Kommentare

Bravo!

Gute Nachrichten endlich mal.

Natuerlich beschweren sich die konzerne. Aber naja dank der Quote werden die schon wege finden. Das problem duerfte aber die Infrastruktur sein. Viele Raststaetten muessen dann wohl Ladestationen installieren. Aber naja die koennen dann ja von unseren armseligen versuchen lernen und was bauen das auch funktioniert.

Ich denke das es leichter sein sollte E-Autos anzumelden (billiger) so das es im endeffekt billiger sein wird sich ein (neues) E-Auto zu kaufen.

Da sieht wohl jemand seine Felle davon Schwimmen...

Jahrelang haben die Autohersteller verschlafen, Elektroautos zu entwickeln. Jetzt sind Sie wohl etwas traurig, dass die fahrlässige Tötung der Bürger durch Abgas-Gifte nicht mehr akzeptiert wird.

Bleibt nur zu hoffen das China seine Stromproduktion mindestens genau so schnell von der Kohle löst.

Was bildet sich die Autolobby eigentlich ein?

Vielleicht haben die es ja noch nicht verstanden, aber niemand wird gezwungen in China Autos zu verkaufen. Wenn die Konzerne das nicht hinkriegen, tja schade, aber dann haben die wohl Pech gehabt.
Ich bin mir sicher, die chinesischen Autokonzerne bekommen das hin. Und wenn die dann schonmal dabei sind, können sie unsere Märkte auch gleich damit beliefern.
Hätten speziell die deutschen Autokonzerne statt dauernd rumzujammern und zu bestechen, sich mal Mühe gegeben, wäre man heute schon deutlich weiter.
Also selbst schuld!

Ich kommentiere so gut wie

Ich kommentiere so gut wie nie. Mir gefaellt der Kommentarstil auf deutschen Webseiten nicht. Trotzdem hier ein paar Sachen:

1) Die 8% bedeuten nicht 8% Elektroautos. Das ist ein Punktesystem, z.B. bringen FEV mit einer bestimmten Reichweite 8 Punkte, Plugins 4 Punkte, Mildhybride sogar 1-2 Punkte.

2) Da ich selbst in China im Automotive gearbeitet habe, weiss ich, dass "wir" schon seit Jahren wissen, dass dieses Punktesystem kommt. Es mangelte bei den deutschen Autoherstellern an Motivation und Initiative fuer rechtzeitige Massnahmen. Beispielsweise Toyota und Lexus sind basierend auf Modellpalette deutlich besser aufgestellt als MBA.
3) Idiologisch: Wie oft liest man negative Schlagzeilen in deutschen Medien ueber den SMOG und die Umweltverschmutzung in China. Peking kaempft wie kein anderes Land der Welt gegen die Ursachen und Auswirkungen. Die 8%-Quote ist eine Massnahme. Ich verstehe nicht warum die deutsche Politik ploetzlich Probleme darin sieht. Interessenskonflikt.

Richtig so! Der Krug geht so

Richtig so! Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Und mit herkömmlicher Technologie lässt sich noch lange gutes Geld verdienen, warum sollte man jetzt schon an neuen Technologien entwickeln wenn der Staat keine Gewinne garantiert? Nur mit Zwang funktioniert das nicht, sondern mit einem kräftigen Griff in die Staatskasse, der sich nicht nur für korrupte Parteibonzen lohnen muss.

Hier in Europa funktioniert das doch wunderbar, siehe EEG. Einfach mal bereitwilliger das Geld anderer Leute ausgeben, anstatt alles dem freien Wettbewerb überlassen.

tja

Da kann man mal sehen, wo die Priotitäten der Autokonzerne liegen.

Autobauer beklagen sich.... na und?

Statt das zu kritisieren, sollten die Autobauer froh sein, dass in hundert Jahren überhaupt noch Leute atmen können, um ihre Autos zu kaufen.Nur so viel zu der Macht, mit der man überhaupt auf Lobbyisten hört. Wo ist der Cheflobbyist der Vernunft? Ich meine, überhaupt der Gedanke mit etwas rumzufahren, das giftige Abgase organisiert verteilt, ist widersinnig. Ja, auch die Herstellung von Strom sollte ohne organisierten Giftaustrag auskommen.

Seit 30 Jahren wächst die technologische Machbarkeit und wir sind über den Punkt der Machbarkeit längst hinaus. Jetzt offenbart sich nur, dass die Anpassung ohne staatlichen Druck nicht vorgenommen wird. Weil es einfach zu viel Gier und Sicherheitsdenken gibt. Auf Kosten der Vernunft

Die wirklichen Machthaber

"Die großen Branchenverbände aus Europa, den USA, Japan und Südkorea fordern die chinesische Staatsführung in dem Brief auf, das Gesetz zur geplanten E-Auto-Quote zu ändern."

Es wird hier sehr deutlich, wer in unserer globalisierten kapitalistischen Staatengemeinschaft (dazu zählt auch China, dass sich allerdings noch etwas gegen die weltweiten marktwirtschaftlichen Gepflogenheiten sträubt) die Gesetzesvorlagen schreibt, die die jeweiligen Regierungen dann 1 zu 1 übernehmen müssen. Wenn sie das nicht tun, wird unmissverständlich klar gemacht, wer wirklich die Macht hat über die Menschheit!
Es kann nicht mehr daran gezweifelt werden, dass die größten Konzerne über alles und jeden herrschen.

Großartig

Nachdem jahrzehntelang nichts gemacht wurde, nur halbherzig geforscht und noch halbherziger investiert wurde, wird nun das Eis dünn. Es ist mir ein innerer Vorbeimarsch, dass die Konzerne nun heulen. Ohweh, die vielen vielen Arbeitsplätze! Ich kann vor Lachen kaum noch. endlich trifft es mal die richtigen. Ich hoffe, dass China nicht einlenkt. Das würde dann auch endlich adäquaten Druck aufbauen.

Chinas E-Auto-Quote

Mir ist unverständlich, wieso sich die Autokonzerne weigern, China bei der Beseitigung ihres Smogs in Großstädten zu unterstützen. Sollen die Chinesen wirklich weiter unter dem Smog leiden, nur weil die Autokonzerne gerne noch weiter mit ihren (z.T. auch noch abgasmanipulierten) Dreckschleudern verdienen wollen?

oooh die armen Konzerne

Da wissen Sie nun also, seit fast einem Jahr, was in einem halben Jahr auf sie zu kommt.
Und anstatt zu entwickeln und die Produktion umzustellen betreiben sie Lobbyarbeit und fangen jetzt sogar öffentlich zu weinen an.
Wie können es die bösen, bösen Chinesen nur wagen, dass zu tun, was sie angekündigt haben, und sich nicht von der Lobby beeinflussen zu lassen.

Soweit, so interessant.

China geht mit gutem Beispiel voran,

schafft etwas, was wir nicht einmal in Deutschland (trotz hehrer Pläne) hinbekommen. Statt zu blockieren, sollte die Autoindustrie, die sich ja immer als so innovativ verkauft, auf Innovationen setzen. Das ist eine Riesenchance, die sich da (gezwungenermaßen) auftut.

Interessante Entwicklung, da

Interessante Entwicklung, da wird Schwung in die Sache kommen.

Lobbyisten sind das diese Kriminellen,

die in Deutschland dafür sorgen, das bestimmte Interessengruppen Gesetze schreiben die nur abgenickt werden? In China ist Korrption Jahrtausende alt, aber wenn irgendwelche Chou Gui da Rabatz machen wollen.. Wird das nichts.

Pekinger Luft

Wer je mal in Peking die Luft förmlich gegessen hat, bzw. das, was beim Atmen sich auf der Zunge niederschlägt, der weiss warum die Chinesen mit E-Mobilität nicht länger warten wollen bzw. können.

Siehe da

Ich haette ja nicht gedacht, dass ich je der chinesischen fuehrung in einer Sache die Daumen druecken wuerde, aber hier wuerde ich es nun absolut faszinieren finden wenn sie hart bleiben. Die Autokonzerne wuerden dann schon Wege finden, um die Vorgaben zu erreichen. Natuerlich wuerden sie wohl wieder Tricks versuchen, aber Produktions- und Verkaufszahlen lassen sich nicht einfach durch ein Computerprogramm und lasche Kontrollen faelschen.

Chinas E-Auto-Quote:

Chinas E-Auto-Quote: Autolobbyisten beschweren sich

-> zeigt richtig deutlich wer eigentlich welches Land regiert.

Beispiel:

China beschließt die Quote - chinesische Firmen passen sich an & entwickeln entsprechende Technik,gefragt ob sie dies wollen,wurden sie nicht.

Deutsche Firmen,die ihre Geschäfte wegen Nichtstun im E-Mobil-Sektor in China gefährdet sehen,gaben Merkel den Auftrag nach China zu fahren & etwas dagegen zu unternehmen.
Merkel fuhr nach China & tat was sie konnte - der Erfolg ist jedoch dürftig...

...und Merkel käme NIEMALS auf die Idee in Deutschland solch eine Quote ins Spiel zu bringen,solange die dt. Autokonzerne nicht ihren Segen dazu erteilen...

Lobbyisten sollten auch mal die Grenzen aufgezeigt werden

Es ist richtig so das Länder einer ganzen Branche zeigen was es heisst Dinge zu ändern die notwendig sind. Elektroautos sind halt notwendig um den Smog in den Städten zu begegnen genauso wie andere Möglichkeiten und Maßnahmen. Weiter so! Das sollte die Regierung in Deutschland auch mal tun.... Leider werden die Politiker hier von der Wirtschaft gesteuert über alle parteigrenzen hinweg!

Lobbyisten schämt euch.

Autolobbyisten sollten jetzt ganz still werden. Denn China zeigt nur, wozu man in der Lage ist, wenn auch ein Wille vorhanden. Unsere Autoindustrie verschläft die Neuzeit und dies kann sich in der Zukunft furchtbar rächen. Die Schuldigen finden wir in den Etagen der Manager, die nur auf Profit setzen. China ist hier vorbildlich, denn China setzt auf ökologische Mobilität für ALLE. Die westlichen Autolobbyisten sollten sich für ihre Kritik an China schämen.

Ich wusste schon immer dass

Umweltschutz in China keinerlei Bedeutung hat. Eine Zwangquote für Elektroautos wird der Umwelt sehr schaden, denn Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern aus Kraftwerken. Da diese einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben ist ein höherer CO2 Ausstoss vorprogrammiert. Ausserdem fallen jährlich pro Elektroauto ca. 25 kg Sondermüll bei dem recyclen der Batterien an.
Da kann G20 Klimaabkommen beschliessen und alle schön nicken, es wird übel enden.

Sanktionen gegen China!

Ich denke, es ist spätestens jetzt an der Zeit, dass sich Merkel für Sanktionen gegen China stark macht. Gründe dafür zu (er-) finden, sollte ihr nicht schwer fallen: Bisher ist ihr immer was eingefallen.

Chinas E-Auto-Quto:Autolobbyisten beschweren sich

Da wird doch deutlich,wer bei der Elektromobillität auf der Bremse steht.
Im Interesse der deutschen Autolobbyisten ist sogar die zuständige Ministerin Zypries vor einiger Zeit in Peking vorstellig geworden.
Wie war das noch mit den Klimazielen ? Und wer generiert sich da auf internationaler Ebene doch öfters als "Vorreiter" ?

Aber im Gegenteil. Die

Aber im Gegenteil. Die E-Autoquote sollte per sofort und weltweit gelten. Nur so könnte man die uneinsichtigen weil profitierenden Weitermacher zu einer Kurskorrektur zwingen. Sich an einem G20-Gipfel als Klimaverteidiger in Szene setzen ist gratis.

Ein kleines Rechenbeispiel

Ein Kohlekraftwerk hat einen Wirkungsgrad von gerade mal 35% , d.h. 65 % der Energie geht in Form von Wärme und Umweltverschmutzung ( CO2 ) verloren.
Der Transport über das Stromnetz ( das beim Verbot aller Verbrennungsmotoren sofort zusammenbrechen würde ) je nach Entfernung von 99 bis 85 % also :

35 % * 0,9 ( 90% ) = 31,5%

Der Akku hat einen Wirkungsgrad um die 70%.

31,5% * 0,7 ( 70%) = 22,5%

Der Elektromotor liegt bei 90%. Das setzt jedoch vorraus, dass weder Licht noch Heizung verwendet werden. Fährt das Auto mit Licht und Heizung sind wir bei 70% ( höchstens ). Die Heizung braucht locker 2 kwh, das ist bergab mehr als der ganze Motor.

also : 22,5% * 0,7 = 15,43 % ( ! ) .

Ein moderner Benziner oder Diesel schafft locker 25% mit Wärme und Licht.

Nachts, wenn die Batterien geladen werden ist der Anteil von Solarenergie 0%, wenn kein Wind weht der von Windenergie 0%.
Strom kann man wirklich für etwas Sinnvolleres verwenden.

@Karin Mustermann

Schön, dass Sie sich so sehr für die Autolobby einsetzen.
Ich kann ihren Rechnungen nur leider nicht zustimmen.
Es fängt schon damit an, dass China einen großen Teil der eigenen Stromproduktion auf Windenergie umstellt.
Sie sollten die Fakten in Ihren Rechnungen nicht verschweigen.
Auch ihre %-Zahlen zum Wikrungsgrad sind direkt von der Autolobby.
Es gibt andere Rechnungen, die ihre Angaben nicht bestätigen.
Aber das Wichtigste halten sie selbst fest:
Der Elektromotor ist weit effizienter als der Verbrennungsmotor.
Davon abgesehen vergleichen sie mal die Investitionen in den Verbrennungsmotor und die Investitionen in den Elektromotor.
Der Elektromotor wird schon in wenigen Jahren konkurrenzlos sein.
Dazu kommt, dass der Elektromotor keinen Dreck in den Innenstädten produziert und Menschen tötet.
Der Verbrennungsmotor ist die Vergangenheit!

@collie4711

Die Lithiumvorräte sind faktisch nahezu unbegrenzt.
Dazu kommt, dass Akkus in zukunft nahezu 40 Jahre halten werden und deshalb nicht in riesigen Mengen benötigt werden.

@Karin Mustermann

Schöne Vergleichsrechnung zum Wirkungsgrad.
Und jetzt bitte noch die Umweltschäden aufzählen, die der Menschheit durch katastrophale Unglücksfälle beim Erdöl entstehen. Aber der GAU bei "Deep Water Horizon" im Golf von Mexiko und gekenterte Frachter vor Frankreichs Küste sind da wohl akzeptabel?
Den sowieso schon armen Fischern an den Küsten von Mississippi oder der Bretagne ist die Diskussion um E-Autos oder Verbrennungsmotor-Autos völlig egal. Diese verwenden herkömmliche muskelkraftbetriebene Fahrräder, so wie leider immer weniger Chinesen in ihren Großstädten.

Sinnvolle Elektromobilität bedeutet für mich: Stromerzeugung nur durch regenerative Energien Sonne, Wind, etc. (Biogasanlagen nur mit Abfällen, keine dafür angebauten Futterpflanzen).
Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom in angemessener Zeit.
Jetzt werden viele fragen: Wie soll das gehen? Es geht, wenn man es will. Mit der überschüssigen regenerativen Energie erzeugt man Wasserstoff. Diesen kann man direkt in Fahrzeugen nutzen (Brennstoffzelle). Der Tankvorgang dauert dann nur wenige Min., kaum länger als heute. Man fährt auch keine tonnenschweren Akkus spazieren. Neu gebaute Gaskraftwerke können mit dem Wasserstoff betrieben werden. Grundlastfähig und schnell zu regeln. Überschüssigen Wasserstoff in Trägerflüssigkeit speichern. Alle überschüssige Energie in irgend einer Form speichern. (Pumpkraftwerke etc., europäischer Verbund!). Auch wenn dies alles verlustbehaftet ist, es ist besser, kostenlos erzeugte Energie zu speichern und mit Verlusten zu wandeln, statt sie gar nicht zu erzeugen.

@collie4711 @Karin Mustermann

Lithium kommt in der Erdkruste 1/10 so häufig vor wie Kohlenstoff.
Haben sie da trotz der Förderung von Erdöl und Kohle schon den Mangel bemerkt? Es ist eine reine Preisfrage wie viel Lithium abbauwürdig zur Verfügung steht. ( siehe Wiki Häufigkeit chemische Elemente)
Wie oft im Jahr weht kein Wind in Gebirgen und über See? Nordsee Küste mittlere Windgeschwindigkeit 5,9 m/sec über Meer 9m/sec. Windstille Tage Küste 5 pro Jahr über See 0. ( Norddeutscher Klimamonitor)

@Karin Mustermann, Ein

@Karin Mustermann, Ein kleines Rechenbeispiel

Informieren Sie sich bitte einmal an geeigneter Stelle im Internet, wie energieintensiv z.B. die Benzin-Herstellung ist.

Benzin kommt genausowenig "einfach aus der Tanksäule", wie Strom "einfach aus der Steckdose" kommt.

Meine Antwort seit gestern:

Ich habe ein Tesla Modell 3 bestellt. Ich kann die Verlogenheit der etablierten Autohersteller nicht mehr ertragen. Michael Streibel

E-Mobilität 2 Anmerkungen

* Derzeit sind etwa 14 Mio. Tonnen Lithium-Vorkommen geschätzt. Bei einem Bedarf von ca. 5 kg pro E-Auto (50 KWh Kapazität, 100 Gramm Lithium pro KWh) ließen sich also 2,8 Mrd. E-Autos mit Lithium-Akku bauen. Das sollte für den Anfang reichen.

* Allein mit dem deutschen Stromexport-ÜBERSCHUSS ließen sich etwa 20 Mio. E-Autos betreiben. (2016: Handels-Saldo 51,2 TWh, 14000 km Durchschnittslaufleistung, 18 KWh/100 km)

Hoffentlich knickt...

...die chinesische Regierung gegenüber den Lobbyisten nicht ein. Seit gut 20 Jahren gibt es Technologien, mit denen es möglich wäre, brennstoffarme Verkehrsmittel zu erzeugen, aber von Anfang an blockierten die Autobauer und verweigerten sich in kindischer Manier einem notwendigen technischen Fortschritt. Und unsere Regierungen sind immer eingeknickt.

Batterieauto vs. Elektroauto

Das Thema Elektromotor ist seit 150 Jahren durch Werner von Siemens elektrische Dynamomaschine (1866) hinlänglich bekannt. In jedem Auto stecken bereits heute große, wie kleine Elektromotoren. Es ist daher falsch das Elektroauto als solches zu bezeichen, da doch das Hauptkennzeichen und die Innovation in der Batterie liegt. Der Akku ist nochmal 60 Jahre älter als die Erfindung des Elektromotors.

Seit über 200 Jahren zeigt uns die Physik bei der Batterie und dem Akku die Grenzen auf. Das Batterieauto ist daher eine Sackgasse. Besser die Batterietechnologie überspringen und in die chemisch-synthetische Speicherung der Energie einsteigen. Das tun derzeit die führenden Automobilbauer in der Welt wie VW, Toyota oder Daimler. Das Batterieauto wird dagegen eher von den Ideologen in der Politik gefordert und zwar ohne Verstand.

Ein JA zu E-Auto, aber ohne die Batterie und deutlich später.

@ AbseitsDesMains

"Das Batterieauto wird dagegen eher von den Ideologen in der Politik gefordert und zwar ohne Verstand."

Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Das E-Auto soll nur als Brückentechnologie benutzt werden, denn jedem sind die Limitationen durch Batterien bekannt. Ziel ist eine andere alternative Antriebsform, aber bis die serienreif ist, braucht es die E-Autos, wenn z.B. die chinesischen Städte in 5 Jahren nicht völlig unbewohnbar sein sollen. Aber... pst... das bleibt unter uns, gell?

Meine Antwort seit gestern:

Ich habe ein Tesla Modell 3 bestellt. Ich kann die Verlogenheit der etablierten Autohersteller nicht mehr ertragen. Michael Streibel

Im Grunde wäre es noch

Im Grunde wäre es noch sinniger auf den Brennstoffzellenantrieb zu setzen. Die Technik ist mittlerweile serienreif und der Mehraufwand überschaubar.

Komisch

In Norwegen geht dieser Wechsel zum E-Auto fast geräuschlos vor sich. Auch deutsche Automobilhersteller glänzen dort mit praxixtauglichen E-Autos. Der Anteil E-Autos steigt und steigt.

Ich kann China nur die Daumen drücken, dass sie diese Quote durchsetzen.

Es ist übrigens technisch viel einfacher, dass CO2 direkt an den Kraftwerken aufzufangen als bei Millionen von Kraftfahrzeugen. Zumindest in Norwegen arbeitet man mit Hochdruck an diesem Problem - Die wollen ja schließlich weiterhin Öl und Gas verkaufen. Falls die deutsche Energieindustrie davon noch nichts gehört/gelesen hat, sollen sie sich mal bei ihren norwegischen Kollegen erkundigen.

19:01 von zeitweiser

" Derzeit sind etwa 14 Mio. Tonnen Lithium-Vorkommen geschätzt. Bei einem Bedarf von ca. 5 kg pro E-Auto (50 KWh Kapazität, 100 Gramm Lithium pro KWh) ließen sich also 2,8 Mrd. E-Autos mit Lithium-Akku bauen. Das sollte für den Anfang reichen.

... 18 KWh/100 km."

So viel braucht es gar nicht.
In Mexiko wurde gerade für das Jahresende die Markteinführung eines E-Autos angekündigt:
115 km Reichweite, 100 km/h max bei sagenhaften 6,1 kWh.
Als Stadtauto völlig ausreichend.
Neupreis 20.000 €.

Weglachen

Ich lach mich weg: Die "armen" Autobauer. Haben wir da irgendwie den Trend verschlafen? Jämmerlich!

China ist der größte Automarkt

Eigentlich noch nicht. Aber er hat mittelfristig das größte Potential. Industriepolitisch sind die chinesischen Forderungen vor allem deshalb interessant, weil japanische, amerikanische und europäische Hersteller gezwungen werden, eine Technologie zu entwickeln "gegen ihren Willen". Es ist so ein wenig wie die Stories von unkaputtbaren Reifen oder Leuchtmitteln, die in den 70er Jahren in den Schubladen und Giftschränken der Hersteller verschwanden, weil sie zu weniger Konsum und Umsatz geführt hätten. Nur dass heute eine Marktmacht die Innovation einfordert. Andernfalls würde Deutschland wohl noch im 23. Jahrhundert auf Verbrennungsmotoren setzen. Manchmal ist doch so eine gelenkte Wirtschaft eine feine Sache.

@ AbseitsDesMains...

Die Batterietechnologie ist agnz sicher keine Sackgasse.
In den USA entwickelt man gerade Akkus, die bsi zu 40 Jahre Haltbarkeit haben, ohne dabei große Effiezienzverluste zu haben.
Außerdem sind Glaskörperbatterien in der Forschung schon sehr weit.
Mit diesen Batterien werden Reichweiten von 2000 km und mehr kein Problem mehr für Autos darstellen.

Wo ist das Problem

brauchen doch nur weniger von den anderen verkaufen um die Quote zu schaffen, dadurch entsteht ein Engpass und die Nachfrage steigt.
Somit kann man den Preis erhöhen, Geld ist in China wie scheint ja reichlich unter den Leuten.

Einer schrieb er hat einen Tesla 3 bestellt, die Alternative hat leider nicht jeder auf der Bank oder Hosentasche.
Gibt Leute die nur 10-12 Tausend für ein Familienauto ausgeben können, und da fällt das Dritte Auto für die Stadt eben weg.

Gruß

Die Freiheit des Geistes...

...und der Forschung wird in Deutschland anscheinend mehr und mehr dazu benutzt, alles so zu lassen wie es ist. Auf der Basis der Freiwlligkeit tut sich leider kaum noch etwas. Nur klare Gesetzesvorgaben können hier etwas bewirken. Und versucht es bloß nicht nochmal mit besseren Abgaswerten! Das klappt nicht....!

Problem verstanden?

