Kommentare

Toller Rekord

Er hätte mehr machen können, als nur einen Rekord mit Twitter, als er amtierte gegen den Rassismus in den USA. Achja er war ja zu beschäftigt mit seinen Drohnen. Das einzige gute Erbe Obama Care wird oder ist ja auch schnell mal wieder weggewischt. Egal genug Geld verdient, um öfter mal Urlaub auf Hawaii zu machen. Who cares?

Obamas Rekord

Diesen Rekord könnte man ihm eventuell noch höher anrechnen? :
http://bit.ly/2jFJsyT
Was hatte den Obama vor seinem Antritt verprochen und was hat er den so wirklich gemacht bzw. verwirklicht?

Twitter-Rekord?

Na, da hat sich doch bestimmt einer verzählt!

Jetzt komme ich mal wieder nicht mit!

Ich dachte, es ziemt sich nicht für einen Präsidenten, kurze Botschaften über Twitter zu verbreiten.

Achso, ich vergaß... dies gilt ja nur im Zusammenhang mit Donald Trump.

Ich Dummerchen.

advantage Obama

SUPER!!!!
dieser Rekord dürfte Mr. Trump den Blutdruck in die Höhe treiben *schmunzel*

Ich kann mir gut vorstellen,

Ich kann mir gut vorstellen, daß es selbst unter Obama- Kritikern viele US-Amerikaner gibt, die sich Barack Obama als Präsidenten zurück wünschen.
Und das zurecht.

Diese Darstellung ist falsch und nicht tragbar.

A"m Samstag hatten in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia Mitglieder mehrerer rechter Gruppen demonstriert. Auslöser war die geplante Entfernung eines Denkmals für einen General der Konföderierten-Armee, die während des Bürgerkriegs für die Beibehaltung der Sklaverei gekämpft hatte."

Das ist Geschichtsfälschung.

„Die Sklaverei als Institution ist in jedem Land ein moralisches und politisches Übel. ein größeres Übel für die weiße als für die schwarze Rasse.“
Robert Edward Lee

„Es ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist – wir würden sonst vielleicht Gefallen daran finden.“
―Robert Edward Lee

Quelle:
Schlacht von Fredericksburg, 13. Dezember 1862

„Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe.“
―Robert Edward Lee

Quelle:
aus A Life of General Robert E. Lee von J. E. Cooke

Man sollte wenigstens die Quellen kennen, wenn man über Geschichte schreibt...

Suggestiv-Journalismus?

Seit wann taugt die Anzahl von Retweets zu einer Top-Tagesschau-Meldung? Wahrscheinlich, wenn die Gegenüberstellung von schönen Bildern Obamas mit denen Trumps (natürlich im negativen Licht) ihre eigene Wirkung entfalten sollen.

Noch immer mehr als 3 Jahre bis....

...der Obama wiedergewählt werden kann!
Es bleibt aber festzuhalten,dass auch hier -im Negativen- die USA nur Vorreiter in einer /den Gesellschaften ist-die Demokratie (Wasser) predigen und asozialen Steinzeit-Kapitalismus (Wein) betreiben!
Manche (afrikanische) Völker mögen noch nicht reif sein für Demokratie -aber sie werden es dann sein -wenn sich die derzeitigen Leader abgeschafft haben (Brexit,TTip,VW,Krupp,USA usw.)!

Rekord

So viele Likes. An dem Zitat kann es kaum liegen, das höre und lese ich oft auch anderswo.
Also wird es wohl an der Person Obamas liegen. Wenn ich mir jedoch seine Kriege ansehe, erinnere ich mich sofort an den viel schöneren Sommer im letzten Jahr und davor war der Schnee auch weißer, als im letzten Winter. Erinnerung verklärt.

@El Chilango

und wieder verdrehen sie die fakten, bis sie ihnen passen.

Obama WAR präsident, Trump IST präsident. merken sie den unterschied?

was Obama nach seiner amtszeit macht, ist doch völlig schnuppe. der kann von mir aus twittern, was die finger hergeben. aber schon merkwürdig: ein einziger tweet von Obama steckt ALLE tweets von Trump seit übernahme der amtsgeschäfte mal locker in die tasche. ein präsident, der WÄHREND seiner amtszeit eine falschmeldung nach der anderen, eine provokation nach der anderen, ohne sinn und verstand raushaut, den möchte ich (und viele andere) nun wirklich nicht haben!

wenn's ihnen aber gefällt...na bitte

Es geht um den Inhalt

Die Kommentare zeigen leider, dass das was einen stört im Vordergrund steht.

