Kommentare

beachtlich

Hätte ich dem Bundesaussenminister ja gar nicht zugetraut, ohne Namensnennung den Hauptverbündeten so direkt anzugehen:
""Ich bin sicher, dass wir uns dieser Weltsicht entgegenstellen müssen", betonte Gabriel. "Wir brauche mehr internationale Zusammenarbeit und weniger nationalen Egoismus und nicht umgekehrt.""

Gabriel ist unerträglich

Dieser Mann ist mit großem Abstand der schlechteste Außenminister, den Deutschland je hatte.
Ein Egoist sondersgleichen, der jede Ansicht, die nicht seiner eigenen entspricht, mit deftigen Worten kritisiert und damit viele Verbindungen und Bündnisse nachhaltig schädigt.

Seine Bilanz als Wirtschaftsminster war grottenschlecht, aber dies kann er als Außenminister nochmals unterbieten.

klare Worte

Danke, Herr Gabriel, dass Sie den Mut zu diesen klaren Aussagen haben.

Gute wäre es gewesen, diese Rede in Englisch vorzutragen. Vielleicht würde sie dann besser diejenigen erreichen, denen die Worte galten.

Aber immerhin: weiter so!

Was der Aussenminister nicht bemerkt ist,...

...dass die ernsthaften Konfrontationen in der Welt erst als Folgen der Globalisierung zugenommen haben, übrigens unbestritten !

Eine "Welt der "Konzernherrschaft" wird aber immer weniger Anhänger finden, sie hat sich überlebt.

Alles ist immer und permanent im Wandel und so erleben wir gerade die Sehnsucht, weg vom Tempo und Fremdkontrolle, zu Selbstkontrolle und täglicher Verlangsamung.

Wachstum ist eben doch endlich...
...nicht schön für die Globalisten, aber nicht mehr zu ändern.

Herr Gabriel spricht mir mit dem hier sowas von aus der Seele

Danke Herr Gabriel fuer ihre Rede und mit dem hier:

Außenminister Gabriel hat seine erste Rede vor der UN-Vollversammlung genutzt, um mit Blick auf US-Präsident Trump vor "nationalem Egoismus" zu warnen. Er sprach sich für eine Stärkung der Vereinten Nationen aus.

Der SPD-Politiker erklärte die Bereitschaft Deutschlands, international mehr Verantwortung zu übernehmen. Deshalb wolle sich die Bundesrepublik für 2019 erneut für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat bewerben.

Gabriel warnte vor "nationalem Egoismus", der nur zu mehr Konfrontation und weniger Wohlstand in der Welt führe. "Am Ende gibt es nur Verlierer", sagte an die Adresse von US-Präsident Donald Trump, ohne ihn jedoch namentlich zu erwähnen.

sprechen Sie mir sowas von aus der Seele. Und ich sehe es so, dass entweder Deutschland oder sogar die EU endlich einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat brauchen. Und die Welt bräuchte dringend sowas wie einen zweiten Kofi Annan!

Die Welt braucht wieder internationales Recht u. Ban Ki Moon!

Oder was diese Welt auch dringend bräuchte, wäre sowas wie ein zweiter Ban Ki Moon!

Und auch mit dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/un-generalversamlung-iran-105.html

Nationaler Egoismus sehe "die Welt als eine Arena, eine Art Kampfbahn, in der jeder gegen jeden kämpft, und in der man allein oder in Zweckbündnissen seine Interessen gegen andere durchsetzen muss." In dieser Weltsicht herrsche das Recht des Stärkeren und nicht die Stärke des internationalen Rechts.

"Ich bin sicher, dass wir uns dieser Weltsicht entgegenstellen müssen", betonte Gabriel.

hat Gabriel sowas von recht. Hier muss dem internationalen Recht wieder zur Geltung verholfen werden und solche Mitglieder in der UNO die genau dieses internationale Recht mit Fueßen treten, gehören aus der UNO rausgeschmissen und zwar ohne jedes Pardon.

Gabriel ist als Außenminister …

… sehr viel besser, als er es als Wirtschaftsminister jemals war.

Er hat im Grunde genommen das gleiche gesagt wie Macron vor zwei Tagen. Gut, dass er und nicht Merkel vor der UN geredet hat. Er kann das mit "deutlich" deutlich besser als sie.

