Ihre Meinung zu: Hamas und Fatah: Ende der Bruderfehde in Sicht?

17. September 2017 - 13:13 Uhr

Seit Jahren sind die Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah verfeindet, zahlreiche Aussöhnungsversuche schlugen fehl. Nun geht die Hamas mit einem weitreichenden Versöhnungsangebot auf die Fatah zu - Erfolg ungewiss. Von Tim Aßmann.

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Kommentare

Versöhnung

Wenn man Seite an Seite lebt/muss, dann geht kein Weg an einer Versöhnung irgendwann mal vorbei? Die Waffen sollten überall auf der Welt schweigen und man sollte sich bei allem per Verständigung entgegenkommen und die Probleme lösen, nur ist das auch mitunter unwahrscheinlich, weil es eben welche gibt, die sich an den Kriegen, Konflikten und dem Waffenverkauf überall ernähren, Gewinne einbringen und Vorteile ziehen.

@um 11:33 von SanVito

Am 22.8.2017 Zerstörung einer Solaranlage für einen paläst. Kindergarten, Zerstörung einer paläst. Grundschule in der Westbank (ein Dorf in der Nähe Bethlehems) - alles durch isr. Soldaten.
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Vielleicht sollten Sie dabei nicht außer Acht lassen, dass es nicht nur jüdischen Siedlungsbau gibt, sondern auch illegalen palästinensischen Siedlungsbau, der ohne Architektur und Statik wild errichtet wird.
Solche Bauten sind gefährlich und müssen eingerissen werden. Es fehlen die Zusammenhänge!
Quelle: https://de.gatestoneinstitute.org/9544/illegale-siedlungen

Es ist mir sehr auffällig, dass es immer nur diese Einseitigkeiten in der Betrachtung gibt, die dann dazu führen (sollen?), dass Israel als alleiniger Aggressor darstellbar wird.
Die Realitäten sehen anders aus.
Warum tut man sich damit so schwer?
Vielleicht wäre es Aufgabe der Presse, endlich mal ein Gleichgewicht in der Berichterstattung zu ermöglichen.
Viele Kommentatoren leben nur von den aktuellen Pressemeldungen.

Hamas und Fatah

Solange, wie auf dem Foto zu sehen, diese Leute den IS-Gruß (Zeigefinger der rechten Hand nach oben) zeigen, ist von diesen Schergen nichts zu halten, egal wie sie sich nennen.

um 13:19 von michel56

Antwort auf Kommentar von der anderen Nachricht: http://bit.ly/2h9wSVu
Naja ich weiß nicht, wenn man an den Golfkrieg z.B. denkt, welche auf eine Lüge von gefährlichen Waffen basierte, ob sich alle Christen an: "Du sollst nicht töten" oder "Liebe deinen nächsten wie dich..." halten.
Das Judentum befiehlt sicherlich bestimmt auch nicht, das man anderen wie im Gazza, gar mal das Wasser unzureichend geben sollte. Achso und der Verbot von illegalen Bauten, die seitens Israel einfach nicht beachtet werden und akzeptiert sind aber für Sie in Ordnung? Was würden Sie den tun, wenn man ihnen den Lebensraum einengt und aus welchem Grund wohl anscheinend? Meinen Sie das beruht nur alles einseitig und kommt alles nur von einer Seite?

um 13:16 von Hackonya2

Der Clou auch noch aktuell: Selber die Probleme nicht mit den Palästinensern gelöst, aber in der Region für einen unabhägigen kurdischen Staat im Irak sein?
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Nun machen Sie die nächste Büchse der Pandora auf. Das ist, gelinde gesagt, vielleicht nun zu diesem Thema noch eine Potenzierung, die wir hier nicht auch noch kommentiert bekommen, fürchte ich.

Aber zu einer kurzen Erklärung:
Israel hofft auf die Kraft der Kurden, weil diese nicht islamistisch und damit durchweg antisemitisch sein würden. Die Hoffnung, in dieser Region einen Fürsprecher für sich gewinnen zu können, mag aufgrund der tatsächlichen Bedrohungslage Israels nicht ganz unerklärlich sein. Ich behaupte, dass alles, was den Extremismus des Islams zerschlagen oder schwächen würde, im Interesse Israels liegen wird.
Für mich ist das nachvollziehbar, weil die Region dort einem um die Ohren zu fliegen droht. Das erste Opfer dürften unter anderem dann auch die Israelis werden.
Ein Perspektivwechsel hilft wirklich weiter.

Wahrscheinlich haben sich

Wahrscheinlich haben sich wieder mal einige Anführer der Hamas die Taschen voll gemacht und sind schlau genug, sich nun davonzustehlen, anstatt die Millionen aufs Spiel zu setzen. Um die Probleme der Palästinenser hat sich doch bisher noch nie jemand gekümmert. Außer ein paar Israelis.

Hamas und Fatah

Diese Organisationen existieren u.a. wegen der seit Jahrzehnten Bedrohung durch Israelis, praktisch seit der Staatsgründung 1947. Wer die Palästinenser seit dieser Zeit vertreibt (Nakba), ihre Dörfer, Plantagen bis heute zerstört und wagt, darauf neue illegale Siedlungen zu bauen, hat kaum Recht über Frieden zu reden. Kein Wunder, daß es den "Tag des Zorns" gibt.
Jüngstes Beispiel die Zerstörung der Solaranlage für einen pal. Kindergarten in einem Dorf nahe Bethlehem am 22.8.2017 einschließlich der Zerstörung einer Grundschule (von EU Geldern finanziert). Das Dorf Jubbet al Dhib liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Erweiterung illegaler Siedlungen. Das sagt alles.

Na, wie lange wird es halten ?

Die sich liebenden Gläubigen sollten sich einmal mit ihrem Allah beraten.
Islam bedeutet Unterwerfung, aber nicht unbedingt Friedfertigkeit.

yolo

Bei der Einseitigkeit der isr. Berichterstattung kann kaum jemand dagegen etwas tun!
Der "illegale Siedlungsbau" der Palästinenser hat meistens den Grund der verweigerten (administrative Schikane) Baugenehmigung!!
Was halten Sie von den weiteren täglichen Schikanen wie Sperrung der Wasserzufuhr, der
Sperrung jeglicher Versorgung bzgl. Infrastruktur, oder der vor einigen Tagen passierte Einfall israelischer Soldaten in Hebron in eine unter Palästinenseraufsicht stehenden Zone?

um 13:53 von

um 13:53 von yolo:
"
Vielleicht sollten Sie dabei nicht außer Acht lassen, dass es nicht nur jüdischen Siedlungsbau gibt, sondern auch illegalen palästinensischen Siedlungsbau, der ohne Architektur und Statik wild errichtet wird.
"

Illegal & illegal...

Der jüdische Siedlungsbau ist nach Völkerrecht illegal - teilweise selbst auch nach israelischem Gesetz illegal.

Der palästinensischen Siedlungsbau allerdings nur nach israelischem Gesetz illegal.

-> genau dies wird von den "Palästinenser bauen auch illegal" Hinweisern unterschlagen...

Wer den Unterschied nicht begreift:
der Holocaust war nach NAZI-Recht vollkommen legal - hätte es da aber schon eine UN gegeben,wäre dies völkerrechtlich verurteilt worden & als illgal betrachtet worden,ganz unabhängig von der nationalen Gesetzgebung im 3. Reich.

@um 14:24 von SanVito Einseitigkeit hilft nicht weiter

Schade, dass Sie auf Ihre Darstellung beharren und meine Kommentare an Sie zu ignorieren scheinen.
Es wäre für Ihre Sichtweise ggf. hilfreich, Sie würden die Vielzahl der palästinensischen illegalen Bauten rund um Jerusalem und dem Sektor C des Westjordanlandes zur Kenntnis nehmen.
Ich persönlich bin der Meinung, dass es ein gegenseitiges Entgegenkommen bräuchte.
Von Seiten der Palästinenser erkenne ich es jenseits Arafats nicht mehr.
Israel hat über 20% Araber in Israel leben und sie sind ein normaler Teil der Gesellschaft.
Israel hat Land gegen Frieden angeboten und es wurde abgelehnt.
Israel bietet Brückenprojekte und Krankenversorgung für Palästin. oh.wenn und aber, aber im Gazastreifen verlangte man den kompletten Abzug jüd. Bewohner... und man zog sie ab.
Was war das Resultat? Es bildeten sich Terroreinheiten und es kam zu keiner Befriedung dieses judenfreien Landstriches.
Ich glaube nicht einmal, dass nach einer 2-Staatenlösung Frieden wäre.
Sie wollen Israel ausrotten.

um 14:37 von derkleineBürger

Der palästinensischen Siedlungsbau allerdings nur nach israelischem Gesetz illegal.
---
Nein, Sie irren, denn die palästinensischen Bauaktivitäten finden größtenteils in dem als Area C bekannten Bereich des Westjordanlands statt, der gemäß dem Osloer Abkommen unter ausschließlicher Kontrolle Israels stehen sollte. Die Häuser schießen jedoch auch andernorts in vielen Stadtvierteln – und sogar in ganzen Dörfern – im nördlichen, östlichen und südlichen Umland Jerusalems wie Pilze aus dem Boden und lassen der Stadt nur noch eine Option: sich nach Westen auszudehnen. Auf diese Weise bauen sie einen gigantischen Kragen aus Beton, der sich immer enger um Jerusalem legt und die Juden so mehr und mehr aus der Stadt verdrängt.

Warum man so wenig seinen Fokus auf die Fakten legt, ist mir nur mit ideologischen Erklärungen möglich zu begründen.
Das halte ich aber gänzlich für falsch, weil es Einseitigkeiten stärkt und Gräben verursacht, statt Lösungen zu schaffen.

Antwort auf Papafix

,,Islam bedeutet Unterwerfung aber nicht unbedingt Friedferigkeit''
Ist ja ne Tolle Behauptung
Sie haben sich offensichtlich nicht mit der Religion befasst bevor sie diese Behauptung hier in den Raum geschoßen haben.
Erstmal zu Islam bedeutet Unterwerfung
In den meisten Arabischen Länder herscht eine ja aber das heißt nichy das der Islam das vorgibt
Prophet Mohamed hat oft gesagt Beratet euch hört euch verschiedene Meinungen an bevor Entscheidungen gefällt werden!
Zur zweiten Behauptung Islam bedeutet nicht Friedfertigkeit
Das friedliche Zusammenleben steht im Quran unter der suret al kaferun Es steht das Es anders gläubige und anders denkende gibt die muslime respektieren sollen aber nicht übereinstimmen
Also bitte ich sie nächstes mal bevor sie irgendwelche Behauptungen über Islam aufstellen sich besser einzulesen!

Kein Ende in Sicht.

Leider ist die Situation im Nahen Osten total festgefahren, brandgefährlich und Schuld haben immer die Anderen. Bloß keinen Schritt nachgeben.
Trotzdem muss ich immer an "Life of Brian" denken: Volksfront von Judäa, Judäische Volksfront usw.
Keiner blickt mehr durch, zahlreiche verbohrte Gruppen mischen mit, bekämpfen manchmal einen gemeinsamen Gegner, meistens aber sich gegenseitig und blockieren jeglichen Fortschritt, sollte es denn mal friedliche Annäherungen geben, weil sich wieder irgendwer falsch behandelt fühlt.
Neverending Story.

War da nicht was 2006?

Auch damals hat die Hamas, als es für sie eng wurde, sich mit der Fatah verbündet - nur um später um so brutaler in einem Massenmord alle Fatah-Anhänger in Gaza, die sich in Sicherheit wiegten, auszuschalten. Auch jetzt wird es für Hamas eng und man packt wieder die Kreide für die Stimme aus und legt sich ein Lammfell um, um mit der Fatah zusammen zu arbeiten. Aber wird man auch den faschistischen Passus aus der eigenen Verfassung streichen, dass Israel völlig vernichtet und alle Juden vertrieben werden müssen (auch die, die originär aus der Region stammen)? Wohl kaum. Und jeder der israelisches Unrecht beklagt: Ich gehe davon aus, dass, insbesondere in der Zeit der jordanischen Besetzung von 1948 bis 1967, mehr Palästinenser durch Araber (inkl. Palästinenser) getötet, verfolgt und in Lagern gehalten wurden, als durch Juden. Und Juden scheinen etwas anderes zu sein, die dürfen das nicht. Unrecht ist Unrecht, nach der Nationalität des Täters zu fragen, ist Rassismus.

14.14 nie wieder spd- Die Taschen voll gemacht

Nicht nur bei Hamas sondern auch bei Fatah macht man sich die Taschen voll. Wenn die Probleme nicht mehr lösbar sind, dann gibt man die Verantwortung ab. Und die Probleme im Gaza sind nicht mehr lösbar, unzureichende Energieversorgung, viel zu wenig Trinkwasser, Wohnungsmangel, Nahrungsmangel, unzureichende medizinische Versorgung, mangelhafte Schulausbildung, kein korrektes Informationswesen, korrupte Justiz und Polizei, und so weiter. Manches ist verschuldet durch die Israelis aber sehr viel auch durch eigene Schuld. Wenn ständig Mittel zweckentfremdet werden, hört die Bereitschaft auf noch etwas zu tun.

Das Bild widerspricht der UNO Resolution

Laut UNO Resolution darf in Gaza nur die Polizei Waffen besitzen. Ich wusste nicht, dass Raketen auch zur Polizeiausrüstung gehören.

Fatah hat dies nie verurteilt...

Die „Islamische Widerstandsbewegung“ (Hamas) hat in den letzten Jahrzehnten viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, speziell durch ihre blutigen Terroranschläge, durch ihre gewaltsame und blutige Machtübernahme im Gazastreifen im Jahre 2007 und durch den Gazakrieg 2008/09.

Keine gute Nachricht

Über dies Vereinigung von Hamas mit Fatah wird sich Ägypten auch nicht freuen.
Die Hamas steht, wie schon ein grober Überblick über ihre Geschichte zeigt, für eine Eskalation des Nahostkonflikts im Zeichen des Islamismus. Die Organisation wurde im Jahre 1987 zu Beginn der ersten Intifada gegen Israel von Mitgliedern der Muslimbruderschaft und religiösen Kreisen der PLO gegründet. Dieser Akt der organisierten Einführung des Islamismus in die palästinensische Politik hat indes ihre Vorgeschichte. Schon seit den späten 1970er-Jahren etablierten Aktivisten der Muslimbruderschaft ein soziales Netzwerk an karitativen Organisationen, Kliniken und Schulen – kein ungewöhnliches Vorgehen für Islamisten, die sich oft über soziale Aktivitäten einzunisten beginnen und den so entstandenen Ruf für einen Einstieg in die Politik nutzen.

Kennt Fatah dann auch das Programm der Hamas an?

Das aus dem Jahr 1988 stammende, nach wie vor gültige, wenn auch nicht immer gern vorgezeigte Programm der Hamas eignet sich gut zur Einführung in das gegenwärtige islamistische Denken, da hier viele Dinge offen ausgesprochen werden, die mittlerweile durch den Druck einer wenigstens teilweise aufmerksamer gewordenen westlichen Öffentlichkeit in den Bereich unterhalb des nach außen vielfach benutzten Schleiers der Taqija (der gebotenen Lüge gegenüber den Ungläubigen) verschoben wurden. Vom traditionellen, orthodoxen Islam unterscheidet sich diese Geisteshaltung u.a. dadurch, dass sie ideologische Elemente aus dem europäischen, rassistischen „Antisemitismus“ (d.h. genauer: Judenhass) entlehnt und mit dem herkömmlichen Judenhass der islamischen Grunddokumente (Koran, Sunna) zu einem ideologischen Sprengstoff neoislamischen Typs amalgamiert.

Frieden durch Siedlungsstopp?

Ob Siedlungsstopp oder nicht, es wird keinen Frieden geben.
Und wenn sich Israel durch ein Wunder plötzlich in Luft auflösen würde wäre dort Krieg.
In Lybien, im Irak und in Syrien ist Krieg, Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung und das ganz ohne Israel
Die Terroranschläge in Europa klappen auch ganz gut ohne den Erzfeind Israel

Wird Abbas jetzt seine Meinung Richtung Hamas angleichen??

Warum gibt es keine klare Distanzierung von Abbas von den Raketenangriffen oder Kritik an den Zuständen in Gaza, wo Tunnel gebaut werden aber keine Schutzräume, kann ich kaum heraushören. Wie wäre es mit etwas Einsicht, man kann nicht den nur den Feind die Schuld geben und ihn seit Jahren mit Raketen beschießen und glauben er antwortet nicht.

@um 15:12 von Khf2912 Stolz kommt vor dem Fall!

Also bitte ich sie nächstes mal bevor sie irgendwelche Behauptungen über Islam aufstellen sich besser einzulesen!
---
An Ihrem Kommentar in Bezug auf Papafix erkenne ich wieder das eigentliche Problem.
Es ist die Religion und ihr Anspruch, auch Staatliches regeln zu wollen und zu können.

Israel hat es geschafft, säkulare Staatsformen zu festigen.
Wo es religiös wird, wird es unfriedlich...auch in Israel. Mir fallen da spontan die Orthodoxen ein, die auch Israel gern als geistlichen Staat sehen würden.

Palästina ist weit weit weg vom Säkularismus und hat damit ein Problem, das es noch Jahrhunderte lang begleiten wird, wenn der Islam als staatliches legitimes Mittel der staatlichen Macht missbraucht wird.

Aber genau dies scheint in der islamischen Welt derzeit hipp zu sein. Je islamischer und extremer, desto gläubiger und damit überheblicher.
Man glaubt amS, dass man aus dem Komplex der Bedeutungslosigkeit nur entrinnen kann, wenn man durch den Glauben Stolz aufbaut.
Fatal!

Das Problem ist die Macht

Im Islam gibt es Heilige, wie in anderen Religionen auch. Im Islam ist es leichter als in anderen Religionen als Heiliger angesehen zu werden oder gar sich selber als solcher zu ernennen. Meistens reicht es dazu aus, dass ein Konflikt ausbricht und diese Menschen sich dann als Anführer in den Lebensalltag der Gläubigen einmischen. Es gibt keinen Staat im Islam, der dann als Lösung für die Probleme der Gläubigen herhalten muss. Die Religion ist meist der einzige Gesellschaftsgründer und die Macht liegt dementsprechend unangefochten bei denen, die als Symbol für den Glauben stehen: eben bei den Heiligen. Deren Macht ist praktisch gleichgesetzt mit dem des Religionsstifter Mohammet. Sie werden als Propheten angesehen. Dazu kommt, dass viele Gläubige nicht die arabische Schrift lesen können, ähnlich wie bei den Christen damals das Latein.

Das, was der Islam durchmacht hatten wir schon im Christentum. Auch da hat sich die Macht geballt und den Leuten wurde das Blaue vom Himmel gelogen.

@ fettes fataland

Der erhobene Zeigefinger ist kein "IS Gruss"!
Das ist nicht der Hitler Gruss, der nur zu einer bestimmten politischen Strömung gehörte, aber ansonsten nicht in der Kultur verwurzelt war (wenn man mal vom römischen Reich absieht, doch das war da ja schon ne Weile untergegangen und der Gruss war in Deutschland nicht üblich - bis zur Einführung durch die Nazis).

Der erhobene Zeigefinger hat nichts mit dem IS zu tun.
Er ist ein Glaubensbekenntnis.

Der erhobene Zeigefinger ist zu vergleichen mit dem Bekreuzigen.

Genauer: Der erhobene Zeigefinger symbolisiert den Glauben an den einen und einzigartigen Gott ("Tauhid"). Er bezeugt, dass es neben dem einen Gott ("Allah") keine anderen Götter gibt.

Und das ist inhaltlich auch nicht anders zu betrachten als das Glaubensbekenntnis, das man Sonntags in der katholischen Kirche ablegt.

Vielleicht sollten sich die Medien mal des Problems annehmen: es wird viel von Islam geredet, aber kaum einer hat ne Ahnung

um 14:53 von yolo " Nein, Sie

um 14:53 von yolo
"
Nein, Sie irren, denn die palästinensischen Bauaktivitäten finden größtenteils in dem als Area C bekannten Bereich des Westjordanlands statt, der gemäß dem Osloer Abkommen unter ausschließlicher Kontrolle Israels stehen sollte.
"

Israel eroberte,besetzte & annektierte Ost-Jerusalem
In diesem Zuge wurden reihenweise Häuser im arabischen Viertel dem Erdboden gleichgemacht - die Bewohner vertrieben.
Übrige arabische Bewohner wurden im Laufe der Zeit ebenfalls vertrieben bzw. können sich als gesellschaftlich Ausgegrenzte mit niedrigen Einkommen keine Wohnung leisten -was taten sie?
Bauten einen Slum - billige Häuser (ohne Anschluss an Kanalisation,Wasser,Strom)
Hat jemand diesen Slum für "nicht Teil von Israel" erklärt & die Pal. Autonomiebehörde stellt die Verwaltung+ Sicherheitspersonal? Nein.
Gibt es Steuervergünstigungen für die Bewohner? Nein.
Existiert eine Befestigungsanlage drumherum? Nein.

& dies will man mit den israelischen Siedlungen gleichstellen?

um 16:33 von Mustafa

um 16:33 von Mustafa Farah
"
Das aus dem Jahr 1988 stammende, nach wie vor gültige, wenn auch nicht immer gern vorgezeigte Programm der Hamas [...]
"

Die Charta wurde geändert.
http://www.taz.de/!5405601/

Wie lebt es sich so in der Vergangenheit?

@um 14:37 von SanVito

Auch zur Wasserversorung in Gaza gibt es ganz andere Details, die kaum zur Kenntnis genommen wurden:
Zuständig wäre hier eigentlich die palästinensische Seite, sagt Haim Gvirtzmann zu BILD. Er ist Professor der Hydrologie am Institut für Geowissenschaften an der Hebrew University und war Mitglied im Council der israelischen Wasserbehörde, zudem langjähriger Berater des gemeinsamen israelisch-palästinensischen Wasser-Komitees (JWC).
Ein Komitee, das für die Wasserpolitik seit den Oslo-Verträgen zuständig sein sollte und seit fünf Jahren nicht mehr tagen konnte – weil sich die palästinensische Seite weigere. Folge: Engpässe bei der Versorgung, insbes. weil die Infrastruktur durch massiven Wasserdiebstahl zerstört werde.
Besonders betroffen: Die Hotse Shomron Wasserleitung, die Salfit und die umlieg. Dörfer mit Wasser aus Israel versorgt. Laut dem Wasserabkommen von 1995 ist die Palästinens.Autonomiebehörde für die Wasserversorgung in der Westbank zuständig.
Und nun?

um 16:43 von yolo"Israel hat

um 16:43 von yolo
"Israel hat es geschafft, säkulare Staatsformen zu festigen."

In Israel besteht keine Trennung zwischen Staat und Religion.

http://www.bpb.de/
internationales/asien/israel/45108/staat-und-religion

@yolo: "Jerusalem ... Juden aus der Stadt verdrängt"

Wenn jemand einen "gigantischen Kragen aus Beton" baut, der sich um Jerusalem lege, sind dies immer neue jüdische Wohnsiedlungen am Rande Jerusalems. Wann immer der Regierung Netanjahu etwas nicht passt, werden ein paar hundert neue Wohneinheiten genehmigt.

Mehr als die Hälfte der Bewohner Jerusalems sind jüdisch, fast die Hälfte davon lebt mittlerweile in eigentlich palästinensischem Gebiet. Von einer Verdrängung von Juden aus der Stadt kann also keine Rede sein. Bitte halten auch Sie sich an die von Ihnen geforderten Fakten.

@ um 16:43 von yolo

Mein lieber Mann haben Sie sich schon mal ein Bild vom Parlament von Israel angesehen, da meinen Sie das da nur säkulare Leute sitzen? Ich rate Ihnen mal sich in dem Fall "Mavi Marmara" einzulesen, da wurden welche erschoßen, die nicht bewaffnet waren und den Palästinensern nur Hilfe und Sachen bringen wollten die für den alltäglichen Gebrauch bestimmt waren:
http://bit.ly/2wyRXOM
Gut Israel hat sein Fehler eingeräumt und auch eine Entschädigung gezahlt, aber dessen Hinterbliebenen werden bestimmt nicht alles einfach so vergessen haben und auch der ein oder andere könnte sich deswegen radikalisieren als Gegereaktion, da man den Tod nicht zahlen kann? Das ist nur einer von vielen Vorfällen, so das man nicht immer denken soll, alle radikalisieren sich nur einfach so, den es sind meistens welche die nur noch Rache wollen und nichts ausser Hass sehen. In meinen Augen ist das aber eben der gleiche Fehler, wie zu Anfang jeweils der Vorfall der zu dieser Radikalisierung eben führt.

Geschichtliche Erfahrung

Jeder Politiker sollte doch die Erfahrung aus der Geschichte gezogen haben:
Es gibt kein Land - Ausnahme Deutschland -, dass sich große Teile seines Staatsgebiets annektieren oder rauben lässt ohne anschließend Widerstand zu üben.

Eine humane und weitsichtige Politik muss daher auch Ausgleich angelegt sein, um Frieden zu stiften. Davon ist Israel weit entfernt.

@um 14:37 von SanVito

Einfall israel. Soldaten in Hebron in eine unter Palästinenseraufsicht stehenden Zone
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Die Unesco nennt Hebron eine "islamische" Stadt und ignoriert die jüdische Geschichte: "Hebron ist die zweitheiligste Stätte im Judentum, 4.000 Jahre jüdische Geschichte zu ignorieren ist purer Antisemitismus.
Das dortige Grab der Patriarchen ( auf Abraham rückblickend) wird nun als islam. Heiligtum von Palästinensern gefeiert.
Jeder, der die Historie einigermaßen kennt, weiß, dass Abraham der Gründungsvater der Juden ist. Erst später beriefen sich Christen und Muslime auf ihn. Die Palästinenser setzten sich dafür ein, von der Unesco einen besonderen Schutzstatus für Hebron zugesprochen zu bekommen, weil sie zunehmende Zerstörungen in der Altstadt beklagen, die sie den jüd. Siedlern zur Last legen. In Hebron leben mehr als 200.000 Palästinenser und einige hundert jüdische Siedler. Also eher ein Treppenwitz.

Seither wird Juden der Besuch am Grab oft verwehrt und Sicherheitskräfte sind nötig.

Frieden durch Ende des Siedlungsstopps

Bedeutetet diese Versöhnung jetzt das Ende der Besatzung und des Siedlungsstopps von Gaza und Judea und Samaria und die Rückgabe dieser Gebiete an Ägypten und Israel?

@um 17:17 von yolo

Oh mann Sie wollen uns doch bitte nicht was weiß machen, mit einer Aussage von einem Mann der israelischen Seite oder? Sollte man etwas anderes erwarten, als das man wie immer die Schuld einfach auf die andere Seite schiebt? Und nicht nur Wasser sondern an allem fehlt es im Gazza, dieses Gebiet wurde bewusst von der Außenwelt von seiten Israel abegschnitten und schon in den 1990ern umzaunt:
http://bit.ly/2hbPS5N

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