Kommentare

Lebensmittel fast zum Nulltarif

Die Trinkwasserpreise sind belanglose Kleinstbeträge wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um eines der besten und qualitativ hochwertigsten Lebensmittel handelt. In Berlin kostet ein Kubikmeter 1,70 Euro. Das ist lächerlich wenig, wenn man bedenkt, dass dieselbe Menge eines Markenwassers aus Plastikflaschen ganze 850 Euro kosten würde.

Wem Leitungswasser zu teuer wird, der muss einfach mehr davon trinken und weniger darin baden.

Die Gegenseite (Landwirtschaft) wehrt sich heftig

gegen diesen Kausal-Schluss. Mein Wasser hat einen Nitratgehalt von 38 ml, 50 ml sind die bundesweite Obergrenze. Der Wasserverband Neustadt-Garbsen sieht keine Gefahr (z.Zt.) Je nach Oberschichtdicke und deren Beschaffenheit dauert es noch 10 bis 30 Jahre, bevor die Wahrheit ans Licht kommt, wenn man sofort ein striktes "Gülle-Monitoring" einführt, d.h. es wird tatsächlich nur noch so viel Gülle ausgebracht, wie die Pflanze während einer Vegetations-Phase verbraucht. Das hört sich überaus schwierig an; ist es auch.
Wenn unser Wasser "denitrifiziert" werden muss, wird es nicht nur teuer, es verliert auch seinen natürlichen Geschmack.
Sagen die Experten, ich habe noch keines getrunken.
Es ist im wahrsten Sinne eine Riesensauerei, womit wir bei des Schweines Kern wären.

GMO

Genau an dieser Stelle muss die Diskussion ueber GMOs folgen. Denn es sind offenbar die alten Methoden die, der Natur, am meisten schaden.

Unser Wasserpreis

ist schon deutlich hoch und das auch in Gebieten wo keine Gülle gefahren wird.
Weil der Verbrauch in vielen Teilen zu niedrig ist und gespült werden muss ist Abwasserpreis sehr hoch, das muss schon im gesamten gesehen werden.
Die Belastung für den normalen Bürger ist in einigen Gebieten sehr hoch und reißt ein deutliches Loch in die Haushaltskasse.

Dann muss als erstes der Import von Gülle verboten werden, es kann nicht sein das der Bürger für das Fehlverhalten von Großbauern und anderen zur Kasse gebeten wird.

Aber es geht wohl eher nur um Preissteigerung und Gewinn.

Gruß

Schweinerei

Das ganze. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht etwa die Erhöhung der Preise, sondern wie wir mit dem kostbarsten Gut unserer Erde umgehen. Wenn das Schnitzel nur 1 Eur kosten darf und jeden Tag kg-weise pro Kopf verfügbar sein muss, dann ist das indirekt die Konsequenz.

Die Verursacher

sollten dazu verurteilt werden, die Kosten zu übernehmen.

Es kann doch nicht rechtens sein, dass unschuldige Bürger für die Lasten aufkommen, die von verantwortungslos handelnden Landwirten verursacht wurden.

Subventionen

Man sollte vielleicht einen Teil der Subventionen, die in die Landwirtschaft fließen, dafür nutzen, das Trinkwasser zu reinigen.

Lösung: weniger Gülle!

Die Lösung ist simpel: Einfach mal weniger Gülle aus den Niederlanden z.B. importieren und auf heimischen Äckern verteilen.

Hilft das nichts, sprich werden die Werte nicht besser, weiter in die Richtung. Also Einschränkung unserer heimischen Bauern, notfalls bis auf null, also keine Gülle von niemandem mehr auf die Felder bis das Problem im Griff ist.

So schwer kann es doch nicht sein.

Es wird Zeit, ......

...dass in die Häuser eine ZWEITE Wasserleitung gelegt wird, für Toiletten, Waschmaschinen etc, so dass man z.b. nur in der Küche wirkliches Trinkwasser von bester Qualität zapfen kann. Das übrige Wasser könnte sogar gefiltertes und gechlortes Regenwasser sein.

Trinkwasser viel zu billig

Obwohl die Landwirtschaft die Aufbereitung des Trinkwassers erheblich verteuert und dafür saftige Umweltsteuern zahlen sollte, trägt sie nicht die alleinige Verantwortung.

So lange Trinkwasser nämlich noch als Brauchwasser genutzt werden kann (Toilettenspülung, Garten gießen, Autowaschen), ist es noch zu billig.

Umlage der Kosten - Verursacherprinzip!

Meiner Meinung nach sollten die Kosten auf die Haupt-Verursacher umgelegt werden - die Nutztierhalter und damit die Verbraucher, die sich von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs ernähren möchten. Fleisch, Milch usw. werden dann eben teurer.

Subventionen zu 100%

Subventionen zu 100% streichen... Verursacherprinzip bei den Kosten....
Ökologische Landwirtschaft anstatt Massenhaltung mit anschließender Verramschung in In- und Ausland.
Auch wenn das Essen teurer würde,weniger essen,dafür besser .
In Deutschland sind die Lebensmittelpreise eh zu tief angesetzt.

Gülleeinfuhr aus Holland etc.

Gülleeinfuhr aus Holland etc. verbieten !

Lösung des Problems

1.) Per Gesetz werden alle Landwirte zu Biobauernwirtschaft verpflichtet.
2.) Gülle darf nur noch in Kleinstmengen ausgebracht werden. Der Großteil muss als Sondermüll aufgearbeitet werden.
-
War die EU sowieso nicht dran ein Verfahren gegen Deutschland zu planen wegen überhöhter Nitratwerte?

@Ernst-

"Es kann doch nicht rechtens sein, dass unschuldige Bürger für die Lasten aufkommen, die von verantwortungslos handelnden Landwirten verursacht wurden" Am 07. August 2017 um 09:53 von Ernst-

Es mag zwar sein, dass die Düngung verbessert werden muss, aber nun vom "unschuldigen Bürgern" zu sprechen ist etwas naiv.
Auch unser Abwasser wird geklärt und was dabei... gewonnen wird landet auch auf den Feldern. Und was "unschuldige Bürger" alles ins Klo kippen oder schmeißen, obwohl sie wissen, dass es nicht dahin gehört, geht schon lange auf keine Kuhhaut mehr.

Jedenfalls wird das Leitungswasser nicht teurer werden, als diverse "Energy Drinks" und sonstiges Zuckergewässer in Plastik.

@09:36 von Nachfragerin

"Wem Leitungswasser zu teuer wird, der muss einfach mehr davon trinken und weniger darin baden."

Ihr Kommentar ist zynisch. Wir vergiften unser Trinkwasser und Ihnen fällt dazu nur ein, das es bei den Preisen doch nichts macht, wenn der Wasserpreis steigt.

@09:48 von wenigfahrer

"Die Belastung für den normalen Bürger ist in einigen Gebieten sehr hoch und reißt ein deutliches Loch in die Haushaltskasse."
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Im Durchschnitt verbraucht jeder Bürger in DE 121 Liter am Tag. 1.000 Liter kosten etwa 1,70 Euro.
Das sind etwa 0,20 Euro am Tag, 6,00 Euro im Monat.
Ich wünschte alle Produkte wären so teuer und würden dieses deutliches Loch in die Haushaltskasse reißen.

@ARE YOU BANANA 10:02

"... Also Einschränkung unserer heimischen Bauern, notfalls bis auf null, also keine Gülle von niemandem mehr auf die Felder bis das Problem im Griff ist. ..."
.
Sie haben sicher auch einen Vorschlag wohin mit der Gülle?

Nicht nur die Landwirtschaft

Nicht nur die Landwirtschaft mit ihren Schweinemastbetrieben kippen die Gülle auf die Felder. Ein großer Teil der Gülle kommt auch aus den so genannten "Bio"-Kraftwerken. So wird vielleicht die Luft etwas sauberer, dafür zahlen wir das dann mit vergiftetem Wasser und riesigen Monokulturen, wo weder Tiere noch Insekten überleben können. (Außer den Wildschweinen, die sich an den Maisfeldern, die für diese "Bio"-Kraftwerke angelegt werden, rund fressen)

Düngen

"Fleisch, Milch usw. werden dann eben teurer."

Aha, was wird noch gleich gedüngt? Die Tiere ja nicht.

wie wäre es, wenn statt Trinkwasser

Fleisch teurer gemacht würde? eben auch das Fleisch, das für den Export gezüchtet wird.
Qualität statt Quantität.....nur ein bis zwei mal in der Woche Fleisch auf dem Teller und das Gülleproblem wäre stark entschärft....

Brunnenvergifter

Das Vergiften von Wasser war nicht ohne Grund ein Vergehen, dass in allen Kulturen unter schwerster Strafe stand. Warum ist das heute nicht mehr so?

@10:15 von geselliger misa...

"Sie haben sicher auch einen Vorschlag wohin mit der Gülle?"

Wie wär es mal mit Gülleseparation oder -trocknung? Wird ja in den Niederlanden auch angewandt. Kostet halt Geld.

Na wenn wir kein Problem

Na wenn wir kein Problem damit haben, das die Bauern so viel Guelle auf die Felder verbringen, dass das Grundwasser nur noch schwer aufzubereiten ist, dann koennen wir auch Fracking erlauben.

@10:15 von geselliger misa...

"Sie haben sicher auch einen Vorschlag wohin mit der Gülle?"
#
#
Return to sender.
In den Niederlande beim Produkthersteller der Gülle lassen.
Manchmal ist die Lösung ganz einfach.

um 09:36 von Nachfragerin

"In Berlin kostet ein Kubikmeter 1,70 Euro. Das ist lächerlich wenig, wenn man bedenkt, dass dieselbe Menge eines Markenwassers aus Plastikflaschen ganze 850 Euro kosten würde. Wem Leitungswasser zu teuer wird, der muss einfach mehr davon trinken und weniger darin baden."

Ich halte Ihr Argument nicht für stichhaltig. Was wir bezahlen, ist ein Lebensmittel, dass natürlich in der Welt vorkommt, verschmutzt wird und u.a. erst dadurch kostenpflichtig wird, weil es gereinigt werden muss.

Mit Verlaub: Das Baden im Wasser ist nicht die Ursache der Verschmutzung, nur der Verbrauch wird dadurch höher. Dass die Agrarwirtschaft zu viel düngt, ist auch nicht erst seit heute bekannt. Hierfür gibt es eigentlich ein Landwirtschaftsministerium, das eigentümlich untätig in dieser Sache ist.

@10:21 von Neganur

""Fleisch, Milch usw. werden dann eben teurer."

Aha, was wird noch gleich gedüngt? Die Tiere ja nicht."

Man kann Gülle Separieren oder trocknen. Das kostet natürlich Geld. Durch die dann entstehenden Entsorgungskosten würden natürlich Milch und Fleisch teurer. Dazu braucht man nicht die Tiere zu düngen.

Wenn die Felder mit der Gülle oder auch mit Kunstdünger überdüngt werden, ergibt das ja keinen höheren Ertrag, sondern der überflüssige Dünger, der von den Pflanzen nicht aufgenommen werden kann, sickert in das Wasser. Auswirkungen auf den Ertrag der pflanzlichen Lebensmittel hätte das also nicht.

@wenigfahrer - 8 Euro pro Monat reißen Loch in Haushaltskasse?!

09:48 von wenigfahrer:
"Die Belastung für den normalen Bürger ist in einigen Gebieten sehr hoch und reißt ein deutliches Loch in die Haushaltskasse."

Bei einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von 125 Litern pro Kopf ergeben sich Kosten von nicht einmal 8 Euro pro Monat (oder 100 Euro im Jahr).

Damit lässt sich kein Loch in die Haushaltskasse reißen.

Reduzierung des Tierbestandes in Abhängigkeit zur Fläche

Problematisch sind doch nur jene Betriebe, die große Tierbestände zur Mast in Ställen halten, kein oder kaum eigenes Land haben und Kraftfutter aus Südamerika importieren das auf Land gewachsen ist das vorher Regenwald war.
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Die Gülle dieser Tiere wird dann auf viel zu kleinen Flächen ausgebracht.
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Richtig wäre, den maximalen Tierbestand an die Fläche des Betriebes zu knüpfen.
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Wo ich herkomme hieß es früher, dass 1 Kuh in etwa 1 Hektar Land braucht um sie übers Jahr zu ernähren und ihre Hinterlassenschaft aufzunehmen.
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So werden Groß-Mastbetriebe verhindert in denen Tiere leiden und krank werden und die Umwelt mit Gülle überlasten

re Amelia, 10:03

Schön und gut.
Aber erstens würde eine 2. Wasserleitung in alle Häuser zu legen unbezahlbar sein, und zweitens, woher nehmen Sie das “Trinkwasser bester Qualität“?

@Amelia - Umweltschutz ist Luxus

10:03 von Amelia:
"Es wird Zeit, dass in die Häuser eine ZWEITE Wasserleitung gelegt wird, für Toiletten, Waschmaschinen etc, so dass man z.b. nur in der Küche wirkliches Trinkwasser von bester Qualität zapfen kann."

Das ist an sich richtig, nur lohnen sich solche Investitionen bei den aktuellen (und zukünftigen) Wasserpreisen einfach nicht. Hier scheitert der Umweltschutz schlichtweg an den Kosten.

Regenwasser (gab's in letzter Zeit ja mehr als genug) wäre für Waschmaschine & Co sowieso besser, da es von Natur aus kalkfrei ist.

Teurer?

Diese Verschlechterung der Qualität des Trinkwassers ist vor allem auf die Massenproduktion in der Tierhaltung zurückzuführen. Ja, diese ganze billige Ramschware muss endlich aus den Supermärkten verschwinden und dafür besser hochwertige und gesündere Nahrung herstellen. Qualität hat ihren Preis, aber hier kommt es am Ende günstiger .

Kern des Problems

Es wäre zu einfach den Bauern jetzt den schwarzen Peter zuzuschieben.Mitschuldig sind die großen Lebensmittelketten und der Verbraucher.Möglichst viel Fleisch zu geringsten Preisen verursachen diese Probleme.Im Grunde ist es unser überbordener Lebesstil.Dazu ist in vielen Regionen die Trinkwasserversorgung privatisiert worden.Man beachte dort die Wasserpreise.Hier tritt eine erhebliche Verteuerung ein, weil man ja Gewinne erzielen will.Es ist dringend geboten Anbauflächen und Mastbetriebe stärker zu regulieren und zu kontrollieren.Und das auf europäischer Ebene.Und für billige Landwirtschaftsimporte außerhalb der EU müssen Strafzölle her.

Allein aus Kostengründen wird

Allein aus Kostengründen wird ein doppeltes Leitungssystem nicht eingeführt werden. Es geht auch anders, wie ich in einem arabischen Land gesehen habe: Brauchwasser aus den vorhandenen Leitungen - wie heute schon. Das Trinkwasser wird in Plastikballons von 10 l an die Verbraucher geliefert und extra bezahlt. Es ist wirklich nicht nötig, zum Duschen, Waschen , Putzen , Rasensprengen bestes Trinkwasser zu verplempern. Trinkwasser für Tee, Kaffee oder zum Kochen usw. benötigt ein Haushalt in einer Größenordnung von 10-20 l täglich - und das soll dann gern auch richtig Geld kosten. Ein Güllemanagement wäre längst erforderlich, wird aber erst in 20-50 Jahren Nutzen bringen.

Gewinnmaximierung pur

Man wird also den Rentner der Zukunft nicht nur an schlechten Zähnen erkennen, an dauerhafter Unterkühlung im Winter,daran dass er im Dunklen sitzt, an der Tafel steht und Flaschen zusammensucht, er wird nun auch stinken.
Wie schön es werden wird in Deutschland.

Wer will teure Lebensmittel?

Wollen Sie wirklich den Bauern die 'Düngemittelrechnung' bezahlen lassen, wie mehrfach gefordert? Wie die Recherchen des Films 'Bauer unser' ergaben, geht es unseren Bauern eh immer schlechter. Viele Betriebe müssen schließen, die Verbliebene Bauern müssen wachsen, Ihnen Bleibt gar nichts anderes übrig, denn nur so lässt es sich überleben, da der Preisverfall der Lebensmittel dazu führt, dass die Bauern immer weniger verdienen. Deswegen sollte der Verbraucher eher teurere Lebensmittel kaufen, weniger Fleisch essen und regionale Produkte kaufen , dann gibt es auch weniger Massentierhaltung. Nur so wird das Trinkwasser besser, denn das ist unser wichtigstes Gut.

@eio86 - falsch verstanden

10:30 von eio86:
"Ich halte Ihr Argument nicht für stichhaltig."

Das liegt daran, dass Sie mich falsch verstanden haben. Ich halte den Aufschrei um die steigenden Kosten einfach nur für lächerlich, da es sich um Beträge im Cent-Bereich handelt und jeder von uns weit mehr Geld für völlig unnötigen Luxus ausgibt.

Die Ursache der Nitratbelastung ist mir sehr wohl bekannt. Letztendlich trägt (neben der von Ihnen bereits erwähnten Politik) auch der Verbraucher eine Mitschuld, da er mit Billigfleisch aus der Massentierhaltung versorgt sein will.

Die Verursacher!

Ich sehe es auch so. Es gibt ja schließlich die Verursacherhaftung. Hier muss der Verursacher des entstandenen Schadens haften und nicht die geschädigten Verbraucher. Ganz im Gegenteil, sollte hier vielleicht sogar mal an Entschädigung gedacht werden. Für Wasserversorger und Verbraucher.

Mal davon abgesehen, dass ich

Ausscheidungen von Hühnern, Rindern und Schweinen nicht im Trinkwasser finden möchte, ist es verdammt schwer bis unmöglich selber was dagegen zu tun. Bleirohre mussten vor einigen Jahren vom Vermieter ausgetauscht werden. Kaufe ich mir aber einen Tischfilter zahle ich zwischen 35 und 200€. Ergebnis, die Dinger taugen nichts sondern verkeimen das Trinkwasser auch noch. Ob es gesund und oder eher das Gegenteil ist, die Silberbestandteile dieser Geräte mitzutrinken ist noch nicht erforscht. Also bleibt nur, nichts ins Trinkwasser zu lassen, als dies nicht herauszufiltern können.

@Am 07. August 2017 um 10:03 von Amelia

"...dass in die Häuser eine ZWEITE Wasserleitung gelegt wird, für Toiletten, Waschmaschinen etc, so dass man z.b. nur in der Küche wirkliches Trinkwasser von bester Qualität zapfen kann. Das übrige Wasser könnte sogar gefiltertes und gechlortes Regenwasser sein."
Und wer bezahlt das? In meinem Einfamilienhaus habe ich das mal überlegt. Neben den Kosten für das Aufreissen der Wände und die Anpassung der Installation der neuen Rohre folgen Kosten für das Verschließen/Verputzen, neue Fliesen (Problem: gibt es noch Ersatzfliesen) , Maler, etc. Das hätte in meinem Falle ca 10.000 € gekostet, worauf das Projekt gestrichen wurde. Und dann noch ein weiterer Wasserzähler (alle 6 Jahre zu tauschen) für das eingeleitete Regenwasser, da ja das Abwasser bezahlt werden muß. Hirnrissig

@Hugomauser

10:13 von Hugomauser:
"Ihr Kommentar ist zynisch. Wir vergiften unser Trinkwasser und Ihnen fällt dazu nur ein, das es bei den Preisen doch nichts macht, wenn der Wasserpreis steigt."

Mein Kommentar ist nicht zynisch, da er sich ausschließlich auf das realitätsferne Gejammere über einen - in realen Zahlen völlig belanglosen - Preisanstieg bezog.

Die Nitratbelastung ist ein anderes Thema. Ich sehe nicht das Ausbringen von Gülle als Problem an, sondern deren Menge. Diese lässt sich nur durch ein Verbot der Massentierhaltung reduzieren.

@Tada 10:11

Sie haben nicht recht, wenn Sie behaupten, dass Klärschlamm aus der Abwasserreinigung auf den Feldern landet. Das ist in Deutschland aus hygienischen Gründen nicht möglich.

10:31 von Nachfragerin

"Bei einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von 125 Litern pro Kopf ergeben sich Kosten von nicht einmal 8 Euro pro Monat (oder 100 Euro im Jahr).
Damit lässt sich kein Loch in die Haushaltskasse reißen."

Das Problem ist keine Kostenfrage, auch keine Frage, wie und womit wir das Wasser verbrauchen. Die eigentliche Frage ist, ob wir zulassen wollen, dass das Grundwasser weiter verschlechtert und verseucht wird oder nicht. Darum geht es. Und darauf gibt es nur eine Antwort: Gesetzliche Vorgaben, die eine Vergiftung unseres Wassers verhindern. Es gibt heute schon eine Vielzahl von Stoffen, die bei Strafe nicht einfach in die Natur gekippt werden dürfen. Warum sollte Gülle nicht auch dazu gehören, wenn man schon die Folgen kennt?

Sind wir hier nicht wieder mal zu naiv,...

...wenn wir glauben, mit einem Satz die Einfuhr von Gülle aus den Niederlanden stoppen oder aus Großzüchtern brave Kleinbauern machen zu können?
Solange die Dollarzeichen in den Augen der daran Verdienenden größer sind als deren Umweltbewusstsein, und der tägliche Fleischkonsum eines jeden “Grillmeisters“und anderweitiger sog. Fleischliebhaber nicht reduziert wird, wird sich außer dem Wasserpreis nichts, aber auch gar nichts ändern.

Was ich von der

Was ich von der Ueberproduktion von Lebensmitteln halte, habe ich schon geschrieben!
Was man aber auch beachten sollte, ist ein frommer Wunsch der Industrie.
Wie lange sind die Lobbyisten schon unterwegs in Bruessel, und den nationalen Parlamenten, um den Politikern die Privatisierung der Trinkwasseraufbereitung, schmackhaft zu machen.
Da sind solche Meldungen doch ein schoener Grund, mal wieder einen Versuch zu unternehmen.
Ich sehe es schon fasst. Irgendwann rennen wir wegen jedem Liter Trinkwasser in den Laden, weil man das was aus der Leitung kommt, nicht mehr als Trinkwasser bezeichnen kann.
Gibt es in einigen Laendern schon, und wir sind auf den besten Weg dahin.

Die Sache ist nicht ganz so einfach

wenn wir in Deutschland das düngen verbieten, werden die Erträge sinken. Damit werden automatisch deutsche Produkte teurer. Durch den europäischen Binnenmarkt drängen dann günstigere ausländische Produkte auf den deutschen Markt, denn die dürfen weiter düngen wie gehabt und sind somit ertragreicher und effizienter. Der Effekt: die deutsche Landwirtschaft hat Schwierigkeiten zu überleben. Fazit: Es muss eine europäische Lösung her!

10:44 von Elshid

"Wollen Sie wirklich den Bauern die 'Düngemittelrechnung' bezahlen lassen, wie mehrfach gefordert? Wie die Recherchen des Films 'Bauer unser' ergaben, geht es unseren Bauern eh immer schlechter. Viele Betriebe müssen schließen, die Verbliebene Bauern müssen wachsen, Ihnen Bleibt gar nichts anderes übrig..."

Das ist wahr. Die Industrialisierung der Landwirtschaft ist in vollem Gange. Die LPGs aus der DDR lassen grüßen...
Aber warum sollen diesen Großbetrieben nicht die gleichen Regeln auferlegt werden, wie allen anderen Industrien auch? Da muss auch dafür gesorgt werden, dass Flüssigabfälle regelrecht entsorgt werden, die dürfen auch nicht einfach irgendwo verklappt werden. Für großen Betriebe ist das kein Problem, weil sie ohnehin Marktbeherrschend sind und die Preise bestimmen. Die Ersparnis durch den Gülleeinsatz ist nur mal ein Zubrot zum Gewinn. Es dürfte ihnen nicht schwerfallen, entweder darauf zu verzichten oder zu zahlen.

@von Amalia

Wissen Sie, was das kosten würde?

10:21 von Neganur

"Fleisch, Milch usw. werden dann eben teurer."
Aha, was wird noch gleich gedüngt? Die Tiere ja nicht.

Sie haben's nicht verstanden? Vom Getreide auf dem Feld stammt die Gülle wohl nicht. Von wem also? Sehen Sie - genau deshalb sollen die tierischen Produkte eben teuerer werden.
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Wenn Deutschland natürlich Gülle aus dem Ausland importiert (warum eigentlich?), die überdimensionierten Mastbetriebe (die in NL verboten werden) genehmig, dann wundert mich dieser Aufschrei jetzt schon.

@09:46 von Residue

"Genau an dieser Stelle muss die Diskussion ueber GMOs folgen. Denn es sind offenbar die alten Methoden die, der Natur, am meisten schaden."

Den Kommentar kann ich nicht verstehen. Die Erzeugung von Guelle ist eine sehr neue Methode (Festmist ist biologisch wertvoll, Guelle ist Abfall), die Massentierhaltung ist auch neu. Mehr Tiere auf einem Hof zu halten als die Acherflaeche zulaesst ist auch neu und geht Hand in Hand mit der Massentierhaltung.

Ich wuerde sagen, es sind die neuen Methoden, die schaden!.

Schlagzeile am Problem vorbei!

Wir verseuchen die Böden, das Trinkwasser, Flüsse und Meere und Alles was uns dann Sorgen bereitet sind die Preise?!

Wenn der Export von billigem (wirtschaftlich konkurrenzfähigem) Fleisch uns Deutschen wichtiger ist als das Trinkwasser, gut, dann zieht es eben den Kürzeren. Könnte man ja mal drüber nachdenken...

um 10:33 von harry_up

"erstens würde eine 2. Wasserleitung in alle Häuser zu legen unbezahlbar sein, und zweitens, woher nehmen Sie das “Trinkwasser bester Qualität“?"

Von dem abgesehen, dass ich eine 2-Klassen-Versorgung für eine natürliche Ressource ebenfalls ablehne: Es gibt bereits Haushalte, die versuchsweise über eine 2. Leitung verfügen, googlebar unter: Roof Water-Farm. Dies ist ein recht interessantes Konzept.

um 10:45 von Nachfragerin

"Die Ursache der Nitratbelastung ist mir sehr wohl bekannt. Letztendlich trägt (neben der von Ihnen bereits erwähnten Politik) auch der Verbraucher eine Mitschuld, da er mit Billigfleisch aus der Massentierhaltung versorgt sein will."

Einwand akzeptiert - vielen Dank für die Richtigstellung.

Verursacherprinzip

Wasser sollte zum Grundrecht eines jeden Menschen werden. Und nun zur Haftung. Eigentlich haftet immer der Veruracher für Schäden, die durch unsachgemässe Entsorgung der Gülle entstehen. In diesem Fall also der Landwirt. Warum passiert da nichts? Bauernlobby zu stark?

Egal

Die Kosten für Trinkwasser fallen doch tatsächlich nicht ins Gewicht. Was recht teuer ist, sind die Abwasserkosten.
Daher spielt eine Erhöhung der Kosten für Trinkwasser kaum eine Rolle und ist nicht redenswert. Eine andere Sache wären die Abwasserkosten, aber, Gott sei Dank, darum geht es hier nicht.

Mir stinkt es gewaltig

Ich selbst esse kein Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte. Ganz abgesehen von den ethischen Argumenten des Tierleids ärgere ich mich darüber, dass ich als Steuerzahler und Normalwasserverbraucher mitzahlen soll. Entweder sollen die Verursacher die Reinigung bezahlen oder es sollte auf Fleisch, Milch und Eier umgelegt werden. Diese Produkte sind eh viel, viel zu billig, wenn man sich mal die Folgekosten durch Klimawandel, Landverschwendung, Wasserverseuchung, usw. zusammenrechnet. Statt wieder mal nur die Folgen abzuarbeiten könnten doch mal die Ursachen bekämpft werden - und das geht sowohl an die Politik als auch an den Verbraucher. Wie man aktiv werden und gut vegan leben kann, kann man z.B. am Samstag auf dem Vegan Street Day in Dortmund erleben.

Keine Chance gegen die Schnitzelrepublik

Riesige Mengen Getreide fließen in die Fütterung von Nutztieren statt direkt vom Menschen konsumiert zu werden. Dadurch ist mehr Getreide notwenig und gleichzeitig muss die Gülle der Nutztiere irgendwo hin. Es ist offensichtlich, was getan werden sollte, aber wenn jemand in Frage stellt, ob man täglich Salamibrot, Schnitzel, Currywurst und Steak haben muss, gehen die Menschen auf die Barrikaden. Deshalb werden wir wohl mit dem Nitratproblem leben müssen.

Steigende Kosten

Hier wird häufig argumentiert, dass eine Preissteigerung von 40 bis 80% für unser wesentlichstes Nahrungsmittel nur eine Lapalie sei. Kann man das wirklich sagen wenn 30 Millionen Haushalte davon betroffen sind? Dann diese Ausgaben Monat für Monat zu zahlen sind und dazu noch ein Ende der Preissteigerungen nicht abzusehen ist, da auch eine Abnahme​ der Grundwasserverschmutzung nicht abzusehen ist. Ganz nebenbei würde eine solche zusätzliche Belastung bei den Bauernverbänden vermutlich sofort wieder einen Schrei nach staatlicher Unterstützung auslösen. Bestes Beispiel dafür die Belastung von Eiern mit Kontaktgift (siehe Tagesschaubericht über Forderung nach Entschädigung)

Das Gülle-Problem hat mich

Das Gülle-Problem hat mich vor 30 Jahren zur DDR-Umweltbewegung gebracht...
..wie ich schon nach kurzer zeit feststellen konnte - gab es auch in der BRD vergleichbare Probleme mit zu viel Nitrat-Eintrag ins Trinkwasser.

Es geht also um ein gesamt-deutsches Problem welches seit mehr als 30 Jahren besteht
und
bis jetzt ist ausser "weiter so" nicht aber auch gar nichts passiert.

Natürlich können unsere Felder nicht diese Gülle-Menge in einem verträglichen Maß aufnehmen - dazu müsste man die landwirtschaftliche Anbaufläche mindestens verdreifachen!!

Der Gülle-Import ist doch nur ein Randproblem - das eigentliche Thema ist der gigantische Futtermittel-IMPORT für die Tiermast. Eigentlich müsste der Tierdung genau auf die Felder zurück gebracht werden auf denen man diese Futtermittel anbaut - also z.B. die Soja-Felder in Argentinien.
Um die Fruchtbarkeit der Felder dort zu gewährleisten kippt man KUNST-Dünger drauf.
Die Welt ist ein Irrenhaus und das nicht erst seit gestern!

Irgendwie ist es normal in Deutschland,

dass einige Schaden für die Allgemeinheit produzieren dürfen. Ob es die Betrüger der Automobilindustrie sind oder die die gegen Bezahlung die holländische Gülle ins deutsche Grundwasser einleiten oder die die uns vergiftete Eier als Bio-Eier verkaufen. Hauptsache wir haben einen schlanken Staat. Wir sparen an Kontrolle, um später für viel Geld die Schäden zu reparieren, die mit Kontrolle geringer gewesen wären. In gewisser Weise ist es sogar ein Konjunkturmotor, denn man muss dann viel mehr Geld in die Hand nehmen, um die Schäden zu reparieren. Irgendwie werden wir den Deutschen schon ihre Ersparnisse wegnehmen.

Och.. wir subventionieren die Landwirtschaft doch eh...

.. an allen Ecken und Enden. Warum also sollen wir jetzt nicht auch noch die Folgeschäden der übertriebenen Düngung übernehmen? Bleibt ja doch alles am Steuerzahler der Mittelschicht hängen.

Andererseits... einige bayrische Wasserwerke arbeiten eng mit Landwirten zusammen, und zahlen denen eine Prämie, dass sie im Grundwassergewinnungsgebiet weniger düngen. Das ist anscheinend immer noch billiger, als den überschüssigen Dünger nachträglich wieder herauszufiltern.
Dieses Modell sollte man sich mal genauer anschauen. Warum nicht kommunale Wasserversorger, die die Äcker über ihrem Grundwassergewinnungsgebiet aufkaufen, und dann an Bio-Bauern verpachten mit der Auflage, wenig zu düngen. Ev. kann die zugehörige Kommune gleich ein Düngverbot für diese Äcker aussprechen. Gut, entsprechend müsste die Pacht sinken, aber das dürfte weit billiger sein als aufwendige Reinigungsmaßnahmen.

Vegan...

...heißt das Zauberwort. Michael Streibel

re eio86, 11:15

Danke für den Hinweis. Ich hab mir das Projekt gerade angeschaut, das ist m. E. zwar engagiert, aber für unabsehbare Zeit völlig unrealistisch.

Die Zeche zahlen immer die

Die Zeche zahlen immer die anderen. Es muss endlich die Lobbybasierte Politik beendet werden, und stärkere Regeln an die Dünge-Einbringung geben. Ja, und die Massentierhaltung muss eingeschränkt werden - aber so zu tun, als würden die VERBRAUCHER es von selbst lösen (durch Verzicht auf Billig) ist utopisch! Das wird nie geschehen.

@10:54 von Nachfragerin

Für jemanden, der sehr wenig Geld hat, sind schon 5 EURO viel. Das mag Ihnen vielleicht "belanglos" vorkommen.

Und: Man könnte auch, statt die Massentierhaltung zu verbieten, verbieten so viel Gülle auf die Felder zu bringen. Man kann die Gülle auch separieren oder trocknen. Das kostet. Daher wird das nicht gemacht.

@ 10:21 von Neganur

"Aha, was wird noch gleich gedüngt? Die Tiere ja nicht."

Oh man. Da sieht man wieder, dass die Verbraucher nur ins Kühlregal greifen und ansonsten keinerlei Hintergrundwissen besitzen. Was glauben Sie denn, was die Tiere fressen? Und genau dies muss dann gedüngt werden. Und wenn Sie mal schauen, wie viel Prozent der angebauten Nahrungsmittel als Tierfutter verwendet werden, dann verstehen Sie vielleicht das Problem.

Dem Wähler ist die Umwelt wurscht

"Irgendwie ist es normal in Deutschland,
dass einige Schaden für die Allgemeinheit produzieren dürfen."
.
Die Zustände in Wirtschaft und Politik entziehen sich aber nicht unserer Verantwortung oder Kontrolle. Wer nachhaltige Landwirtschaft will und möchte, dass die Autokonzerne nicht machen, was sie wollen, aber trotzdem immer wieder die Union wählt, verliert sein Recht sich zu beklagen.
.
Ich sage nicht, dass jeder die Grünen wählen soll, da die Partei auch so ihre Probleme hat. Aber würde der Wähler zum Ausdruck bringen, dass ihm Umwelt und verantwortungsvolles Handeln wichtig sind, würden mehrere Parteien entsprechende Programme anbieten. Aber mei, Hauptsache alles ist billig und die wahren Kosten muss man nur auf Umwegen bezahlen.

@11:00 von todais

"wenn wir in Deutschland das düngen verbieten, werden die Erträge sinken."

Es geht nicht darum, das Düngen zu verbieten, es geht darum, die ÜBERdüngung zu verbieten. Wird nur so viel gedüngt, wie die Pflanze aufnimmt, gelangt auch nicht so viel ins Grundwasser. Da sinken dann auch keine Erträge.

@MichaStr

"Vegan... heißt das Zauberwort."
.
Ein paar fleischfreie Tage pro Woche würden auch schon Wunder wirken. Wäre für den Anfang auch schon ambitioniert genug in Deutschland, wenn man an den Vorschlag mit dem fleischlosen Donnerstag in der Kantine denkt. Aber eben dieses Debakel zeigt die Hoffnungslosigkeit der Situation.

@Icke 1

Das Grundrechts des Wassers ist eine gute Idee, wenn auch Sie schon im Menschenrecht auf Leben drinnen steckt, denn bekanntlich ist Wasser Leben. Bloß ist das Problem nicht der Bauer mit seiner Lobby, sondern der Rest der Wirtschaft. Dem armen Bauern wird klargemacht, dass er wachsen muss um zu überleben. Dadurch kommen mehr Lebensmittel auf den Markt, da der Bauer mehr produziert, die Preise sinken. Das ist ganz im Interesse der Wirtschaft, denn jeden Pfennig, den wir nicht für das Essen ausgeben, können wir für den neuen Audi, einen neuen Fernseher oder eine Reise nach Ibiza ausgeben. Deshalb sollte man den Invesitionsdruck auf die Bauern verringern und sie nicht mit Strafen zudröhnen.

um 11:21 von Icke 1

"Eigentlich haftet immer der Veruracher für Schäden, die durch unsachgemässe Entsorgung der Gülle entstehen."

Ja, da wären Strafgebühren für das Ausbringen von künstlichem Dünger oder Gülle sowie für künstliche Pestizide eine gute Maßnahme. Ggf. Einschränkung der "Fleischherstellung". Alternativ Subventionen für Gründüngung (z.B. mit Phacelia u.ä.). Schließlich müssen Anreize für eine nachhaltige Agrarwirtschaft geschaffen werden.

@Hugomauser

Würde man die Massentierhaltung verbieten und Gülle aufbereiten, würden hier die Preise steigen und zwar noch mehr als nur um 5 Euro pro Monat. So oder so wird es eine teure Angelegenheit, aber hier stellt sich eben die Prioritätenfrage. Warum ist so vielen Menschen egal, was sie in sich hineinschaufeln, aber das neue Auto muss unbedingt den großen Motor mit 180 PS haben... Essen muss endlich einen höheren Stellenwert bekommen.

Warum denn Immer so extrem?

Viele Menschen, die etwas bewegen wollen, müssen gleich extrem werden. Niemand muss deswegen gleich auf sein Schnitzel verzichten. Man muss nicht vegan leben, um sich über den Fleischkonsum Gedanken zu machen. Man sollte eher Flexitarisch leben, das heißt, alles essen, aber von nichts zu viel. Wenn jeder Deutsche seinen Fleischkonsum verringert, zum Beispiel um die Hälfte, dafür aber Fleisch 'vom Bauern von Nebenan' kauft, was deutlich teurer ist, ist viel gewonnen. So muss man deutlich weniger produzieren und alle sind glücklich.

m 11:32 von harry_up

Roof Water-Farm: "zwar engagiert, aber für unabsehbare Zeit völlig unrealistisch."

Naja, so unrealistisch ist es auch wieder nicht. Da geht es nur um den Willen zur Umsetzung: Ich habe mir das Ganze selbst mal angesehen und war beeindruckt. lt. Initiatoren könnten auf diese Weise 57% der Einwohner Berlins mit Wasser aus einem solchen Recyclingsystem versorgt werden. Und nebenbei wächst auf dem Dach Gemüse neben einem Karpfenteich.

@todais - 11:00

"Durch den europäischen Binnenmarkt drängen dann günstigere ausländische Produkte auf den deutschen Markt, denn die dürfen weiter düngen wie gehabt und sind somit ertragreicher und effizienter.
Der Effekt: die deutsche Landwirtschaft hat Schwierigkeiten zu überleben. Fazit: Es muss eine europäische Lösung her!"

Und die kommt auch bestimmt?
Ich stelle das deswegen infrage, weil die europäischen Lösungen bei Steuerflucht, Reaktorsicherheit, grenzüberschreitender Arbeitnehmerüberlassung oder in der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik ebenfalls im interessengesteuerten Blockade-Modus verharren.

Über den Stellenwert von Verbraucherschutz in der EU braucht man nur den jüngsten Fipronil-Skandal aufrufen. War im Juni den belgischen Behörden schon bekannt, wurde aber aus ermittlungsrelevanten Gründen weiter den Verbrauchern zugemutet.
Das Auffliegen des Skandals wird diese wertvollen Ermittlungen wohl so durchkreuzen, dass eine Täterschaft leider nicht mehr zuzuordnen sein wird.

1 Liter Trinkwasser kostet

1 Liter Trinkwasser kostet noch nicht mal einen Cent. Da ist eine, auch große, Preissteigerung nicht wirklich ein Problem. Langfristig wäre zu überlegen, ob nicht eine zweite Infrastruktur mit Brauchwasser ( für Toilettenspülung ist der Nitratgehalt egal ) sinnvoll wäre. Im übrigen wird das wenigste Trinkwasser zum Trinken verwendet. Man könnte auch die Nitratgrenzwerte erhöhen und die Verbraucher müssten für reine Trinkzwecke ( Babynahrung ) dann mit Mineralwasser mischen.

Importverbot von Gülle

Vielleicht sollte man damit beginnen.
Auch kann man errechnen wie viel Fläche ein Bauer pro Tier zur Verfügung haben muss um seine Jauche zu entsorgen.

@Elshid - Alles abseits der Gewohnheit ist schon extrem

"Viele Menschen, die etwas bewegen wollen, müssen gleich extrem werden. Niemand muss deswegen gleich auf sein Schnitzel verzichten. Man muss nicht vegan leben, um sich über den Fleischkonsum Gedanken zu machen."
.
Sie haben Recht. Das Problem ist nur, dass selbst der von Ihnen propagierte Lebensstil schon als extrem gilt. Ich erwähne in diesem Zusammenhang immer wieder gerne den Veggie-Day, wo angeregt wurde, eine Mittagsmahlzeit pro Woche ohne Fleisch zu konsumieren. Eine einzige Mahlzeit von 21 Mahlzeiten, die man pro Woche einnimmt - das war schon zu viel verlangt. Verstehen Sie jetzt, warum Umweltaktivisten oft sehr extrem daherkommen?

Gerne teureres Wasser,

Gerne teureres Wasser, solange es aus Öffentlicher Hand und nicht von Privaten Firmen (Nestlé) kommt.
Die Mehrkosten würde ich auf die Industrie in der jeweiligen Region umlegen, damit klar ist, dass sie sich selber schaden, wenn sie den Boden vergiften!

Tiere zu limitieren (min 100m2 Acker pro Kuh) ist ja in der Vergangenheit immer gescheitert an den großen Unternehmen. Die würde ich schließen (ersatzlos). Dann wird das Wasser wieder billiger und das eklige Fleisch endlich teurer (oder wird spottbillig aus Südamerika importiert).

@Neuländer

Das stimmt. Es hat aber nichts mit vegan zu tun, nur eine vegetarische Mahlzeit zu verspeisen.

@Hugomauser - Kostenfaktor Wasser

11:37 von Hugomauser:
"Für jemanden, der sehr wenig Geld hat, sind schon 5 EURO viel."
> Es geht um fünf Euro im Monat!
Die sollte in Deutschland jeder für ein gesundes, per festinstallierter Leitung frei Haus geliefertes Lebensmittel übrig haben. Und wenn nicht, liegt das definitiv nicht am Wasserpreis, sondern eher am neuesten Smartphone und anderen alltäglichen Luxusgegenständen, auf die man problemlos verzichten kann. Das Wasser hingegen braucht jeder!

"Und: Man könnte auch, statt die Massentierhaltung zu verbieten, verbieten so viel Gülle auf die Felder zu bringen. Man kann die Gülle auch separieren oder trocknen."
> Mit der Trockengülle hätten wir dann ein weiteres Endlagerungsproblem. Warum also kompliziert und teuer, wenn sich das Problem auch an der Wurzel lösen lässt? Es ist völlig unnötig, dass in Deutschland über 8 Millionen Tonnen Fleisch produziert werden!

um 11:54 von Werner40

"Man könnte auch die Nitratgrenzwerte erhöhen und die Verbraucher müssten für reine Trinkzwecke ( Babynahrung ) dann mit Mineralwasser mischen."

Dann haben wir Zustände wie in vielen Ländern Asiens, Afrika und auch Europa: sauberes Trinkwasser ist für breite Bevölkerungsschichten nicht mehr zugänglich und muss gekauft werden. Das sind riesige Zuwachsmärkte für Nestlé und Co.

Zumal der Großteil der Mineralwasser, abgesehen vom höheren Preis, nicht für eine besonders gute Qualität stehen: Spuren von Landwirtschaft findet man auch darin, die Plastikflaschen geben Acetaldehyd ins Wasser ab und manche haben eine zu hohe Belastung durch Schwermetalle und Radioaktivität.

um 09:53 von Ernst-

Die Verursacher
sollten dazu verurteilt werden, die Kosten zu übernehmen.

Es kann doch nicht rechtens sein, dass unschuldige Bürger für die Lasten aufkommen, die von verantwortungslos handelnden Landwirten verursacht wurden.
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Wer sind denn die Verursacher-die Schnäppchenjäger, die ein Kg. Schweinebraten für 3,99 kaufen wollen, oder die Bauern, die von den Discountern so unter Preisdruck gestellt werden, dass kaum noch Gewinn zu erwirtschaften ist, oder die Discounter selber, die das Angebot entsprechend Nachfrage gestalten.
Ich hab`s - der Kapitalismus ist Schuld und nicht "verantwortungslose Landwirte"!

10:15 geselliger misa

Wohin mit der Gülle?
Das Problem ist das 60% der Schweine und Rinder nur zum wegwerfen gezüchtet werden. Es steht fast kein Tier mehr auf Stroh. Dadurch ist die Konzentration der ausgebrachte Gülle viel höher als früher. Der Ausgebrachte und eingearbeitete Mist war als Dünger genau so gut, oder besser geeignet.War nur Teurer und mehr Arbeit.
Viel Gülle wird aus den Niederlande nach Deutschland gebracht.
Bio Produktion mit Tiere auf Stroh bringt weniger Fleisch und gesünderes Fleisch, weniger Gülle und dadurch besseres Trinkwasser.

@Izmi - Obergrenze für Gülle löst nur ein Teilproblem

10:56 von Izmi:
"Das Problem ist keine Kostenfrage, auch keine Frage, wie und womit wir das Wasser verbrauchen."
> Genau das ist mein Standpunkt: Wasser ist spottbillig und bleibt es auch, wenn die Preise um 62% steigen.

"Die eigentliche Frage ist, ob wir zulassen wollen, dass das Grundwasser weiter verschlechtert und verseucht wird oder nicht."
> Diese Frage ist natürlich rein rhetorisch. Gegen die Düngung mit Gülle ist an sich nichts einzuwenden und in Sachen Nachhaltigkeit sogar besser als der Einsatz von Mineraldüngern. Problematisch wird es erst, wenn die Ausbringung keine Düngung mehr ist, sondern eine kostengünstige Entsorgung.

Die Lösung mehrerer Probleme bestünde also im Verbot der Massentierhaltung und - um den Import von Gülle aus anderen Ländern zu verhindern - einer Begrenzung der Ausbringungsmenge.

Nur leider ist es bis dahin noch ein weiter weg, da sich mit der Tierindustrie viel Geld machen lässt und die Lobby entsprechend stark ist.

um 12:09 von Neuländer

"Eine einzige Mahlzeit von 21 Mahlzeiten, die man pro Woche einnimmt - das war schon zu viel verlangt. Verstehen Sie jetzt, warum Umweltaktivisten oft sehr extrem daherkommen?"

Grundsätzlich verstehe ich Sie ja... doch gesunde Ernährung darf nicht vorgeschrieben, sondern muss vorgelebt werden. Leider werden in Schulen, Kitas und anderen Kantinen fast ausschließlich minderwertige Speisen angeboten (Geschmacksverstärker, industriell vorbereitete Lebensmittel). In vielen Restaurants bekommen Kinder nur Pommes und Fischstäbchen resp. Chicken-Nuggets. Auf diese Weise ist es unendlich schwer, Menschen für eine ausgewogene (gerne auch flexitarische) Ernährung zu gewinnen.

10:03 von Amelia

Es wird Zeit, ......

...dass in die Häuser eine ZWEITE Wasserleitung gelegt wird, für Toiletten, Waschmaschinen etc, so dass man z.b. nur in der Küche wirkliches Trinkwasser von bester Qualität zapfen kann. Das übrige Wasser könnte sogar gefiltertes und gechlortes Regenwasser sein.
///
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Dann wird die Erhöhung sicherlich genau 80,3 % ausmachen.
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Die erste Verdoppellung des Preise haben wir ja schon mit Wasser sparen erzeugt.
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Wer hat das damals eigentlich empfohlen?
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Ist diese Kalkulation eigentlich verbindlich oder mit BER- und Elbphilamoniesteigerungsklausel?

re 11:54 von Werner40

Langfristig wäre zu überlegen, ob nicht eine zweite Infrastruktur mit Brauchwasser [...] sinnvoll wäre.

Das wäre sehr sinnvoll, allerdings finanziell und logistisch nicht zu stemmen. Es müssten ja nicht nur alle Straßen aufgerissen, sondern auch sämtliche Häuser umgebaut werden. Der finanzielle Aufwand der Kommunen, Ländern und dem Bund steht in keinem Verhältnis zu den Preiserhöhungen für Trinkwasser.

War zu erwarten, dass die Wasserpreise

.... hoch gehen.
Wurde schon seit langem andiskutiert.
Ob es gerechtfertigt ist wage ich zu bezweifeln.
Allerdings kommt doch ein nettes Sümmchen dabei rum und dieses wird m. M. sicher nicht für die Wasser-Infrastruktur oder Wasserreinigung eingesetzt werden.

09:53 von Ernst-

Die Verursacher

sollten dazu verurteilt werden, die Kosten zu übernehmen.

Es kann doch nicht rechtens sein, dass unschuldige Bürger für die Lasten aufkommen, die von verantwortungslos handelnden Landwirten verursacht wurden.
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Klar die Verursacher, die bei Fleisch und Milch das beim Einkauf eingespart haben.
*
Unschuldige Geiz ist Geilkäufer kann es in unserem Kultursystem nicht geben.

11:23 Ulis Kommentar

Wenn Sie glauben das Sie nicht Schuld daran sind denken Sie falsch. Sie als Vegetarier essen die Produkte wofür man die Gülle auf unsere Felder schüttet. Die Fleischesser sind verantwortlich für die Produktion, aber Sie (Vegetarier und Veganer) sind mitverantwortlich für das Ausbringen auf dem Land.

@Nachfragerin

"Nur leider ist es bis dahin noch ein weiter weg, da sich mit der Tierindustrie viel Geld machen lässt und die Lobby entsprechend stark ist."
.
Das Verrückte ist, man braucht keine Lobby, wenn Menschen wie Minister Müller am Hebel sitzen und gerne auch mal persönlich anmutende Feldzüge gegen Fleischersatzprodukte führen. Auch, dass die Stadt Berlin offenbar genug Ressourcen hat, um in Cafes zu kontrollieren, ob Soja-Drink nicht unerlaubterweise als Sojamilch angeboten wird, zeigt wohl, welche Prioritäten die Behörden haben.

um 12:24 von Hanno Kuhrt

"Ich hab`s - der Kapitalismus ist Schuld und nicht "verantwortungslose Landwirte"!"

Nein, nur sekundär: die Verantwortungslosigkeit der Landwirte ist Schuld, sowie das Prinzip: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Warum sollen Landwirte anders handeln als zum Beispiel... Banken?

Auch als Bauer habe ich eine Verantwortung den natürlichen Ressourcen gegenüber und darf nicht nur dem maximalen Profit hinterher jagen. Und wenn ich so nicht wirtschaften kann, dann muss ich den Laden halt dicht machen (wie jeder andere auch)! Andere Bauern steigen auf Bio um (siehe Milchwirtschaft) und das klappt in der Regel gut. Ein Problem des Kapitalismus ist das natürlich auch: Unsere Großbauern liefern ja nicht unerhebliche Mengen an Schweinefleisch nach Russland und China.

@um 12:32 von Nachfragerin

"Gegen die Düngung mit Gülle ist an sich nichts einzuwenden und in Sachen Nachhaltigkeit sogar besser als der Einsatz von Mineraldüngern."

Da muss ich ihnen widersprechen. Kunst-/Mineraldünger ist für die Umwelt deutlich besser als Gülle, da er sich 1. exakt dosieren lässt 2. Er im Gegensatz zu Gülle keine von den Tieren ausgeschiedenen Gifte enthält und er 3. Genau auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt werden kann (Inhaltsstoffe immer konstant), so dass den Boden nichts unnötiges zugeführt wird.

Das einzige Problem ist, wenn man nur mit Kunstdünger düngt, wohin mit der Gülle.

Leider sind hier viele Unwissende

Schuld sind nicht Tiere. Wenn die Tiere draußen gehalten werden, sind die Fäkalien kein Problem. Im Gegenteil. Sie werden in den Boden eingetreten und waschen sich nicht aus. Aus Weiden kann man dann Felder machen und umgekehrt.
Problematisch ist die Massentierhaltung in Innenräumen und die Massenzucht von Pflanzen. Hierbei hat man Gülle, die man fein versprüht auf Felder aufträgt. Das wäscht sich dann prima aus, weil es ohnehin schon dünnflüssig ist.
Außerdem wird Gülle aus anderen Ländern importiert. Wenn also jemand weniger Fleisch isst, hilft das nicht.
Fleich ist natürlich, wie Gemüse, aber vor allen Dingen Soja und Mais viel zu günstig.

als erstes

als erstes muss die gülle da bleiben wo sie ist. in NDS wird beispielsweise gülle aus den niederlanden auf die felder aufgebracht.

das wäre der erste schritt um die grundwasserverschmutzung einzudämmen.

die ganz großen "tierzuchtfabriken" müssen höher entsorungskosten tragen.damit würde sich die massentierhaltung von allein reduzieren.

unser landwirtschaftsminister hat dazu jede menge möglichkeiten,die er dennoch als lobbyist aussitzt, dafür den steuerzahler zur kasse bittet.

sonst noch was neues?

Umdenken

ist gefragt.
Nitrat und Düngung sind nur kleine Probleme der Wasserverschmutzung, wenn man die Verschmutzung durch Nanopartikel (Duschgel, Zahncreme etc.) und durch Hormone (z.B. Urin mit den Rückständen der Pille und andere hormonhaltiger Arzneimittel) berücksichtigt. Es ist heute schon möglich auch Nanopartikel und Hormone aus verseuchtem Wasser wieder heraus zu holen. Es wird aus Kostengründen nicht gemacht. Das ist der eigentliche Skandal. Und warum sollten die Wassernutzer diese Reinigung bezahlen? Es gibt auch woanders das Verursacherprinzip. Im Endeeffekt würde das dazu führen, dass zwar die Pille und diverse Zahncremes und Duschgels und gegebenenfalls auch die Düngermittel teurer werden, dies ist aber doch durchaus hinnehmbar, wenn dafür sauberes, wirklich sauberes Wasser zur Verfügung stünde. Vielleicht würde eine Verteuerung dieser Produkte auch zu einem größeren Umweltbewusstsein auf allen Seiten führen. Das wäre doch eine klassische WIN WIN Situation.

@Nachfragerin

"Bei einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von 125 Litern pro Kopf ergeben sich Kosten von nicht einmal 8 Euro pro Monat (oder 100 Euro im Jahr).

Damit lässt sich kein Loch in die Haushaltskasse reißen."

Doch. Es gibt Leute die haben gerade mal 500 oder 600 Euro zum Leben. Wenn jetzt zwei Personen damit hinkommen müssen sind 16 Euro schon so viel, dass da ein Loch in die Haushaltskasse gerissen wird. Für die Gutverdiener gilt das natürlich nicht.

Menschliches Abwasser vs. Landwirtschaft

Auch wenn ich den Verbrauch von Trinkwasser für Toiletten und für andere Zwecke, deren Notwendigkeit an Trinkwasserqualität nicht sein muss, verurteile und hinterfrage so muss doch festgestellt werden das die Landwirte die Hauptübeltäter sind. Warum muss immer mehr produziert werden wenn wir im Überfluss leben? Reine Profitgeilheit der Landwirte und Blindheit der Politik, besonders vom Landwirtschaftsministerium, führen dazu das die Bürger dieses Landes immer mehr vergiftet werden. Ob das nun Nitrat ist, Stickoxide, Feinstaub, Zucker, Pestizide in Eiern uvm. wir als Bürger sind immer die die ganz am Schluss einer langen Kettet stehen. Die Macht des Bürgers mit seinem Kaufverhalten hier etwas zu ändern ist doch lächerlich, denn wenn wir das tun dann hilft doch die Politik wieder aus und unterstützt die ach so wichtige Industrie, egal welche!
In Bezug auf diesem Artikel kann ich nur sagen: Landwirte steht zu euren Missetaten und zahlt die Zeche!!

um 12:31 von Strubbi

"Bio Produktion mit Tiere auf Stroh bringt weniger Fleisch und gesünderes Fleisch, weniger Gülle und dadurch besseres Trinkwasser."

Na, damit spucken Sie aber dem Durchschnittsbürger auf den Teller: Weniger Fleisch, und dann auch noch teurer!

Aber im Ernst: Sie haben vollkommen recht! Ich denke, keiner muss auf Fleisch verzichten, ggf. aber die Menge überdenken und den Verzehr reduzieren. Ich weiß, wovon ich rede, ich komme ursprünglich aus der Pfalz: Dort ist sogar der Salat aus Fleisch bzw. Wurst.

Trinkwasser

Große Mengen an gutem Trinkwasser wird in der Industrie, vorneweg die Autoindustrie, zur Produktion ihrer Massenprodukte verbraucht.
Diese Industrie sollte zuallererst auf gebrauchtes Wasser umsteigen, bevor der einfache Bürger zur Kasse gebeten wird!
Viele Menschen auf der Welt haben kein sauberes Trinkwasser oder verdursten.
In Deutschland verschmutzt das Wasser die Industrie aller Couleur!

Gülle

Die Gülle sollte anders aufbereitet werden, auch wenn es kostet, dann wird das Fleisch halt teurer, kommt doch jedem zu Gute wenn nicht mehr so viel Fleisch gegessen wird!!

Aber unser Trinkwasser verseuchen geht gar nicht, wo bleiben die Grünen???

@12:42 von Strubbi - Bio Veganer Anbau

Es gibt landwirtschaftliche Betriebe, die ganz ohne tierischen Dünger auskommen. Das sind nachhaltige Konzepte, die man weiterentwickeln kann und sollte. Außerdem besteht ein logischer Fehlschluß von Ihnen in der Tatsache, dass die Menge an ausgetragenem Dünger ein wesentlicher Punkt ist. Die Gülle wird insbesondere dazu ausgebracht, um sie los zu werden. Ein zuviel an Düngung (Überdüngung ist das Stichwort) belastet das Grundwasser so stark, dass es wiederaufbereitet werden muss.

@Michael56

Wie wollen Sie denn die Gülle aufbereiten?

10:45, Nachfragerin

>>Das liegt daran, dass Sie mich falsch verstanden haben. Ich halte den Aufschrei um die steigenden Kosten einfach nur für lächerlich, da es sich um Beträge im Cent-Bereich handelt und jeder von uns weit mehr Geld für völlig unnötigen Luxus ausgibt.<<

Jeder von uns?

Sie vielleicht, ich nicht.

Und daß ausgerechnet Sie sich hier marktradikaler Argumentationsmuster bedienen, das hätte ich nicht gedacht.

@Michael59 - Gülleaufbereitung nur Nebenschauplatz

"Die Gülle sollte anders aufbereitet werden, auch wenn es kostet, dann wird das Fleisch halt teurer, kommt doch jedem zu Gute wenn nicht mehr so viel Fleisch gegessen wird!!"
.
Sinnvoller wäre es bei der Fleischproduktion hohe Mindeststandards für Mensch und Tier einzuführen und dann auch konsequent zu überprüfen (daran scheitert es ja auch).
Damit würde das Fleisch preislich auch auf ein Niveau kommen, das einer so wertvollen "Ressource" gerecht wird. Alles andere wie verringerter Konsum und weniger Gülle würden automatisch geschehen. Das würde viel mehr Sinn machen als einfach nur die Gülle besser aufzubereiten, denn dann hätte man als positiven Effekt auch bloß weniger Gülle, aber trotzdem alle anderen Probleme weiterhin.
.
"Aber unser Trinkwasser verseuchen geht gar nicht, wo bleiben die Grünen???"
.
Sauberes Trinkwasser sollte im Interesse jeder Partei sein!

10:56, villamityacht

>>@Tada 10:11
Sie haben nicht recht, wenn Sie behaupten, dass Klärschlamm aus der Abwasserreinigung auf den Feldern landet. Das ist in Deutschland aus hygienischen Gründen nicht möglich.<<

Nicht aus hygienischen Gründen, sondern wegen der Belastung mit Schwermetallen und anderen Giften.

Klärschlamm ist Sondermüll.

@ zomil

"In Deutschland sind die Lebensmittelpreise eh zu tief angesetzt."
Das sehe ich nicht so. Die Lebensmittel in Deutschland sind nicht mehr wert! Essen Sie mal Fleisch in den südlichen europäischen Ländern. Dann wissen Sie was ich meine.Bei uns geht es nur um Gewinn für die Lebensmittelkonzerne. Da kann nur Dreck raus kommen. Mehr ist das nicht wert!

@ eio86

"Das ist lächerlich wenig, wenn man bedenkt, dass dieselbe Menge eines Markenwassers aus Plastikflaschen ganze 850 Euro kosten würde"
Glauben Sie allen Ernstes, dass das Wasser in Flaschen eine bessere Qualität hat? Insbesondere wenn es in Plasteflaschen abgefüllt wurde?
Wasser aus der Leitung ist oK, wenn es aus dem Hahn kommt. Wasser aus der Flasche wird geprüft, wenn es in die Flasche kommt. Wie es später aussieht - nicht besser!

Nur Lebensmittel für Eigenbedarf Deutschlands

Wenn hierzulande nur Lebensmittel für den Eigenbedarf Deutschlands produziert werden,, gibts das Problem nicht!
Aber die Agrarkonzerne überfluten ja mit Ihren subventionierten Produkten beispielsweise Afrika. So ein Irrsinn!

um 14:51 von Denkerist

"Glauben Sie allen Ernstes, dass das Wasser in Flaschen eine bessere Qualität hat? Insbesondere wenn es in Plasteflaschen abgefüllt wurde?"

Sie verwechseln mich. Das habe ich nie geschrieben. Eigentlich sogar exakt das Gegenteil. Falsche Adresse?

14:54, Denkerist

>>Wenn hierzulande nur Lebensmittel für den Eigenbedarf Deutschlands produziert werden,, gibts das Problem nicht!<<

Autarkie?

Da würden Sie sich aber gewaltig wundern, wie unser Land, unsere Böden und unser Wasser aussähe, würden wir all unsere Lebensmittel selbst produzieren.

Oder schlagen Sie vor, zwar weiterhin zu im-, aber nicht zu exportieren?

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