Kommentare

Es ist nicht besser geworden

weil leider keine Fahrverbote wie beim Dieselskandal drohen.

Sinnvoller ohne Massentierhaltung

Scheinbar wäre Massentierhaltung ohne Einsatz von Antibiotika nicht praktikabel/rentabel. Logische Konsequenz für den Verbraucher kann es eigentlich nur sein, auf sämtliche Produkte (einschließlich Milch und Eier) aus Massentierhaltung zu verzichten. Das ist dann zwar teurer, aber auch gesünder. Von anderen ethischen Vorteilen ganz zu schweigen.

Was soll das schon wieder!

Nichts ist besser geworden?
Wenn das stimmen soll, muß PHOENIX lügen!
Gibt es denn keine Redaktionssitzungen, in denen zumindest die Fakten abgestimmt werden?
Denn:
Gerade bei PHOENIX, wo ja die ARD auch beteiligt ist, von 2011 bis 2016 wurde der Einsatz dieser Mittel von rund 1700 auf rund 700 Tonnen reduziert.
1000 Tonnen keine Veränderung?
Was soll uns ein 'faktenfinder', wenn die Journalisten mit diesen selbst Probleme haben?

Offenlegung

Warum werden solche Untersuchungen nicht regelmäßig gemacht und dann veröffentlicht? Die vielbeschworenen Regulative des Marktes könnten hier einmal sinnvoll genutzt werden. Wessen Fleisch verseucht ist, dessen Ware wird nicht verkauft. An Stelle von Verbraucherschutz wird hier allerdings Produzentenschutz praktiziert.

Gewinne sind wichtiger als die Gesundheit der Bürger

"Offizielles Ziel der Bundesregierung ist es, den Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin und in der Tierhaltung zu reduzieren, um die weitere Ausbreitung von Resistenzen zu vermeiden."

Dieses Ziel mag so benannt worden sein, aber offensichtlich bestand bisher kein Interesse daran, dieses auch zu erreichen. Die Gewinnmaximierung in der Tierindustrie hatte stets Vorrang.

Dabei könnte es so einfach sein: Ein konsequentes Verbot der Massentierhaltung würde nicht nur den massiven Einsatz von Antibiotika unnötig machen, sondern nebenbei auch noch die Nitratbelastung des Grundwassers senken.

Gut durchgaren?

Wer isst schon noch rohes Fleisch? Wer da noch keine Hemmung hat, lebt äußerst gefährlich. Die Keime werden vor dem Garen "dislociert". Und wenn nach Reduzierung der Mittel die Anzahl der Proben nicht zurückgeht, heißt das wohl, dass sich diese Keime in der Welt gut eingerichtet haben.
Der Reduzierung der Menge steht entgegen, dass inzwischen hemmungslos Reserve-Antibiotika an Tiere gegeben werden, die eigentlich als Sicherheitsreserve für die Menschheit gedacht sind.
Sind wir eine Ansammlung von Idioten?

Einiges muss noch hinzukommen

Es muss legal werden kranke Tiere vor Ort mit den vor Ort gegebenen Mitteln zu töten, denn kranke Tiere stecken andere an, was die Behandlung aller Tiere im Gehege mit Antibiotika erst notwendig erscheinen lässt. Kranke Tiere vom Tierarzt behnadeln zu lassen ist unnötig teuer (sie wäre eh auf dem Teller gelandet).

Es müsste überdacht werden, welche Impfungen für Nutztiere sinnvoll und zugelassen werden sollten, bzw. noch entwickelt werden sollten. (Studenten und Doktoranden gibt es genug und dafür öffentliche Gelder auszugeben wäre keine Verschwendung.)

Was nun, rare oder durchgebraten?

Was erwarten wir von einem Fernsehen wie ARD und ZDF? Wer sitzt denn dort in den Aufsichtsräten? Was ist Herr Flath für ein Medien Experte, um beratend eingreifen zu können?
Es wird vom Durchbraten des Fleisches gesprochen, um die Keime abzutöten. In der Küchenschlacht beim ZDF überbieten sich die Starköche mit Fleisch im "rare und medium rare" Zustand.

vielleicht hilft ein Chlorbad,

oder ein Software Update?

Stimmt, nichts ist besser geworden

@Bernd39:
Entscheidend ist doch nicht die Menge der eingesetzten Mittel, sondern die Frage, wieviel davon beim Verbraucher ankommt. Und wenn ich lese "Behörden haben die Keime in fast jeder zweiten Probe gefunden." kann ich nur feststellen: Stimmt, nichts ist besser geworden.

@Was soll das schon wieder! 12:46 von Bernd39

Das frage ich mich auch. Aber bei Ihrem Kommentar.
Was hat bitte schön die Reduzierung von 1000 Tonnen, selbst wenn sie denn stimmt,
mit dem weiterhin vorhandenen gesundheitsgefährdenden
Eintrag in der Nahrungskette zu tun?

Ich denke, viele haben heute Probleme mit der Wissenschaft
in den Zeiten des 'Schwarz-Weiss-Denkens.
Das liegt aber nicht an PHOENIX. Und auch nicht am 'faktenfinder'.

Solange sich das

Solange sich das Wahlverhalten in D nicht ändert, bleibt das so.
Bei den hiesigen führenden Politikern geht Wirtschaft und Finanz weit vor Bürgerwohl.
Wer das anders sieht belügt sich selbst.

Weshalb darf man plötzlich keine offenbaren:

Zusammenhänge;Kausalitäten U. Kosequenzen mehr veröffentlichen?
Aber man nimmt hin das die Hälfte der Bevölkerung Träger Multiresistenzen sind u. ungeprüft auf Besuch ins Krankenhaus rennt. Aber Händehygiene. Fragt doch mal die Holländer oder die alten Venizianer wie die sich vor Pest usw. von den Handelsschiffen geschützt haben. Ich versteh es nicht auch nicht im öffentl. rechtichen die noch am Besten berichten aber dann die Deutlichkeit hier nicht zulassen wollen immer wieder u. wieder u. das viele Jahre u. Jahrzehnte nicht!!!!!!!!!!!!!!!!

Weg mit den Antibiotika und der qualvollen Tierhaltung

"Offizielles Ziel der Bundesregierung ist es, den Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin und in der Tierhaltung zu reduzieren, um die weitere Ausbreitung von Resistenzen zu vermeiden."
.
Keime, die resistent gegen Antibiotika sind, sind schon lange ein Problem. Das prophylaktische Verabreichen von Antibiotika in der Tierzucht könnte man quasi über Nacht verbieten. Dieser Regierung fehlt einfach der Mut zu solchen Schritten.
Auch könnte man generell die Qualität der Tierzucht erhöhen. Würde man mit Menschen so umgehen wie mit Nutztieren, wäre man schon längst im Gefängnis. Aber das würde natürlich den Preis des Schnitzels erhöhen und da hört in Deutschland bekanntlich der Spaß auf. Schnitzel und Autos - in diesem Bereich ist vernünftige Politik einfach nicht möglich.

Das Symbol und wichtigste Kritikpunkte an TTIP,

dem Freihandelsabkommen mit der USA, war das Chlorhuhn. Die USA sind da wesentlich strenger und effektiver, da wird u.a. Schlachtgeflügel zur Desinfektion mit Chlordioxid begast. Gesundheitliche Gefahren sind nicht bekannt. Dagegen sind Vergiftungen europäischer Geflügelbestände z.B. durch Salmonellen nicht selten.
Wer schützt jetzt eigentlich die Gesundheit der Menschen besser - die USA oder die EU?!

Wie oft werden denn noch solche Meldungen folgen: "Hähnchen- und Putenfleisch ist immer noch mit antibiotikaresistenten Keimen belastet."

Bis zum nächsten Lebensmittelskandal, Eier, Wein, Fleisch, Nudeln, Fertiggerichte ... .

Ist wenigstens das Bier noch rein oder ist da auch schon Hopfen und Malz verloren?

Immer noch Antibiotika-resistente Keime im Geflügelfleisch!

Das wird auch so bleiben, solange es die Massentierhaltung gibt!
Da der deutsche Verbraucher gerne billig statt gut isst, trägt er mit seinem Essverhalten auch Verantwortung für diese resistenten Keime.
Er sollte sich umbesinnen, und dieses minderwertige Fleisch im Regal liegen lassen.
Die Politik wird es nicht für ihn tun, denn die denkt nur an Wachstum und Profit.
Also Finger weg von Hähnchen und Co,
Denn immer mehr vom Gleichen kann tödlich sein

@14:09 von Pummi

"Da der deutsche Verbraucher gerne billig statt gut isst, trägt er mit seinem Essverhalten auch Verantwortung für diese resistenten Keime."

Wo finde ich die Studie dazu und wer hat diese für wen ausgelegt?

Ich nenne so was fake News.

Es ist immer noch so das der GESETZGEBER die Regeln vorgibt und nicht der Verbraucher der hierzu nicht befragt wurde und Befragungen wird es in D nicht geben.
Wie wurde der Deutsche Bürger noch von unseren Politikern die jetzt wieder zur Wahl stehen betitelt?
Unmündiger Bürger?
Also bitte hören sie mit solchen Sprüchen auf.

Wählt weiter CSU,

und die Verhältnisse in der Landwirtschaft werden sich nicht ändern. Nicht nur, daß durch Medikamentenmißbrauch, und nichts anderes ist die massenhafte Ausbringung von Antibiotika, die Gesundheit der Menschen massiv bedroht wird, durch die exportorientierte industrielle Landwirtschaft, die CDU/CSU betreiben, wird Flora und Fauna geschädigt. Insektensterben, Vogelsterben, Höfesterben, Tierzüchtung, die an Frankenstein erinnert, Bodenverdichtung, Erosion, Grundwasservereuchung, daß sind die Folgen der Billigpreislandwirtschaftspolitik.

Und sollte es dazu kommen, daß Antibiotika nicht mehr beim Menschen wirken, dann Gnade uns Gott. Die Sterblichkeit wird massivst ansteigen. Operationen, die häufig mit Infektionen einhergehen, werden tödlich verlaufen. Wenn schon immer wieder vor schmutzigen Bomben gewarnt wird, dann sollte man auch vor dieser Politik warnen. Die Konsequenz für den Menschen wäre dieselbe.

Antibiotika-resistente Keime im Geflügelfleisch

Es ist ja nicht nur das Fleisch verseucht. Was ist mit den Fäkalien der Fleischfabriken, die enthalten die Keime doch ebenso. Klärwerke und ich meine wirkliche Klärwerke, die nurnur Abwässer in Trinkwasserqaulität verlassen dürfen. Alle restlichen Bestandteile müssen ebenfalls gereinigt werden.
Doch zur Zeit wird der Wildpinkler härter bestraft, als die Umweltvergifter aus der Fleischindustrie,

Spitze des Eisberges u. das schon seit Jahrzehnten.

Und warum kam das hier nicht durch??????

Fragt doch mal die Holländer oder vor der Wahl warum 3-4 mal soviel Menschen wie im Straßenverkehr sterben nur weil man mehr verdienen kann wenn man Ärmchen u. Beinchen scheibchenweise amputieren darf höchst legal bzw. mit der vorsätzlichen Unfähigkeit aller Beteiligten.
Letztes Jahr gab es nur ein paar wenige Fälle in NL u. nur 1 oder 2 Tote. Während gewollt mind. 15-45 Tausend hier vor unserer Nase sterben pro Jahr aber nur im Schnitt 1 pro Jahr an Terroristen?
Empörend was sich da unbemerkt mutwillig vor unser aller Augen abspielt. Ob Diesel ;Banken;Kranke;Sozialkassen;Fachkräfte;Keime;Alersarmmut ;Einbruch ;klauen ................. es ist immer dasselbe Muster u. das ist durch u. durch korrupt ;ineffizient u. von der Masse doch finanziert!Und alle wählen dieselben unfähigen Versager immer wieder!

Der Bericht könnte aus 1970 stammen

Schon in den 70er Jahren wurde genau das Gleiche bemängelt. Und was ist geschehen. Nichts. Die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle durch Geflügel sind einerseits nicht mal genau bekannt und andererseits was man weiß wird nicht bekannt gegeben. Die Massentierhaltung in dieser extremen Form macht der Einsatz von Antibiotika einerseits unbedingt notwendig andererseits ist sie die Ursache des Hauptübels. Entweder keine extreme Massentierhaltung mehr oder Chlorhühner. Da Hühnerfleisch extrem billig ist, sind die niedrigere Einkommensschichten am stärksten betroffen, da sie sich auch nicht informieren. Zumindest sollte ein grosser Hinweis auf der Hühnerpackung kommen
ACHTUNG VERZEHR IST SCHÄDLICH.

14:22 von Emil66

Was Pummi schreibt, dafür braucht man keine Studie, das kann man sich aber selbst ausrechnen und ist auch altbekannt. Der Ausdruck Fake News ist hier fehl am Platz.

Der Verbraucher ist verantwortlich dafür, was er isst - oder lassen Sie den Gesetzgeber bestimmen, was Sie einkaufen dürfen? Das Verhalten, wenig Geld für Lebensmittel auszugeben, ist relativ natürlich, Wettbewerb ist schließlich Bestandteil unseres normalen Lebens. Dabei verliert man aber nur zu leicht den Blick auf die Qualität. Dass billige Lebensmittel nichtunter optimalen Bedingungen produziert werden können, muss auch nicht erläutert werden.

Der Gesetzgeber wird hier nur Mindeststandards festlegen. Es ist sicherlich eine Diskussion wert, wie hoch diese Werte sein dürfen. Die aber müssen dann aber eingehalten werden und nicht in betrügerischer Absicht (sh. Fibronil) unterschritten werden.

Wenn jemand nur nach dem Gesetzgeber ruft, macht sich selber unmündig.

@12:32 von Dubemulo

Das Problem ist, dass sich ohne Massentierhaltung die Menge an Fleisch, Milch und Eiern, die in Deutschland verzehrt wird, nicht herstellen lässt. Das einzige, was da hilft, ist den Konsum dieser Produkte zu reduzieren. Und dazu sind die meisten Deutschen nicht bereit. Stichwort "Veggie Day".

13:15 von Tada

"Es muss legal werden kranke Tiere vor Ort mit den vor Ort gegebenen Mitteln zu töten, denn kranke Tiere stecken andere an, was die Behandlung aller Tiere im Gehege mit Antibiotika erst notwendig erscheinen lässt." - Das Problem ist vor allem die "vorbeugende" Gabe von Antibiotika. Und was verstehen Sie unter " mit den vor Ort gegebenen Mitteln zu töten"?
.
"Kranke Tiere vom Tierarzt behnadeln zu lassen ist unnötig teuer (sie wäre eh auf dem Teller gelandet)" - Mit dieser Argumentation könnte man auch behaupten: Kranke Menschen vom Arzt behandeln zu lassen ist unnötig teuer (sie wären eh auf dem Friedhof gelandet).

13:34 von Emil66

"Solange sich das Wahlverhalten in D nicht ändert, bleibt das so. Bei den hiesigen führenden Politikern geht Wirtschaft und Finanz weit vor Bürgerwohl. Wer das anders sieht belügt sich selbst." - Nein, da belügen Sie sich selbst. Das Problem ist das von den Fleischessern tonnenweise gewünschte Billigfleisch.

13:10 von Manfred Korte

"Wer isst schon noch rohes Fleisch?" Eine Menge Leute. Wenn Sie einschränken würden auf Geflügel, dann muss man sagen: das kommt aus Versehen immer wieder vor. Als ist der Hinweis, darauf zu achten, angebracht.

Wie kommen Sie auf die Idee, "dass inzwischen hemmungslos Reserve-Antibiotika an Tiere gegeben werden, die eigentlich als Sicherheitsreserve für die Menschheit gedacht sind." ?

Die Antibiotika, die als Sicherheitsreserven gebraucht werden, liegen nicht an Lagerorten, die dem normalen Landwirt zugänglich sind. Es muss also jemand von den entsprechenden Eigentümern (Krankenhäuser) mitspielen. Die sind aber nicht der Landwirtschaft verpflichtet, und damit werden sie auch nicht mitspielen.

Wenn von den Beständen etwas fehlt, sollte sich das bei der nächsten Inventur schnell zeigen.

@Pummi - 14:09

"Er [der Verbraucher] sollte sich umbesinnen, und dieses minderwertige Fleisch im Regal liegen lassen."

Was halten Sie davon, wenn so ein Schund erst gar nicht ins Regal kommt?

Die Arie "Der Verbraucher will es billig" lenkt nämlich davon ab, das diese Preisspirale nach unten primär durch den Wettbewerbswahn der Discounter initiert wird.

Umbesinnen sollte sich die Erzeugerseite und sich endlich von dieser unsäglichen Massentierhaltung verabschieden, damit Fleisch vom spekulativen Schund wieder zu dem wird was es sein soll:

Ein wertvolles Lebensmittel.

13:54 von Neuländer

"Würde man mit Menschen so umgehen wie mit Nutztieren, wäre man schon längst im Gefängnis." - Selbst wenn man mit Haustieren so umgehen würde wie mit Nutztieren hätte man (zurecht!) ein dickes Problem. Aber Sie haben mit Ihrem Kommentar natürlich Recht. Besonders mit den letzten beiden Sätzen.

Tja, die Politiker haben

Tja, die Politiker haben nichts mehr zu sagen, es wird immer offensichtlicher!

@Ein wertvolles Lebensmittel 15:05 von Wanderfalke

Aber nur ohne diese Massentierhaltung.

Ich war kürzlich in der Bretagne, auch dort gibt es Fleisch im Supermarkt,
aber nicht diese absurde Massentierhaltung.
Wenn man nicht gerade das Billigste an Milch, Käse oder Fleisch kauft,
ist der Geschmack nicht mit unserem zu vergleichen.
Fast so wie man das aus seiner Kindheit gewohnt war.

Und viel teurer als bei uns auch nicht.
Es geht also wenn man nicht täglich 'Schrott' zu sich nehmen will.
Fleisch 2x in der Woche ist völlig ausreichend.

Nicht besser geworden? Wie

Nicht besser geworden? Wie auch? Läuft ja alles wie gehabt, an den Hochkonzentrations-Mastbetrieben hat sich nichts geändert, der Antibiotika-Einsatz nimmt daher nicht ab. Abgesehen davon; wenn man die Keime mal hat, sind sie nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Immerhin könnte man verhindern, dass sich noch gefährlichere entwickeln. Aber mit CSU-Landwirtschaftsministern ist das illusorisch.

Man muss das Fleisch noch

Man muss das Fleisch noch zubereiten. Muss ich jetzt wegwerf Schneidbretter haben, weil ja die unvermeidlichen Schnittritzen schwer bis kaum mit herkömmlichen Mitteln "keimfrei" zu kriegen sind? Durchbraten kann ich die Dinger ja nicht. Aber mal ernsthaft jetzt. Diese besagten Bakterien müssen schon in vielen Haushalten sein... auf gut deutsch gesagt... so ein schei...bengleister

@12:46 von Bernd39

>>Was soll das schon wieder!
Nichts ist besser geworden?
Wenn das stimmen soll, muß PHOENIX lügen!
Gibt es denn keine Redaktionssitzungen, in denen zumindest die Fakten abgestimmt werden?
Denn:
Gerade bei PHOENIX, wo ja die ARD auch beteiligt ist, von 2011 bis 2016 wurde der Einsatz dieser Mittel von rund 1700 auf rund 700 Tonnen reduziert.
1000 Tonnen keine Veränderung?
Was soll uns ein 'faktenfinder', wenn die Journalisten mit diesen selbst Probleme haben?<<

Bitte lesen Sie den Artikel nochmals aufmerksam durch, dann wird sich Ihre Kritik am solchen klären.

Nichts Neues aus Deutschland,

und es wird nichts besser. Die Geflügelindustrie wird nichts ändern, CDU/CSU, FDP, SPD werden nichts ändern.
Dergleiche Murks in der Schweineindustrie, Deutschland mutiert zu Export-Europameister im Export und die Kosten und Nebenwirkungen zahlt der deutsche Steuerzahler gleich 2x, mit Geld und seiner Gesundheit.
Auf Arte lief neulich noch ein sehr aufschlussreicher Beitrag, schaut ihn an: "Armes Schwein - Fettes Geschäft".

An dieser Stelle möchte ich Hr. Seehofer (CSU) nochmal danken (Ironie)

MfG

@Stefan T "@Tada ist ist unmenschlich"

Tierwohlvorkämpfer sind in dieser Sache die falschen Berater, will man das Problem der Multiresistenten Keime lösen.
Krankes Geflügel muß wie Tada richtig sagt aussortiert werden, um dann im Nebenraum mit dem Beil schmerzlos von seinem Leiden erlöst zu werden. Ein Kilogramm Hähnchen erlöst für den Landwirt zwischen 10-50 ct. Ist selektiver Antibiotikaeinsatz notwendig ist man sofort in den roten Zahlen. So bleibt nur der Pauschaleinsatz der wiederum die Resistenzproblematik mit sich bringt.
Der Vergleich mit Menschen ist in sofern nicht richtig, da diese in Deutschland derzeit nicht in die Nahrungskette gelangen.

@Bernd39

""Wenn das stimmen soll, muß PHOENIX lügen! Gerade bei PHOENIX, wo ja die ARD auch beteiligt ist, von 2011 bis 2016 wurde der Einsatz dieser Mittel von rund 1700 auf rund 700 Tonnen reduziert.""

Im Beitrag wird klar genannt das die Reduzierung der Menge vorwiegend darauf zurückzuführen ist, dass jetzt deutlich wirksamere und eigentlich für den Menschen gedachte Medikamente in der Massentierhaltung eingesetzt werden.

Bei der Pferdezucht darf man auch solche für Menschen gedachte Medikamente einsetzten, jedoch dürfen diese Pferde dann nicht mehr in der Wurst landen und müssen im Todesfall entsorgt werden.

Diese Regelung Konsequent auf die erwischten Massentierhaltungs Betriebe umsetzten und über Nacht hat sich das Problem erledigt.

Geltendes Recht konsequent und flächendeckend umsetzten!

Grüne

Auch wenn ich sonst nichts von den Grünen halte, diesmal haben diese aber mal ausnahmsweise Recht? Lebensmittel müssen gesundheitsunbedenklich sein.

Chlorbad würde helfen

Meines Wissens kommen die Keime während des Schlachtprozesses auf die Schlachtkörper. Da kann sich der Landwirt noch so anstrengen - das BVL meldet heute, dass der Antibiotika-Einsatz in der Nutztierhaltung weiter zurückgegangen ist - wenn im Schlachthof nichts geändert wird, ändert sich auch an der Keimbelastung nichts. Ein Chlorbad würde da Abhilfe schaffen. Vor Jahren schon urteilte das BfR, dass es keinen Grund gäbe, dem deutschen Verbraucher diese Sicherheitsmaßnahme vorzuenthalten.

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