Kommentare

Zwei Spielverderber!

Den 5 Kleinen muss man zu Gute halten, dass sie versuchten miteinander in den Infight zu gehen, zu diskutieren, politisch zu streiten. Leider wurde jeder Ansatz dazu, von dem Moderatoren-Duo sofort im Keim erstickt. Traurig, ARD. Müsst ihr Politik so fad machen? Warum lasst ihr die Rösser nicht rennen, wenn sie auf der Rennbahn stehen?

Gut und eloquent wirkte auf mich Lindner. Was ich schade finde, denn er steht für die FDP. Und die steht - als potentieller Regierungspartner für Merkel anstelle der SPD - am Ende für Durchregieren der Union. Ohne Widerspruch in der Regierung. Denn was soll eine Partei die wohl nur rund ein Drittel der SPD-Mandate haben wird, in der Regierung schon bewegen können? Am Ende könnte sich die FDP damit zufrieden geben, dass Lobbyisten noch besseren Zugang zu der Regierung bekommen. Was die Union - denken wir an den Verkehrsminister, oder die breite Zufahrt für die Autoindustrie in das Kanzleramt - nicht wirklich stören wird.

Überflüssig

Beim Zuhören dachte ich, dass es besser wäre, wenn wir nur ein Zwei-Parteiensystem wie in den USA haben sollten.

Die kleinen Parteien sollten der Bundesregierung fernbleiben. AFD und FDP haben praktisch kein Programm.

Gutes TV Duell!

Im Gegensatz zu gestern fand ich dieses Duell und Format besser und aufschlussreicher!
Ich hätte mir da auch die CDU und SPD, bzw Fr. Merkel und Hr. Schulz dabei gewünscht.
Da wäre man als Unentschlossener schlauer geworden!

Ein Dank an die Moderatoren die auch resolut durchgegriffen haben und vielleicht sollte man in Zukunft eher auf das Format zurückgreifen als eine "Duell" zwischen 2 Personen.

MfG

Na bitte es geht doch !

Das war viel Konkreter als das Duel von Merkel und Schulz gestern Abend.Die Kandidaten haben mit viel Leidenschaft und Überzeugung ihre Standpunkte vertreten. Das hat mir besser gefallen.

Wesentlich spannender als die

Wesentlich spannender als die “beiden“ Volksparteien. Danke, dass auch die kleinen Parteien sich darstellen können. Bei dieser Anzahl an Politikern ist die Fülle an Themen aber zu groß, alle Themen können nur oberflächlich angegangen werden, so wirkt es hektisch.

Glanzleistung der ARD

Ganze 75 min. hat die ARD den kleinen Parteien eingeräumt.
Es gibt in den öffentl. Rechtlichen Sender hunderte Stunden an Kochsendungen, aber für kleine Parteien nur jeweils 10 min. Redezeit.
Und dann aber sagen der Bürger ist Politikmüde.

"TV-Fünfkampf: Viel Kampf, wenig Konsens "

"Kleinere Differenzen gab es lediglich darüber, ob der Ausbau eher staatlich oder privatwirtschaftlich organisiert werden soll."

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Wer im Kapitalismus beim Ausbau für die Infrastruktur, egal welcher Art und Weise ob Bahn, Bus, Straße, Wasser, Müll, Telefon oder Internet, für eine Privatwirtschaftliche Lösung plädiert muss in meinen Augen auch mit den Konsequenzen leben. Bei einer Privatwirtschaftlichen Lösung steht der Profit immer an erster Stelle. Siehe Karl Marx und das Kapital. Wenn auf dem flachen Land dabei Verluste bei der Telekom, Vodafone und Konsorten eingefahren werden darf sich der "Befürworter" dieser Lösung nicht beschweren wenn das "flache Land" abgehängt ist.

Es wurde mehr diskutiert. Überzeugend war auch das nicht...

Wer dachte, jetzt zu wissen, wer wofür steht... hat der Antworten bekommen die man Ernst nehmen kann?
Ich denke auch das war wohl dosierter PR-Müll.

Guter Beitrag zur Meinungsbildung, aber...

Ich schliesse mich Ihnen "Das weite Meer" an. Die Debatte war gut und diente der Meinungsbildung. Es gibt 48 Parteien, die zur Bundestagswahl zugelassen sind. Zumindest einige hat man davon ausgewählt und in ein Format eingebunden.
Aber: Die Moderation war, wie schon gestern im "Duett der Kanzlerkandidaten", katastrophal. Lasst die Kandidaten doch mal Argumente austauschen, lasst sie doch mal in die Tiefe gehen. Die Menschen in Deutschland wollen das doch wissen. "Nicht alle dürfen zu jedem Thema etwas sagen, das haben wir uns so ausgedacht." So sinngemäß die Moderatorin. Wie doof ist das denn? Die Menschen müssen wissen, welche Alternativen sie haben, worin sich die Parteien unterscheiden. Vielleicht ist die ARD dann ja auch zu öffentlich-rechtlich und gibt sich mit faden Formaten zufrieden.
Mein Fazit: Liebe Wähler*innen! Es gibt 48 Parteien. Sucht Euch doch die Partei aus, die wirklich zu Euch passt und lasst Euch nicht auf Merkel oder Schulz, oder Grün, Rot, Gelb reduzieren.

@21:48 von Sosiehtsaus News

"Die kleinen Parteien sollten der Bundesregierung fernbleiben. AFD und FDP haben praktisch kein Programm."
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Wir können ja auch wieder einen Kaiser einführen mit seinem Kanzler!
Welches Programm haben Sie den Gestern von Fr. Merkel gehört? Alles wichtige wurde nicht angesprochen oder in die Zukunft verschoben.
Heute verschenkt Sie wieder Steuergelder damit die Autoindustrie weiter Ihre fetten Gewinne einfahren kann.

Interessante Debatte

...wenngleich ich es reichlich befremdlich finde, der CSU hier einen Extra-Redner zuzugestehen.

Herr Özdemir und Frau Wagenknecht hatten mMn die interessantesten Argumente. Man hätte das Ganze noch etwas weiterspinnen können, aber die Sendezeit war leider viel zu kurz dafür. Naja, immerhin.

Özdemir und Wagenknecht

Özdemir und Wagenknecht zeigen klares Profil und machen deutlich, wie tragisch es ist, dass die SPD mit Martin Schulz nicht dem Mumm hat, die klar rot-grün-rote Alternative zu skizzieren und anzupacken. Das ist die Tragik des Wahljahres 2017.

Das mit der Rente

ist dringend überarbeitungsbedürftig. Es kann einfach nicht sein, dass jemand, der sein Leben lang vielleicht in Teilzeit oder als Minijobber als Mutter oder in Vollzeit mit Mindestlohn gearbeitet hat, letztlich bei einer Rente unter H4-Niveau landet und dann mit der Grundsicherung auskommen muss genau wie jemand, der in seinem Leben nie auch nur einen Finger gerührt hat. Das kann einfach nicht sein.

Wer darauf keine klare und gerechte Antwort hat, der ist eigentlich unwählbar und wer sich diese Frage noch nicht einmal stellt, eigentlich auch nicht.

Diese pauschale Panikmache vor Flüchtlingen hängt mir ohnehin nur noch zum Hals raus, das ist einfach so niederträchtig für billigen politischen Gewinn, dass ich solchen Politikern noch nichtmal einen Teddybären anvertrauen würde, geschweige denn ein Land.

Eine weitere große Koalition

Eine weitere große Koalition würde für die SPD das politische aus bedeuten, selbst wenn Merkel für mich weniger Glaubwürdigkeit zeigt: soziale Gerechtigkeit ist in ihren Leitlinien genausowenig erkennbar wie eine Politik des Zusammenhalt der Gesellschaft; eine humane Flüchtlingspolitik genauso wenig wie eine Arbeitsmarktpolitik, die einen soliden Mindestlohn und eine Abkehr von der ständigen Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse zum Ziel hat. Unter Merkel und ihrer CDU/csu wird dieses Land nicht weiterkommen. Und Schulz hat nicht genug Mut für rot-grün-rot. Deshalb hängt vieles vom Abschneiden von Grünen und Linken ab. Dafür war das 5er Redeformat gut.

Klasse Diskussionsrunde. Aber wo bleibt die Fairness?

Spannende Runde welche die Unterschiede in den Parteipositionen klar aufgezeigt hat. Gesundes Diskussionsklima mit kompetenten Spitzenkandidaten. Auch dass mehr Kandidaten als Journalisten in der Arena standen ist im Gegensatz zu gestern positiv zu werten, um Erstere geht es schliesslich.

Mir völlig unverständlich bleibt aber weshalb diese Diskussion erstens an einem Wochentag und zweitens noch gleichzeitig mit dem Fussball-Qualispiel von Deutschland stattfindet. Während Merkel vs. Schulz am Sonntagabend zur besten Sendezeit ohne Konkurrenzprogramm zur selben Zeit messen konnten. Und heute bei "Hart aber Fair" bereits wieder nur über gestern gesprochen wird. Das ist nicht korrekt gegenüber den "kleinen" Parteien.

Grüsse aus der Schweiz

Geht doch!

Nach dem kaputtmoderierten und langweiligen Spitzenduell gestern hatte ich wenig Hoffnung heute Abend - aber es bewies dann doch, dass Politik Spaß machen kann. Hätte man es nicht deutlich länger machen und stattdessen auf Plasberg verzichten können?

Moderation

Eine Runde, die engagiert und streitbar Argumente austauschen wollte, aber immer wieder durch eine "Kindergarten-Moderation" ausgebremst und reglementiert wurde. Auch den Moderatoren hätte man mehr als einmal zurufen können: Die Frage bitte!!! Politik ist nicht so simpel, dass man alle Sachverhalte in 30 Sekunden erklären kann. Politische Meinungsbildung ensteht duch das Entwickeln und Darlegen von Argumenten und Gegenargumenten. Aber diese Art der Moderation fördert den Populismus, man will schnelle und knackige Sprüche, - nachdenken, mitdenken wird so systematisch ausgeschaltet.
Die Sender müssten dringend an den Gesprächsführungen arbeiten.

Format nicht geeignet

Ich fand die Diskussion heute Abend wesentlich angeregter und unterhaltsamer als das "Duell" gestern.
Allerdings finde ich es generell sehr fragwürdig, ob eine 75-minütige Sendung, in der fünf Kandidaten die Programme ihrer Parteien vorstellen sollen, überhaupt sinnvoll ist. Man müsste mindestens drei solche Sendungen (z.B. mit den Teilthemen Außenpolitik, Sozialpolitik, Sicherheitspolitik) machen. Dann könnten einerseits die Unterschiede zwischen den Parteien deutlicher herausgearbeitet werden und andererseits könnten Moderatoren und Gegenkandidaten auch mal nachbohren. So bleiben viele der typischen Wahlkampfphrasen unwidersprochen und und unhinterfragt stehen.

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