Kommentare

Petry ist in der AfD

Petry ist in der AfD wahrscheinlich bald Geschichte - ebenso Pretzell. Danach werden Gauland mit seinen rechtsradikalen Freunden Höcke und vor allem Poggenburg mit dem Programm der autoritären Rechten ihres Ideologen Kubitschek die Zukunft der Partei bestimmen. Damit wird sich der fundamentalistische rechtsradikale und nicht der frühere rechtskonservative Flügel der CDU wie er sich in der Stahlhelmfraktion oder bei den Vertriebenen fand, durchsetzen. Damit läuft die Entwicklung anders wie bei den Grünen wo man sich der radikalen Elemente ala Dithfurt durch die Politik Joschka Fischers entledigte, die im Westen bei der Linken eine neue politische Heimat fanden. Die AfD wird vorerst bei ca. 5 bis 8 % verbleiben und langfristig - sollten sich Leute wie Petry verabschieden - auch untergehen. Ich hoffe auf die Intoleranz der Gegner von Petry. Petry und Pretzell machen dann nämlich einen neuen Laden auf. Das ist dann vorerst das Ende der Rechten in den Parlamenten. Hoffe ich.

Das Negative wird betont

Ein typischer Artikel über die AfD und Petry. Das Negative wird herausgestellt. Kein Wort davon, dass Petry in der Studienstiftung des deutschen Volkes war, kein Wort davon, dass Petry eine Politik vertritt, die tatsächlich primär zum Wohl des deutschen Volkes wäre und nicht primär zum Wohl anderer Völker. Was soll's. Geschenkt. Nicht mit der Meinung des Verfassers voreingefärbte Informationen bezieht man schon lange aus anderen Quellen.

Wie will man die Berichterstattung über Petry bewerten?

Ist sie objektiv oder fair? Dient sie dazu die politische Rechte in toto zu diffamieren, während doch der Spielraum der Linken unbegrenzt ist. Darf man in einem freiheitlichen Rechtsstaat überhaupt politische Einseitigkeit beklagen und fordert das Grundgesetz eine Ächtung rechtskonservtiver Positionen? Nein, das fordert das Grundgesetz nicht. Das fordert allenfalls ein Zeitgeist, der sich auf eine strikte Ausrichtung auf Mitte-Links-Positionen verständigt hat. Inwieweit das die Ächtung der AFD durch die Medien rechtfertigt, ist eine spannende Frage, die durch künftige politische Entwicklungen beantwortet wird.

Ich denke gerade darüber nach, wie sich die Altparteien

ihrer Kritiker entledigt hat. In Memoriam, März und Koch, Scharping, Willy Brandt usw.
Vielleicht hat die AFD daraus gelernt, wie man soetwas macht? Nun ja, zweierlei Mass ist immer dann gegeben, wenn man in der Politik missliebige Parteien und Personen abservieren möchte.

Die Medienlandschaft in

Die Medienlandschaft in Deutschland ist es nicht mehr gewohnt, das es in einer Partei Politiker gibt, die abweichende Meinungen haben.
Bei Gesprächsrunden untereinander in sogenannten Talkshows nickt man sich ja immer freundlich zu, und kann so gar nicht verstehen warum es der Bürger nicht so sieht wie Journalisten/Politiker.

Frau Petry!

Eine tolle, starke Frau und Mutter. Sie wird sich nicht unterkriegen lassen.

@tagesschlau2012

Die AFD bringt einen hübschen neuen braunen Farbton in die politische Landschaft, da haben Sie recht.
Und zu behaupten, aus der Ecke kämen neue Ideen und Inspirationen in die Politik gehört zum typischen Konstruktivismus ihrer Anhänger

@06:54 von Dr.Hans

Das Negative wird herausgestellt. Kein Wort davon, dass (...) Petry eine Politik vertritt, die tatsächlich primär zum Wohl des deutschen Volkes wäre und nicht primär zum Wohl anderer Völker.

Wieso sollte man das besonders betonen? Das ist doch kein Faktum und außerdem behauptet das jede Partei von sich oder beansprucht es gar als Alleinstellungsmerkmal.

06:28 von paddi "Ich hoffe auf die Intoleranz der Gegner...

von Petry.
Damit wird sich der fundamentalistische rechtsradikale und nicht der frühere rechtskonservative Flügel der CDU , durchsetzen.Das ist dann vorerst das Ende der Rechten in den Parlamenten. Hoffe ich. "

Ich hoffe im Gegensatz zu Ihnen immernoch auf die Toleranz innerhalb unserer Demokratie! Diese bedeutet für mich persönlich, das ich die Meinung meines Gegenübers nicht teilen, aber dafür sorgen muß, daß mein Gegenüber stets die Möglichkeit haben sollte, die eigene Meinung zu vertreten!

Diese Einstellung scheint in Zeiten all der Ralf Stegners und Kollegen ganz verloren gegangen zu sein! Und noch was: Nein, ich wähle bestimmt keine AFD, aber eines möchte ich mal klarstellen: Als ich Ende der 80ger in die CDU bin, war ich dort "linksaußen", heute stehe ich am rechten Rand! Nur, nicht ich habe mich verändert, sondern "meine" Partei! Und so lange die CDU meint, die SPD auf der Jagd nach Wählern links überholen zu müssen, wird sie die Wähler am rechten Rand verlieren!

Frag selbst Petry

Da bin ich ganz deiner Meinung.
auf der einen Seite werden Parteien hervorgehoben und gelobt für die beste Regierungs-Arbeit die man sich nur wünschen kann.
In den Medien stehen ja nur zwei Leute zur Wahl ,und über denen wird nur gutes berichtet.
Was sie doch alles gute fürs Volk tun werden und umsetzen werden und vorhaben zu ändern.
Das komische daran ist nur ,das sie das erst immer nach der Wahl umsetzen wollen.
Wiso war das denn nicht in den lezten 4 oder 8 Jahren zu machen.
da waren ständig nur Probleme und die Steuergelder die ausgegeben wurden waren eigentlich für unser Land gedacht.
Ich frag mich nur wo das hinführen soll.

Frauke Petry

Frauke Petry ist für mich eine der besten Politikerinen in der deutschen Politiklandschaft. Intellektuell, gebildet, schlagfertig, dynamisch und eloquent. Man schaue sich dagegen solche "Größen" wie Roth/KGE/Peter/Künast an. Nicht annähernd dieses Niveau und irgendwie übriggebliebene Relikte aus einer anderen Zeit. Einzig und allein Wagenknecht spielt in der gleichen Liga. Übrigens finde ich das Plakat mit Ihrem Sohn super.

Die einzige

Die einzige Protestpartei?

Dass ich nicht lache: Keine andere Partei fügt sich nahtloser an Themen und Methoden von CSU, CDU, FDP sowie – leider teilweise auch – SPD an wie die sogenannte AfD... Für wahren Protest gibt es dagegen nur ein ehemaliges (Grüne) und ein gegenwärtiges (Linke) Original.......

Kein Widerspruch

Frauke Petry beeindruckt mich immer wieder mit ihren rhetorischen Fähigkeiten, ihrer Klarheit und Sachlichkeit und ihre Klarheit in der Analyse von Problemen. Letzteres lässt sie aber leider in einem zentralen Punkt vermissen: beim scheinbaren Widerspruch zwischen Fundamentalopposition und Realpolitik. Sie geht nämlich fälschlicherweise davon aus, dass nur als Teil der Regierung Deutschlands Weg entscheidend mitgestaltet werden kann. Da nicht davon auszugehen ist, dass die AfD jemals die absolute Mehrheit erreichen wird, müsste sie folglich koalitionsfähig werden. Dass es aber aus der Opposition heraus auch möglich ist, die Dinge in die gewünschte Richtung zu bewegen, beweist ja gerade die AfD derzeit. Viele ursprünglichen AfD-Ansätze wurden von den Altparteien doch schon adaptiert. Die AfD darf nicht den Fehler machen, sich zu den Bedingungen des politischen Establishments zu integrieren, sonst ist sie nämlich keine echte Alternative mehr!

@eine_anmerkung

Es ist nicht ihr Sohn auf dem Plakat zu sehen.

Da für mich daß Thema Flüchtlingspolitik

an oberster Stelle steht und die anderen Parteien bei dem Thema nur rumeiern werde ich die AFD wählen. Und wenn durch diese Partei auch nur ein Zeichen gesetzt wird, dann ist das schon gut. Und einfach so weitermachen oder aussitzen reicht mir nicht.

die AfD tut sich keinen Gefallen damit

Frauke Petry in den Hintergrund zu drängen. In vielen Debatten hat sie die Widersprüche und Verlogenheit dieser Regierung klar auf den Punkt gebracht. Und sie steht für die Interessen der Bevölkerung ein, was man von CDU/CSU-SPD längst nicht mehr behaupten kann, obwohl es zum Amtseid der Regierung gehört. Das vorgestrige Gebaren vieler AfDler ist ihr allerdings keine Hilfe.

Bitte folgende Frage stellen:

Angesichts der Forderung der AfD, die Grenzen für Asylantragsteller zu schließen im Licht des Anwendungsverbots der Drittstaatenregel nach §18 IV 1 AsylG, würde ich zu gerne wissen, wer ihrer Meinung nach im Falle der Einreichung eines Antrags auf internationalen Schutz nach Richtlinie 2011/95/EU bei deutschen Grenzbeamten im deutsch-österreichischen Transit auf deutschem Hoheitsgebiet seitens eines Drittstaatsangehörigen für das Verfahren der Asylzuständigkeitsbestimmung gemäß der Dublin-III-Verordnung 604/2013/EU zuständig ist:

Deutschland oder Österreich?

Und auf welcher Rechtsgrundlage?

