Kommentare

In den für die Bürger

wichtigen Dingen liegen die Beiden weit auseinander, wenn ich die Wahl habe dann würde ich die FDP vorziehen.
Aber haben wir eine Wahl bei den Zahlen die von den Prognosen angegeben werden, wohl eher nicht wenn die Stimme nicht verloren gehen soll.

Gruß

Nachdem man sich nun

- unkorrekterweise- an eine große und allumfassende Koalition zur Ausschaltung einer prozentual nenneswerten Opposition, "gewöhnt" hat, ist jedes Parteiprogramm Makulatur, da es im Konsensgemauschel untergehen muß;

Schade

Als Alternativen zur GroKo käme meiner Ansicht nach nur noch eine Jamaika Koalition infrage. In meinen Augen haben weder die FDP noch die Grünen eine realistische Chance auf Schwarz-Gelb bzw. Schwarz-Grün. Da sollte man sich besser zusammen für eine solche Koalition (Schwarz-Gelb-Grün) einsetzten, da sonst der GroKo eine Hürde weniger entgegen steht.

@Sebastian_M, 20:35

Nach alldem, was Gelb und Grün trennt, sehe ich die Jamaika-Koalition nicht als realistische Perspektive.
Ob es am Ende nicht doch eine Schwarz-Gelbe Koalition wird?
Wähler sind unberechenbar...
Ja, und eine Fortsetzung der GROKO wäre nicht nur langweilig.

Großwirtschaftsminister Lindner

Wir sind alle Hoteliers
und kriegen 12 Prozentpunkte vom Bruttoeinkommen
geschenkt.
Leider macht Lindner hier in NRW mit der Lusche – mit Tee – mit Tee am Ende – und A statt U - schon wieder Schulden in Milliardenhöhe.
Dabei weiß der zukünftige Groß-Wirtschafts-Minister (GWM) unter M. doch, wie man seine Schulden los wird.
Leider nur privat. Da wurden in seiner Firma fast zwei Millionen Euro öffentliche Gelder vernichtet. Ansonsten verbrachte der zukünftige GWM sein Berufsleben überwiegend im öffentlichen Dienst als Angeordneter. Da konnte er ordentlich Schulden machen!
Was sagte er noch, wenn er nicht gerade Politik macht, dann würde er heute wieder eine Firma gründen.
Wie plakatiert, Wirtschaftspolitik findet wieder statt.

mag Beide nicht !!!

Beides Klientel-Parteien, die Einen bisweilen zu pragmatisch,die Anderen viel zu angepasst. In jedem Fall würde ich es begrüßen, wenn sie auch weiterhin auf der Außenseite des Regierungszaunes bleiben. Kann beiden so rein gar nichts abgewinnen, was ich mir in der Politik der "neuen" Regierung dazu wünschen würde,hätte aber bei so manchen Ideen von ihnen gewisses Bauchweh. Fakt, seit der Regierung Schröder und der ungeliebten Agenda-Politik stagniert Deutschland und provitiert von der guten Arbeit aus der Schröderzeit. Angst vor Reformen und dem Risiko,danach vom Wähler abgestraft zu werden, lähmt die seit Jahren regierende Merkel-CDU, und nach 16 Jahren Merkel wird es kommen,wie nach 16 Jahren Kohl. Das "Aus" der Politik der "ruhigen Hand" und die wie eine Erlösung empfundene Abwahl der CDU aus der Regierungsverantwortung. Kann nur hoffen, das die SPD bis dahin wieder einen Typen vom Schlage Schröder hat. Sonst drohen am Ende vieleicht wirklich noch die Populisten !

Es könnte knapp werden

aber wenn die FDP im 2stelligen Bereich landet und CDU bei 38% ,dann wäre eine Schwarz/Gelbe Koalition möglich und man brauchte die Grünen nicht.Denkbar wäre es.

@harry_up 20:47

Schwarz Gelb ist die einzige realistische Alternative zur GroKo. RRG reicht nicht aus und die Ampel wird auch nichts weil FDP und Grüne nicht miteinander können. Denke Schwarz Gelb könnte trotz aller derzeitigen Umfragen klappen. Entschieden wird am Wahltag und Schwarz Gelb ist auf jedenfall vernünftiger als eine erneute Große Koalition. Die SPD sollte endlich mal Opposition machen.

@Sebastian_M 20:35

Die FDP wird einen Teufel tun sich in eine Koaltion mit einer Partei zu begeben die am Ende noch verlangt, dass man fast das gesamte Wahlprogramm auf den Kopf stellt, nichts anderes würden die Grünen versuchen.

Es gibt durchaus

Es gibt durchaus Gemeinsamkeiten. Weniger Überwachung, Bürgerrechte, weniger staatliche Bevormundung, eigentlich alles Piratenthemen, wo die Schnittmenge sich besonders zeigt. Beide bedienen das Bildungsbürgertum, die einen, die die beim Staat im Sozialwesen und im Lehramt gelandet sind, die anderen die in der freien Wirtschaft. Mir ist jede Koalition recht an der beide beteiligt sind und zwar beide jeweils als Regulativ. Als eigentlich sehr grün verorteter Versicherungsmakler, gehöre ich zur kleinsten Zielgruppe und hab ein schweres Problem mit beiden in jeweils für mich entscheidenden ausWAHLkriterien. Ich hoffe sehr, dass sich beide einbringen werden und dass wir eines Tages eine Grünliberale Partei, wie sie bereits in der Schweiz existiert bekommen werden.

@wenigfahrer 20:30 Uhr

Ich würde auch die FDP vorziehen bezw habe sie schon vorgezogen. Man hat eine Wahl je mehr Stimmen die CDU und die FDP erhalten desto wahrscheinlicher ist eine Schwarzgelbe Koalition. Dies wäre für das Land in der Tat besser als eine GroKo und auch realistisch machbar.

Grüne Mogelpackung

Die Grünen, bei denen eigentlich der Umweltschutz im Vordergrund stehen sollte, haben diesen seit ihrer Gründung mit dem Junktim einer gesellschaftlichen Umkrempelung verbunden. Ohne die gäbe es keinen echten Umweltschutz. Damit haben sie jahrzehntelang nicht nur den Umweltschutz belegt, sondern ihn auch wegen der mangelnden Konsensfähigkeit ihres gesellschaftspolitischen Programms effektiv blockiert. Selbst in Koalitionen standen die Gründen dem Umweltschutz eher im Wege. Was jetzt solche Farcen wie die Bürgerversicherung, der höchstens ein hartgesottener Gewerkschaftsfunktionär etwas abgewinnen kann (es winken viele neue Pöstchen, denn erst mal gibt es viel Geld zu verteilen), soll, weiß ich nicht. Grün ist das nicht, nur verschroben. Eines der besten Gesundheitssysteme der Welt soll bürokratisch ruiniert werden, statt es vorsichtig zu optimieren. Wehe all jenen, die dann wie in ähnlich reichen Ländern wie UK und Norwegen noch weit länger auf einen Arzttermin warten müssen als heute.

Ach was...

hört doch auf mit dieser Wählermanipulation. Wenn es um Posten geht geht auch Jamaika, jede Wette. Es wird doch schon mal vorgebaut. Jamaika ist kein Problem, Posten gehen bei Grünen und FDP auch vor Inhalten...

Nun...

lieber GroKo statt Jamaika, in jedem Fall besser statt mit dieser neoliberalen FDP

Eine Mehrheit muß es ja geben

Nur Koalitionsverweigerer darf es nicht geben. Zu Recht werden diese bei eventuellen Neuwahlen dann von den Wählern bestraft.
Auch das Forcieren eines Kompromisses ist ein klares Wählervotum.
Und für schwarz/gelb dürfte es sowieso nicht reichen, außerdem hat die FDP mit Sicherheit aus der letzten Wahl gelernt und wird sich ganz anders verkaufen.
Eine neue Groko oder Jamaica sind die einzigen realistischen Optionen durch den zu erwarteten Einzug der Rechtsaußen.

Auf Du und Du?

Ob die wirklich erst nach der Wahl wieder zu Ihrem Lieblingsitaliener gehen?
*
Dann wars das doch.

GroKo oder Schwarz-Gelb

Es täte Deutschland gut wenn ein frischer Wind in der Politik käme ohne das die Sicherheit verloren ginge. Schwarz-Gelb wäre hierzu sicher geeignet. Es wäre gut für eine wirkliche Erneuerung der SPD, es brächte frischer Wind in der CDU und die FDP kann mal zeigen was es kann. Wenn aber Schwarz-Gelb dies will, dann muss sie aber schleunigst ihre Wahlkampagne anpassen.

@ Franz-Peter

In NRW haben die SPD und die grünen sehr lange zeigen dürfen, wie wirtschaftspolitik funktionieren könnte. Eine tolle Bilanz ist dabei herausgekommen. Unglaublich viele marode Brücken, die Braunkohle wird lustig verheizt, die sehr viele Gemeinden sind überschuldet.

NRW wurde bestimmt nicht von der FDP dahin gebracht, wo es jetzt ist. Jetzt schon die neue Regierung als Luschen zu bezeichnen, ist grob unfair. Schlimmer als die alte kann es in NRW eigentlich kaum werden, da hat rot-grün eine sehr tiefe Latte vorgelegt.

Die grünen haben z.B. in NRW die Braunkohle brav weitergeführt, wie verlogen das eigentlich ist im Bezug auf die Ziele dieser Partei, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Der saubere Strom soll doch bitte nicht auf Kosten der eigenen Kommunen erfolgen.

Ohne die Industriespenden würden wir jetzt gar nicht über die

FDP reden.
Man stelle sich vor: Eine nicht im Bundestag vertretene Partei bekommt in kürzester Zeit über 1 Million an Spenden. Erheblich mehr als die größte Oppositionspartei.
Ich erwarte da keine unabhängigen Entscheidungen mehr.

Und man sieht es vor allem an der Verweigerung von Transparenz: Kubik hat ganz offen gesagt, er denke gar nicht daran, Transparenz was persönliche und Parteifinanzen betrifft herzustellen.

Entsprechend ist auch im Programm nichts zu erwarten, was dem normalen Bürger, auch dem kleinen Selbständigen nützt.

Die gesetzliche Krankenversicherung wird jetzt schon für Flüchtlinge genützt. Auch dazu kein Wort der FDP - der Grünen sowie so nicht.

21:21 von glogos

"" lieber GroKo statt Jamaika, in jedem Fall besser statt mit dieser neoliberalen FDP""
#
Noch mal Gro/Ko bedeutet weiter so und Stillstand für weitere 4 Jahre.Wollen Sie das ?

@SchwarzbierWaldi 20:55

Angela Merkel wird sicherlich nicht 2021 nochmal kandidieren. Schon dieses Mal hatte ich vermutet, dass sie es nicht nochmal macht. Die SPD wird gar niemanden haben. Diese Partei wird hoffentlich nie wieder im Leben einen Bundeskanzler stellen. Die SPD hat bei mir und meinen Bekanten bis auf alle Ewigkeiten verspielt mit ihrer Politik von 1998-2005. Wenn ich so einen Murks lese, dass Deutschland angeblich von diesem Typ profitieren soll, der Deutschland an den Osten Europas verkauft hat und kaum war es aus dem Amt sich die Taschen vollgehauen hat, werde ich richtig sauer, weil dies von hinten und vorne mit der Realität nicht übereinstimmt.

Beide Möglichkeiten

wären nicht die schlechtesten. Schwarz / Gelb
oder Schwarz / Grün bloß keine Gro / Ko noch einmal 4 Jahre. Danach würde die SPD wohl auch " Fertig haben ".

@glokos

"Neu

Am 16. September 2017 um 21:21 von glogos

Nun...

lieber GroKo statt Jamaika, in jedem Fall besser statt mit dieser neoliberalen FDP"

.

Ist ein Argument. Das Problem ist nur in meinen Augen, dass wenn die SPD wieder in eine Groko geht nach dieser Bundestagswahl, dann wird sie bei der darauffolgenden Bundestagswahl Bundesweit "erfolgreich" um die 5% Hürde kämpfen wie bereits in Sachsen und Sachsen Anhalt.

@glogos 21:21

Sehe ich anders. Bevor es Jamaika gibt bin ich noch für eine Koalition der CDU/CSU mit der FDP und der AfD. Jamaika wäre keine gute Idee und die GroKo auch nicht. Hauptsache weder SPD, noch Linke und vor allem keine Grünen in der Regierung. Mit diesen drei Parteien kann man die Sicherheit in Deutschland sofort begraben. Diese grünen Bevormunder mit ihrem Veggie Day und anderem Unfug sowie die Linke welche gemeinsame sachen mit linken Krawalltätern macht. Nein danke! Die brauchen man ganz sicher nicht der Regierung, weder 2017 noch 2021.

mit den GRÜNEN ?

kann man ein totes Pferd reiten ?
und so erscheint mir diese Partei momentan

Merkel will keine Va Banque Spiele ...

... sondern stabile Mehrheiten. Wenn es nur ganz knapp für schwarz-gelb reicht, wird Merkel das nicht machen wollen. Also läuft alles auf Jamaika hinaus. Oder doch eine große Koalition ...

@glogos 21:19

Dies hat nichts mit Wahlmanipulation zu tun. Ich halte eine Koalition der FDP mit den Grünen egal ob mit CDU oder SPD für völlig ausgeschlossen, da ist eine Koalition der FDP mit der AfD und der CDU/CSU noch wahrscheinlicher. Als ob die FDP sich auf so eine Sache einlässt. Die FDP und die Grünen trennen Welten und die CSU und die Grünen genauso. Es hat keinen Sinn den Bürgern irgendwelche Hirngespinste als Koalitionen zu versprechen. Man muss wissen, dass die einzige wirklich realistische Alternative zu einer erneuten GroKo eine schwarzgelbe Koalition ist.

Lindner

Christian Lindner als Chef einer Wirtschaftspartei. Er hat bisher nicht mehr hinbekommen als 1.5 Millionen Steuergelder in unserioesen Startups zu verschleudern. Fuer den eigenen Porsche hat es aber noch gereicht. Politische Ziele ausser sich den Wahlkampf von Ryanair bezahlen zu lassen hat die FDP nicht. Da ist mir Oezdemir doch immer noch lieber.

Die FDP hat sich wie die SPD

Die FDP hat sich wie die SPD meiner Ansicht nach überlebt. Da ist nichts mehr zu holen. Aber am Wahltag werden sehr viele Parteien auf dem Zettel stehen, von denen der Wähler noch nie etwas gehört hat. Es treten 42 Parteien an. Warum berichtet die Tagesschau immer nur von den 5 oder 6 Problemkindern, ausgerechnet denjenigen, die schon seit Ewigkeiten den Wähler hinter die Fichte führen? Ist das nicht der wahre Grund, für die grassierende Politikverdrossenheit? Parteien, die ihre Versprechen nicht halten, die hintenrum anderes machen, die den Wähler regelrecht austricksen. Da könnte man auch mit naiven 5 Lenzen schon wählen dürfen, aber irgendwann, dann merkt man es eben doch. Und die, die ein Mal hinter die Fichte geführt wurden, tun sich schwer beim zweiten, dritten oder vierten Mal, siehe das SPD-Schröder-Gerd-Debakel.
Also wendet euch mal der Zukunft zu, den unbekannten, nie erwähnten Parteien, von denen der Wähler am Wahltag seit Jahrzehnten zum ersten mal etwas liest.

Warten wir doch ab wie die Wähler entscheiden

Statt mit den Zahlen von Wählerumfragen herumzuspekulieren, sollten wir lieber fragen was die Parteien in der Vergangenheit für das Gemeinwohl geleistet haben und da gefallen mir die Grünen alle mal besser, auch wenn ich mir dort noch mehr Realos wünsche.

