Kommentare

Grins!

Wird da etwa ein wenig Planwirtschaft verlangt? Wie in der DDR und so? War aber alles ganz schlimm da - oder doch nicht?
Grins!

Ich fliege

einfach zu wenig.
Das wirkt nicht gerade geschäftsbelebend.
Wenn jetzt auch in ein paar Jahren das Flugbenzin knapp wird. O weh, mir graust es schon.

Sollte der Markt das nicht regeln?

Ist der Autor vielleicht ganz kurz davor zu realisieren, daß die ganz und gar unsozial gewordene Marktwirtschaft ein Schneeballsystem übelster Sorte ist?

Und wieso es zuviele Piloten geben soll, wird wohl sein kleines Geheimnis bleiben.

Na und?

Dann geht Air Berlin halt pleite. Na und? Wo ist das Problem? Fragwürdig ist hier nur, ob man sowas mit einer Bundesbürgschaft absichern muss.

@ marciaroni

dann schauen Sie sich doch mal die seit geraumer Zeit kursierenden Berichte über den "Albtraumjob" Pilot an. Dann werden vielleicht auch Sie dieses Geheimnis ergründen.

Und das es zu viele Airlines gibt ist doch eigentlich auch sehr leicht zu begreifen. Warum wird da wohl jeder Flug zu Schleuderpreisen angeboten und trotzdem sind die Flieger nicht voll? Das kann nicht kostendeckend sein. Mag es Anfangs noch die Motivation gewesen sein sich über den Preis am Markt zu etablieren, denke ich mal ist der Schuss voll nach hinten los gegangen. Denn sobald die Preise etwas anziehen, gehen die Kunden laufen. Siehe Praktiker: 20% auf alles. Zum Schluss haben die Kunden nur noch bei 20% gekauft. Ansonsten war der Laden erst leer, dann Pleite.

Lohnverzicht?

Ich weiss ja nicht, wie es bei den Airlines gehandhabt wird.
Aber in anderen Bereichen richtet sich das Arbeitslosengeld, die Abfindung oder Aehnliches nach dem letztem "Lohnstreifen". Also je mehr da drauf steht, desto mehr kann man bekommen.
In der Regel werden ja Arbeitnehmer zum Lohnverzicht aufgefordert in der Hoffnung, den Betrieb retten zu koennen.
Diese Hoffnung faellt bei Air Berlin ja weg. Also ist es m.E. ganz verstaendlich, dass diese Berufsgruppe sich so Gehalt und viele Privilegien/sonstige Vorteile sichert. Das ist ja schliesslich ihre Verhandlungsmasse gegenueber dem "neuen Arbeitgeber", bzw. dem Fruerentenzahler.
Und die geforderte Ruecksicht auf die anderen Berufsgruppen dieser Firma muessen sie nicht aufbringen. Der Zug fuer diese Arbeitnehmer ist ohnehin abgefahren - mit unbekanntem Ziel.

Aerotelegraph: Leasingfirma lässt Air Berlin fallen!!

Sodele es tur mir leid aber bei Aerotelegraph, bei kleinezeitung.at, bei kurier.at und weiteren Quellen lese ich gerade, dass passiert ist was passieren musste:

die Leasingfirmen lassen Air Berlin fallen und fordern die Jets zurueck weil die Angst haben, ihr Geld nicht mehr zu sehen!!

http://www.aerotelegraph.com/leasingfirma-laesst-offenbar-air-berlin-fallen

Laut einem Medienbericht verlangt die irische Leasingfirma Aercap zehn Airbus A330 so schnell wie möglich von Air Berlin zurück. Das soll der Grund für die Langstreckenstreichungen sein.

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung ist der Grund für den hektischen Langstreckenabbau, dass die Leasingfirma Aercap zehn Airbus A330 von Air Berlin möglichst schnell zurück haben will. Offenbar hat sie Sorgen, dass sie das Geld für die gemieteten Flugzeuge nicht mehr sieht. Von Aercap gab es am Montag keine Stellungnahme zum Thema.

Zu viele Airline in der der Luft?

Wenn es zu viele Airlines gibt, dann funktioniert die Marktwirtschaft wohl doch nicht richtig. Und es ist auch nicht richtig, das Piloten zu einer previligierten Berufsklasse gehören, sie haben sich ihren Verdienst hart erarbeitet, und tragen eine sehr hohe Verantwortung. Nicht die Verdienste der Piloten haben Air Berlin in Bedrängnis gebracht, sondern die Unfähigkeit der bei Air Berlin tätigen, und offensichtlich völlig überbezahlten, weil überschätzten Manager. Den Piloten und allen anderen Mitarbeitern, also den wahren Leistungsträgern der Fluggesellschaft, gilt meine uneingeschränkte Solidarität.

Alles völlig richtig

Bei zu vielen Airlines und zu vielen Jets hört es aber nicht etwa auf: es gibt nämlich auch viel zu viele Flughäfen.

Das und weitere Aspekte führen dazu, dass Fliegen viel zu billig ist, gerade auch bei Langstrecken.

Ein wichtiger dieser "weitere Aspekte": es wird heutzutage - wie schon seit 70 Jahren - keinerlei Kerosinsteuer erhoben. Wer irgendwo hin fliegt zahlt mit dem Ticketpreis als Steuer auf den Kraftstoffverbrauch genau 0,00 Euro, anders als bei jedem anderen privaten oder öffentlichen Verkehrsmittel.

Wie kann das angehen, auch angesichts der Belastungen für Mensch und Umwelt durch die Fliegerei?

Ein Wahlkampfthema ist das wie selbstverständlich auch nicht.

"Ende eines empörenden ..."

Piloten sind privilegiert ... (gegenüber anderen Berufsgruppen). Zumindest wird das gern so dargestellt - worin diese Privilegierung liegen soll ... ??
Letztlich scheinen solcherlei Formulierungen uns alle Bescheidenheit einbläuen zu sollen (natürlich wird so auch bei Hinz und Kunz das ohnehin latente Ressentiment geschürt).
Personaler sind privilegiert, Manager auch aber darum geht es hier ja nicht wirklich, ums Privileg.
Viel mehr geht es um die Bewahrung ganz schlichter Ansprüche an Lohn und Arbeitsbedingungen - wer wollte das nicht, das im beides nicht noch zusammengestrichen wird, vor allem wenn er schon älter ist, oder mitten im Leben steht, Kredite oder Alimente zu bedienen hat etc.. Wie kommt überhaupt einer darauf, uns Wasser zu predigen, in einer Zeit, in der Plastik im Wasser schwimmt und Essig uns den Geschmack verdirbt. Wo ist in Zeiten wie diesen, der der sich traut uns Wein zu predigen.

Ach...

...und wie steht es mit den Gehaltsprivilegien der Manager? Bekommen die weniger als die Piloten? Gedeckelt? Oder nicht nötig, haben nichts mit der Pleite zu tun?
Ein Kommentar wie bestellt vom Versager-Management.

Wenn man bedenkt, dass ein

Wenn man bedenkt, dass ein Pilot bei Air Berlin ca soviel verdient wie ein MdB, ist dieser Kommentar eine Unverschämtheit! Zumindest hat ein Pilot direkt die Verantwortung für mehr als hundert Menschenleben, deren Schicksal er jederzeit auch selbst erleidet. Und das unterscheidet ihn dramatisch vom Politiker! Der findet bisher noch immer eine Möglichkeit sich aus der Verantwortung zu stehlen, ebenso wie Vorstände und Aufsichtsräte. Das allerdings die Piloten als Einzige ihre Gehaltshöhe beibehalten konnten, nicht aber die anderen Angestellten, ist mehr als traurig und zeugt von wenig Solidarität.

So, so ...

Ein privilegierter Beruf? Dann wird es Zeit, diese Privilegien insofern aufzuheben, als dass alle anderen Arbeitnehmer sie ebenso genießen dürfen. Nicht nur bei den Fluggesellschaften!

Wie will man denn genügend

Wie will man denn genügend piloten finden, wenn man nichts bezahlt?
Die extrem teure Ausbildung zahlen diese leute auch selber. Dazu Altersversorgung, loss of Licence, Übergangs Versorgung von 55 bis 64jahre. Rechnet man das mal alles zusammen, ist das traumgehalt keines mehr.
Das die Jungs um ihre Knete kämpfen, kann man ja wohl nicht ernsthaft ablehnen.
Es gibt zu viele airlines?
Wer stellt das fest?
Tatsache ist doch, das fernreisen erst mit dem Preisverfall zugenommen haben.
Sollte der flugmarkt schrumpfen und die kosten fpr tickets wieder den break even erreichen, wird wohl gejammert, dass die tourihochburgen verwaist sind.
Immer wird gejammert.
Mir isses egal. Europa ist schön. Deutschland sowieso. Was muss ich da fliegen? Ich komme überall mit auto oder rad hin.
An solche Urlaube erinnere ich mich auch ohne smartphone-fotos.

Kurze Zusammenfassung:

Eine Billigairline mit unseriösen Geschäftsmodell geht wie erwartet pleite, bekommt anschließend völlig unverdientermassen viel Staatsknete für den Weiterbetrieb dieses Pleiteunternehmen!

Anstatt sich darüber zu freuen, das sie überhaupt noch einen Job haben, werden die sowieso schon abgehobenen Piloten sogar richtig bockig, und streiken einfach!

Was sagt uns das:
Piloten schweben halt immer über den Wolken, und sind daher auch dauerhaft der Realität entrückt!

Ja, Piloten verdienen sehr viel.

Aber es gibt auch Manager, die diesen Verdienst aus irgend einem Grund für akzeptabel hielten.
Vielleicht verdienen die ja mehr als ihnen nach ihren Fähigkeiten zusteht?
Nein, nein, dass kann nicht sein. Schuld haben IMMER die Arbeitnehmer.

@ nie wieder spd um 18:48 Uhr

" Und das unterscheidet ihn dramatisch vom Politiker! "
Aber eine Lösung?!
Eine wüsste ich:
Wenn Politiker mit knapp 14.000 EURO Monat (Diäten und freie Pauschale) Pflichtversicherten oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze (West ca. 6.000 EURO/Monat) und Selbständigen grundsätzlich eine Eigenverantwortung für ihre entsprechende Alterssicherung zugestehen - sind Politiker selber zu unbedarft, da sie sich mangels Eigenverantwortung, eine mathematisch unmögliche Versorgung aus dem Steuerhaushalt zubilligen?
Zwar hat Deutschland weit über zwei Billionen EURO Schulden, aber wenn die v.g. "politische Lösung" für sämtliche Einkunftsbezieher gelten würde - wir könnten so sehr schnell testen wann der Schuldenstand zur endgültigen Erosion führt (führen muss).

@18:39 von Thomas Wohlzufrieden

"Wenn es zu viele Airlines gibt, dann funktioniert die Marktwirtschaft wohl doch nicht richtig."

Warum? Laut Theorie wird es bei einem Überschuss an Anbietern zu Bereinigungsprozessen kommen. Das haben wir mit Air Berlin anscheinend erlebt.

Freier Markt

Air Berlin muss sich am freien Markt durchsetzen. Wenn ihm das nicht gelingt, bleibt nur die Insolvenz und der Wegfall der Lizenzen und Arbeitsplätze. So ist das in einer demokratischen Marktwirtschaft.

@ Tada

Wie in der DDR und so? War aber alles ganz schlimm da - oder doch nicht? Grins!

Schlimm nicht, aber am Ende pleite.

Darstellung: