Kommentare

Wozu das Ganze?

Das Problem am Hyperloop ist doch zweigeteilt:

1. Wozu das ganze? Ein Hyperloop-Bahnhof hätte in etwa die Anforderungen eines Großbahnhofes, könnte in den meisten Städten also nur in den Randbereichen mit entsprechenden Zubringern gebaut werden. Wo liegt dann noch der Unterschied zum Flugzeug?

2. So eine evakuierte Röhre ist unglaublich anfällig für Sabotage oder Unfälle. Allein schon aus Sicherheitsgründen halte ich das Vorhaben für undurchführbar - von den technischen Problemen mal ganz zu schweigen. Wenn man sich anschaut, welche Probleme man beispielsweise am CERN hat, ein stabiles Vakuum zu halten, kann man sich gern mal fragen, wie man hunderte Kilometer stabil evakuieren möchte. Mal ganz davon abgesehen, dass der Energieaufwand gradezu grotesk sein dürfte...

324 km/h ?

Erstmal Gratulation an die Münchener Studenten, aber war es nicht so, das bei der letzten Nachricht von einer Geschwindigkeit von 1200 km/h die Rede war? :
http://bit.ly/2xFsN20
Schade das aber Deutschland in Sachen Hochgeschwindigkeitszug ganz weit hinten liegt, obwohl das eigentlich sollte anders sein, wenn man bedenkt, das selbst die Türkei hatte Siemens den Auftrag gegeben, welche für die Türkei zu bauen und in der Türkei fahren schon Hochgeschwindigkeitszüge:
http://bit.ly/2wheamk

Tolle Sache, aber wo sind die Kommentare?

Wir sind doch eine Industrienation, warum hagelt es hier nicht vor Kommentaren und Begeisterung?
Mir fehlt noch mehr technisch Inhaltliches. Wie schwer waren die Pods und wie groß war das Volumen. wie tief ist das Vakuum in der Röhre? Spielt der CW-Wert überhaupt noch eine Rolle? Zu Breite und Höhe des Tunnels gibt es keine Angaben.
Wie könnte man in Zukunft diese Pods beladen? Ich könnte mir vorstellen, dass diese an einer nach Außen abgedichteten Ladestation be-und entladen werden könnten, sodass nur innen im Pod Umgebungsdruck herrscht. Der Pod bleibt im Vakuumbereich. Dann bräuchte man keine Druckschläuse und das Vakuum in der Röhre bliebe erhalten. Einfach gigantische Möglichkeiten. Man sollte hier weiterdenken.
Äußerst interessante und zukunftsweisende Möglichkeiten. Energiesparender kann man kaum etwas transportieren.
Wo bleibt die Begeisterung unserer jungen Leute? Sind sie alle mit Whatsap und Twitter beschäftigt oder sielen sie mit Computer?

Also, Elon,...

...außer einem feuchten Händedruck und einer nixnutzigen Trophäe war da nicht mehr drin, was den Gewinnern helfen würde, ihre Studien und Entwicklungen müheloser voranzutreiben zu können?
So bleibt die Vermutung haften, es handelte sich nicht zuletzt vor allem um eine massive Elon-Musk-Eigenwerbung.

Also mal ehrlich......

.... diese Aktion gehört in Kategorie "Esse Weißbrot in 2 Minuten!"
Selbst Fachleute fragen nach dem Mehrwert dieser Beförderungsart! Der ICE fährt annähernd so schnell und brauch kein gekapseltes System das Kosten in Milliardenhöhe für die Infrastruktur bedeuten würde.

09:17 von St0nemender

lesen sie z.B. "1984"
Nix isch unglaublich.
Wer hätte anfang der 90er gedacht, dass es heute Computer für jederman(n) im Westentaschenformat gibt. Solche Computer konnten sich damals nur Institute wie MIT oder gute Unis leisten.

@St0nemender @Hackonya2

Hackonya2: die geplante Verwirklichung mit Passagieren hat das Ziel von 1200 km/h.
St0nemender: die Röhren für das System waren in der Schweiz unterirdisch vorgesehen. Sabotage Möglichkeit auch nicht anders als bei der Bahn, nur mit noch schlechterem Zugang von ausserhalb des Transporters. Also wie beim Flugzeug.
Die Anforderung an das Vakuum sind mit CERN nicht vergleichbar. Hier geht es nur um Verringerung für den Luftwiderstand dazu braucht man kein extremes Hochvakuum wie beim CERN.

Schöner Wettbewerb nur der

Sinn erschließt sich mir nicht. Deutschland war auch führend in der Magnetschwebebahntechnik. Das Ende vom Lied, Steuergelder sind in Milliardenhöhe drauf gegangen, die Züge fahren in Japan und die Technik würde verscherbelt. Außer Spesen nichts gewesen. Ach ne, wer die Kosten für die Beseitigung der Betonkonstruktionen zahlt ist ungeklärt. Ich denke das geht zu Lasten der Steuerzahler

@um 09:32 von harry_up

Ich sehe das nicht so, das ist schon ein Erfolg der Münchener Studenten, den damit holen Sie es sich näher als andere Studenten, das man an Projekten in Zukunft von Firmen gerne angeworben und beauftragt wird bzw. einen guten Job erhalten könnte oder sehe ich das falsch?

Sie können eine Technik der

Sie können eine Technik der Zukunft doch nicht nach heutigen Maßstäben beurteilen. Die gleichen Bedenken wird man doch vor gut 150 Jahren über zivile Luftfahrt gehabt haben. Menschen, die tagtäglich per Flugzeug in schwindelerregender Höhe von A nach B reisen - was für ein Unsinn!

Die Forschung ist doch gerade dazu da, um Wege und Möglichkeiten zu finden, um die heute unüberwindbaren Hürden in (ferner) Zukunft überwinden zu können. Ich bin mir sicher, dass schon aus so manchem utopisch erscheinendem Vorhaben etwas Großartiges entstanden ist.

Man muss eben im Geiste der Zukunft denken, wenn unsere heutige Welt das längst veraltete Gestern sein wird.

@Hackonya2 Die Teststrecke ist nur 1,25 km lang.

Find´ ich gut

Was ich von Hyperloop halten soll, weiß ich nicht. Dazu fehlt mir die technische Kenntnis und die Vorstellung, ob Aufwand und Nutzen in einem realistischen Verhältnis stehen.
Was mir aber gefällt ist, dass es in D anscheinend immer noch guten technisch-naturwisschenschaftlichen Nachwuchs gibt. Man hat ja sonst gerne den Eindruck, Schulabgänger wollen durchgängig erstmal in Neuseeland chillen und dann irgendwas mit Medien machen.
Also selbst wenn aus dem Projekt selbst niemals etwas werden sollte, sind solche Wettbewerbe wichtig, um die Forschung voran zu bringen.
Deutsche Ingenieure können offensichtlich mehr, als Schummelsoftware für Dieselautos zu programmieren. Glückwunsch.

Ich freue mich darüber...

...dass es mutige und initiative Menschen gibt wie Elon Musk und dass es gute Universitäten gibt wie die TU München. Natürlich werden nicht alle Ideen dann auch ihren Weg in die Massenanwendung schaffen, aber ohne Ideen ist alles nichts. Nicht zu vergessen sind die Geldgeber - auch wenn sie so gut wie nie erwähnt werden. Elon Musk steht für praxistaugliche Elektroautos, für erste Schritte des autonomen Fahrens, für wiederverwendbare Raketenstufen, für ein Online-Bezahlsystem, für eine sozialverträgliche Nutzung von Künstlicher Intelligenz und mal schauen, was die Zukunft noch so bringt. Michael Streibel

@Paul Hoos:

"Wir sind doch eine Industrienation, warum hagelt es hier nicht vor Kommentaren und Begeisterung?"

Aus dem selben Grund, aus dem Siemens die Handysparte aufgegeben hat und Apple ein paar Jahre später mit Smartphones zur teuersten Firma der Welt geworden ist.

Genauso wie Deutschland vorher schon die ganze Computerbranche den anderen überlassen hat, vom Internet erst gar nicht zu reden.

"Völliger Irrsinn, braucht kein Mensch, wie soll sich das lohnen, geht sowieso nicht, ich weiß alles besser"... DAS ist inzwischen typisch deutsch.

Zu 23:11 von LaFranceLibre "Höher, weiter, schneller, ..

zu Land zu Wasser in der Luft . überall, PKW:

Der Hang zu breiten Walzen, egal ob Diesel oder Benziner. Die Autos werden immer schwerer mit immer mehr Leistung. Deswegen ist eine größere Auflagefläche nötig, um bei höherem Tempo sicher durch die Kurve zu kommen. Um die Leistung auf die Straße zu bringen braucht es breitere Reifen. Die Bodenhaftung nimmt mit der Breite zu. Lag bei einem Serienreifen Ende der 70er Jahre die Maximalgeschwindigkeit bei 210 km/h, sind es heute 360 km/h. Um sicher abzubremsen müssen größere Bremsscheiben verbaut werden.

Da hilft Newton nichts. Der Ressourcenverbrauch, die Umweltbelastung, auch die Straßennutzung ist bei schweren Autos größer. Schon das Parken macht mit einem 5-Meter Range Rover im Vergleich zu einem VW up einen enormen Unterschied.
Weniger Leistung, kleiner Autos, kleinere Reifen, besser für Umwelt- und Klima, unabhängig von Antrieb. Einen sparsamen 1er-Diesel aussperren und dicke Benzinsfresser dürfen fahren, ein Irrsinn!

Mgnetschwebebahn mit "Deckel" wäre auch schon gut

Die Idee, eine unterirdische Röhre zu bohren, ist nicht neu, wird aber leider an den technischen Bedingungen und an den demokratiebedingt zahllosen Einspruchsmöglichkeiten verschiedenster Interessengruppen scheitern.
Nachdem ich sehr oft die A7 per Trasse des „Hamburger Deckels“ passiere, bin ich begeistert von dieser einfachen, aber selten angewandten Straßenbautechnik, die dort entsteht. Vielleicht sollte man einfach noch einmal neu denken und parallel zu den wichtigsten Nord-Süd- und Ost-Westverbindungen eine Magnetbahn-Trasse bauen, so wäre die Belästigung der Anwohner zu umgehen. Im Zuge dieser Arbeiten könnten dann auch endlich die von den Trassenanliegern verhassten Stromleitungen der Alternativen Energiegewinnung (aus Windkraft) verschwinden. Das unterirdische Verlegen entlang der Trasse ließe sich dabei kostengünstig mit abhandeln.

Musk ist Visionär

Es geht Musk nicht darum, etwas zu tun, was heute schon Geld bringt. Er will eine Zukunftsvision und heute schon für etwas Geld ausgeben, was nur vielleicht in der Zukunft wichtig sein könnte. Er hat genug Geld in diesem Leben verdient, sich solch eine visionäre Sichtweise leisten zu können.

Tesla wird wohl nie Geld verdienen, Space-X und der Hyperloop wohl auch nicht. Trotzdem sind viele Menschen so fasziniert, dass sie mitdenken und mitmachen oder sogar ihre wenigen Ersparnisse in Tesla-Aktien stecken.

Vielleicht wird aus dem Hyperloop ja auch gar keine U-Bahn sondern eher eine Fracht-Rohrpost, die dann die Autobahnen von LKWs befreit. Dann wäre es auch nicht so schlimm, wenn bei einem Leck das umgebende Vakuum den Pod mal aussaugt.

Und selbst wenn Musk und seine Anhänger aus Technikbegeisterung für das Riesenspielzeug nur Geld verbrennen sollten - was machen denn die vielen Porsche- und Ferrarifahrer oder Träger von Luxusuhren?

Zu 10:33 von MichaStr "Elon Musk TESLA"

...dass es mutige und initiative Menschen gibt wie Elon Musk... Elon Musk steht für praxistaugliche Elektroautos, für erste Schritte des autonomen Fahrens, ...
Mutig würde ich das nicht nennen. Seit der Gründung wird Geld verbrannt. Die gläubigen Investoren, die Aktionäre, die ihr Geld zur Verfügung stellen, die sind mutig.

Praxistauglich ist da wenig. Umwelt- und klimafreundlich schon gar nicht.

...in 2,7 Sekunden von 0-100 km/h. Der P100D Ludicrous ist ein teures Auto, jeder Kauf hilft bei der Finanzierung des Tesla 3. Ohne Kunden, die die teuren Model S und X kaufen, wäre die Entwicklung nicht möglich und die Verlust am laufenden Band noch größer.
Das letzte AKW wird abgeschaltet, Kohle will man nicht, aber gleich E-Autos für Millionen.
Illusion pur. Wer das will soll es bezahlen! Es geht nicht, dass wieder die normalen Stromverbraucher die Zeche bezahlen, Infrastruktur, Netze usw.. Das EEG mit seiner unsozialen Umverteilung (20 Mrd.€ jrl.) ist kein Muster!

Ein hoch auf unsere Ingenieure

Das ein deutsches Team ein Wettbewerb gegen diese Starken Konkurenten gewinnt ist der Wahnsinn, herzlichen Glückwunsch dazu!

Aber was ich hier so lese, das lässt mich erschlagen von dem technischen Unverständniss von so manchen Kommentatoren.
Z.B.: Es muss doch wohl klar sein, dass in der Testphase, auf einer relativ "kurzen" Strecke keine Geschwindigkeiten von 1200 km/h erreicht werden sollen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie fahren mit solch einer Geschwindigkeit und bremsen innerhalb von 200 m auf 0 km/h ab...

Generell geht es hier doch nur darum ein System zu entwickeln, was Energieeffizient und schnell arbeitet. Natürlich wird dieses dann nicht ausgelegt sein, jemanden zum nächsten Bäcker zu befördern. Es wird dafür genutzt werden schnell bspw. von Berlin nach Paris zu reisen. Warum schauen viele nicht über den Tellerrand hinaus?!

Wie und ob das überhaupt realisierbar ist, wird sich in weiteren Tests herausstellen.

zu 11:27 von gman "Illusion"

Elektroautos von Tesla sind praxistauglich, so wie ich es geschrieben hatte. Sie sind noch sehr teuer, aber das ändert sich mit der Zeit - das neue Modell 3 halbiert gerade den Kaufpreis gegenüber den Modellen S und X. Wenn man alle Energieverbräuche einrechnet - also auch z. B. den Stromverbrauch der Raffinerien zur Produktion von Benzin aus Öl, dann ist das Elektroauto heute bereits umweltfreundlicher - je grüner der Strommix wird, desto stärker wird der Effekt. Wenn heute schon eigener Strom aus der Solaranlage getankt wird (wie wir es machen werden), dann erübrigt sich die Diskussion komplett. Tesla wird Geld verdienen, sobald der Massenmarkt bedient werden kann - und das beginnt gerade. Das ist ja der Mut, den ich hervorgehoben habe - sich zu trauen, Geld zu investieren als Wette in die Zukunft. Wir brauchen mehr von dem Kaliber Elon Musks. Michael Streibel

Glückwunsch

Vorab meinen Glückwunsch. Eine so hohe Geschwindigkeit auf so einer kurzen Strecke zu erreichen und kontrolliert wieder zum Stillstand zu kommen, ist eine tolle Leistung.
Leider lese ich gestern wie heute jede Menge Kritisierungen, die anscheinend alle ohne Kenntnisse in Physik oder gar Ingenieurskunst geschrieben werden. Gestern ging dies hin bis zum Vergleich des Kraftstoffverbrauchs eines Flugzeugs pro Kilometer mit dem Kraftstoffverbrauch pro Person.
Ein großvolumiges Vakuum von etwa 95% ist technisch ein Kinderspiel, ebenso das reversible Abdichten von Segmenten in einer Röhre - bei dem geringen Druckunterschiede reicht ein Blasebalg aus. Auch die Wärmeausdehnung ist bei einer Röhre leicht über Schiebeelemente abfangbar, für die Abdichtung reicht ein Simmerring.
Wenn man Physik nicht bis zum Abitur hatte, sollte man die technischen Details den Fachleuten überlassen. Auch über Herrn Musk kann man später urteilen und nicht jetzt schon vorverurteilen.

Re: Wozu das Ganze?

zu 1.) Ich sehe nicht, warum man so riesige Bahnhöfe brauchen sollte. Die Bahnhöfe, die in den Simulationen gezeigt werden, sind sicherlich Großbahnhöfe mit dutzenden wartenden Pods, ich denke aber man könnte diese auch deutlich kleiner machen. Und selbst wenn nicht gibt es noch deutliche Unterschiede zum Flugzeug:
- der Hyperloop ist schneller
- der Hyperloop braucht kein Kerosin, nur Strom der in Musks Plänen durch Solarzellen direkt auf der Röhre erzeugt wird
- dadurch können Tickets relativ billig angeboten werden
- der Hyperloop ist relativ leise

Zu 2.) Zunächst einmal handelt es sich hier nicht um ein perfektes Vakuum, sondern um 100 Pascal. Sollte es in der Röhre zu Lecks kommen, würde das zunächst auch nur zum Abbremsen der Pods führen (durch den erhöhten Luftwiderstand). Natürlich besteht die Gefahr, das jemand die Röhre in die Luft sprengt, aber das kann auch bei Autobahnbrücken passieren. Zum Thema Sicherheit: https://hyperloop-one.com/fact-sheet-and-faq

Sauber.

Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

@henrig_mad_broiler

"Eine Tesla-Werbeaktion, Hyper – Hyper !"

Wie kommen Sie darauf? Wenn schon Werbung, dann für SpaceX. Ich habe auf keinem Bild auch nur einmal "Tesla" gelesen.
Aber ich glaube nicht, dass es Musk hier vordergründig um Werbung geht. Sondern glaube tatsächlich, dass es ihm um Förderung kreativer Geister geht.
Eventuell ist es sogar so etwas wie eine Kaderschmiede für sein Unternehmen.
Auf jeden Fall etwas, was die Menschheit vorwärts bringt.

"Alternativen gibt es. (...) Nutzung des Fahrrades,"

LOL. Das Fahrrad als Alternative zum Hyperloop?

11:24 von Rosengregor

"Und selbst wenn Musk und seine Anhänger aus Technikbegeisterung für das Riesenspielzeug nur Geld verbrennen sollten - was machen denn die vielen Porsche- und Ferrarifahrer oder Träger von Luxusuhren?"

Der entscheidende Unterschied ist aber der dass die, wie sie meinen vielen, Porsche und Ferrari Fahrer und die Träger von Luxusuhren, zu denen ich übrigens auch zähle, ihr eigenes Geld ausgeben und viel Freude an ihren erworbenen Premium Produkten haben.

Eton Musk dagegen verbrennt wortwörtlich das Geld Gut- und Technikgläubiger Investoren und staatliche Förder und Subventionsgelder, letztgenannte sind Steuergelder. Und mit dem ganzen Tam Tam das er darum veranstaltet verdient er auch noch Millionen und hat bei manchem Zeitgenossen das Image eines Messias.

Ergo, Mister Eton Musk versteht etwas von erfolgreicher PR Arbeit.

Wenn ich nur den Namen Musk

Wenn ich nur den Namen Musk lese werde ich sofort sehr sehr misstrauisch und prüfe daher sehr genau. Denn ich traue diesem Mann nicht weiter wie ich es selbst nachvollziehen und überprüfen kann.
Für mich ist er ein "Subventions Junkie" der immer wieder aufs Beste versteht irgendwelche staatlichen Gelder für seine "One Man Show" abzugreifen.

Tolles Projekt. Leider

Tolles Projekt. Leider völlig sinnfrei.
Teuer. Unflexibel. Anfällig.
Und warum muss man so schnell irgendwo hin?
Einfach früher losfahren.

Sind wir konservativ und damit Techikfeindlich geworden?

Es überrascht mich positiv, dass sich viele für das Thema interessieren. Es findet eine allgemeine Diskussion über neue Entwicklungen statt.
1. Die Magnetschwebebahn.
Diese wurde eingestampft, weil ein Wartungstrupp mit Fahrzeug auf der Schiene war, und trotzdem eine Fahrt stattgefunden hat. Ein bedauerlicher Unfall. Gleiches hätte mit beliebigen anderen Hochgeschwindigkeitsgefährt passieren können.
2. Elektrischen fahren
Hat in meinen Augen absolut Zukunft. Den Strom mit stationären Kraftwerken bei optimaler Auslastung generieren und variabler Leistungsabgabe elektrisch auf die Straße bringen. Leise und sauber vor allem in Wohngebieten.
3. Wir sind gegen Genmaipulation, essen aber krenlose Trauben und Melonen. Wir kaufen billig ein.
Allgemein
Siemens hätte nie einen Elektromotor bauen können, wenn er nur an ein damals nicht vorhandenes Stromnetz gedacht hätte. Wer erfindet Computer und ein Betonmischfahrzeug und empfindet es als nicht Patentwürdig? Wie oft machen wir gleiche Fehler?

Musk?

Ich will hier nicht den Miese Peter machen, aber dieses obskure Tunnelprojekt ist ein Rohrkrepierer.
Ein Spielfeld für Studenten und Bastelfreunde. Schade ist es um die verbrannte Forschungsgelder (=Steuergeld). Die hätte man besser anlegen können.

@gman

Ist das hier nicht der falsche Thread für Ihre, nun ja, Halbwahrheiten?
Aber in aller Kürze schnell für Sie:
Sie schrieben:

"Praxistauglich ist da wenig."

Ich habe in Nordnorwegen einen Schweizer Tesla Model X mit einer 4-köpfigen Familie an Bord getroffen, die Campingurlaub gemacht haben. Nur mit ihrem Auto. Muss also schon einigermaßen praxistauglich sein.

"Der P100D Ludicrous ist ein teures Auto, jeder Kauf hilft bei der Finanzierung des Tesla 3. Ohne Kunden, die die teuren Model S und X kaufen, wäre die Entwicklung nicht möglich"

Wo ist das Problem? Wenn die gutbetuchte Kundschaft von Model S und X die Entwicklung des deutlich preisgünstigeren Tesla 3 quasi subventioniert, ist das doch Umverteilung von oben nach unten. Genau das, was Sie wollen ...

@gman

Entschuldigung, ich vergaß:

"Mutig würde ich das nicht nennen."

Also ich finde es durchaus mutig, einen Großteil seines Vermögens in die Gründung eines privaten Raketenunternehmens zu stecken.
Und danach einen weiteren Teil seines Geldes in die Gründung einer Firma für Elektroautos.

10:51 von uhuznaa

""Völliger Irrsinn, braucht kein Mensch, wie soll sich das lohnen, geht sowieso nicht, ich weiß alles besser"... DAS ist inzwischen typisch deutsch."

Vielen Dank für diese Feststellung!
Darüber habe ich mich gestern schon geärgert.
Nun hat die Sache geklappt, die Jungs aus München
haben den Wettbewerb gewonnen, und was passiert?
Es wird von einigen weiter gemiesmuffelt..

12:52 von DrBeyer

Können Sie belastbare und verifizierbare Quellen nennen welche belegen wie viel eigenes Geld Mister Musk tatsächlich, ohne rechtliche und finanzielle Absicherung, also tatsächliches Riskoinvestment, in seine Unternehmen gesteckt hat?
Die Raketentechnik Firma, "SpaceX" wird ganz erheblich von der NASA gefördert. Ohne den U.S. Amerikanischen Staat gäbe es keine SpaceX.

Aufwand vs. Nutzen

Mit dem Hyperloop ist es, abgesehen von seiner prinzipiellen Realisierbarkeit, wie mit der Magnetschwebebahn. Vom Prinzip her eine tolle Technik, im Alltag aber nur an wenigen Stellen brauchbar. Allein die Tatsache, dass man für beide System völlig neue Infrastruktur braucht (andere Bahnhöfe, Röhren oder Magnetschienen...) zusätzlich zu den bestehenden Straßen und Schienen sorgt erst mal für hohe Kosten. Die muss man dann über hohe Fahrpreise oder Subventionen wieder einspielen. Und dann ist in D schon die Frage, wie groß der Zeitgewinn zum ICE im Vergleich zu dem zu betreibenden Aufwand wirklich ist.
Die nie realisierte Magnetbahn zum Münchner Flughafen ("...in 10 Minuten") ist ein gutes Beispiel. Riesenaufwand für wenige Minuten Zeitgewinn im Vergleich zu einem traditionellen Zug, der nicht an jeder Milchkanne hält, wie die jetzige S-Bahn. Wenn sich das je rechnen würde, dann würde das ja von einem privaten Investor gebaut und man müsste keine Steuern einsetzen.

Schade ist es um die verbrannte Forschungsgelder (=Steuergeld).

Hallo !!!, hier sind Studenten mit Forschungsprojekten am Werk - und selbst, wenn das Ergebnis nicht zum absoluten Erfolg (zur Massennutzung) führt. Forschungsgelder als verbrannt zu bezeichnen finde ich regelrecht grotesk. Forschung heißt auch neue Wege suchen und neue Ziele erkunden. Mir jedenfalls sind die Mittel, die in die Forschung zum Wohle der Menschen gesteckt werden viel, viel lieber, als die irgendwelche Rüstungsausgaben, mit denen zudem noch Profit gemacht wird (übrigens auch Steuermittel).
Dass ein privates Unternehmen hier eine Plattform bietet (und das vielleicht nicht ohne Eigennutz) das tut doch der Sache keinen Schaden - wir leben nun mal in einem System, wo so etwas gefragt ist.

13:35 von Sachse56

"Hallo !!!, hier sind Studenten mit Forschungsprojekten am Werk - und selbst, wenn das Ergebnis nicht zum absoluten Erfolg (zur Massennutzung) führt. Forschungsgelder als verbrannt zu bezeichnen finde ich regelrecht grotesk."

Genau das macht es ja besonders schlimm. Studenten, deutsche Studenten an deutschen Hochschulen. Also subventionieren wir hier in Deutschland die umstrittenen* "Visionen" eines sehr umstrittenen Unternehmers und gleichzeitig Milliardärs in den Vereinigten Staaten.

* nicht nur von mir umstritten, einfach mal googeln. Mr. Musk ist nun mal NICHT der Gesalbte.

@09:19 von Hackonya2

324km/h, ja genau. Wo sehen sie ein Problem? Im von ihnen erwähnten Artikel ist von bis zu 1200km/h die Rede. Und 324km/h erfüllt ebendies. Auch sind die von ihnen erwähnten "Hochgeschwindigkeitszüge" für 300km/h ausgelegt und somit eher langsam. Die ICE in Deutschland sind für 330km/h ausgelegt und fahren regelmäßig 308-312km/h. Diese Hochgeschwindigkeitszüge sind seit 1991 unterwegs, es fahren etwa 270 Züge (statt der 10 in der Türkei).

Weshalb sie also schreiben, "das aber Deutschland in Sachen Hochgeschwindigkeitszug ganz weit hinten liegt" ist mir ein Rätsel.

Null Verständnis für die Nörgler

Ich jedenfalls freu mich für die Studenten. Sie machen beste Werbung für den Wissenschaftsstandort D. Für sie war es eine tolle Erfahrung, Projektarbeit im Studium ist didaktisch ein wertvolles Element.
Gerade dann, wenn sie sich mal ohne Konventionen u. Beschränkungen durch Überlegungen zur Machbar- oder Wirtschaftlichkeit richtig austoben können.
Ob die Technik dann mal im großtechnischen Maßstab realisiert wird, ist doch völlig egal.
Die häufigsten Kritikpunkte wurden schon durch die wenigen nachdenkenden Vorkommentatoren widerlegt: Es wird kein Hochvakuum benötigt u. bei der Kürze der Teststrecke können keine höheren Geschwindigkeiten zustande kommen.
Daß sich das Team der TUM gegen Dutzende Wettbewerber durchgesetzt hat, verdient größten Respekt und Anerkennung. Freuen wir uns doch, daß wir im Land auch excellente technische Fakultäten haben (TUM, Stuttgart, Karlsruhe, Aachen …). Nur durch Innovation kann D im Wettbewerb bestehen.
Durch Meckern u. Nörgeln bestimmt nicht.

All die Fortschrittskritiker diesseits der 50km/h

...darf ich daran erinnern, dass bei der ersten Eisenbahnfahrt die Befürchtung bestand, dass Geschwindigkeiten von über 50km/h grundsätzlich das Rückenmark schädigen und von der Mitfahrt dringend abgeraten wurde. Die Pacific Railway wurde als völlig utopisch betrachtet und eine Reise zum Mond galt als Hirngespinst.

@ SydB

"Merke, die Masse des verbrauchten Kerosin entspricht nicht dem Ausstoß des CO²."

Ganz genau. Das Gewicht an ausgestoßenem CO2 entspricht nämlich grob dem dreifachen Gewicht an verbranntem Kerosin.
C15H32 + x O2 --> 15 CO2 + 16 H2O
Es entstehen bei der Verbrennung des Kerosins 15 CO2 Moleküle (da die Verbindung Kerosin 15 Kohlenstoffatome beinhaltet). Ebenso entstehen aus den 32 Wasserstoffen im Kerosin 16 Moleküle H2O. Die Atommasse von Kohlenstoff beträgt 12,0107 u ± 0,0008 u, die von Sauerstoff 15,999 u. Aus einer Tonne Kerosin werden also grob drei Tonnen CO2 bzw. aus ca. 333 kg Kerosin 1 Tonne CO2. Zwei Tonnen CO2 bläst ein Flugzeug innerhalb kürzester Zeit raus, das ist nicht meine persönliche Meinung, das ist eine berechenbare Tatsache.

Ich verstehe die Nörgler nicht

Warum muss denn an allem rumgenörgelt werden. Wenn James Watt damals nicht die Sache mit der Dampfmaschine mit diesem Enthusiasmus verfolgt hätte, würden wir wahrscheinlich heute noch von Hand auf den Feldern arbeiten. Ich finde es gut, wenn an neuen Transportmitteln geforscht wird. Das Flugzeug wird auf absehbare Zeit auf Kurzstrecken zu teuer werden. Schon wegen dem Verbrennen von fossilen Rohstoffen ist es besser, am Boden zu bleiben und erneuerbare Energien nutzen zu können.

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