Eine neue "deutsch-französische Allianz" Merkel/Macron nach den Vorbildern Kohl/Mitterand und Schmidt/Giscard d'Estaing wäre sehr zu begrüßen.

"In dieser (Trumps) Weltsicht herrsche das Recht des Stärkeren und nicht die Stärke des internationalen Rechts."

Diese Sichtweise war schon immer nach dem 2. Weltkrieg die große Schwäche der USA. Obama versuchte, davon abzurücken, unter Trump blüht sie neu auf.

Mehr Verantwortung -

Mehr Verantwortung - bedeutet ganz sicher auch höhere Kosten übernehmen ! Hoffentlich hat Herr Gabriel auch d a s bedacht. Außerdem ist wirklich stark zu hoffen, daß die Nachbarländer aus den zwei europäischen Katastrophen ebenfalls gelernt haben, denn Deutschland ist schon seit Jahren nicht mehr verteidigungsfähig.

Gabriel warnt ...

Was heißt schon nationaler Egoismus.
Auch Deutschland denkt bei allen
internationalen Geschäften: Was erzielen wir damit für die deutsche
Bevölkerung. er US Präsident sagt
America first. und das versteht jeder
us Bürger. Auf der UN Vollversammlung riet er jedem
Mitglied zuerst an die Folgen für das
eigene Land zu denken. Ich bin kein
Trump Fan aber da ist was dran.

Internationale Verantwortung ?

Mit dem Begriff ist doch gemeint, dass man sich stärker militärisch beteiligen will. Fragt sich nur wie und wo. Hoffentlich wird nicht in Erwägung gezogen sich an Kriegen wie dem Syrienkonflikt stärker zu beteiligen - man erinnere sich blos an die Frage ob man den 'Rebellen' in Syrien Waffen schicken soll.

Die UN ist genauso effizient wie die Mitglieder es zulassen, trotz Trumps Äußerungen beanspruchen die USA eine Führungsrolle und sind nicht bereit sich irgendeiner Organisation unterzuordnen, siehe etwa die Weigerung sich internationalen Gerichten zu beugen. Da ist Ineffizienz innerhalb einer weltumsumspannenden Organisation kein Wunder.
Die eigentliche Außenpolitik findet in Gesprächen zweier Länder der jeweiligen Vertreter eines Landes statt. Die Kritik Gabriels an den USA mag zwar bei Deutschen einen Eindruck hinterlassen, hat aber international wie auch auf die USA selbst keinen Einfluss.
Mehr als ein 'Schön dass man geredet hat' kann man hier kaum sagen.

Das versteht Trump nicht

Für Trump ist die Welt ein Nullsummenspiel: Man bekommt nur, was man anderen wegnimmt. Haben andere weniger, hat man selber mehr. Bekommen andere mehr, hat man selber weniger. Also gewinnt man, indem man dafür sorgt, dass es anderen schlechter geht.

Das sitzt so tief, dass die Option, dass es allen besser gehen kann, wenn man zusammen daran arbeitet, der Kuchen also größer wird anstatt selber nur ein größeres Stück des Kuchens zu erringen, für ihn überhaupt nicht existiert.

Nur wenn andere verlieren, gewinnt er. Das ist eine Weltsicht, in der rücksichtslose Konfrontation die einzig vernünftige Handlungsweise ist. Die anderen müssen verlieren, oder er verliert.

Ich weiß auch nicht, was man da machen kann. Wahrscheinlich nur warten, bis er wieder weg ist. Aber das ist ein Abrutschen in primitivste politische Verhaltensweisen, das ist die Logik einer Kneipenschlägerei.

Gute Nacht.

re courtney

"Dieser Mann ist mit großem Abstand der schlechteste Außenminister, den Deutschland je hatte.
Ein Egoist sondersgleichen, der jede Ansicht, die nicht seiner eigenen entspricht, mit deftigen Worten kritisiert und damit viele Verbindungen und Bündnisse nachhaltig schädigt."

Auch Minderheitenmeinungen dürfen hier vorgetragen werden.

Realität ist: Gabriel hat als Außenminister größere Popularität als im Amt des Wirtschaftsministers. Im Politbarometer des ZDF liegt er auf Platz 3 noch vor Martin Schulz.

Die meisten Menschen sind aber nun mal egoistisch

Mehr oder weniger stark.
Unsere Zeit, in der immer alles höher, schneller, weiter, profitabler werden muss zugunsten endlosen Wachstums (warum eigentlich??) fördert diesen Egoismus aber auch extrem.
Jeder muss sehen, wo er bleibt. Das gilt in jeder Größenordnung: Individuum, Familie, Kommune, Landkreis, Land, Kontinent.
Trump bläst dieses Horn doch gerade voll aus mit "America first".
Im Übrigen teile ich Hr. Gabriels Sorge um eine Ansteckung durch Nordkorea überhaupt nicht. NK ist ein Sonderfall auf der ganzen Welt und kein Land wird so verrückt sein (und so inhuman), dieses Konzept zu übernehmen.

21:28, Quakbüdel

>>Mehr Verantwortung -
Mehr Verantwortung - bedeutet ganz sicher auch höhere Kosten übernehmen ! Hoffentlich hat Herr Gabriel auch d a s bedacht.<<

Weniger Verantwortung zu übernehmen wird die Kosten ins Unermessliche steigern.

von strategischer Geduld, angedrohter Vernichtung und einem Deal

Lange Zeit setzte die westliche Weltgemeinschaft auf eine Politik der "strategischen Geduld" gegenüber Nordkorea. Man ließ sich immer wieder zu schlechten Kompromissen überreden, sendete Geld und Nahrung und im Gegenzug verhielt sich das Regime für einige Jahre ruhig. Auch ließ man die Partner Nordkoreas gewähren, als diese sich Zugang zu billigen Rohstoffen und Arbeitskräften (Arbeitssklaven?) beschafften und im Gegenzug das Regime mit Devisen am Leben erhielten. Trumps knallharte Nordkoreapolitik markiert hierbei eine Zäsur. Und bisher hat es eine weitgehende Isolation des Regimes in Pjöngjang erreicht.

Bei der angedrohten Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran begeht Trump einen Fehler: erstens würde es jahrelange Bemühungen zur Annäherung an das teheraner Regime zunichte machen und dazu führen, das autoritäre Länder versucht wären vermehrt an Atomwaffen zu gelangen um ihre Existenz zu sichern, da solche Abkommen nicht das Papier wert wären auf dem sie geschrieben sind.

MfG

@Courtney

Ich nehme ja mal stark an, dass der Kommentar ironisch gemeint ist, so etwas kann man ja nun wirklich nicht im Ernst meinen!

Ganz allgemein einverstanden,

Ganz allgemein einverstanden, nur die Begründung, warum im Fall von Nordkorea Besitz von Nuklearwaffen besonders schlimm sein soll,fiel doch arg dünn aus. Verhandlungen, Diplomatie, wunderbar, nur - Sanktionen sind weder das eine noch das andere, sie sind Krieg mit anderen Mitteln und führen genau so wie bei demjenigen, der mit Waffen ausgetragen wird, zu Toten. Man erinnere sich an die Folgen der Sanktionen gegen den Irak. Undifferenzierte Wirtschaftssanktionen gegen ein ganzes Land sollten daher geächtet sein.

Er gewinnt an Format

Herr Gabriel wächst an den Herausforderungen, derer es momentan nicht mangelt. Bemerkenswert, dass unser Außenminister vor der U.N. deutlich dem verbalen Amoklauf eines völlig realitätsfernen Staatsoberhaupts entgegnet, der an Abscheulichkeit nicht mehr zu überbieten war. Im Haus, das für Völkerverständigung gebaut wurde, die nukleare Apokalypse über ein Land anzudrohen, kann nur blankes Entsetzen auslösen. Bei mir auf jeden Fall. Darum danke, Herr Gabriel!

