Kommentare

Jobwunder?

Der Sinn von Fusionen ist die Gewinnoptimierung bei gleichzeitiger Senkung der Personalkosten, also werden tausende Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp verloren gehen, für die es auch keinen Ersatz gibt. Dir Arbeit wird immer weniger, und immer weniger gut bezahlt. Und dieser Trend wird sich immer weiter fortsetzen.

Der Sinn von Fusionen

Genau das ist hier die Frage. Ist es wirklich notwendig, oder dient es der Gewinnoptimierung. Bei letzterem würde ich als Regierung sehr empfindlich reagieren. Aber dem Raubkapitalismus Steine in den Weg zu werfen ist ja heutzutage tabu.

verrat

erst milliarden in brasilien in den sand – schlamm – setzen, den laden herunterwirtschaften und nun die existenzgrundlage tausender fleißiger mitarbeiter vernichten.
.
mir fällt die standpauke ein, die putin an einem tisch mit solchen nadelstreifennieten gehalten hat. wir bräuchten genau so einen und nicht diejenigen, die jobs vernichten mittels digitalisierung, robotern, globalisierung und dieselgates.

Oh Oh

Wenn das mal gut geht. Ich habe große Zweifel das bei der Fusion jemand an die Jobs des kleinen Mannes denkt. Hier geht es darum Kasse zu machen, auf Kosten von Arbeitsplätzen.
Als erstes sollte mal geprüft werden welche Subventionen an ThyssenKrupp gezahlt worden sind, wozu die gezahlt worden sind. Baut man jetzt hier Jobs ab, sollte alles an Subventionen wieder zurück gefordert werden. Hier geht es nur darum das man den Anlegern etwas bieten kann, nicht den Mitarbeitern die Tag für Tag dort arbeiten.

16:05, barbarossa2

>>Aber dem Raubkapitalismus Steine in den Weg zu werfen ist ja heutzutage tabu.<<

Heutzutage?

Das war im Kapitalismus immer schon tabu.

16:29, MK Ultra Slim

>>mir fällt die standpauke ein, die putin an einem tisch mit solchen nadelstreifennieten gehalten hat. wir bräuchten genau so einen und nicht diejenigen, die jobs vernichten mittels digitalisierung, robotern, globalisierung und dieselgates.<<

Oh je.

Die Putinverehrung nimmt seit geraumer Zeit religiöse Züge an.

Sie glauben wirklich, Putin würde dafür sorgen, daß Jobs erhalten bleiben, die von Maschinen erledigt werden können?

Und Sie glauben, wenn sich jedes Land von den anderen Ländern der Welt abschotten würde, dann gäbe es mehr Jobs?

Sie möchten möglichst personalintensiv produzieren und Robotern eine Abfuhr erteilen?

Sie haben nie daran gedacht, daß man die Welt vielleicht so organisieren könne, daß jeder Mensch dank Rationalisierung und Automatisierung nur, sagen wir mal, zehn Wochenstunden oder weniger arbeiten muss und trotzdem dieselbe Menge an Gütern produziert würde? Was eine ungeheure Menge Kreativität freisetzen würde?

Die Arbeit müsste nur anders organisiert werden.

2000 Stellen - aber bis wann?

Wie schnell müssen denn die jeweils 2000 Stellen abgebaut werden?

Bei der Anzahl Beschäftigter auf beiden Seiten sollte das doch innerhalb weniger Jahre durch die "natürliche Fluktuation", d.h. Renteneintritt oder Arbeitgeberwechsel der Arbeitnehmer, erreicht werden.

"Anpassung"

Um die "Anpassung" brauchen sich d. betroffenen AN keine
Sorge machen,
Abfindungen , die in d. Hunderttausende gehen,
sind bei d. Konzernen üblich , siehe Post, Siemens u. weitere
Creme de la Creme d. Dt.
Wirtschaft.
Unterm Strich ein Gewinn für d. Gesamtkonzern ,
die Börse hat es begriffen.

In der Politik...

In der Politik nennt man das die unendlichen Chancen der Globalisierung. Die Globalisierung bringt Wachstum und Wohlstand für Alle.

Bitte daran denken wenn man am Sonntag wählen geht und die Union und FDP unterstützt. Das ist genau deren Politik.

Millionen Arbeitnehmer sind ja so dankbar für all die tollen Vorteile und ihren persönlichen Wohlstand, Arbeit und viel mehr Lohn als früher.

(Ironie aus)

Tausende Fachkräfte werden entlassen

War es nicht so, dass tausende Fachkräfte laut Wirtschaft so dringend gebraucht wurden, dass man sie mit dem Flüchtlingstrom aus dem Ausland zu tausenden ins Land holte und jetzt an den Sozialhilfetropf hängt?
Die Stahlbranche ist ja nicht die einzige, die zu tausenden Fachkräfte freisetzt - weil ? - einfach zu teuer! Ein indischer oder asiatischer Facharbeiter bekommt in seiner Heimat höchstens 10% dessen, was die Bosse umd Multimillonäre hier abdrücken müssen - in Bangaladesch nur 0,5%.
Man will ja auch gar keine Fachkräfte!
Man will die Arbeitskräfte im Westen in die Knie zwingen, bis das Lohngefälle sich dreht. Dies wird aber lange daueren, denn die Regierungen auf dem anderen Kontinenten lassen auch mal im Auftrag der Arbeitgeber die Arbeiter zusammenschlagen, wenn sie aufbegehren.
Hier in Europa werden allerdings bald soziale Unruhen ausbrechen. Die kann man aber sicher noch eine Weile mit der vom Volk selbstgewählten Überwachung im Zaum halten - aber nicht verhindern.

19:25, tobeorwhat

>>War es nicht so, dass tausende Fachkräfte laut Wirtschaft so dringend gebraucht wurden, dass man sie mit dem Flüchtlingstrom aus dem Ausland zu tausenden ins Land holte und jetzt an den Sozialhilfetropf hängt?<<

Sie rühren da ganz viel durcheinander.

Niemand hat je realistischerweise angenommen, daß Flüchtlinge das Fachkräfteproblem lösen würden.

Ausländische Fachkräfte, und ich betone Fachkräfte, wurden ins Land geholt, weil man hier am Bedarf vorbei ausgebildet hat.

Denn es gibt keine Allroundfachkräfte. Eine Fachkraft ist notwendigerweise spezialisiert.

Man hat Fachkräfte ausgebildet, die man jetzt nicht braucht, und die, die man braucht, hat man nicht ausgebildet.

neuländer

die herabsenkung der stickoxidwerte auf einen willkürlichen bruchteil müsste bitteschön begründet werden. millionen jobs hängen daran und die motoren waren nie sauberer.

"Sie haben nie daran gedacht,

"Sie haben nie daran gedacht, daß man die Welt vielleicht so organisieren könne, daß jeder Mensch dank Rationalisierung und Automatisierung nur, sagen wir mal, zehn Wochenstunden oder weniger arbeiten muss und trotzdem dieselbe Menge an Gütern produziert würde?"
.
und wer wird die nötige revolution ihrer ansicht nach in gang setzen? schauen sie sich an was im rahmen der massentierhaltung verbrochen wird tag für tag. es gibt keine werte mehr, stattdessen lügen und manipulation.

@16:05 von barbarossa2

"Genau das ist hier die Frage. Ist es wirklich notwendig, oder dient es der Gewinnoptimierung."

Thyssen Krupp ist eine AG. Wenn die keinen Wertzuwachs verzeichnet oder ordentlich dividende ausschüttet ist sie für Anleger wenig interessant, wird gegen andere Werte im Portfolio ausgetauscht und verliert an Wert. Oder kurz zu ihrer Frage: beides

"Bei letzterem würde ich als Regierung sehr empfindlich reagieren."

Solange das Kartellrecht nicht berührt wird und Kündigungen rechtens sind hat die Regierung wenig zu melden. Man sagt zwar, dass Eigentum verpflichte, meistens kann man damit aber doch machen was man will. Ein Job ist kein Eigentum, ein Unternehmen hingegen schon.

@16:06 Neuländer
Er nennt es nicht entlassen, da er sozialverträgliche Lösungen in Aussicht stellt. Verrentete Mitarbeiter nicht durch Neueinstellungen zu ersetzen ist keine Entlassung.
Das passt natürlich in sein Narrativ vom Gottesgeschenk der nur 2.000 Entlassungen bzw. dem Kelch der an den Arbeitern vorbeiging.

Es sind nicht die letzten Jobs, die in Gefahr sind.

Ca. ab 1960 war klar, dass die Kohlebergwerke keine Zukunft mehr hatten. trotzdem wurden noch jahrelang Mitarbeiter ausgebildet und mit jeder Zechenschliessung war das Geschrei wegen der Verluste von Arbeitsplätzen gross.
Auch bei der Stahlerzeugung war der Rückgang seit Jahren absehbar.
In der Autoindustrie werden in absehbarer Zeit Arbeitsplätze wegfallen.
Das Fortschreiten der Automatomatisierung = Digitalisierung 4.0 ist dabei noch nicht berücksichtigt.
Deutschland ist in keiner Weise darauf vorbereitet.
Ausbildung, Forschung und Investitionen müssen neu ausgerichtet werden.

21:05, MK Ultra Slim

>>neuländer
die herabsenkung der stickoxidwerte auf einen willkürlichen bruchteil müsste bitteschön begründet werden. millionen jobs hängen daran und die motoren waren nie sauberer.<<

Sie halten die Stickoxid-Grenzwerte für willkürlich?

Eine Verschwörung?

Von wem?

Zu wessen Nutzen?

@ 15:44 von Thomas Wohlzufrieden

Der Sinn von Fusionen ist die Gewinnoptimierung bei gleichzeitiger Senkung der Personalkosten, also werden tausende Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp verloren gehen, für die es auch keinen Ersatz gibt. Dir Arbeit wird immer weniger, und immer weniger gut bezahlt. Und dieser Trend wird sich immer weiter fortsetzen.

Das war aber immer schon so.
Verbrenner haben die Pferdekutsche abgelöst. Maschinen die Handarbeit.

Es bedeutet aber nicht, das es keine Arbeitsplätze mehr gibt. Im Bereich Pflege besteht ein riesiger Bedarf der in Zukunft noch weiter wachsen wird. Es kommt jetzt nur darauf an wie diese Arbeitsplätze gestaltet werden (Arbeitszeit, Verdienst...). Da kann man noch viel machen wenn man bereit dazu ist (Protest, Streik, richtige Partei wählen...).

Man darf sich nur nicht zu sehr einlullen lassen: Für ein Deutschland in dem man gut und gerne lebt. Fragt sich eben nur wer das sein wird und was er dafür getan hat.

@ 21:05 von MK Ultra Slim

die herabsenkung der stickoxidwerte auf einen willkürlichen bruchteil müsste bitteschön begründet werden. millionen jobs hängen daran und die motoren waren nie sauberer.

Stimmt nicht, das die Motoren sauberer geworden sind.
Seit Euro 3 haben sich die Werte nur noch auf dem Papier geändert aber nicht in der Realität.

Kein Verantwortlicher in der Automobilindustrie ändert etwas wenn er nicht dazu gezwungen wird. Die Aktionäre verlangen Gewinne und keine Wohltaten für die Umwelt oder die Arbeitnehmer.
Deshalb brauchen wir Regierungen, die Fortschritt durch Gesetze und Verordnungen beflügeln.

Die Elektrifizierung wird nun unaufhaltsam laufen und völlig neue Kräfte und Ideen freisetzen.
Die einzige Frage ist jetzt ob das mit oder ohne die bisherigen Marktführer stattfinden wird.

22:51 von fathaland slim

Sie halten die Stickoxid-Grenzwerte für willkürlich?
-
ja !
wenn bei der Arbeitsstättenverordnung 950 Microgramm akzeptiert werden
also auch in einem Großraumbüro bei ner Versicherung
auf der Straße aber 40 Microgramm
dann habe ich schon so meine Probleme

Billigstahl aus China ...

ist kein wirklicher Grund für diese Fusion.

Immer mehr Unternehmen in Deutschland und Europa bestehen darauf das ihre Zulieferer europäischen/deutschen Stahl verwenden. Wie man an den kommt bzw wie man den bezahlen soll steht dabei aber weiterhin im Raum. Aber dieses Thema hat andere Hintergründe.

Der Billigstahl aus China bedrängt kaum den europäischen Markt, es ist eher der Markt außerhalb Europas welcher dann für thyssenkrupp und Tata verloren gehen könnte.

@fathaland slim

"Die Arbeit müsste nur anders organisiert werden."

Solange es Wirtschaftswaisen gibt, welche nicht bereit sind für jegliche Tätigkeit einen Mindestlohn zuzahlen, solange glaube ich nicht an jene Utopie die Sie hier vorstellen.
Es wäre schön nur 10 Wochenstunden zu arbeiten, aber nicht für 1/4 des Lohnes,
Teilzeit und Co haben wir schon heute.
Und die Folgen jener sehen wir doch auch.

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