Ihre Meinung zu: Schulz in ARD-Wahlarena: "Ihr Schicksal ist mir nicht egal"

19. September 2017 - 0:45 Uhr

Knapp eine Woche vor der Wahl gibt Martin Schulz noch einmal alles: In der ARD-Wahlarena inszeniert er sich als Kümmerer - und scheint für jedes Problem eine Lösung parat zu haben. Das wird mitunter etwas peinlich. Von Sandra Stalinski.

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Kommentare

.. nur peinlich

"ich war, wie Sie wissen, Bürgermeister in Würselen"
.
vielleicht hätte er auch dort bleiben sollen ?

Wie Glaubwürdig die Sozial

Wie Glaubwürdig die Sozial Demokraten sind, hat die SPD immer wieder bewiesen.

Repraesentativ Zaehmung

150 repreasentativ ausgewaehlte Buerger fragen zumeist zahme Fragen.

Ist das die Realitaet? Zahme Buerger?

Dann hat Schulz keine Chance, sondern Merkel; schliesslich ist sie die Zahmste von allen.

Buchhändler Schulz

Hab vorhin gelesen, dass jemand Fragen zu seinem Berufsabschluss hat.

Im Lebenslauf gibt er 2 Lehrjahre 1975 -77 an. Nach der Buchhändler-Ausbildungsverordnung von 1973 sollte aber die Lehre 36 Monate gehen. Was stimmt denn nun?

Oder hat er die Lehre auch abgebrochen oder nicht geschafft wie das Abitur?

ARD = Regierungsfunk?

Wenn ich mir die ARD-Kommentare zu den Wahlsendungen anschaue, muss ich feststellen, dass hier doch sehr einseitig kommentiert wird. Beispiel: Schulz' Auftritt soll (angeblich) peinlich gewesen sein (in Wahrheit: menschlich), unsere Kanzlerin dagegen "sanft im Ton", "souverän" - so geht das endlos weiter. Die ganze ARD-Journalisten-Riege scheint mir inzwischen entweder das Unions- oder das fdP-Parteibuch zu tragen.

Wir haben ja gerade auch das Thema "Öffentlich Rechtliche = Staatsfernsehen?" Mir kommt es vor wie Regierungs- und Mainstream-TV. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal froh wäre, diese Art Regierungsfunk los zu sein - wir sind m.E. bereits in einer Art DDR 2.0 angekommen.

repräsentativ ?

"Die zumeist zahmen Fragen der 150 repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ausgewählten Bürger bieten Schulz zahlreiche Steilvorlagen."

Vielleicht waren die ausgewählten Fragen doch nicht so repräsentativ.

Wenn das zahme Fragen waren,

Wenn das zahme Fragen waren, was war dann die vorherige merkelsche Selbstinszenierung?

Mit den vorbereiteten Fragen und Antworten?

Ich halte nicht viel von Schulz, aber er hat in 60 Minuten mehr substanzielle Ansagen gemacht, als Merkel in 12 Jahren.

"Menschen wohnen sich arm"™

"Menschen wohnen sich arm"™ (s)P(d)

Man hoert ja viel im Wahlkampf, Versprechen und so...
aber so ein Stuss ist der Gipfel.
Wie waere es denn wenn die Regierenden inklusive (s)P(d) weniger bis keine neue Schulden machen, dann wuerde die sonst rasant steigende Geldmenge die Preise nicht so hoch treiben.

Bundestagswahl 2017

Grüß Gott,

Hr. Schulz ist ein sympathischer Herr, jedoch wird es bei der CDU/CSU weiterhin bleiben.

Ich wünsche ihm viel Glück bei der Bundestagswahl.

Servus

Sehr spät sind die Bürger

und einige Medien bereit, auch über Merkels Leistungen kritisch zu reflektieren. Davor war es irgendwie schick Martin Schulz zu verspotten.
Merkel hat Jahre lang mit ihrer „Copy and Paste-Masche“ ganz bewußt Inhalte ihrer politischen Mitbewerber abgekupfert umso Konturen zu verwischen.
Sie baute um des Erhalts einer strategischen Mehrheit willen ( ca. 36 %) die CDU zu einer Partei der Beliebigkeit um.
Merkel öffnete somit die Flanke für die mutmaßlich größte Mandatszahl von Rechtsextremen im dt. Bundestag seit 1949.
Das außenpol. Engagement Merkels übertünchte, daß sie als Regierungschefin im Innern kaum relevante Reformen lieferte.
Familienentlastungen, bezahlbarer Wohnraum, Verkehrsinfrastruktur, Breitbandausbau, Bildungsinvestition, Pflege, Altersarmut, zinsloses Sparen.
Hier blieb es meist bei Ankündigungen. Selten war Merkel konkret. Sie hat die Republik nur „verwaltet“, nie „regiert“ im Sinne von Führung.
Als Kommunikatorin Regierung zu Volk war Merkel leider ein Totalausfall

Peinlich? Merkel ist auch nicht besser.

Schulz macht dasselbe wie Merkel. Beide biedern sich beim Wähler an. Und beide wirken dabei unglaubwürdig.

Natürlich ist das peinlich, wenn man jahrelang vorher in der Regierung saß oder deren Politik mitgetragen hat und somit für die Probleme mitverantwortlich ist, welche die Leute plagen.

Merkel trägt daran aber noch ein Stück mehr Verantwortung, weil sie einfach seit 12 Jahren diese Form der Politik betreibt und viele SPD-Ziele abgeblockt hat.

Die SPD sollte sich einer erneuten GroKo entziehen. Dann hat sie die Chance, wieder glaubwürdig zu werden statt ständig neue Negativrekorde bei den Wahlen zu erreichen.

GroKo oder ...?

Die Idee, dass Martin Schutz und die SPD auf einmal progressive Politik machen wollen erscheint mir zweifelhaft. Frau Merkel hatte schon recht als sie sagte alle Entscheidungen wurden mitgetragen.
Die Zahlen aus Umfragen geben es nicht her, aber eine Schwarz-Gelbe Koalition wäre vielleicht doch die bessere Alternative.

Grosse Show

Für mich wirkt der ganze Wahlkampf in diesem Jahr zu stark von den Medien organisiert und geleitete. Die ganzen Themen werden schön verteilt das ja jeder gewünschte Kandidat seine Plattform bekommt ohne wirklich angreifbar zu werden.
Ob das aufgeht wird sich zeigen.

Chancengleichheit bei Bildung

Schulz hat in der Tat ein wenig die Neigung, es allen recht machen zu wollen. Da hat mir die Kanzlerin oft besser gefallen, weil sie auch mal klar sagt, dass sie das nicht versprechen kann oder sie sich ein Problem im Detail ansehen muss, um nichts falsches zu sagen. Was mir bei beiden großen Parteien nicht gefällt ist das Thema Bildungspolitik. Das Bildung immer noch in Länderhoheit ist und es keine Chancengleichheit für Schulabgänger gibt, da die Schulabschlüsse je nach Bundesland eine unterschiedliche Qualität und auch ein unterschiedliches Ansehen haben. Man sollte das beste Bildungssystem aus den Ländern bundesweit einführen, würde sich sämtliche Kultusministerien auf Länderebene sparen und könnte das Geld in die Ausstattung der Schulen und Qualifikation der Lehrer stecken. Unser Bildungssystem ist ein Flickenteppich, so einen Unsinn erlaubt sich kaum ein anderes Land.

Sehr spät sind die Bürger

und einige Medien bereit, auch über Merkels Leistungen kritisch zu reflektieren. Davor war es irgendwie schick Martin Schulz zu verspotten.
Merkel hat Jahre lang mit ihrer „Copy and Paste-Masche“ ganz bewußt Inhalte ihrer politischen Mitbewerber abgekupfert umso Konturen zu verwischen.
Sie baute um des Erhalts einer strategischen Mehrheit willen ( ca. 36 %) die CDU zu einer Partei der Beliebigkeit um.
Merkel öffnete damit die Flanke für die mutmaßlich größte Mandatszahl von Rechtsextremen im dt. Bundestag seit 1949.
Das außenpol. Engagement Merkels übertünchte, daß sie als Regierungschefin im Innern kaum relevante Reformen lieferte.
Familienentlastungen, bezahlbarer Wohnraum, Verkehrsinfrastruktur, Breitbandausbau, Bildungsinvestition, Pflege, Altersarmut, zinsloses Sparen.
Hier blieb es meist bei Ankündigungen. Selten war Merkel konkret. Sie hat die Republik nur „verwaltet“, nie „regiert“ im Sinne von Führung.
Als Kommunikatorin Regierung zu Volk war Merkel leider ein Totalausfall

Erschreckend einseitig abwertend...

...ist die Bewertung dieses Auftritts von Martin Schulz!

Man bezeichnet ihn als "Kümmerer". Wie schrecklich! Stattdessen lieber weitere vier Jahre Eiszeit im Land? (Im Verlauf von 10 Jahren Merkel hat sich die Schere zwischen arm und reich um rund 50% vergrößert).

Er scheine "für jedes Problem eine Lösung parat zu haben". Wie schrecklich! Dermaßen vorbereitet auf sein Amt sollte ein Politiker wirklich nicht sein! Dann lieber inhaltsleere Betäubungsfloskeln wie "alternativlos" und "ich muss das leider so sagen"?

Er sei ein "Mann, der die Sorgen der kleinen Leute kennt". Das geht gar nicht! Was haben diese kleinen Leute mit ihrer sogenannten "Arbeit" denn jemals für mich getan? Die Konzerne und Banken mit ihrem Kapital schließlich retten stets die Wirtschaft vor den Arbeitnehmern!

Als Bürger kann man sich nach solch einem Artikel nur ernste Sorgen um die Sachlichkeit der Öffentlich-Rechtlichen machen, da diese schließlich einen Bildungsauftrag für das gesamte Land innehaben!

Leute wie Herr Schulz sind Schuld, ...

... das die AfD so stark geworden ist.
Bei einem jungen Mann (aus Afghanistan glaube ich) hat er sich so ins Zeug gelegt und gleich Herrn Seehofer angerufen und da waren sich auch gleich beide einig das er bleiben darf, alle schön und gut. Sehr harmonisch alles.

Aber, der der Herr aus Bayern, der erzählt hat von den 10 Asylbewerbern die bei der Stadtreinigung Arbeit bekommen hatten und davon noch einer da ist, wurde abgetan mit "das darf es nicht geben". Punkt, Schluss aus, das darf es nicht geben und damit war das Thema erledigt.

Das treibt die Leute in die Hände der AfD. So.

und auch schön, ....

..., das er immer erzählt das er Bürgermeister in Würselen war und die Probleme der Bürger kenne, aber hat er als Bürgermeister auch was dagegen getan?
Was geblieben ist in Würselen, ein teures Erbe,eine Mio Grab wegen eines Spaßbades.

So sieht doch die Wahrheit aus.

Unglaubwürdig

Im Duell (wo Frau Merkel antworten könnte) sagt er nichts, aber in ihrer Abwesenheit legt er los? Ich kann seinen Ansätzen nicht folgen insbesondere wenn ich sehe was die SPD in meinem Bundesland NRW angerichtet hat...

Das Problem

Das Problem ist nicht der gute Wille. Den wollen wir mal als gegeben voraussetzen. Das Problem ist, dass man als Realist weiß: solche Versprechen lassen sich in dieser Form mit Koalitionspartnern zusammen nicht durchsetzen. Denn an eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün kann man nicht glauben. Und deshalb kann man dem Martin Schulz auch nicht glauben, da die Widerstände gegen beherzte Maßnahmen in Wirtschaft und Politik allzu groß sind, zumal die SPD selbst diese - erst unter Schröder und zuletzt treu und brav unter Merkel - dahin gebracht hat, wo sie heute stehen.

und den Nahverkehr wollte er neu aufstellen, ...

..., den "Eisenbahnverkehr".

Was rauskommt wenn sich die SPD in Wirtschaftliche Dinge einmischt sieht man am BER.
Weiter so und einige Satiriker werden Arbeitslos :-)

nunja

das handverlesene publikum und die "spontanen"
fragen in den deutschen wahlformaten,könnten ein exportschlager in länder wie nordkorea werden.das niveau haben sie und die moderatoren passen da auch.
wer sich das noch antut,ist selber schuld.

Unterschiedliche Messlatten - Herr Schulz wird medial "entsorgt"

Die Medien und Kommentatoren legen völlig unterschiedliche Messlatten bei der Beurteilung der Kanzlerkandidaten an.

Frau Merkel kann sich unwissend, schwafelnd, ignorant, Antworten verweigernd, arrogant, unverbindlich, peinlich, anbiedernd oder sonstwie geben - die meisten Kommentare und Kommentatoren sind nicht nur nachsichtig, sondern interpretieren immer noch etwas "Besonnenes", "Staatsmännisches", "nüchtern Analytisches" oder sonstwas hinein, um sie dadurch als alternativlos zu adeln.

Herrn Schulz lässt man sich dagegen erfolglos abstrampeln.

Sind seine Antworten sehr detailliert, "verliert er sich in Details". Belässt er es bei Stichworten, "bietet er keine konkreten Lösungen" an. Geht er auf persönliche Schicksale ein, "biedert er sich an". Zieht er Parallelen zu seinen persönlichen Lebenserfahrungen, charakterisiert man ihn als "Anekdotenerzähler" . Äußert er heute das, was noch gestern bei ihm vermisst wurde, ist es auch nicht recht.

Herr Schulz wird medial "entsorgt".

SPD

Alles leere Versprechungen. Ohne Inhalt. Das selbe wie bei Fr. Merkel. Aber ein Dampfplauderer vorm Herrn. Unser Schicksal ist ihm nicht egal. Ich freue mich. Ohjee.

mal ehrlich

Die Antworten von Schulz waren aber immer mit mehr Klarheit als das wischi waschi der Kanzlerin, die sich so gut wie nie festlegt.
Keine Sorgen ich mach das schon für euch, ich frag mich dann immer, Frau Kanzlerin, waren haben sie es nicht die letzten 12 Jahre gemacht, denn bei den meisten Themen hätte sie die Unterstützung der SPD gehat!!

Bei Merkel ist es souverän

Bei Schulz peinlich.

Die Presse ist eindeutig parteiisch. Mir reichen 12 Jahre des aussitzens. Mir ist die ganze Berichterstattung zu sehr auf die Personen zugeschnitten. Mit Frau Merkel wählt die Bevölkerung auch die CDU/CSU nebst die geballte Industriehörigkeit.

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