Kommentare

Umweltzerstörung für den E-Autowahn

Auch die Lithiumgewinnung ist Umweltzerstörung. Die möglichen Folgen der Zerstörung der Salzseen für Autobatterien trägt auch nicht gerade zu einer guten Ökobilanz der E-Autos bei. Forschen in alle Richtungen der Antriebstechnik sind angesagt.
Dezentralisierung der Konzerne wäre ein richtiger Schritt für eine bessere Luft in den Großstädten. Mit der heutigen Technik wäre dies möglich. Auch die Lagerhaltung auf der Straße (Logistik) trägt viel zur Luftverschmutzung bei.
Güter gehören auf die Bahn.
Bitte keine Umweltzerstörung in Bolivien für unsere selbstgemachten Probleme.

Ein Auto drumrum

"Nicht nur Rohstofflieferant zu sein, sondern selbst weiterzuverarbeiten..."
Schön, dass die TS mal dazu berichtet. Schon zu Beginn des E-Mobil-Hype hat Bolivien klar erklärt, dass sie gerne Lithium exportieren werden, mit einem Auto drumrum.
Und das ist auch gut. Ansonsten gäbe es in dem Land nur Ausbeutung und Umweltverschmutzung.

Zu ergänzen wäre...

dass die linke Regierung unter Eva Morales bereits die Gasförderung verstaatlicht hat, was die Ausgaben für Bildung, Gesundheit usw. im Staatshaushalt deutlich erhöht hat. Insgesamt sind dadurch die Möglichkeiten, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung voranzutreiben, gestiegen.

Und warum eine Regierung, die bereits hunderte von NGOs aus dem Land geworfen hat, die sich nicht in den nationalen Entwicklungsplan einbringen wollten, die eigenen Verträge brechen soll, ist mir schleierhaft.

Es sei denn, es käme ein neoliberaler Putschpräsident wie Temer in Brasilien an die Macht. Der hat bereits große Flächen des Regenwaldes zur Abholzung freigegeben.

Kurzer Traum

Wenn der flüssig Akku kommt ?Oder die Brennstoffzelle funktioniert ?Oder.....
Ungelegte Eier sind mal wichtiger wie Themen wie stärkste Oppositionspartei ist Vorsitzender der .. Google Epoche Time

@Oktober17

Ja . Morales ist ein Segen fuers Land. Nicht an Reichtum, sondern an den Menschen interessiert. Da muss man genau hinsehen . Das passt sicher bestimmten Leuten gar nicht. Morales hat absolut recht keine auslaendischen Mehrheiten zuzulassen. Bleibt zu hoffen dass das gut geht. Ich wuensche es den wunderbaren Menschen dort.

Mittelfristig werden eher

Mittelfristig werden eher Brennstoffzellen und nicht Lithiumionenakkus in Fahrzeuge eingebaut werden.

Der Reichtum aus dem Salz Wie

Der Reichtum aus dem Salz
Wie immer beginnt jetzt früher oder später(Regime Change) der Verteilungskampf von Fleißig nach Reich! Da stellen sich vermehrt Fragen nach dem, was der nächsten Generationen an Schulden, Umweltzerstörung oder Lebensqualität durch jetziges Handeln der Reichen überlassen wird.

@Klörf 11:16

“So schnell wird aus Umweltschutz Umweltzerstörung. Da braucht es nicht viel dazu: nur etwas Profitgier einiger weniger...“

Nöö, das sind schon eine ganze Menge. Oder wer kann seinen Arbeitsweg schon mit dem Fahrrad zurücklegen? Und ÖPNV gibt es ja nun auch nicht gerade Flächendeckend... und ich habe zuerst an das Hochtechnologie Land Deutschland mit guter Infrastruktur gedacht... Ich sinniere gleich noch ein bisschen über Portugal und Tschechien.

Kurzum: Den Anspruch an das Lithium erheben also viele Menschen, die ein umweltbewusstes E-Fahrzeug fahren wollen. Vielleicht gibt es in 200 Jahren eine neue Technologie, man wird sehen

@11:19 von Werner40

"Mittelfristig werden eher Brennstoffzellen und nicht Lithiumionenakkus in Fahrzeuge eingebaut werden."

Morales muss sich beeilen, wenn er sein Lithium noch vermarkten möchte. Die Brennstoffzelle ist wesentlich komplexer als ein einfacher Lithiumakku und braucht daher noch etwas Entwicklungszeit (Der Mercedes GLC F-Cell kommt Ende 2017 als erstes Serienfahrzeug auf den Markt). Der Akku scheint für kleine Elektrogeräte gut, für Auto aber allenfalls als eine Brückentechnologie geeignet zu sein. Größere Investitionen in der Salzwüste wie etwa eine Giga-Factory von Elon Musk werden sich nicht mehr rechnen.

11:33, Erfahrungsträger

>>Wie immer beginnt jetzt früher oder später(Regime Change) der Verteilungskampf von Fleißig nach Reich!<<

Bolivien ist ein Land mit hohem Wirtschaftswachstum und einer stabilen sozialistischen Regierung. Das Lithium wird zum Weltmarktpreis verkauft. Es wird nicht von fleißig nach reich umverteilt. Evo Morales ist unschlagbar populär. Ich kenne kaum ein Land, das weiter von einem "Regime Change" entfernt wäre.

Viele schütten schon wieder das Kind

mit dem Bade aus.
Gehen wir doch mal davon aus, dass das E-Auto auch nur eine Zwischenlösung ist, die nicht so lange hält wie der Verbrennungsmotor. Egal, wie die Öko-Bilanz ausfällt, hier gibt es ja nur grobe Rechnungen, das E-Auto hält die Abgase von den Ballungszentren fern und ermöglicht, die unerwünschten Nebenwirkungen zu zentralisieren. Und Lithium kann man rückgewinnen.

Luft und Liebe

Die Salzebene zu nutzen scheint sinnvoll zu sein. Wir müssen unsere nachhaltige Energiegewinnung nutzbar machen und dazu gehört Speichertechnologie. Lithiumbasiert geht das schon heute. Die Zellen lassen sich gut recyceln und selbst wenn die Technik eine billigere Alternative bekommt, bleiben genug Anwendungen übrig.
Brennstoffzellen sind übrigens nicht das Problem. Speichertechnik, Infrastruktur und Sicherheit sind schwieriger zu lösen. Lieber einen Teil Salzwüste wegbaggern als Ölsand fördern. Oder Totalverzicht, wem das unerträglich ist..

9 Millionen Tonnen für 13.000

9 Millionen Tonnen für 13.000 € pro Tonne ergibt ca 117 Milliarden Euro. Das scheint mir auch für Bolivien eine recht übersichtliche Summe zu sein, die bestimmt nicht ausreicht um Wohlstand für alle daraus abzuleiten. Und die Kosten müssen davon noch abgezogen werden. Reich werden auch in Bolivien nur ein paar Einzelne. Das ist genauso wie im Rest der Welt.

m 11:51 von

m 11:51 von AbseitsDesMains...:
"
(Der Mercedes GLC F-Cell kommt Ende 2017 als erstes Serienfahrzeug auf den Markt)"

*hust* - Das ist doch nicht das erste Serienfahrzeug mit einer
Brennstoffzelle.

Schon mal gesehen,was vor Jahren aus Japan kam?
Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellen - & damit meine ich keine Busse.

Der Mercedes GLC F-Cell ist zudem ein Plug-in-Hybrid - neben einer Brennstoffzelle auch ein Lithium-Ionen-Akku verbaut.
Zumal Akkutechnologie so oder so auch zukunfsfähig ist - als Zwischenspeicher.

"Morales muss sich beeilen, wenn er sein Lithium noch vermarkten möchte. " - Scherzkeks.
Während die Mobilität in Asien elektrifiziert sein wird,wird man in DE noch immer mit "sauberen Dieseln" durch die Gegend fahren...& dementsprechend Nachholbedarf haben...

12:45, Unter_Lemmingen

>>@fathaland slim
Man sollte hoffen, das Morales Bodenhaftung bewahrt.

Die hatte man in Venezuela verloren.

Und das man zeitig dahin kommt, auch andere Produkte für den Weltmarkt tauglich zu machen.<<

Die Voraussetzungen in Venezuela waren ganz andere als in Bolivien. Venezuela war bereits ein gescheiterter Staat, als Chavez übernahm, mit einer der höchsten Kriminalitätsraten der Welt. Eine nachhaltige Entwicklung, wie sie in Bolivien seit geraumer Zeit stattfindet, gab es dort nie.

Außerdem war Hugo Chavez leider nicht das hellste Licht unter der Sonne, und sein Nachfolger ist es erst recht nicht.

Das E-Auto

wird nicht die Oberhand gewinnen, die Zukunft wird auch große Teile mit Brennstoffzelle und Gas haben.
Jeder weis das die Rohstoffe für E-Autos Weltweit nicht reichen werden, also ist Gas die Beste Alternative.
Tankstellen Netz haben wir im Land, muss also nur auf Gas umgestellt werden.
Somit entfallen die extrem Kosten für die Umrüstung auf Millionen Stromtankstellen und Steckdosen für die auch noch neue Leitungen gezogen werden müssen.

Gruß

Ökostrom und nachhaltige Energie

Was z. B. die Grünen und die anderen Parteien propagieren, nämlich Ökostrom und E-Autos, ist eine Lüge.
Allein der Abbau, der Rohstoffe, die dafür benötigt werden, führt zu einer nachhaltigen Zerstörung unserer Umwelt. Vielleicht noch schlimmer, als das jetzige Problem.
Die Herstellung verschwendet nachhaltig Energie und verbraucht und verschmutzt Trinkwasser, zerstört die Umwelt. Aber was soll es, die Rohstoffen werden weit weg abgebaut und wen interessieren ein paar Millionen Menschen.

11:57 von fathaland

11:57 von fathaland slim
"Bolivien ist ein Land mit hohem Wirtschaftswachstum und einer stabilen sozialistischen Regierung."
Richtig, das ist der Ist Zustand und möge er vorbildlich als KKV erhalten bleiben.
Da fällt einem eine Wahlkampf Rede des jetzigen US Präsidenten ein. Dort hatte er Regime Change in einer Kosten Nutzen Analyse als negativen Cashflow bewertet und zukünftig das Geschäftsmodell als Opportun beworben.

Lithium recycling? Eben nicht!

Hier steht mehrfach das man Lithium sehr gut rückgewinnen kann. Ja eben nicht! Man forscht aktuell noch daran. Lithium wird aktuell aus gar keinem Akku gewonnen.
Die Akku Technik ist aktuell nicht ökologisch! Akkus in e-Autos halten bei weitem nicht so lang wie gern behauptet wird. Zumindest nicht im Auto. Die Akkus aus den BWM elektro 3'ern landen aktuell reihenweise mit nur 3 Jahren alter in Batteriespeichern. Das ist noch ok, aber würde es mehr Autos geben könnte man gar nicht so viele Stromspeicher bauen.
E-Autos sind mit der aktuellen Technik nur unwesentlich besser als Verbrenner. Das aber auch nur rechnerisch bei km Leistungen die sie eher nie erreichen werden. Denn Restwert des Autos und Akku Preise sorgen dafür das ein Akku Tausch schnell unrentabel wird und damit das Auto weit vor den 200-250t km entsorgt wird, die es aber fahren muss um besser zu sein als ein Verbrenner.

@fathaland:ihre antwort ist gut aber inkomplett - evo top

>>Wie immer beginnt jetzt früher oder später(Regime Change) der Verteilungskampf von Fleißig nach Reich!<<
Ihre Antwort:"Bolivien ist ein Land mit hohem Wirtschaftswachstum und einer stabilen sozialistischen Regierung. Das Lithium wird zum Weltmarktpreis verkauft. Es wird nicht von fleißig nach reich umverteilt. Evo Morales ist unschlagbar populär. Ich kenne kaum ein Land, das weiter von einem "Regime Change" entfernt wäre"
Sie haben mal wieder im Prinzip recht,können aber ohne vor Ort gewesen zu sein halt auch nicht alles wissen.

Fakt ist,daß schon einige Firmen/Ingenieure,die Evo unterstützen wollten mit KnowHow,seltsame Unfälle und mehr erlitten haben.
In Bolivien spürt man den allgemeinen Aufschwung und den Zusammenhalt,da Alle die wollen,mitgenommen werden.Bescheiden,aber positiv.

Das paßt den Üblichen allerdings gar nicht.
Und die schlafen nie.
Siehe Venezuela,Brasilien(Chile)etc.
Da reichen die Zeichen hier nicht,man muß sich informieren wollen,dann kann man auch was wissen.

14:48, Struwwelpeter

>>Was z. B. die Grünen und die anderen Parteien propagieren, nämlich Ökostrom und E-Autos, ist eine Lüge.
Allein der Abbau, der Rohstoffe, die dafür benötigt werden, führt zu einer nachhaltigen Zerstörung unserer Umwelt<<

Sie würden Erdöl nicht als Rohstoff, dessen Abbau und Verbrauch die Umwelt nachhaltig zerstört, bezeichnen?

15:02, Erfahrungsträger

>>11:57 von fathaland slim
"Bolivien ist ein Land mit hohem Wirtschaftswachstum und einer stabilen sozialistischen Regierung."
Richtig, das ist der Ist Zustand und möge er vorbildlich als KKV erhalten bleiben.
Da fällt einem eine Wahlkampf Rede des jetzigen US Präsidenten ein. Dort hatte er Regime Change in einer Kosten Nutzen Analyse als negativen Cashflow bewertet und zukünftig das Geschäftsmodell als Opportun beworben.<<

Welches Geschäftsmodell?

Bolivien ist seit Morales noch nie "Regime Change Kandidat" gewesen. Daß die USA in Lateinamerika ihnen nicht genehme Regierungen wegputschen ließen, kam zu Zeiten des Kalten Krieges vor.

Herrn Trump glaube ich kein Wort. Egal was er sagt.

14:48 von Struwwelpeter

Teilweise stimme ich ihnen zu - dieser e-Hype ist erstmal eine Lüge - weil immer behauptet wird der Elektroantrieb sei Emissionsfrei.

Aber es ist nicht per se so, dass Ökostrom oder nachhaltige Energieerzeugung die Umwelt zerstört. Denn auf der anderen Seite müssen Sie ja sehen, dass konventionelle Energieerzeugung ebenfalls die Umwelt zerstört. Man muss es vielmehr so sehen: Energieverbrauch zerstört die Umwelt, Konsum zerstört die Umwelt, 7 Milliarden Verbraucher zerstören die Umwelt. Vor Allem dann, wenn sie glauben, ihr e-Auto sei emissionsfrei und nachhaltig.

Lithium

Gut an dem Rohstoff selber gibt es bestimmt keinen Versorgungsmangel, da man ja überall quasi Salz abbauen könnte, wo es Meer gibt, da muss man vielleicht nicht mal bis nach Bolivien. Das Problem wäre: Diese Akkus mit Strom zu beladen und diesen Strom zu produzieren, der dann auch allen ausreichend sein muss und umweltfreundlich, daran könnte es eventuell happern? Dann ist das auch noch allgemein eine Kostenfrage, ob sich das jeder Mann auch leisten werden wird bzw. kann.

15:24, peter graf

>>Fakt ist,daß schon einige Firmen/Ingenieure,die Evo unterstützen wollten mit KnowHow,seltsame Unfälle und mehr erlitten haben.
In Bolivien spürt man den allgemeinen Aufschwung und den Zusammenhalt,da Alle die wollen,mitgenommen werden.Bescheiden,aber positiv.

Das paßt den Üblichen allerdings gar nicht.
Und die schlafen nie.
Siehe Venezuela,Brasilien(Chile)etc.
Da reichen die Zeichen hier nicht,man muß sich informieren wollen,dann kann man auch was wissen.<<

Die Informationen, die Ihr Raunen bestätigen, findet man beim Kopp-Verlag.

Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Weswegen setzen Sie Chile in Klammern hinter Brasilien? Weil das, was da passierte, mit dem, was in Brasilien und Venezuela passiert, nichts zu tun hat?

Gegenrede

@Leberkas: Die Bahn hat gar nicht genügend Kapazitäten, um mehr Güter zu befördern. An der Sperrung der Rheintalbahn hat man gesehen, dass überhaupt keine Ausweichrouten zu Verfügung stehen.

@Oktober2017: mit der jetzigen kommunistischen Regierung möchte kein ausländischer Investor Verträge machen. Die Rechtsunsicherheit ist einfach zu groß.

@Unter_Lemmingen: die kommunistische Regierung ist nicht am Profit der Aktionäre orientiert, sondern an der Unterbringung ihrer Parteibonzen in einem Wirtschaftsunternehmen (zu üppigen Gehälter). Darum sind auch schon mehrere potentiellen Investoren abgesprungen.

15:54, BigShrimp

Gegengegenrede:

Die Evo Morales-Regierung ist nicht kommunistisch, sondern sozialistisch.

Sie ist der Garant für eine verlässliche, stabile, nachhaltige Entwicklung des Landes. Es gibt keine Parteibonzen, die in die eigene Tasche wirtschaften. Natürlich wird es Korruption geben, aber kein Vergleich zu beispielsweise Brasilien.

Der Lebensstandard der Bolivianer steigt kontinuierlich. Eine Rarität auf dem Kontinent.

@15.41fs:erfahrungen vor ort brauchen keinen kopp

in bolivien hat das "buen vivir" verfassungsrang.
das heißt,nicht das turbokapitalistische,sondern das mithemen zu guten zuständen möglichst vieler.
ich war lange dort.
auch die negativen dinge habe ich erlebt.
wenn sie glauben,daß dinge,die Sie/ich der vergangenheit zuordnen(chile),vorüber wären,irren sie.
brasilien erlebt gerade einen von aussen und innen gesteuerten flashback ins schlimme-ebensolches in argentinien,wo,da haben sie recht, die kirchnerin leider auch nicht cleverer als chavez war.leider.
wenn sie aber glauben,evo und bolivien wäre nicht ebenso gefährdet,irren Sie.
möglicherweise kommen die schon als nächstes dran.
warum Sie mich zum "kopp" machen ist mir unerklärlich,ich bereise oft südamerika,kenne mich den bodenschätzen dort und deren ausbeutung aus,ebenso wie mit den natürschätzen und wundern.
sowie deren "ausbeutung" und ausbeutung.
evo versucht sein bestes und viele kritiker(kinderarbeit,etc.)vestehen nicht,wie schwierig das ist in bestehenden verhältnissen.

Darstellung: