Kommentare

Sofort verkaufen

Wieso merkt man das eigentlich erst jetzt?
Beziehungsweise: Wieso weiß Frau Hendricks als Kämpferin gegen diese AKW nichts davon, dass die teilweise uns gehören?

Fehlreaktion

Fahr allem bedeutet der Besitz von Unternehmensanteilen auch Stimmrecht; will man das sich etwas ändert ist dies der direkte weg.

Ich weis; das haben Bund Länder und Kommunen bei den lokalen Unternehmen auch nicht verstanden, oder sich komplett gegeneinander ausspielen lassen.

Auch noch groß Schlagzeilen

Auch noch groß Schlagzeilen machen,dass man verkaufen will. Das gibt sicherlich einen guten Preis.
Mein Gott, wie blöde sind die eigentlich?

Blödsinn...

Für 6 Mio kann man bei einem AKW nichtmal das Pförtnerhäuschen sanieren. Dafür hat man als "Miteigentümer" sehr viel mehr Rechte als wenn einem nichts gehört. Für diesen Peanuts Betrag steht dem Aktionär ein Stimmrecht zu und Akteneinsicht. Ausserdem ein Rechenschaftsbericht.

Also BEHALTEN! Selbst wenn man alles drannsetzt die marode Bude zu schließen. Die Chancen stehen als Miteigentümer deutlich besser!

Unsere Politik bzw. Politiker

Unsere Politik bzw. Politiker sind nicht nur blöde, sondern korrupt. Sagen sie 'wissen nichts', das ist die eine Seite, aber zu sagen "nicht in kenntnis" davon dass der fond ANTEILIG mit millionen Summen drin steckt, ist die andere Seite.
Heutzutage sich als Politiker hinzustellen und behaupten man wisse nix, glaube ich einfach nicht. Was haben deren Berater dann für schlechte Vorarbeit zb. geleistet?!? Mit offenen 'Karten' spielt es sich einfacher, weil ehrlicher. Aber nach 5 Jahren hat ja eh meist ein anderer NICHTSwisser das Amt inne und von daher ist lügen der einfachere Weg. Wo soll diese KORRUPTE Welt, sei es Politik oder deren 'Vorgesetze = Wirtschaftsbosse", noch hinführen?

Es gilt der alte Grundsatz der Diktatoren:
Es ist egal ob eine Behauptung falsch oder wahr ist, Hauptsache ist, sie wird ständig wiederholt!

Die internationale Fachwelt hat Doel/Tihange eingehend untersucht mit völlig entgegengesetztem Ergebnis.
Belgien wird die Laufzeit der Reaktoren deshalb verlängern.

Aber was schreibe ich. Wir leben im postfaktischen Zeitalter.

Anti Fake:
" REVIEW OF INSPECTIONS CONDUCTED ON BELGIAN REACTOR PRESSURE VESSELS AFFECTED BY HYDROGEN FLAKING"

http://nuklearia.de/2016/02/10/belgische-rissreaktoren-
wie-sicher-sind-tihange-2-und-doel-3-2/

@ 12:51 von DLGPDMKR

Die Seite die sie verlinken ist die Seite des Vereins "Nuklearia e.V.", einer Lobbyorganisation die gegen den Atomausstieg argumentiert und die Nutzung der Atomkraft fördern will.

Bei der "internationalen Fachwelt" auf die sie verweisen handelt es sich um den Prüfbericht der "Federaal Agentschap voor Nucleaire Controle, FANC".

Nur leider handelt es sich dabei nicht um unabhängige internationale Wissenschaftler, wie Sie glauben machen wollen, sondern um die belgische Atomaufsichtsbehörde, deren Leiter traditionsgemäß hochrangige, ehemalige Mitarbeiter der Betreiberfirma der belgischen AKW, Electrabel sind.
Seit Januar 2013 leitet Jan Bens die Behörde. Er war zuvor (1978 bis 2007) bei dem Atomkraftwerkbetreiber Electrabel beschäftigt, leitete von 2004 bis 2008 die Atomanlage Doel und wurde anschließend Vizedirektor des Weltverbands der Kernkraftwerksbetreiber (WANO).

Eine Überprüfung durch unabhängige, internationale Wissenschaftler fand nicht statt.

Gruß, zopf.

@ 12:51 von DLGPDMKR

Zitat: "Die internationale Fachwelt hat Doel/Tihange eingehend untersucht mit völlig entgegengesetztem Ergebnis."

So ist dieser Satz leider nicht richtig.

Untersucht wurden die Reaktoren lediglich von Fachleuten des AKW-Betreibers Electrabel, des Herstellers der Druckkessel, "Rotterdamsche Droogdok Maatschappij NV" und der belgischen Atomaufsichtsbehörde FANC/AFNC, die aufgrund ihrer Zusammensetzung und Leitung nicht als unabhängig betrachtet werden kann.

Man hätte genausogut die Hauptakionärsversammlung befragen können.

Gruß, zopf.

Tickende Zeitbomben

Ich beschäftige mich beruflich mit dem Thema und habe mich über Tihange und Doel mit einem alten Fachmann aus der Branche unterhalten, der beruflich Uran angereichert und Plutonium separiert hat. Er ist ein absoluter Befürworter der Kernenergie und möchte gerne Kraftwerke der 4. und 5. Generation bauen. Zu Tihange und Doel sagte er: "Tickende Zeitbomben - Schrott-Kraftwerke, die schon seit Jahren hätten stillgelegt werden müssen." So viel dazu ...

die ehemalige NRW regierung,

also rot/grün hat gar über 21 mios in die franz. /belg kernkraftwerke über den landeseigenen pensionsfond der funktionsträger investiert.

Investitionen

Die deutschen Investitionen floßen natürlich nicht direkt in irgendwelche belgischen AKW, sondern in den größten Stomversorger der BENELUX, die Firma "Engie Electrabel S.A.".

Die betreiben natürlich nicht nur AKW, sondern auch andere Kraftwerke.

Es ging dabei darum, die Gelder in ein Unternehmen zu investieren, das sich in einer wirtschaftlich gesicherten Position befindet und ordentlich Rendite abwirft.

Das die Electrabel dabei auch der Betreiber der belgischen Schrottreaktoren ist, hätte man natürlich bedenken und parallel zu dem in DE beschloßenen Atomausstieg entsprechend reagieren müßen.

Gruß, zopf.

Unsere Steuergelder oder etwas nicht?

Was die Anteile an den Reaktoren in Belgien betrifft, sollte diese so schnell wie möglich veräußert werden, bevor sie nichts mehr wert sind.

Investitionen

14:26 von zopf

"Das die Electrabel dabei auch der Betreiber der belgischen Schrottreaktoren ist, hätte man natürlich bedenken und parallel zu dem in DE beschloßenen Atomausstieg entsprechend reagieren müßen."

Weshalb hat doch bis jetzt noch keiner "Bemerkt" (gewusst) und wie heiß es doch so schön "immer nur das zugeben wenn es raus kommt und man es nicht mehr Leugnen kann".

Entweder Frau Hendricks lügt oder sie ist inkompetent

Die Meldung, dass Deutschland über Pensionsfonds an den belgischen Schrottreaktoren beteiligt ist, ist nicht neu. Im Netz wird seit über anderthalb Monaten über diese Meldung diskutiert. Wer bei google nach "pensionsfond akw" sucht findet viele Meldungen schon von Ende Mai, teilweise sogar noch früher. Wenn Frau Hendricks von der SPD jetzt behauptet, sie hätte keine Kenntnis, liest sie entweder noch nicht einmal Zeitung und ist schlechter informiert, als der durchschnittliche Nachrichtenkonsument, was man als Inkompetenz sehen muss, oder sie lügt.

ach man wollte doch nur nicht

ach man wollte doch nur nicht wieder komplizierte Verhandlungen und Aufruh in Europa und die Atomkraftlobby hatte man doch schon genug am Hals....

Die Politik ist nun mal eine Art Wesenheit, das stets den geringsten Weg des Widerstandes sucht. Mit Verantwortung hat das sehr wenig zu tun sondern eher, ob man den Aufruhr der Leute verantworten kann. Und wenn Medien das nicht täglich berichten, "dann halten wir uns lieber auch mal still"-.

@ 14:57 von mint

Zitat: "Weshalb hat doch bis jetzt noch keiner "Bemerkt" (gewusst) und wie heiß es doch so schön "immer nur das zugeben wenn es raus kommt und man es nicht mehr Leugnen kann"."

Das wiederum, ist eine sehr gute Frage, die sich die Verantwortlichen gefallen lassen müßen, genau wie an so manch anderer Stelle.

Wenn Sie jetzt aber darauf hoffen, daß da jemand die direkte Verantwortung übernimmt und die Konsequenzen zieht, fürchte ich wir werden mal wieder enttäuscht.

Die Anteile in Bundes- und Länderhand sollten schleunigst veräußert werden.

Mal sehen was passiert, ich hoffe die ARD und andere Medien bleiben an der Sache dran.

Gruß, zopf.

unklar..

Ich fände es unverantwortlich, wenn man an kaputten (oder stark risikobehafteten) Atomkraftwerken (oder anderen Beteiligungen) finanziell beteiligt ist und das dann noch nicht einmal weiß.. Gibt es denn keine Aufzeichnungen, wo staatliches Geld eingesetzt wird, wo Geld zurückfließt, welche Bedingungen dort herrschen usw. Wer hat dafür die Aufsicht zu führen, wer hat Informationspflichten??? Ist das nicht festgelegt?? Bitte Risikoanalysen in die Finanzwelt bringen. Das ist extrem wichtig. Wir können doch nicht "selbst" auch noch, Schrott am Laufen halten... völlig unklar...

@ Politikexperte98

"Wieso weiß Frau Hendricks als Kämpferin gegen diese AKW nichts davon, dass die teilweise uns gehören?"

Weil die Anleihen nicht von ihr gekauft wurden, sondern schon vor etlichen Jahren unter einer der vorherigen Regierungen?

Man kann natürlich fragen, wie es eigentlich sein kann, dass sie das als Ressortchefin nicht wusste bzw. sie keine Informationen darüber hatte, aber mal ehrlich... zu denken, dass eine neue Regierung komplett und sofort über alle Aktivitäten der vorherigen Regierungen instruiert werden würde, ist eines selbsternannten Politikexperten nicht würdig! Viele Informationen wandern sofort in die Dossiers und Archive der betroffenen Ministerien und verschwinden mitunter für immer aus dem Bewusstsein. Wäre ja auch ein wenig viel von nur einer Person verlangt, über alle Ressortentscheidungen der letzten 70 Jahre inklusive Geheimabsprachen und ähnlichem Bescheid zu wissen. Also: ein bisschen weniger Entrüstung und etwas mehr Realismus wäre angeraten.

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