Kommentare

Wahlkampf gegen die Interessen vieler Autofahrer?

Damit haben sich die Grünen wohl aus der Wahl geschossen. Nicht, dass ich nicht auch für eine saubere Umwelt zu haben wäre, aber hier passiert das auf Kosten des Bürgers, denn viele haben nur deswegen einen Job, weil Diesel-Autos eine Mobilität schaffen wie kaum eine andere Alternative (wie bspw. auch Erdgas). Und diese Mobilität läßt sich auch nicht mit Bus und Bahn - und schon gar nicht auf dem Land - herstellen. Nehmen sie den Menschen die Mobilität, dann indirekt auch den Arbeitsplatz und damit die Existenzmöglichkeit. Die Grünen sollten noch mal das mit der Maslowchen Bedürfnispyramide verinnerlichen, denn hier wird Politik gegen die Basisinteressen von Millionen Arbeitnehmern gemacht - solange es kein ausgereiftes Stromnetz für E-Autos gibt. Den zweiten Schritt vor dem ersten machen? Geht nicht. Vielleicht sollten wir mal über die Grenzen schauen und gute Ideen kopieren denn unausgereifte auf den Wahlmarkt werfen. Mit der Nummer sind die Grünen aus der Regierung raus...

Grüne fordern "Einstieg aus dem Ausstieg" bei Verbrennungsmotor

"In der Tat erscheint eine schwarz-grüne Koalition nach der Wahl auch angesichts der erheblichen Differenzen in der Verkehrspolitik derzeit wenig realistisch."
Entweder Seehofer oder die Grünen - Eine Partei müsste sich schon um 180 ° drehen, wenn es wegen der Diesel bzw. der gesamten Verkehrspolitik zu einer Koalitionsvereinbarung kommen soll. Diese Chance sehe ich bei beiden Parteien nicht, auch wenn Seehofer schon öfter seine Meinung geändert hat.

Özdemir mit Weitblick . 13 Jahre sind zu kurz

Aber der fossile Ausstieg wird kommen.
Nur solange keiner Heute ein Datum setzt,
wird sich einer in der Industie bewegen.
Außer die aus der Muppet Show bekannten ewig vom Balkon nörgelden ...

Damit machen sich die Grünen unwählbar

Hier hätten die Grünen endlich Mal wieder eine echte Chance sich sinnvoll vom Rest der Standard-Parteien abzusetzen, indem man einen massiven Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel (ÖVM) auf dem Land und eine freie Benutzung der ÖVM sowie deren Rückverstaatlichung fordert - finanziert durch die Autofahrer. Die Aufträge für den Ausbau vergibt man zum Ausgleich an die deutsche Automobilindustrie. Stattdessen setzt man völlig innovationslos auf Elektroautos, die die CO2-Emmision einfach nur verlagern, letztlich viel zu teuer sind und noch ganz andere Umweltprobleme generieren (Akku-Entsorgung). Aber der Herr Özdemir liebt halt seinen Tesla, weil er darin so schick grün aussieht. Die Lösung ist NICHT ANDERE Autos einführen sondern WENIGER Autos auf den Straßen!

Seehofer und Özdemir

Ich hoffe, dass die Beiden Ihr Wahlversprechen halten und nach dem 24.9. keine Koalition bilden.

13 Jahre für den Ausstieg sind reichlich

Einen klaren Zeitraum für den Ausstieg frstzulegen ist richtig. Ohne Druck wird die Industrie gar nichts umstellen, denn die aktuellen Produktionsmittel müssen möglichst lange laufen, damit sie viel Profit abwerfen. Aber wenn schon Ausstieg, dann auch mit guter Innovationsförderung: Z.B. in die Batterieforschung. Warum nicht die Polymerbatterie der Freiburger oder Osnabrücker? Das wäre Standortsicherung! Den alten Kram zu subventionieren kostet unnütz Geld und verschlechtert mit jedem Jahr die Konkurrenzfähigkeit. Konservative Industriepolitik a la CDU ist Reiten auf einem toten Pferd.

@Klammer um 21.47

Werter Herr Klammer,
wenn Sie sich Werbung ansehen, die vor 5, 10 oder 20 Jahren im Druck oder Fernsehen erschienen ist, werden Sie feststellen, daß viele der damals beworbenen Produkte sang und klanglos verschwunden sind. Im unregulierten Markt entscheidet das Geld, dh. der Kunde.
Wenn in den nächsten zwei Monaten 400.000 Bestellungen von eAutos getätigt werden, wird sich die Industrie mächtig bewegen.
MfG
Alfred Haas

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