darstellen.

Aber keine Bange: "frische Kräfte" wurden ja am 24.09. in den BT bereits gewählt. Also kein Grund zur Aufregung!

Warum Heimat

und Kultur der jeweiligen Region oder Land und dessen Sprache und Tradition nun Rechts sein soll habe ich nie verstanden.
Die Gleichmacherei oder warum manche nur noch Europäer sein wollen oder angeblich sind ist für einen ganz Großen Teil nie verständlich gewesen, jeder ist irgendwie und wo geboren und aufgewachsen.
In der Regel wird man dadurch in der Jugend geprägt, das der Begriff Heimat wieder Salonfähig wird finde ich nicht negativ.

Es gab Zeiten das war dieser Begriff schon reichlich negativ besetzt, dabei war jeder Franzose oder Türke stolz auf seine Heimat.

Ob die CSU Ihre Punkte durchbringt weis ich nicht, sollte Sie abweichen wird Sie Vormacht im eigenen Land verlieren und das weis Sie auch.
Aber das sind alles Dinge die Sie mit sich selber ausmachen muss, eine Änderung des jetzigen Zustandes muss auf jeden Fall passieren. Sonst werden sich vielleicht noch andere Parteien gründen und entstehen oder der jetzige angeblich rechte Rand wird wachsen.

Gruß

Man will also nach "rechts" rücken ...

"Wie die CSU nach rechts rückt"? Alles eine Frage der Perspektive! Da unsere Republik aber so extrem nach links abgedreht ist, ist logisch, dass viele Menschen der Mitte mit nun "rechts" sind.

Für mich ist klar: die "rechte" Position sind grundvernünftige Positionen zu den wesentlichen Themen und Zukunftsweichen, sei es in Bezug auf

1) die Euro"rettungs"politik,

2) die EU,

3) den Islam,

4) die Asylkrise

5) Zuwanderung

Grundvernünftige und bürgerliche Positionen der Mitte, die jeder Konservative und Liberale zu all diesen Themenfeldern vertritt, wird heute als "rechts" bezeichnet.

Ja, mei, do bini hoid "rechts" ... wie man in Bayern sagen würde (ich kann kein Bayrisch!).

Erst wenn die CSU/CDU eine Katharsis durchgegangen ist und rundum erneuert hat, ist sie wieder wählbar für mich.

Und diese Runderneuerung schafft man nicht PR-bedingt durch bloße Ankündigungen.

Keine Experiemente

Eine weiter nach rechts gerückte CSU kann mit den Grünen nicht in eine Regierungskoalition eintreten. Jamaika ist schon gescheitert, bevor es begonnen hat. Und das ist gut so. Adenauer hätte gesagt: "Keine Experiemente!"

PR-Manöver oder echte Überzeugungen?

Zitat: " "Wer jetzt 'Weiter so' ruft, hat nicht verstanden und riskiert die Mehrheitsfähigkeit von CDU und CSU"

Um was geht es?

Darum, die Mehrheitsfähigkeit von CDU und CSU nicht zu riskieren, oder darum von Innen heraus echte Inhalte und Prinzipien zu vertreten, von den man ehrlich überzeugt ist?

Solange es nur bei PR-bedingte Ankündigungen bleibt, bleibe ich bei der AfD. Denn dort ist man davon überzeugt, was man sagt.

@08:54 von Rumpelstielz

""Lei(t)dkultur" wenn schon die Welt nicht am deutschen Wesen ... so ein selbstmörderischer Blödsinn - wie selbst leben doch im Unbehagen damit, was soll's also."

Die freiheitliche Rechtordung, die Moeglichkeit der Selbsbestimmung des eigenen Lebens, die Aufklaerung, Leben und Leben lassen, das und noch mehr wuerde ich als Leitkultur nicht missen wollen. Diese Leitkultur unterscheidet sich von den Leitkulturen vieler Laender des nahen und mittleren Ostens und anderswo.

Ich denke , dass Menschen gerade wegen dieser Leitkultur nach Deutschland oder Europa kommen.

Wer diese Leitkultur nicht will , hat viele andere Moegliuchkeiten in der Welt.

Das ist kein "Rechtsruck" sondern ...

... die längst überfällige Rückkehr zur Mitte.
Grenzenlose Freiheit ja, aber nicht für Verbrecher, Integrationsverweigerer und perspektivlose Wirtschaftsflüchtlinge.
Kein Bleiberecht für solche Leute!
Man muss sich wieder schämen Deutscher zu sein.
Nicht wie immer wegen dem Holochaust sondern weil Deutschland als idiotenland wahrgenommen wird in dem man ungestraft alle Verbrechen begehen kann. Von über 1100 angezeigten Straftaten an Silverster in Köln gab es nur 2 Verurteilungen.
Das Polit - Chaos und die Radikalisierung in Deutschland sind die Auswüchse des Linksrucks, mit fehlgeleiteten Asylpolitik, Abschaffung der Wehrpflicht und der Energiewende.
Korrektur überfällig.
Mit Jamaika unwahrscheinlich.

Was meint man mit einem "Rechtsruck"?

"Nach rechts rücken" ... letztendlich ist dies auch nur eine Sprechschablone, ein Begriff, der mit Leben zu erfüllen ist:

Wenn darunter zu verstehen ist,

1. seine eigenen Grenzen zu
schützen und zu kontrollieren, wer ins Land einreisen darf

2. gewalttätige und abreisepflichtige Asylbewerber auch tatsächlich abzuschieben

3. die Demokratie und Souveränität Deutschlands als Nationalstaat ggü. Zentralisierungsbestrebungen der EU beizubehalten

4. die Enteignung der Sparer, Steuerzahler, Rentner und Arbeitnehmer im Billionenbereich durch eine rechtswidrige Euro"rettung" abzulehnen

5. die Ursache des islamischen Terrorismus beim Namen zu nennen ...

6. eine unkontrollierte Multikulturalisierung mit all ihren Konsequenzen abzulehnen

7. den Staat zu verschlanken, dem einzelnen Bürger Freiheiten zurückzugeben

8. Opferschutz statt Täterschutz

... dann bin ich wohl zu 100 % "rechts".

Früher nannte man dies grundvernünftige Überzeugungen eines Konservativ-Liberalen.

08:59 El Chilango

Ich stimme Ihnen zu. Erst ein riesiges Faß aufmachen und dann gemeinsamer Wahlkampf mit Frau Merkel. So gewinnt man keine Wähler. Die CSU sollte das Führungspersonal auswechseln, dazu gehören neben Herrn Seehofer noch die Herren Dobrindt, Herrmann, Scheuer und Söder. Bestenfalls Herrn Gauweiler traue ich noch etwas zu.

08:32 von Alles für die Katz

Vielen Dank für Ihren Kommentar!!!
Die CSU hat unser Grundgesetz anscheinend immer noch nicht gelesen.

albernes Theater

nichts haben die Herren jenseits der 60 Jahre verstanden.

Über 60% der AFD Wähler hat aus Protest AFD gewählt. Diese 60 % gewinnt man nicht mit einem Rechtsruck zurück sondern mit ehrlicher Politik

Die CDU & CSU werden in Umfragen stets als Union bezeichnet, führen jetzt aber Koalitionsverhandlungen light und zögern somit eine Regierungsbildung herraus.
Das Ende ist bereits jetzt klar -> die Union.

Wichtiger wären echte Koalitionsgespräche mit FDP und Grünen und nicht diese Bauchnabelshow der Union.

mMn wäre ohne CSU die CDU sogar eine Wahl-Überlegung.

Rechts ist nicht RECHTSRADIKAL

Das in den letzten Jahren viele Dinge schiefgelaufen sind ist wohl unbestritten . Der Rechtsstaat hat seine Grenzen aufgezeigt bekommen und steht vielen Problemen hilflos gegenüber .
Hier ist eine Korrektur dringend erforderlich , wenn diese Korrektur nicht durch die etablierten Parteien erfolgt werden Parteien wie die AFD in Zukunft stärker werden , wer das nicht erkennt wird sich in spätestens 4 Jahren wundern .
Wer glaubt nur die AFD-Wähler erwarten eine konservativere Politik ist realitätsfremd, glücklicherweise haben viele , trotz Unzufriedenheit , noch immer die etablierten Parteien gewählt und nicht die AFD .
Das wird sich in 4 Jahren ändern , sofern es keine sichtbaren Veränderungen gibt .

um 09:17 von KLEARCHOS

>> Weshalb so ein Problem mit dem Wort „rechts“ bzw. der Zuordnung „rechts“? Dort, wo allenthalben von „links“ gesprochen wird, gibt bzw. muß es auch ein „rechts“ geben, ansonsten gäbe es ja auch kein „links“ mehr. Das ist doch das eigentlich Problem, daß man auf der konstruktiv-demokratischen Seite in diesem Punkt eine Leerstelle hat, weil niemand „rechts“ sein will oder „rechts“ genannt werden will. <<

Vielleicht weil man mit den Begriffen "rechts" und "links" nicht mehr wirklich etwas beschreiben kann. Es ist doch so als würde man in einen Kreisverkehr einfahren und fragen, ob man rechts oder links abbiegen soll.

Was nun ...

Herr Seehofer?
es gab eine Zeit da lagen Sie mit Frau Merkel im Clinch (Obergrenze), dann wurde geschmust und alles war eitel Sonnenschein.
Jetzt wird wieder um die Obergrenze - od. wie das Kind in Zukunft genannt wird - gestritten, dass die Fetzen fliegen.
Sind Sie noch wählbar Herr Seehofer ?

So, so, Heimat ist ein Kampfbegriff

So, so, Heimat (!?), Patriotismus (!?), Leitkultur sind „konservative Kampfbegriffe“ – da möchte man doch allzu gern wissen, wie progressive Kampfbegriffe aussehen: Weltoffenheit, EU-Bürgerschaft, globales Recht auf Migration, Multikulturalität als Leitkultur/Parallelwelten für alle, bitte kein dummes Heimatgefühl (es sei denn, man ist Migrant, der sein Geburtsland vermisst und seine ureigene Kultur gern importiert) und schon gar nicht positive Identifizierung mit dem eigenen National-Staat?
Die etablierten Parteien sind in jüngerer Zeit in ihren Wahlprogrammen nach links gerückt (Analyse von BR Data wurde hier veröffentlicht), insofern ist ein Vakuum auf der rechten Seite entstanden. Eine Demokratie lebt von Meinungsvielfalt, nicht davon, dass alle Demokraten links bis linke CDU wählen und der Rest der Bürger als reaktionär abgestempelt wird.

Die CSU hat sich nicht

verändert und braucht dies auch nicht zu tun.
Das sage ich als Nicht-Bayer.

Was die CSU endlich tun müsste, wäre, den Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen.

Lauthals irgend welche Widerstände zu verkünden, um dann die Machtoptionen der Kanzlerin doch wieder zu unterstützen bringt Vertrauensverluste.

Daran sollte die CSU arbeiten und sich nicht am links-rechts-Geschwätz orientieren.

@Am 08. Oktober 2017 um 08:30 von Zweispruch

Zitat: "Mit einer CSU als Afd light werden Wähler immer das Original wählen (siehe Sachsen)."

Stimmt. Denn Erstere (CSU) wenden sich aus eher opportunistischen Gründen, um die verlorengegangenen Wähler wieder zurückzugewinnen. Letztere (AfD) haben diese Positionen aus innerer Überzeugung vertreten, gerade auch dann, als von allen Seiten man sich auf faire und unfaire Art und Weise dagegengestellt hat.

Ich interpretiere das Wahlergebnis nicht so,

als wünschten sich die Menschen einen Rechtsruck! Auf die Idee, dass das Absinken der Prozente auf den zweijährigen Dauerstreit in der Union liegen könnte, kommt niemand? Vielleicht haben auch alle Dieselfahrer eine andere Partei gewählt? Oder alle, die fast die Hälfte ihres Einkommens für Miete ausgeben müssen?

Da kann man noch unendlich viel aufzählen, aber da die AfD von der Mehrheit deren Wähler nicht aus Überzeugung, sondern aus Unzufriedenheit gewählt wurde, bestätigt meine These.

Die CSU fährt einen klaren

Die CSU fährt einen klaren Oppositionskurs; in der Rolle hat sich Seehofer ja schon in der letzten Legislaturperiode gefallen. Es wird die csu bedeutungsloser machen: Seehofers Abgang ist vorprogrammiert, Söder oder Dobrinth werden die bayrische Regionalpartei weiter Richtung 30% bringen. Mir soll's recht sein für Bayern wie für den Bund: Politik gestalten lässt sich mit denen eh nicht.

Der Ruck in der CSU ist kein rein bayrisches Phänomen.

Denn, wie erklärt sich der Wahlerfolg der AfD in Sachsen und den anderen Bundesländern in der BRD?
Hier in NRW ist die SPD/Grün Regierung abgewählt worden, weil der Bürger/Wähler es demokratisch gewollt hat.
Das Wahlergebnis dritte Kraft AfD spricht für sich. Die politische Balance die im Bundestag fehlte - hat der Bürger/Wähler ersetzt indem er AfD, FDP, Grüne und Die Linke gewählt hat.
Um eine größere Zersplitterung zu vermeiden, hat die Union überhaupt keine andere Wahl, als ihre Kernpositionen wieder zu besetzen.

Gute Strategie

Mir selbst liegt gar nichts an rechten Sprüchen und nationalistischen Inhalten. Aber um die AfD an die Wand zu drücken, ist das, was die CSU sich wohl vorstellt, möglicherweise eine geeignete Strategie.

Links und rechts

Der Begriff 'links' taugt nur etwas, wenn es den Kontrastbegriff 'rechts' gibt. Wenn aber alle 'links' sein wollen und 'links sein' als fortschrittlich, modern und sexy gilt, wird dann 'links' plötzlich zur Mitte. Wenn aber 'links' als 'Mitte' gilt, wo sollen dann diejenigen bleiben, die eben noch an Heimat, nationalen Stolz glauben, wie es etwa in Italien, Spanien und Frankreich der Fall ist. Die Tragik Deutschlands liegt darin, dass noch immer der Nationalsozialismus unsere politischen Zuordnungen bestimmt. Wer in Deutschland für Heimat, Nationalstolz eintritt und an eine nationale Geschichte und Kultur glaubt, wie es alle (!) europäischen Länder tun, wird in die Nähe der Nationalsozialisten gerückt. Warum soll in Deutschland nicht erlaubt sein, was den Menschen in allen anderen Ländern ganz normal erscheint? Nur wenn es 'rechts' gibt, können sich die Linken 'links' nennen. Dass 'links' immer gut sein soll, und 'rechts' immer schlecht, behaupten die 'Linken.

"Leitkultur"

war bevor von Politikern vereinnahmt und inflationiert, ein sinnvoller Begriff aus der Landwirtschaft welche "Nahrungsmittel-Pflanze" wird wo bevorzugt angebaut weil die Umweltbedingungen Boden Klima für diese Sorte dort besser geeignet ist als an anderen Orten. Eine vermeintlich "wissenschaftliche" Definition aus der dann Populisten "Deutschland den Deutschen" machten. Offen bleibt dabei was ist denn deutsche Leitkultur?

Leitkultur - was soll das denn sein?

Würde mir bitte endlich mal jemand erklären, was hinter diesem Begriff der deutschen Leitkultur inhaltlich stecken soll, damit ich mich entscheiden kann, ob ich dafür oder dagegen sein möchte, bzw. sie differenziert diskutieren kann?

Der Begriff ist jetzt seit etlichen Jahren als leeres Wort in der Diskussion, aber ich habe noch nirgends eine umfassende Beschreibung gehört oder gelesen, was ich mir genau darunter vorstellen muss.

Das ist doch Unsinn

Die CSU will nur dahin zurück wo Sie immer war. In die vernüftige und wertkonservative Mitte. Eine derartige Kurskorrektur des Linksschwenks würde der CDU ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Alles andere sind nur die Parolen strammlinker Alt 68er.

Leitkultur?

Was ist für die CSU Leitkultur? Bayrische Stammtischromantik? Schwäbische Spätzle? Hessicher Apfelwein? Frankischer Boxbeutel? Thüringische Bratwürste? ... Es ist sinnlos irgendwelche Begrifflichkeiten zu veröffentlichen ohne sie mit Inhalte zu füllen. -- Übrigens, ich finde das jährliche Besäufnis und dessen Folgen auf dem Oktoberfest nicht als der "Leitkultur" dienlich. Genauso wenn eine angeblich christliche Partei mit dem Christentum außer dem "christ" im Parteinahmen nichts mehr gemeinsam hat.

USA

In den USA haben sich die Republikaner jahrelang der Tea Party angebiedert. Und heute haben traditionelle Konservative wie Collins und Murkowski fast keinen Einfluss mehr. Wenn die CSU nach rechts rückt, muss die CDU die Zusammenarbeit beenden.

"Wir müssen die AfD knallhart

"Wir müssen die AfD knallhart bekämpfen - und um ihre Wähler kämpfen." Klar, man bekämpft die afd, indem man sie mehr und mehr kopiert. Das hat schon in Sachen für die cdu nicht funktioniert. Ein "weiter so" darf es nicht geben, das stimmt: deshalb braucht es die grüne Linie, die Ökologie, Ökonomie und eine solidarische offene Gesellschaft zusammen denkt. Ob das mit csu, fdp und weiten Teilen der csu geht, ist allerdings höchst fraglich.

Sie rückt wohl eher wieder in die Mitte

Nach der unsäglichen Sozialdemokratisierung durch Angela Merkel hat die CSU erkannt, dass die C Parteien schon lange die konservative Mitte im Stich gelassen haben.

Rechts ist das nur für Autonome und Linksextremisten.

CSU hat ein Problem

Die CSU kann nur verbal nach vermeintlich "rechts" rücken. Zum einen will sie die Flanken gegen rechts schliessen, zum anderen will sie in Jamaika mitregieren. Wir werden 4 oder vielleicht kürzere Jahre abwarten müssen. Wenn es die AfD schafft Geschlossenheit zu zeigen, ist diese Partei, wie Sarrazin es formuliert, gewählt, um dauerhaft zu bleiben. Mit Merkels Einstellung (siehe auch CDU Parteitag in Essen, wo sie sich über den Parteibeschluss der Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft hinweggesetzt hat) steuert diese Partei weiteren Stimmverlusten zu. Nur durch einen Personalwechsel (und dieser kann nur von innen einer Partei heraus kommen) ist ein Stimmenzugewinn möglich.
Die Zeit wird es zeigen.

Kann der vorangegangene

Kann der vorangegangene "Linksruck" genauso klar festgemacht werden wie der angebliche "Rechtsruck"?
Handelt es sich überhaupt um einen "Rechtsruck" oder lediglich um ein schon lange notwendiges Korrektiv gegenüber der politisch tolerierten Erosion des Rechtsstaates?
Ist es in der medialen Wahrnehmung bereits ein "Rechtsruck" wenn geltendes Recht hoffentlich sehr bald und konsequent umgesetzt wird?

Unwählbar! Dabei war

Unwählbar!

Dabei war Deutschland so froh, dass CDU/CSU endlich den Mief der 1950er und 1980er Jahre überwunden hatten... Und jetzt dieser angestrebte Rückfall gar ins Mittelalter oder in die Steinzeit.......

@ Zweispruch um 8:30

Wieso?

Mit einer CDU als SPD light hat man die Sozialdemokratie ja auch klein gekriegt.

@Am 08. Oktober 2017 um 09:14 von paddi

Zitat: "Ich denke, da stimmt mir AfD Wähler El Chilango ausnahmsweise zu. Seehofers 10 Punkte Plan ist ein der AfD taktisches Hinterhergerenne, das durchschaut jeder halbwegs intelligente Mensch und ist daher nur Wählerveräppelung."

Das ist anzunehmen, auch wenn ich es final noch nicht bestätigen kann, da ich auch aufgrund intensiver Internet-Recherche diesen "10-Punkte-Plan" nicht finden konnte un dieser hier auch nicht verlinkt ist. Ich als AfD-Wähler pflege immer mich gründlich zu informieren, bevor ich mir eine Meinung zu einem Thema erlaube.

P.S.:
Ja. Ich stimme Ihnen zu.

Rechtsruck

Wir brauchen nicht noch mehr Parteien die am Rechten Rand die Menschen wieder dorthin geleiten wo wir in Deutschland schon einmal waren.
Wir brauchen Politik die sich um die Sorgen und Nöte der Menschen kümmert, die sich aus Kriegseinsätzen und Rüstungsexporten heraushält, die Bildung forciert, die uns die Sicherheit in diesem Land zurückgibt, die Arbeit honoriert und Rentnern ein lebenswertes Dasein garantiert und die wirklich Bedrohten eine Heimat und Arbeit bietet.
Weder diese Alternative noch nach Rechts rückende Christsoziale Demokraten werden dieses Land in eine lebenswerte Zukunft führen!

@ 8:46 naiver positivdenker

An den Begriffen "Heimat, Patriotismus" ist nichts falsch, am Begriff "Leitkultur" schon, weil er ein ausschließender wertender Begriff ist und inhaltlich nicht definiert (wenn schon, dann ist unser Grundgesetz die Leitkultur). Es kommt allerdings sehr darauf an, wie man die Begriffe Heimat und Patriotismus inhaltlich füllt und mit welchen Zielen man sie verbindet. Ich empfehle die Gedanken des grünen stellv. Ministerpräsidenten Robert Habeck dazu, z.B. hier: http://www.zeit.de/news/2017-10/06/deutschland-habeck-bekennt-sich-zu-be...

@ paddi um 8:54

Haben Sie verstanden?

Über 60 % (sic!) der Wähler haben weder SPD, Linke, noch Grüne gewählt. Fast zwei Drittel wollen keine linke Politik. Nach Umfragen sind 80 % mit der Flüchtlingspolitik unzufrieden.

Die CSU hat verstanden.

Herr Seehofer Sie verstehen nichts

Genau mit diesem ständigen " Leitkulur, Heimat und Obergrenze "wurden doch die CSU- Wählerstimmen (u.a.an die AfD) verloren, weil die ganz große Mehrheit, selbst in in Bayern, das eben gar nicht möchte! Oder eben nicht von der CSU, und diejenigen , die das wollen, lieber gleich zur AfD gingen. @Paddi, Sie haben absolut Recht. Die CSU hat mit ihrem miserablen Ergebnis überhaupt keine Forderungen zu stellen! Sie sollte ihren Wählern eine vollwertige Unionspartei in ganzer Bandbreite sein, dann kommen auch die Stimmen sofort zurück. Mitte-Rechts ja, aber da muss die Betonung voll auf der bürgerlichen MITTE liegen, nur dann klappt es. Herr Seehofer machen Sie bitte schnellstens den Weg frei für eine moderne CSU der Zukunft und für neue politische Möglichkeiten in ganz Deutschland.

Weder rechts noch links

werden die Probleme der heutigen Zeit beseitigen. Was nötig wäre, ist mehr Freiheit. Die ist weder links noch rechts zu finden, sondern mittig weit oben bei den Libertären im Koordinatensystem.
Aber einstweilen ist ein Schritt der CSU von links nach rechts, also in Richtung Mitte, zu begrüßen, um dann nach oben im Koordinatensystem zu kommen.

CSU rechts, SPS links

Wer spricht vom Linksruck der SPD, der angekündigt wurde und mit den linksextremen Linken einen Schulterschluss eingehen will?
Wenn das die CSU mit der AfD machen würde, wäre es in etwa das Spiegelbild dazu.

Rechts ist eine normale politische Ausrichtung, die eine Demokratie benötigt, damit sie nicht zu einer Richtungsdiktatur wird. Und da stehen wir bald davor...daher wohl auch dieser absolute extreme Ansprung der rechten Flügel durch die Wähler.
Die Ostbürger wollen nicht noch einmal von einer DDR 2.0 eingeholt werden.
Sie kennen dieses Gebaren zur Genüge.

Wer ständig von links Druck ausübt, braucht sich nicht zu wundern, dass die Reihe nach rechts schiebt.
Warum will keiner rechts?
Weil es Nation, eigene Kultur und Demokratie bedeuten würde.
Das ist das Gegenteil von dem, was EU und UN wollen.
Also doch Marionetten einer gr. Ideologie.
Ich bin für Freiheit und nicht Sklaventum.
Dafür haben meine Vorfahren mal gekämpft.
Freiheit im Denken und Selbstbestimmtheit.
Also kontra links!

rechts links

Zunächst, wer auch nur annähernd behauptet, die CSU, CDU und FDP seien 'links' angehaucht, sollte zukünftig vermeiden, über Politik zu reden.
Die CSU kann keinen Rechtsruck bekommen, denn sie war schon immer weit auf der Seite.

Es gibt neben der 'die linke' nur noch kleine Partein, die wirklich 'links' sind, ich zähle weder die SPD, noch die 'Grünen' dazu, denn es reicht nicht, nur im parlament links der Mitte zu sitzen.

Das ewige Gejammer der extrem 'rechten' über eine linke Gesellschaft, ist als echter linker kaum noch zu ertragen, komplett haltlos, fern ab der Realität und nervt nur noch.

Wahrscheinlich verwechseln die 'rechten' hier den Einzug von mehr Ethik in die Programme der anderen mit 'links'

@ 08:53 KLEARCHOS

Was bitte ist an der energiepolitischen Wende und an der Ehe für alle falsch? Beides war überfällig; bei der Energiepolitik war das hin und her der cdu und ihrer Kanzlerin vor Fukushima ein Trauerspiel; und die Abstimmung über die Ehe für alle hat deutlich gemacht, dass es 4 Jahre lang eine Mehrheit links von Merkel auch für andere Projekte gegeben hätte, die man leider mangels Mumm nicht genutzt hat.

@ NapoDyn um 9:06

Trump weiss:

Good fences make good neighbors!

Neben dem Vorwurf, dass die

Neben dem Vorwurf, dass die CSU für einen Rechtsruck bei der Union wirbt, vermisse ich eine schlüssige Analyse warum dem so ist....
Die CSU wird doch wohl nicht entgegen dem Wählerwillen und trotz der anstehenden Wahlen im Alleingang handeln, oder etwa doch?

@09:01 unterfrank

Dass ein Rechtsruck der c-Parteien die afd stärkt, ist kein "vollkommener Quatsch", wie Sie schreiben, sondern in Sachsen klar belegt: keine c-Partei war weiter rechts platziert - und die afd wurde stärkste Kraft. Ich glaube, dass viele genau das möchten, wenn Sie einen Rechtsruck von cdu/csu fordern.

09:28 von El Chilango

"Aber keine Bange: "frische Kräfte" wurden ja am 24.09. in den BT bereits gewählt. Also kein Grund zur Aufregung!"
Wenn sie damit die AfD meinen, dann besteht wirklich kein Grund zur Aufregung, denn die zerlegt sich jetzt schon von allein. Und Ihre "frischen Kräfte" werden bestimmt nicht eine Änderung der Politik in Deutschland bewirken. Aber wir sind hier bei der CSU, die hofft, die AfD-Wähler zurück zu gewinnen. Wir werden das ja im nächsten Jahr zur Landtagswahl in Bayern sehen.

@ alles für die katz

"Zu prüfen, ob ihnen Schutz zusteht, oder, ob sie sich selbst täuschen und ihnen kein Schutz zusteht, oder, ob sie sogar zu täuschen versuchen.

Wären unsere Grenzbeamten mit Telepathie begabt, könnten wir dies an der Grenze feststellen."

Ein Rechtsstaat lässt nicht 2 Jahre lang über eine Million Menschen ins Land ohne Ausweise! Und behauptet zeitgleich man kann Grenzen nicht sichern, das erzeugt kein Vertrauen !
Man muss Transitzonen bauen, erst nach Nachweis der Identität darf es zu einer Weiterreise in die Kommunen kommen, das sind wir der hiesigen Bevölkerung und den Flüchtlingen schuldig.

Das wars

Na dann Byebye Jamaika. Denn wie die "Grünen" mit diesem CSU-Programm umgehen werden, ist absehbar. Da können die nie mitmachen. Oder Byebye Seehofer - was wahrscheinlicher ist, samt seinem nationalen Gedankengut.

International Eindeutig

Viele Länder haben es schon gezeigt: Rennen etablierte Parteien den rechten Populisten und Vereinfachern hinterher wählen die Menschen die es wirklich interessiert lieber das Original. Diese unchristliche Strategie der CSU ist quasi die Kapitulation und wird die Parteien "rechts der Mitte" zerstören. Wenn man seine eigene Kultur aufgibt bekämpft man Gegner unserer Kultur, wie die AfD und/oder Terroristen, nicht, sondern ebnet ihnen den Weg zum Sieg.

@ um 09:13 von KLEARCHOS

Der Erhalt der eigenen Werte und der Schutz der eigenen Kultur hat nichts mit Agitation in Form von Hetze zu tun, sondern wäre eher im Sinne von Werbung für eigene politische und kulturelle Werte zu verstehen.
Und das soll nicht möglich sein dürfen?
Wir achten bei uns darauf, dass auch Fremde ihre Kulturen leben dürfen, aber im Umkehrschluss sollen es die Einheimischen nicht dürfen, weil es ansonsten als fremdenfeindlich ausgelegt wird?
Das ist doch paradox und unsinnig hoch zehn.
Verstehen Sie es doch eher als eine Art Artenschutz für seltene Arten, wie man es in der Tierwelt ja all zu gern macht.
Das schlagen die Grünen doch immer Alarm.
Wie wäre es mit Artenschutz für Bayern?
Im Prinzip ist es doch so.
Bayern kämpfen für ihren Erhalt der Kultur und der Unversehrtheit ihrer Heimat; mit weiten Türen für Zuwanderung mit dem Hinweis: Hier ist und bleibt Bayern! Bitte integrieren, ansonsten weiterreisen!
Das ist völlig legitim und alles andere als fremdenfeindlich!

@ 10:01 yolo

Schön dass man die Kernbegriffe einer linken Identität (Sie dürfen sogar "Leitkultur" dazu sagen...) "Freiheit im Denken und Selbstbestimmtheit" mal in einem Kommentar von Ihnen lesen kann. Ganz schön links.

Ich seh keine linke Politik

Der CDU wird vorgeworfen linke Politik zu betreiben, bei der sie von der CSU unterstützt wird .Das einzige, dass angeführt wird ist die einmalige Situation 2015. Seither sind die Bedingungen für Ausländer verschärft worden.

Wenn man nur auf die Verpackung schaut über sieht man die Inhaltsstoffe.

Die CSU bastelt mal wieder am Etikett.

Parteiensituation durch Merkels Linksruck

Merkel ist insbesondere 2015 nach links gerutscht, und mit ihr die CDU. Das hatte eine deutliche Schwächung von SPD und Grüne zur Folge. Warum? Plötzlich können die Wähler dieser Parteien sich mit der Merkel-CDU identifizieren. Die Folge sieht man jetzt: Eine sehr schwache SPD, die sich weigert, in die Regierungsverantwortung zu gehen, obwohl sie 2. stärkste Kraft ist. Seehofers Argumentation mit der offenen Flanke rechts ist nachvollziehbar. Die zu schließen wäre lediglich ein zurückkehren zu konservativer Politik. Es muss nicht schiefgehen wie in Sachsen-Anhalt, in Österreich hat es geklappt. Das heißt, die Zeichen stehen sehr schlecht für Jamaika: Die CSU wird sich mit Grün nicht einigen können. Ich habe Grün gewählt, aber Grün wird nicht regieren, weil am Ende Jamaika nicht geht und die SPD ran muss. Das ist schade für grüne Politik, aber wir haben immerhin die erfolgreiche Arbeit der DUH in Deutschlands Gerichten. Ein Zurückdrängen der AfD durch die CDU halte ich für richtig,

"09:57 von Stechbein

"Wir brauchen nicht noch mehr Parteien die am Rechten Rand die Menschen wieder dorthin geleiten wo wir in Deutschland schon einmal waren."

Was hat das miit Heimal oder Patriotismus zu tun? Eine freiheitlich demokratische Leitkultur hat mit Faschismus nichts gemein.

Es nervt, wenn man staendig in die braune Ecke gestellt wird nur wil man heimatverbunden ist.

Warum duerfen Tuerken und Araber in Deutschlanbd ihre Leitkultur leben und Deutsche werden als Nazis bezeicvhnet , wenn man freiheitliche Leitkultur propagiert.

Kein Wunder...

.... dass die CSU kein Problem mit Person und Politik eines Viktor Orban hat. Wir haben es im Übrigen dem „Geist von 68“ zu verdanken, dass wir autoritäre gesellschaftliche Zustände überwunden haben. Viele scheinen schon vergessen zu haben, wie man in Schulen, Universitäten, Pflegeeinrichtungen usw. von oben runtergemacht wurde – und das eben kein Skandal war. Heute kann man, wenn es irgendwo vor kommt, sich dagegen zur Wehr setzen. 68 und die Infragestellung von Werten, Normen und Strukturen hat in vielen Bereichen das Leben besser gemacht. Ein kluger Konservatismus könnte dabei zwar unterstützend sein, aber mit Nebelbegriffen wie Heimat etc. wird das nichts. Diese haben in der Politik nichts zu suchen, weil sie die Menschen spalten und nur zur Stimmungsmache dienen. War es nicht CSU-Söder, der kein Problem damit hat, wenn Apple keine Steuern zahlt? Mit Heimat lässt sich eben Vieles zukleistern.

Geld

"Wer soll das bezahlen wenn die Hochkonjunkturphase vorüber ist:
Die Zahl der ausländischen Hartz-IV-Bezieher erreicht erstmals die 2-Millionen-Marke: Laut aktueller Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) gab es Ende Juni 1.997.519 ausländische Stütze-Empfänger – 406.570 mehr als ein Jahr zuvor (Focus).
Sind das die, die mal unsere Rente bezahlen sollten? Und weil Innovationen fehlen oder ausgebremst werden sieht es eher düster aus für die Zukunft!"
Die Hochkonjunkturphase ist aber nicht vorbei, im Gegenteil. Und seit Jahren fließt der Bundesrepublik monatlich (!) ein Betrag von 20 Milliarden Euro zu! 20 Milliarden! Damit wäre nicht nur die Aufnahme von Flüchtlingen sowie deren Integration, sondern vor allem die schlechte Lage vieler Deutscher zu lösen. Wo bleibt die Kohle? Aber Schuld an der ungerechten Verteilung sind natürlich die "Ausländer"...

@um 09:24 von noeuro14

Das hat aber nichts mit Heimat, Patriotismus und Leitkultur zu tun und es ist kein "Rechtsruck" erforderlich.
---
Sie irren.
Es mag für Städter so sein, dass man den Kulturenmix schon als normal betrachten mag.
Auf dem Land lebt man noch in Traditionen.
Da gibt es Gildefeste und Heimatabende, da gibt es die Dorfschenke und den Klöhnschnack auf der Dorfstraße. Da gibt es noch Musikvereine mit traditionellem Hintergrund, Ausflüge der Alten ins heimische Umland, etc.
Doch dies geht alles kaputt.
Bei uns gibt es seit zwei Jahren keine Gilde mehr, das Gasthaus steht vor der Pleite, etc.
Die Menschen müssen in die Stadt ziehen, weil hier kein Bus fährt, der Arzt km-weit entfernt liegt, der Supermarkt geschlossen hat, etc.
Doch, es hat was mit Heimat zu tun und mit der Erhaltung unserer Kultur.
Der Kulturenmix in den Städten ist konturenlos, und lässt dt. Kultur absorbieren. Dass Özoguz in den Städen keine dt. Kultur erkennt, glaube ich aufs Wort.

Das Diktat der 12.6%

Es ist wirklich erstaunlich wie unwichtig, die anderen 87% zu sein scheinen. Jene 87 %, die eine enorme und massive Mehrheit in der Bevölkerung ausmachen, sind anscheinend unwichtig, weil sie ja sowieso CDU/CSU oder den Rest wählen. Es geht nur darum, wie man nun die 12.6 % wieder einfängt.

Ich bin total enttäuscht über diese Debattenkultur und sehe mich als Wähler faktisch nicht mehr repräsentiert. Es wird ständig über die Sorgen und Ängste der 12.6 % geredet (Rechtsruck als Lösung?), aber nicht über jene hart arbeitenden Menschen, die tagein und tagaus ihren staatsbürgerlichen Pflichten nachkommen und weder besonders links noch besonders rechts oder Demokratiefeindlich gesonnen sind. Diese Menschen wollen bezahlbaren Wohnraum und eine gerechte Steuerpolitik. Sie wollen innere Sicherheit (mehr Richter und Staatsanwälte) und eine konsquente Einwanderungspolitik, die mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar ist.

Wo bleibt also der Fokus auf die Sachthemen?

Auf der Strecke.

@Am 08. Oktober 2017 um 09:51 von Larry der Bär

Zitat: "Würde mir bitte endlich mal jemand erklären, was hinter diesem Begriff der deutschen Leitkultur inhaltlich stecken soll, damit ich mich entscheiden kann, ob ich dafür oder dagegen sein möchte, bzw. sie differenziert diskutieren kann?"

Auch wenn ein Begriff "Leitkultur" freilich aus rein semantisch-hermeutischer Sicht nicht einfach zu fassen ist, kann ich gerne versuchen Ihnen diesen Begriff näher zu bringen:

1. demokratisch-freiheitliche Grundordnung

2. Fleiß, Leistungsorientierung und Wissenskultur

3. Aufklärung und Meinungsfreiheit

4. Aufrichtigkeit in Worten und Taten

5. Gleichheit von Mann und Frau

6. Zuverlässigkeit

7. Vorrang der Vernunft vor religiöser Offenbarung (geprägt durch Bassam Tibi)

8. Trennung von Religion und Politik (folgt aus 7)

Dies nur einmal in Schlagworten. Um diesen Begriff in Gänze auszuformulieren, bedürfte es gewiss eines mehrseitigen Traktates, wenn ich gar eines ganzen Buches!

@ rumpelstielz

Was um Himmels Willen hat Heimat mit Verstädterung zu tun ?

Was hat Patriotismus mit friedlichem miteinander zu tun ?

@10:12 toto96

Ich gehöre zur hiesigen Bevölkerung, und mir sind Sie das nicht schuldig, was Sie da schrieben - und im Namen der allermeisten geflüchteten Menschen schreiben Sie vermutlich auch nicht. Mir als "hiesige Bevölkerung" wäre man schuldig, nicht ständig weiter am individuellen Asylrecht rumzumäkeln, die Genfer Flüchtlingskonvention als Teil unserer Rechtsstaatlichkeit anzuerkennen und den inhumanen und logistischen Quatsch der Transitzonen endlich ad acta zu legen.

10:09 von pkeszler

Das über 2 Millionen Wähler etablierter Parteien zur AFD gewechselt sind, haben sie aber mitbekommen, oder?

@pkeszler@09:28

"Und das ist auch richtig so. Dann bleiben nur noch eine Minderheitsregierung mit der FDP oder Neuwahlen."
Es ginge aber auch, falls sich CDU + CSU nicht einigen können:
- die CSU geht in die Opposition, wie schon angekündigt
- Merkel - ohnehin ziemlich nach links entrückt - versucht eine Koalition mit CDU, FDP, Grüne und Linke
- diese Koalition wird für die FDP zum Problem, aber ein Problem werden alle ViererKoalitionen haben (insofern sind Neuwahlen letztlich doch wahrscheinlich)
- der Charme der CDU, FDP, Grüne und Linke Koalition wäre:
-- eine linke Regierung ohne SPD!
-- eine Opposition SPD+AfD!
-- der "gerechte" Lohn für die SPD für ihre Verweigerungshaltung!
-- umgekehrt hat ja Schulz im Wahlkampf gesagt: "Merkel ist in meiner Regierung willkommen unter meiner Kanzlerschaft."

@Am 08. Oktober 2017 um 10:09 von pkeszler

Zitat: "Und Ihre "frischen Kräfte" werden bestimmt nicht eine Änderung der Politik in Deutschland bewirken."

Dafür sind die "Altparteien" der AfD aber bereits meilenweit entgegen gekommen.
Dafür gibt es aber kaum eine Talkshow mehr, wo man sich nicht mindesten für die Hälfte der Zeit GEdanken dazu macht, wie man die "AfD bekämpfen" kann.

:-)

Sie wissen genauso gut wie ich, dass Ihre Aussage reines Wunschdenken ist!

Zitat: "Aber wir sind hier bei der CSU, die hofft, die AfD-Wähler zurück zu gewinnen. Wir werden das ja im nächsten Jahr zur Landtagswahl in Bayern sehen."

Eben!

:-)

09:01 von Unterfrank ..es ist immer wieder zum gruseln..

wenn man mit solchen Schmalspurargumentationen konfrontiert wird "Zuwanderung und innere Sicherheit sind Themen" mit denen die Welt (weder die heile des Gartenzwergzüchters, noch die aus den Fugen geratende des alerten Städters) nicht gerettet wird.
Weder die (konservativ oder liberal konnotierte) Zersetzung des Sozialstaates, noch das ständige wiederholen von Euro- und Europa Kritik bringt in dieser Welt irgend etwas nach vorn.
Wer das Thema Zuwanderung zum Ansatzpunkt wählt sollte diejenigen kritisieren, die einer ordentlichen gesetzlichen Neuregelung seit Jahren angstzitternd im Wege stehen. Was die innere Sicherheit angeht, brauchen wir wohl weniger Kameras, als mehr Moral und Zivilcourage als Polizei.
Es sei denn, man möchte das "Problem innere Sicherheit" wie im Kinderspiel beim "scharzen Mann abladen".

re 09:58 von Einfach Unglaublich

>>Über 60 % (sic!) der Wähler haben weder SPD, Linke, noch Grüne gewählt. Fast zwei Drittel wollen keine linke Politik. Nach Umfragen sind 80 % mit der Flüchtlingspolitik unzufrieden.

Die CSU hat verstanden.<<

Seit wann ist die SPD wieder links? Auch die Grünen sind nach rechts gerutscht (beide Spitzenkandidaten sind von den "Realos", die "Fundis" wurden kaltgestellt, auch Herr Kretschmann steht nur bedingt für einen grünen Kurs).

Es gehört nicht viel dazu, mit der Flüchtlingspolitik unzufrieden zu sein! Die größten Kritiker sind übrigens nach wie vor die freiwilligen Helfer - Eben, weil es ohne freiwilligen Helfer nicht gegangen wäre. Staatliche Organisation war unzureichend, die Verteilung war zu spontan und willkürlich, die Bundeswehr war viel zu kurz im Einsatz. Die Ausgabe der Flüchtlingsausweise lief zu schleppend, überhaupt hat man trotz besseres Wissen das BAMF zu spät personell aufgestockt. Und natürlich hätte man die ortsnahe Hilfe für das UNHCR nicht reduzieren dürfen.

@ paddi

Bitte aufwachen, mehr als 50% der Wähler aller Parteien(außer grüne) wollen eine Obergrenze. Bei CSU, FDP sind es weit über 70%. Sie irren sich gewaltig und betreiben afd Wahlkampf !

Verwirrte CSU?

Mir kommen die Äußerungen aus der CSU teilweise verwirrt vor. Von welcher "Mehrheitsfähigkeit von CDU und CSU" redet man denn da? Von der, für eine stabile Regierungsbildung notwendigen, absoluten Mehrheit (>50%), ist die Union weit entfernt (32,9 %). Für diese fehlen bekanntlich noch FDP und Grüne. Und dass die Grünen den von der CSU geplanten Rechtsruck mitmachen, wage ich stark zu bezweifeln. Mal ganz abgesehen davon, dass ich stark annehme, dass auch Frau Dr. Merkel sich dagegen stellen wird.

Paradox ist zudem, dass die CSU alle Parteien - außer sich selbst - links der Mitte verortet, aber gleichzeitig bilanziert, es gäbe "keine linke Mehrheit mehr".

Die CSU muss liefern

Die Partei die von Frau Merkel beim Kanzlerduell als “irgend so eine Regionalpartei” bezeichnet wurde muss tatsächlich liefern. Ich spreche mal nur für Bayern: Wenn Seehofer die Bundeskanzlerin nicht komplett umdrehen kann und trozdem bei Jamaika mitmacht dann hat er in Bayern keine Zukunft mehr und ein neuer CSU Chef wird das Bündnis mit der CDU sofort beenden müssen um nicht noch weiteren Schaden zu nehmen.

Obergrenze gut, CSU Verhalten wankelmütig

Die gesamte Diskussion könnte auf folgende Art beendet werden:
Es gibt eine Obergrenze bei der "Integration" aber keine für Flüchtlinge.
Die bei uns anwesenden Flüchtlinge kommen aus Ländern, deren lokale Regierung durch Aktionen der USA "abgesetzt" wurden und anschließend das Chaos herrschte.
Der Zusammenbruch dieser Länder (Irak, Syrien, Libyen, Afghanistan) hat diese Länder, die vorher funktioniert haben, komplett zerstört, die Leute flüchten. Sie flüchten nicht wegen dem "bösen" Gaddafi oder dem "bösen" Assad, sondern weil Ihre Lebensgrundlage zerstört wurde.
Solche Leute brauchen keine Integration bei uns, sondern einen temporären Aufenthalt von 6 Monaten der jeweils wieder um weitere 6 Monate verlängert werden kann.
Damit entfällt die "Willkommenskultur" für jedermann, der es bis nach Deutschland schafft.
Gleichzeitig muss auf diplomatischem Weg erreicht werden, dass die sinnlosen USA Aktionen, die Europa nur schaden, für immer beendet werden.

Die CSU muss sich treu bleiben.

@09:16 von suomalainen

".....wenn ihre verehrte AfD demnächst in die bedeutungslosigkeit verschwindet und "den Schill macht....."
#
#
Die AfD wird nicht Schillen, darauf hoffen Sie und andere schon seit über 3 Jahre.
Wenn die Volkspartei CDU nicht langsam erkennen will, warum Sie täglich Wähler verliert, geht diese den Weg der SPD.

Leitkultur?

Der Begriff 'Leitkultur' klingt in der heutigen Zeit, wo (fast) alles erlaubt und sogar gesetzlich legitimiert wird, verstaubt und altmodisch. Ich würde eher von einer deutschen Kultur sprechen. Und zu dieser gehören nicht Weisswürste, Spätzle usw., sondern die deutsche Kultur besteht aus einem historischen Wissen, aus dem Wissen um die Entstehung der deutschen Nation, dem Wissen um die schrecklichen Ereignisse in den beiden Weltkriegen. Deutsche Kultur ist auch niedergelegt in der rechtlichen Verfassung der Bundesrepublik Deutschand (1949), die ganz spezifisch die Lehren aus der Geschichte Deutschlands von 1910 bis 1939 gezogen hat. Interessant ist doch, dass Franzosen und Engländer von einer spezifisch deutschen Mentalität reden, wir Deutsche selbst aber bestreiten, dass es eine deutsche Mentalität bzw. Kultur gebe. Der Nationalsozialismus der 1930/40er Jahre verbietet es uns das auszusprechen, was in anderen Ländern als selbstverständlich gilt: dass es eine deutsche Kultur gibt.

10:14 von Izmi

Denn wie die "Grünen" mit diesem CSU-Programm umgehen

Nachdem die Grünen den Auslandseinsätzen der Bundeswehr zugestimmt haben, halte ich auch diese Partei für sehr unzuverlässig.

AfM

Viele AfD-Wähler haben diese Partei gewählt, nicht weil sie überzeugt davon wären, sondern weil sie für sich keine Alternative sahen. Daher trifft "das Original wird immer der Kopie vorgezogen" in diesem Fall nicht zu.

Die CSU hat sich nicht klar genug von der Merkel-CDU abgegrenzt. Als Konservativer in Bayern konnte man nun (i) trotzdem "seiner" CSU treubleiben, (ii) die FDP wählen als "Kompromiss" zwischen "Anti-Merkel" (AfD) und "Zwei-Drittel-Merkel" (CSU), oder eben (iii) AfD.

Die AfD kann derzeit gar nicht so viele Fehler machen, wie die "Etablierten" ihr die Wähler zuführen.

Meine Ansicht.

MfG A.

@um 10:15 von andererseits

In sozialistischen Ländern gibt es keine Selbstbestimmung, sondern nur Diktaturen.
Auch die Deutsche Demokratische Republik war keine Demokratie, wie jeder weiß.
Selbstbestimmtheit heißt eine wirkliche Wahlmöglichkeit zu haben und zu nutzen.
Diese Demokratie gab es niemals unter linken Ideologien. Da wird /wurde stets vorgedacht und aufoktroyiert und die zu geltende Moral vorgelegt und eingemeißelt.
Da hat nichts mit Freiheit und freiem Denken zu tun.
Nur Nationen können sich selbst bestimmen. Die EU und die UN bestimmen über Nationen hinweg. Darin liegt die Ablehnung an sich.
Nationen stehen für Selbstbestimmung und Wahlrecht.

@10:19 IBELIN

Hier wird niemand in die "braune Ecke" gestellt, weil er oder sie "heimatverbunden" ist. Sie glauben gar nicht, wie heimatverbunden ich bin: gerade deshalb bin ich ökologisch sensibel, weil ich meine/unsere Heimat erhalten möchte als natürliche Lebensgrundlage; und zur "Heimat" gehört für mich eine respektvolle offene Grundhaltung allen Menschen gegenüber, die hier leben und lieben. Sie sehen: es kommt sehr darauf an, wie man den Begriff füllt.

Links der Mitte.

Die Analyse, dass alle etablierten Parteien derzeit links von der Mitte wahrgenommen werden, ist richtig. Nicht richtig ist jedoch, dass sich die CSU davon ausnehmen möchte. Sie hat alle wesentlichen Beschlüsse der Koalition mitgetragen (Mindestlohn, Flüchtlingspolitik etc.).

Mehr nach Rechts rücken

ist eine dringende Notwendigkeit um Deutschland vor dem Abgrund zu retten.
Ich hoffe und wünsche, dass die CSU endlich hart bleibt in der Sache.

Noch ein Erfolg für die AfD

Jetzt verstehe ich den Ausspruch von Herrn Gauland nach der Wahl: " Wir werden sie jagen!" Er meinte wohl damit , dass die AfD die konservativen Parteien noch mehr in die rechte Ecke jagt. Eine Partei verliert dann die Glaubwürdigkeit, wenn sie sich durch andere "jagen" lässt.

Das C im Namen

Soviel ich weiß, hat Jesus nichts Positives über Nationalstolz, Patriotismus oder Traditionsbewußtsein aber sehr viel über Mitmenschlichkeit gesagt.
Das sollte eine Partei, die das C im Namen trägt, berücksichtigen.

10:09 pkeszler

Das die AfD sich selbst zerlegt mag Ihr Wunsch sein. Ich glaube es nicht. Flügelkämpfe gibt es in jeder Partei und in einer verhältnismäßig neuen besonders. Die AfD hat neben der FDP am Meisten dazugewonnen während die großen Parteien viele Wählerstimmen verloren haben.

@09:21 von El Chilango

"Dass der Zeitgeist aber auf einmal "konservativ" sein soll, das bezweifele ich. Ansonsten würden ja nicht 87 % der Wähler links wählen!"
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Wie verzweifelt müssen Sie sein, das Sie alle Wähler die nicht die AfD gewählt haben nach links ansehen.

Am 08. Oktober 2017 um 09:52 von andererseits

"Wir müssen die AfD knallhart bekämpfen - und um ihre Wähler kämpfen."

Und wie sähe denn Ihr knallhart zurückholen von Wählern aus, auf die Patentlösung würden die meisten Parteien die ja welche verloren haben Ihnen sicher was anbieten.

Ich bin gespannt auf die Lösung.

Gruß

@Zweispruch

Mit einer CSU als Afd light werden Wähler immer das Original wählen (siehe Sachsen).

Sehe ich auch so, aber selbst wenn nicht: Eine derart nach rechts gerückte CSU wäre ja nicht mehr wirklich besser als die AfD. Gerade von der CSU, die die Begriffe christlich und sozial im Namen trägt, hätte ich anderes erwartet. Christentum verträgt sich nicht mit Patriotismus, denn vor Gott gilt die Nation und die Herkunft nichts, sondern es gilt nur die Liebe zum Nächsten. Und das Wort "Nächster" darf man nach biblischem Zeugnis ruhig sehr weit fassen, es umfasst sicher nicht nur "Volksgenossen".

Die "Soziale Marktwirtschaft"

Die "Soziale Marktwirtschaft" in Deutschland gibt es nicht mehr. Es dreht sich in folglich nur alles ums Geld. Solange auch die CSU schweigt zu den Gesamtkosten der "Asylproblematik" wird sich am Aufstieg der AFD nichts ändern.

Die entscheidende Frage der CSU sollte doch sein, ob man eine Jamaika-Koalition mit der FDP und den Grünen oder ob man sich weiter nach rechts bewegen will zu einer rechts-konservativen Partei, wie in Polen oder Ungarn. Beides geht nicht. Das müssen nun auch mal Seehofer und seine Parteifreunde endlich begreifen.

@ andererseits 10.01

Warum "Freiheit im Denken und Selbstbestimmtheit" das Markenzeichen von 'links' sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich habe heutzutage eher den Eindruck, dass der politische und publizistische Mainstream links ist und dass es eine gehörige Portion an 'freiheitlichem Denken' erfordert, gegen diesen Mainstream anzugehen. Im Übrigen gibt es seit Jahrzehnten kritische konservative Philosophen. Soll man diesen 'Freiheit im Denken' absprechen?
Die Selbstverherrlichung der 'Linken' - sie seien die wahren und freien Denker - stößt sich an der kulturellen, politischen und religiösen Vielfalt auch auf Seiten der 'Rechten'.

@09:22 von collie4711

"Es ist möglich, dass die CSU Wähler, die zur AFD gewandert sind Seehofer eine Denkzelle verpassen wollten. Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Strauß. Für die CSU Mitglieder hat er hat er wahrscheinlich recht. Für Merkels CDU ist der Satz sicher falsch."
#
#
Die CSU hat in Bayern alle Direktmandate der Erststimmen gewonnen, kein Ergebnis war unter 40%. Die verweigerung der Zweitstimme war eine ablehnung der Merkelpolitik.

Seehofer

hat seine Zukunft hinter sich. Der scharfe Wind kommt künftig von Dobrindt und - nach Seehofers Abgang - von Söder.

Wortgefechte

Andere links oder rechts einzuordnen ist immer eine Frage des eigenen Standpunkts. Insofern taugt das zum ewigen Thema und großen Uneindeutigkeiten.

Man könnte ja wirklich inhaltlich werden:
- Ich sehe die „grenzenlose Freiheit“, von der Seehofer spricht, nicht. Spätestens das Geld setzt massive Grenzen - es sei denn, man hat genug, um es geschickt dem Stast entziehen zu können, wenn man glaubt, das nötig zu haben.
- Was heißt denn Leitkultur für CSU oder auch AfD? Niemand, der aus anderen Ländern kommt, sollte seine Traditionen aufgeben müssen, solange sie mit unseren Gesetzen vereinbar sind. Manche Leitkultur-Vertreter würden da sicher weiter gehen wollen, obwohl manche Tradition auch unter Deutschen längst nicht mehr mehrheitsfähig ist. Dann ist das aber keine Integration mehr, sondern Fremdbestimmung.

@Dieter S.

Soviel ich weiß, hat Jesus nichts Positives über Nationalstolz, Patriotismus oder Traditionsbewußtsein aber sehr viel über Mitmenschlichkeit gesagt.
Das sollte eine Partei, die das C im Namen trägt, berücksichtigen.

Richtig, aber einzige, die das in der Führungsriege der C-Parteien verstanden hat, scheint die Pfarrerstochter Angela Merkel zu sein.

Konservativ und Seehofer

Dass Herr Seehofer seine Meinung zu Themen teilweise mehrfach in kürzester Zeit ändern kann, ist dem interessierten Bürger bekannt. Aber nicht nur er. Wie aber eine Partei konservativ und glaubwürdig sein soll, die einen Vorsitzenden hat, der von sich sagt, er selbst sei "ein Herz-Jesu-Sozialist", ist dann doch schwer zu verstehen (auch wenn Bürger aus dem links-liberalen Lager das ggf. eher positiv finden konnten).
Und zur Glaubwürdigkeit der neuen Konservativen in der CSU nur soviel: wenn eine Partei in früheren Jahren durch sehr lange Zeit an der Macht so viele Skandale und eine so starke Ausnutzung ihrer Machtstellung in Gesellschaft, Wirtschaft, bei staatsnahen Posten und in der Politik ausgenutzt hat, ist es mit der Glaubwürdigkeit nur für alle gut bestellt, die davon profitiert haben. Hier sollte die CSU erst einmal selbst in Bayern einen Neuanfang probieren, bevor sie anderen Parteien sagt, was diese zu tun haben.

re 10:28 von tagesschlau2012

>>Die AfD wird nicht Schillen, darauf hoffen Sie und andere schon seit über 3 Jahre.<<

Im Landesparlament "chillen" sie. Aber der User "Suomalainen" meinte mit ||den Schill machen|| die Zerlegung der eigenen Partei.

Richter Gnadenlos: Ronald Barnabas Schill - Gründer der Schill Partei - war in Hamburg kurzzeitig in der Regierung.

@Am 08. Oktober 2017 um 10:34 von tagesschlau2012

Zitat: "Wie verzweifelt müssen Sie sein, das Sie alle Wähler die nicht die AfD gewählt haben nach links ansehen."

Ich bezeichne, die Politik der sog. "Altparteien" als links, weil diese linke Politik betreiben:

1. Politik der offenen Grenze

2. massive Umverteilung im Rahmen der Euro"rettung"

3. Erhöhung der Staatsquote

4. Zulassen einer rechtswidrigen, unkontrollierten Masseneinwanderung

5. Massive Rechtsbrüche im Bereich der Asyl- und Euro"rettungs"politik

6. Unterstützung eines unkritischen Multikulturalismus

7. Zulassen/Verharmlosung einer massiv angestiegenen Flüchtlingskriminalität

8. Zentralisierungsbestrebung durch einer Zentralregierung in Brüssel vs. Konzept eines Europas der Vaterländer

9. u.v.m.

Bin in keinem Punkt "verzweifelt", höchsten über so viel Unsachlichkeit und Uninformiertheit, die in der Breite in der politischen "Debatte" zu konstatieren ist.

@ andererseits

"Ich gehöre zur hiesigen Bevölkerung, und mir sind Sie das nicht schuldig, was Sie da schrieben - und im Namen der allermeisten geflüchteten Menschen schreiben Sie vermutlich auch nicht. Mir als "hiesige Bevölkerung" wäre man schuldig, nicht ständig weiter am individuellen Asylrecht rumzumäkeln, die Genfer Flüchtlingskonvention als Teil unserer Rechtsstaatlichkeit anzuerkennen und den inhumanen und logistischen Quatsch der Transitzonen endlich ad acta zu legen."

Wann hört der Blödsinn mit dem Asyl auf ?
Unter 1% bekommt Asyl, mittlerweile ist jeder 2. Wirtschaftsmigrant, alle ohne Pässe, das ist dich kein legaler Zustand.
Logistischer Quatsch, noch klarer kann man sich nicht outen, Sie sind also no Border no Nation no passport, und wer zahlt das alles, wer übernimmt die Verantwortung für die kommenden Anschläge, wer ?
Sie ?
Ich will einen Rechtsstaat, Sie Anarchie, was meinen Sie wie lange das gut geht ?

Ich verstehe nicht,....

warum die Kritiker der CSU und von Seehofer nicht erkennen wollen, daß vermutlich ein sehr großer Teil der bayerischen Bevölkerung den bürgerlichen Konservatismus haben will? Den Kritikern der CSU fällt nichts anderes ein, als die ganze Partei pauschal den Rechtsradikalen zuzuordnen. Sie können auch nicht verstehen, daß ein großer Teil der Bevölkerung seine Sitten und Gebräuche leben will und nicht dauernd die politische Korrektheit prüfen will, oder ob man zur Begrüßung von Migranten und der Übernahme der Kosten auch laut genug jubelt! Bürgerlich-konservativ ist eben nicht rechtsradikal, sondern erkennt z.B. daß Deutschland an der Grenze der Aufnahmefähigkeit angekommen ist! Und man komme bitte nicht mit Statistiken und Durchschnittswerten! Wie sagte ein Journalist: Rette die Hälfte von Kalkutta -und Du hast ganz Kalkutta im Land. Vielleicht ist der christliche Glaube im Vergleich zu anderen Religionen mit seinem Toleranz-Gehabe wirklich der Schwachpunkt?

@Wikreuz

Die "Soziale Marktwirtschaft" in Deutschland gibt es nicht mehr. Es dreht sich in folglich nur alles ums Geld. Solange auch die CSU schweigt zu den Gesamtkosten der "Asylproblematik" wird sich am Aufstieg der AFD nichts ändern.

Solange man die Hilfe für Geflüchtete nur unter dem Aspekt von Kosten betrachtet, hat man den Begriff "sozial" nicht verstanden ...

@ 08:07 von El Chilango Wie süß ... usw.

diverse "Beiträge".

Sie behaupten, sich (als AfD-Wähler) immer erst zu informieren, bevor Sie etwas posten, schreiben aber ständig von islamischen anstatt islamistischen Terror genau wie Sie nicht zwischen Islam und Islamismus differenzieren. Das ist doch kein Versehen von Ihnen, sondern pure populistische Meinungsmache.
Und begründen Sie einmal Ihre Behauptung, dass alle (im Bundestag vertretenen) Parteien, außer der AfD natürlich, linksradikal sein sollen. Da lachen doch die buchstäbliche Hühner. Unwahrheiten werden nicht wahrer oder glaubhafter, indem man sie ständig wiederholt.

09:13 von IBELIN

Heimat, Patriotismus, Leitkultur

sind keine Begriffe, die man negativ mit dem Wort "Kampf" beschreiben muss. .

Heimat Patriotismus und Leitkultur gesteht man selbstverstaendlich jedem Erdenbewohner zu. Ich denke, dass die Leitkultur von Migranten bisweilen auch in Deutschen Gerichten beim Strafmass beruecksichtigt wird.

Warum sind es ausgerechnet fuer Deutsche Kampfbegriffe?
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Weil den Gerechten nach dem Erkennen des vorherigen Realismusverlusts "auf die Fresse" nicht mehr reicht?

09:34 von IBELIN ... Ich denke, dass..."

JA, hübsch gedacht nur Aufklärung und Selbstbestimmung sind alles andere als historisch "deutsche Werte" wer sich also darauf bezieht, möge sich großkariert zugestehen, das hier ein Gemenge der westlichen Zivilisation benannt ist, mit dem, man möchte fast schon sagen, die augenscheinliche Mehrheit hier mehr Probleme hat, als die sog. Zuwanderer sie vermutlich haben werden, wenn sie sich hier artikulieren könnten.
Soweit hier der Gedanke an "Arabische Clans" und "engstirnige Mullahs" im Raume steht, so bilden diese nur einen teil der Zuwanderer und es ist an unserer Zivilisation, nicht sie zu belehren, sondern in der Tat, ihnen den Aufenthalt hier unkommod zu gestalten.

10:23 von barbarossa2

"Das über 2 Millionen Wähler etablierter Parteien zur AFD gewechselt sind, haben sie aber mitbekommen, oder?"
Viele dieser Wähler waren aber reine Protestwähler, die mit der derzeitigen Politik von Merkel nicht einverstanden sind. Sie sind aber keine Mitglieder dieser Partei und können schon bei der nächsten Wahl wieder ihre Meinung ändern.

Wie die CSU nach rechts rückt!

Die CSU war immer rechts und wird immer rechts sein!
Wer hier von Heimat und Patriotismus redet, sollte auch für saubere Luft, sauberes Trinkwasser und vernünftige Ernährung sorgen.
Kein Gammelfleisch, keine Fipronileier und kein Genfood.
Denn sonst ist es mit der Heimat bald vorbei!

"Wie sagt man doch so schön: mitgehangen, mitgefangen. Solange die CSU die nach links gerückte (um nicht zu sagen: linksradikale) Politik der Restparteien mitmacht, werde ich die CSU mit dieser Politik identifizieren."

Um die Politik von SPD / CDU / FDP und CSU als linksradikal zu betrachten, muss man sich politisch schon am rechtsextremen Ende des Spektrums befinden.
Keine dieser Parteien hat seit Kanzler Schröder irgendeine linke oder gar linksextreme Position vertreten.
Wie Sie immer wieder gerne betonen, sind Sie AfD-Wähler und für Sie ist die AfD eine Partei der Mitte.
Von daher stimmt ihre Sichtweise auf die CSU (und den Rest der Parteien).
Ich habe wenig Hoffnung, aber vielleicht erkennen Sie auch irgendwann, dass ihre politische Position keinesfalls die Mitte ist, sondern den rechte bis rechtsextremen Rand vertritt. Wer nicht erkennen kann oder will das Bernd Höcke, Jens Maier und Holger Arppe, um nur drei Bepsiele zu nennen, Rechtsextremisten sind, tut mir leid.

@09:51 von franjo_polen

"Was ist für die CSU Leitkultur? Bayrische Stammtischromantik? Schwäbische Spätzle? Hessicher Apfelwein? Frankischer Boxbeutel? Thüringische Bratwürste? ... Es ist sinnlos irgendwelche Begrifflichkeiten zu veröffentlichen ohne sie mit Inhalte zu füllen. -- Übrigens, ich finde das jährliche Besäufnis und dessen Folgen auf dem Oktoberfest nicht als der "Leitkultur" dienlich."
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Da Sie die Kultur eines Landes nur an seine Trink- und Essgewohnheiten festmachen, empfehle ich Ihnen sich etwas mit der deutschen Geschichte vertraut zu machen.

Am deutschen Wesen, soll die Welt genesen..?

Diese Leitkultur sexy sein soll das ist mir rätselhaft.Ein Land indem über 20% an der Armutsgrenze leben müssen - jedes 5. Kind..
Armenspeisung in jeder Stadt, sie nennen es verschämt Tafeln ( sie tafeln..) Cum Ex Geschäfte die Steuer rückerstatten lassen die sie nie bezahlt haben, den Staat um Mrd. betrügen. 100derte Mrd. an der Steuer vorbei etc. Von den etablierten Parteien geduldet.. Was ist das für eine Leitkultur ? Eher eine Leid -kultur wie ich meine..

10:31 von Vielfahrer1 ... aber in einem Nach ..

Rechts rücken liegt doch keine Hoffnung - dort lag sie nie, dort liegt allenfalls Bequemlichkeit, Biedermeier und der Mensch letztlich auf den Knien.
Im Rückwärts liegt weder das Heil, noch die Zukunft. Beides ist nur nach vorwärts zu erhaschen und um des sicheren Schrittes Willens nicht mit zurückgewandtem Blick.

@Am 08. Oktober 2017 um 10:31 von Vielfahrer1

Zitat: "Mehr nach Rechts rücken ist eine dringende Notwendigkeit um Deutschland vor dem Abgrund zu retten.
Ich hoffe und wünsche, dass die CSU endlich hart bleibt in der Sache."

Sehe ich genauso.

Nur die CSU wird nicht "hart bleiben", weil sie das in den vergangenen Jahren nicht gewesen ist und - aus rein pragmatischen Gründen - gar nicht sein kann, da sie sich in eine Jamaika-Koalition aus linken Parteien (Grüne, FDP, CDU) begeben will.

Wenn die CSU "hart bleiben" möchte, müsste sie die Konsequenzen ziehen und aus dieser Koalition austreten bzw. die Koalitionsgespräche dazu abbrechen.

Die Absurdität der Diskussion

um eine Obergrenze ist kaum zu überbieten. Es reicht doch, sich einfach an unsere gültigen Gesetze zu halten. Alles andere ist doch nur Getöse um die Wähler von der Notwendigkeit einer Koalition mit den Grünen zu überzeugen und an der Macht zu bleiben.

Ja ganz richtig, und die

Ja ganz richtig, und die Mehrheit brüllt und tobt bei der Gegenseite genauso rum. Nur wird das gern vergessen. Gleiches Recht für alle.

Konservativ ist nicht sexy sondern

Politik von gestern. USA und England leiden seit Jahren darunter. Die CDU hat Wähler an die AfD verloren, diesen Schritt hat die SPD mit den Linken und den Grünen längst hinter sich. Der Bürger will ein faires Gehalt für seine Arbeit und Sicherheit für sich und seine Familie. Das leistet die CDU CSU nicht. Nur pro Arbeitgeber, Landwirtschaft und Industrie ist zu wenig.

re 10:40 von latinist

>>Die Selbstverherrlichung der 'Linken' - sie seien die wahren und freien Denker - stößt sich an der kulturellen, politischen und religiösen Vielfalt auch auf Seiten der 'Rechten'.<<

Ich weiß nicht, ob Linke zur Selbstverherrlichung neigen - Eher nicht! Aber sicher ist, dass Denker mit (nationalen) Grenzen und übertriebenem Nationalismus wenig anfangen können.

Forscher, Literaten und "Nerds" können gar nicht sehr rechts sein!

@ Zweispruch

"Mit einer CSU als Afd light werden Wähler immer das Original wählen (siehe Sachsen)."

Wieso? Als SPD-light hat doch die CDU Landtagswahlen im Akkord gewonnen?

Außerdem: Es ist eigentlich eher die AfD, die die alte CSU kopiert. Was ist daran schlecht, wenn sich wenigstens wieder die CSU jetzt auf mehr Traditionspflege versteht?

Mit dieser Strategie der CSU

wird es zu keiner Jamaika Konstellation kommen.Das wird mit den Grünen nicht zu machen sein.In sofern bleibt Merkel nur eine Minderheit Regierung mit der FDP,was ja auch einen besonderen Reiz ausmacht,denn es müsste um jeden Antrag im Parlament um eine Mehrheit gerungen werden. Anderseits bleibt nur Neuwahl im Frühjahr.Bis dahin bleibt Merkel und die Regierung Mannschaft geschäftsführend im Amt.

10:43 von YinYangFish

Ihre Ausführungen sind des Nachdenkens wert. Ich verlange z.B., daß jeder Asylant, der seine Religion über unsere Rechtsordnung stellt, das Land sofort wieder zu verlassen hat. Könnten sie sich damit anfreunden?

@10:31 von andererseits

"Hier wird niemand in die "braune Ecke" gestellt, weil er oder sie "heimatverbunden" ist."

Oh doch. Die Kriminalisierung von Deutschen, die sich Ihrer Kultur und Heimat verbunden fuehlen ist evident. Und es sind durch die Bank Deutsche die diffamiert werden (siehe dieser Artikel mit den Kampfbegriffen). Welche respektvolle Grundhaltung soll das sein! Tuerkisch und arabische Kultur ist in Deutschland willkommen.

Ich moechte in einem Staat leben, dessen Leitkultur die freiheitliche Rechtsordnung , Trennung von Religion und Staat, individuelle Selbsbestimmung, Aufklaerung , usw respektiert.

Wer eine andere Leitkultur sucht, mit allem Respekt, soll anderswo suchen.

@Am 08. Oktober 2017 um 10:47 von ganzneu

Zitat: "Sie behaupten, sich (als AfD-Wähler) immer erst zu informieren, bevor Sie etwas posten, schreiben aber ständig von islamischen anstatt islamistischen Terror genau wie Sie nicht zwischen Islam und Islamismus differenzieren. Das ist doch kein Versehen von Ihnen,"

Stimmt! Das ist gewiss kein Versehen von mir.

Wie gesagt: ich informiere mich erst einmal gründlich, bevor ich meine fundierte Meinung kund tue.

Suchen Sie einmal in einem arabischen Wörterbuch nach dem Wort "islamistisch". Sie werden es nicht finden.

Frage beantwortet?

@@Zweispruch 10:35 von Botschafter Sarek

"Und das Wort "Nächster" darf man nach biblischem Zeugnis ruhig sehr weit fassen"

Nicht nur nach biblischen Zeugnis, nur das hat die CSU nie begriffen.
https://geschichte.prepedia.org/wiki/Volksgenosse
Im übrigen gibt es sowas im 'Sozialismus',
so er denn überhaupt mal wirksam werde, auch nicht.
Da genügt das Studium der Klassiker.

Die CSU probiert also gerade die 'Verdünnung' des bayrischen Blutes.
Kein Wunder das da auch ihre Stimmen nachziehen ;-)

CDU-CSU-Fraktionsgemeinschaft?

Wann löst die CDU endlich die Fraktionsgemeinschaft mit der CSU auf und breitet sich über die gesamte Bundesrepublik aus? Dann hätten auch die Wähler in Bayern die Möglichkeit, eine Partei der Mitte zu wählen und eine Koalition CDU-SPD wäre wieder möglich.

Ein Ruck muss durch unser Land gehen?

Es scheint weltweit nach dem gleichen Schema vorzugehen: die Reichen werden immer reicher, das Volk bleibt zurück. Aber Gott sei Dank gibt es da ja die Bedrohung von außen, die Heimat und die Flüchtlinge samt den konservativen Werten. Darauf stürzt sich das Volk wie ein hungriger Wolf, und die sozialen Fragen von Belang sind völlig aus dem Fokus. Nicht umsonst wurde die AfD u.a. von Olaf Henkel, dem ehemaligen Chef des BDI (Bund deutscher Industrieller) gegründet. Horrido!
.
In diesem Sinne handelt auch der Herr Seehofer. Es ist vermutlich schon zu spät, den Groll der Menschen mit sozialen Maßnahmen abzufangen. Da bleibt nur der Ruck nach rechts.

Was bedeutet "konservativ"?

Philosophisch betrachtet könnte man fragen:
Ist es die Bewahrung der Asche - oder ist es die Weitergabe des Feuers?

Realistisch und pragmatisch gesehen könnte man antworten:
Es ist die kluge und geschickte Anpassung an sich verändernde Lebensumstände!

Das gilt für Spezies im Verlauf der Evolution.
Und auch für Gesellschaften und Staaten im Verlauf der Geschichte.

Nur so kann die Arterhaltung gelingen.
Und auch das Aufrechterhalten der eigenen Lebensweise.

Links(radikal), konservativ, rechts(radikal) ist der falsche Ansatz.
Realistisch, klug, pragmatisch ist der richtige Weg.

Ich weise dazu auf die Gedanken des Grünen-Politikers Robert Habeck hin.
(Wie es User "@andererseits" in seinem Beitrag von 09:58 inkl. Link bereits getan hat.)

Für mich bedeutet "konservativ" die konstruktive Weitergabe des Feuers mit Respekt und Verantwortung gegenüber dem Erreichten.
Die Bewahrer der Asche sind alle ausgestorben (Spezies) bzw. untergegangen (Gesellschaften und Staaten).

@ um 10:41 von latinist

Der Begriff 'Leitkultur' klingt in der heutigen Zeit, wo (fast) alles erlaubt und sogar gesetzlich legitimiert wird, verstaubt und altmodisch.
---
Ob nun Leitkultur oder Leitbild:
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ( SPD) hat zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft einen Leitfaden veröffentlicht. Darin steht, wie sich die Linke offenbar die Zukunft vorstellt: Deutschland soll zu einer transformatorischen Siedlungsregion in der Mitte Europas werden... Der Wertewandel selbst wird zum Wert. Das Ideal ist der entwurzelte Mensch, denn nur er ist voll funktionsfähig in der entgrenzten Welt globaler Austauschbarkeit...Da die Verfasser der Studie wahrscheinlich ahnen, dass dieses Ideal einer Gesellschaft im Dauertransformationsprozess auf Widerstände stößt, empfehlen sie eine Reihe pädagogischer Maßnahmen, mit deren Hilfe das weltanschauliche Ziel einer interkulturellen Öffnung durchzusetzen ist. Zwar will man die Menschen auch „mitnehmen“. Doch Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

@Am 08. Oktober 2017 um 10:50 von GeMe

Zitat: "Um die Politik von SPD / CDU / FDP und CSU als linksradikal zu betrachten, muss man sich politisch schon am rechtsextremen Ende des Spektrums befinden.
Keine dieser Parteien hat seit Kanzler Schröder irgendeine linke oder gar linksextreme Position vertreten."

In meinen Kommentar von 08.10.2017 - 10:44 bin ich darauf eingegangen, warum ich die "Altparteien" als "links" bezeichne.

In meinem Kommentar von 08.10.2017 - 09:37 darauf, was ich als "rechts" bezeichne.

Warum gehen Sie nicht einmal auf die Punkte sachlich ein, anstatt sich - wie üblich - in Sprechschablonen und Schubladendenken zu ergeben?

Unsachlich. So sad ...

An die Moderation

So würde ich das nicht sehen. Wenn die AFD die rechteste Partei ist, sind nun mal alle anderen Parteien links davon angesiedelt. Dieser Satz ist sachlich und logisch, weshalb rot?

@10:47 von Boris.1945

"Heimat, Patriotismus, Leitkultur
sind keine Begriffe, die man negativ mit dem Wort "Kampf" beschreiben muss. .
............................Warum sind es ausgerechnet fuer Deutsche Kampfbegriffe?
//*
Weil den Gerechten nach dem Erkennen des vorherigen Realismusverlusts "auf die Fresse" nicht mehr reicht? "

///

Das muessen Sie mir erklaeren. Wer ist gerecht, wer leidet and Realitaetsverlust und wem reicht "auf die Fresse" nicht mehr?

@ 10:20 von yolo

Zitat: "Bei uns gibt es seit zwei Jahren keine Gilde mehr, das Gasthaus steht vor der Pleite, etc."

Und woran liegt das ?

Wurde die Gilde von der linken Obrigkeit zwangsweise geschloßen, stehen Ausländer vor der Tür der Kneipe und lassen die armen Deutschen da nicht mehr rein ?

Oder haben einfach zu wenig Menschen in Ihrer Gemeinde Interesse an der Vereinsmeierei der Gilde, zu wenig Interesse an der spießigen Dorfkneipe mit ihrem schalen Bier und der labberigen Bockwurst als Top-Angebot.
Kein Interesse an der rechtspopulistisch-einfältigen Stammtischrethorik, die dort lauthals (und im Zweifelsfall auch aggressiv), vorgetragen wird ?

Es muß doch Gründe geben warum diese Angebote nicht mehr von den Bewohnern wahrgenommen werden, wenn die Mehrheit sowas angeblich schmerzlich vermißt.

Wenn die Menschen sich so verzweifelt nach sowas sehnen würden, wären Gilde und Kneipe doch rappelvoll.
Oder sind es dunkle Multikultimächte die dies alles verbieten und kaputtmachen ?

Gruß, zopf.

@ Larry um 9:51

Gerne führe ich Ihnen den Begriff Leitkultur näher aus.

Flüchtlinge und Asylbewerber kommen nach Deutschland, weil sie dort Werte und Normen vorfinden, die sie schützen und die Ihnen ein Leben in Freiheit und sicher vor staatlichen Übergriffen ermöglichen.

Dazu gehören das Recht auf Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und freie Berufswahl. Weiter gehört zur deutschen Leitkultur die Trennung von Religion und Staat, d.h. dass Religion in den Bereiche des Privaten gehört und das öffentliche Leben nicht bestimmt. Es gibt in Deutschland durch eine Religionszugehörigkeit weder Vor- noch Nachteile. Ein aggressives Zurschaustellen von religiösen Überzeugungen und ein Alleinvertretungsanspruch wird in Deutschland abgelehnt. Hier gilt die Devise, dass jeder nach seiner Facon selig werden soll.
Unabdingbar gehört auch die Gleichberechtigun - nicht Gleichmacherei - von Mann und Frau zur deutschen Leitkultur. Sie haben die gleichen Rechte, dürfen aber auch geschlechtsspezifisch unterschiedlich

10:40 von latinist .."kritische konservative Philosophen"

Was sollte das sein?
Entweder jemand ist Kritisch, denn ist er im Denken mit der Analyse des bestehenden/hergebrachten befasst, dann ist er "zergliedernd und zersetzend" und nicht wirklich konservativ, sondern im hier herrschenden Duktus eher "Linksradikal", oder er nutzt seine Fähigkeiten zur Verschleierung, dann ist er unredlich und damit konservativ (es ist hierbei völlig egal ob hier Links-/ Liberal- oder Rechtskonservativ am Ende steht). Letztlich besteht das Problem nicht im "festhalten" vom hergebrachten, sondern in der ignoranten Haltung gegenüber den Forderungen der Gegenwart.
Es führt kein Weg daran vorbei, der Satz "der Geist steht Rechts" ist immer daneben, weil Geist der Rechts steht zwangsläufig zum Ungeist mutiert.
Richtiger wäre vermutlich zu sagen, "das Herz schlägt Rechts" weil das so herzig ist und anhaften darf.

@um 10:33 von Dieter S.

Soviel ich weiß, hat Jesus nichts Positives über Nationalstolz, Patriotismus oder Traditionsbewußtsein aber sehr viel über Mitmenschlichkeit gesagt.
---
Jesus Christus war Jude und ließ nur den Juden von Juden predigen. Erst nach dem Tod Jesu wurde durch Petrus den Nationen gepredigt.
Erst den Juden als Vorrecht, dann den fremden Nationen.
Natürlich ist Mitmenschlichkeit wichtig, aber nicht bis zur Unkenntlichkeit der eigenen Wertigkeit. Darauf achtete Jesus ebenfalls.
Denn nur, wer die Wurzeln wertschätzt, kann aus ihr Kraft für Größeres ziehen.
Jesus war wertekonservativ aber nicht dogmatisch.

Nichts Neues von der Leitkultur

Ich wundere mich seit Jahren, dass die immer wiederkehrenden notorisch klingenden Wörter wie:" Leitkultur und Obergrenze" die Schlagzeilen zupflastern.
Ich unterrichte in Integrationskursen schon seit längerem Deutsch und gebe auch die Orientierungskurse (mittlerweile auf 100 Ustd hochgesetzt).
Wir Integrationslehrer unterrichten seit Jahren in Deutsch: Landeskunde, Themen wie: Festlichkeiten, Kultur, Verhaltensweisen, Gewohnheiten, und Sitten in Deutschland in j e d e r Stunde unseres Unterrichts. Peripher können die Teilnehmer im Anschluss an ein Thema einen Vergleich zu ihrer Kultur ziehen (Integrativität). Das ist alles.
Das Thema von Leitkultur ist daher seither mehr als überflüssig, so dass ich mir wirklich die Frage Stellen muss: wann kommen wirklich mal gute, konstruktive Ideen aus dem Lager Seehofer & Co. ?
Eine Obergrenze wäre verfassungswidrig - auch das GG wird im Orientierungskurs vermittelt - wie soll das jemand noch verstehen??

Es gibt nun mal Umfragen.

Diese Umfragen haben ja auch eigentlich einen Sinn, nähmlich des Volkes Stimme zu hören. Wenn die Parteien nun die Politik danach ausrichten würden, wären viele Probleme garnicht erst entstanden. Der Souverän ist das Volk, so einfach ist das.

10:56 von dummschwaetzer

Die Absurdität der Diskussion

um eine Obergrenze ist kaum zu überbieten. Es reicht doch, sich einfach an unsere gültigen Gesetze zu halten. Alles andere ist doch nur Getöse um die Wähler von der Notwendigkeit einer Koalition mit den Grünen zu überzeugen und an der Macht zu bleiben.
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Klar die finanzielle Leistungsfähigkeit des Staates ist ja gänzlich ohne Interesse.
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Für Renten,Schulen und Brücken war vorher aus den Schlaglöchern nichts mehr rauszuholen.
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Jetzt ist diese Absurdistät des Mitrechnens also zu Ende?
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Gut so?

q.e.d.

@El Chilango "Suchen Sie einmal in einem arabischen Wörterbuch nach dem Wort "islamistisch". Sie werden es nicht finden. Frage beantwortet?"
.
Stimmt! Da ich kein Arabisch kann, kann ich das Wort nicht finden. Und das ist der Beweis?

11:07 von yolo

@ um 10:41 von latinist

Der Begriff 'Leitkultur' .., verstaubt und altmodisch.
---
Ob nun Leitkultur oder Leitbild:
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ( SPD) hat zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft einen Leitfaden veröffentlicht. Darin steht, wie sich die Linke offenbar die Zukunft vorstellt: Deutschland soll zu einer transformatorischen Siedlungsregion in der Mitte Europas werden... Der Wertewandel selbst wird zum Wert. Das Ideal ist der entwurzelte Mensch, denn nur er ist voll funktionsfähig in der entgrenzten Welt globaler Austauschbarkeit...Da die Verfasser der Studie wahrscheinlich ahnen, dass dieses Ideal einer Gesellschaft im Dauertransformationsprozess auf Widerstände stößt, empfehlen sie eine Reihe pädagogischer Maßnahmen, mit deren Hilfe das weltanschauliche Ziel einer interkulturellen Öffnung durchzusetzen ist. Zwar will man die Menschen auch „mitnehmen“. Doch Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
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Hat die Studie auch Finanzierung zum Gegenstand gehabt?

@Royal Tramp - 11:02

"Außerdem: Es ist eigentlich eher die AfD, die die alte CSU kopiert. Was ist daran schlecht, wenn sich wenigstens wieder die CSU jetzt auf mehr Traditionspflege versteht?"

Nun, beide Parteien gleichen sich ja auch vom politischen Intellekt her, bei der Formulierung ihrer Traditionspflege nicht unbedingt in der Tradition des Grundgesetzes zu bleiben.

@10:01 von dog marley: Das ewige Gejammer

"Das ewige Gejammer der extrem 'rechten' über eine linke Gesellschaft, ist als echter linker kaum noch zu ertragen, komplett haltlos, fern ab der Realität und nervt nur noch."

Wenn Sie die Parteien auf eine links-rechts Skala von 1 bis 10 stellen und z.B. mit "die Linke" bei 3 beginnen, dann enden Sie mit der CSU vielleicht bei 7 und die AfD liegt dann bei 9.

Dann gibt es noch diejenigen, die die Postionen von SPD/CDU/FDP und ggf. CSU als linksextrem ansehen.

Für diese liegen alle Parteien bei 1 nur die AfD bei 6. Die Position dieser Leute liegt für mich auf dieser Skala irgendwo zwischen 15 und 20. Sie selbst sehen sich bei aber 6 oder 7.

Man muss nur weit genug rechts stehen, dann ist automatisch alles andere linksextrem.

10:42 von chrisf

"Der scharfe Wind kommt künftig von Dobrindt und - nach Seehofers Abgang - von Söder."
Dobrindt will sich jetzt als Landesgruppenchef profilieren. Aber er hat bei den deutschen Bürgern als Verkehrsminister kaum an Sympathie gewonnen. Sein neuer Posten ist eher ein Abstiegsposten.

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