Kommentare

Nein, das wird nix

Martin Schulz = Schröder 2.0
Ich sehe absolut keine Möglichkeit, dass ausgerechnet diese SPD mit diesen Führungspersonen die Wahl gewinnen könnte. Bevor die SPD nicht komplett ihr Führungspersonal erneuert, wird es eher unter 20% gehen.

erst mal meinen Respekt

an die Kommentatoren, die schon den ganzen Tag standfest und tapfer die SPD in Schutz nehmen (@andererseits, @pkeszler, @biocreature u.a.) Ich gehöre ja zu den ärgsten Kritikern dieser Partei, aber wer meine Posts öfters liest, weiß, dass ich nicht mit der sozialdemokratischen Idee an sich auf Kriegsfuß stehe, sondern mit ihren modernen Seeheimer Repräsentanten. Die Agenda 2010 kann ich allerdings nicht, wie ihr, als "teilweise richtig" erkennen, noch nicht mal als notwendig. Ich hätte mir gewünscht, die WASG hätte sich nicht von der Linken aufessen lassen, die wäre für mich akzeptabel gewesen.
Aber zu heute: es ist naiv, anzunehmen, die heutige SPD wäre willens, die Agenda-Politik zu korrigieren. Die Seeheimer sind astreine Neoliberale und haben in der Partei das Sagen. Und die Basis ist einfach zu willfährig mit ihrer Unterstützung jedes, aber auch jedes Unsinns, den mitzutragen man sie auffordert.
Von dieser SPD ist ausschließlich die Fortsetzung der GroKo zu erwarten. Brrrhh ...

Martin Schulz ist persönlich

Martin Schulz ist persönlich die bessere profilierte Alternative zu Angela Merkel - und die SPD legt ein konkretes Wahlprogramm vor, das Unterschiede markiert: was will man mehr?
Einziges Manko: kein Satz in der Rede von Martin Schulz zur ökologischen Herausforderung: aber vielleicht überlässt er das den Grünen, weil er sie gerne als Koalitionspartner hat?

19:20 von goldbug

"Martin Schulz = Schröder 2.0
Ich sehe absolut keine Möglichkeit, dass ausgerechnet diese SPD mit diesen Führungspersonen die Wahl gewinnen könnte."
Dann machen Sie doch mal einen eigenen Vorschlag, bevor Sie kritisieren. Oder sehen Sie bei der Union mit Frau Merkel an der Spitze eine Alternative, oder gar wieder eine Große Koalition? Im Grunde kommen doch nur die Union oder die SPD für einen Wahlgewinner, also für den nächsten Kanzler, infrage. Aber hoffentlich kommt nicht wieder eine Große Koalition unter BK Merkel.

100%

Diese SPD ist nur noch peinlich. Da wird Altkanzler Schröder wieder aus dem Hut gezaubert, der für sämtliche Unbill verantwortlich ist, mit denen wir es heute zu tun haben. Damit wird jedem Wähler klar, was diese Partei will, nämlich Pöstchen.
Wer SPD wählt, wird mit der »Betriebsrente« von Andrea Nahles wieder aufwachen (ausdrücklich von Schröder belobigt). Das ist keine Sozialdemokratische Partei mehr, das ist ein billiger Ableger der CDU, den niemand braucht.
Die SPD kann verkünden, was sie will, sie ist 100%ig unglaubwürdig.

Schulz verkörpert alles ...

... was ich auch an Merkel nicht mag, hat aber nichts was ich selbst an ihr akzeptabel finde.

Interessante Parteistrategie

Mit Schröder verbinde ich Hartz4, Minijobs zu Minilöhnen, Zeitarbeit, Deregulierung des Finanzsektors etc.
Das hat doch die sozialen Ungerechtigkeiten herbeigeführt, die Schulz jetzt angeblich beseitigen will.
Äußerst unglaubwürdig das Ganze.
Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse auch nichts.
Hartz1, Hartz2, Hartz3, Hartz4 dann stand das Elend vor der Tür.

SPD-Parteitag:Vorwärts mit Martin und Gerd

Ja,zwei Leute,die sich um die SPD und das Land verdient gemacht haben.
Mit den "Reformen" der 2000er Jahre mehr Armut und Selektion geschaffen und oben-Interessen bedient.
Und der tolle Spruch "Programm schlägt Raute",der gilt aber nicht,wenn man im Gegensatz zum eigenen Programm abstimmt,wie letzten Freitag im Bundestag.
Kam denn von dem Mann der leisen Töne schon mal eine klare Absage an eine neue Große Koalition im Herbst ?

@ 19:31 frosthorn

Ihr Kommentar hat meine schon vorhandene Sympathie verstärkt. Ich kann die allermeisten Gedanken (incl. was Sie zur WASG schrieben!) voll unterschreiben. Die Frage ist: was ist für die Bundestagswahl im September strategisch zielführend? Und da glaube ich, dass es den Falschen (nämlich den schwarzen und den rechten) in die Hände spielt, die SPD weiter einfach abzustrafen für Hartz 4 und andere Entscheidungen. Mit Schulz als Kanzler gibt es eindeutig mehr Veränderungschancen in die richtige Richtung als mit der profillosen "Rauten-Kanzlerin". Haben wir da eine Übereinstimmung?

Und schon wieder 100%

Gut, die Rede war nicht schlecht, hätte doch noch was mehr an Biss haben können.

Der Applaus war genau wie die 100% „Übertrieben“ !!!

Die Absolute - Mehrheit als Ziel zu haben ist richtig, man sollte aber auch einen Plan „B“ schon mal halb Wegs vorstellen können und dabei wäre es schon wichtig, zu sagen mit wem man die meisten Schnittmengen hat! Oder sich Vorstellen kann, mit wem.
Eine klare Aussage gegen eine neue aufgelegte GO.KO. wäre eine große Entscheidungshilfe für die Wähler!
Was Herr Schröder an geht, hätte ich mir gewünscht, dass er mit Putin einen Kaffee getrunken hätte! An statt der SPD Mut zu zu Sprechen, denn wenn ich ihn höre oder sehe, dann habe ich einen bitteren Geschmack in meinem Mund und die Luft die ich dann Atme, riecht nach Verrat!

Wer nicht einen Stillstand mit Frau Merkel haben möchte, der muss nun mal die SPD Wählen. Kann doch nicht so schlimm sein, Oder?

HARTZ 4 = Grundsicherung für

HARTZ 4 = Grundsicherung für Arbeitsuchende

Liebe sPD, wieso kann man eine Grundsicherung sanktionieren?

Wenn ihr die HARTZ 4 "Reformen (?)" nicht zurück nehmen wollt, dann sorgt wenigstens für etwas Gerechtikteit.

Gerechtigkeit, da war doch was ...

Die SPD hat fertig, egal ob mit Schulz

oder irgendeinen Anderen.

Sie verstehen einfach nicht, dass sie bei ihrer Klientel nach Schröders und Münteferings Politik unten durch sind. Nur noch ein Bodensatz ihrer ehemaligen Wähler, die Malocher in Rente oder ein paar verwegene in der Gewerkschaft oder bei großen Konzernen, machen ihr Kreuzchen bei den Sozis.
Alle anderen sind so lange weg, bis jemand bei der SPD den Vorstand geschlossen antreten lässt, ihn zum Rücktritt nötigt und die Agendapolitiker wie Schröder, Clement, Müntefering usw. aus der Partei schmeissen.

Aber dafür benötigt man einen charismatischen, medientauglichen und sozialen Parteivorsitzenden und keinen Verwalter von muffigen Parolen aus dem letzten Jahrtausen.

Chance bereits verpasst?

Am Anfang hatte St. Martin die historische Chance, aus dem Hype einen wirklich progressiven Politikansatz zu gestalten. Doch - wie die Zeit gezeigt hat - war der trainnierte Brüsseler dazu nicht in der Lage. Statt wirklich innovativer Politikkonzepte kommt nur eine Politik der winzigen Schritte, bei denen man nicht klar erkennen klann, ob dass nun Politik oder Opportunismus sein soll. Die Einladung von Schröder im Wahlkampf für soziale Gerechtigkeit ist da Antwort und Satire zugleich. Ich frage mich wirklich, wieviele der Applaudierer eigentlich selbst noch an ihre Chance glauben, die sie in meinen Augen bereits mit den ersten Sätzen über Wahlkonzepte an die Rautenkanzlerin verschenkt habe. Schade aber auch...

Vorwärts mit Martin und Gerd

Es stellt schon eine besondere Delikatesse dar,
wenn die SPD ausgerechnet den " Basta "-
Kanzler, den sie selbst wegen seiner Agenda
zu vorgezogenen Neuwahlen gezwungen hat,
heute noch braucht, um die Partei und ihren
Messias von ehedem für den jetzt erst recht
beginnenden Bundestagswahlkampf zu un-
terstützen...
Die verbalen und inhaltlichen Ausfälle des
Kandidaten gegen die Totengräber der poli-
tischen Meinungsbildung und Wahlbeteili-
gung entlarven sich selbst als alternativ-
faktisch (siehe gestiegene Wahlbeteiligung
bei den letzten LT-Wahlen ..) wie sie auch nur
ganz durchsichtig von der eigenen inhalt-
lich-politischen Formatlosigkeit ablenken.
Mit diesem Personal kommt kein Heil, mit
diesem Programm kommt kein Fortschritt
sondern bloßes Aussitzen - fast in Kohl-Ma-
nier - und ein Verschieben in Kommissionen
(siehe Vermögenssteuer) ganz nach dem
Motto : Wenn Du nicht mehr weiter weißt,
gründe einen Arbeitskreis...

Mit einem Gerd Schröder

in Hochform und als Wahlkämpfer kann es was werden mit der Aufholjagd und mit einer Politikänderung. Ich habe ihn 2005 in aussichtsloser Lage auf dem Marktplatz in Esslingen erlebt, da hat die Luft gebrannt. Nur braucht es für einen Politikwechsel auch Linke, die ggf. von für die SPD unerfüllbaren Forderungen abrücken

ZEIT FÜR MARTIN

alles ok
Programm verabschiedet--

am 24.September 2017
wird Martin Schulz Kanzler

Wenn die SPD es ehrlich meinen würde

könnten sie die ganzen sozialen Sauereien der Vergangenheit mit ihrer aktuellen RRG-Mehrheit von 2 Stimmen im Bundestag beschließen. Das wäre ein Zeichen in die Wählerschaft, dass sie es ernst meinen. Und es würde sie als Partei die es ernst meint, in ungeahnte Höhen katapultieren.

Aber das aktuelle Wahlgeschätz nehme ihnen ihre Wähler nicht mehr ab. Denn es wird spätestens bei der nächsten GroKo wieder geschliffen und es bleiben ein paar Themen übrig, die niemanden wirklich interessieren (Ehe für alle usw.) und lediglich Kosmetik sind. Also bleibt die SPD auf Kurs in ihrem Projekt 18%.

so lange

ein teil des "führungspersonals" nicht ausgetauscht wird (Maas - ein mann, der im boulevard eine gute person macht, aber nicht im amt, Nahles - die alles ist, aber icht arbeitnehmerfreundlich, Barley - als richterin bestimmt besser aufgehoben) und man eine mogelpackung nach der anderen, getarnt als wahlprogramm, raushaut, ändert sich gar nichts. ja, ich prognostiziere, dass die SPD weit unter ihrem ergebnis von 2013 landen wird, und man auf Schwarz-Gelb-Grün zusteuert. eines kann sich Schulz dann ans revers heften: die SPD zur grössten oppositionsfraktion gemacht zu haben. aber ob das ein titel ist, mit dem die SPD auf dauer wird leben können?

@19:31 von frosthorn erst mal meinen Respekt...

...gerne gebe ich diesen zurück.
---
Möchte aber etwas korrigieren, nicht das irgendwer
einen falschen Eindruck von mir bekommt :-)
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Ich verteidige die SPD nicht mehr.
Jedenfalls solange nicht, bis sich endlich die Brandt-Schmidt SPD wieder durchsetzen kann.
Seit 2005 ist für mich Schluß mit der SPD.

Ich gehöre zu den Menschen die eine Politik wie z.B.
die WASG oder Teile der Linken verwirklichen möchte.

Leider haben die konservativen User hier zuviel Angst, daß es ihnen an den Kragen gehen würde, wenn eine Linke mit der SPD und vielleicht noch den Grünen zusammentun könnte.

Nun gut, ihr gutes Recht.

Was mich aber wirklich stört ist das nun schon seit fast 10 Jahren anhaltene Politikprogramm in der BRD.
Immer weiter so es läuft ja alles gut.
Die paar die dabei über die Klinge springen sind egal.
Kollateralschaden eben.

Nein, mit der Aussage von Schulz vor einigen Wochen, NIE mit der Linken, waren seine Kanzlerträume schon Geschichte.

Die Chance hat er einfach verpasst.

@frosthorn

nicht die Linke hat die WASG, sondern die WASG hat die Linke aufgefressen. man sollte schon bei der wahrheit bleiben.

herausgekommen dabei ist eine zutiefst wählbare alternative zum altparteien-getümel. leider blicken es nur 8% der wähler.

@19:37 von Reinhard Pagel - Ach ja, ich vergas...

...Andrea Nahles.

Diese Ministerin hat meines Erachtens nichts mehr mit Sozialdemokratie zu tun.
Sie könnte ebenso gut in der CDU Mitglied sein.

Und wisst ihr wovor es mir gruselt, eine weitere Legislaturperiode mit ihr als Ministerin für Arbeit und Soziales.

"der dritte Weg", so wurde seinerzeit

eine neue Strategie der internationalen Sozialdemokratie genannt, wer erinnert sich noch? Schröder ließ sich (bereitwillig) von Tony Blair inspirieren, der neoliberale Teil der deutschen SPD war begeistert und das Konzept war, das Kapital mit noch besseren Ausbeutungsmöglichkeiten zu ködern, auf dass es Arbeitsplätze schaffe. Konkret hieß das Entfesselung der Finanzmärkte einerseits und schrittweise Abschaffung der sozialen Verpflichtung der Arbeitgeber durch Abwälzen von immer mehr sozialen Kosten auf die Arbeitnehmer allein.
Und das hat funktioniert: das Kapital hat angebissen, die Gewinnmargen stiegen und die Umverteilung nach oben hat sich verschärft.
Aber der dritte Weg war eine Weiche. Die Behauptung, der Zug könne, wenn er erst mal Fahrt aufgenommen habe, aufs soziale Gleis zurückfahren, diente nur der Beruhigung der Fahrgäste, denen der Kurs nicht geheuer war. Wenn ein neuer Möchtegern-Lokführer das schon wieder verspricht, wissen inzwischen alle, dass daraus nichts wird.

"Ich nenne das einen Anschlag auf die Demokratie!"

Ich nenne das, was die SPD ihren Justizminister Heiko Maas machen lässt einen Anschlag auf die Demokratie.

Die SPD ist und bleibt unwählbar. Zumindest mit dem aktuellen Personal.

Das Altherrenduett...

...weckt in mir eher Angst als Zuversicht.

Und was sonst?

Das Thema Gerechtigkeit will die SPD mit konkreten steuerpolitischen Zielen angehen. Immerhin. Das wären zumindest kleine Verbesserungen zur bisherigen Situation. Und sonst? Mit den Mutmacher-Parolen a la Gerhard Schröder kann der Wähler nichts anfangen.
Ich hätte lieber gewußt, ob der Verteidigungsetat drastisch erhöht wird mit der SPD? Oder: Wird es in Deutschland einen geförderten Einstieg in die Brennstoffzellen- und Wasserstoff-Technologien geben? Damit neue Technologien (z.B. Brennstoffzellen-Autos) auch für Bürger "bezahlbar" werden oder als Zukunftstechnologien Arbeitsplätze sichern können und in vielen Sektoren unserer Industrie umweltfreundlich Strom erzeugen können?

Wenn man zu einem Wahlkampf

mit dem Motto "Gerechtigkeit" die Protagonisten des Sozialabbaus, der Rentenkürzungen, prekärer Beschäftigung und Zeitarbeitsverträgen nach vorn in die erste Reihe stellt, so ist dies an Instinktlosigkeit kaum zu überbieten.

Haben diese weltfremden Berufspolitiker eigentlich noch Kontakt zu den Menschen da draussen? Scheinbar sind sie in ihrer Informationsblase so weit gefangen, dass sie nicht einmal ansatzweise auf die Idee kommen was die Menschen wirklich bewegt.....bestimmt nicht "Ehe für alle" oder andere Minderheitenbanalitäten ohne gesamtgesellschaftliche Relevanz.

Ehe für alle

"...indem er die Ehe für Alle für jegliche Koalitionsverhandlungen zur Vorbedingung macht. "
Diesen Grünen-Spruch kenne ich doch schon. Will Herr Schulz jetzt bei den Grünen räubern, dann wird es für Rot Rot Grün sicher nicht reichten. Und wenn dann wieder bei der CDU unter die Decke gekrochen wird, wird die sicher eine unschmackhafte Vorbedingung für Koalitionsgespräche haben.
Die SPD könnte es leicht haben, einfach ein Programm für geringere Einkommen auflegen: preiswerte Wohnungen, echte Mietbremse, notfalls mit Vorgaben, geringe Renten (abgestuft) auf die Grundsicherung addieren...
Aber vielleicht traut sich die SPD gar nicht mehr zu selbst zu regieren. Bei Frau Merkel unterschlupfen ist viel bequemer.

Schröder fragwürdiger Helfer

Gerhard Schröder ist ein fragwürdiger Helfer. In den letzten Jahren ist Gerhard Schröder in erster Linie als Interessenvertreter der russischen Gaswirtschaft und als Freund Wladimir Putins in Erscheinung getreten. Auf dem SPD-Parteitag hat er Donald Trump heftig angegriffen. Hat da aus ihm der frühere Bundeskanzler gesprochen oder der Vertreter russischer Interessen?

20:01 von wolfgang berlin

ZEIT FÜR MARTIN

alles ok
Programm verabschiedet--

am 24.September 2017
wird Martin Schulz Kanzler
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*
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Wenn es noch erlaubt ist.
*
Hoffentlich bleiben wir davon bewahrt.
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Für Rentner haben seine Pensionsberechtigten nichts in der Wundertüte.
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Aber bei dem Verfallsdatum der Heutigen, sind die ja auch beim Stimmenkauf vernachlässigbar zur Machtergreifung.
*
Gerechtigkeit bleibt also das jährlich weitere Auseinanderdriften von Pensionen und Abgabenrenten?
*

9:37 von Havelmüller

Schulz verkörpert alles ...

... was ich auch an Merkel nicht mag, hat aber nichts was ich selbst an ihr akzeptabel finde.
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Aber wenn die Juso Schröder loben um Schulz an die Macht zu kriegen.
*
Nur nach 100 % zu glauben, was denen noch einfällt?

Ironie on "Ich hoffe, die SPD

Ironie on "Ich hoffe, die SPD schafft es bald mal in die Bundesregierung. Verrückte Sache, aber vielleicht erst mal als Juniorpartner der Union in einer großen Koalition. Dann können sie die ganzen tollen Sachen alle verwirklichen, jetzt in der Opposition, in der sie ja schon so lange sind, kann man ja nichts durchsetzen.
Sehr schade, prima Themen, tolles Personal, eine Partei, die mit sich im Reinen ist. Dieser Schröder, ist der neu? Der ist so frisch und unbekümmert. Muss man mal im Auge behalten.

Und die Merkel ist wirklich demokratiegefährdend. Mit der kann man einfach nicht regieren, die ist ganz schlimm. Würde die SPD auch nie machen. Daumen hoch.Ironie off

auf Phoenix hat man gesagt,

auf Phoenix hat man gesagt, das sich Schröder bei seiner Rede noch zurückgehalten hat um Schulz nicht die Show zu stehlen, denn wenn Schröder was kann, dann ist es Reden halten.

Der Witz ist ja, das seit Schröder das Thema Gerechtigkeit wichtig ist, ich verstehe nicht wie man dem dann noch eine Plattform gibt ?
Die Seeheimer kapieren einfach nicht, das Reden allein nichts bringen, sondern man muss auch Glaubwürdigkeit vermitteln, das man ernsthaft daran interessiert ist, das auch um setzen von dem man redet. Mir scheint aber, das die SPD nur Reden möchten, wie letzte Woche im Bundestag geschehen.

und mit wem setzt er sein

und mit wem setzt er sein wahlprogramm für mehr gerechtigkeit um ? das geht doch jetzt schon nicht mit der cdu geschweige denn mit der FDP. lol

Scheitert die AfD könnte es

Scheitert die AfD könnte es für rot.rot.grün reichen

mit schulz gibt es erst dann

mit schulz gibt es erst dann veränderungschancen wenn er mit den linken kolaiert. in einer anderen konstellation gibt es kaum veränderungen und es scheint mir, die spd will sie auch nicht, erst letzte woche im bundestag gesehen.
Und wenn auch nur die Homo ehe eine bedingung der spd ist mit ihr zu koalieren, dann weiß man wie ernst es die spd mit der gerechtigkeit meint.

um 20:01 von Wolfgang berlin

>>"alles ok Programm verabschiedet--
am 24.September 2017 wird Martin Schulz Kanzler"<<

Ob das die erforderliche Mehrheit der Wähler genauso sehen darf bezweifelt werden denke ich.

@andererseits, 19:43

Danke für Ihre Antwort. Mit meiner persönlichen Empfehlung kann ich mich ganz kurz halten: eine eindeutige und verbindliche Absage an die Fortsetzung der GroKo, das wäre es, was die SPD für viele Wähler wieder interessant machen würde. Denn ohne dieses wird es keine andere Kanzlerin geben als Frau Merkel. Und damit wären schon alle Versprechen auf eine neue Politik durch die SPD von vornherein verbrannt.
Aber genau dazu ist Herr Schulz (oder wie auch immer man den Kreis um ihn herum erweitern will) nicht bereit.

Hat denn der Martin.....

Hat den der Martin die Menge wieder angefeuert "ruft doch mal","ruft Martin"?

An die SPD Führung,...

...setzt euch so schnell wie möglich mit den LInken u. Grünen zusammen und erstellt einen Koalitionsvertrag der es wirklich in sich hat.
Die heutigen Vorschläge sind ja schon die richtige Richtung.
Nun fehlt nur noch, daß ihr euch mit den beiden anderen Parteinen einigt, euch gegenseitig annährt
damit ihr euch die letzte Chance für einen Echten Politikwechsel erhaltet.
Auch Linke u. Grüne sind nicht blöd u. können unter Garantie in einigen Punkten nachgeben.

Beratet das und dann steigt noch vor der Wahl im Sept. aus der GroKo aus.

1982 haben das damals die FDP gemacht und wer wurde neuer Kanzler?

Wenn ihr alleine bis Sept. Wahlkampf führt werdet ihr Maximal euch in einer neuen GroKo wieder finden.
Wahrscheinlicher ist aber dann eher die Führung der Opposition.

Wir brauchen endlich wieder eine neue Richtung!

Merke, die SPD möchte über

Merke, die SPD möchte über bestimmte Themen gerne reden, nur nicht so oft, aber abstimmen nur wenn die CDU mitmacht.
Also letztendlich ist außer reden nichts gewesen, denn da hat der ernst von den linken e im bundestag recht wird es nie umgesetzt, weil die SPD nächstes Jahr nicht in der Position ist überhaupt zu regieren oder weil es mit FDP oder CDU sowieso nicht geht. Für reden können sich die betroffenen nichts kaufen, aber scheinbar reicht es der spd

Du solltest dir alles ansehen, auch die zwischen fragen von kipping und dem cduler bei der anschließenden Rede von Klaus ernst. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es die reinste comedy. direkt was für die heute show.
Die dame von der SPD Beschwerde sich tatsächlich noch, das die linke nichts einbringt zum Thema Arbeit auf Abruf, auf die zwischen Frage von der Kipling, ob die SPD denn zustimmen würde, wenn die linke es einreicht, meinte die dame nein wurden sie nicht, aber es gebe der SPD die Möglichkeit mal darüber zu reden, mal den

@suomalainen, 20:15

nicht die Linke hat die WASG, sondern die WASG hat die Linke aufgefressen. man sollte schon bei der wahrheit bleiben.

Meine Erinnerung ist anders. Möglicherweise auch falsch. Möchte mich dennoch gegen den Vorwurf der Lüge verwahren.

...solange er nicht Herrn

...solange er nicht Herrn Pistorius in sein Wahlkampfteam aufnimmt... der weicht das Polizeirecht in Niedersachsen gerade bei der Novellierung des Nds. Polizeigesetzes so dermaßen auf, dass Polizisten nicht mehr viel mehr machen können als die Verbrechen und die übrigen Zustände zu verwalten

Nichts Verstanden

So lange ein Gerhard Schröder auf einem Parteitag der SPD reden darf, so lange es keine lupenreine Distanzierung von der Agenda 2010 und Hartz IV gibt, so lange
der Seeheimer Kreis auch nur den kleinsten Einfluss auf die Parteipolitik hat, so lange nicht alle Genossen aus dem Hannoveraner-Schröder-Oppermann-Maschmeyer-Klüngel entfernt worden sind, so lange es nicht einen klaren Kurswechsel nach links gibt, wird es mit dieser Partei weiter bergab gehen.

die Überschrift ist unpassend

Sie müsste lauten:
"SPD-Parteitag: Abwärts mit Martin und Gerd".
Das Projekt 18% - x hat begonnen.

20:09 von dummschwaetzer

"Denn es wird spätestens bei der nächsten GroKo wieder geschliffen und es bleiben ein paar Themen übrig, die niemanden wirklich interessieren (Ehe für alle usw.)"
Na dann informieren Sie sich erst mal, was die SPD in der jetzigen Koalition gegen den Willen der Union alles durchgesetzt hat.
Die zentralen Punkte des jetzigen Wahlprogramms liegen jetzt vor. Nach dem flüchtigen Lesen fehlen mir Aussagen zur Umwelt, zur Ökologie bzw. zur Klimaveränderung. Von der Union liegt bis jetzt noch kein Programm vor, also kann man nicht vergleichen. Schulz warf ihr vor, sie verweigere sich im Bundestagswahlkampf einer Auseinandersetzung über Inhalte, also so wie 2013.

@20:15 von suomalainen - Frag' einen konservativen...

...Wähler warum er die Linken nicht wählen würde und es kommt heraus, daß diese Partei ja die Nachfolgepartei der SED sei.
Solche Leute darf man doch nicht wählen.

Die Linke ist heute weitaus mehr als das.
Mit dem damaligen Zusammenschluß mit der WASG ist sie meiner Ansicht nach der ECHTE Linke Flügel, den die SPD mal hatte.

Ich weiß nicht, ist es Eitelkeit oder gar die beleidigte Leberwurst warum bis heute die SPD nicht mit der Linken will.
Schwer zu sagen.

In den 80zigern konnte sich keine Partei auch nur im entferntesten vorstellen mit den Grünen ein Bündnis einzugehen.
Und heute, gibt es die Jamaika oder Rot-Grün Koallition auf Länderebene.

Alles ist möglich.
Man muß nur vernüftig miteinander reden und zukunfsweisende Kompromisse schließen können.

20:15 von suomalainen

"herausgekommen dabei ist eine zutiefst wählbare alternative zum altparteien-getümel. leider blicken es nur 8% der wähler."
Na in Bayern kennen die Linkspartei nur einige wenige Politik-Interessierte. Wollen Sie das etwa eine Alternative für die Altparteien nennen?

Diskrepanz zwischen Wahlwerbung und Inhalt?

Schröder als Vorredner für Schulz. Tja, das ist dann wohl ein Dämpfer für all die orthodoxen Linken, die sich von ihrem "Sankt Martin" eine Abkehr von der ach-so-bösen Agenda 2010 erträumten.

Die Vermögenssteuer scheint vom Tisch zu sein. Das ist immerhin etwas. Interessant an den Steuerplänen der SPD ist auch, dass offenbar nicht nur geringe und mittlere Einkommen, sondern auch Gutverdiener mit hohen Haushaltseinkommen entlastet werden sollen, letztere sogar besonders stark. Damit habe ich persönlich kein Problem. Aber ob die SPD-Klientel das so gut findet? Meiner Ansicht nach besteht jedenfalls eine Diskrepanz zwischen der Art, mit der das Programm beworben wird, und dem Inhalt, der tatsächlich drinsteht.

Trotz all der Schlagworte von "mehr sozialer Gerechtigkeit" bleibt letztlich ein Programm, das - bisher jedenfalls - eher nach Schröder Light aussieht als nach dem, was sich die Forums-Linken hier erhofft haben.

19:49 von traurigerdemokrat

<>

Sprechen Sie doch mal bitte mit einem Mitarbeiter der Arbeitsagentur. Das könnte Ihre Sichtweise bezüglich der Sanktionen für Hartz 4 Empfänger ändern!

Geht gar nicht.....

Marktschreierei der SPD
.....schlimm!

So vernichtet man die letzten

Strukturen der Sozialdemokratie und die von SPD Wählern gewählten Volksvertreter stimmen in das Beerdigungslied ein. Nur noch Opportunisten und ICH Vertreter. Es bleibt nur ein Kopfschütteln.

Schade, dass die SPD Martin Schulz so verheizt

Es hätte LEICHT zu einem Regierungswechsel gereicht.

So ziemlich alle wichtigen Argumente wurden hier im Forum ja schon genannt (User Ritchi, Bernhard281058, dummschwaetzer, Biocreature, frosthorn, um mal die wichtigsten zu nennen). Was ich aber nicht verstehe ist, dass Martin Schulz das alles mitmacht resp. mit sich machen läßt. Sieht er den Wald vor lauten Bäumen nicht, oder was läuft hier eigentlich?

Wie ich früher schon geschrieben habe, wenn die SPD sich offen von den Fehlentwicklungen der Agenda2010 abkehrt und ihr Programm entsprechend anpasst, haben sie den Wahlsieg in der Tasche. Oder zumindest die Agenda "weiterentwickeln", wie es neulich mal hieß - heißt für mich, die unsozialen Auswüchse abschaffen und Soziales wieder zurückzubringen.

Es wäre so verd**** einfach.

Sehen die das wirklich nicht, oder sind es echt die Seeheimer? Wenn Letztere, dann dürften die sich nach der nächsten BTW wohl klammheimlich auflösen, nachdem die SPD mit ca. 20% heimgegangen sein wird....

@biocreature

Keine Angst, die nächste Regierung wird schwarz-gelb.... todsicher!

Der Sündenfall bleibt: Schulz hat Eurobonds befürwortet

Die letztlich entscheidende Frage bleibt: Wäre Martin Schulz wirklich ein besserer Kanzler als Angela Merkel? Für mich ist die Antwort ein klares Nein, und zwar hauptsächlich aus zwei Gründen.

Erstens hat Martin Schulz keinerlei Regierungserfahrung auf höherer Ebene. Er stand viele Jahre lang einer Institution vor, die de facto nicht zu sagen hat, und hat in dieser Funktion einige sehr schöne Reden gehalten. Mehr nicht. Merkel war vor ihrer Kanzlerschaft immerhin acht Jahre lang Bundesministerin in verschiedenen Ressorts. Schulz' höchstes bisheriges Regierungsamt war Bürgermeister eine Kleinstadt, und auch dort hat er, soweit man hört, nicht gerade brilliert.

Zweitens hat sich Schulz in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident für Eurobonds ausgesprochen, also für die endgültige Vergemeinschaftung der europäischen Staatsschulden. Mir persönlich sind deshalb die Risiken zu groß, die möglicherweise mit einer Schulz-Macron-Allianz auf die Bundesrepublik zukommen.

Ausser dem Namen hat diese Partei..

nichts mehr mit der SPD gemeinsames.
Die SPD war Wehner ,Willy Brand Helmut Schmidt und auch lafontaine,der als die "schweinereien "anfingen auf alles verzichtet hat und ausgetreten ist ,das zeugt von Charakter und idealismus kein am sessel kleben.
Die Grünen sind nicht besser.
Die Gewerkschaften sind nur dazu da um uns vorzugaugeln das Arbeitnehmer Interessen vertreten werden.
Es kann sicht nichts ändern,weil alles der wirtschaft untergeordnet wird.
Und wenn die wirtschaft mist baut wie bei dieselgate,dann wird mit dem Finger dudu gemacht und nix passiert alles wieder gut.
wenn preisabsprachen von zig hunderten zufällig entdeckt ,wird strafe aus der Portokasse bezahlt,zahlen ja die verbraucher und gut ist.
Wie sagt Herr Andreas Popp,wir haben Politikdarsteller ,die viele Interessen vertreten ,am wenigsten unsere.
Solange man funktioniert hat man seine ruhe,bei nicht funtionieren fängt der bürokratie alltag an
Nahles kritisierte van der lyen,obwohl ihre gesetze besser waren als nahles

Ich glaubs nicht...

Da redet Herr Schulz von sozialer Gerechtigkeit in Verbindung mit den hart arbeitenden Menschen und holt sich Herrn Schröder ins Boot. Nicht nur, dass die SPD in der jetzigen Regierung absolut farblos und nichtssagend (Nahles, Maas, Hendricks) ist, wüsste ich nicht, warum irgendjemand auch nur eine Stimme an die SPD vergibt. Aber wie stellte schon Herr Pispers fest, 70% der Wähler wählen gegen ihre eigenen Interessen.

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