Kommentare

Als ich den Namen und auch

Als ich den Namen und auch die Sendeanstalt gelesen habe, war ich gespannt auf die Fakten und bin das immer noch, denn für einen selbsternannten Faktenfinder ist das erstaunlich wenig was Frau Becker dort versucht zu widerlegen.

Naja, die Rinseitigkeit hier kann kaum noch verleugnet werden, ansonsten hätte man die letzten tage auch über andere Dinge lesen können.

Empörte Reaktionen?

Originaltextausschnitt TS
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Das Umweltbundesamt empfiehlt jedoch aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse, diesen Wert nicht mehr anzuwenden. Das erklärte die Behörde gegenüber dem ARD-faktenfinder. Eine Überarbeitung der Richtwerte für Stickstoffdioxid stehe derzeit noch aus, werde sich aber voraussichtlich ebenfalls an dem Beurteilungswert für die Außenluft orientieren.
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Da hat die AfD ja richtig zu Arbeit motiviert?
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Behördenbewegung, bloss weiter so.

Wieso gelten unterschiedliche

Wieso gelten unterschiedliche Werte?
Ist das zeug nun so giftig oder nicht?
23mal mehr, bei 1/3 am tag, ergibt selbst mit frischer waldluft in den andeten 16h, immer noch zu viel eingeatmetes stickoxyd. Ungefähr 8 mal zu viel.

Schön zu hören

das nicht immer alles richtig oder falsch ist.
Und das Theater auf der Straße ist auch völlig übertrieben, es sind nicht nur Diesel die an den Werten Schuld sind, das geht von Reifenabrieb bis sonstiges.

Gruß

Weidel und Lindner haben gar nicht so unrecht

Die Angaben in dem Artikel sind mir zu ungenau. Arbeitsplätze, insbesondere Büroarbeitsplätze mit Laserdruckern und Fotokopierern, sind sehr stark belastet. Um das festzustellen, braucht man keine Messgeräte, das kann man schon so riechen. Hat man da auch einen Anspruch auf saubere Luft? Wohl kaum. Insofern haben Lindner und Weidel recht.
Nebenbei bemerkt: Ich wäre dafür, dass auch das Rauchen in Gegenwart von Kindern endlich unterbunden würde, zumindest auf Spielplätzen und im Auto. Auch die Kleinsten haben ein Recht auf saubere Atemluft.

@ 17:15 von zerocool76

Also ich hab die Fakten im Bericht gefunden.

Der Unterschied zwischen bundesdeutscher Arbeitsstättenregel und europäischer Luftqualitätsrichtlinie wird doch erklärt.

Auch darauf, daß in umschlossenen Arbeitsräumen, also z.B. Büros, die Atemluft i.d.R. der Außenluftqualität entsprechen muß, wird hingewiesen.

Sollte in einem Büro jedoch regelmäßig geschweißt oder Stahl gekocht werden, oder dieselbetriebene Maschinen laufen, gelten eben die höheren Grenzwerte.

Wenn AfD-Politiker und der Herr Lindner da Verständnisprobleme haben, muß man dies eher diesen Politikern anrechnen, als auf ungenaue Regeln zu verweisen.

Jeder Arbeitnehmer, der immer noch Probleme mit den Stickoxiden im Büro hat, sollte ganz einfach auf das Zusammenschweißen der Büroklammern oder das Stahlkochen in diesem Raum verzichten und endlich den alten dieselbetriebenen Drucker von Anno Tobak gegen ein modernes Gerät austauschen lassen, die sind auch viel leiser.

Gruß, zopf.

Was hilft der Grenzwert ,wenn

Was hilft der Grenzwert ,wenn Sicherheitsüberprüfungen vorher Angekündigt werden?Jedes Jahr das gleiche Prozedere!Kaum sind sie raus aus der Abteilung klingelt das Telefon und Volldampf voraus!Und das Spiel geht bis ins Obere Management!

Warum werden die Regeln, die

Warum werden die Regeln, die höhere Belastungen erlauben nicht an die niedriegen Grenzwerte angepasst? Da dient der Mensch offensichtlich der Wirtschaft, statt andersherum.

@ zopf um 18.44 Uhr; So übertrieben ist das nicht

Hallo Zopf, so übertrieben ist das nicht. Menschen in Großraumbüros, Sekretärinnen ... sie müssen alle tagtäglich die miefige Abluft von Kopierern und Laserdruckern einatmen. Durch die Wärme beim Kopieren werden insbesondere Rußpartikel, Harzpartikel und Entwickler rausgepustet. Arbeitsmediziner empfehlen, die Geräte in getrennten Räumen zu betreiben, das geschieht aber in den seltensten Fällen. "Muss mal eben was kopieren" - was Schulsekretärinnen, Angestellte im Copyshop und ... sich da täglich reinziehen, finde ich alles andere als harmlos.

@ 18:28 von Einerer

Zitat: "Wieso gelten unterschiedliche Werte?"

Auch das wird im Artikel erklärt (Zitat): "Der Grenzwert soll daher Säuglinge, Kinder, Kranke, Schwangere oder alte Menschen schützen, die von einem solchen Schadstoff stärker als andere gefährdet werden könnten."

Der Grenzwert nach der dt. Arbeitsstättenregel für Arbeiten mit Gefahrstoffen, bezieht jedoch nur den Schutz gesunder Erwachsener ein.

Zitat: "Ist das zeug nun so giftig oder nicht?"

Nun, eins ist sicher, gesund ist es nicht.

Aber leider wird man, wenn man in DE für den Schutz unserer Umwelt und damit unserer Gesundheit eintritt und schärfere Grenzwerte fordert, schnell als Spinner, bis hin zum Öko-Terroristen verunglimpft ... und das nicht nur von skrupellosen Kapitalisten, die den Schutz der Arbeiterschaft hinter ihren Gewinnbestrebungen anstellen.

Gruß, zopf.

@zopf

Danke für die Wiederholungen.
Nur ergibt es nicht mehr sinn.
Demnach variiert die belastungsgrenze wilkürlich und unberechenbar.
Wer legt das fest? Ein ärztegremium? "Ökospinner" ? Politiker?
Wie sieht das in anderen nicht eu Ländern aus?
Woran macht sich dieses gift fest? Lässt sich wikluch messen, ob man an stickoxyd gestorben ist, oder doch nur am alter? Oder einer vorschädigung?
Grade diese massuv differierenden Grenzwete machen mich mehr als stutzig.
Nehmen sie zb zyankali. Dessen grenzwert tendiert gegen Null . Das ist einleuchtend.

@ 18:56 von c.schroeder

Das wir alle täglich einer Unmenge an gesundheitsschädlichen Emissionen ausgesetzt sind ist mir durchaus bewußt.
Ich selbst kritisiere das häufig genug.

Darum geht es aber hier gar nicht.

Es geht ganz speziell um die Grenzwerte für Stickoxide, die für Menschen die an besonders exponierten Stellen arbeiten höher liegen, als für die allgemeine Außenluft.

Die AfD und der Herr Lindner arbeiten hier (wie ich annehme ganz bewußt) mit unzutreffenden Vergleichen und verschweigen, das für Büros folgendes gilt (Zitat):
"In umschlossenen Arbeitsräumen muss gesundheitlich zuträgliche Atemluft in ausreichender Menge vorhanden sein. In der Regel entspricht dies der Außenluftqualität."
und eben nicht die viel höheren Grenzwerte für Arbeitsbereiche, wie die in denen Stahkocher arbeiten.

Oder denken Sie in dt. Büros müße man genauso schwere See mit 10 m hohen Wellen hinnehmen, wie wenn man auf einem Container-Frachter arbeitet ?

Gruß, zopf.

Zopf Sie lassen nie Zweifel

Zopf

Sie lassen nie Zweifel aufkommen das sie zu den genannten Extremen gehören mit ihrer Wortwahl.

@ 19:14 von Einerer

Wenn Sie das alles erklärt haben möchten, empfehle ich Ihnen eine gut ausgestattete naturwissenschaftlich-medizinische und darüberhinaus eine Bibliothek für europäisches Recht aufzusuchen.

Ein einzelner Artikel, der sich mit unsinnigen Vergleichen von Politikern, deren einziges Ziel es ist, die aktuelle Debatte um die Abgase von Dieselmotoren zu diskreditieren, kann das unmöglich leisten.

Die Basisfakten werden geliefert, um den Rest müßen Sie sich schon selbst bemühen.

Gruß, zopf.

@ 19:37 von Ramuthra

Danke für's Lob.

An welches Extrem haben Sie denn gedacht ?

Extremer Öko-Terrorist oder extrem ausbeuterischer Kapitalist ?

Gruß, zopf.

Fachlich falsch

"Der zentrale Unterschied: Der Grenzwert bei Arbeiten mit Gefahrstoffen zielt auf gesunde Erwachsene, die in einer definierten Zeit - fünf Tage pro Woche maximal acht Stunden pro Tag"

Es geht hierbei auch um die Gefahr der Auslösung eines Bronchialkarzinoms. Das ist bei Erwachsenen nicht weniger als bei anderen Menschen. Ob man den Schafstoffen 5 Tage oder 7 Tage ausgesetzt wird spielt da überhaupt keine Rolle, wenn das Lungenkarzinom sich entwickelt.

Dazu muß man auch hinzufügen, dass die Luftverteilung in geschlossenen Räumen viel geringer ist als in Freiem. Deswegen müßte in geschlossenen Räumen die Grenzwerte eher niedriger sein.

"Beispielhaft dafür ist auch die Strahlenbelastung. So gilt laut Bundesamt für Strahlenschutz für die normale Bevölkerung ein Grenzwert von ein Millisievert."

Das stimmt auch nicht. Die natürliche Strahlung beträgt schon in Deutschland 2 MSv. Wie soll bitte der Grenzwert 1 Millisievert sein? Computertomographie Strahlenbelastung ist schon 10 mSv.

Fakt ist...

, dass die Politik viel zu lange eng mit den Autobauern gekuschelt hat und jetzt, da sich die Bevölkerung veralbert fühlt, sind sie wieder voll dabei das Thema für Ihre Zwecke zu missbrauchen. Fakt ist auch, dass nach wie vor Airlines einen Freischein für Luftverschmutzung im großen Stil haben und kein Wort darüber in der Politik verloren wird. Ist ja irgendwo in anderen Atmosphären...klar

@ 20:27 von Orfee

Zitat: ""Beispielhaft dafür ist auch die Strahlenbelastung. So gilt laut Bundesamt für Strahlenschutz für die normale Bevölkerung ein Grenzwert von ein Millisievert."

Das stimmt auch nicht. Die natürliche Strahlung beträgt schon in Deutschland 2 MSv. Wie soll bitte der Grenzwert 1 Millisievert sein? Computertomographie Strahlenbelastung ist schon 10 mSv."

Die Angabe von 1 mSv/a ist der Grenzwert, mit dem die Bevölkerung durch die gezielte Nutzung von Radioaktivität (Kernkraft)belastet werden darf.

Der Gesamtgrenzwert, für die effektive Dosis, liegt für Erwachsene (außer Schwangeren) bei 20 mSv pro Jahr, bzw. 50 mSv in einem Jahr, aber nicht mehr als 100 mSv in 5 Jahren.

Die von Ihnen erwähnte Belastung bei einer Computertomographie wird gesondert betrachtet als Organdosis, da gelten nochmal ganz andere Grenzwerte.

Gruß, zopf.

@ 20:27 von Orfee

Pardon, das war mißverständlich formuliert von mir.
Unter "gezielte Nutzung der Radioaktivität", fallen natürlich auch alle anderen Arbeitsbereiche, in denen der Arbeitnehmer einer, im Vergleich zur natürlichen Hintergrundstrahlung, erhöhten Dosisleistung ausgesetzt ist.
Nicht nur die Nutzung der Kernkraft zur Stomerzeugung, sondern auch alle anderen Arbeitsfelder in denen Radioaktivität direkt genutzt wird. (Medizin, Forschung, Materialprüfung etc.)

Andere Frage, wer weiß denn überhaupt von sich selbst, welcher effektiven Dosis, oder wieviel Stickoxiden er genau ausgesetzt ist ?

Gruß, zopf.

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