Ihre Meinung zu: Koalitionsrechner: Welche Bündnisse wären möglich?

25. September 2017 - 6:13 Uhr

Die Bundestagswahl ist vorbei, die Mandate sind verteilt. Und jetzt? Premiere für Jamaika? Oder etwas ganz anderes? Hier können Sie die realistischen oder unrealistischen Koalitionsoptionen durchspielen.

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Kommentare

Kann mir jemand helfen...

...zu verstehen, weshalb Fr. Dr. Merkel nun andauernd sagt, gegen die Union könne keine Regierung gebildet werden?
Rein rechnerisch gäbe es doch die Möglichkeit.

Die SPD hatte ihre Chance vor

Die SPD hatte ihre Chance vor 4 Jahren! Damals hat sie sich aber lieber Frau Merkel unterworfen. Da muss nun der ganze Vorstand weg, sonst wird das nichts mit einem Neuanfang. Frau Nahles steht doch genauso für die Agenda 2010 wie Schulz und der Rest des Vorstands der Asozialdemokraten. Wenn wir ganz viel Glück haben, werden wir wenigstens Frau Merkel los. Aber das wird nichts an der asozialen Politik ändern, denn die wird mit der FDP eher noch asozialer, ebenso mit den Grünen.

Jamaika fände ich am besten.

Dann schrumpft die CDU/CSU noch ein paar Prozente, die SPD bekommt eventuell wieder ein paar dazu, so das Beide 2021 bei 25% liegen.
Umso mehr die Parteien sich wieder um den Bürger bemühen müssen desto besser für diesen.

Gegen die Union schwierig, gegen Merkel nicht unwahrscheinlich.

Ich sehe einen Punkt, der hier nich zur Sprache kommt. Die Grünen haben sich bisher ihre Koalitionen auf Bundesebene von den Mitgliedern absegnen lassen.

Was wäre, wenn die Grünen von der Basis jetzt sagen: "Mit der CDU ja, aber mit Merkel nein?

Nicht nochmal GROKO!

Jamaika ist uns lieber als die GOKO!..

Wenn Jamaika ihre 4

Wenn Jamaika ihre 4 unsozialen Jahre hinter sich gebracht hat, wird es andere Konstellationen geben die Besser sein werden für den Normalbürger, hoffe ich!

Diese Jamaika-Koalition wird Wirtschaft und Finanz redlich bedienen und die nun wesentlich stärkere Opposition wird die Finger tief in die Wunden legen.

Und die Bürger werden es erfahren, denn in den Aufsichtsräten der Medien werden auch AfD Mitglieder sitzen!!!!

369 Sitze sind auch eine

369 Sitze sind auch eine Mehrheit. Warum kann niemand gegen die Kanzlerin regieren? spd/fdp/grüne/linke. Nicht ganz einfach alles unter einen Hut zu bekommen aber besser als ggf Neuwahlen. Gibt es für diese Konstellation eigentlich schon einen Namen?

Die SPD ist draussen.

Schulz hat es klar gemacht, dass die GroKo gestorben ist. Denn 1. wäre die SPD wieder die zweite Geige und 2. müssten die beiden Parteien ähnliche Programme haben.

Schulz hört jedoch auf die Wähler.
1. Die SPD muss sich loslösen, um endlich klare Linie in ihr Programm zu bringen, oder die Partei ist in 4 Jahren ganz am Ende.
2. Auch sein Argument, die Opposition nicht der AFD zu überlassen, hat was für sich.
3. Die SPD kann in der Opposition mehr mit den Linken zusammen machen. In 4 Jahren wäre vielleicht dann eine Koalition mit den Linken möglich, wenn die Zahlen besser aussehen. Die SPD kann wieder ein soziales Gesicht zeigen.

Bei einer Jamaika Koalition kann die SPD mit den Linken einen Pol bilden, der klar dem Bürger zeigt, worin sich diese Parteien unterscheiden. Das war in einer GroKo nicht möglich. Auch wird die AFD dann isoliert.

Jamaika oder FDP-CDU ist wahrscheinlich, weil zahlenmässig einer RRG Koalition unterlegen.

@nie wieder spd - Minderheitsregierung der Linken ?

Das wird dann aber verdammt schwierig, unter den koalitionswilligen Parteien bleiben dann nicht mehr viele übrig, allenfalls eine Minderheitsregierung der Linken - die dann natürlich nicht ein Gesetz auf den Weg bringt, da immer überstimmt.

Was soll schon dabei rauskommen ? Die SPD wird ihre Ankündigung - frei nach dem Motto 'was kümmert mich mein Geschwätz von gestern' - wieder vom Tisch nehmen und wieder koalieren, alles bleibt so wie es ist, mich wundert nur dass noch keine Stimmen laut geworden sind die ein Deutschland in den Grenzen von 1989 fordern.

Wobei eigentlich nichts passiert ist mit dem man nicht vorher rechnen musste - und es wird wieder nichts mit einer Erneuerung der SPD, solange sie in die Regierung kommt scheint es egal zu sein was denn 4 Jahre später passiert, oder dass Gabriel, Schulz und Co. als die in die Geschichtsbücher eingehen die dafür sorgten dass die SPD endgültig ihren Stand als Volkspartei verloren hat und in Zukunft irgendwo bei 10% rumdümpelt.

@Emil66 - Nach 2 Monaten wieder wählen ?

Jamaika fände ich am besten

Wollen sie wirklich 2 Monate nach deren Amtsantritt wieder zur Urne rennen ? (Die, welch Ironie, in meinem Wahllokal aus einer Mülltonne bestand.) Spätestens dann liegen sie sich so in den Haaren dass die Koalition daran zerbricht.

Merkel hat völlig recht dass es keine Regierung gegen die CDU geben wird, die restlichen Parteien, ohne afd, mit der keine koalieren kann und wird, müssten sich alle verständigen - was auch nicht passieren wird, es würde dann dasselbe gelten wie für Jamaika. Die FDP wird mehr fordern als ihnen - zumindest rechnerisch - zusteht, was die Linke nicht mitmacht. Obwohl man eigentlich meinen sollte dass man sich zumindest was Investitionen in die Bildung angeht einig sein sollte - die müssen unbedingt erhöht werden, will man langfristig Ergebnisse wie dieses verhindern...

Und nu? Schwarz-Blau-Gelb

Und nu?
Schwarz-Blau-Gelb oder R2G2 ?
Die CDU will ja AFD-Wähler zurückgewinnen (mit alten CDU-Positionen - also mit AFD (fast) Positionen)
Die CSU will wieder zeigen,dass die AFD in DE überflüssig ist,weil die CSU ja bereits AFD-Politik betrieb,bevor die AFD gegründet wurde...
Bei dieser Grundlage passt auch die FDP,allerdings nur z.T. - bei der Wirtschaftspolitik.
Jamaika? Da fliegen das nächste Mal die Grünen aus dem Bundesparlament - denn die würden bei einer Regierungsbeteiligung schwarze AFD-Politik mitgestalten & dafür Verantwortung tragen...(ob das denen bewusst ist & sie stört?
Doch Schwarz-Rot,weil die SPD zum X-ten Mal umfällt? Beim nächsten Mal gibt's max. 15%...
R2G2 ? da müsste die SPD ja mit den LINKEN & damit mal wieder sozialere Politik machen...zudem wäre das regieren recht schwer - 4 Köpfe unter einen Hut kriegen?

Also Schwarz-Gelb-Minderheitsregierung?
Und dann dabei feststellen,was die AFD so alles mitträgt? (wie grad in NRW?)

Am 25. September 2017 um 08:05 von claireannelage

Es gibt nur eine Option.

CDU/CSU+FDP+FDP... und ohne Frau Merkel.
Vergessen Sie Frau Merkel. Ihre Zeit ist abgelaufen. Wenn die Grünen ihre Basis über die Beteiligung an der Regierung entscheiden lässt, glaube ich kaum, das diese Regierung zustande kommt, solange Frau Merkel noch da ist. Und dann müssen auch CDU/CSU Farbe bekennen und die Frage lautet

Macht oder Merkel?

Was glauben Sie, wie sich die CDU dann entscheiden wird?

Jamaika wäre Chaos pur

Als wiederentdeckte Königsmacher, würden Grüne und FDP medienwirksam ihre Hauptpunkte durchdrücken wollen. Gegenläufige Hauptpunkte wohlgemerkt. Echte Regierungsarbeit wäre wohl über Monate kaum möglich....

Letztendlich werden einige Köpfe der SPD zurücktreten und die SPD selbst mit einem dicken Forderungskatalog wieder in die Groko einsteigen.

Am 25. September 2017 um 07:28 von tomtomtoy

Solange Frau Merkel und die anderen Verursacher des Ergebnisses von gestern am Ruder bleiben, ist es bedeutungslos, wer regiert.

@Am 25. September 2017 um 06:58 von Emil66

"Umso mehr die Parteien sich wieder um den Bürger bemühen müssen desto besser für diesen."
Irgendwer muss mir das mal erklären.
"Nicht geschafft den Wähler zu erreichen"
"Auf die falschen Themen gesetzt"
Blaaaa, so ein Unsinn.
Niemand mag einen Fußballer, weil er stundenlang Autogramme gibt! Man mag Fußballer, weil sie gut Fußball spielen!
In der Politik ist das doch kein bisschen anders! Es geht nicht darum war die sagen, es geht nicht darum was sie versprechen und es geht schon 2x nicht darum ob ich kurz vor der Wahl einen Luftballon geschenkt bekomme!
Ich mag Politiker und Parteien weil sie gute Politik machen, oder eben nicht! Und deshalb verlieren die Regierenden zusammen 14%. Und wenn ich Merkel reden höre, man muss sich jetzt mit der AFD auseinandersetzen, NEIN! Man muss einfach anfangen gute Politik zu machen, etwas das für Merkel, wenn die letzten 12 Jahre ein Beispiel sind, schlicht unmöglich ist. Deshalb muss diese Frau weg, bevor Schwarz/Rot/Rot/Grün zusammen auf 51% kommt!

Ich verstehe meine Landsleute nicht ...

vor vier Jahren hat die FDP zurecht mit Glanz und Gloria die Wahl verloren, weil sie eine Klientel Partei ist, die allerhöchstens die Interessen von 3-5% der Bürger vertritt.

Die suchen sich dann einfach einen der damals Verantwortlichen aus, lassen ihn vor der Wahl einen 3 Tagebart tragen, ein bischen den Lumberjackstyle raushängen, so nach dem Motto - "ich habe noch nie wirklich gearbeitet, werde es auch nie und werde mich auch nie für die Interessen des Pöbels interessieren, aber ich kann wenigstens so aussehen als könnte ich."

Dann bekommt die Partei der reichsten 3% noch ein paar bunte Farben und schon sind 7% der Bürger so geblendet, dass sie die FDP wählen gehen.
Was glaubt ihr hat sich an der FDP verändert?
Und wieso wählt man immer wieder die, von denen man weiß, dass sie es weder können noch wollen.

88 Sitze für die AfD?

Stimmt die Zahl und ist das ein Omen?

@08:05 von claireannelage

"Wollen sie wirklich 2 Monate nach deren Amtsantritt wieder zur Urne rennen ?"

Wie kommen sie darauf?

Eins ist mal sicher, die Parteienlandschaft im BT ist bunter geworden und das ist gut so.
Die CDU/CSU hat noch immer zu viele Wähler, was auch daran liegen kann das einige meinen auf die Größten setzen zu müssen, warum auch immer.
Welche Konstellation auch immer zustande kommt, so ein leichtes Spiel wie die ehemalige GroKo werden die nicht haben.
Wer jetzt nicht den Bürger in den Mittelpunkt seines Regierens stellt, verliert noch mehr Wähler, an wen auch immer.
Die Wähler haben eine Kurskorrektur gewählt, wie die Politik damit fertig wird werden wir sehen.

Und großer Dank an die öffentlich Rechtlichen

....
Jetzt wäre eine Untersuchung zum Thema angebracht, wie sehr die durch den Steuerzahler finanzierten und durch die Politik gestalteten Medien daran beteiligt sind, dass nur jene 5 Parteien im BT vertreten sind, über die seit Wochen und Monaten berichtet wird.

Oder anders gesagt, wollt Ihr nicht einmal als Selbstversuch bei den nächsten Bundestagswahlen im Vorfeld genausoviel über die Tierschutzpartei wie über die AFD berichten?

Dann wisst Ihre was ich meine ... aber ihr wisst es ja eh.

@Bowermann 07:21

"Was wäre, wenn die Grünen von der Basis jetzt sagen: "Mit der CDU ja, aber mit Merkel nein?"

Dazu hätten dir Grünen einen guten Grund.
Merkel hatt es die letzten Jahren immer geschafft die SPD vorzuführen und Erfolge der SPD als die ihrigen zu verkaufen.
Das dürfte auch den Grünen nicht entgangen sein.
Dem erneuten Dasein als Fussabtreter von Frau Merkel ist Martin Schulz mit einem mutigen Schritt entkommen.

@6:30 conver..: rot,rot,grün u. FDP ?

denken Sie an rot,rot, grün plus FDP ?
Him. . Vielleicht gar nicht so unmöglich: SPD und FDP gab's schon mal, FDP und grün haben viele Gemeinsamkeiten. Die Linken u. FDP wollen doch beide Bildung unterstützen ..

Die neue Regierung wird scheitern

Wenn die SPD nicht regieren kann, dann bleibt nur noch CDU/CSU + FDP + die Grünen und diese Regierung kann niemals regierungsfähiger sein als die Großkoalition bei denen sich die Parteien schon eingespielt oder harmonisiert hatten.

Aufjedenfall wird die nächste Regierung schlechter sein als die Vorherige und damit wird die AFD noch stärker.

Dann kommen noch die bitteren Rezepte für die Bürger, die man vor den Wahlen nicht einführen konnte. Wie bei Macron ist die nächste Regierung in einem Jahr schon so unbeliebt und die AFD die stärkste Partei in Deutschland, dass man von Neuwahlen in einem Jahr sprechen wird.

Ich gebe noch 1 Jahr und dann ist Frau Merkel endgültig politisch am Ende. Sie wird weder in der EU noch im Inland irgend etwas durchsetzen können.
Völlig handlungsunfähig macht es auch irgendwann mal keinen Sinn mit "Wir schaffen das".

...........CDU + FDP + Grüne .....

Die Grünen sehen ihre Chance die nächsten 4 Jahre "mit zu regieren"!

Eigentlich sind die Grünen schon lange nicht mehr grün, da sie in der letzten Wahlperiode alles der CDU "abgesegnet" haben. Und das hatte mit "Grün" wahrlich nichts zu tun!

Es wird sich nichts ändern.

Eine Regierung und Vorsitz der CDU wird auch weiterhin an Volke vorbei regieren.

Warum waren wir eigentlich wählen, wenn sich nichts ändert?

GroKo abgewählt -und das ist gut so.

In der Elefantenrunde von ARD und ZDF am Wahlabend zeigte Martin Schulz sein wahres Gesicht. Nicht er und seine Partei haben Fehler einzugestehen, sondern die Bundeskanzlerin und die AfD und natürlich trifft die Wähler alle Schuld.
Und genau diesem Vorgehen schreibe ich das diesjährige SPD (Desaster) Wahlergebnis zu Grunde. In den letzten Wochen war ich auf einigen Wahlveranstaltungen als Gast anwesend. Da kamen die fehlenden Gerechtigkeitsvorwürfe Richtung GroKo und obligatorischen Hiebe gegen rechts. Und das reicht einfach nicht. Jamaika ist schwierig, würde mir für die nächsten 4 Jahre aber deutlich besser gefallen als eine erneute GroKo.

@ 06:31 von conversator educatus

Rein rechnerisch ja. Aber dabei müssen wir die afd aus dem Spiel lassen, mit der ja niemand koalieren will - was auch für das eigene Parteiimage Selbstmord wäre. Also bleibt ohne CDU/CSU nur eine einzige Möglichkeit, nämlich Rot-Rot-Grün-Gelb. Aber alleine schon die Vorstellung, Sarah Wagenknecht und Christian Lindner müssten nach Gemeinsamkeiten suchen, zeigt die Absurdität solcher Gedankenspiele. Noch dazu wäre ja überhaupt nicht gesichert, dass diese Mehrheit bei allen Abstimmungsthemen auch Bestand hätte. Da gibt es z.B. No-Go-Themen, bei denen sich einzelne Parteien schlicht verweigern würden. Das wären beispielsweise Militäreinsätze bei den Linken, Kohleverstromung bei den Grünen, Mindestlohnanhebung bei der FDP.

Das wird ganz sicher schwarz,gelb,grün.

Das lässt sich ein Herr Lindner (Mr. Fähnchen im Wind) ganz sicherlich nicht entgehen... von 0 auf die Regierungsbank. da wird man sicherlich mal wieder sehen wie verbiegefreudig er und seine FDP sein werden zu Gunsten seiner Vita. Kleine Probleme sehe ich da nur bei den Grünen aber auch diese Partei würde nichts lieber tun als endlich mal wieder raus aus dem Oppositionsschatten, den sie ja in der letzten Legislatur kaum darstellen konnten, weil ihre Themen quasi in allen Wahlprogrammen mit drin standen.

Nullsummenspiel

Ich mag Jamaika! Die Leute sind dort locker drauf!
Doch Jamaika als politische Koalition - das wird alles andere als locker!
Mit den Grünen geht der Flüchtlingswahnsinn und die freie Einreise als "Asylanten" ins Sozialsystem und damit das Zurückdrängen der Renten für diejenigen die ihr Leben lang gearbeitet haben locker weiter.
Mit der FDP geht der Weg in die Leiharbeit zu noch niedrigeren Löhnen, allgemeines Lohndumping, Steuerflucht und weitere Sozialabbau locker weiter.
Und die CDU?
Wenn sie regieren will, wird sie sich den Forderungen der beiden Extremen beugen oder wird stehen wieder an den Urnen.
Kurzum diese Wahlen haben dem Volk nicht das gebracht, was es eigentlich wollte: Weg von wachsender Kinder- und Altersarmut, raus aus dem Lohndumping, weg von prikären Beschäftignungsverhältinissen, keine Zweiklassenmedizin, besseres Bildungssystem und Regelung der "Flüchtlingsströme" ins Sozialsystem.
Das Wahlergebnis hat das nun verhindert. Gewinner ist wie immer: Die Elite.

@ 07:48 von claireannelage

"... mich wundert nur dass noch keine Stimmen laut geworden sind die ein Deutschland in den Grenzen von 1989 fordern."

Noch nicht. Aber das kann bald kommen. Nämlich sobald die Wahlergebnisse aus den Bundesländern veröffentlicht werden.
Demnach erreicht die afd in den östlichen Bundesländern folgenden Rang:
• Brandenburg: 2
• Meckl. Vorpommern: 2
• Sachsen: 1 (!!!)
• Sachsen-Anhalt: 2
• Thüringen: 2
Da muss ich schon sagen: das ist nicht mein Volk.

Irgendwie

macht sich im Wahlergebnis (abgesehen davon, daß noch 30% Briefwahlstimmen nicht ausgezählt sind...) auch die Bildungsferne vieler Bürger gerade im Osten bemerkbar.
52% wollen eine Merkelregierung, aber nur 30% haben sie gewählt- sorry-m aber dumm wählt halt erfahrungsgemäß rechts und will am Ende ganz was Anderes- nämlich mehr Geld.
Auch wird immer vergessen, daß eine starke Demokratie eine starke Opposition braucht- diese ist zusammen mit der Presse das letzte Überwachungsorgan (man denke an die mafiösen Wirtschaftsverstrickungen..) vor dem BVG!!
Daher begrüsse ich den SPD Gang in die Opposition- am besten zusammen mit den Linken als Oppositions-koalition.

Die GROKO war immer ein Konsenshaufen, der irgendein Ergebnis wichtiger war, als das Richtige und die stets den Teufel mit dem Beelzebub verhandelt haben ("Gibst Du mir Waffenexprot, geb ich Dir Kitas") SO KANN Politik nicht funktionieren- sie kein Geschäft, sie ist b Arbeit!

@08:17 von Bowerman

Ach?
Sie wollen die AFD in Regierungsverantwortung?

Die SPD setzt einfach auf die

Die SPD setzt einfach auf die falschen Leute. Martin Schulz hat einen schlechten Ruf bei den Wählern. Jetzt setzt man auch noch auf Andrea Nahles... ebenfalls schlechter Ruf.
Die SPD kann sich mit diesen unglaubwürdigen Figuren nicht neu erfinden.

Besser man setzt auf frische Gesichter, Manuela Schwesig wäre ein Vorschlag. Und dann noch eine große Schippe Soziales oben drauf... sollste mal sehen, wie die Umfragen wieder steigen.

@um 08:30 von Emil66

Achso man benennt das einfach Kurskorrektur und solche Fragen wie: "Wie gut sind alle nachher gekommenen und eingebürgerten integriert?" Das braucht man bei Wahlen daheim niemals fragen oder? Dafür hat man ganz andere und das obwohl das nicht mal eine Auswirkung auf Deutschland haben kann bzw. auch nur wirklich minimal, da es nicht mal dort um Wahlen in/für Deutschland ging. Gut lassen wir das mal so stehen, aber will man sich die Augen auch vor dem wachsendem rechtsradikalen Problem einfach nur verschließen? Gibt es gar nicht oder woher kommen die Zahlen, Fakten und Bilanzen des BKA?

@um 08:26 von Bowerman

Angenommen nur die Hälfte der Sitze berechtigten Personen befolgen die Reaktion der Spitzenkandidatin Weidel und verschwinden einfach immer, sobald es brisant wird, dann braucht man sich keine großen Sorgen machen.

Schulz spielt die beleidigte Leberwurst - zu recht?

Die SPD hätte die Chance gehabt sich als die soziale Kraft neu zu etablieren - aber statt dessen hoffiert sie Altkanzler Schröder und bezeichnet seine Reformen des Lohndumping, Harz IV, Altersarmut und Zerrüttung des Bildungssystems als das Jahrhundertwerk.
Wer Schulz zugehört hat, wird schnell verstanden haben, dass sich in der SPD nichts, aber auch gar nichts bewegt hat und auch nichts bewegen wird, denn längst hat man bei der SPD den Schulterschluss mit der Elite und dem neuen Geldadel vollzogen. Man ist jetzt diesem Adel verpflichtet und längst nicht mehr denen, die den "Mehrwert" schaffen, der sich auf den Konten in der Schweiz und Steueroasen findet.
Waren es nicht J.C.Junker und Schulz, zwei enge Freunde, die sich durch ihr Handeln geoutet haben: Der eine schaffte Steuermodelle, die Steuerflucht legalisierten und der andere, setzte die Ermittlungskommsionen zur Ermittlung von Steuerflucht ab?
"An den Früchten sollt ihr sie erkennen!" - so eine christliche Weisheit.

@schutzbefohlener

Die FDP wurde gewählt, weil
1. die Wahlumfragen ein Zweierbündnis aus CDU und FDP für möglich erscheinen ließen und
2. nicht jeder mit der CDU Unzufriedene wollte glücklicherweise gleich AFD wählen. Diesen Wählern erschien die FDP als Korrektiv in der Migrationspolitik als ausreichend.
Immerhin 1,3 Mio. Wanderer (möglicherweise auch Rückkehrer) von der CDU zur FDP sind schon ein klares Signal an die Union.

@um 08:26 von schutzbefohlener

Und bei der AfD ist das anders oder wie? Die meinen von sich wir sind Demokraten, auf keinen Fall Nazis etc., aber verdeckt bekommen die Rechten trotzdem ihre Message von: NPD schafft es nicht, daher wählt uns, wir machen das intelligenter und verdeckter. Die anderen merken das, das es zieht, das man so eine Propaganda gegen die großen Parteien führt und machen auch mit und stärken damit die AfD, da die Wähler aber trotzdem das original nehmen und nicht die Papageien. Lindner kann gut reden, aber er ist genau das in meinen Augen: Mehr schein und reden als sein und denken so intelligent wie ich bin, wickle ich mir die ganzen Leute um die Finger. Und es scheint auch zu wirken: Es gibt welche die darauf reinfallen, eventuell größtenteils die, die auch wohl erhabener sind. Die haben Angst um Ihre Finanzen. Die Linke mit Ihren nehmet von den Reichen und gibt den Armen Motto, die leben irgendwo auch nicht mehr zeitgemäß.

@Bowerman, 08:26

“88 Sitze für die AfD? Stimmt die Zahl und ist das ein Omen?"

Ich denke, es sind 94.

"88" könnte man wahrlich als Omen sehen.

Wäre nicht wirklich für die ganze Partei passend, aber bestimmten Teilen wohl ganz willkommen.

@um 09:03 von tobeorwhat

Ich glaube das Sie aber, wenn es um Rente geht, den Ansatz bei den Asylanten ganz falsch machen: Die müssen erstmal arbeiten und auch einen Aufenthaltstitel bekommen, bevor die was von Rente träumen können. Hingegen haben welche aber aus der Ex-DDR und den ehemaligen Ostblockstaaten nun eine volle Rente, obwohl hier nie einen Cent eigezahlt. Da brauchte man sich keine Sorgen machen und das ist ok oder wie? FDP kann man vergessen, da stehe ich genauso zu.
Die CDU muss selber eigene Politik entwickeln und sollte sich eben genau nicht den extremen beugen und darin liegt der Fehler: Warum soll ich nicht das Original dann wählen? Die CDU soll offen und klar alles darlegen, warum was so gehandhabt wird und ob man das verbessern kann oder was das Volk allgemein davon hält. Eine andere Partei wird das kaum besser machen können, das sollte man auch mal stark bedenken. Gerede immer über Armut, die ich aber nicht sehen kann, kennen Sie welche die hungern müssen? Mindestlohn gibt es auch schon?

Schreckgespenst AfD

Falls die AfD wirklich die politische Arbeit ernsthaft und geschickt aufnimmt und nicht nur pöbelt, könnte sie etwas zum Guten bewegen, denn es gibt etliche Schieflagen, die dringend korrigiert werden müssten.
Tut sie es nicht, ist sie ohnenhin nach 4 Jahren parlamentarische Geschichte.
Es wird immer deutlicher, dass einige Leute in der AfD die "Macht ergriffen" haben, welche statt Realpolitik für den Bürger, nur Rechte-Stimmung machen und so als demokratischer Korrekturfaktor ausfallen.
Die AfD wird sich somit von Innen heraus selbst zerlegen.
Warum also diese Panik?
Eine Demokratie hält auch die AfD aus, wenn sie nicht wie vor 90 Jahren wieder ein Ermächtigungsgesetz auf den Weg bringt, weil sie selber sich als völlig unfähig ansieht, Politik für den Bürger und den "Kleinen Mann" zu machen.
Vielen fühlen sich nicht nur abgehängt, sie sind es definitiv. Es ist entwürdigend, nach einem Arbeitsleben aus der Wohnung zu fliegen, betteln gehen zu müssen. Menschenwürde sieht anders aus!

@tobeorwhat Danke, dem ist

@tobeorwhat

Danke, dem ist nichts mehr hinzu zufügen! Nur schade, dass diese Wahrheiten niemanden interessiert, vor allem nicht in der SPD. Aber man kann auch unter 20 % Wählerstimmen sinken und die 5% Hürde soll ja sogar für die SPD gelten.

@09:13 von Hackonya2

"Wie gut sind alle nachher gekommenen und eingebürgerten integriert?"

Das uns Merkel alles integrieren will was nicht bei 3 auf dem Baum ist liegt doch nur daran das die auch mal einen Friedensnobelpreis haben wollte, hat aber nicht hingehauen.
Warum kommen die alle?
Weil sie zurecht glauben das sie dem Deutschen vorgezogen werden, weil sie durch diese subventioniert werden.
Denn spätestens bei Jamaika wird es jeder wissen das diese Menschen hierhergelockt wurden um den hiesigen Bürger zu erpressen.
Entweder bekommt die AfD hierdurch noch mehr Zulauf oder Die Linke schafft es dem Wähler zu verdeutlichen das sie zwar nicht gegen die Flüchtlinge sind aber es auch nicht möchten das diese durch die immer ärmer werdende Bevölkerung finanziert werden sollen und diese als Konkurrenz weiter in die Armut treiben…
Wie sagt der Fußballfan, nach der Wahl ist vor der Wahl!!!

Wahl 2017 - Politikwechsel war vom Wähler nicht gewollt

Ein Politikwechsel sieht anders aus.
Mit dem Ergebnis dieser Wahl und der nun anstehenden Koalition, wird die bisherige Politik bestätigt und verstärkt.
Die Grünen als Garant für die Öffnung der Grenzen und Umgestaltung Deutschlands im Sinne der 68er-Philosophie.
Die FDP als Garant für die Elite, im Sinne des Neoliberalismus, so dass die ihre Einkommen weiter steigen und durch die "Marktkräfte" der Rest weiter angehängt wird.
Die CDU fungiert dabei nur als Katalysator, hat sie doch in der Vergangeheit gezeigt, dass sie genau diese Wege geht.
Durch diese Wahl hat sich also nichts von der bisher eingeschlagenen "Richtung des Weges" verändert - nein - nur jetzt wird die Gangart auf diesem Weg schärfer.

Jamaika ist toll.

Das bietet der SPD sich neu zu erfinden, die Parteispitze auszutauschen um glaubwürdiger zu werden….
Zeigt wofür die Wirtschaftsparteien die Flüchtlinge angelockt haben.
Wer in Zukunft sozialverträgliche Lösungen im Bezug auf die Zugereisten aufzeigt macht eventuell beim nächsten mahl das Rennen?
Wenn die Wirtschaftsparteien die Flüchtlinge für ihre Cliente haben wollen, dann soll die Wirtschaft auch die Kosten dafür übernehmen, jetzt oder später.

Hackonya2 -

"Gerede ....?"
Ich kenne Menschen, vor allem sehr gut ausgebildetet Fachkräfte, die in einem vollen Beschäftigungsverhältnissen standen, von Unternehmen entlassen und als "Leiharbeiter" mit 30% weniger Lohn zurückkehrten.
Die Differenz hat sich abzüglich der effektiven Lohnkostensenkung des Unternehmen die Leiharbeitsfirma eingesackt.
Was glauben sie, wie die sich fühlen? wie sich das auf ihre Rente auswirkt? , wie sich das auf ihre Lebensplanung auswirkt?
"Betriebswirtschaftlichen Gründe" werden dabei vorgeschoben, es wird gemacht, weil es mit der SPD-Agenda 2010 legitim ist. Die anderen haben daran aber nichts geändert.
Mindestlohn? Soll das ein Witz sein? Wer soll davon selbstbestimmt und in Würde leben und Vorsorge für's Alter treiben?
Die größe sozialpolitische Lüge lautet: "Deutschland geht es gut!"
Was das "Warum" von "Freirenten" und sonstigen Freileistungen an Millionen Nicht-Arbeitende angeht - mal einen Schritt zurück treten und das historische Gesamtbild betrachten.

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Auch wenn ich kein AfD

Auch wenn ich kein AfD -Wähler bin und mit diesem Ergebnis mehr als unglücklich bin. Trotzdem können die Medien nicht so tun, als wäre diese Partei nicht da und nicht erwähnenswert. Sie ist drittstärkste Kraft geworden. Warum stellt man sie in den Ergebnistabellen an die hintere/untere Stelle?

Daraus sind von deren Seite aus dämliche Schlüsse zu ziehen, die sie in ihrem öffentlichen Gequatsche nutzen werden, um ihren liebsten Begriff über Lügen in der Presse zu untermauern. Das in diesem Fall ja auch noch zu Recht.

Wenn es ...

... der CDU wirklich ernst ist mit der "Bekämpfung" der AfD, koaliert sie mit ebenjener.
Bisher war dies immer eine Abstiegsgarantie für den Juniorpartner.

Den Grünen mal eine guten

Den Grünen mal eine guten Backpfeife verpasst zu haben, das wurde endlich mal Zeit.
Ihre grundsätzliche Einstellung, sie seien ja da, alleine das würde schon reichen, damit muss Schluss sein !

Die FDP als Klientelpartei.

Die FDP als Klientelpartei. Richtig. Was sind die Grünen, die Linke, die AfD? Nichts anderes. Auch die erreichen zum Glück nicht das gesamte Volk. Hoffentlich nie!

@um 10:05 von Emil66

Ich denke das einiges geändert werden muss, am Umgang mit allem, es kann nicht sein, egal wer, das die Rente bekommen, ohne einen Cent eigezahlt zu haben und wir uns als Einzahler anhören müssen: Die Rentenkassen sind leer (welch ein Wunder auch?!), dann dreist aufgefordert werden, man solle ich privat zusätzlich absichern, aber womit wird einem nicht verraten, die Politiker denken wohl das jeder so einen guten Lohn hat wie die. Was viele unter Integration verstehen, das würde mich auch mal brennend interessieren, denke da werden sich die Meinungen auch stark auseinander driften. Wer überall hin Waffen exportiert und mit seiner Wirtschaft protzt (vielleicht auch nicht zu unrecht), bei dem sollte es auch nicht bei Worten bleiben, das er anderen hilft, von Freiheit, Demokratie und Menschenrechte nur predigten hält oder? Klar kann man nicht allen helfen, aber sehr vielen sollte drin sein oder man hält eben keine predigten mehr an andere.

@um 10:07 von tobeorwhat

Warum sollte es auch einen starken Politik wechsel geben, wenn auch die CDU mit weniger als wie beim letzten mal, die meisten Stimmen bekommen hat? Was erwarten Sie den konkreter, das man zu den Zeiten von 1933 bis 1945 zurückkehrt, nur weil eine AfD 13% geholt hat oder was genau bitte? Meinen Sie andere würden alles viel besser machen können? Wo sind die Referenzen dazu und was wenn es doch anders kommt, wie eben vielen Angelegenheiten die bei der AfD frei erfunden sind und nichts mit der Realität am Hut?

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