Ihre Meinung zu: Schwierige Gespräche zwischen Macron und Putin in Versailles

29. Mai 2017 - 19:44 Uhr

Frankreichs Präsident Macron ist neu im Amt - doch auf der internationalen Bühne schlägt er schon Pflöcke ein. Im Syrien-Konflikt legte er beim Treffen mit Russlands Präsidenten Putin eine "rote Linie" seines Landes fest. Von Kerstin Gallmeyer.

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Kommentare

Staatsmann

Das ist ein Staatsmann, der sein Wissen über die syrische Chemieaffäre als Dummheit verkauft und darauf setzt, dass es nur als Dummheit durchgeht.

Sinnlos

Putin versteht wie alle Despoten nur die Sprache der Gewalt.Daher bin ich für eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland,bis dort wieder Rechtsstaatlichkeit und Demokratie herrschen

Einheit macht stark

" Keine Russland Politik ohne die EU ". Hoffentlich und fuer Frankreich und fuer Deutschland. Denn nur mit einer zwischen Deutschland und Frankeich abgestimmte Politik, auch gegenueber Russland, kann Europa akzeptiert werden. Dies waere auch wuenschenswert gegenueber Amerika.

Herr Macron...

In allen Ehren,
Wenn er bei den Parlamentswahlen mit seiner Bewegung gut abschneidet gibt es gute Chancen für einem neuen Dialog endlich vielleicht auch ein Ende der Sanktionen
Wenn nicht ist er eh von Beginn an eine s.g. Lahme Ente
Zumindest meiner Meinung nach

"rote linie"

wie niedlich,ein kleiner "möchtegernnapoleon"
aus einem absteigenden land,möchte jemanden beindrucken.frage ist nur,wen?

Dann bin ich mal auf die rote Linie

der Russen gespannt, wenn wieder einmal ein völkerrechtswidriger Einsatz von NATO und/oder US-geführter Koalition gegen die syrische Armee erfolgt.
Denn diese wollen der syrischen Armee doch glatt untersagen, auf syrischem Territorium weiter gegen den Grenzübergang Al Tanf vorzurücken, der von ihren liebgewonnenen "moderaten Rebellen" gehalten wird.
Und gibt es Neuigkeiten bei der Beweislage um den Chemieangriff in Khan Sheikhoun? Gerade die Franzosen hatten doch von glasklaren Beweisen gesprochen. Wäre nett, wenn sie die Weltöffentlichkeit daran teilhaben ließe.

Harter Toobac, dass jegliche Gewalt unvernünftig ist.

doch mir stellt sich die Frage, weshalb hatte der Herr Präsident Obama die rote Linie nicht beantwortet und nach seinen Worten umgesetzt?
Weil ggf. Nutznießer diese Konfrontation wünschen?
Wir wissen es nicht.

Was aber wirklich relevant ist, ist doch das wir uns nicht in einem komplizierten Krieg mit Russland verwickeln lassen sollten.

Subjektiv hatte jede Seite recht. Wir müssen zur objektiven Vernunft zurück und eingestehen, das jegliche Gewalt unvernünftig ist. Auch wenn unter den leidenden Menschen noch der nachvollziehbare Hass auf Vertreiber sehr groß ist.

Wir brauchen noch einer Zeit den Jugendaustausch oder auch Schüleraustausch, selbst wenn es Geld kostet, Hauptsache ist es kostet kein Leben.

Mit Fakten belegte Behauptungen sind einfach besser

finden Sie nicht, verehrter Reginald? Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sind in Russland genauso wie in anderen europäischen Ländern. Dafür spricht die Beliebtheit von Putin bei dem russischen Volk. Er vertritt die Interessen seines Landes im Sinne der Mehrheit - ist es Ihnen nicht demokratisch genug?

Betreibt Tageschau hier Volksverhetzung?

Putin als Zar zu bezeichnen, und ihn mit einem Diktator vergleichen, der tausende Menschen auf grausame Weise foltert und umgebracht hat, während z.B. US-Präsidenten ungeniert Menschen entführen, einsperren, foltern, sowie völkerrechtswidrige Angriffs- und Drohnenkriege führen.

Ein US-Präsident ist von der Tagesschau noch nie als Diktator oder Zar bezeichnet worden.

Symbolpolitik

Es ist ja schön, dass Macron sich mit vielen Leuten trifft, aber nur geredet hat man eigentlich genug, es ist Zeit für Substanzielle Zugeständnisse - auf beiden Seiten.

Zum Beispiel:
Ein freies Referendum unter UN Beobachtung auf der Krim und in den rebellischen Regionen der Ostukraine: Zugehörigkeit zu Russland, zur Ukraine oder Unabhängigkeit!
Beide Seiten, also Russland+Alliierte und Ukraine+Alliierte ziehen sämtliche Truppen zurück, Blauhelme sichern die Regionen und den Status Quo; dann wird gewählt.

Verläuft alles wie geplant: Aufhebung aller Sanktionen; machen die Ukrainer Ärger: Sanktionen gegen die Ukraine; machen die Russen ärger: Sanktionen gegen Russland.

Wer mit dem Deal nicht leben kann ist entweder gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker oder verfolgt unlautere geopolitische Interessen*.

*Es gibt natürlich auch legitime geopolitische Interessen, nicht, dass man mich da falsch versteht...

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