Kommentare

Einkommensmillionäre auf dem Vormarsch!

"Gar keine Steuern zahlten in Deutschland Menschen, deren Einkommen unter dem Freibetrag von 8.131 Euro beziehungsweise 16.262 Euro lag."

Nein das mag sein aber durch ihre "Abhängigkeit" vom Arbeitsplatz um mehr als recht rund zu kommen und viele für lau Arbeiten müssen, ermöglichen die erst den oben erwähnten "Vormarsch".

Interessante Zahlen

Ich lese diese Zahlen tatsächlich zum ersten Mal. Sehr interessant die Verteilung. Die untere Hälfte der Steuerzahler sehen sich ja zumeist als Melkkühe der Nation - was, gemessen an ihren Einkünften, im Verhältnis sicher auch nicht von der Hand zu weisen ist. Das aber diese relativ kleine Gruppe von 2,1 Millionen Erwerbstätigen fast die Hälfte der Steuerzahlungen ausmachen ist doch interessant. Natürlich entfallen auch andere Steuern - etwa Mehrwertsteuer - auf die Bürger. So dass höhere Einkommen prinzipiell immer privilegierter sind. Würde der Spitzensteuersatz angehoben, die Mehrwertsteuer in irgendeiner Weise nach Einkommen gestaffelt und darüber hinaus die BBG aufgehoben werden, hätte dies durchaus einen positiven Effekt.

Gar keine Steuern zahlten in

Gar keine Steuern zahlten in Deutschland Menschen, deren Einkommen unter dem Freibetrag von 8.131 Euro beziehungsweise 16.262 Euro lag. Auf diese Gruppe entfielen 9,6 Millionen Menschen im Jahr 2013.
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Diese Zahl finde ich besorgniserregend, 21% der arbeitenden Menschen verdienen im Schnitt keine 680/1360 EUR im Monat.

Einkommensmillionäre auf dem Vormarsch ...

das ist weniger schön als es klingt, solange dieses seltsame Wachstum mit dem zeitgleichen Ausufern der Armutsmilljöhs einher geht.
Andererseits, sei es ihnen gegönnt, solange es so relativ wenige davon gibt, haben sie keinen so großen Einfluss die Engpassmärkte.

Tolles Stimmungsthema

Sich über einen "Zuwachs" bei einer Gruppe aufzuregen, die auch nach selbigem nicht einmal 0,05 % alles Steuerpflichtigen ausmacht, ist lachhaft. Mit den eigentlichen Problemen im Steuerrecht hat dieser Umstand nicht das Geringste zu tun. Und diese Probleme werden auch nicht gelöst, wenn man die genannte Kleinstgruppe künftig noch höher besteuert, wie sich das manche vorstellen. Da muss man schon dickere Bretter bohren. Ob sich das die Politik überhaupt jemals traut ?

25 % der arbeitenden

25 % der arbeitenden Bevölkerung verdienen so wenig, dass sie keine Lohnsteuer zahlen. Das ist erbärmlich für einen der reichsten Staaten der Erde. Warum die Tagesschau behauptet, dass die 9,6 Millionen gar keine Steuer bezahlen, ist allerdings einen Faktencheck wert.

13:16 von andreas74

Diese Zahl finde ich besorgniserregend,
.
aus zweierlei Gründen
zum einen, weil es ein Unding ist, Menschen so miserabel zu bezahlen
zum anderen weil es unangemessen ist dass es Menschen gibt,
die sich nicht an den Kosten der Allgemeinheit beteiligen

Es scheint so

Es scheint so selbstverständlich, dass einige Wenige die Millionen (Plural) durch ihre eigene Arbeit erhalten.

Ich finde - wenn jemand wirklich so argumentiert und schliesslich auch gerne die Neidkeule anbringt -, soll dieser Jemand mir erklären, warum die schmutzige, von allen ungeliebte und damit wohl sehr wertvolle Arbeit als "Müllarbeiter" so gering entlohnt wird?
Das könnte ich persönlich verstehen.

Interessante Relationen

Hieß es doch seither oft von CDU/CSU- und FDP-Politikern, die die Reichen und Vermögenden fokussieren, eine Anhebung des Spitzensteuersatzes würde wenig bringen, und führe zudem zu Abwanderung. Zumindest der Part, in dem es um den finanziellen Nutzen für das gesamte Land geht, ist aber eindeutig falsch. Denn wenn alleine schon die Gruppe, die den allg. SpitzenStSatz zahlt, 43% der EKsT-Einnahmen generiert (fair, da bei MwSt u.a. stark im Vorteil), würde eine Steigerung um einige Prozentpunkte weitere Milliarden bringen, was zur Entlastung der ungerecht Bezahlten verwednet werden könnte. Niemand wurde unter den diversen Merkel-Regierungen so sehr umhätschelt und getätschelt wie die Vermögenden und Großverdiener. Dabei beträgt die Zahl der echten Millionäre schon heute über eine Mio.! Diese Zahl wächst ständig, Schnitt 100+ pro Tag. Sie stieg 2015 um 5,1 % und belief sich am Ende auf 1,2 Mio. Millionäre. (Googlesuche: millionäre Deutsch faz...), Tendenz weiter steigend!

Der moderne Hercules, Achilles...

Der ware Kern ist doch...

Wie um Himmels Willen, schaffen es immer mehr Menschen diese schon fast unmenschlichen Fleisspotenziale umzusetzen???

Wie kann ein Mensch nur diese Wertschöpfung leisten..., meine Idole als Kind waren Batman und He Man..., heut sind es diese Über Menschen...;-(

Gar keine Steuern zahlten...

eigentlich müsste es heißen
"Gar keine Einkommensteuern zahlten..."

Nicht, dass da noch jemand auf den Gedanken kommt, dass unten keine Steuern gezahlt werden.

@Am 28. Juni 2017 um 13:59 von Sisyphos3

zum anderen weil es unangemessen ist dass es Menschen gibt, die sich nicht an den Kosten der Allgemeinheit beteiligen
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Ist man mit 680 EUR pro Monat "Aufstocker"? Weil dann sind diese 21% der arbeitenden Bevoelkgerung an den Kosten der Allgemeinheit beteiligt - nur nicht in dem Sinne, in dem sie es gemeint haben ;)

Zu 13:39 von Interessent 2017 "Stimmungsmache"

@Interessent 2017, genau so ist es. Ein typisches Neidthema das Stimmung machen soll. Es gibt viele Statistiken, die man so missbrauchen kann wenn man nur will. Wenn es nominell mehr Einkommensmillionäre gibt hat das mit dem Steuerrecht überhaupt nichts zu tun. Außerdem wächst die Bevölkerung, relativ ändert sich nichts.

Das deutsche Steuersystem hat ganz andere Probleme. Nirgendwo gibt es mehr Steuerliteratur zum Steuerrecht als in Deutschland. Selbst Experten stehen oft auf dem Schlauch. Sogenannte Steuerschlupflöcher sind da vorprogrammiert.
Fakt ist, dass die Steuereinnahmen für die diversen Staatssäckel sich von Rekord zu Rekord erhöhen. Klare Vorgaben werden ignoriert. Der Soli hätte längst abgeschafft werden müssen usw. usf.. Steuergeldverschwendung ist immer noch sanktionslos und die Eigenversorgung der Politiker scheint grenzenlos. Die Rente im Fokus, Pensionen machen keine Probleme in der Zukunft?! Wenn unbedingt skandalisert werden soll, da sind die relevanteren Quellen.

Relative Größen

Interessant wäre nicht nur zu wissen, welche Gruppen welchen Beitrag zum Einkommensteueraufkommen leisten, sondern für wen der Beitrag pro Kopf am höchsten ist (offenbar für die Gruppe der Einkommensmillionäre) bzw. noch eher, für welche Gruppen die gesamte Abgabenquote am höchsten ist.

Die gesamte Abgabenquote schließt Sozialabgaben ein, die ab einer bestimmten Einkommensgrenze wegfallen, aber auch indirekte Steuern, die - wie schon angesprochen - Personen mit niedrigeren Einkommen prinzipiell stärker belasten als solche mit höheren Einkommen.

Schließlich ist noch zu berücksichtigen, dass die Ausnutzung aller Steuertricks unter Zuhilfenahme von Steuerberatern und möglicherweise gar Steuersparmodellen mit ausländischen Kapitalgesellschaften erst ab einem bestimmten Einkommen zum Tragen kommt.

Somit dürften wohl die Bürger mit Einkommen nahe der Bemessungsgrenzen der Sozialversicherung die höchste relative Abgabenlast tragen.

... das finde ich erschreckend. Das sollte sich die Regierung mal vor Augen halten.

@13:59 von Sisyphos3

"weil es unangemessen ist dass es Menschen gibt,
die sich nicht an den Kosten der Allgemeinheit beteiligen"

Das ist Unsinn. Auch die, die keine Einkommenssteuer zahlen, müssen Verbrauchssteuern zahlen und zudem noch die MWSt. Die zahlen halt keine EINKOMMENSsteuer, Steuern zahlen sie aber sehr wohl.

Wenn man das Geld nicht geerbt hat,

kann man nur durch Ausbeutung oder sonstige kriminelle Akte Millionär werden, denn die Zeiten wo man über einen Gold- oder Edelstein Fund Millionär wurde sind vorbei. Managergehälter? Jeder der mehr verdient als die Bundeskanzlerin ist überbezahlt. Er bekommt das Geld nicht für seine Leistung sondern für sein gutes Netzwerk. Ist jemand der Meinung, dass die Manager von VW und Deutsche Bank nicht in den Knast gehören? Ach ja, wer anprangert, wie sich die Kapitalisten die Taschen voll packen ist neidisch. Es lebe das Netzwerk/der Lobbyismus.

Einkommen nicht gleich Einkommen

was die meisten hier verkennen ist dass die Statistik auf dem laut Einkommensteuerbescheid zu versteuernden Einkommen basiert, d.h. mitnichten sind diejenigen, die keine Einkommensteuer bezahlen, gleichzusetzen mit den Geringverdienern. Insbesondere Selbständige haben hier allerlei Möglichkeiten, ihre Steuerschuld auf null zu drücken ...

Statistik:Einkommenmillionäre auf dem Vormarsch

Und dafür hat die Politik auch alles getan.Den Niedriglohnsektor ausgeweitet und mittels des Steuerrechts hohe Einkommen entlastet.Von früher mal 56% auf heute 42%.
Die Unternehmenserträge steigen stärker als Löhne,Gehälter,Renten und Pensionen.
Die Wertschöpfung lag in den Jahren von 2005 bis 2015 im Durchschnitt bei 20%.Außerdem zahlen in Deutschland große Unternehmen nur etwa 3% bis 5% ihres EBITA Steuern.
Die Einkommensmillionäre können sich bedanken,bei den Koalitionen der letzten Jahre.

Zu 14:06 von Quereinwerfer "Interessante Relationen"

" Dabei beträgt die Zahl der echten Millionäre schon heute über eine Mio.! Diese Zahl wächst ständig, Schnitt 100+ pro Tag. Sie stieg 2015 um 5,1 % und belief sich am Ende auf 1,2 Mio. Millionäre."

Alles relativ! Was sind denn "echte Millionäre", was sind falsche Millionäre? Was bekommt man heute für eine Million, auch das ist relativ. Wer in der Randlage von München in den 60er und 70ern ein Einfamilienhaus mit großzügigem Grundstück für 200.000 DM gebaut hat ist heute mehrfacher €-Millionär. Das Häuschen ist immer noch dasselbe. Ist dieser Hauseigentümer jetzt ein "echter" oder ein "falscher" Millionär?

Für eine Million gibt es in München oder Stuttgart gerade noch eine Eigentumswohnung, in Meck-Pomm gibt es dafür ein repräsentatives Herrenhaus oder gar ein Schloss. Mieten, Lebenshaltungskosten, Vermögen und Einkommen usw. sehen auch in Deutschland unterschiedlich aus - links wie rechts - oben wie unten, Statistik hin oder her!
Wer besser lebt, ist damit nicht festgemacht!

Lasst am besen alles wie es

Lasst am besen alles wie es ist und reduziert einfach die Steuersätze für mittlere und von mir aus kleine Einkommen.
In der aktuellen Lage ist es weder nötig noch sinnvoll die Steuern für “Reiche“ und Reiche zu erhöhen. Solche Maßnahmen sollte man erst dann in Erwägung ziehen, wenn das Steueraufkommen allgemein sinkt.
Damit hat man die Möglichkeit der Konjunktur entgegengesetzt zu investieren, also dann wenn die Steuereinnahmen sinken , um dann die Wirtschaft zu unterstützen.
Normalerweise basiert dieses System darauf, dass man Rücklagen aufbaut, das kann man aber vergessen, solange die SPD was zu sagen hat.

Tragisch ist doch, das man in einer Stadt wie München ...

... von 52.882 EUR kaum noch einen durchschnittlichen Lebensstil führen kann. Man zählt damit in der Landeshauptstadt gerade noch zur "Mittelschicht".

Schockierend! Denn diese obszöne Situation, die vor allem Folge vorsätzlich schädlicher Wohnungsbaupolitik und staatlicher Immobilen- und Grundstücksspekulation sowie Regulierungswut ist, macht nicht nur dem produktiven Teil der Bevölkerung zu schaffen - es verteuert Löhne und Lebenshaltungskosten. Eine Spirale, die irgendwann dazu führt, das es einen Kollaps gibt.

@chainsaw

es ist auch erschreckend, daß offenbar 10 mio deutsche ungelernte sind und deshalb auch nur als hilfsarbeiter/innen beschäftigt werden können. war früher übrigens auch so. nur das anspruchdenken war nicht so ausgeprägt.

Zu 14:31 von Duisburg "in den Knast"

"Wenn man das Geld nicht geerbt hat, kann man nur durch Ausbeutung oder sonstige kriminelle Akte Millionär werden, denn die Zeiten wo man über einen Gold- oder Edelstein Fund Millionär wurde sind vorbei. Managergehälter? Jeder der mehr verdient als die Bundeskanzlerin ist überbezahlt. Er bekommt das Geld nicht für seine Leistung sondern für sein gutes Netzwerk. Ist jemand der Meinung, dass die Manager von VW und Deutsche Bank nicht in den Knast gehören? Ach ja, wer anprangert, wie sich die Kapitalisten die Taschen voll packen ist neidisch. .."

Oha, "nur Kriminelle und Ausbeuter werden Millionäre"!
Sind dann unsere hochdotierten Profifussballer alle kriminelle Ausbeuter usw. usf..

Überbezahlt, nur Manager? Was ist Leistung, wie wird sie bewertet.
Über die Höhe und die Rechtfertigung mancher "Honorare" kann man trefflich streiten. Als Kriminelle verunglimpfen geht gar nicht. Wer Straftaten begeht muss bestraft werden, völlig unabhängig vom Einkommen und Vermögen!

@14:01 von OrwellAG

Was verstehen Sie unter:"gering entlohnt"?

Das Einstiegsgehalt liegt bei 1.500-2.300 Euro brutto. Mit mehr Berufserfahrung bekommt man bis zu 3.000 Euro monatlich.

Ein wichtiger Punkt, schade

Ein wichtiger Punkt, schade nur, dass die Linke die einzige Partei ist, die das ändern möchte.
die Millionäre hätten deutlich mehr potential der Beteiligung, denn wer heute den Spitzensteuersatz zahlt, kann z.b. in München gerade so aber nicht nach belieben wohnen.
Laut Bundessteuerrechner, ist der Spitzensteursatz bei ca. 2500 EUR netto erreicht.

Alles im grünen Bereich

Natürlich wird auch die Zahl der sehr niedrigen Einkommen steigen. Hierzu zählen Studenten und Auszubildende, Gelegenheitsarbeiter, aber auch sehr viele Menschen die aus Ländern kommen, wo sie keine formale Qualifikation erworben haben. Viele von Ihnen werden ein Leben lang auf unsere Solidarität angewiesen sein, egal wie viel wir umverteilen. Ich hoffe nur, dass sie deswegen nicht unzufrieden sind.

Traurige Zahlen, denn das bedeutet auch...

...das sehr viel Geld überhaupt nicht mehr in den Umlauf gelangt und in irgendwelchen Immobilien etc. im Ausland oder Inland gewandelt wird. So wird es immer mehr Reiche und immer mehr Arme geben und die Mitte wird irgendwann überproportional belastet.
Ein Land in dem dies schon bittere Realität ist heißt USA und wir wandeln immer mehr auf dessen Pfaden. Sei es in der Gesundheitspolitik oder Arbeitspolitik um nur zwei Beispiele zu nennen.
Es wird Zeit das unsere gewählten Politiker endlich mal wieder Politik fürs Volk machen und nicht die Erfüllungsgehilfen der Großbanken und des Kapitals sind.
Dazu muss man aber auch den Lobbyismus viel stärker beschneiden, doch wer sägt schon an dem Ast auf dem er sehr gut sitzt?

@ willi wupper sen.

Wer sagt ihnen denn, daß nur ungelernte einen "Hilfsarbeiter" Job machen müssen.
Ich habe z.B. 2 Ausbildungen und bekomm
vom Amt nur Zeitarbeiter Jobs angeboten.
Und wenn man einmal so einen Job angenommen hat, kommt man da nicht mehr raus.

Schlimm finde ich, das unser Staat diese Arbeiter nicht würdigt.

Gelernt oder ungelernt macht die Arbeit auch nicht leichter.
Deshalb sollte man diese Menschen auch nicht wie Bittsteller behandeln.

Man müsst, um die Zahlen

Man müsst, um die Zahlen richtig bewerten zu können, auch wissen, welche Arbeitszeit den jeweiligen Einkommen zugrunde liegt.

Endlich

Hallo garybaldi, neugierig las ich die Kommentare und endlich in Ihrem kurzen Text der ganz wichtige Hinweis!

re hugomauser

" Auch die, die keine Einkommenssteuer zahlen, müssen Verbrauchssteuern zahlen und zudem noch die MWSt. Die zahlen halt keine EINKOMMENSsteuer, Steuern zahlen sie aber sehr wohl."

Haarspalterei.

Beim Satz: "Der zahlt kaum Steuern" oder "Der wird hoch besteuert" weiß jeder, dass die individuelle Steuer auf Einkommen gemeint ist.

Der eigentliche Skandal ist, dass diejenigen die in ihrem

Beruf den größten Spass - und die größte gesellschaftliche Anerkennung haben, auch noch am Besten dafür bezahlt werden. Das Gefüge ist völlig durcheinander geraten. Das was 10 Millionen Menschen durch ihre Jahresleistung verdienen, bekommen Porsche Mitarbeiter als Bonuszahlung. Die einzige Möglichkeit dieser Entwicklung entgegenzuwirken wird in der Akademisierung von Lehrberufen gesehen. Ob allerdings die Bespaßung von 3-Jährigen durch Akademiker ein Modell der Zukunft ist, wage ich zu bezweifeln...

Es geht mir um keinen Deut besser

wenn diese Einkommensmillionäre einen höheren Steuersatz zahlen müssen aber ein erheblicher Teil davon ihren Wohnsitz dann im steuergünstigeren Ausland nehmen.
.
Boris Becker, Michael Stich, Vettel und die vielen anderen Sportler zahlen dann eben woanders.
.
Nur die "armen Fußballer" müssen hier versteuern und dürfen die Vergünstigungen für ihre Sonntagsarbeit nicht in Anspruch nehmen.
.
Hollande hat demonstriert was passiert wenn er 70 % fordert. Geht es Frankreich jetzt besser?

9,6 Millionen, die gar keine Steuern zahlen

Das ist auf den ersten Blick viel und sicher auch erschreckend! Nun müsste man sich diese Zahl aber einmal genauer ansehen um festzustellen, dass da auch

- Studenten
- Rentner
- Schüler
- Freiberufler
- Hausfrauen
- ...

drunter fallen. Wenn man diese Zahl noch abzieht, sieht das ganze noch ein wenig anders aus.

kann denn das sein?

17.400 Einkommensmillionäre bei 82 Mio Einwohnern bzw. 40 Mio Erwerbstätigen? Geschenkt.

Aber nur 2,1 Mio Erwerbstätige, die >52.800€ verdienen, das kann doch nicht sein, oder? Hier muss fast ein Fehler vorliegen.

da lob ich mir die LINKE

"Reichtum für Alle"
vor einigen Jahren auf einem deren Wahlkampfplakate zu lesen

@Andreas74 von 13:16

Dazu zählen auch viele Rentner.
MfG
Haas

Steuersatz bei der Einkommensteuer

Ganz ehrlich, würde ich entsprechend verdienen, würde ich gern meinen Beitrag zum Haushalt auch in Form eines höheren Steuersatzes leisten. Zudem können Staatsbürger mit hohem Einkommen sehr viel von der Steuer absetzen, was einer mit niedrigem Einkommen nicht kann. Man muss dabei nur die Steuererleichterungen bei energetischen Maßnahmen als Beispiel nennen: Wer mit geringem Einkommen kann davon profitieren? Was macht zum Beispiel der Rentner, der sich zur Alterssicherung ein Häuschen gebaut hat, der für jede Infrastrukturmaßnahme zur Kasse gebeten wird, dessen Rente aber kaum ausreicht? Er kann nichts absetzen.

@16:03 von Marzocchi

Aber nur 2,1 Mio Erwerbstätige, die >52.800€ verdienen, das kann doch nicht sein, oder? Hier muss fast ein Fehler vorliegen.

Der "Fehler", den sie Vermuten, ist keiner. Er liegt im Ehegattensplitting begründet: Sie verdient 7.500 Euro Brutto im Monat (= 97500 Euro pro Jahr incl. 13. Monatsgehalt. Er betreut die Kinder zu Hause und hat kein Einkommen.

Damit liegen beide unter der Grenze von 105.764 Euro als Paar (die sich durch Kinderfreibeträge ggf. noch erhöht) und müssen den Spitzensteuersatz nicht zahlen, obwohl das Einkommen der Ehefrau deutlich über 52.800€ liegt.

13:59, Sisyphos3

>>13:16 von andreas74
Diese Zahl finde ich besorgniserregend,
.
aus zweierlei Gründen
zum einen, weil es ein Unding ist, Menschen so miserabel zu bezahlen
zum anderen weil es unangemessen ist dass es Menschen gibt,
die sich nicht an den Kosten der Allgemeinheit beteiligen.<<

Wer keine Einkommenssteuer zahlt, der verdient so wenig, daß seine gesamte Kohle in den Konsum geht.

Götz Werner hat mal recherchiert, wie hoch der Steueranteil bei einem Preis ist, den Sie im Laden bezahlen.

Er liegt zwischen 40 und 50 Prozent.

Das bedeutet, dass 5% der

Das bedeutet, dass 5% der Beschäftigten 55% der Einkommensteuer zahlen ! Eine gigantische Umverteilung von oben nach unten!

Am 28. Juni 2017 um 13:16 von andreas74

Diese Zahl finde ich besorgniserregend, 21% der arbeitenden Menschen verdienen im Schnitt keine 680/1360 EUR im Monat.

Ich stimme Ihnen zu, das sollte uns zu denken geben. Aber das Ganze hinkt auch noch, denn keiner mit hohem Einkommen zahlt die volle Steuer und andere Steuern müssen unabhängig vom Einkommen bezahlt werden.

Jeder der in Deutschland

lebt und arbeitet weiß, das wir hier eine Solidargemeinschaft haben. Wer viel verdient trägt dementsprechend viel dazu bei.
Ansonsten kann er ja nach "sonst wohin" gehen. Ob er dann so sicher und geschützt ist, seine Rechte einklagen kann, ist aber fraglich!

Einfach mal machen und sehen was dabei raus kommt.

Ich glaube Sie sind schnell wieder hier.

12:57 von Gaihadres

die Mehrwertsteuer in irgendeiner Weise nach Einkommen gestaffelt
.
könnte ich mir schwierig vorstellen
mit dem Einkommensbescheid zum Lidl oder Aldi gehen
und die rechnen dann den individuellen Preis für die Bananen aus

Einkommenssteuer

Die 9,6 Millionen Menschen, die keine Einkommenssteuer bezahlen, zahlen natürlich auch Steuern.
Und zwar die Mehrwertsteuer von 19%.
Und so tragen auch sie zum Steuereinkommen des Staates bei.

15:57, DB_EMD

>>9,6 Millionen, die gar keine Steuern zahlen
Das ist auf den ersten Blick viel und sicher auch erschreckend! Nun müsste man sich diese Zahl aber einmal genauer ansehen um festzustellen, dass da auch

- Studenten
- Rentner
- Schüler
- Freiberufler
- Hausfrauen
- ...

drunter fallen. Wenn man diese Zahl noch abzieht, sieht das ganze noch ein wenig anders aus.<<

Sie haben überlesen, daß es um Erwerbstätige geht.

Da fallen Hausfrauen, Studenten, Schüler und Rentner nicht drunter.

Die meisten Freiberufler, die keine Steuern zahlen, führen objektiv eine prekäre Existenz. So einfach wie früher kann man sich nicht mehr auf null rechnen.

Aber halt....

ich bin nun doch etwas verwirrt. Ich verdiene (da Student) weniger als die genannten 680Euro im Monat.

Ich zahle jedoch trotzdem 2% Lohnsteuerpauschale. Die Lohnsteuer ist meines Wissens nach ein Bestandteil der Einkommensteuer.

Also zahle ich trotz dass ich zu den 9 Mio Geringverdienern zähle sehr wohl Einkommensteuer.

Ganz zu schweigen davon, dass ich diverse andere Steuern auch zahlen muss.

Ich muss ehrlich sagen, diesen Artikel finde ich extrem schlecht geschrieben, fast schon "Bild"-Niveau.

Der Tagesschau nicht würdig.

Mich erschreckt vor allem diese Zahl,...

...9,6 Millionen Menschen zahlen keine EKSt.

Und warum? Weil ihrEinkommen zu gering ist.

Fasr 10 Mill. Bürger aus der Gruppe der berufstätigen dieses Staates sind also ARM.

Das sollte uns wirklich zu denken geben.

16:51, Werner40

>>Das bedeutet, dass 5% der
Das bedeutet, dass 5% der Beschäftigten 55% der Einkommensteuer zahlen ! Eine gigantische Umverteilung von oben nach unten!<<

Wenn dieses Geld den Armen gegeben würde, dann hätten Sie Recht.

Aber überlegen Sie doch bitte, wofür so ein Staatshaushalt da ist.

Es handelt sich um den Beitrag zu unserem Gemeinwesen. Und daß da starke Schultern mehr tragen als schwache, das versteht sich eigentlich von selbst.

Einkommensmillionäre auf dem Vormarsch.

Wenn das die Linken lesen bekommen sie viel Wasser auf die Mühle denn diese Leute wollen die Linken mit 75 % besteuern ! Wenn man über Wirtschaft so nichts weiß und vom Kommunismus träumt, kommt man genau dort hin.

17:28, Syndora

>>ich bin nun doch etwas verwirrt. Ich verdiene (da Student) weniger als die genannten 680Euro im Monat.

Ich zahle jedoch trotzdem 2% Lohnsteuerpauschale. Die Lohnsteuer ist meines Wissens nach ein Bestandteil der Einkommensteuer.

Also zahle ich trotz dass ich zu den 9 Mio Geringverdienern zähle sehr wohl Einkommensteuer.<<

Lohn- und Einkommenssteuer sind identisch, und von 2% Lohnsteuerpauschale habe ich noch nie etwas gehört.

Einkommenssteuer..

Wir haben heute im Dienst unsere Einkommen und vor allem die Abzüge angesehen..
Die unverheirateten Kolleginnen sind jedes Mal erstaunt,wieviel mir in lohnsteuerklasse 3 übrig bleibt.

Dass da eine Familie von derzeit nur einem Gehalt lebt,wird gerne übersehen.

Vom heiraten will da aber keiner was wissen..

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