Ach, so

Mehr Verantwortung, aber bitte nicht die 2% Regel mit der NATO einhalten. Dann doch lieber Globalisierung statt Nationaler Interessen. Deutschland baut eine Panzerfabrik in der Türkei, nun macht das Sinn. Und nationale Alleingänge? Das kennen wir doch nicht. Per Dekret alle Grenzen einreißen, und in der Folge wegen Überlastung andere Länder und Völker zwingen Menschen aufzunehmen, die nicht gewollt sind. Ach ja, Ungarn hat noch keine aufgenommen. Frechheit... Nur hat DE auch erst einen Bruchteil des zugesagten aufgenommen... Wenn doch bloß nicht so traurig wäre... 19% Max. Müssen verdient sein

um 21:26 von schabernack: ->

um 21:26 von schabernack:
-> In dieser (Trumps) Weltsicht herrsche das Recht des Stärkeren und nicht die Stärke des internationalen Rechts.<-

"
Diese Sichtweise war schon immer nach dem 2. Weltkrieg die große Schwäche der USA. Obama versuchte, davon abzurücken, unter Trump blüht sie neu auf.
"

-> sehe ich nicht so.
Obama führte seine gesamte Amtszeit über Kriege - in 7 Ländern,zeitgleich - wenn das kein Politik des "Rechts des Stärkeren ist",was dann?
-> wirtschaftlich gegen andere Länder vorgehen ?
- taten Obama & Trump bei Venezuela

Obama & Trump unterscheiden sich nicht so stark - die gleichen "Feinde" ausgemacht,nur Obama hat es immer so "nett verpackt".

->
Nationaler Egoismus sehe "die Welt als eine Arena, eine Art Kampfbahn, in der jeder gegen jeden kämpft, und in der man allein oder in Zweckbündnissen seine Interessen gegen andere durchsetzen muss." <-

-> so wie Obama es tat,per Zweckbündnisse - Trump setzt halt eher auf alleinige US-Schritte

Bin begeistert. Das musste schon lange gesagt werden.

Gabriel spricht das aus, was mir auch auf dem Herzen liegt. Sicherlich kostet mehr Verantwortung auch mehr. Jedoch sollte es uns der Friede in Europa wert sein.
Er spricht die Egoistische Haltung der USA an, ohne sie namentlich zu erwähnen.
Auch das aus meiner Sicht Westernheldenhafte gepaart mit religiösen Fanatismus der derzeitigen Regierung in den USA, dass das Stärkere siegt, weil es ja besser sei, bedarf keiner Rechtlichen Reglementierung, so wie sie in den meisten Europäischen Ländern etabliert ist. Nämlich, dass das Gesetz den schwächeren schützt.
Ich bin begeistert, mit welcher Ruhe und Sachlichkeit er den Kern der Sache erfasst hat und mir damit auch aus dem Herzen spricht.
Ich stimme " Klaus-56" voll und ganz zu. Diese Rede sollte es nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Niederländisch und auch Spanisch geben. Außerdem in Sprachen unserer östlichen Nachbarn, auch wenn sie es heute noch nicht richtig verstehen können oder wollen.

21:08 Courtney

Ich bin Ihrer Meinung! Dieses oberlehrerhafte Verhalten von Herrn Gabriel finde ich auch schlimm.

gabriel hat die deutsche position im internationalen

miteinander klar betont.

vor dem wichtigsten forum der weltgemeinschaft.

voller zuspruch !

21:23 Demokratieschu...

Ich finde eher Herr Trump hat Recht. Zuerst kommt das eigene Land. Dafür sind die Regierungen doch gewählt worden!

Völlig klar...

Natürlich hat Gabriel Recht. Was sollte denn sonst eine deutsche Position sein angesichts der grenzenlosen nationalistischen Egoismen der Trump & Co-Administration?
Es ist gut, dass wir Deutschen uns am Irak-Krieg nicht beteiligt haben - die wahrscheinlich beste Entscheidung Schröders. Und es ist gut, dass wir weiterhin signalisieren, dass wir auf De-Eskalation und Vertragstreue setzen. Alle anderen Signale an die Welt wären unangemessen.
Lassen wir unserem Donald seine Kriegsfantasien. Wir sollten uns müssen uns an dieser Stelle deutlich abgrenzen - damit klar ist, dass er mit diesen Sandkastenspielen nicht etwa die Nato-Partner mit im Boot hat.
Also: Lieber Sigmar Gabriel, die Richtung ist völlig richtig - bitte weiter so...

@21:34 von Tonis

Ja, Trump riet, an die Folgen für das eigene Land zu denken.
Dabei hatte er -anders als Gabriel- aber nicht im Sinn die Folgen, die durch eben diesen National-Egoismus (auch) dem eigenen Land entstehen.

re golfspieler

"Ich finde eher Herr Trump hat Recht. Zuerst kommt das eigene Land."

Für Egoismus gibt es den schönen Spruch: Wenn jeder an sich selbst denkt dann ist doch immerhin an alle gedacht.

Der Mann hat recht

Ich bin kein Sozialdemokrat, aber der deutsche Außenminister Gabriel hat hier in allen Punkten recht.

@ golfspieler

Ich finde eher Herr Trump hat Recht. Zuerst kommt das eigene Land. Dafür sind die Regierungen doch gewählt worden!

Nein, Regierungen können auch gewählt werden, weil den Wählern internationale Solidarität und eine kluge Außenpolitik wichtig sind.
Nationalismus ist eine Form von Egoismus und das ist definitiv eine Minderheitenmeinung, zumindest in Deutschland.

@ Hille-SH

Was der Aussenminister nicht bemerkt ist, dass die ernsthaften Konfrontationen in der Welt erst als Folgen der Globalisierung zugenommen haben, übrigens unbestritten !

Nein, völlig falsch. Die nukleare Aufrüstung in Nordkorea hat mit der Globalisierung so wenig zu tun, wie die Unterstützung von Terrorismus durch den Iran oder die Unterdrückung der Opposition in Venezuela.

Die Globalisierung selbst ist im Grunde eine sehr friedliche Sache.

@von courtney

Reden wir vom selben Politiker ???
Ich finde, Sigmar Gabriel hat sich in der verhältnismässig kurzen Zeit von einem nur mittelmässigen Wirtschaftsminister zu einem respektablen Aussenminister gemausert ! Und ich finde seine Rede vor der UN passend, angemessen und notwendig.
Von welchen durch ihn geschädigten Bündnissen reden Sie denn , um Himmels Willen ?
Trump ist derjenige, der überall verbrannte Erde hinterlässt und das darf sehr wohl bei der UN zur Sprache gebracht werden - denn seine Unfähigkeit baden am Ende viele Länder aus, auch wir !
Ich fühle mich als deutscher Staatsbürger, obwohl nicht SPD, von Gabriel als Aussenminister jedenfalls gut vertreten !

@Klaus 56

Dem stimme ich in allem zu - finde es auch an der Zeit, dass unsere Aussenminister fliessend englisch können sollten !

Bin gespannt

Wir Deutschen waren ja bereits fasziniert als sich Joschka Fischer zu einem hervorragenen Aussenminister mauserte.
Ähnliches empfinde ich jetzt bei Herrn Gabriel....
Was kommt nach der jetzt anstehenden Wahl? Da bin ich sehr gespannt.

Ich sehe rot!

Wann,frage ich mich, wird der Rotstift dort eingesetzt wo es wirklich nötig wäre. Nähmlich in den Reden von Präsident Trump und anderen seiner Regierungsmitglieder, welche ja seit seinem Amtsantritt am laufenden Band wechseln.

Gabriel bezieht seine Rede auf Brandt

'Ich finde eher Herr Trump hat Recht. Zuerst kommt das eigene Land. Dafür sind die Regierungen doch gewählt worden!'

FALSCH!

Zitat von Willy Brandt, Vorsitzender der North-South-Commission:

"A new century nears, and with it the prospects of a new civilization. Could we not begin to lay the basis for that new community with reasonable relations among all people and nations, and to build a world in which sharing, justice, freedom and peace might prevail?"
– Willy Brandt, 1983

Locker übersetzt (von mir):

Ein neues Jahrhundert steht bevor und damit die Möglichkeit einer neuen Weltgemeinschaft. Könnten wir nicht damit beginnen, zwischen den Nationen und Menschen eine Basis für vernünftige Beziehungen zu schaffen, um eine Welt zu ermöglichen, in der Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden überwiegen.

Das war vor beinahe 40 Jahren!

@Mannemer Bub

"Die Globalisierung selbst ist im Grunde eine sehr friedliche Sache."

.

Sie wäre es wenn sie den Interessen aller Menschen dienen würde und nicht nur einer Minderheit. Der Minderheit der Reichen, Lobbyisten, Konzernen und die sonst noch Politiker bestechen können.

00:02 Mannemer Bub

Ob die Arbeiterinnen und Arbeiter zum Beispiel in Bangladesch, China oder in Pakistan die Globalisierung so toll finden wage ich zu bezweifeln.

@ golfspieler (23:22): Nein, es muss heißen: Welt zuerst

hi golfspieler

Zu dem hier:

Ich finde eher Herr Trump hat Recht.

ganz ehrliches Nein. Trump hat eben NICHT recht.

Zuerst kommt das eigene Land.

Nicht bei allem. Es gibt Themen, da muss es eindeutig heißen: Welt zuerst, dann Afrika, dann die EU und dann irgendwann der Rest. Und gerade beim Thema gemeinsame soziale und umweltpolitische Standards, wenn es um Krieg oder Frieden geht, wenn es um Fluechtlinge geht, wenn es um um ECHTEN Datenschutz geht, wenn es um den Schutz des Internets vor diesen Regierungen und Geheimdiensten geht dann muessen wir User weltweit zusammenstehen und die Reihen schließen und von daher muss es auch hier heißen: Welt zuerst.

Und abschließend zu diesem Punkt:

Dafür sind die Regierungen doch gewählt worden!

Regierungen werden noch fuer viel mehr gewählt.

kriegshetze

Am 21. September 2017 um 21:28 von Quakbüdel
Mehr Verantwortung -

""Mehr Verantwortung - bedeutet ganz sicher auch höhere Kosten übernehmen ! Hoffentlich hat Herr Gabriel auch d a s bedacht. Außerdem ist wirklich stark zu hoffen, daß die Nachbarländer aus den zwei europäischen Katastrophen ebenfalls gelernt haben, denn Deutschland ist schon seit Jahren nicht mehr verteidigungsfähig.""

Da kann ich nur fragen: gegen wen sollte sich deutschland denn vertreidigen ?? und wieso sollte militarismus überhaupt irgendein problem lösen??
aber das ist ja die krux der nationalisten und der rechten: zuerst wir, und dann erst die anderen - notfalls mit gewalt! pure kriegshetze das ganze!

e s ist höchste zeit, den gefährlichen männern in washington, moskau, peking, nordkorea und sonstwo in die arme zu fallen. atomkrieg wegen eines idioten im weissen haus und eines irrlichtenden geistes in nordkorea - wo soll das enden ?

00:19 grufti

Einerseits haben Sie Recht. Ich bin auch für Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden. Andererseits sieht die Welt leider anders aus. (Afghanistan, Iran, Nordkorea, Pakistan, Syrien).

Wer hätte gedacht, ...

... dass Herr Gabriel als Aussenminister eine so grandiose Statur entwickelt? Und plötzlich nimmt ausserdem die Welt wahr, dass deutsche Politiker sich nicht grundsätzlich immer mit englischen-sprachigen Reden servil dem "big brother" jenseits des Atlantiks andienern müssen. Sein grosser Erfolg als Wirtschaftsminister, Deutschland weltweit als Stabilitätsanker und Wirtschaftslokomotive zu positionieren wird wohl im AA auf vergleichbarer Ebene fortgesetzt. Er stellt sich dem US-Egoismus entgegen um internationale Kooperation und Bündnisfähigkeit zu stärken.
Leider befürchte ich, dass sein lobenswertes Engagement dennoch nicht ausreicht, um ein kriegswillige Staatsoberhaupt von seinem Konfrontationskurs abzubringen.
Aber vielleicht gelingt dies ja Nordkorea mit seiner atomaren Abschreckung....

Nicht aufgeben!

'Einerseits haben Sie Recht. Ich bin auch für Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden. Andererseits sieht die Welt leider anders aus. (Afghanistan, Iran, Nordkorea, Pakistan, Syrien).'

Wer dagegen ist, ist gegen Leben!

Ich kann ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dass es nicht befriedigenderes gibt als gegen negative und zerstörerische Geister, auch im Kleinen, eine positives Programm erfolgreich durchzusetzen, das benachteiligten Menschen hilft.

Das Kann JEDER und gerade in Deutschland besteht im Moment die einzigartige Möglichkeit, sich in sozialen Projekten zu engagieren, um vertriebenen Menschen einen besseren Start zu geben.

Über die Straßen zu latschen und Parolen zu brüllen ist unser Recht als Bürger, aber es ist keine große Leistung. In diesem Sinne freue ich mich auf die Wahlen!

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