Ihre Meinung zu: Stuttgart: "Diesel-Fahrverbote jetzt viel wahrscheinlicher"

28. Juli 2017 - 14:08 Uhr

Zwar durfte das Stuttgarter Verwaltungsgericht selbst kein Diesel-Fahrverbot verhängen - aber das Urteil war eindeutig, meint Christoph Kehlbach: Ein Verbot sei der einzige Weg. Damit werde diese Lösung wohl kommen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.42857
Durchschnitt: 4.4 (14 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Na dann ran ans Verbot

Macht es bitte vor der Bundestagswahl. Auch Dieselfahrer sind Wähler. Mir droht die 2. kalte Enteignung eines PKW.

Deutschland schafft sich ab

Ich kann nicht erkennen, warum diese Autos nicht fahren sollen. Ob die Deutschen solche Verbote mitmachen?

Toll, aber mit der

Toll, aber mit der Begründung, von wegen alles muss der Gesundheit wegen verzichten, müssen aber noch vor einem Fahrverbot sämtliche chemische Industrien heruntergefahren werden. Also dann adjeu BASF, Bayer, und wie die Chemiewerke alle heißen.
Bin gespannt, woher diese Regierungen glauben in Zukunft die imensen Steuerzahlungen zu erhalten, wenn sie jetzt alle Schlüsselindustrien zerschlagen. Na gut, wenigsten den Herrn Trump wird's freuen, dass wir uns jetzt selber zerlegen. Nur weiter so, endlich hat, durch diese lanchierte Dieselkampagne, der grüne Kampf gegen das Establishment Erfolg. War ja auch zeit, nach fast vierzig Jahre anrennen.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Diesel-Skandal“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen.
Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: "http://meta.tagesschau.de/id/125647/umwelthilfe-gewinnt-prozess-um-diesel-fahrverbot-in-stuttgart"

Viele Grüße
Die Moderation

Warum sollen noch Leute am Weihnachten einkaufen fahren

in die STadt.Tüten schleppen??Keine Lust. Somit wird sich Amazon freuen, die Korken höre ich bis hierher knallen.Und sämtliche Zentren draussen in der Prärie, die freuen sich auf.EINKAUFEN KANN MAN ÜBERALL.Nur verdienen kann man nur, wenn man in die Geschäfte geht. Die werden spätestens am Weihnachten merken, wir gehen wohl Pleite

Fahrverbote!

Finde ich ziemlich Kontraproduktiv!

1. Viele Leute besitzen alte Dieselfahrzeuge bzw. alte Benzinfahrzeuge

2. Wie sieht das mit alten Mopeds aus!

Meine Simson ist 1983 gebaut und ich werde solange ich lustig bin mit dieser fahren, ob mit oder ohne Nummernschild. Wenn mir der Staat das verwehrt mach ich es trotzdem!

Ich werde nicht nur damit irgendein Automobilkonzern Kohle verdient auf alt bewährte Fortbewegungsmittel verzichten.

Die Simson ist auch eine Öl-Benzin-Schleuder, trotzdem fahre ich sie immer wieder gerne.
Und wenn sie mal nicht will, hilft trick 17, was bei den neuen Scheißkarren nicht mehr funktioniert!
Da muss man gleich in die Werkstatt weil man es nicht selbst repariern kann.

Ein Fahrverbot geht garnicht!

Man könnte die Motoren auch auf Rapsöl umrüsten!
funktioniert super und ist auch ökologisch.
Man muss nicht immer altes Zeug wegschmeißen, man kann es auch umrüsten, allerdings verdient die Industrie nix!

so steht es im Artikel

Die Feinstaubwerte in deutschen Städten haben sich in den vergangenen zehn Jahren stark verbessert. Problematischer ist mittlerweile Stickstoffdioxid - es verursacht Atembeschwerden und Herz-Kreislauferkrankungen
.
seit 1990 sank der vom Verkehr verursachte NOx Ausstoß
von 1,2 Millionen Tonnen auf jetzt 0,5 Millionen Tonnen
(also auch eine Verbesserung - und wie war das dann früher)
... und Feinstaubentlastung
Diesel haben einen Rußpartikelfilter Benziner auch ??

Wirklich skandalös ist,

dass die Diskussion jetzt über ein Jahr geht und wir bei allem, was uns als Fakt präsentiert wird, eher im Nebel stochern.
Es gibt immer noch keine veröffentlichte halbwegs solide Informationen über den realen NO2-Ausstoß aller - auch der nichtdeutschen - Fahrzeuge. Treten vermehrte NO2-Belastungen beim scharfen Beschleunigen bei sonst sauberen Fahrzeugen auf (was man softwaremässig durch Leistungsbeschränkung bis 60km/h regeln könnte)? Wir wissen es nicht.
Woher stammen eigentlich die hier veröffentlichten NO2-Anteile, die auf Diesel-Fahrzeuge zurückzuführen sind, wenn der Ausstoss der einzelnen Fahrzeuge nie richtig ermittelt wurde?
Auch das Ausmaß der vermuteten Gesundheitsbelastung ist eher spekulativ als valide .
Hier für glaubwürdige Untersuchungen und Aufklärung zu sorgen, wäre längst Aufgabe von unserem inkompetent wirkenden Verkehrsminister gewesen.
So geht die Diskussion nebulös weiter, jeder hält sich an dem fest, was er glaubt: postfaktisches Gerede ohne Hintergrund.

Widerspruch! Ein Fahrverbot wäre so grundrechtswidrig!

Fahrverbote sind enteignungsgleiche Vorgänge! Die Verwaltungsrichter haben nicht berücksichtigt, dass Verbote zwar aufgrund gesetzlicher Regelungen möglich sind, aber nicht entschädigungslos. Wo ist genau das Gesetz und wo die Entschädigung?!

Alle Fahrzeuge sind amtlich zugelassen! Wer Fahrverbote ausspricht muss auch die Entschädigung regeln. Ansonsten werden andere Richter damit beschäftigt werden.
Die Politik ist hier in der Verantwortung.

Unglaublich ist auch, wie ein kleiner Abmahn- und Prozessverein hier die Politik vorführt und das auch noch kann. Wie einseitig ist dieser Rechtsstaat schon? Das ist keine Lösung und auch keine Verbesserung der Luftqualität, das ist der Weg ins vollkommene Chaos. Zum Wohle der Menschen ist das nicht. Wer Lungenkrank ist und glaubt der Diesel sei Schuld, sollte zuhause den Herd nicht mit Holz und Kohle und was sonst noch so brennt befeuern. Es ist unglaublich was da in den Medien einseitig an Umfragen und "Meinungsforschung" veranstaltet wird.

Nicht aus der Verantwortung stehlen!

"Deutscher Städtetag: ..
Einen Fonds mit 500 Millionen Euro um betroffene Fahrzeuge umzurüsten hält Landsberg für ungerecht: "Das Verursacherprinzip gilt zu Recht im Umweltbereich - und Verursacher sind die Hersteller." ...

So ist das immer,
Politiker rufen "haltet den Dieb" und lenken so von der eigenen Verantwortung ab.
Wer hat die Werte festgelegt und die Fahrzeuge zugelassen. Der Käufer muss sich auf die Zulassung verlassen können.
Selbstverständlich trägt der Staat eine gehörige Mitverantwortung.
Aber sind das nur Diesel? Sind die Werte überhaupt in Ordnung? Gibt es zu den Behauptungen des Abmahn- und Prozeßvereins auch nachvollziehbare Fakten.
Es gibt noch viele offene Fragen!

E-Autos gut und schön. Sind diese ingesamt betrachtet wirklich klima- und umweltfreundlich. Wer zahlt den notwendigen Netzausbau. Wieder der einfache Stromverbraucher der schon seit Jahren mit höchsten und steigenden Preisen belastet wird?!
1. Gegenvorschlag: Abschaffung der Konzessionsabgabe

Die Städter,

die jetzt so relaxed sind, weil sie ja keinen Diesel fahren, die sollten mal überlegen, wie die Lebensmittel in die Märkte kommen, wie die Klamotten in die Läden und mit welchen Fahrzeugen die Markthalle versorgt wird. Und einfach mal die DHL-Fahrzeuge, die Hermes-Flotte und die UPS- Autos genauer anschauen, was die Motorisierung angeht. Dann ist auch Schluß mit eBay, Amazon, Lieferheld, "Schrei vor Glück". Viele Taxis dürfen dann in Stuttgart auch nicht mehr fahren

Statt Dieselautos ...

aus den Innenstädten zu verbannen, sollten lieber die von Mo 6:00Uhr bis Fr. 22:00Uhr marodierenden Lärmterroristen mit ihren stinkenden, benzienbetriebenen Kantenschneiden, Laubbläsern, Astschredder, Rasenmähern usw aus den Wohngebieten verbannen werden. Denn eins ist wissenschaftlich bewiesen, Lärm macht Krank. Und wenn nicht die Stadt während der Arbeitszeit rumlärmt, ist es nach Feierabend und Samstags irgend ein Nachbar. Übrigens sind die Mak-werte = Maximale Arbeitsplatz Konzentration um ein vielfachen höher angesetzt als die Werte an irgend einer Straße.

aber unsere anstalt schenkt

uns wieder einen brennpunkt, wo die absoluten experten für was auch immer, die zeit totquaseln, bis die nächste wiederholung ansteht. danke dafür

Diesel

Bei dieser Angelegenheit fehlt mir die Meinung zur Heizung, die ja in den meisten Haushalten immer noch mit Diesel brennt und meist ungefiltert.

Darstellung: