Kommentare

Der letzte Absatz ist wichtig...

... denn er zeigt das massive Problem im Kapitalismus: Dort, wo viel Geld fließt, werden Unsummen verdient. Diejenigen, die das ganze System am laufen halten (also der ganze öffentliche Dienst inklusive Sozialarbeiter, Lehrer, aber auch Politiker) kriegen im Vergleich dazu nur Peanuts.

Und so verdienen einige Bundestagsabgeordnete ein Vielfaches ihrer Jahresbezüge durch "Nebenjobs" dazu - und wir sind naiv genug zu glauben, dass es da zu keinen Interessenkonfliken käme.

Ich bin keineswegs für eine Anhebung der Politikergehälter - aber zu behaupten, sie seien zu hoch, erscheint merkwürdig, wenn man gleichzeitig die Millionengehälter von Dax-Vorständen oder selbst die deutlich höheren Gehälter von regionalen Sparkassen-Chefs akzeptiert. Ja, eine Sparkasse (oder ein Dax-Unternehmen) zu managen ist viel Verantwortung: Den ganzen Staat zu managen aber auch! Wenn jeder Sparkassen-Chef mehr verdienst als die Kanzlerin läuft was falsch.

Daher: Gehälter-Begrenzungen sind notwenig!

Verdienen? Gesellschaftliche

Verdienen? Gesellschaftliche Ächtung!

Gemeint ist wohl wieviel Geld sie bekommen....
Wer das Geld Bekommen für Verdienen hält, findet es richtig, dass Menschen im Jahr mehr bekommen als andere im ganzen 40jährigen Arbeitsleben.

"Und die DAX-Vorstandschefs

"Und die DAX-Vorstandschefs verdienen inklusive Boni durchschnittlich 5,5 Millionen Euro im Jahr. Davon könnten 23 Bundeskanzler oder Bundeskanzlerinnen bezahlt werden."

Ich finde der Gehalt des Bundeskanzlers sollte sich am Mindestlohn (der im Moment wegen den Ausnahmen eigentlich eine Namensfälschung ist) orientieren, dann werden auch DAX-Millionen auf ein vernünftiges Maß gestutzt.

Verdienstvoll

Die einen verdienen mehr als sie verdienen, die anderen weniger...

Spaß beiseite. Für die meisten Durchschnittsbürger ist die Angabe der Bruttodiät nicht hilfreich, denn man denkt als Vergleich doch eher an das, was man selbst (also netto) monatlich aufs Konto bekommt. Von den genannten 9542 € werden Steuern (ca. 2800 €) und Krankenversicherung (privat, das kann auch teuer werden) erst noch abgezogen.

Zugegeben, da bleibt schon einiges übrig. Ich möchte aber auch, dass Abgeordnete unabhängig sind. Und da sind wir beim Problem: "Nebenbei" noch eine Firma führen, gegen Honorar arbeiten oder z.B. Rechtsanwalt sein ist möglich, aber diese Tätigkeiten schaffen dann eben wieder Abhängigkeiten - gute Freunde und so weiter. Man sollte nicht sagen "Politiker bekommen zuviel", sondern "für das Geld hat der Steuerzahler ein Anrecht auf 100% der Arbeitszeit im Abgeordneten-Mandat". Wer was anderes nebenbei machen will, sollte weniger bekommen.

Was verdienen Politiker?

"Und wie viele Regierungschefs könnte man mit dem Durchschnittsgehalt eines DAX-Vorstands bezahlen?"

Bei allem gebotenen Respekt, aber man kann doch nicht Einkommen, die aufgrund freiwilliger Übereinkünfte an DAX-Vorstände gezahlt werden, mit Diäten von Politikern vergleichen, die bekanntlich aus Steuern stammen, die mit Zwang und bei Nichtzahlung durch Anwendung von Gewalt eingetrieben werden.

Kritik ist teilweise natürlich berechtigt,

aber abgesehen von der bis zu 12.000 € hohen Ausstattungspauschale für Büros, von denen ja auch privat nutzbare Dinge angeschafft werden können, sehe ich keine Überbezahlung der Abgeordneten.

Engagierte Abgeordnete, deren Arbeitstage nicht nur werktags zwischen 9 und 17 Uhr stattfinden, gepaart mit hoher Verantwortung und als Person öffentlichen Interesses ständig Rede und Antwort stehen zu müssen, sollten auch gut bezahlt werden.

Was verdienen Politiker?

Und die DAX-Vorstandschefs verdienen inklusive Boni durchschnittlich 5,5 Millionen Euro im Jahr. Davon könnten 23 Bundeskanzler oder Bundeskanzlerinnen bezahlt werden.

Und wenn man bedenkt, wie viele Handwerker es wären aber körperliche Arbeit hat sich noch nie so richtig gelohnt....

Politiker sollten ihre Aufgabe als Ehrenamt wahrnehmen,

das ist Verdienst genug!

Denn als Bürger habe ich nicht das Recht zu meinem Nachbarn zu gehen und ihn zu zwingen mir etwas von seinem Einkommen abzugeben. Wenn ich dieses Recht nicht habe, dann kann ich es auch nicht an Politiker in einer Regierung oder die Bundeskanzlerin per Wahl geben.

Erinnert sei hier an die Zeit zu Beginn der Hanse. Da waren solche Aufgaben auch ehrenamtlich.

Billige Debatte

Jeder Abteilungsleiter bei VW verdient mehr, jeder Kreissparkassenchef verdient rund das Dreifache - vielleicht sollte endlich einmal Schluss sein mit dieser billigen Neiddebatte gegenüber Bundestagsabgeordneten.

Wollen wir denn wirklich, dass unser 80-Millionen-Menschen-Unternehmen von unterbezahlten Leuten geleitet und gemanaged wird, die jedem finanziellen Entgegegenkommen seitens der Industrie dankbar gefällig sein müssen?

Haben sich die ewigen Kritiker vielleicht schon einmal Gedanken gemacht, warum jeder Amtsrichter in einer Kleinstadt so viel verdient, dass er Bestechlichkeiten gegenüber möglichst immun sei?

Gebt den MdB's mindestens das Doppelte des Bisherigen - aber das untrennbar und ohne Ausnahmen gekoppelt an das absolute Verbot jeden Dazuverdienstes.

Die dafür benötigten Gelder sind Peanuts von einem Promille des Bundeshaushaltes; sie stellen aber sicher, dass unsauberem Lobbyismus endlich ein wirkungsvoller Riegel vorgeschoben wird.

Gehälter der Politiker und ihrer "Freunde"

So ganz auf dem neuesten Stand sind Sie nicht. Zum Vergleich mit dem Gehalt der Bundeskanzlerin und dem von Ihnen beispielhaft angeführten Sparkassenvorstand in NRW: In unserem kleinen verarmten Bundesland Bremen bekam der Leiter der bremischen Landesbank (die sich in Abstimmung mit der grünen Finanzsenatorin durch die Vergabe fauler Schiffskredite hervorgetan hat) laut Weser-Kurier knapp eine Million Euro/Jahr. Im Bericht über das Geschäftsjahr 2016 steht wortwörtlich auf Seite 11: „Für das Geschäftsjahr 2016 erhielt kein Vorstand oder Mitarbeiter mehr als 1 Million Euro.“ Immerhin …
Genaueres ist kaum herauszubekommen. In unserem armen Bundesland, in dem wir horrende Eintrittspreise für Schwimmbäder, für Fahrpreise und für Dienstleistungen der Behörden zahlen, leiden wir alle unter der Misswirtschaft der Institutionen des Landes und der Kommunen, vor allen Dingen die Bereiche Bildung, Soziales und Gesundheit. Das empört mich.

Gehalt

Also rund 178.000,00€ im Jahr für die Anwesenheit, oder auch Nichtanwesenheit im "Hohen Hause".
Wenn man sich dann die Übertragungen der Debatten ansieht, so sind die Stühle meist leer. Für diesen Leerstand gibt es dann dieses Sümmchen.
Nun kann einer sagen: Ja, da sind ja auch noch die Ausschußsitzuingen etc.pp. Da kann ich aber nur sagen, der Plan der Plenarsitzungen ist bekannt und dann kann man die Ausschußsitzungen auf andere Termine legen, denn es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Sitzungen des BT. Das ist eine Ausrede.
Und die 12.000,00€ für Büro etc. fallen auch nicht jedes Jahr an, es sei denn, man spendiert diese Dinge seinen Mitarbeitern. Man braucht auch nicht jedes Jahr ein neues Handy, Schonung der Ressourcen sollte sich auch im BT herumgesprochen haben.
Und alles klamm heimlich am "Souverän" vorbei, der nur aller 4 Jahre mal ein Kreuz machen darf und dann die Klappe halten.
Viel Glück am 24.09.2017

Automatisch?

Nicht automatisch erhöhen, sondern wie früher nach Diskussion und Abstimmung. Das ist transparenter. Und das Leistungsprinzip sollte auch bei Abgeordneten gelten. Die Rentenversicherungspflicht wäre auch für die Abgeordneten in meinen Augen richtig, der Gleichberechtigung wegen!

Was verdienen Politiker?

Die Bundestagsabgeordneten erhalten also soviel Geld, von dem viele Beschäftigte nur träumen können. Aber sie können keine Beschlüsse fassen, damit auch die "normalen" Bürger ein Einkommen beziehen, von denen man einiger maßen gut leben und auch mal eine Urlaubsreise machen kann. Da muss man sich tatsächlich überlegen, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, zur Wahl zu gehen.

4318€ Aufwandspauschale?

Das sind doch auch nur versteckte Diäten. In der Politik wird gerne gejammert das man in der freien Wirtschaft mehr verdienen würde!
Angeblich bekommen Abgeordnete soviel Geld damit sie "unabhängig" entscheiden können. Allerdings fehlt da allzu oft die Distanz... Ich wäre für eine lückenlose Offenlegung der Aktivitäten der Politiker und ein Verbot zum Wechsel in die Wirtschaft! Es kann doch nicht angehen das Bürger die in HartzIV rutschen alles lückenlos offenlegen müssen und sehr enge Grenzen für Hinzuverdienste bestehen, Abgeordnete aber allein mehr als ein Durchschnittsgehalt als "Aufwandspauschale" abgegolten bekommen. Im Rahmen des "Dieselgipfels" wurde seitens der Politik behauptet, das man die Nähe zur Wirtschaft als Expertise brauche um die Vorgänge zu verstehen. Ich verstehe nicht, wozu gibt es dann einen Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages der genau diese "Vorarbeiten" für die Politiker erledigen soll! Korruption kann auch ein neuer Job sein - nicht nur der Geldkoffer

Politiker sollten aus meiner Sicht

wesentlich mehr verdienen aber jeglichen Zuverdienst sollte untersagt sein.
Außerdem sollte eine anschliessende Beschäftigung in einem Wirtschaftsunternehmen erst nach einer langen Karẹnzzeit möglich sein und in Bereichen, in denen der Politiker Entscheidungsträger war gänzlich unterbunden werden.
Das ein BK wie Schröder die Ostseepipeline durchpeitscht um sich danach am erlegten Bären zu bereichern sollte strafbar sein.

Völlig falsch gemacht

Man sollte denen deutlich mehr zahlen und dafür jegliche Nebeneinkünfte verbieten.

So ist das mit der Unabhängigkeit doch ein Witz, natürlich will dann jeder Politiker noch seiner Karriere irgendwo in die Industrie und hängt dafür sein Fähnchen in den Wind.

Soll so sein

Von mir aus sollen die MdBs ihre 9500€ bekommen. Finde ich nicht zu viel. auch 2,2% Erhöhung erscheinen mir nicht unverschämt.

Was mich nur seit Jahren wundert, sind die üppigen Nebeneinnahmen mancher Parlamentarier. Ist das kein Vollzeitjob. Man hat also Zeit nebenher noch eine Anwaltskanzlei zu betreiben oder Aufsichtsratsposten zu besetzen. Anscheinend beides auch keine besonders Zeit fressenden Tätigkeiten, sonst ginge das ja nicht nebenher.

Wieviele Regierungschefs brauchen wir denn?

"Und wie viele Regierungschefs könnte man mit dem Durchschnittsgehalt eines DAX-Vorstands bezahlen?"

So weit so schön, betrifft aber nur wenige. Nun stellt doch auch mal die Frage, wievielen Geringverdienern und ihren Kindern man durch Aufstockung um 100 Euro mit 50 % der Diäten der Abgeordneten eine Freude machen kann.

ein Lacher..

Liebes Team von der Tagesschau...

Einige Kritiker in den verschiedenen politischen Lagern haben schon lange damit angefangen, die völlig überzogenen Gehälter von Dax-Vorstanden etc. zu Kritisieren.

Und ausgerechnet die Tagesschau rechnet jetzt dem Bürger vor, dass die Kanzlerin doch im Gegensatz zu einem Dax-Vorstand gar nicht so viel Verdient.

Es wäre doch einmal angebracht, ein vergleich zu ziehen, wie viel mehr haben Abgeordneten gegenüber dem Ottonormalverdiener...

Und wenn Sie die Sache ganz gut machen, dann Rechnen Sie bitte vorher die Summer der angestellten Daxvorstände aus der Vergleichssumme heraus.

Im übrigen, mein Gehalt ist nicht in den letzten Jahren automatisch angestiegen, nach irgendeiner Tabelle gem. Steigerung Durchschnittsverdienst.

Die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gegeben.

Wie kann ein Abgeordneter oder auch ein Beamter im höheren Dienst in mehreren Aufsichtsräten sitzen, ist er mit seinen Aufgaben als Abgeordneter oder mit seinem Job nicht ausgelastet?
Eine Krankenschwester in Sachsen-Anhalt hat etwa 2000 € Brutto und arbeitet häufig mehr als 8 Stunden täglich. Ich glaube nicht, das sie noch Zeit für eine Aufsichtsratstätigkeit oder zum Halten von Reden hat.

Die Zahlungen sind insgesamt zu hoch.

Die Finanzjongleure verdienen definitiv zu viel und nicht die Abgeordneten oder Kanzler zu wenig.
Der Vergleich ärgert mich.
Wie wäre es mit einem Vergleich des Durchschnittsverdienstes einer vierköpfigen Familie in Deutschland gewesen?
Wie viele Familienväter müssen gemeinsam arbeiten, um den Verdienst eines Kanzlers zu erreichen?

Und nebenbei: Mein Gehalt steigt nicht jedes Jahr automatisch.

Und zudem:
Das Europäische Parlament hat ausrechnen lassen, was jeder seiner Abgeordneten im Schnitt pro Jahr kostet: 1,2 Millionen Euro. Das ist laut FOCUS knapp ein Viertel mehr als ein Bundestagsgabgeordneter in Deutschland den Steuerzahler kostet.

re 13:40 von Ernst-

>>Politiker sollten ihre Aufgabe als Ehrenamt wahrnehmen, das ist Verdienst genug!<<

Sie sollten sich mit der Arbeit von Abgeordneten beschäftigen! Das ist kein Nebenjob!

>>Denn als Bürger habe ich nicht das Recht zu meinem Nachbarn zu gehen und ihn zu zwingen mir etwas von seinem Einkommen abzugeben.<<

Natürlich nicht, aber der Staat darf das, denn es ist die Gegenleistung dafür, dass Sie hier wohnen können und staatliche Einrichtungen beinahe umsonst nutzen können.

>>Erinnert sei hier an die Zeit zu Beginn der Hanse. Da waren solche Aufgaben auch ehrenamtlich.<<

Die Zeit der Hanse ist aber vorbei und das ist auch gut so, da die Geschäftsleute, die da Politik betrieben, überhaupt keine Rücksicht auf die Bevölkerung nahm.
Beispiel Speicherstadt in Hamburg. Zwar heute Weltkulturerbe, konnte aber nur errichtet werden, weil die Leute einfach enteignet und zwangsumgesiedelt wurden.

Wichtig: Kontrolle der anderen Verdienste. "lobbycontrol.de"

Das Einkommen als Bundestagsabgeordneter ist nicht das Problem.

Die vom GG nicht gewünschten Abhängigkeiten entstehen z.B. durch die Millionen Euro, die anonym in Form von „Sponsoring“ an die Parteien fließen.

Und die Parteispenden müssten auf meiner Meinung nach ca. 2000 €/Jahr begrenzt werden, um eine gewisse Chancengleichheit herzustellen.

Die Wechsel zu einem Job, für den er früher als Entscheider mit zuständig war, sollte nur nach einer längeren Karenzzeit möglich sein.
Die Vorschläge liegen ja schon lange auf dem Tisch.
Sie müssten nur konsequent umgesetzt werden.

Der Verein Lobby-Control leistet hier vorbildliche Aufklärungs-Arbeit.

Bisher war ich der Meinung,

dass Manager viel zu hoch bezahlt werden oder wenn die Bezahlung bleibt, viel zu gering besteuert werden. Seit dem Neymar Transfer, komme ich zu dem Ergebnis selbst 90% Steuern wären noch zu wenig. Keiner sollte netto mehr haben als der/die Bundeskanzler/-in. Ist klar, jetzt würden die Reichen der Republik fordern, dass der/die Bundeskanzler/-in höher bezahlt werden, was wenn man die Verantwortung bedenkt durchaus gerechtfertigt wäre.

@um 13:30 von Gnom

"Engagierte Abgeordnete, [inklusive leerer Sitzbänke im Parlament - Anm. d. ZE] deren Arbeitstage nicht nur werktags zwischen 9 und 17 Uhr stattfinden [also fast wie bei jedem "engagierten" Angestellten - Anm. d. ZE], gepaart mit hoher Verantwortung [welcher Politiker musste sich bisher für seine Fehler verantworten? - Anm. d. ZE] und als Person öffentlichen Interesses ständig Rede und Antwort stehen [das muss jeder Angestellte seinem Arbeitgeber - Anm. d. ZE] zu müssen, sollten auch gut bezahlt werden."

Sie haben Recht, eine bundesweite und automatische jährliche Gehaltserhöhung sollte für alle Arbeitnehmer ausgesprochen werden!

Wie viel verdienen Politiker? Meiner Meinung nach zu wenig

Wie viel verdienen Politiker? Meiner Meinung nach zu wenig. Das mag an den Stammtischen eine unpopuläre Ansicht sein, aber ich glaube, es gibt ein paar gute Argumente dafür.

Bundesminister, Miniserpräsidenten und Bundestagsabgeordnete erledigen einen ziemlich arbeitsintensiven, stressigen Job, verdienen aber deutlich weniger als entsprechende Führungskräfte in der freien Wirtschaft. Aus diesem Grund gehen die meisten wirklich fähigen Leute in die Wirtschaft, während es in den Parlamenten und Ministerien an Fachwissen fehlt. Die Politik muss sich dann z.B. bei Gesetzentwürfen Hilfe bei Beratern aus der Wirtschaft holen, die natürlich vor allem Lobbyarbeit im eigenen Interesse betreiben - weshalb böse Zungen nicht ganz zu unrecht behaupten, dass mittlerweile die Banken und Konzerne die Gesetze machen.

Würden Politiker mehr verdienen, würde man mehr gute Leute in die Politik locken. Zudem wäre der Anreiz geringer, sich fragwürdige Nebeneinkünfte zu suchen.

Erster Verdiener oder erster Diener des Staates?

Immer wenn es um die Gehälter unserer Politiker geht, muss ich an Friedrich II (der Grosse) - 1752 die Prinzipien seiner Herrschaft - denken:
"Die erste Bürgerpflicht ist, seinem Vaterlande zu dienen ..... etc."
Der Herrscher sei der erste Diener des Staates und solle gut besoldet werden, kann man da lesen und noch anderes mehr.

Leider habe ich heute öfter das Gefühl, viele Politiker denken, sie sollten möglichst viel am Vaterlande VERdienen und sollten die ersten VERdiener des Staates sein.
Zwischen gut besoldet und zuviel verdienen ist übrigens ein himmelweiter Unterschied, meine ich mal.

Wie wäre es, wenn wir mal wieder das Wort "dienen" ins Vokabular der Politiker aufnehmen würden?

Vergleiche ...

Es hilft überhaupt nicht, Vergleiche zu einer Kleinstgruppe von Großverdienern zu ziehen, die sich in der letzten Zeit als extremst überbezahlt erwiesen haben. Ich erinnere nur an VW ... Diese Herren streichen Millionen ein und wer darf die Zeche zahlen?
Ob ein abgeordneter wirklich so viel verdient sei dahin gestellt, man sollte aber berücksichtigen, dass Abgeordnete ggf. nur eine geringe Zeit tätig sind und dann wieder auf den ganz normalen Arbeitsmarkt zurück gehen, ggf. gezwungener Maßen. Auch ist zu berücksichtigen, dass sie unabhängig sein sollen. Da fängt für mich aber das wirkliche Thema an, da müssten Regeln her. M.er. dürfen Abgeordnete keine Nebeneinkünfte haben und mindestens 2 Jahre nicht in einem themenverwandtem Verband oder Unternehmen angestellt werden. Selbstverständlich muss diese Zeit monetär überbrückt werden. Eine automatische Diätenanpassung an das Durchschnittsgehalt würde ich ebenfalls kippen. Soll man doch verhandeln - transparent!

peanuts?

Der Artikell versucht zu suggerieren, dass die Politiker gar nicht so viel verdienen.
Man vergißt aber zu erwähnen, dass es große Bosse gibt wie z.B. der Milliarder Herr Schulz.
Vielleicht sollte die Tagesschau als Beispiel mal Herrn Schulz nehmen und sein Gehalt und Vermögen mit der deutschen Mittelschicht vergleichen.

re 15:34 von Zeitungs-Ente

>>"Engagierte Abgeordnete, [inklusive leerer Sitzbänke im Parlament - Anm. d. ZE]<<

Ich stimme Ihnen zu, besonders bei wichtigen Debatten, z.B. über Haushalte oder Verlängerungen von UN- Einsätzen der Bundeswehr, ärgere ich mich auch über die 50 von 650 Abgeordneten im Plenarsaal. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Abgeordneten nicht anwesend sind - Denn die können auch aus den Büros und in den Ausschüssen mit abstimmen - Das sieht man an den Abstimmungsergebnissen, die ja verlesen werden.

Löhne Gehälter

Sicher ist das die Politiker und auch die Bankangstellten da viel zu viel verdienen...Gut es gibt ja auch noch die Fußballer... oder einen Bill Gates? Der hat wenigstens begriffen das er nicht wirklich soviel brauch...

Was sie verdienen???.....

.....zuviel durch ihre Nebeneinkünfte für das was sie Leisten.
Ich wähle nun seit 35 Jahren und ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr wen ich wählen soll. Gerate schon mit meiner Frau in Streit wegen meiner Aussage ich lasse es diesmal, es ändert eh nichts, Ob CDU/CSU, SPD, Linke, Grüne, AfD oder was auch immer. Alle in einen Sack..... es trifft immer den Richtigen. Und hier schließt sich auch wieder der Kreis. Politiker interessiert das wie es den Menschen geht relativ wenig, es interessiert wieviel man im Monat bunkern kann.

Oh, kein Problem

ich werde mich dann umgekehrt an den Gehaltserhöhungen für Politiker orientieren und folglich 240 Euro mehr verlangen....

Nebeneinkünfte

Ein völliges Verbot der Nebeneinkünfte, wie von einigen hier gefordert, würde Unternehmer, Freiberufler und Selbständige von der Politik ausschließen. Als Politiker kann man jederzeit von seinen Aufgaben entbunden werden (Abwahl, Auflösung des Parlaments). Wer sich über Jahre hinweg eine Firma, eine Kanzlei oder ähnliches aufgebaut hat, wird kaum das Risiko in Kauf nehmen, das alles für ein möglicherweise nur kurzes "Engagement" aufzugeben.

Auch von Managern, die als Angestellte größere Führungserfahrung erworben haben, verlangen wir große Opfer. Sie sollen auf einen Großteil ihres Gehalts verzichten, was sich letztlich auch in ihrer Altersversorgung bemerkbar macht, die viele der Kommentatoren auch noch streichen wollen.

Im Ergebnis haben wir noch mehr unselbständige im Parlament, die möglicherweise in ihrer gelernten Tätigkeit gute Arbeit leisten, aber eben noch nie einen Laden führen mussten.

@Ernst- (13:40):

Wenn Sie die Tätigkeiten von Bundestagsabgeordneten (btw.: auch die der Regierung?) zum Ehrenamt machen wollen, dann sorgen Sie dafür, dass sich nur noch Vermögende leisten können, im Bundestag zu sitzen. Damit wäre die Bezeichnung 'Volks'vertreter dann erst recht eine Farce. Außerdem unterstellen Sie damit ja, dass die Tätigkeiten von Abgeordneten - die weit mehr machen, als nur ab und an im Plenarsaal die Hand zu heben - Ihrer Meinung nach keine Arbeit sind (denn die müsste ja entlohnt werden).

Dann kommen wir auch wirklich wieder zu der von Ihnen angesprochenen Hanse: Einer Regierung derjenigen, die genug Geld besitzen, um sich den Luxus des Regierens leisten zu können (im Falle der Hanse: die vermögenden Kaufleute/Patrizier). Ob mit diesem System wirklich fähige Köpfe das Sagen hätten, wage ich jedoch zu Bezweifeln.

Generell ist die

Generell ist die Verhältnismäßigkeit beim Einkommen in Deutschland nicht mehr gegeben, die Schere zwischen arm und reich wird immer größer und wird letztendlich zum sozialen Unfrieden und zu sozialen Unruhen führen.

@ Laskaris 15:43

"Bundesminister, Miniserpräsidenten und Bundestagsabgeordnete erledigen einen ziemlich arbeitsintensiven, stressigen Job,"

Ja, das tun viele andere auch, die ein Zehntel davon verdienen. Und viele Politiker haben offenbar trotzdem noch Zeit und Nerven für Nebentätigkeiten.

"verdienen aber deutlich weniger als entsprechende Führungskräfte in der freien Wirtschaft."

Bundestagsabgeordnete sollen aber keine Führungskräfte sein, sondern Volksvertreter. Sie müssen sich nicht mit allen Themen selbst im Vorhinein auskennen.

"Die Politik muss sich dann z.B. bei Gesetzentwürfen Hilfe bei Beratern aus der Wirtschaft holen, die natürlich vor allem Lobbyarbeit im eigenen Interesse betreiben - weshalb böse Zungen nicht ganz zu unrecht behaupten, dass mittlerweile die Banken und Konzerne die Gesetze machen."

Ja, so läuft das, und ich gebe Ihnen Recht: Das ist schlecht. Aber auch das ist anders gedacht, dafür gibt es einen wissenschaftlichen Dienst, den wir ebenfalls mit Steuergeldern bezahlen.

@Karin Mustermann (16:00)

"Oh, kein Problem ich werde mich dann umgekehrt an den Gehaltserhöhungen für Politiker orientieren und folglich 240 Euro mehr verlangen...."

Die Erhöhung der Abgeordnetendiäten geschieht prozentual, nicht absolut. Die aktuelle um 214€ entspricht einer Steigerung von ~2,3%.
Ich denke, über eine Gehaltserhöhung von 2,3% würde ihr Chef tatsächlich mit sich reden lassen.

Warum schon wieder Neiddebatten?

Politiker bekommen für ihre Tätigkeit eine angemessene Aufwandsentschädigung.Ich gönne es ihnen.Denn die hohe Verantwortung,die Verpflichtung zur Unabhängigkeit und die Präsenz in der Öffentlichkeit gehören gut bezahlt.Man muß nicht schon wieder Vergleiche ziehen und Neiddebatten auslösen.Leider ist das auch eine unangenehme Eigenschaft vieler Menschen, andere um das Erreichte zu beneiden.

Beamtengehälter vom

Beamtengehälter vom Durchschnittslohn abhängig machen, dann gelten die selben Regeln. Hat der durchschnittliche Bürger mehr Anteil am Wirtschaftswachstum steigen auch die Politikergehälter. Mensch, wie schnell würde man inindafür der Politik dafür sorgen das der Durchschnitt mehr vom erwirtschafteten Wohlstand profitiert.

@Gnom 15:19

>>Politiker sollten ihre Aufgabe als Ehrenamt wahrnehmen, das ist Verdienst genug!<<

"Sie sollten sich mit der Arbeit von Abgeordneten beschäftigen! Das ist kein Nebenjob!"

Sagen Sie das mal manchen Abgeordneten! Die Abgeordneten sollen ja entlohnt werden, aber dann sollte man ihnen die Nebentätigkeiten streng verbieten.

Man stelle sich vor, ich würde in ein Bewerbungsgespräch gehen mit folgenden Aussagen:
1. Ich hätte gerne 170.000 Euro im Jahr.
2. Ich komme zur Arbeit, wenn ich Zeit habe. Ich habe auch viele Freunde und Interessen.
3. Manchmal arbeite ich auch für diverse andere Unternehmen, für wen, lege ich aber nur ab einem bestimmten Mindestbetrag offen.
4. Für jedes Jahr bekomme ich 238 Euro Betriebsrente.
5. Wenn ich dabei erwischt werde, dem Unternehmen zu schaden, kündige ich unter Gesichtswahrung und ohne Nachteile für mich.

Für solche Konditionen fehlt es mir dann tatsächlich etwas an Verständnis.

Perversion?

Warum wird hier das Einkommen der Kanzlerin mit DAX-Vorständen verglichen?

Warum wird nicht das Einkommen der Kanzlerin mit dem Einkommen einer Frisörin oder das eines Wärters oder das einer Reinigungskraft, welche bei einem Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt wird, verglichen? Wird in den meisten Fällen auch ca. das 23fache sein, was letztlich in der "Tasche" bleibt.

So kann mal wohl die untersten Schichten der Bürger auch verärgern. Warum hat man hier nicht das Einkommen der Kanzlerin mit dem von Herrn Gates oder anderen Milliardären verglichen? Ein wirklich sehr be"scheidener" Beitrag von "kurz erklärt".

Vielleicht sollte es in "zu kurz erklärt" umbenannt werden, dann wäre es seriös. Da Berichte und Herausgeber im Einklang wären.

Rechnen wir doch mal nach...

Alle 630 MdB's verdienen zusammen im Jahr Brutto 72.137.520€(der Einfachheit halber als normale MdB's berechnet und nicht Minister, BuKa etc.) Dazu 32.644.080€ Aufwandsentschädigung und 7.560.000€ Geschäftsausgaben, ergibt 112.341.600€.
Das ist für Normalbürger ein enormer Betrag, aber diese 630 Personen entscheiden über Wohl und Wehe des ganzen Landes.
Es kann eigentlich nicht sein, dass der Vorstand XY den BuKa wegen seinem Gehalt auslacht, dieser aber jeden Tag in der öffentlichen Kritik steht und bei Fehlern seinen Hut nehmen muss-bzw. Minister ebenso, Beispiele hatten wir in den letzten Jahren genug.
Ich finde daher die Gehälter absolut nicht überbezahlt.
Zum Vergleich: die 112 Mio sind 0,034% des jährlichen Haushalts. Natürlich handelt es sich um das Geld des Steuerzahlers, aber man könnte damit gerade einmal eine Anzahlung auf einen weiteren Bahnhof, Flughafen etc. machen und dafür Berufspolitiker unterbezahlen, was sicherlich nicht zu deren Seriosität beitragen würde.

Ohne Zweifel.....

wäre es wünschenswert, die Bezüge von Regierungsmitgliedern und Abgeordneten so zu erhöhen, daß sie für die Verlockungen der Wirtschaft weitgehend immun bleiben. Natürlich gehörte dazu das Verbot jeder Art von Nebeneinkünften oder Tantiemen für überflüssige Biografien oder Ideologien. Aber wie das Beispiel Neymar oder Schröder oder Fischer usw. zeigt , sind eben die Aussichten für zumindest fragwürdiges (Nichts-)-Tun exorbitante Gehälter zu beziehen, sehr verführerisch! Es liegt letztlich immer an der Person selbst, ob man sich verkauft oder noch in einen Spiegel gucken kann.

Wieviel verdienen Politiker ...

Ich rechne so:
1. Grundgehalt Abgeordneter 9542 Euro x 12 = 114.504 Euro brutto,
2. Aufwandspauschale 4.318 Euro x 12 = 51.816 Euro steuerfrei,
3. Büroausstattung 12.000 Euro steuerfrei,
4. Anspruch auf Altersentschädigung pro Bundestags-Sitzungsjahr monatlich 238 Euro x 12 = 1.536 Euro pro Jahr. Für einen Rentenanspruch in dieser Höhe müsste ich als Architekt (je nach Altersstufe) 40.000 bis 60.000 Euro in die Altersversorgung einzahlen - und zwar pro Jahr!
5. Somit ergeben sich Abgeordneten-Einnahmen von ca. 218.000 bis 238.000 Euro pro Jahr (18.000 bis 20.000 Euro pro Monat),
davon die Hälfte zu versteuern.

Was verdienen Politiker?

Auf jeden Fall deutlich weniger als sie leider tatsächlich erhalten. Gilt erst recht für "Dax-Chefs" und andere "Manager", wie auch für völlig überbezahlte Sportler.

Und für jeden Posten nochmals

Bis zu 9100 Euro im Rente. Ein Minister zB.

Die Diätenerhöhungen der

Abgeordneten wurden auf die jährliche Steigerung der allgemeinen Einkommen festgelegt.
Obwohl, oder gerade weil viele Parlamentarier aus der Beamtenschaft kommen und die übrigen natürlich auch rechnen können, haben sie gezielt vermieden, ihre Einkommenssteigerungen an die des öffentlichen Dienstes zu koppeln.
Damit würden sie sich selbst in den Hintern kneifen oder aber die Besoldungserhöhungen im ÖD fielen anders aus.
Ich beneide den engagierten Abgeordneten bzw. die Regierungsmitglieder nicht.
Ich hatte früher hautnah mit denen zu tun und ich glaube nicht, dass einer mit deren Arbeitstag tauschen möchte.

re 16:22 von tomcat

>>1. Ich hätte gerne 170.000 Euro im Jahr.<<

Ich auch, aber Neiddebatten sind hier unangebracht und nicht zielführend. Da von einem Teil des Geldes auch Büros und Zweitwohnung finanziert werden müssen, klingt die Summe auch viel höher als sie eigentlich ist. Ein wichtiger Aspekt wurde auch noch gar nicht angesprochen: Wenn Abgeordnete Familie haben, sollte es gewürdigt werden, dass sie überwiegend eine "Wochenendbeziehung" führen.

Ein Klacks...

Zum Thema glaube ich in begrenztem Umfang mitreden zu können...
_
Neben meiner unternehmerischen Profession war ich seit Anfang der 1980er zunächst kommunalpolitisch "unentgeltlich" aktiv, später mit Aufwandsentschädigungen und Kostenbeihilfen, und noch später sogar vollalimentiert in Parlamenten.
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Schon immer aber (längst vor meinem Ausscheiden in 2014) dachte ich darüber nach, wie man die "Selbstbedienung" von Politikern per Diäten und deren ständige Erhöhungen unterbinden kann... Vorteile, die inzwischen so gar nichts mehr mit der realen Einkommenssituation von Normalbürgern zu tun haben... und zum Politikerverdruß beitragen.
_
Nach allem Abwägen und Nachdenken komme ich auf ein "Umfragegestütztes Leistungsmodell" zur Bezahlung von Berufspolitikern...: Die erhalten eine Mindestbezahlung a la H-4 (Existenzminimum), und dazu eine stattliche "Leistungsdividende", die aber 1 x jährlich im Rahmen einer Bürgerbefragung ermittelt wird. Das entsprechende Gesetz dazu wäre ein Klacks.

Politikereinkommen

Politiker behaupten doch immer Sie tragen Verantwortung, wenn es stimmt, dann sind Ihre Diäten gerechtfertigt. Aber die anderen Nebeneinkommen gehören gestrichen. Ebenfalls gehören die Renten der Abgeordneten gehören auf den Höchstsatz, welcher bei der gesetzlichen Rente ausbezahlt wird begrenzt. Desweiteren müssten alle im Bundestag, wie auch in den Landtagen und Gemeinderäten, da Sie angeblich Verantwortung tragen mit Ihrem priv. Vermögen haften wie jeder normale Bürger auch. Das gleiche gehört auch bei den Vorständen und Aufsichtsräten der großen Unternehmen
Gruß

Leistungsgerechte Bezahlung...

Immer wieder hört man ... 200tsd € für Alt-Buprä, oder hohe Politikerpensionen nach etlichen Jahren in Landesparlamenten oder im Bundestag seien zu viel des Guten... Gemessen an deutschen Durchschnittseinkommen ist das wohl richtig. Und hier liegt auch der Hund begraben ... denn Berufspolitiker sehen sich selbst eben nicht als "Normalos", sondern als "übergeordnete" Macher, die - wie Unternehmensvorstände - auch überproportionale Einkommen haben sollen. Schließlich hat man es als Politiker oft mit genau diesen "Überflegern" oder zumindest deren finanzstarken Lobbyisten zu tun, die beim Treffen in Edelrestaurants nicht nur argumentieren, sondern auch gelegentlich "Karrieren" offerieren. Da möchte man im Anzug von der Stange nicht ärmlich wirken...
_
Aber genau das muß im Interesse einer "gesunden Volkspolitik" beendet werden..!! Politiker müssen wissen und wieder habhaft spüren, daß sie gemäß Mandat "Volksvertreter" sind... auch anhand einer "leistungsgerechten" Bezahlung...

@13:17 von Dennis K.

Sie schreiben "Ich bin keineswegs für eine Anhebung der Politikergehälter - aber zu behaupten, sie seien zu hoch, erscheint merkwürdig, wenn man gleichzeitig die Millionengehälter von Dax-Vorständen oder selbst die deutlich höheren Gehälter von regionalen Sparkassen-Chefs akzeptiert."

Der Grund für den Unterschied bei den Gehältern liegt wahrscheinlich in der Hierarchie.
Der Kabarettist Dieter Hildebrandt sagte mal "Politiker sind überbezahlte Buttler der Großindustrie".

Es beweist etwas anderes

Es beweist, wie unverschämt weltfremd ein DAX-Vorstand bezahlt wird.
Wir können auch über übertriebene Fußball-Gehälter sprechen oder die astronomischen Summen für Schauspieler ... wobei Harrison Ford zumindest eine nachdenkenswerte Rechtfertigung gebracht hat: Als weltberühmter Schauspieler hat er kein Privatleben mehr. Darum hat er sich mit dem Geld eine (bewachte?) Insel gekauft.
.
Unsere Politiker werden schon fair bezahlt.

Verselbständigung...

Viele meinen, daß die Kanzerin Merkel zu wenig Salär erhält im Vergleich zu vielen anderen in unserem Wirtschaftssystem.
_
Aber mal andersherum - zeigt das nicht auch, daß eben viele Absahner in Großindustrie und Wirtschaft viel zu viel "absahnen" von dem, was eigentlich der dies erarbeitenden Masse zusteht..?!
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Ich erinnere mich, daß es seinerzeit in den 1980ern mit dem Mercedes-Lenker Schrempp begann, der in der Fusion mit dem US-Konzern Crysler forderte, daß dortige Millionengehälter nebst Boni nun auch deutschen Spitzenmanagern zustehen siollten, und dies auch durchsetzte. Was zu einem sprunghaften Anstieg der Vergütungen in diesem Menagementsegment führte, bis hin zu heutigen Höhen. Nur nebenbei - damals war Kohl noch Kanzler..!
_
In der Folgezeit "explodierten" die Managerhahälter und Boni in allen deutschen Konzernen, die auch "international" tätig waren. Die Resultate sehen wir heute in DE ... auch politisch. Eine "abgehobene" Verselständigung bis hin zum Dieselskandal...

Wenn ich mir die ganzen

Wenn ich mir die ganzen leichtgewichte in der politik ansehe, bekommen die wohl zu wenig.
Die richtig Guten gehen in die Wirtschaft.
Wenn neben einem politikjob noch luft für nebentätigkeiten bleibt, arbeiten sie wohl auch nicht sehr intensiv.
Da ist doch anzusetzen.

"Die Gehaltserhöhungen

"Die Gehaltserhöhungen orientieren sich seit 2016 an der allgemeinen Entwicklung aller Löhne in Deutschland."
So steht es in dem Bericht. Warum nimmt man nicht die Entwicklung der Löhne und Gehälter im Öffentlichen Dienst? Die Gehaltserhöhungen der Beamten orientieren sich keineswegs an der allgemeinen Entwicklung aller Löhne in Deutschland. Im Gegenteil: Hochrangige Politiker postulieren höhere Lohnabschlüsse in diversen Branchen, aber natürlich nicht im Öffentlichen Dienst und nicht für die Beamten. Bei den Beamten gibt's auch einen Abschlag für Pensionsrückstellungen. Gibt's die eigentlich auch für die Abgeordneten? Denn sie bekommen ja auch eine Pension. So richtig ausgewogen scheint das nicht zu sein. Am merkwürdigsten sind die additiven Zahlungen mehrerer Pensionen für Politiker. Bei den normalen Beamten heißt es aber im Gesetz: "Wenn es mehrere Pensionsansprüche gleichzeitig gibt, wird nur die höchste der Pensionen gezahlt."

Das muß aufhören...!

Ich gestehe..: Auch ich habe mal gaaanz ganz früher einen Kollegen meine Stempelkarte "später" abstempeln lassen, weil ich bereits eine Stunde früher weg war, um mit einer feschen Sachbearbeiterin am Baggersee zu plantschen... Heute bin ich mit ihr seit über 30 Jahren verheiratet, was die Sache vielleicht relativiert...
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Nicht zu relativieren sind aber Machenschaften von Berufspolitikern - wie im EU-Parlament nachgewiesen - die sich durch offenbar gebräuchliche Fälschungen von Anwesenheitslisten schlicht kriminell verhalten (Frau Koch-Mehrin und sogar Schulz - schon vergessen?) ... weil die nicht nur angebliche Arbeitszeit vortäuschen, sondern damit auch hohe Kosten für die Allgemeinheit aller EU-Bürger verursachen, welche immerhin die EU unterm Strich finanzieren. Noch gar nicht erwähnt sind dabei die oft fragliche Nutzung von Vergünstigungen wie Fahrdienst, 1st-Class-Tickets für Flüge und Bahn, sowie dauerhafte und extra honorierte Abordnung zur Mitarbeit in Länderparlamenten.

Abgehoben

Ich finde es beschämend, das Politiker mit dieser rund-um-Vollkaskoversicherung darüber bestimmen, wieviel Euro einem Hartz IV Bezieher täglich für das Essen zugestanden werden.

Deutsche Sprache

die Frage muss lauten: wie viel verdienen Politiker.

WAS sie verdienen, ist ein ganz anderes Thema - und ich bin mir sicher, was sie verdienen, das kriegen sie nicht.

Politiker Bezahlung ...

Politiker sollen und müssen gut bezahlt werden. Interessant wäre
dabei ein Vergleich mit den einzelnen
EU Ländern und dem EU Parlament.

Natürlich werden

Natürlich werden Spitzenmanager im Bankensektor und in der Wirtschaft besser bezahlt als Politiker.

Dort macht man die eigentliche Arbeit, und in der Politik moderiert man dann ein wenig all das, was von dort diktiert wird.

Warum also sollten die Angestellten auf der Polit-Bühne mehr verdienen ?

Sie verdienen aus der Sicht ihrer wahren Arbeitgeber vermutlich noch zu gut, was man durchaus nachvollziehen kann.

I

@ DerVaihinger 16:56 Uhr

"...und die übrigen natürlich auch rechnen können, haben sie gezielt vermieden, ihre Einkommenssteigerungen an die des öffentlichen Dienstes zu koppeln. Damit würden sie sich selbst in den Hintern kneifen oder aber die Besoldungserhöhungen im ÖD fielen anders aus."
An irgend etwas muss sich eine automatische Einkommenssteigerung ja sinnvoll ausrichten. Es scheint mir daher genau richtig, die Steigerung an den allgemeinen Einkommen zu orientieren und nicht an denen des öffentlichen Dienstes, da ja dann der Finanzminister immer im Verdacht stünde, Abschlüsse zu tätigen, die seinen KollegInnen Abgeordneten nützen. Sie erwähnen diese Möglichkeit zwar auch, aber letztlich wollten Sie doch nach meinem Verständnis nahelegen, dass nicht der Gedanke größtmöglicher Neutralität leitend war, sondern das Interesse, bei welcher Variante am meisten herausspringt.
Das finde ich nicht fair. Oder gibt es für eine solche Vermutung Indizien?

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