Vielen ist nicht klar, worum es geht. Natürlich können alle Hersteller X% Elektroautos BAUEN. Die Frage ist, ob sie die dann auch VERKAUFEN können.
Und wenn das nicht geht, was dann? Verschleudern? Das bringt riesige Verluste - und genau dagegen erheben die Lobbyisten Protest. Es kann auch tatsächlich nicht angehen, dass man Autobauer erst anlockt und dann die Regeln ändert - auch wenn das Geforderte grundsätzlich richtig ist.

18:43 von Bellheim

Dazu kommt, dass Akkus in zukunft nahezu 40 Jahre halten werden
.
sind das ihre Erfahrungen bei Handy und Laptop ?

könnten wir schon längst haben

Warum kauft in Deutschland kaum jemand Elektroautos?
Weil die Technik nicht ausgereift ist. Damit meine ich weniger die Motoren als die Akkus und eine einheitliche Ladeinfrastruktur.
Hätte die Automobilindustrie mit der Elektrifizierung von Fahrzeugen in den letzten hundert Jahren den gleichen Innovationsdruck gehabt wie ihn letzten zehn Jahren Unterhaltungselektronik hatte wäre das alles kein Problem mehr. Wir hätten inzwischen verschleißfreie Akkus die in Sekunden aufgeladen wären und eine sehr hohe Reichweite hätten (siehe z.B. Graphen Akkus). Mit denen könnte auch die Solarenergie effizient gespeichert werden, die inzwischen übrigens auch viel weiter entwickelt wäre.
Tja, hätte, täte...
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hielt z.B. Katar 20% der Daimler Aktien. Das motiviert sicherlich nicht dazu, Elektroautos zu bauen. Genausowenig wie es die Bundesregierung zur Förderung motiviert wenn sie nachher auf die Benzin- und Dieselsteuer verzichten muß und auch noch von der sehr,

@WM-Kasparov-Fan

Es ist schön, dass Sie den GAU im Erdölbereich erwähnen. Haben Sie mal geschaut, wie viele AKWs China betreibt und wie viele sich im Bau befinden? Vielleicht erinnern Sie sich noch an Chernobyl und Fukushima. Ja, China investiert auch viel in Solar- und Windkraftanlagen, wie ich selbst vor Ort gesehen habe. Aber einer der Kommentatoren schrieb bereits, dass die Sonne nicht immer scheint und es auch mal eine Flaute gibt. Ich kann mir im Moment auch nicht vorstellen, wie die Fahrzeuge derjenigen, die in den riesigen Hochhäusern Shanghais leben, in der Nacht geladen werden sollen. Bekommt jeder Stellplatz dann eine Ladesäule? Schwer vorstellbar (wenn auch nicht unmöglich).

20:38 von Bellheim

In den 1980er Jahren schwärmte man von der Energiespeicherung in der Supraleitspule. Aus allem ist nichts geworden. Die Speicherdichte bezogen auf das Volumen zwischen dem 200 Jahre alten Bleiakku und der Lithiumbatterie ist fast gleich geblieben; die Lithiumbatterie ist allerdings etwas leichter. Realismus ist gefragt, eine kritische Distanz und nicht den (Öko-)Marketingschwätzern zuviel glauben!

Kinder mit nem Willen kriegen was auf die Brillen!

So hieß es früher. Heute kriechen alle den Konzernen und Lobbies hinterher, und deren theatralisches Gejammer wird auch noch ernst genommen.
.
Unsere Regierung ist laut Verfassung dem Wohle des Volkes verpflichtet. Aber beim Dieselskandal wie überhaupt bei der Verbrauchs- und Abgasschummelei "unserer" Autoindustrie haben alle die Augen zugekniffen. Keiner redet über die zu Unrecht einkassierten Milliardengewinne, die dadurch entstanden, dass man die nötigen Ausgaben für Verbrauchssenkung und Abgaswerte durch Schmuh eingespart hat. Gar nicht zu reden von der Umweltverschmutzung und den zusätzlich Verstorbenen.
.
Eigentum verpflichte wurde umgewandelt in Eigentum macht gierig. Aber dann jammert nicht, wenn ihr den Anschluss an die Moderne verpasst!

18:05 von Karin Mustermann

glauben sie mit logischer Begründung kommen sie hier weiter, wo Ideologien gefragt sind ?
das giftige Quecksilber stört doch auch keinen in den Energiesparlampen
im übrigen hat ein moderner Diesel (im Winter) nen Wirkungsgrad von 40 %

An den CO² Überschuß,

chemisch den verbrannten Wasserstoff wieder dran hängen,
genau dass gibt sauber verbrennenden "synthetischen Dieselkraftstoff".

Zitat: "Vielen ist nicht

Zitat:
"Vielen ist nicht klar, worum es geht. Natürlich können alle Hersteller X% Elektroautos BAUEN. Die Frage ist, ob sie die dann auch VERKAUFEN können."

Völliger Blödsinn!
Warum??

Weil z.B. in chinesischen Innenstädten eine E-Auto-Quote gibt bei den Erteilungen von Neuzulassungen...
..sprich der Kunde kann sein Auto NUR Fahren wenn es einen emmissionsfreien Antrieb hat!

Übrigens - so ein "Zwang" üben auch deutsche Kommunen aus -> sie "Grüne" Plakette
*ggg*

@Bellheim

Wenn die Rechnung hinsichtlich des Wirkungsgrades des Verbrennungsmotors so falsch ist, dann frage ich mich, warum z.B. umgebaute Golf-Motoren in Blockheizkraftwerken betrieben werden und deren Effizienz weit über der der herkömmlichen Stromerzeugung angegeben wird.

Verbrecherlobby

Jahrzenhntelang akzeptiert und unterstützt diese gewissenlose Lobby sinnlose Umweltverschmutzung und letale Erkrankungen durch Abgas. Das wars dann wohl in China. Danke für diese Vorreiterrolle. Hoffentlich schaut sich unser Verkehrsminister davon etwas ab.

@um 15:57 von Alice M.

E-Autos sind UNSINN, denn der Strom muß immer noch produziert werden und die Rohstoffe für die Akkus SIND SELTENE ERDEN ... die nicht ohne Grund "selten" im Namen haben. Was glauben Sie denn dass mit dem Preis dafür passieren wird, wenn jetzt auf einmal Millionen von Elektroautos produziert werden sollen?

Oh und die einzige größere Quelle für diese Seltenen Erden ist in China.

"Oh und Nr. 2": Haben Sie schon mal einen E-LKW gesehen? Ich nicht.

23:21 von Pflasterstein

Zitat: "Oh und Nr. 2": Haben Sie schon mal einen E-LKW gesehen? Ich nicht."

Gibt es, nicht zuletzt von Mercedes Benz:
https://www.daimler.com/products/trucks/mercedes-benz/urban-etruck.html

Bezüglich Preisen:
In China gibt es neben aktuell knapp einer Mio e-cars rund 200 Millionen e-scouters (Vespa-Typ). Letztere kosten rund 250 €.

23:21 von Pflasterstein

"E-Autos sind UNSINN, denn der Strom muß immer noch produziert werden und die Rohstoffe für die Akkus SIND SELTENE ERDEN ... die nicht ohne Grund "selten" im Namen haben."

Seltene Erden sind weder selten noch Erden.
Da sind Sie einem Irrtum aufgesessen.

"Was glauben Sie denn dass mit dem Preis dafür passieren wird, wenn jetzt auf einmal Millionen von Elektroautos produziert werden sollen?"

Die Weltmarktpreise für Seltene Erden sinken Jahr für Jahr.

von Pflasterstein

"E-Autos sind UNSINN."

Was soll China Ihrer Meinung nach dann tun, um dem Problem der Luftverschmutzung in bezug auf Verkehr/Mobilität Herr zu werden?

In vielen großen chinesischen Städten boomt neuerdings auch das Leihfahrrad-Geschäft.
Es gibt keine festen Docking-Stationen, sondern mittels einer App lässt sich das nächste verfügbare Fahrrad auffinden. Nach Gebrauch wird es am Zielort abgestellt, wo es dann der nächste Nutzer via App ausleihen kann.
Millionen Fahrräder sind im Umlauf.
Intelligente, flexible, umweltschonende und billige Lösung.
Preis/Stunde: 12 Eurocent

Darstellung: