Kommentare

Der Klassiker

"Sessions sagte, die "Dreamers" hätten Amerikanern die Arbeit weggenommen."

Wer Xenophobie verschleiern will kommt mit dem Argument: Die nehmen uns die Arbeit weg.

Nur sieht die Wirklichkeit so aus , dass nicht die Ausländer die Fabriken übernommen haben, sondern dass aus den Fabriken Industriebrachen dort geworden sind, wo die Amerikaner höchstpersönlich den Strukturwandel verschlafen haben. Im Rust Belt sind die Arbeitsplätze verschwunden, nicht von Ausländern besetzt.

Das zeigt die erschreckende

Das zeigt die erschreckende Nähe von Trump zu rechtspopulistischen Gruppierungen in (zu) vielen Ländern. Applaus von der afd und ihren Anhängern dürfte ihm sicher sein. Die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft schreitet voran.

Trump macht alles was Obama geschaffen hatte rückgängig

Mit dem Dreamer Programm wurden die Kinder illegaler Einwanderer (Baby´s - -7 Jährige) aus der Sippenhaftung genommen und ihnen eine neue Lebensperspektive gegeben.
Warum sollen die für ihre Eltern haften & büßen.

Trump bekommt gerade durch einen offenen
Brief einer 67 Jährigen Rentnerin kräftig den Kopf gewaschen.

Bravo Mr. President

Mit einem Federstrich erfolgreich ein weiteres Heer von Illegalen geschaffen.

Aus den Dreamern wurden ganz einfach mal Illegale gemacht und schon bald nachdem sie in den Untergrund abgetaucht sind, stehen auch diese Menschen bereit für die Ausbeutung durch skrupellose Geschäftsleute und natürlich all die "legalen" amerikanischen Wohlstandsbürger, die möglichst billig an Haushaltshilfen und Gärtner kommen wollen.

Und hey, es gibt vermutlich bald auch einen Haufen neuer Kleinkrimineller und Dealer, denn von irgendwas muß ein Illegaler ja leben. Und warum sollte man sich an die Gesetze eines Landes halten, das die eigene Existenz kriminalisiert.

Make Amerika Great Again.

Gruß, zopf.

@ 13:41 von Paul Puma (geschloßener Nachbar-thread)

Zitat: "Es ist gut, dass Trump Illegalität nicht legalisiert, wie es Obama tat, wohl aus Angst vor häßlichen Bildern."

Werter user, der Spruch mit der "Angst vor häßlichen Bildern" hat mittlerweile einen langen Bart.

Und er war von Anfang an falsch.

Es mag sein, daß jemand der ebenso emotionslos wie selbstgerecht, vor dem Fernseher sitzt in diesen Fragen in Kategorien wie "häßlichen" und "hübschen" Bildern schwadroniert.

Alle die sich bewußt und verantwortungsvoll mit dem Thema auseinandersetzen erkennen, daß es sich um mehr als häßliche Bilder handelt, nämlich das konkrete Leid von Mitmenschen.

Gruß, zopf.

Verfassungswidrig?

Falls Obamas Erlass, wie Trump gesagt hat, wirklich verfassungswidrig sein sollte, warum hat dann in den vergangenen fünf Jahren niemand dagegen geklagt? Hätte Trump doch machen können, wenn ihm wirklich etwas an seinem Land gelegen hätte ...

17:56 karwandler

""Sessions sagte, die "Dreamers" hätten Amerikanern die Arbeit weggenommen."

Wer Xenophobie verschleiern will kommt mit dem Argument: Die nehmen uns die Arbeit weg."
Ist bei uns genau so.
Die Meisten sind aber zu jung zum Arbeiten, und wenn ein "ungebildete" Ausländer einem die Arbeit wegnehmen kann, sollten die Einheimischen sich mal fragen warum.
Vielleicht sind die Ausländer fleißiger, besser gebildet, oder einfach arbeitswilliger. Oder die Firmen können Dumping-löhne bezahlen weil sie wissen das diese Ausländer weniger Rechte haben.
In alle Fälle ist nicht der Ausländer schuld.

18:04 von Karl Klammer

"Trump macht alles was Obama geschaffen hatte rückgängig"
Naja, in vielen Fällen macht er einfach weiter, wo Obama liegen gelassen hat. Die Deportationszahlen haben unter Obama Rekordwerte erreicht, die Trump noch nicht überboten hat. Und auch für die sich anbahnende Katastrophe in Asien und wer weiss wo sonst noch, hat ebenfalls Obama mit seinem Pivot to Asia mehr als die Grundlage gelegt. Das soll jetzt allerdings keine Trump-Verteidigung sein.

Wie stelle man sich das vor?

Wie stelle man sich das vor? Ich Reise illegal in ein Land, bekomme Kinder und binn dann legal?
Dann brauchen wir keine Staaten mehr, sondern nur noch Regierungsbezirke.
Die Eltern der Härtefall Kinder sind das Problem.
Die vermasseln ihrrn Kindern das Leben.
Man kann sich nicht einfach ein Land aussuchen und dort leben.
Wobei ich jeden aufnehmen würde, der sich für ein Land entscheidet und sich dort einbringen will.
Es gibt auch genug eingeborene Deutsche , die ich lieber woanders sehen würde. Gleichzeitig gibts aber auch "illegale" die bestens hier her passen.
Geben wir den "Illegalen doch die Chance " sich zu erklären.
Will man wirklich zu 100% da sein, wo man ist, sollze das dich kein Problem sein
Dann muss man halt sprache, kultur, etc voll übernommen haben.
Und nicht in einer parallelwelt leben.

Die nehmen uns die Arbeit weg!

Was für Arbeit?

Erntehelfer in Kalifornien, wo ein Großteil der Lebensmittel der USA angebaut werden?

Für die Löhne dort arbeitet kein US-Bürger. Das geht gar nicht, davon kann er nicht leben.

Also sind die Mexikaner Lohndrücker, und wenn sie endlich weg sind, gehen die Löhne rauf, und ganz viele wundervolle Jobs entstehen, von denen man eine Familie ernähren kann?

Was zuerst raufgehen wird, sind die Preise.

Oder glaubt jemand ernsthaft, die Farmer, Händler etc. werden dann die Löhne aus ihrem ererbten Vermögen oder mittels selbstgedruckten Geldes bezahlen?

Aber all das wird sowieso nicht passieren, sondern ganz im Gegenteil. Die Löhne werden weiter sinken, da die Mexikaner dank Trumps Bemühungen noch leichter erpressbar werden.

Abgesehen davon wird sowieso alles bleiben, wie es ist, weil der Kongress die Kooperation verweigern wird. Immerhin möchten die Republikaner bei den Midterm-Elections auch noch ein paar Sitze behalten. Dafür reichen die hartrechten Wähler aber nicht.

Abstammungsprinzip

Ich fände, dass es mal an der Zeit wäre das ius sanguinis (Blutsrecht) und das ius soli (Bodenrecht) zu thematisieren, Pro und Contra, wie wär's TS?

Ich halte ersteres für ein Relikt aus vergangenen Tagen in denen man sich eher über die Zugehörigkeit zu einer Ethnie identifizierte.

Außerdem dachte ich immer das zweiteres in zB. GB, Frankreich und den USA gelte, sodass diese Dreamer bei Geburt automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten. Vielleicht könnte die TS da mal informieren (oder geht es nur um eingewanderte Kinder?)

Der größte Schmarrn bleibt aber die Mär vom Ausländer der Arbeitsplätze wegnimmt oder den billig Produzenten sonstwo auf der Welt.
Arbeitsplätze werden Opfer des technischen Fortschritts und irgendwann wird der Kapitalismus Opfer seiner eigenen Produktivität. Bis der Mensch also aus dem Produktions- und Wertschöpfungsprozess verschwunden ist, sollten wir uns vielleicht philosophisch neu ausrichten oder auf das totale Mäzenatentum vorbereiten.

@Einerer, 18:48

"Wie stelle man sich das vor? Ich Reise illegal in ein Land, bekomme Kinder und binn dann legal?

Es geht im "Dream Act" um bereits geborene Kinder, die zusammen mit ihren Eltern illegal in die USA eingereist sind. Kinder, die in den USA geboren werden, besitzen von Geburt an die US-Staatsbürgerschaft. "Illegale" Eltern werden durch die Geburt eines Kindes in den USA nicht "legal".

Sie haben da völlig falsche Vorstellungen und offensichtlich wenig Kenntnis.

"Geben wir den "Illegalen doch die Chance " sich zu erklären. Dann muss man halt sprache, kultur, etc voll übernommen haben. Und nicht in einer parallelwelt leben.

Die "Dreamer", die in Obamas Programm aufgenommen wurden, haben sich doch eindeutig erklärt. Sie leben nicht in einer Parallelwelt, sondern leisten ihren Beitrag in der US-Gesellschaft.

Ich empfinde Ihren Post als sozusagen "parallel" zum Inhalt des Artikels, den Sie kommentieren.

Und Trumps Entscheidung als kontraproduktiven populistischen Unfug.
As usual …

Liebe TS den Beleg für Sessions Aussage liefert Tim Cook...

höchst persönlich in einem Tweet. Die 250 sind zwar Peanuts aber Sessions Aussage ist somit weder falsch noch Beleglos.

btw an die Adresse von ein paar Mitkommentatoren. Dreamers sind Kinder die im jungen Alter mit ihren Eltern illegal eingereist sind. Wären sie in den Staaten geboren worden wären sie automatisch auch Staatsbürger.

@ 18:53 von Nietzschianer

Werter user, als Dreamer, bezeichnet man Kinder die mit ihren Eltern illegal in die USA einreisten.

In den USA geborene Kinder sind, wie Sie richtig bemerkten, automatisch amerikanische Staatsbürger (Ius soli).
Diese werden dann von den Rechten als sogenannte anchor babys oder anchor kids, diffamiert und den Müttern unterstellt, sie hätten sich nur zum richtigen Zeitpunkt schwängern lassen, um auf dem Boden der USA ein Baby zur Welt zu bringen und damit ein Aufenthaltsrecht zu erwerben.
Das ist aber eine andere Thematik.

Die Dreamer waren illegal, bis ihnen President Obama durch den DACA-Erlass ein auf zwei Jahre befristetes, aber immer wieder verlängerbares, Aufenthalts- und Arbeitsrecht einräumte.

Aus illegalen Kindern sollten so legale, gut ausgebildete amerikanische Staatsbürger werden.

Diese Perspektive wird nun zu nichte gemacht.

Gruß, zopf.

USA bald Indien

Alle vier Jahrer wird neu gewählt, und alle vier Jahre wird immer wieder was anders gemacht. Da man nicht stets alles immer wieder "neu anders" machen kann, gewinnen im Endeffekt (in unserer Form von Mehrheits-Demokratie) stets die, die am öftesten an der Macht sind, und den Status Quo genügend prägen, mit dem man sich nicht mehr traut, etwas anders zu machen. Da der Status Quo zunehmend in einer zunehmenden Ent-Sozialisierung der Geldströme liegt, weiss man, worauf es hinausläuft. Dieser "Sparkurs" des Sozialen kann nur weiter in indische Verhältnisse führen.

American Dream....

...nicht für "Dreamer".
Somit ist unter Trump auch dieser Traum ausgeträumt. America first soll´s richten?

um 18:48 von Einerer

"Wie stelle man sich das vor? Ich Reise illegal in ein Land, bekomme Kinder und binn dann legal?"
Sie sind nicht legal. Ihre Kinder schon.
Das ist seit jeher in den USA so. Alle Personen, die auf Grund der USA geboren werden haben die Staatsbürgerschaft. Ausnahmslos. Sei es im Urlaub, auf Dienstreise oder bei einem längeren Aufenthalt. Oder eben als illegaler. Das gilt sogar in Flugzeugen solange sie sich bei der Geburt über dem Hoheitsgebiet der USA befinden.

Bei den dreamern geht es aber, wie auch im Artikel steht, um die bereits geborenen, minderjährigen Kinder die illegal in die USA "gebracht" werden.

Wer schreit denn da so laut ?

Wer fordert denn so vehement die Ausweisung der Dreamer?

Sind das vielleicht all die Menschen, die auf dem US-Arbeitsmarkt keinen Job gefunden haben?

Weil sie leider schon an der Junior High abgeloost haben, weil sie nicht bereit sind, für kleines Geld einen Knochenjob zu machen, ja nicht mal für einen Job umzuziehen ?

Sind es die Unternehmer die sehr gerne Illegale beschäftigen, weil man die, auf Grund ihrer Erpressbarkeit so schön ausbeuten kann ?

Sind es die Wohlstandsbürger, die keiner legalen US-Bürgerin, keinem US-Bürger den Mindestlahn zahlen wollen, wenn sie sie als Haushaltshilfe und Gärtner beschäftigen ?

Dann muß man laut schreien, denn ohne die Ausländer wäre man ja längst Chef von Microsoft, auch als halber Analphabet, denn wenn die alle legal wären, müßte man sie vernünftig bezahlen.

Gruß, zopf.

wissen sie was:

lasst Trump doch einfach mal alle "illegalen", besser, die, die er so bezeichnet, weil er es nicht besser weiss, von heute auf morgen aus den USA entfernen. folge: die USA fallen krachend wie ein kartenhaus zusammen, das tägliche leben kommt komplett zum stillstand. Trump kann dann ubrigens ja mal in einem seiner hotels die koffer selber schleppen. würde ihn vielleicht erden...

wie wenig an dem mythos "Trump", dem ach so tollen geschäftsmann dran ist, wird mit jedem tag, den er an der regierung ist, deutlicher. ein echter geschäftsmann plant mit weitsicht, vorausschauend. beides kann dieser Trump einfach nicht. bei seinen "geschäften" hatte er mehr oder weniger fähige berater (ein paar krachende pleiten hat er ja immerhin auch hingelegt). im weissen haus dagegen ist die elite der unfähigen versammelt...

Offensichtlich ist das Gesetz

Offensichtlich ist das Gesetz ja damals schon an den politischen Mehrheiten gescheitert, dass Obama es per Dekret durchsetzen musste. Also sollen die jetzt mal nicht so aufschreien, wenn das Dekret wieder rückgängig gemacht wird. Wenn die Amerikaner es angeblich so sehr wollen, dann sollte es ja wohl kein Problem sein, diese Regelung in Gesetzesform zu gießen.

18:48, Einerer

>>Wie stelle man sich das vor? Ich Reise illegal in ein Land, bekomme Kinder und binn dann legal?<<

Nein, nicht Sie, sondern Ihre Kinder.

Das war in den USA immer so.

Ich erkläre es gern noch einmal: die USA haben ein anderes Staatsbürgerschaftsrecht als Deutschland. Wer in den USA geboren wurde, ist automatisch Staatsbürger dieses Landes. Unabhängig vom Status der Eltern.

Das will und kann Trump nicht ändern, denn es würde eine Verfassungsänderung erfordern.

Es geht hier um Kinder, die als Kleinkind in die USA gekommen und mittlerweile erwachsen sind.

re grimm90

"Liebe TS den Beleg für Sessions Aussage liefert Tim Cook..."

Ich kenne keinen Tweet von keinem Tim Cook.

Folglich auch keinen "Beleg für Sessions Aussage".

Also wenn Sie einen liefern können, tun Sie es. Ohne Vorankündigung.

Warum regen sich alle so auf?

Obama hat ein Dekret erlassen weil er das als Präsident konnte.

Er hat quasi bestehende Gesetze ausgehebelt.

Jetzt macht Trump es rückgängig, weil er das als Präsident darf. Und so wie es aussieht ist er sogar näher an den Gesetzen als es Obama war.

Die empörten Aufschreie sehe ich auch kritisch. Ich habe immer wieder das Gefühl das sich manche in Szene setzen wollen und gegen Trump zu sein einfach als selbstverständlich angesehen wird.

18:20, DrBeyer

>>Falls Obamas Erlass, wie Trump gesagt hat, wirklich verfassungswidrig sein sollte, warum hat dann in den vergangenen fünf Jahren niemand dagegen geklagt? Hätte Trump doch machen können, wenn ihm wirklich etwas an seinem Land gelegen hätte ...<<

Man muss zwischen behaupteter und tatsächlicher Verfassungswidrigkeit unterscheiden.

Bei Trumps Verfassungswidrigkeit handelt es sich eindeutig um erstere.

Denn wenn es sich um eine tatsächliche Verfassungswidrigkeit handeln würde, dann hätte damals längst jemand dagegen geklagt.

Hat aber niemand. Mit Sicherheit wegen Aussichtslosigkeit, denn die Republikaner versuchten, alles, was Obama anfasste, zu verhindern. Hätten sie eine Chance gesehen, so hätten sie es getan.

Trump und illegale Einwanderung

Trump will illegale Einwanderung in die USA reduzieren. Dagegen habe ich prinzipiell keinen Einwand.

Es gilt also zu überlegen, wie man das klug und möglichst effizient erreichen kann. Und da versagt Trump völlig, weil ihm außer Mauerbau und Abschiebung nichts Konstruktives zum Thema "Illegale" einfällt.

Jetzt geht er gegen "Dreamer" vor. Gegen Menschen, die als (kleine) Kinder unwissentlich in die USA gekommen, dort zur Schule und auf Universitäten gegangen sind. Von denen die allermeisten hart arbeiten und Steuern zahlen, also einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Das erinnert mich an die unsägliche und dumme Abschiebung der nepalesischen Familie Rana aus Duisburg, die 20(!) Jahre geduldet und unbescholten in D gelebt hat.

Obama wollte mit dem "Dream Act" solchem Abschiebe-Unfug vorbeugen. Aber für Trump ist Obama der "Devil in Disguise".

Zum Glück war es nicht Obama, der die Schriftsprache eingeführt hat. Trump hätte ansonsten längst ein Dekret dagegen erlassen …

20:17, suomalainen

>>wissen sie was:
lasst Trump doch einfach mal alle "illegalen", besser, die, die er so bezeichnet, weil er es nicht besser weiss, von heute auf morgen aus den USA entfernen. folge: die USA fallen krachend wie ein kartenhaus zusammen, das tägliche leben kommt komplett zum stillstand. Trump kann dann ubrigens ja mal in einem seiner hotels die koffer selber schleppen. würde ihn vielleicht erden...<<

Deswegen wird Trump natürlich nicht das größte, tollste, wundervollste Deportationsprogramm der amerikanischen Geschichte starten.

Darum geht es ihm auch gar nicht.

Es geht ihm um die weitere Entrechtung der mehr als elf Millionen Illegalen im Land.

Dann kann man sie nämlich noch besser ausbeuten, und seine sauberen Unternehmerfreunde werden es ihm danken.

@ 20:34 von FreidenkenderGeist

Zitat: " Ich habe immer wieder das Gefühl das sich manche in Szene setzen wollen und gegen Trump zu sein einfach als selbstverständlich angesehen wird."

Gegen die personifizierte Ingnoranz und Unfähigkeit zu sein, ist für gebildete und klar denkende Menschen eben eine Selbstverständlichkeit, das hat mit "in Szene setzen" nichts zu tun.

Gruß, zopf.

20:34, FreidenkenderGeist

>>Obama hat ein Dekret erlassen weil er das als Präsident konnte.

Er hat quasi bestehende Gesetze ausgehebelt.<<

Kein amerikanischer Präsident steht über dem Gesetz, deswegen kann er auch keine bestehenden Gesetze aushebeln.

Herr Trump will das nicht kapieren und wird deswegen immer wieder von den Gerichten zurückgepfiffen.

Was Obama eher selten passierte, weil es das System der Checks and Balances verstanden hatte.

Im Gegensatz zu Herrn Trump.

>>Jetzt macht Trump es rückgängig, weil er das als Präsident darf. Und so wie es aussieht ist er sogar näher an den Gesetzen als es Obama war.<<

Das werden die Gerichte entscheiden.

Ziemlich bald.

@FreidenkenderGeist, 20:34

Die empörten Aufschreie sehe ich auch kritisch. Ich habe immer wieder das Gefühl das sich manche in Szene setzen wollen und gegen Trump zu sein einfach als selbstverständlich angesehen wird.

Nö, für mich ist es nicht selbstverständlich, "gegen Trump" zu sein. Vor ein paar Monaten kannte ich noch nicht mal seinen Namen.
Aber gegen Faschismus, Rassismus und Menschenverachtung zu sein, da haben Sie recht, das war für mich schon immer selbstverständlich. Nicht, um mich in Szene zu setzen. Sondern weil das meinem Charakter entspricht. Und dem vieler anderer hier offenbar auch.

Der Untergang einer Weltmacht

Einmal mehr zeigt sich, dass die Zeiten in denen die USA eine Weltmacht sind zu Ende gehen. Es kommt mir vor wie das letzte Aufbäumen vor dem tiefen Fall. Die USA sind jetzt schon wirtschaftlich am Ende. Staatsverschuldung über 100%. Komisch, dass die Raitingagenturen das nicht mitbekommen. Sind ja aber auch alle aus Amerika. Jetzt wird die Wirtschaft weiter geschwächt indem die billigen Arbeitskräfte aus dem Land gejagt werden. Da bleibt nur zu hoffen, dass der angeschossene Tiger am Ende nicht um sich beißt und eine Atomkrieg anzettelt. Wann wird dieser Präsident endlich wegen Geisteskrankheit abgesetzt? Dass er ein Muster für einen Narzisten ist, ist unstrittig.

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