Wie die Süddeutsche schreibt, ist die Personaldecke mit erfahrenen Politikern bei der FDP sehr dünn. Außerdem pocht sie immer sehr auf ihre angebliche Wirtschaftskompetenz, kann aber nicht einmal, wie der Spiegel kürzlich schrieb, ihre eigene Parteikasse in Ordnung halten.

@Magfrad - schwarz/gelb hatten wir vor kurzem ...

... und es war eine groessere Katastrophe als die Groko (nichts als Lobbypolitik und Steuergeschenke fuers Klientel). Das ist keine Wirtschaftspolitik die wir brauchen. Da war ja rot/gruen noch innovationsfoerdernder.

@Autograf - Umweltschutz

Tatsaechlich haben die Gruenen recht viel fuer den Umweltschutz getan. Nicht zu letzt die National Parks die in Gruenen Bundeslaendern gegen den Wiederstand anderer Parteien gegruendent wurden.

Von "Gesellschaftlicher Umkrempelung" durch die Gruenen ist hier in Baden-Wuertemberg nicht zu spuehren. Das hoert sich eher nach einer Verschwoehrungstheorie an.

Falls Schulz sich wirklich zieren sollte Vizekanzler zu werden

Falls Schulz sich wirklich zieren sollte Vizekanzler zu werden, was nebenbei bemerkt das Maximale ist was bei der Wahl für ihn herausspringen kann, wird es eine Jamaika-Koalition geben. Es ist Wahlkampf und da ist es klar, dass jeder sein Profil und sein "Feindbild" schärft. Dass FDP und Grüne aber keine Feinde sind, macht der Artikel ja gut deutlich. Die verbale Schärfe ist lediglich dem Wahlkampf geschuldet. Die Grünen sind ja längst keine linke Partei mehr sondern haben sich im Laufe der Zeit dahin bewegt wo die FDP schon immer war, in der Mitte. Falls das Wahlergebnis es hergibt wäre eine klassische schwarz-gelbe Koalition natürlich viel unkomplizierter. Grün aber noch mehr gelb zu wählen ist jedenfalls sinnvoller als dem SPD-Kandidaten seine Stimme zu geben, denn die Sozialdemokraten stehen jetzt schon als die großen Verlierer fest.

Bundeszentrale für politische Bildung erklärt neoliberal

Die Neoliberale Keule ist immer schnell ausgepackt, ich mag den Begriff rechtsliberal mehr, auch wenn ich keine Rechtsliberalen, die linksliberalen jedoch sehr mag.

Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt es genau wie folgt: "Denkrichtung des Liberalismus, die eine freiheitliche, marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung mit den entsprechenden Gestaltungsmerkmalen wie privates Eigentum an den Produktionsmitteln, freie Preisbildung, Wettbewerbs- und Gewerbefreiheit anstrebt, staatliche Eingriffe in die Wirtschaft jedoch nicht ganz ablehnt, sondern auf ein Minimum beschränken will." Ich kenne wahrlich schlimmere Gesellschaftsformen. Dies in Kombi mit einer sozial orientierten Parteienkoalition ist ist für mich nichts wirklich Negatives.

Jede dieser zwei Parteien...

... würde in einer Koalition mit der CDU/CSU, genau so antriebslos und willig der Kanzlerin hinterherdackeln wie in den vergangenen Jahren.

Scheinalternativen

Im Grunde genommen werden wir im neuen Bundestag eine Fünf-Parteien-Koalition sehen. Die Frage ist nur, wer die Posten und wer die Pöstchen bekommt.
Lindner und die FDP haben zum Beispiel ja laut getönt, dass sie das von Heiko Maas initiierte NetzDG für verfassungswidrig halten. Von Joachim Steinhöfel gefragt, ob sich die FDP einer Verfassungsklage der AfD im neuen Bundestag anschließen würde, antwortete er, dass die FDP mit der AfD nicht zusammenarbeiten werde. Da sieht man die Prioritäten: lieber ein der eigenen Meinung nach verfassungswidriges Gesetz unangetastet lassen, als sich einem Antrag der AfD anzuschließen.

FDP und Grüne sind

FDP und Grüne sind Minderheitenvertetungen, deren Kerninteressen lediglich von weniger als jeweils 10% aller Wahlberechtigten geteilt werden. Je mehr solcher Parteien an einer Koalition beteiligt werden, desto mehr Minderheiteninteressen werden gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit durchgesetzt.

Das Koalitionsgeschachere ist eines der größten Probleme unserer Demokratie. Sehr viel näher am Wählerwillen wäre es, wenn das Parlament in Sachfragen frei und mit wechselnden Mehrheiten abstimmen könnte. Auch dann wären sicherlich Kompromisse notwendig, aber eben zwischen den Parteien mit den jeweils größten Übereinstimmungen. Extreme Minderheiteninteressen hätten dabei kaum eine Chance.

Eines würde eine Jamaika-Koalition allerdings einen: Ihre Anhänger sind (vor allen anderen Parteien) im gleichen Umfang mit ihren Einkommen und der sozialen Gerechtigkeit im Land zufrieden.

@Magfrag

"Sehe ich anders. Bevor es Jamaika gibt bin ich noch für eine Koalition der CDU/CSU mit der FDP und der AfD."

.

Mit der AFD! Interessant. Wo unterscheiden sich in Ihren Augen die aktuellen Aussagen der AFD Politiker von denen von der NPD?

FDP

Unbedingt muss amn die FDP wählen wenn...
- man mit einer dicken Spende, wie bei Mövenpick, die Steuern für sich als Konzern oder Branche spürbar senken möchte.
Es ist bemerkenswert das KEIN Journalist daran erinnert hat warum die FDP 2013 aus dem Bundestag flog. Alle tun so als sei hier eine nue FDP am Werk. Aber leider hat sich NICHTS geändert. Außer Westerwelle sind noch alle da. Lindner war damals Generalsekretär der Partei. Das Parteiprogramm besteht wie damals fast nur aus "Steuern senken" und "privatisieren". Bitte mal dort nachlesen aber bite dabei zum Vergleich das von 2013 nehmen. Das ist keine Kopie, steht halt nut das gleiche drin wie damals.

Schröderzeit

Ja so ist es. Seit Schrüder haben wir nicht mehr fast 5 Millionen Arbeistlose, sondern:
- 2,5, Millionen Arbeistlose und
- 1 Million in ABM-Massnahmen (z.B.: Bewerbertraing das 11. Mal)
- 1,x Millionen Aufstocker (halb oder ganz AL?)
- 2 Millioen mit Vollzeitjobs von denen sie nicht lebem können und deshalb oft 2. oder 3 Jobs haben.
Macht nur ca. > 6 Millionen die Schröder glücklich gemacht hat, super !!!
Locker insgesamt mehr als 8 Millionen die an der Armutsgrenze leben. Macht nur ca. 20% der Erwerbsfähigen. Als alles Super, dank Schröder, oder?

@laurisch._karsten um 22:48

Sie scheinen sich nicht wirklich mit den Programmen von AfD und NPD beschäftigt zu haben. Die NPD ist was die Wirtschaftspolitik betrifft nämlich eine Partei des "nationalen Sozialismus" (sie fordert z.B. die Verstaatlichung der Banken), während die AfD eine stark marktliberale Position vertritt. Die NPD fordert einen Austritt aus der EU, die AfD nicht. Das nur als Beispiele. Aber es ist natürlich leichter hier irgendwelche Parolen rauszuhauen, als sich mal ernsthaft zu informieren...

22:44 von Spirit of 1492

von Heiko Maas initiierte NetzDG für verfassungswidrig halten. ...., ob sich die FDP einer Verfassungsklage der AfD im neuen Bundestag anschließen würde, antwortete er, dass die FDP mit der AfD nicht zusammenarbeiten werde.
.
sollte es bei der Politik (und auch sonstwo) nicht allein um Sachinhalte gehen
und wenn eine Partei vom Bürger gewählt wird, ist diese doch wohl ernst zu nehmen schließlich repräsentiert diese einen Teil des Wählerwillens
zumindest vermisse ich bei derlei Aussagen die einfachsten Grundsätze der Demokratie

22:18 von tettigonia

"Schwarz/Gelb hatten wir vor kurzen und es war eine groessere Katastrophe als die Groko "
#
Dafür wurde die FDP auch kräftig abgestraft und ist aus dem Bundestag geflogen.Ja das stimme ich mit Ihnen überein. Ich höre aber auch von Lindner: Wir haben Fehler gemacht !
Und daraus haben wir gelernt. Lindner hat die FDP neu ausgerichtet und in mühseliger Kleinarbeit erneuert.Das ist nicht mehr die FDP von Westerwelle. Darum sollte sie auch eine neue Chance bekommen bei der anstehenden Wahl.M.M.

FDP - gegen eine Transferunion beim Euro?

Da lachen ja die Hühner! Die FDP, die von der Marktwirtschaft und liberalen Werten nur spricht, wenn Gesetze verabschiedet werden, die es erlauben, dass sich mal wieder irgendwelche Besseresser aus der Solidargemeinschaft abseilen oder private Versicherungsunternehmen Gelder einverleiben, die in der Rentenkasse viel besser aufgehoben wären. Wenn aber Banken, die sich verzockt haben, vom Steuerzahler mit Milliardenbeträgen gerettet werden, dann höre ich die FDP nicht vom freien Spiel der Märkte reden. Und die FDP war auch immer mit von der Partei, als höhere und höhere Haftungsrisiken gegenüber dem Euro-System aufgebaut wurden. Glaubt Herr Lindner eigentlich, wir Wähler leiden an Gedächtnisverlust (einige vielleicht schon, anders kann ich mir 9% für diese Gaukler nicht erklären)? Zu den Grünen andererseits sagte ja schon Jutta Ditfurth alles, was zu sagen wäre: FDP mit Fahrrad... .

Beide Nieten

Die Grünen... oh man...
Die FDP... Hilfe...

Beide Parteien sind nicht wählbar.

Die eine zeigt sich vor verbotenen Pflanzen und will uns die Welt erklären.
Die andere kümmert sich nur um die Reichen im Lande, siehe Westerwelle und Mövenpick inkl. Millionenspende.

@um 22:48 von laurisch._karsten

Der Unterschied zwischen den beiden liegt nur darin, das die NPD zu gibt Rechtsradikal zu sein, die AfD sich aber liber immer gerne untern einem Schafsfell versteckt.

@laurisch._karsten 22:48

Dass die letzten Aussagen von Herrn Gauland und die Mail von Frau Weidel völlig daneben sind ist vollkommen klar, da bin ich natürlich Ihrer Meinung. Dennoch muss man sich mit dieser Partei auseinandersetzen. So wenig ich die AfD mag, sie wird sehr sicher in den Bundestag kommen. Mir ist vor allem die Innere Sicherheit wichtig, es ist realistischer, dass sich AfD und FDP und CDU/CSU auf Punkte im Bereich Innere Sicherheit einigen als mit den Grünen. Unabhängig von allem hoffe ich und glaube ich auch, dass eine Koalition mit der AfD nie notwendig wird und es zu Schwarz Gelb kommt.

@Sebastian_M

"Als Alternativen zur GroKo käme meiner Ansicht nach nur noch eine Jamaika Koalition infrage."

Nunja, egal ob Ihrer Ansicht oder nicht. Auch rein rechnerisch sind das laut Umfragen zurzeit die einzigen Möglichkeiten...

Ich finde aber, dass sich die Bezeichnung GroKo überholt hat. Dies impliziert immer eine prozentuale Übermacht und undemokratische Verhältnisse mangels Opposition. Davon kann bei CDU/SPD mitnichten bei z. Zt. 57% gesprochen werden. Das ist eine normale stabile Koalition und nicht größer als Jamaika.

Schulz wird...

Özdemir und Lindner werden ihre Freundschaft in der Opposition wiederentdecken, da bin ich mir ganz sicher.

Und damit Schulz sein Gesicht in der Groko wahren kann, wird er nicht Außenminister und auch nicht Vizekanzler, sondern für ihn wird ein neues Amt geschaffen: er wird Brexit-Minister und kann sich mit Theresa May zanken.

@Spirit of 1492 22:44

Sorry aber es ist das gute Recht der FDP zu sagen, dass man mit der AfD nicht zusammenarbeitet. Warum sollte sich die FDP irgendwelchen AfD Anträgen die vollkommen konträr zum eigenen Wahlprogramm sind anschließen. Verlangen Sie jetzt etwa, dass die FDP die Prioritäten irgendwelcher AfD Wähler höher stellt als der eigenen FDP Wähler? Es ist extrem zu bezweifeln, dass es im Sinne der FDP Anhänger wäre, wenn die Partei irgendwelche Anträge der AfD mitträgt.

... ein hab ich noch

SPD      40% + X
Grüne 10% + X
Rot-Grün - alles andere ist Utopie ;-)

@2017 um 22:21 von OlliH

Sehe ich irgendwo genauso, niemand hat wirkliche Themen an den Mann gebracht, wie was man besser machen wird etc. die reden nur Ungewiss über eine Flüchtlingspolitik und wüten nur über die Türkei, als sei das beides das wichtigste Thema für Deutschland. Wie wäre es sich mal um die maroden Brücken, Straßen und um die Zuständer der Schulen zu kümmern. Dann was man an Erleichterungen für Arbeitende, Familien und andere so vor hat mal zu erklären?

klasse wäre

cdu/linke und gewerkschaft der medienschaffenden

@tettigonia 22:18

Am Wichtigsten ist das Thema Innere Sicherheit und Einwanderung. Rotgrün hat keine Lobbypolitik betrieben? Wer dies glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann, Stichwort Nordstream.
RotGrün bedeutet dauernde Bevormundung gegenüber dem Bürger, Besserwisserei Politik, lasche und katastrophale Sicherheitspolitik. Nein Danke! Die Innovation was die Sicherheitspolitik der Grünen und der SPD und der Linken angeht kennen wir. Darum muss eine Regierungsbeteiligung dieser drei Parteien unter allen Umständen verhindert werden.

Beide können fein reden

Am Ende wird es doch die große Koalition geben. Dafür hängt auch die SPD zu sehr an ihren Pöstchen. Gelb Grün ist das auf der anderen Seite und werden sich sicher gut verstehen.

Von @Magfrag

"Sehe ich anders. Bevor es Jamaika gibt bin ich noch für eine Koalition der CDU/CSU mit der FDP und der AfD."

Sie können sich also vorstellen, dass ausgerechnet die "Merkel muss weg" Fraktion den erneuten Steigbügelhalter für Unsere "Bundesmutti" darstellen möchte? Interessante These.

Allerdings betrachte ich das AFD Parteienkonstrukt als genauso christlich, reaktionär und spießbürgerlich konservativ ausgeprägt, wie vergleichbar das CDU/CSU Programm. Das mögen jetzt vielleicht die AFD Anhänger nicht unbedingt gerne hören wollen: Aber AFD ist das CDU Programm gewürzt mit stramm rechten Ansichten. Der normale Bürger wird durch eine AFD Politik noch extremer ausgebeutet und platt gemacht also das ohnehin schon der Fall ist! Die AFD wird wohl niemals für einen politischen oder gar sozialen Wechsel stehen. Aber gerade die "Wutbürger" wird das wohl kaum interessieren.

Mit

Herrn Lindner wäre ich selbst dann nicht befreundet wenn ich reich wäre und er meine Interessen vertritt.

FDP und Grüne

Der eine fühlt sich wie ein Rennpferd in der Box, der andere ist dafür das man immer Fahrrad fahren sollte. Davon soll man nun beeindruckt sein und die wählen?

Bitte keine weiteren vier Jahre Stillstand.

Deutschland ist durch die GroKo gelähmt. Es werden keine neuen Impulse mehr gesetzt. Das Land befindet sich im kompletten Stillstand. Die Zeche werden folgende Generation bezahlen. Jede neue Koalition ist besser als die alte.

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