Angezählt? Glaube ich nicht.

Angezählt? Glaube ich nicht. Sie hat sehr viel Symphatien in der Partei, ist realistisch und wirkt glaubhaft. Natürlich hat sie sich auf Grund des Neugeborenen etwas zurückgenommen, aber sie ist und bleibt das Gesicht der AfD.
Übrigens ist das Plakat spitze, denn Politiker sollten Politik für die Zukunft sprich für unsere Kinder machen.

06:28 paddi

Da hoffen Sie mal schön weiter. Die AfD wird in den Bundestag einziehen. Und das ist auch dringend nötig, da es zur Zeit keine echte Oppositionspartei im Bundestag gibt.

@6:54 Dr. Hans

Sehr gut beschrieben, genau meine Meinung.
Ich hoffe, Frau Petry schafft ein Aufsehen erregendes Comeback.

08:31 eine_anmerkung

Da stimme ich Ihnen voll zu. Ich hätte es nicht besser formulieren können.

Helles Licht, aber

Petry ist das hellste Licht in der AfD.
Der Einfluss Pretzells ist verheerend.

08:07 von cornelius.k. ...

"...war ich dort "linksaußen", heute stehe ich am rechten Rand!"
Man kann sich täuschen - Altern macht nicht nur Milde, es verstellt auch den Blick.
Vielen (Volks-) Genossen in der AFD möchte es ebenso (er-) gehen. Die Zeit zieht vorbei, die Dinge ändern sich und flugs ist man durchgereicht, von links nach rechts - da gibt es gute Beispiele in den USA und überall.
Vermeintlich hat man sich nicht geändert, nur wird bei solchen heroischen Mystifizierungen übersehen, das die Zeiten sich ändern und neue Antworten gebraucht werden.
Eine CDU, die sich einer Migrationsgesetzgebung widersetzt hat, war schon damals hinter den Anforderungen der Zeit - eine AfD, deren durchsetzungsfähige Hälfte vom Frieden einer gut Geführten Volksgemeinschaft träumt, ist dem vor-vorigen Jahrhundert verhaftet und hat damit schon im letzten keine angemessenen Antworten mehr geben können. Im Hier und Jetzt, bei allem Bemühen bleibt das ein Relikt, wie ein versteinerter Stamm des Anstoßes.

@ naiver Positivdenker

Ich bin genau Ihrer Meinung.
Wir brauchen unbedingt eine Opposition in der Regierung, deshalb kommt für mich nur die AfD in Frage. Alles andere ist Einheitsbrei.
Die AfD braucht den rechts-außen Flügel genauso wie den realpolitischen. Ich hoffe, Frauke Petry lenkt hier wieder ein.
Heutzutage wird doch alles Konservative als rechtsextrem bezeichnet.

Den Interessierten....

sei ein Interview mit einer britischen Zeitung auf you-tube empfohlen. Deshalb wäre es schade, wenn sich die AfD von der Möglichkeit einer "Alternative" verabschieden würde! Gauland, Höcke und Poggenburg & Co. genügt es offenbar ein Sammelbecken für kleingeistige Pegida-Anhänger zu sein! Wie lange werden sie dann wohl noch "Fundamentalopposition" in Landtagen machen können, bevor sie nur noch auf der Straße hörbar sind? Wenn Frau Petry abgesägt wird, freut sich am meisten die CDU, denn mit Petrys Programmentwurf wäre die Partei wirklich eine konservative Alternative gewesen! Jetzt ist sie auf dem Weg zu einem Karnevalsverein!

Da wir unsere Demographie nicht.

mehr verändern können, muss die AfD nur noch abwarten, sonst muss sie überhaupt nichts mehr tun!

Denn die Altparteien haben seit 1975 "vergessen", der deutschen Öffentlichkeit gewisse Kleinigkeiten mitzuteilen, und durch diese Vergesslichkeit ist die Lebensdauer der Altparteien halt auf 48 Jahre begrenzt!

Selbst Schuld!

Es gibt nur 2 Möglichkeiten für die AfD

Entweder sie behält die Höcke-Gauland-Front in der Parteiführung und lässt sie weiterhin gewähren, dann bekommt die Partei ein Problem mit großen Teilen der Basis und vor allem der Bevölkerung, die das Intrigantenstadl zu Recht ablehnen. Oder aber es setzen sich die Leute um Frauke Petry (die in der Partei nach wie vor hochgeachtet ist) und Alice Weidel, Beatrice von Storch und anderer Realpolitiker durch, dann hat die Partei eine Zukunft. Natürlich wird sie in den Bundestag kommen, aber ein Spitzenkandidat namens Gauland verschreckt nur viele Wähler. Das hätte man sich dort vorher überlegen müssen. Letztlich ist die AfD aber die einzige Alternative zu dem derzeitigen abgewirtschafteten Parteienkonglomerat; und nur sie wird eine echte Opposition im Bundestag sein.

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