Doch der Inhalt des Tweets und der Film zeigen was schon immer die Herausforderung der Menschen war und ist:

Lernen aus der Vergangenheit oder sich erinnern und es besser machen.

Eine Erde, eine Welt, eine Menschheit und ein Leben. Auch wenn wir unterschiedlich sind, sind wir doch alle gleich. Einige werden es verstehen;-) Und es werden mehr...

Antwort auf den Kommentar

"SUPER!!!
dieser Rekord dürfte Mr. Trump den Blutdruck in die Höhe treiben *schmunzel*

Es wäre eine SUPER!!! -Geste von Barack Obama gewesen, wenn er zwischen 2009 und 2017 den auch seit 1915 in den Nordstaaten der USA verbreiteten Ku-Klux-Klan als erster schwarzer US-Präsident abgeschafft und eine Neugründung verboten hätte.
Seltsamerweise haben sich seit Woodrow Wilson insgesamt 18 US-Präsidenten nicht an diese Heilige Kuh bzw. an dieses Goldene Kalb herangetraut.

@El Chilango

Zur Info: Obama ist kein Präsident der Vereinigten Staaten. Er war es mal.

12:24, Robert Wypchlo

>>Es wäre eine SUPER!!! -Geste von Barack Obama gewesen, wenn er zwischen 2009 und 2017 den auch seit 1915 in den Nordstaaten der USA verbreiteten Ku-Klux-Klan als erster schwarzer US-Präsident abgeschafft und eine Neugründung verboten hätte.
Seltsamerweise haben sich seit Woodrow Wilson insgesamt 18 US-Präsidenten nicht an diese Heilige Kuh bzw. an dieses Goldene Kalb herangetraut.<<

Der Ku Klux Klan ist ein in den Eliten des Südens verwurzelter Geheimbund.

Der lässt sich nicht einfach so mal eben verbieten.

Das muss man anders angehen.

Wie?

Zum Beispiel so wie Daryl Jones.

Einfach mal "daryl jones ku klux klan" eingeben.

@Hackonya2 (11:20):

Obama hat nach der Bankenkrise diese deutlich stärker reguliert, als dies zuvor der Fall war (was Trump wieder abschaffen will), er hat die im Zuge der Krise stark gestiegene Arbeitslosigkeit massiv reduzieren können, das Pariser Klimaschutzabkommen unterzeichnet und wiederholt versucht, Guantanamo zu schließen (womit er sich aber nicht gegen die Republikaner durchsetzen konnte). Um nur einige andere Dinge zu nennen, die Obama in seiner Amtszeit fertig gebracht hat.
Obama ist gewiss kein Heiliger, aber etwas mehr hat er dann schon geleistet. Und dass Obama sich durchaus gegen Rassismus eingesetzt hat, unterschlagen Sie auch. Ich würde behaupten, dass die Radikalisierung der White Supremacy Bewegung nicht zuletzt daher rührt, dass Obama es als Schwarzer geschafft hat, Präsident zu werden, was in deren Augen natürlich einen Affront ohnegleichen darstellt. - Was man ja auch an den jahrelangen Anfeindungen sehen konnte. Teilw. für Dinge, die bei Trump schulterzuckend ignoriert werden.

Der Spruch kommt von Mandela,

Der Spruch kommt von Mandela, dem gebührt der Respekt.
Und der stimmt.
Doch wo kommt der Hass her?
Wie wäre es mit Ursachenvermeidung?

Here/Frau Bowerman Ihnen zum Geleit

Ob Robert E. Lee abends genüslich bei einer Pfeife im Kreise der Familie sich über Sklaverei echaffiert hatte, ist unerheblich.
Fakt ist das er für eine feudalistischen Sklavenhaltergesellschaft, dessen Nutzniesser er war, in den Krieg zog.
Was Ihnen u. Anderen, die auf historische Faktenlage hier im Forum pochen entgeht ist, dass ein Denkmal , eine Strassennamenbenennung od. auch eine Benennung eines öffentl. Gebäudes eine Ehrung des Namensträgers ist.
Die Staatverwaltung von Charlottesville fand das aus verständl. Gründen nicht mehr zeitgemäß. Das rechtsextreme jeglichen Coléurs dagegen amok laufen ist nur bezeichnend.

Twitter-Rekord

Als ob es nichts wichtigeres gäbe als zu zwitschern...

Seien Sie nicht böse auf sich

Das Problem ist doch nicht, dass Präsidenten nicht twittern dürften.

Das Problem ist doch eher, dass viele Tweets von bestimmten Personen (Sie wissen sicher, wen ich meinen könnte) unterirdisch und nicht ernst nehmbar sind, wenn man sie nicht deshalb zur Kenntnis nehmen müsste, weil sie vom POTUS kommen und darin z.B. subtile Kriegsandrohungen enthalten sind.

Ein guter Tweet ist ein guter Tweet ist ein guter Tweet, ein schlechter Tweet ist ein schlechter Tweet, eigentlich nicht schwer.

Und der Tweet von Obama ist super-klasse.

12:01 von Bowerman „Das ist

12:01 von Bowerman
„Das ist Geschichtsfälschung.“
Die Ursache des Sezessionskriegs war nicht alleine die Sklavenhaltung. Es ging auch um das sich ausbildende Ungleichgewicht zwischen Nordstaaten und Südstaaten, auf politischer, wirtschaftlicher wie sozialer Ebene. So weit richtig. Aber: die Südstaaten wollten die Sklaverei grundsätzlich beibehalten. Das ist auch der Grund, warum man mit vollem Recht sagen darf, dass die Konföderierte Armee gegen die Abschaffung der Sklaverei kämpfte (was Sie als Geschichtsverfälschung hinstellen).
Die Zitate, die Sie bringen, haben nur überhaupt nichts mit der Tatsache zu tun, was die Ursache oder Ziele des Sezessionskriegs waren. Dass Lee sich (privat bzw. nachträglich) anders geäußert hat, als das, was er vertreten und wofür er gekämpft hat, zeigt vielleicht etwas über Lee (vielleicht war er vielleicht feinsinniger Mann, der nur gezwungen wurde, seine Feinde zu töten?), aber über seine Gründe, mit den Südstaaten zu kämpfen, sagt es nichts.

14:32, Emil66

>>Der Spruch kommt von Mandela, dem gebührt der Respekt.
Und der stimmt.
Doch wo kommt der Hass her?
Wie wäre es mit Ursachenvermeidung?<<

Ja, woher kommt der Hass auf Schwarze, Juden, Mexikaner, Moslems, Schwule undsoweiter?

Wie stellen Sie sich denn eine Ursachenvermeidung vor?

12:01 von Bowerman

Das letzte Zitat erinnert mich an die Hexenverfolgung: „Betet für die Hexe, damit sie errettet wird“. Er hat für seine Gegner gebetet, weil sie der falschen Meinung waren, nämlich nicht seiner. Und was soll uns das sagen?

11:45 von El Chilango
Es ist schwierig, das mit einfacher „schwarz-weiß“-Sprache auszudrücken. Es gibt auch einen Bereich zwischen einem NoGo und einem klasse Tweed. Wenn sich der POTUS äußert, dann muss das schon Hand und Fuß haben, der Wahrheit sollte es möglichst auch entsprechen und ein gewisses Maß an Respekt mit seinen Mitbürgern aufweise, sonst kann man ihn nicht für voll nehmen.

@ 12:01 von Bowerman

All seinen statements zum Trotz, entschied sich Robert E. Lee aber doch, für die Konföderierten und damit auch für deren Sache, die Erhaltung der Sklaverei, als Soldat und Kommandant in den Krieg zu ziehen.

Wäre er ein so entschiedener Gegner der Sklaverei gewesen, hätte er das nicht tun müssen.

Er hätte sich für die Gegner der Sklaverei einsetzen oder sich raushalten können.

Wenn er den Krieg so fürchterlich fand, hätte er nicht daran teilnehmen müssen.
Er hätte deutlich Stellung gegen den Bruderkrieg, der eine Nation entzwei riss und unsägliches Leid über beide Seiten brachte, beziehen können.

Täglich für die armen Soldaten des Gegners zu beten, aber gleichzeitig jeden Tag die Tötung dieser Menschen, durch die eigenen Truppen zu befehlen, kann ich nur als verlogen und bigott bezeichnen.

In meinen Augen ist er kein Vorbild, daß ich durch ein Denkmal ehren würde.

Eher eine traurige Gestalt der Historie.

Gruß, zopf.

Geschichte: Mangelhaft

Auslöser war die geplante Entfernung eines Denkmals für einen General der Konföderierten-Armee, die während des Bürgerkriegs für die Beibehaltung der Sklaverei gekämpft hatte.

Abgesehen davon, dass kein einziger einfacher Soldat für die Beibehaltung der Sklaverei gekämpft hat: „Fackeln im Sturm“ ist ein Roman und keine Geschichts-Doku!

@ 11:45 von El Chilango

Zitat: "Ich dachte, es ziemt sich nicht für einen Präsidenten, kurze Botschaften über Twitter zu verbreiten."

Niemand kritisiert Mr. Trump für die Tatsache, daß er sich des Mediums Twitter, für kurze Botschaften bedient.

Man kritisiert ihn für den Inhalt und die Form seiner Tweets, die weitestgehend nur aus Unsinn, Unwahrheiten und Pöbeleien bestehen.

Mr. Obama hat gerade in beispielhafter Weise gezeigt, daß es auch ganz anders geht.

Und dies brachte ihm die große positive Resonanz ein.

Gruß, zopf.

re bowerman

"Das ist Geschichtsfälschung."

Was ist Geschichtsfälschung?

Die Tagesschau schreibt:
"General der Konföderierten-Armee, die während des Bürgerkriegs für die Beibehaltung der Sklaverei gekämpft hatte"

War Lee General der Südstaaten Armee? Stimmt.
Haben die Südstaaten für die beibehaltung der Sklaverei gekämpft? Stimmt.
Hat also Lee sich in seiner militärischen Funktion für die Ziele der Südstaaten eingesetzt? Stimmt.

Man sollte wenigstens den Text lesen, den man kommentiert.

@ 17:26 von cowboy8

Zitat: "Abgesehen davon, dass kein einziger einfacher Soldat für die Beibehaltung der Sklaverei gekämpft hat ..."

Ebensowenig wie sich kein einziger einfacher, deutscher Bürger für den Erhalt der Nazi-Diktatur eingesetzt hat ?

Die Soldaten der Konföderierten wußten vermutlich gar nicht, wie schlecht es den Sklaven ging und dachten alle, die leben glücklich und zufrieden auf Onkel Dixie's Farm.

Merkwürdigerweise trällern manche Kreise im Süden der USA, auch heute noch den Originaltext der zweiten Strophe des schönen Liedchens "Oh ! Susanna", weil er ja so "lustig" ist.

Gruß, zopf.

Ausgerechnet ein Zitat von Mandela,

der bis ins Jahr 2008 auf der "US terrorism watch list" stand.
Obama wandelt da auf ziemlich dünnem Eis... .

17:26, cowboy8

>>Geschichte: Mangelhaft
Auslöser war die geplante Entfernung eines Denkmals für einen General der Konföderierten-Armee, die während des Bürgerkriegs für die Beibehaltung der Sklaverei gekämpft hatte.

Abgesehen davon, dass kein einziger einfacher Soldat für die Beibehaltung der Sklaverei gekämpft hat: „Fackeln im Sturm“ ist ein Roman und keine Geschichts-Doku!<<

Beim amerikanischen Bürgerkrieg ging es, wie bei jedem Krieg, um Wirtschaft.

Der Süden meinte, bei seiner auf Plantagenwirtschaft gegründeten Ökonomie auf die Sklaverei nicht verzichten zu können, der Norden brauchte "freie" Arbeiter für die Industrialisierung.

Jeder einfache Soldat des Konföderiertenarmee kämpfte deswegen selbstverständlich für die Beibehaltung der Sklaverei.

General Robert E. Lee war natürlich kein einfacher Soldat. Er gab die Befehle.

Niemand hat hier was von "Fackeln im Sturm" geschrieben. Der einzige, der das tut, sind Sie. Seit Tagen.

11:45 von El Chilango

"Ich dachte, es ziemt sich nicht für einen Präsidenten, kurze Botschaften über Twitter zu verbreiten.

Achso, ich vergaß... dies gilt ja nur im Zusammenhang mit Donald Trump.

Ich Dummerchen."

Da stimme ich Ihnen zu, den Barack Obama ist Privatperson. Der Präsident ist Donald Trump, der sich anscheinend ausschließlich auf Seiten wie Breitbart News und Anverwandt informiert. Außerdem hat sich Obama Gedanken gemacht, bevor er twitterte - Präsident Trump twittert unüberlegt aus dem Bauch heraus.

@17:24 von zopf

Herrje, Herr zopf! Das war für Ihre Verhältnisse ein unwürdig oberflächlicher Beitrag.

Lee, wie jeder andere Soldat, kämpfte in erster Linie für seine Heimat. Da hatte er überhaupt keine Wahl und „einfach raushalten“ konnte sich sowieso keiner. Sklaverei war auch nicht das zentrale Thema des Bürgerkrieges. Wäre es dem Norden nur um die Sklavenbefreiung gegangen, hätte beispielsweise Sherman (bzw. seine Truppen) nicht Atlanta und andere Städte und Dörfer derart in Schutt und Asche zu legen brauchen.

Gute Nachricht

Ich freue mich über die Nachricht vom Twitter-Rekord, weil es eine gute Nachricht ist, dass eben dieses Bild mit eben diesem Text von besonders vielen Menschen gemocht wird.
Gruß, Brille.

@17:47 von fathaland slim

Niemand hat hier was von "Fackeln im Sturm" geschrieben.

Nee, aber es fällt schon auf, wenn sich Geschichtskenntnisse offenbar am Inhalt dieser ja sehr erfolgreichen TV-Serie erschöpfen.

Like, like....

Das kann man doch nur liken. Oder will jemand behaupten, dass er nicht für Frieden und Liebe sei?
Es ist überhaupt nicht zu verstehen, dass es trotzdem Hass und Krieg gibt. Da stimmt doch irgend etwas mit der "Vermittlung" nicht ? Oder wird der Begriff "Gerechtigkeit" etwa verschieden interpretiert ?

cowboy8, 18:16 re @fathaland slim

es fällt schon auf, wenn sich Geschichtskenntnisse offenbar am Inhalt dieser ja sehr erfolgreichen TV-Serie erschöpfen.

Ich denke mal, die einzige Geschichtskenntnis, die hier überhaupt relevant ist, betrifft die Ziele der konföderierten und der Unions-Armee im amerikanischen Bürgerkrieg. Ob die Kommentatoren hier ihr Wissen, dass der Süden für den Erhalt der Sklaverei kämpfte, aus dem Geschichtsunterricht oder aus dem Fernsehen haben, ist dabei ja wohl völlig egal.

…nicht „Geschichtsfälschung“ rufen und dann selbst die Lee-Interpretation verdrehen! Englischer Text hier: https://en.wikiquote.org/wiki/Talk:Robert_E._Lee
"In diesem erleuchteten Zeitalter gibt es, so glaube ich, wenige, die anerkennen, dass Sklaverei als Institution ein moralisches und politisches Übel in jedem Land ist. Es ist nutzlos, sich weitschweifig über ihre Nachteile zu äußern. Ich denke aber, sie ist ein größeres Übel für den weißen Mann als für die schwarze Rasse, und während meine Gefühle stark im Namen der letzteren angesprochen werden, sind meine Sympathien für die ersteren stärker. Die Schwarzen sind hier unermesslich bessergestellt als in Afrika, moralisch, sozial und körperlich. Die schmerzliche Zucht, die sie hier durchmachen, ist für ihre Schulung als Rasse notwendig, und ich hoffe, daß sie sie vorbereitet und sie zu besseren Dingen führt. Wie lange ihre Unterwerfung notwendig sein wird, ist nur einer barmherzigen Vorsehung bekannt und wird von ihr bestimmt."

Und meinen Like hat er...

...gleich noch dazu bekommen.
Michael Streibel

Auch für Sie cowboy 8

"Der Süden braucht sein ganzes Terretorium", darunter verstand er auch die border states. Deswegen wurde auch das neutrale Kentucky vom Süden überfallen.
Als "Süden" betrachteten die Sezessionisten alle border states u. die geograpbische Linie vom nordwesten Missouris bis zum Pazifik. Das war mehr als drei Viertel der Union.
Sämtliche border states u. auch einige Südstaaten waren eigentlich keine Sklavenstaaten.
Es gab in der damaligen USA das System der Sklaverei u. das System der "freien Arbeit". Die Staaten der ausgedehnten Baumwollpflanzungen waren die eigentlichen Sklavenstaaten. Die Offensive des Südens war ein Eroberungsfeldzug u. da wurde nicht "für seine Scholle" gekämpft um diese zu verteidigen.

Darstellung: