Kommentare

Und auf ewig sprudeln die Dividenden

Firmen werden auf Kosten des Personals
zerstört und Imobilienblasen gezündet.
Ach wie schön ist es dann in Panama
wenn es dann um die Bösen Steuern für die Allgemeinheit
und Infrastrukturabgaben geht :-)
Machen wir es doch wie Trumps Steuerreform
Wenn man die Steuern der Milliardäre senkt,
dann schaffen die neue Jobs :-)

Selbstverständlich

hatte auch diese armen Menschen Frau Merkel im Auge als sie verkündete Deutschland geht es so gut wie nie. Und wenn man ganz oben schwebt sieht man halt auch nur die oberen Schichten.

Ihr Reichtum...

ist unsere Armut.

Mehr Reiche = mehr Arme.

Ja ja

Die Parteien-Großspender wissen schon wen sie belohnen müssen und sponsern, damit es auch so bleibt mit dem Einkommen.

Gut, dass Donald Trump diese

Gut, dass Donald Trump diese vom Ausstreben nun wahrlich nicht bedrohte Gruppe der Superreichen zumindest in den USA durch weitere Steuergeschenke entlasten will... Wer immer noch übersieht, dass es weltweit eine deutlich veränderte Wirtschafts- und Sozialpolitik braucht, um das Auseinanderklaffen der Schere zu stoppen und Millionen von Menschen in prekärsten Verhältnissen neue Lebensmöglichkeiten zu schaffen, der muss sich vorwerfen lassen, die Fakten nicht zur Kenntnis zu nehmen.

Umverteilung nach oben ist natürlich moralisch anständig

Ich würde mich freuen, wenn man die Zahl der neuen Obdachlosen oder unter die Armutsgrenze fallenden jedes Jahr auch in so tollen Schlagzeilen meldet: EIN BOOM JEDES JAHR!

Potential nach oben.

Deutschland ist also auf Platz 3 dieser Hitliste. Mit Jamaika haben wir dann noch Potential nach oben.

Lieber User, haben Sie vielen

Lieber User,
haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen
Hinweis.
Redaktion tagesschau.de

Und wer muß es zahlen ?

Es werden ja keine Produkte oder Dienstleistungen erschaffen sondern nur Werte durch fiktive Unterschiede die beim richtigen kaufen u. verkaufen die Differenz als Gewinn ausweist?! Lässt man sich dann diesen in Geld erstatten müssen diese Produkte dann an den Gewinnmacher abgegeben werden ohne das er sie erschuf außer als Unterschied oder im Hochfrequenzhandel u. das kann nur jemand mit Kredit oder genug eigenem oder fremden Spielgeld. Wird der Laden als Aktie gehandelt u. mit Gewinn weiterverkauft müssen alle im Laden den Mehrwert als echten Gewinn erzeugen u. den Mehrwert jetzt dem Kreditgeber;Aktionär;Spekulant;Heuschrecke auszahlen ohne das der etwas je erzeugte außer einen Zeitwert der rauf u. runter geht solang der Laden existiert.Also wer oder was geht rauf u. runter? Wie nennt man das u. wer hat den meisten Spaß daran?Kleines Wortspiel aber "man " könnte sich ge.........fühlen?Ich weiß auch schon wer der ge.....meist ist.Millionär jedenfalls nicht sonst ist er keiner mehr.

Ich musste auch an Hannes Wader denken ....

Erinnert sich noch jemand an die Arbeiterlieder, zum Beispiel: "Dem Morgenrot entgegen"? ... darin der Satz: "... den Reichtum zu vermehren, der unsre Armut schafft."

Irgendwie kommen die Zeiten wieder. Dann wird das Vermögen gemittelt mit dem Ergebnis, dass es uns gut geht.

11:29 von andererseits

Gut, dass Donald Trump diese vom Ausstreben nun wahrlich nicht bedrohte Gruppe der Superreichen zumindest in den USA durch weitere Steuergeschenke entlasten will... Wer immer noch übersieht, dass es weltweit eine deutlich veränderte Wirtschafts- und Sozialpolitik braucht, um das Auseinanderklaffen der Schere zu stoppen und Millionen von Menschen in prekärsten Verhältnissen neue Lebensmöglichkeiten zu schaffen, der muss sich vorwerfen lassen, die Fakten nicht zur Kenntnis zu nehmen.
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Sicher sind die Oligarchen Rußlands die edleren Menschen , von der Herkunft ja Gleichere.
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Solange für die Amerikaner mehr übrig bleibt, als die chinesischen Millionäre den Wanderrbeitern lassen.
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Solange sind die Wiederholungsversuche des S.2 auf deutschem Boden schlicht lächerlich.
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(Referenzen, Betrug bei CoOp, Neue Heimat, LinkenSoli und federführende Abgasbetrüger)

Wie sagt der Volksmund?

Durch ehrliche Arbeit ist noch keiner Reich geworden.
Kann man dadurch auf die Unehrlichkeit von D schließen?
Wie lange lässt sich die Schraub noch anziehen bis diese überdreht ist?

@Pustefix

>>Deutschland ist also auf Platz 3 dieser Hitliste. Mit Jamaika haben wir dann noch Potential nach oben.<<

Ja, möglich.
Aber es könnte auch anders kommen.
Wenn Lindner eins ist dann ein Pragmatiker und Realist.
Wenn ihm auffällt, dass ihr Klientel weniger Einnahmen hat dadurch das durch Dumpinglöhne und extrem unsichere Beschäftigungsverhältnisse die Kaufkraft immer weiter absackt, wird die FDP sofort eingreifen.

Nicht weil sie so sonderlich an Sozialreformen interessiert wären sondern an der Verbesserung des Konsums.
Schließlich kauft ein Millionär nicht gleich 400 Smartphones nur weil er es sich leisten kann.

Das meiste Geld wird mit Aktien gemacht

deshalb ist eine Finanztransaktionssteuer längst überfällig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Finanztransaktionssteuer

Warum sollte das auch

Warum sollte das auch geschehen, das Millionäre entlastet werden, wenn dadurch anderen geholfen würde? Solang die Wirtschaft die Politik kaufe und dafür sorgt, dass reiche Leute nix abgeben müssen, oder nur einen Teil, dann werden die, die das Geld erwirtschaften und das ehrlich, nie etwas von abbekommen.

11:29 andererseits

gut dass Donald Trump..........
Nichts für ungut aber wäre es nicht besser und wichtiger erst sich um das zu kümmern was in der EU und in unserem Land passiert?
Herr Trump ist für die US Bürger zuständig und es ist Sache der US Bürger zu entscheiden was sie wollen.
Eine andere Frage ist wieso die EU (und Deutschland) bei jedem Blödsinn wie dressierte Pudel der USA immer hinterher hecheln muss.

Jeder kann reich werden

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und kann reich werden. Viele sehen ihr Glück aber nicht in Reichtum und Wohlstand, das ist ja auch nicht schlimm, jeder nach seiner Fasson. Indes ist es gut, dass der Kapitalmarkt so viele Möglichkeiten bietet sein Besitz zu vermehren und lukrative Geschäfte zu tätigen.

Nachwuchs im Club der Millionäre.......

Und das ist von der Politik ja auch so gewollt:Begünstigt durch die Niedrigzinspolitik der EZB steigen die Aktienkurse,weil andere Anlageformen kaum etwas bringen.Nicht zu vergessen auch die niedrigere Besteuerung von Reichen(43 Prozent) gegenüber früher mal 56 Prozent.Da haben sich die Steuerreformen der letzten 20 Jahre bezahlt gemacht,für die oben.

Schöne neue Welt

Durch Arbeit wird man heute nicht mehr reich, schon gar nicht durch ehrliche.

Die Gesellschaft zerfällt...und wer es wagt, das zu kritisieren, der führt natürlich eine "Neiddebatte". Schöne neue Welt.

Schon witzig

Darüber beschweren sich meist die Leute, die gleichzeitig auch die 0-Zins Politik verurteilen.

Jeder hat die Möglichkeit selbst davon zu partizipieren, es war noch nie so leicht wie heute mehr Geld zu erwirtschaften als die Inflationsrate.

In Spitzenzeiten gab es mal 7% auf Lebensversicherungen, damals hatten wir aber auch 5-7% Inflation (1973-81), netto blieben dann gerade mal 2% maximal übrig. Heute haben wir gerade mal 1% Inflation und ich habe in den letzten 15 Jahren durchschnittlich 11 % erwirtschaftet.

Ich würde niemals den Euro oder die Zinspolitik kritisieren, die ermöglichen bisher nie dagewesene Möglichkeiten Geld zu vermehren.

Und die gute Schere,

geht weiter auseinander.
Auf der einen Seite sterben Menschen weil sie verhungern und verdursten und auf der anderen Seite werden einige immer reicher. Ist schon irgendwie traurig aber in dieser Zeit zählt um einen herum nur noch raffen und nochmals raffen. Aber am Ende hat der letzte Kittel trotzdem keine Taschen.

Ich liebe den Satz:...

"Vor allem Aktien und Immobilien zahlen sich im wahrsten Sinne des Wortes aus."
Heißt:
Arbeit zahlt sich nicht aus.

Oder wie der große Investor Warren Buffet sagt:

"There's class warfare, all right, but it's my class, the rich class, that's making war, and we're winning."

(Es gibt einen Klassenkampf, aber es ist meine Klasse, die reiche Klasse, die ihn begonnen hat, und die ihn gewinnt.)

Und recht hat er.
Agenda 2010ff:

- Spitzensteuersatz von 53% auf 42%
- Vermögenssteuer weggefallen
- Kapitalertragssteuer 25% statt persönlicher Einkommenssatz (bei Reichen i.d. Regel damals 53%: Halbierung
- Körperschaftssteuer quasi halbiert.
- Gegenfinanziert durch eine Erhöhung der MwSt. und durch Senkungen im sozialen Bereich.

Und jetzt Trumps Steuerreform:
- Spitzensteuersatz von 40% auf 35%
- Körperschaftssteuer fast halbiert
- Mindeststeuersatz von 10% auf 12%
- ...

Die demokratisch gewählten Regierungen treffen fast überall Entscheidungen für die 1% Reichsten, und gegen den Rest. Und werden dennoch immer wieder gewählt.

Da muss man sich nicht wundern, dass es immer mehr Millionäre gibt, und immer mehr Arme.

Geld durch Arbeit verdienen!

Es ist an der Zeit dass ein Großteil ein vernünftiges Einkommen durch ganz normale EIGENE Arbeit bekommt und nicht über Akien!
Anscheinend ist das zur Zeit jedoch nicht en vogue in Deutschland, wenn man die Wahlergebnisse so sieht...

12:59 von naiver Positivdenker

Und die gute Schere,

geht weiter auseinander.
Auf der einen Seite sterben Menschen weil sie verhungern und verdursten und auf der anderen Seite werden einige immer reicher. Ist schon irgendwie traurig aber in dieser Zeit zählt um einen herum nur noch raffen und nochmals raffen. Aber am Ende hat der letzte Kittel trotzdem keine Taschen.
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Aber wenn das in Firmen investierte Geld nicht durch Neidsteuern zu wievielten Mal sozialisiert werden soll, dann könnten deshalb sogar Arbeitplätze erhalten bleiben?
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Aber das tangiert Pensionäre und Sozialisten nicht einmal periphär.
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Der Hunger und das Sterben hat seine Ursache überwiegend in linken Träumen verkauft von reichen Gleicheren und Ihren Mitkämpfern fürs auf die Fressen.

11:23 von Axtos

Ihr Reichtum...

ist unsere Armut.

Mehr Reiche = mehr Arme.
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Sozialismus = weniger Arme?
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(weil kapitalistischer Soli?)

Zinsen, Aktiengewinne, Dividenden...

... haben alles eines gemeinsam. Sie entstehen nicht auf irgendweine magische Weise - wie viele zu glauben scheinen, sondern müssen erarbeitet werden. Und je schlechter diese Arbeitsbedingungen, je größer die Ausbeutung, desto höher die Gewinne.

Und schlechter sind sie geworden. In den letzten 15 Jahren sind die tariflichen Löhne und Gehälter inflationsbereinigt um 5% gestiegen, die Gewinne aber um über 60%. Zeitarbeit, Aufstocker, haben oft inflationsbereinigt weniger als vor 15 Jahren.
Dazu kommen von heute auf morgen beendbare Arbeitsverhältnisse, unbezahlte Überstunden, und Stundenlöhne unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes.

Und dieses Geld, das den abhängig Beschäftigten dann seit Jahrzehnten vorenthalten wird - das macht die Reichen reicher. Und wenn man dann nur noch mit denen zu tun hat, gewinnt man natürlich den Eindruck "Deutschland geht es gut, und das ist ein Grund zur Freude."

Erschreckende Entwicklung...

"Damit stieg das Gesamtvermögen des Millionärsclubs im Vergleich zu 2015 um rund acht Prozent an."

Und um wieviel Prozent ist im gleichen Zeitraum das Vermögen derer gesunken, die keins haben?

@ 12:34 von Bernd Kevesligeti

"Nicht zu vergessen auch die niedrigere Besteuerung von Reichen(43 Prozent) gegenüber früher mal 56 Prozent.Da haben sich die Steuerreformen der letzten 20 Jahre bezahlt gemacht,für die oben."

Naja, dank der kalten Progression muss man nichtmal "reich" sein, um den Spitzensteuersatz zu erreichen. Und die 11 Prozentpunkte (53% am Ende der Kohl-Ära, 42% unter Schröder) sind leider noch gar nicht das Hauptprobem.

Die wirklich Reichen arbeiten ja gar nicht. Die leben leistungslos von ihren Vermögen. Und Vermögenseinkünfte werden mit 25% besteuert.

Und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Leistungsloses Einkommen wird nur halb so hoch besteuert wie Arbeitseinkommen.

"Hat man viel, so wird man bald
Noch viel mehr dazu bekommen.
Wer nur wenig hat, dem wird
Auch das Wenige genommen.

Wenn du aber gar nichts hast,
Ach, so lasse dich begraben —
Denn ein Recht zum Leben, Lump,
Haben nur, die etwas haben."

[Heinrich Heine]

Warm wächst der Club der Millionäre

Hauptursache dafür, dass der Club der Millionäre kräftig gewachsen ist, sind die Zentralbanken, die die Geldmenge in einem Maß vergrößert haben, als gäbe es kein Morgen mehr. "central bank balance sheets have grown by $11.26 trillion since Lehman to $15.6 trillion" (zerohedge) D.h. seit der Lehman Pleite wurden 11,26 Billionen Dollar neues Geld von den Zentralbanken in der Welt in die Märkte gepumpt. Dieses Geld sucht Anlage und findet es eben zur Zeit u.a. vor allen in Aktien und Immobilien. Es wird wieder einmal von den Zentralbanken eine Blase aufgeblasen, wie schon so oft, die genau so platzen wird, wie die vorherigen.

Diese Inflationierung bläst allerdings nicht nur die Vermögen der Reichen auf, sondern die in der Wirtschaft arbeitende Bevölkerung wird um die Früchte der Steigerung der Produktivität gebracht, die eigentlich zu niedrigeren Preisen führt, sodass die Bürger sich mehr leisten können, dies wird durch die Inflationierung verhindert.

ganz einfache Rechnung

Selbst wenn am Wirtschaftswachstum alle gleichmäßig partizipieren würden - was ja längst nicht der Fall ist - käme der darüber hinaus gehende Zuwachs an Vermögen ausschließlich durch Umverteilung in Richtung der Reichen zustande. Jedem, der einen Euro mehr hat, stehen 10 gegenüber, denen 10 Cent fehlen.

Und da schreiben hier noch welche "jeder kann reich werden".

Zeitalter absoluter

Zeitalter absoluter Dekadenz

Wie sagte noch Angela Merkel am Tag nach der Wahl:

Ich sehe nicht, dass ich etwas ändern sollte.

Genau das ist unser Problem: in Zeiten geistiger Umnachtung unserer politischen Eliten treibt die Dekadenz der wirtschaftlichen Eliten maximale Ungerechtigkeit in der Gesellschaft an.

Über kurz oder lang wird dieser Zustand kritisch bis Instabil, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen, die sich unsere Politiker längst nicht mehr vorstellen können, weil sie in einem wirtschaftlichen Wolkenkuckucksheim leben.

@ 12:58 von Sheldon Cooper

"Heute haben wir gerade mal 1% Inflation und ich habe in den letzten 15 Jahren durchschnittlich 11 % erwirtschaftet. "

Naja, "erwirtschaftet" vielleicht. Erarbeitet haben es andere, die dann dank Zeitarbeit und Reallohnsenkungen trotzdem nicht davon profitiert haben.
Wenn 6% Gewinn gemacht wird, und einer steckt 11% Rendite ein, dann bleiben den anderen halt nur noch -5 Prozentpunkte, die sie unter sich aufteilen können.
Also in etwa: Drei werden gefeuert, der Rest arbeitet für 2% weniger, plus eine Stunde kostenlos für den Standort.

@12:06 von zabamoi

"Das meiste Geld wird mit Aktien gemacht
deshalb ist eine Finanztransaktionssteuer längst überfällig."

Man sollte die Ursache beseitigen und nicht an den Symptomen herum operieren.

Die Ursache sind die Zentralbanken und unser Fiat-Geld System.

Mit Marktwirtschaftlichem Geld, wie es die Ökonomen der Österreichischen Schule vorschlagen, gäbe es solche Exzesse nicht.

Die Kapitalmärkte mit einer Transaktionssteuern zu belege, behindert lediglich die Geldversorgung der Wirtschaft und verlangsamt das Wachstum oder bringt es ganz zum Erliegen. Je nachdem, wie hoch die Besteuerung ist.

Für eine prosperierende Wirtschaft ist es unabdingbar, sich günstig mit Kapital zu versorgen und Risiken günstig über die Terminmärkte abzusichern. Insbesondere die Terminmärkte werden aber durch eine Transaktionssteuer weniger liquide und es wird teurer für Unternehmen sich dort abzusichern, was zu höheren Preisen von Gütern führt, die weit über dem Niveau der Steuer liegen.

@ 12:19 von Lottokönig

"Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied..."

Aber nicht jeder hat einen Amboss.

@12:58 von Sheldon Cooper

Berücksichtigen Sie bitte einmal folgendes bei Ihrer Beurteilung:
"Bei der Einführung des Euro-Bargelds am 1. Januar 2002 waren es 220 Milliarden Euro, die in Umlauf gebracht wurden. Ende 2004 waren es schon 500 Milliarden Euro, Ende 2014 rund 1.000 Milliarden. Wir haben in den vergangenen Jahren ein Bargeldwachstum von sechs Prozent pro Jahr gehabt.“ (Thiele in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel vom 24. Juli 2017)

Die tatsächliche Inflation dürfte also seit Einführung des Euro bei rund 6% jährlich gelegen sein.

übrigens: Ein gutes Brot beim Bäcker kostete bei Einführung der Euro-Währung 2002 1,80 Euro. Heute kostet dieses Brot 3,30 Euro. Das heißt, seit Einführung des Euro ist es um ca. 75 Prozent teurer geworden.

Kein Grund die Reichen zu verachten

und sie mit hohen Steuern zu "bestrafen", denn:
1.) Die Aldi-Milliardäre haben mehr für die Armen getan als alle Sozis der Menschheitsgeschichte zusammen.
2.) Man hilft den Armen nicht, wenn man es den Reichen weg nimmt. Armen hilft man, indem man sie befähigt auch reich zu werden. Das gelingt mit wirtschaftlicher Freiheit.
3.) Erbschaften bilden den Grundstock auf dem Wohlstand aller weiter wachsen kann. Der Staat ist bekanntlich ein bemerkenswert schlechter Unternehmer.
4.) Freie Marktwirtschaft mit kapitalistischer Produktionsweise, haben es den Menschen ermöglicht der Armut vergangener Jahrhunderte zu entkommen. Wenn der Wohlstand nicht mehr genügend zunimmt, liegt das nicht an der Marktwirtschaft sondern an der Politik, die die Marktwirtschaft daran hindert genügend Wohlstand zu generieren.

Die Schuldigen sitzen in der Politik. Da sollte man mal kritisch hinschauen und die richtigen "bestrafen".

Zero Sum

Ja es trifft schon zu dass so mancher Reiche durch Ausbeutung von Armen reich geworden ist. Das kenne ich aus Erfahrung mit Suedamerikanern zum Beispiel, was auch die Sicht vom heutigen Papst erklaert. Es muss aber nicht unbedingt so sein. Die Welt ist kein Zero Sum Game. Der Kuchen kann groesser, nicht nur geteilt werden.

Axtos

Das ist so nicht ganz korrekt! Nur weil die eine Seite reich oder reicher wird, wird damit nicht automatisch die andere Seite arm oder ärmer! Hier muss man tatsächlich unterscheiden, ob es sich um Bar-, Immobilien-, Aktien- oder andere Vermögen handelt.

Würde es sich tatsächlich nur um Barvermögen drehen, könnte ich ihnen unter bestimmten Vorraussetzungen zustimmen. Anders verhält es sich aber bei z. B. Aktien oder Immobilien. Diese Werte sind zweifelsfrei da, jedoch noch gar nicht in tatsächlichem Barvermögen umgesetzt! Entsprechend gilt hier Ihre Behauptung nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass es ohnehin nicht möglich ist, alles Vermögen in Form von Aktien oder Immobilien in Barmitteln umzuwandeln, da die Barmenge dafür nicht ausreichen würde.

Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass mit steigendem Vermögen der Wert des Geldes sinkt. Das ist auch logisch! Ein Land mit viel Vermögen hat in der Regel auch hohe Preise! Es ist quasi eine Inflation durch Vermögen!

@ernst

Ich muss dazu kurz noch meine Gedanken dazu loswerden:

Zu ihrem Punkt 4: muss der Wohlstand zunehmen? Ich denke wir insb in Deutschland haben mittlerweile einen 'luxusstand' erreicht mit ganz schön vielen Produkten die früher Luxus waren aber heute standard. Könnte es nicht klüger sein, einen angemessenen Wohlstand zu halten ?

Zu Punkt 2: gut, geben wir den armen wirtschaftliche Freiheit um reich zu werden. Entweder als angestellte- dazu brauchen sie Bildung und faire Löhne (Ups, man munkelt ja, dass die freie Wirtschaft das vereinzelt nicht freiwillig zahlt;-)...).
Oder als selbständige- dazu brauchen sie Eigenkapital (aber woher)oder jemand der das Kapital gibt (aber wer gibt armen Fremdkapital?)
Also irgendwie sehe ich da einige Haken in ihrer these...

@13:27 von bitterepille

"Zinsen, Aktiengewinne, Dividenden...

... haben alles eines gemeinsam. Sie entstehen nicht auf irgendweine magische Weise - wie viele zu glauben scheinen, sondern müssen erarbeitet werden. Und je schlechter diese Arbeitsbedingungen, je größer die Ausbeutung, desto höher die Gewinne."

Richtig ist, dass diese Gewinne nicht auf irgendeine magische Weise, sondern durch Arbeit entstehen.

Es ist aber nicht richtig, dass sie durch Ausbeutung erhöht werden.

Wenn es Unternehmen gut geht, geht es auch den Mitarbeitern gut. So zahlt beispielsweise Porsche jedem seiner Mitarbeiter 9.111 Euro Bonus. Auch die Putzfrauen bekommen das Geld. Porsche macht hohe Gewinne eben nicht durch schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeutung.

Man sollte übrigens auch wissen, dass die Gewinne vom Wettbewerb in engen Grenzen gehalten werden. Leider verhindert der Staat durch seine bürokratischen Hürden, dass nicht genug Wettbewerb aufkommt.

@16:21 von kup

Solange es noch arme Menschen gibt, solange muss es Wachstum geben, denn das ist die Beste Möglichkeit die Armut zu beseitigen. Denn Umverteilung führt zu insgesamt weniger Wohlstand und schadet somit auch den Armen.

Natürlich zahlt die freie Wirtschaft auch freiwillig gute Löhne, wenn sie dazu in der Lage ist. Das ist sie dann, wenn es wirtschaftliche Freiheit in einer Volkswirtschaft gibt. Die wirtschaftliche Freiheit hat in Deutschland allerdings zuletzt abgenommen. Kein Wunder, wenn dann nicht gut bezahlt werden kann.

Um sich selbständig zu machen, braucht man keine eigenen Mittel. Man muss nur eine gute Idee haben, die genügend Kapitalgeber überzeugt, dann bekommt man auch genügend Kapital und sogar Unterstützung bei der Unternehmensgründung. Da bieten sich auch in Deutschland zahlreiche Venture-Kapital Unternehmen an, um dies zu leisten. Da braucht man nicht mal eine Bank, die einem Kredite gibt, sondern man wird mit Eigenkapital versorgt.

Irgendwo muss das Geld der Reichen herkommen...

Endwerder von den unteren Schichten, oder durch Schulden bei den Banken, welche auch durch die unteren Einkommen entsteht.

Nichts anderes macht die EZB. Mit jedem Schulden-Euro (an Griechenland) druckt diese neues Geld.

Fragt sich nur wo es letztendlich bleibt und eine Besteuerung könnte für mehr Gerechtigkeit und Überblick sorgen...

@16:21 von kup

Übrigens: Bildung alleine reicht nicht. Gute Bildung hatte die ehemalige DDR auch. Es mangelte an Möglichkeiten Unternehmer zu werden und Risiken einzugehen sowie an genügend verfügbarem Kapital. Alles das ist unabdingbar und beweist, dass Reichtum eben nicht Leistungslos zu haben ist. Und zum Wohlstand auch entsprechende Bedingungen in einer Gesellschaft vorhanden sein müssen.

Um reich zu werden, muss mal Leitung erbringen und um es zu bleiben, muss man ebenfalls Leitung erbringen. Es ist ein Mythos, dass Reiche Leitungsloses Einkommen erzielen.

Einfach so mal ein paar Aktien kaufen, damit ist es ja auch nicht getan. Da kann man sein Geld schnell mal verlieren.

Was ist "Reich" ?

Um es mal aus meiner Sicht darzulegen,
ich habe noch nie Rente einbezahlt und immer sehr viel gearbeitet, ohne Lohnfortzahlung, ohne Unterstützung vom Staat... Dann musste ich für meine Altersvorsorge selbst sorgen, Schulden machen und aus meinem Einkommen in Immobilien investieren, die Mieteinnahmen wurden wieder versteuert usw...
Für meine "Rente" reicht, ganz ehrlich gesagt, ein Vermögen von einer Million Euro nicht aus, das sind z.b. bei Immobilien gerade mal 4 Wohnungen, je nach Mietspiegel und Aufwand usw bleiben da vlt mal 1800€/Monat hängen.. Die muss ich wieder versteuern, Krankenkasse davon bezahlen und am Schluss bleibt bei einer Million Vermögen eine Rente von vlt mal 1000€ übrig...
Rechnen wir mal einen Beamten dagegen der mit einer Pension nach hause geht, dessen Pension stellt, zum Zeitpunkt der Verbeamtung eigentlich ein Millionenvermögen dar.

lg Thomas

Bildung und Freiheit

Gut zusammengefasst. Bildung ist nur der erste Teil der Gleichung. Die Freiheit was damit zum machen zu dürfen ist die andere, mindstens genauso wichtige Voraussetzung.

Von den fast 40 Millionen Steuerzahlern müssen wir uns nicht über die wenigen paar tausend Menschen neidvolle Gedanken machen, die Millionen mit Arbeit verdienen, sodern darüber warum so viele bei uns nicht mehr lernen wollen und darüber, ob wir auch dauerhaft die Freiheit haben werden unser Leben selbst zu bestimmen.
In den unfreien Gesellschaften wird nur die Politelite reich und alle anderen bleiben gleich "arm", so wie in der DDR.

@gtom Was ist "reich"?

Das haben Sie sehr verständlich dargelegt. Ich gönne Ihnen Ihren hart erarbeiteten Besitz.

Zu 18:03 von gtom Was ist "Reich" ?

Richtig, in München ist mancher "Millionär" arm dran.
Am Max-Joseph-Platz – so die Prognose – soll die Miete demnächst auf 80 € m² steigen.
Mit kaufen wird das auch nichts.
In Meck-Pomm bekommt man mehr als ein Schloß dafür.

Wer sich in München in den 60ern ein Häuschen erspart und gebaut hat, ist laut Statistik heute steinreich. Das Häuschen ist aber immer noch das selbe.
Er müsst es verkaufen, umziehen z.B. nach Meck-Pomm. Einfach lebensfremd. Typisch deutsche Erhebungen und Neiddebatten.
Von den Medien auch noch geschürt.
Wer die Vorteile angleichen will, muss das auch mit den Nachteilen tun und diese in Kauf nehmen.

Das Relativitätsprinzip lautet:
Bestimmte Eigenschaften und physikalische Größen sind nur relativ zu einer Beobachterperspektive definierbar oder messbar. Das ist mit dem "Reichtum" nicht anders.

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