Kommentare

Herzliches Beileid den Hinterbliebenen

Hoffentlich liefern die Flugschreiber Hinweise. Danach kann der "As Maintained" Zustand des Hubschraubers untersucht werden. Wenn nur Bauteile defekt waren ist es das kleinere Problem. Wenn die Betriebszustände (zum Beispiel Umgebungstemperatur des Einsatzgebiets) der aktuellen Mission nicht passen, ist es ein Problem.

Für die deutsche Heimat-Verteidigung?

18 Piloten

Der Verlust macht neben der persönlichen Dimension (verstorbene Persönlichkeiten) auch deutlich, dass allein der Verlust von 2 Piloten die Einsatzbereitschaft bereits signifikant herabsetzt. Sollte es zu einem Szenario kommen, in dem die BW einem militärischen Gegner gegenüber stünde, könnte schnell die ganze Kampfhubschrauberflotte ausfallen. Ich weiß: Dtl. geht in kein einziges Gefecht alleine, aber welches Signal sendet es aus, wenn ein Heer von über 90.000 Bodentruppen in dieser Rolle durch gerade einmal (noch) 18 Piloten unterstützt werden kann?

Engagement würdigen

Die mutige Truppe, die dort für uns im Einsatz ist und ihr Leben riskiert, braucht die moralische Unterstützung der Ministerin, aber auch des ganzen Volkes. Wer sich für Deutschland engagiert, der soll auch Anerkennung erhalten - und das auch in finanzieller Form durch einen angemessenen Sold, sowie Zahlungen an die Angehörigen im Unglücksfall.

Deutsche Soldaten haben Unterstützung verdient.

Die Soldaten der Bundeswehr, die in Mali und an einigen anderen Orten dieser Welt im Einsatz sind, leisten einen wichtigen Dienst für unser Land. Sie verdienen es deshalb, echte und wirksame Unterstützung zu erhalten. Dazu sollten nicht nur Solidaritätsbesuche und gute Worte unserer Politiker gehören, sondern die bestmögliche Ausbildung und Ausstattung sowie eine sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiken vor jedem Einsatz.
Deutschland braucht eine selbständige und selbstbewußte Sicherheitspolitik, die sich nicht von anderen treiben läßt, sondern aus eigener Verantwortung kluge Entscheidungen trifft.
Last but not least braucht die Bundeswehr, zumal nach der aus meiner Sicht bedauerlichen Aussetzung der Wehrpflicht, täglich neu die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger.
Nur mit unser aller Vertrauen und Rückhalt kann ihre Mission gelingen!

leider

nichts, als pathetische Phrasen der Ministerin.

Eine schlichte Ehrung wäre ehrlicher und würdevoller gewesen.

17:31 von Null0

Die mutige Truppe, die dort für uns im Einsatz ist und ihr Leben riskiert,
.
die Verallgemeinerung möchte ich mir doch gern verbeten haben
für mich braucht keiner in Mali / Afghanistan / sonst wo sein Leben zu riskieren
und wenn er es tut, aus Abenteuerlust oder Geldgier soll er sich ner Söldnerarmee anschließen

Söldner

Wer dafür unterschreibt muss auch mit dem Tod rechnen.
Es wird keiner gezwungen.
Wir haben eine Verteidigungsarmee, was haben wir in Afrika verloren.
Nichts

Es ist schade um jeden jungen

Es ist schade um jeden jungen Menschen, der im Wehrdienst sein Leben verliert. Es erhebt sich aber die Frage, was da in der Sahara nun eigentlich "abgewehrt" werden soll. Es ist ganz schlicht "Waffenhilfe" für Frankreich, das in der Wüste angeblich Uranvorkommen ausbeutet. Unsere Soldaten sind dort als Söldner, denn sie werden sehr gut bezahlt. Vielleicht kann ein Fachmann uns ausrechnen, was z.B. ein Feldwebel und Hubschrauberpilot in einem "robusten" Auslandseinsatz pro Monat auf sein Gehaltskonto überwiesen bekommt. Dafür - und nicht für Deutschland - setzen diese jungen Menschen ihr Leben ein.

mir rollen sich die fussnägel auf

wenn ich immer diese phrasen unserer politiker/innen höre. bei wenig mehr politischen sachverstand würden keine soldaten, polizisten in solch eine lage geraten

Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee

Im Rahmen einer von der UN geführten Friedensarmee würde ich einen Einsatz der Bundeswehr begrüßen . Ich bin aber gegen diesen Einsatz , als eine reine Söldnerarmee . Wir haben ganz einfach mit unserer Bundeswehr dort keine Rohstoff-Interessen zu verteidigen . Unsere Bundeswehr hat unsere Heimat zu verteidigen . Die Rohstoffe , die es in Mali reichlich gibt gehören nicht uns . Ich hätte nicht einmal Bedenken , wenn man humanitäre Hilfe leisten würde . Es gibt viele sehr arme Länder in Afrika , wo täglich sehr viele Menschen verhungern . Diese Länder brauchen Schulen , Brunnen und andere soziale Einrichtungen . Damit sie nicht als Flüchtlinge uns in Europa überfluten . Nicht mit Anheizung von militärischen Konflikten stoppen wir den riesigen Flüchtlingsstrom zu uns .

re bowerman

"Für wen ist der deutsche Beitrag ein wichtiger Pfeiler?

Für die deutsche Heimat-Verteidigung?"

Gegenfrage: Wer soll denn Truppen für UN-Missionen stellen?

Immer die Anderen, und wir machen uns einen schlanken Fuß?

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Friedenstruppe

Wer meine Beiträge hier kennt, kennt auch meine Ablehnung militärischen Engagements. Aber das Engagement der Bundeswehr bei friedenserhaltenden Massnahmen hat meine Unterstützung. Hier wird doch kein Angriffskrieg unternommen, hier wird Krieg verhindert!

Wir sollten das sehr genau unterscheiden. Die Tornados, die zum Kriegseinsatz auf den Balkan geschickt wurden stehen auf einem anderen Blatt als z.B. die Sanitäter Kambodscha.

Der Kampfauftrag der Bundeswehr ist die Landesverteidigung, und dazu muss wirklich niemand ins Ausland. Aber die Soldaten in Mali sind nicht dort, um zu kämpfen. Die Bundesrepublik hat internationale Verpflichtungen. In Mali handelt es sich dabei um die Beteiligung and der Friedenstruppe der UNO und um zwei Unternehmen unter der Schirmherschaft der EU. Sowohl die UNO-Blauhelme als auch die EU sind Friedensnobelpreisträger. Sie haben diesen Preis zu Recht verdient und ich finde es gut, dass die Bundeswehr Teil dieser Unternehmen ist.

@18:38 von karwandler

"Wer soll denn Truppen für UN-Missionen stellen?"
handelt es sich denn beim Einsatz in Mali um eine Blauhelm-Mission?

@ Sisyphos3 & Quakbüdel

"... und wenn er es tut, aus Abenteuerlust oder Geldgier soll er sich ner Söldnerarmee anschließen"

" ... pro Monat auf sein Gehaltskonto überwiesen bekommt. Dafür - und nicht für Deutschland - setzen diese jungen Menschen ihr Leben ein."

Aus Geldgier geht niemand zur Bundeswehr. Geld lässt sich woanders schneller und sicherer verdienen. Und sicher gibt es Abenteurer, aber können Sie sich wirklich nicht vorstellen, dass jemand sich für diesen Beruf entscheidet, weil er eine gewisse Verantwortung - nicht nur für sein Land, sondern für die Welt - empfindet? Diese jungen Menschen übernehmen diese Verantwortung auch für Sie und für mich, damit wir weiterhin von unseren sicheren Wohnzimmern aus über den Sinn von Friedensmissionen diskutieren können.

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