Ihre Meinung zu: Deutsche Bahn plant das Ende der Zugfahrkarte

14. Mai 2017 - 11:24 Uhr

Zugfahren ohne klassisches Ticket: Die Bahn plant, ein digitales System einzuführen. Fahrten sollen künftig automatisch erfasst und abgerechnet werden. Bahnchef Lutz kündigte zudem eine Sicherheitsoffensive an.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.42857
Durchschnitt: 2.4 (14 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Weitergedacht

Super, das Ticket wird einfach per NFC auf den Chip im Arm geladen und vom Schaffner mit dem entsprechenden Lesegerät ausgelesen.

Bargeld braucht dann ja auch keiner mehr.....

Zukunft

Der Zug kann dann über das Handy eines Passagiers erkennen, dass er eingestiegen ist

Man darf also nur noch mit Smartphone Bahn fahren. Schließlich soll laut des Artikels ja das "Ende der Fahrkarte eingeläutete werden. Viel Spaß an alle Rentner und Sonstigen ohne Smartphone und an alle, denen unterwegs der Akku zu Ende geht.

Je nachdem, wo er aussteigt, wird die Fahrt automatisch abgerechnet werden

Sollten Bahncomputer dann in der Lage sein automatisch den günstigsten Tarif zu finden? Man darf gespannt sein. Das wäre ein Fortschritt.

Digitalisierung ist zwar

Digitalisierung ist zwar schön und gut was Gemütlichkeit angeht, aber eine analoge Option - also das "klassische" Ticket - sollte es nach wie vor geben.

Das ist teilweise viel einfacher. Und vor allem billiger. Denn aktuell kann man ja teils mehrere Preise für dieselbe Strecke bezahlen (Zugbindung vs Flexpreis) - wie wird verhindert, dass dann der höhere Preis berechnet wird bei dieser automatischen Abrechnung, obwohl ich die günstigere Option möchte?

Und aus Sicht des Datenschutzes ist das sicher auch problematisch
...

Über 90 Prozent unserer Kunden erreichen ihre Anschlüsse"

Diesen Satz als Erfolgsmeldung zu verkaufen ist doch eine absolute Unverschämtheit. Der Typ gehört sofort gefeuert, er hat ganz offensichtlich eine völlig falsche Haltung zur Kundenzufriedenheit!

Weit über 90% bekommen ihre Anschlüsse heißt knapp 10% bekommen sie nicht. Bei 4,4 Milliarden Reisenden im Jahr 2016 sind das immerhin 440 Millionen Vorgänge aka Menschen, die ihre Anschlüsse nicht bekommen haben und dann zu spät nach Hause, zu spät zur Arbeit, zu spät zur Uni, zu spät zum Flug usw. gekommen sind! Das ist doch ein Skandal! Und darauf sind die stolz!

Und was mache ich, ...

... der ich gar kein Smartphone besitze?

Viele Alte bleiben aussen vor

Solange es noch ältere Menschen gibt die mit der Nutzung eines Smartphones überfordert wird ist dies als alleiniges Zahlungsmittel unbrauchbar.

Selbst jetzt sieht man noch häufig in Supermärkten ein Szenario, in welchem ältere Kunden die Kassierer bitten doch das Geld passend aus dem Portemonnaie zu nehmen. Und diese sollen ihre Fahkrte auf elektronischem Wege bezahlen?

Ahja

“Angesprochen auf die Konkurrenz durch die billigeren Fernbusse betonte Lutz, die Bahn müsse mit Top-Service und schnellerer Reisezeit punkten. Und: "Wir können die Preise nicht mehr jedes Jahr standardmäßig um zwei, drei Prozent erhöhen."“

Findet Lutz sicher bedauerlich, mit dem Monopol konnte man die Fahrgäste doch so gut melken.

Aber das jetzt die Tickets automatisch abgebucht werden findet er bestimmt klasse. Spart Personal, man hat ein Märchen, um Ermäßigung abzuschaffen und die Politik jubelt auch, da die Bargeldabschaffung wieder näher rückt. Da die ja ihre Leute bei der Bahn in Stellung hat, wird das auch kein Zufall sein.

Da hat sich jemand schön was

Da hat sich jemand schön was ausgedacht :)

Beim Einsteigen in den Zug erkennt (wie?) das System, dass jemand kein Handy dabei hat ... hüstel, hüstel .......

Herbeieilende Sicherheitsleute "entfernen" diese Person aus dem Zug?

-----------------------

Liebe Bahn, bevor ihr "schönen" Ideen nachjagt, würde ich mir wünschen:

Funktionierende Türen
Funktionierende Toiletten
Funktionierende Klimaanlagen

In einen IC einzusteigen, ist nie ein Vergnügen :(

Da leuchten die Augen

Solche Bewegungsprofile wecken mit Sicherheit Begehrlichkeiten der Überwachungsfetischisten.

Gläserner Mensch

Und wenn man keine Lust hat, jetzt auch noch das Smartphone für die Bahnfahrt zu benötigen? Schnüffeln doch schon genug Leute auf dem eigenen Smartphone herum. Zudem könnte man somit Bewegungsprofile aller Personen erstellen.
Geht also alles immer weiter in Richtung gläserner Mensch.

Da ich keine Lust habe, alles digital lösen zu müssen (auch kein Nutzer von Online-Banking z.B.) werde ich dann wohl auf das Bahnfahren verzichten. Denke da werde ich nicht der Einzige sein.

1984

Wenn das so weiter geht, dann ist die vollständige Überwachung Realität.
Und jeder trägt sie freiwillig bei sich.
Schaltet die Überwachung sogar frei.
Das ist sogar besser als im Roman.

Wehe das Smartphone wird geklaut.
Dann endet das Leben schlagartig.

Fahrtkosten?

Ich würde auch künftig gerne vorher wissen, was mir ein Fahrt kostet, nicht zuletzt auch um Alternativen zur Bahn zu checken.

@dr. bashir - Arbeitsbeschaffung

Sollten Bahncomputer dann in der Lage sein automatisch den günstigsten Tarif zu finden? Man darf gespannt sein. Das wäre ein Fortschritt.

Im IT Bereich unter Programmierern findet man Fachleute bei deren Kenntnissen man einfach keine Worte mehr findet. Es gibt eben auch hier einen Mangel an Facharbeitern (die bereit sind für einen Hungerlohn zu arbeiten).

Daher wird vermutlich das eingesparte Geld in Beschwerdeabteilungen investiert werden müssen, da dieser Automatismus sicher nicht richtig funktioniert.
Schafft aber neue Arbeitsplätze...

Pünktlichkeit

„Pünktlich ist ein Zug nach Ansicht der Deutschen Bahn dann, wenn er weniger als sechs Minuten (2016) zu spät ist.“
Dieser Wert lag 2015 noch bei 5 Minuten, kein Wunder, dass die Züge dadurch „pünktlicher“ geworden sind.
Der Begriff „Pünktlichkeit“ ist für mich noch immer nur dann erfüllt, wenn die Zeit eingehalten wird.
Als Beispiel nenne ich Japan:
Im Jahresschnitt beträgt die Verspätung gerade einmal 36 Sekunden pro Zug auf der wichtigsten Fernzugverbindung Japans.

Als zusätzliche Option ist diese Idee ...

... sicherlich o.k., aber als kompletter Ersatz? Wohl kaum!

Wer kein Smartphone besitzt, würde ausgeschlossen ... und nicht daran zu denken, wenn unterwegs mal ganz plötzlich der Akku alle ist ^^

Der Zeitpunkt dieser Nachricht ist allerdings absurd. Im Moment kann die Bahn ja nicht mal die Sicherheit ihrer System gewährleisten, da ist das mit dem Vertrauen in die richtige Erfassung der Fahrten auch so ne Sache.

Na ja ... bis jetzt scheint es ja nur eine Idee zu sein ... und bis zur Umsetzung (wie auch immer) wird wohl noch einige Zeit vergehen.

12:41 traurigerdemokrat

Nicht nur funktionierende Türen, Toiletten und Klimaanlagen, sondern auch pünktliche Zuge die nicht überfüllt sind in Stoßzeiten.
Vielerorts würden die doppelstöckige Zuge durch neue Bahnen ersetzt. Die haben aber nur halb so viele Plätze, Chaos vorprogrammiert.
Smartphone klingt gut, aber viele Menschen haben keins, und ich will nicht das die Bahn mich "verfolgt". Wenn ich Bann fahre ist das OK, aber dann werde ich bestimmt auch erfasst jedes mahl wenn ich einen Bahnhof betrete oder in der Nähe komme.
Ein Chipkartensystem mit Kartenleser fürs ein- und Aussteigen ist da besser.

Schöne neue Welt

Der Bahnchef setzt also voraus, dass seine Kunden eine Geräteklasse besitzen die im Zentrum von kartellrechtlich, steuerrechtlich und datenschutzrechtlich skandalösen Zuständen steht.

Es ist wohl kaum davon auszugehen, dass ein offiziell unterstützter Weg angeboten wird, der um die Marktbeherrschenden Unternehmen Google, Apple (und vlt. noch Microsoft) herumführt. D.h. der Bahnkunde der Zukunft muss dann auch Kunde bei dieser stark eingeschränkten Auswahl von Unternehmen sein. Und obendrein wird man zum leichten Ziel von Institutionen, welche vom Ausmaß her alles übertreffen was man bisher von Überwachungsstaaten kannte.

12:39 von clappi

"und was mache ich, der gar kein Smartphone besitze?".....ganz einfach: schwarzfahren, das System erkennt ja weder ihren Zu- noch Ausstieg und kann somit kein Geld abbuchen!
Oder gibt es dann im Zug statt Fahrkartenkontrollen Handykontrollen?

Big Brother is Watching You

Keine rosigen Aussichten:
1) Zwangsweise Bewegungsprofile fast der ganzen Bevölkerung.
2) Werden fehlerhafte Fahrinformationen gerichtsfest sein, da wir alls so technikgläubig sind? So könnten Hacker Kriminelle aus dem Nichts erschaffen durch Vortäuschung der Anwesenheit am Ort eines Verbrechens.
3) Ausgrenzung der Mittellosen, die sich kein Smartphone inklusive Vertrag leisten können. Widerspruch zu Artikel 11.1 Grundgesetz?

@ um 12:39 von clappi

"Und was mache ich, ...

... der ich gar kein Smartphone besitze?"

Einfach meiden. Es gibt noch Busse, Mitfahrzentralen oder Mietwagenverleih.

Wenn die Bahn meint einen Teil der Kunden ausschließen zu müssen, ist sie auch nicht auf deren Einnahmen angewiesen.

das hätte die Bahn wohl gerne

Erst fahren, dann hinterher erfahren was die Fahrt gekostet hat. Das könnte der Bahn so passen.

Derlei Lösungen machen vielleicht im Öffentlichen Nahverkehr (Straßenbahn, S-Bahn) Sinn wo es einheitliche Preise gibt & meist um Kurzstrecken geht. Dort nur von Haltestelle zu Haltestelle zu bezahlen, kommt für den Kunden oft günstiger.

Im Fernverkehr allerdings möchte ich besondere Angebote haben - München-Hamburg zum Sonderangebot zB. Hier nach km / Bahnhöfen abzurechnen, macht überhaupt keinen Sinn, da dies keiner der Konkurrenten tut (Fernbus, Flugzeug).

Grundsätzlich begrüße ich papierlose Tickets (der Wald dankt es), allerdings nur, wenn das Konzept vernünftig umgesetzt wird.

... ach ja ...

... und wehe, jemand vergisst mal sein Smartphone in der Bahn ... aua ... das wird teuer *OMG*

Bahn vs Digital

ich fände besser, wenn die Bahn erstmal ihre digitalen Fahrkartenautomaten auf die Reihe bekäme. Die Zugverbindungen, die man da angezeigt bekommt, haben mit den realen Fahrplänen nicht imer so viel gemeinsam, und vor Allem sind das nicht immer die schnellsten Verbindungen. Bahn Äpp war mal ähnlich.

Na ach Du liebe Bahn! ...

dann hoff ich doch mal, daß das hier geschriebene nicht alles so stimmt, und das Pappier-Ticket uns doch die nächsten 20 Jahre noch irgendwie erhalten bleibt! ... Der Umgang mit und vor allem der Zugriffschutz auf personenbezognene Daten (Bewegungsprofile) ist in meinen Augen schon bei Einführung von Bahn-Comfort und Bahn-Bonus deutlich schief gelaufen. ... Auf meine Nachfragen wie diese Daten zu löschen gehen und ob da baldmöglichst ein besserer Schutz angedacht ist, habe ich damals von den Bahnmitarbeitern immer nur ein hämisches Lachen geerntet. ... Inzwischen (nach fast 20 Jahren) sind die Standarads schrittweise da angekommen, wo sie bereits bei Einführung hätten sein können. ...

Nochmal 20 Jahre möchte ich jedenfalls nicht warten müssen bis die Sicherheitsoffensive des neuen Bahn-Chefs auch an dieser Stelle greift, und ich dann wieder Zug fahren kann.

Wirklich schade

Es ist wirklich schade, daß zwar ständig Neues geplant wird, daß aber für das Planen vom Ende schwachsinniger Ideen anscheindend ein Denkverbot besteht.

Nicht jeder besitzt ein

Nicht jeder besitzt ein Smartphone oder möchte überhaupt eines. Die Bundesbahn hat auf jeden einzugehen und weiterhin die Pflicht jedem die Fahrt zu ermöglichen.

Der Witz schlechthin.

Gestern noch hilflos Opfer von Hacker-Attacke geworden und heute schon wieder neue Dinge planen, die sie nicht in den Griff kriegen.

Vielleicht sollten erst alte Probleme ausreichend gesichert werden, bevor weiteres "Neuland" angepeilt wird.

Management by Jeans

"Jedes Überwachungsvideo, das

"Jedes Überwachungsvideo, das Gewalt zeigt, ist ein Beweis, dass Videoüberwachung Ihnen keine Sicherheit bringt." (digitalcourage.de). Politik und Großunternehmen sollen doch bitte endlich aufhören, uns zu erzählen, dass die totale Ausspähung Sicherheit produzieren würde. Sie produziert vorauseilend stromlinienförmige Untertanen und perfekt manipulierbare Konsumenten.
Einer meiner wichtigsten Gründe, die Bahn zu benutzen, war bislang die Möglichkeit anonym zu reisen. Es geht niemanden etwas an, wann ich wohin verreise. Habe kein Smartphone, das mich ausspäht, und werde mir auch für die Bahn keines zulegen!

Zwang zu Smartphone (Reisende ausgeschlossen)

Die Bahn und etliche andere zwingen einen ein Smartphone zu besitzen.
Also mindestens 200€ für so ein Teil ausgeben..
Was machen die Leute, die mit so einem Ding nicht umgehen können??
Und was ist bei Hackerangriff wie jetzt bei der Bahn??
Smartphone sind doch nicht sicher, wird immer berichtet.

Die Deutsche Bahn plant das Ende der Zugfahrkarte

Als ich diese Nachricht gelesen habe, dachte ich zunächst, dass es hier einen Sonnenstich gegeben hat. Doch seit einigen Jahren ist ja an fast allen Bahnhöfen bzw. Hauptbahnhöfen deutlich zu sehen, dass es keine Personen mehr gibt, bei denen Fahrgäste eine Fahrkarte kaufen können. Diese solle stattdessen über zahlreiche Passwörter und und spezielle Ausweise, die nicht jeder hat über das Internet bestellt werden.
Hier wird sehr deutlich, wie die "Stille-Post-Gesellschaft", in der Fahrkarten, Fruchtgummi, Spielzeug, Kinokarten, bestellte Pizzas anonym beschafft werden sollen, immer weiter um sich greift. So etwas wird auch "Cocooning" genannt - eben alles online regeln und nie wieder aus dem Hause gehen.
Es liegt natürlich sehr nahe, dass auch dies Hand in Hand geht mit der Abschaffung des Bargeldes wie beim 500-Euro-Schein. Doch wenn das bare Geld wie in Nordeuropa schon heute abgeschafft wird, ist es kein privates Eigentum mehr.
Unsichtbare Schulden sind nur sehr schwer umsetzbar.

Bahn möchte also werden wie

Vodafone. Beschweren über falsche Abrechnungen werden sich nur sehr Wenige- der Rest ist ans "bequeme Prepaid" gewöhnt und WILL gar nicht merken wie er besch... wird!

Schwarzfahrer

Dann haben jene, die noch nicht so lange hier leben, keine Ausreden mehr für das Schwarzfahren......
Denn Smartphones haben sie ja bekanntlich.

Zwang zu Smartphone (Reisende ausgeschlossen)

Die Bahn und etliche andere zwingen einen ein Smartphone zu besitzen.
Also mindestens 200€ für so ein Teil ausgeben..
Was machen die Leute, die mit so einem Ding nicht umgehen können??
Und was ist bei Hackerangriff wie jetzt bei der Bahn??
Smartphone sind doch nicht sicher, wird immer berichtet.

Ich besitze weder ein Handy,

Ich besitze weder ein Handy, noch ein Smart- oder sonstiges Phone. Und werde mir mit Sicherheit auch keines erwerben.
Darf ich dann nur noch mit meinem Wagen fahren und bin vom Zugverkehr ausgeschlossen?
Schöne neue Welt.

um 13:06 von grottenolm

"Einfach meiden. Es gibt noch Busse, Mitfahrzentralen oder Mietwagenverleih."

Gesetzt den Fall die Rentenversicherung schickt Sie auf eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme stehen Ihnen für die Übernahme der Fahrtkosten genau 2 Optionen offen: Anreise mit eigenem Pkw oder Anreise mit der Bahn. Besitzen Sie also weder Wagen noch Smartphone wird die Sache ziemlich knifflig.

Wunderbare Welt der Digitalisierung

Mit Blick auf die im Grunde einfach zu vermeidende Cyberattacke sollte die Bahn vielleicht wieder zum Pappticket, Schalterangestellten und Schaffner zurück kehren. Das hatten die noch im Griff. Als positiven Nebeneffekt könnten man am Schalter noch Beratung über den Tarifdschungel erhalten, den niemand mehr durchschaut. "90% der Kunden erreichen den Anschluß", wow. Wenn hier am Flughafen Frankfurt jemand sagen würde, dass nur 10% der Flugzeuge abstürzen, wäre das kein Beispiel für Prozess-Exzellenz. Auch die Aussage, dass es zu keiner Zeit bei dem Cyberangriff Sicherheitsprobleme gab, erstaunt doch sehr. Was soll's auch, wenn als nächstes vielleicht Stellwerke gehackt werden, oder Hacker die Daten der digitalisierten Kunden samt Bewegungsprofil erbeuten. Herr Lutz täte gut daran, erst einmal zu stablisieren, statt Zukunftsphantasien zu spinnen, und uns den Ist-Zustand als "alles gut" zu verkaufen.

Irrwitziger Vorschlag

Als zusätzliche Alternative ist das eTicket eine willkommene Sache. Die Abschaffung des analogen Fahrscheins ist aber absoluter Blödsinn. Es kann doch nicht zur Pflicht für das Bahnfahren werden ein Smartphone mit aktivierter Datenverbindung (WLAN, Mobilnetz, NFC, ...) dabei zu haben oder überhaupt zu besitzen. Ab gesehen davon, dass es auch Mini-Bahnsteige auf dem Land gibt, ohne jegliche Funkabdeckung. Ein irrwitziger Vorschlag!

Und was macht man, wenn man

Und was macht man, wenn man kein Handy dabei hat, oder der Akku gerade leer ist?

Kasperletheater

Seinerzeit war die Fahrkarte aus einem Stück Pappkarton. Da ist man überall mit hingekommen. Bei Notwendigkeit wurde die Karte von Hand ausgestellt. - Und die Leute sind damit Zug gefahren.
Heutzutage muß man nach dem Willen der Bahn erst ein Handy kaufen um Zug zu fahren.
Es passt alles - weiter so.

@13:00 von woelfchen

Immer diese völlig falschen Vergleiche mit Japan. Haben Sie sich mal das Japanische Zugnetz angesehen? Das ist praktisch eine einzige Verbindung, die quer durch die schmale Insel geht. Da gibt es dann noch zwei- bis drei Stichabzweigungen. Das wars. Da ist es leicht, pünktlicher zu sein.

Das Deutsche Schienennetz ist ungleich größer und viel komplizierter. Sie vergleichen mal wieder Äpfel mit Birnen.

Deutsche Bahn plant das Ende der Zugfahrkarte

...womit wir ein weiteren Schritt in Richtung Totalüberwachung fahren.....

12:39 von clappi

Ein schwacher Trost für sie: Sie sidn nicht alleine!
Ich habe auch keine Wanze im Haus, sprich Händie/Smartphone, entsprechend kann man mich weder abhören (außer Telefon) noch meinen Standpunkt ermitteln.

Ach ja, die Sicherheit...

Bahnchef Lutz kündigte zudem eine Sicherheitsoffensive an...

Wie jetzt - die Bahn will jetzt doch die automatische Updatefunktion von Windows nutzen?

Was haben solche Rechner überhaupt im Internet zu suchen? Ganz abgesehen davon, dass diese Rechner in ein nach außen abgesichertes System gehören - hat bei der Bahn noch niemand was von Netzwerksicherheit gehört? Womit arbeiten die - noch mit Windows XP?!

Nicht nur dass das

Nicht nur dass das diskrimierend ist (Ausschluss aller, die kein Handy haben (wollen) oder derer, die es geklaut bekamen oder wenn es kaputt ging etc.), es klingt auch sehr intransparent und teuer. Heißt es gibt keine Frühbucherrabatte mehr? Weil es wird ja nicht mehr gebucht? Keine Sitzplatzreservierungen mehr? Oder darf ich dann in der App antippen dass ich das doppelte Zahle und dann wird einer, der das nicht tut, rausgeschmissen? Was wenn ich woanders aussteige als geplant weil der Zug umgeleitet wurde? Darf ich dann mehr zahlen? Was ist mit Gruppentickets - muss jetzt jeder sein eigenes Handy haben, selbst das Kind?

Lieber keine Bahnfahrt mehr

Ich besitze ein Smartphone und nutze die Bahn. Ein Zwang das Smartphone als Fahrkarte zu nutzen wäre für mich allerdings ein Grund auf Bahnfahrten in Zukunft zu verzichten.

Seh ich nicht kommen

Liebe Deutsche Bahn, ich schalte mein WLAN und mobile internet an und aus wann ich will, nicht wenn ich in den Zug steige.

Leere Handyakkus zum Urlaubsende oder verlorene / defekte Geräte werden sicher auch zum Champion der Kundenzufriedenheit, wenn solche Techniken erst mal zum Masseneinsatz kommen.

E-Tickets gibts doch jetzt schon und es sollte völlig ausreichend sein, diese weiter zu nutzen und zu verbessern, ohne die Alternativen komplett zu verbannen.

Ich habe durchaus schon E-Tickets verwendet - Sparpreis als QR-Code auf dem Handy statt zuhause ausgedruckt - Problemlos und bequem, sowie als Grundtechnologie vielfältig einsetzbar, da der Schaffner den selben Code von Display, Papier oder sonstwoher einlesen kann. Ich sehe nicht, wozu diese Technik ersetzt werden müsste.

Ich hätte da mal einen anderen Ansatz einzubringen.

Wie wäre es, wenn an Stelle des Bahnvorstandes ein entsprechender Rechner eingesetzt wird, der bei entsprechendem Input doch eigentlich in jeder Hinsicht besser als diese Person sein sollte.
Da gerade in den Führungsetagen, nach allgemeinem Verständnis, die höchste Intelligenz vorliegt, wäre der Einsatz von Rechnern ja dann extrem effizient.

Untere Chargen könnten sich so mit entsprechenden Fragen an diesen Chefrechner wenden, und erhielten dann für jede erdenkliche Situation garantiert die optimale Verhaltensstrategie in Form einer App an die Hand.

Vorstand überflüssig. Enorme Kostenersparnis.

Könnte weltweit für alle Vorstandsetagen angedacht werden.

Ich glaub mein Schwein pfeift

Ich will vorher wissen was mein Ticket kostet. .....
Und wenn der Akku leer ist oder das Smartphone geklaut?

Der 1. April ist doch dieses Jahr durch?

Es darf unter diesen

Umständen niemand erwarten das das Auto in der Garage bleibt.Hab zwar ein Handy mit Anbindung,aber bestimmt nicht für so einen wahnsinn,wo man doch nur wieder Arbeitskräfte einsparen möchte.Alles zum wohle der Aktionäre.

Aprilscherz?

Ist das ein Aprilscherz? Muss jetzt jeder Bahnreisende ein Handy haben, nur um mit der Bahn fahren zu können? Außerdem passt die Meldung wunderbar zu der gestrigen, dass das System der Bahn gehackt wurde mit merkwürdigen Folgen. Die Gläubigkeit an das Funktionieren elektronischer Geräte ist schon fast religiös geworden.

Fake News?

Nein ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktionieren kann, schließlich kann man doch ganz einfach die WIFI Schnittstelle abschalten.

Ansonsten: Welcome to the World of Trackables.

@13:18 von dermulla

"Nicht jeder besitzt ein Smartphone oder möchte überhaupt eines. Die Bundesbahn hat ... weiterhin die Pflicht jedem die Fahrt zu ermöglichen."

Richtig! Nur ist es leider nicht mehr die Bundesbahn.

Das kann nicht ernst gemeint sein

ich kenne viele ältere Leute, die noch nicht mal ein Handy geschweige denn ein Smartphone haben und trotzdem die Bahn nutzen wollen und müssen. Und es gibt auch jüngere Menschen, die sich kein Smartphone leisten können. Was ist mit denen? Müssen die dann zu Fuß gehen oder gleich schwarzfahren?

Da muss man vorsichtig sein,

dass das neue System nicht Menschen diskriminiert; z.B. ältere Menschen, Leute, die kein Smartphone benutzen wollen, ausländische Touristen ... Es müssen zumindest Alternativen angeboten werden, z.B. in Form eines klassischen Tickets.

Was die „automatische Abrechnung“ angeht habe ich so meine Zweifel, erstens liebt die Bahn ja den Tarifdschungel, der sollte dann wohl beseitigt werden? Und zweitens, wie sollte man mit Reklamationen umgehen, wenn das System nicht so richtig funktioniert?

Zu der Pünktlichkeit muss ich sagen, dass es da die Bahn aus geografischen Gründen wirklich schwieriger in Deutschland hat als z.B. in Japan, das gerne als Beispiel angeführt wird. Ein Netz pünktlich in der Fläche zu bedienen ist schwieriger als auf einer (weitgehenden) Linie, da die Koordination der Züge aufwändiger ist und sich zudem eine Verspätung bzw. ein Warten auf Anschlusszüge viel stärker auf das ganze System auswirkt.

7000 zusätzliche Videokameras bringen gar nichts ...

... wenn die Rechner, an denen sie angeschlossen sind, keine vernünftige Software haben.

@Graf von Henneberg

"Seinerzeit war die Fahrkarte aus einem Stück Pappkarton. Da ist man überall mit hingekommen."

Seinerzeit gab es auch noch die Holzklasse, und die Züge fuhren nur unwesentlich schneller als 100 km/h.
Heutzutage gibt es selbst in der 2. Klasse gepolsterte Sitze und recht komfortable Züge mit bis zu 300 km/h.

Und das sage ich, der ich selbst mittlerweile keinen Kilometer Bahn mehr fahre. Aber den Vergleich, den Sie gebracht haben, finde ich mehr als unzulässig.

Kaum vereinbar mit Sparpreisen

Wer mit seinem Handy im neuen total praktischen System reisen will, wird sicherlich zum völlig überteuerten "Normalpreis" reisen...

Die Bahn hat ein derart komplexes Preissystem erschaffen, welches den "Normalpreis" nur noch als unbedingt zu vermeidenden Abzockerpreis bereithält. Z.B. Hamburg - München für 3 Personen hin- und zurück: 870 EUR (ohne Sitzplatzreservierungen). Da kostet sogar ein Mietwagen inkl. Sprit nur einen Bruchteil dessen. Dazu kommt, dass die Spartarife gar nicht jeden Tag gleichermaßen zur Verfügung stehen: Eine DB-Angestellte verriet mir, dass an klassischen Reisetagen wie z.B. Pfingstmontag wesentlich weniger und nur teurere Sparangebote existieren (da half auch unser Buchungsversuch 2 Monate im Vorfeld nix), um den Gewinn zu maximieren: Bei wem die Reisenot groß ist, der zahlt auch mehr, bis hin zum unverschämten "Normalpreis" (bei welchem selbst der Angestellten die Augen aus dem Kopf fielen, und es ihr nicht gelang, den "Normalpreis" zu vermeiden).

@Lieber keine Bahnfahrt mehr 13:40 von collie4711

Nun, sie müssten dann schon ganz aufs Fahren verzichten.
Nun ja, Radfahren ginge wohl noch.

Oder haben Sie verpasst dass, ab 2018
jeder das Smartphone schon im Auto eingebaut hat?
Und nichtmal Kontrolle darauf.

Wo bleibt da ihr Aufschrei wegen Zwang?

"Und was macht man, wenn man

"Und was macht man, wenn man kein Handy dabei hat, oder der Akku gerade leer ist?"

... dann zahlt man 60 Euro und erhält ggf. eine Anzeige wegen Schwarzfahrens, weil man ohne gültiges Ticket ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt hat.

Die Schadsoftware "Wanna Cry"

Die Schadsoftware "Wanna Cry" befiel erst vor kurzem
Fahrkartenautomaten,Anzeigetafeln & sogar zum Teil die Videoüberwachung der Deutschen Bahn.

->nachzulesen in zig dt. Medien (wer das Ausmaß nicht kennt,kann ja mal selbst suchen)

Es gab sogar Berichte,dass deswegen auch Wlan in einigen Zügen abgeschaltet wurde

Heute die Bekanntgabe:
Deutschen Bahn plant Ende der normalen Fahrkarte & stattdessen Abrechnung per Smartphone,wofür eine Wlan-Infrastruktur benötigt wird.
Ebenso den Ausbau der Kameraüberwachung.

Sollte die Deutsche Bahn sich nicht erst mal darum kümmern,dass die aktuelle Infrastruktur läuft & nicht von außen angegriffen werden kann - statt mehr Überwachung ihrer Kunden zu realisieren?

Wieder ein Puzzlestein hin zur totalen Überwachung

Eine nicht anonymisierte Erfassung von Bewegungsdaten über die Fahrkarte ist ein weiterer Eingriff in die perönliche Freiheit. Grundsätzlich geht es niemanden etwas wer wann wohin fährt. Im übrigen ist es unverschämt beim Kunden eine technische Grundausstattung ( leistungsfähiges Handy und Internet) zur Inanspruchnahme des öffentlichen Verkehrs vorauszusetzen. Orwells 1984 ist schon lange von der Realität eingeholt.

Unausgegoren?

Auch dieses Vorhaben der Bahn ist m.E. noch nicht reif genug, um allgemein Standart zu werden. Erst gestern war hier das Bild einer Bahnhofsanzeige zu sehen, dass deutlich machte, dass auch die Bahnrechner noch? nicht gegen Hackerangriffe gut genug geschuetzt sind. Und dieses Vorhaben geht nicht ohne Internett und es ist allgemein bekannt, dass insbesondere die Software der modernen Handys noch recht gut beeinflusst werden kann.

Mal davon abgesehen, solch ein modernes Handy habe ich nicht, aufgrund der bekannten Gefahren. Wozu werden eigentlich Warnungen vor den Gefahren ausgesprochen, wenn gleichzeitig vorausgesetzt wird, dass Alle die neue Technik benutzen, ohne dass Verbesserungen der Sicherheit erreicht wurden - Schizophrenie?

Und was machen Menschen, die

Und was machen Menschen, die weder einen PC noch ein Handy besitzen? Die dürfen dann nicht mehr mit dem Zug fahren? Solche Menschen gibt es nämlich noch. An die denkt bei all diesem Digitalisierungswahnsinn wohl niemand mehr...

Hier kommentieren wieder die

Hier kommentieren wieder die Ewiggestrigen.
Keiner zwingt euch Bahn zu fahren, kauft euch ein 2 Liter Auto wenn es euch zu teuer ist. Wenn ihr Angst habt ausspioniert zu werden, dann vergesst aber bitte nicht Whattsapp und Facebook zu löschen und euer GPS dauerthaft zu deaktivieren. Und wenn nicht immer alle vor Ihrem Handy hängen würden, würde der Akku bestimmt paar Stunden länger halten. Ebenso wird die Bahn sich dessen bewusst sein dass nicht jeder ein Handy besitzt und dazu eine Alternative anbieten. Wer damit nicht einverstanden ist kann immer noch Flixbus fahren oder laufen, das ist sogar kostenlos.

Wie das System im Endeffekt funktioniert wird man sehen wenn es eingeführt ist. Weiterhin bestimmt immer noch das Angebot die Nachfrage. Dh. sind die Tickets zu teuer werden einige keine Bahn mehr fahren.

Ich fahre oft Bahn und bin froh um die Möglichkeit meine Tickets digital mit mir zu führen und bin schon gespannt wie das genau umgesetzt werden soll.

Der gläserne Reisende ...

... damit auch wirklich alle Bewegungen des sog. freien Bürgers nachvollziehbar werden ... muss unbedingt die digitale Fahrkarte eingeführt werden. Ohne funktioniert lückenlose Überwachung einfach nicht.

Absolut benutzerunfreundlich!

Was machen dann solche Leute wie ich. Ich habe einen PC, ein I-pad und ein Festnetztelefon und mein handy habe ich wieder abgeschafft, weil dies mir so auf die Nerven ging, überall erreichbar sein zu müssen. Und beruflich benötige ich dieses Teil nicht mehr, weil ich inzwischen im Ruhestand bin.
Dann kann ich also nicht mehr mit der Bahn fahren als absolute Vielfahrerin mit Bahn Card 50 und sollte wieder mein Auto bewegen.
Die Bahn hat sich sowieso so einiges geleistet seit Dezember 2016. Wenn man die Rückfahrkarte sofort mitbucht, muß man den genauen Rückfahr-Tag schon vorher wissen, ansonsten verfällt die Rückfahrt. Wenn ich bei meinen Kindern bin, heißt es sehr oft "kannst du noch einen Tag länger bleiben". Vorher hatte die Rückfahrkarte eine längere Gültigkeitsdauer, deshalb ist Hin-und Rückfahrt sofort zu buchen für mich inzwischen illusorisch.
Die Bahn soll nur so benutzerunfreundlich weitermachen.

Hauptsache Digital

Was ist denn wenn mein Smartphone nur eine Sation mitfährt und dann aussteigt?
Ich aber durch die Republik weiterreise ?

Solange die Bahn mit Win XP weiterarbeitet mache ich mir da keine Gedanken.
Man hat ja in den letzten Tagen gesehen wie fortschrittlich die Bahn mit der Elektronik ist.

@zyklop

"Muss jetzt jeder Bahnreisende ein Handy haben, nur um mit der Bahn fahren zu können?"
Und was machen dann die Senioren, die gar kein Handy haben? Die Digitalisierung geht dann schon etwas zu weit oder will man gewisse Leute vom Bahnfahren verdrängen? Gerade die Senioren benutzen häufig den Zug im Nahverkehr.

@Elefant

"Orwells 1984 ist schon lange von der Realität eingeholt."

Nun mal nicht übertreiben. Wenn dem so wäre, hätten Sie diesen Satz gar nicht schreiben dürfen.

Schon dolles Ding

Die Selbstverständlichkeit, mit der man davon ausgeht, dass jeder Bürger bereit ist:

a - ein Smartphone mit all den Schattenseiten der Überwachung zu nutzen

b - digitales Bezahlen mit all den Unsicherheiten zu praktizieren

c - sich der Totalüberwachung bei der Bewegung (wer fährt wann wo hin) auszuliefern

hat schon was entzückendes.

Ich habe kein Smartphone.
Ich werde mir nie eines zulegen.
Ich bezahle niemals online.
Ich benutze keine Kreditkarte.

Heisst: ich werde statt dessen in mein Reisebüro gehen und dort Flixbusticket kaufen.

Geht mit Bargeld und ohne Datenerfassung. Und ist auch noch günstiger.
Bye Bye Bahn.

Zwang zum Smartphone?

Sollte die Bahn nur noch Tickets per Smartphone verkaufen wollen, werde ich wohl nie mehr mit ihr fahren.

@14. Mai 2017 um 15:09 von tisiphone

Das Versteckspiel hat keinen Zweck.
Sich einmal mit der selben IP mit seinen Klardaten irgendwo anmelden und dann woanders mit seinem Pseudonym. Danach weiss die Google-Nachverfolgung bescheid. Ganz ohne Handy.

Und wer kein Handy für derlei Angelegenheiten nutzt?

Weil man nur ein altes Mobiltelefon hat, das man nur dazu braucht, im Notfall (oder bei Bahnverspätungen) zu telefonieren?
Unsere technik- und datenverliebten Konzernbosse vergessen das wohl? Wenn die Bahn das haben will, soll sie es als Zusatzoption anbieten.
Ich kenne auch viele ältere Menschen, die der computerisierten Technik sehr skeptisch gegenüberstehen (zu Recht, wie die jüngste Attacke zeigt), aber ältere Menschen sollten doch mehr Bahn und weniger Auto benutzen? Da werden sicher einige dann lieber ihren Führerschein behalten. Ich selbst werde mir an dem Tag einer Zwangseinführung wieder ein Auto zulegen und die Bahn vergessen! Ruhe sie dann von mir aus in Frieden, in S21 oder einem anderen Prestige-Milliardengrab...

@ aladins

"Ich fahre oft Bahn und bin froh um die Möglichkeit meine Tickets digital mit mir zu führen und bin schon gespannt wie das genau umgesetzt werden soll."
Und bei diesen digitalen Tickets passiert nie ein Fehler? Haben Sie mal gesehen, wie oft die digitalen Reservierungsanzeigen im ICE außer Betrieb sind? Bei mir ist das erstaunlich oft der Fall, wenn ich fahre. Dann wird halt angezeigt "GGFS. RESERVIERT". Warum ist das wohl so? Wenn nicht einmal das mit der Reservierungen funktioniert, wie soll es funktionieren,, wenn es um richtige Geldbeträge sowie ein kompliziertes Rabatt- und Sparpreissystem geht?

@Erik L.

Es gibt Möglichkeiten, da hat man bei jedem Log in eine andere IP Adresse.

Und dann gibt es Alternativen zu Google.
Ich nutze sogar 2 dazu.
Und ich bin nirgendwo im Netz mit Klarnamen angemeldet.
Ich nutze keine sozialen Netzwerke und kaufe nie Online.

Ich weiss nicht, warum man immer so tut, als sei das alles selbstverständlich.

Smartphone

Ich bin 35, studierte Pädagogin, und möchte kein Smartphone besitzen. Die Kinder verdummen bei dieser ganzen Technologie und unsere Welt ist zunehmend des (Recht)schreibens unkundig.

Big Data von der Bahn... dann werden eben bald Geisterzüge durch Deutschland fahren. Wenn die Bahn zur NSA mutiert, braucht sie keiner mehr.

Servicewüste Bahn... Das ist

Servicewüste Bahn... Das ist der Alltag: Personal hat keinen Schimmer über Verspätungen oder Anschlüsse (da ist sogar die Bahn-App manchmal besser informiert... bzw. Bedienstete schauen in der gleichen App nach, die ich Ihnen gerade zeige, um zu fragen, wie aktuell die Angaben sind...). Das "digitale Ticket" ist letztlich nichts anderes als eine Veränderung der Kundenstruktur, gekoppelt mit weiterem Personalabbau: alte Menschen, Geringverdiener und alle, die nicht den neuesten Technikhype mitmachen, sollen als KundInnen "outgesourct" werden...

Was nun ?

Was tun nun die vielen, vielen, vielen, vielen, viele Stuttgart21 Gegner? Wird die Zukunftsangst größer? Oder beginnt nun ein Run auf alle Smartphonstores in Spätzelscity?
Ja,ja K21 Schildle am M antelkrägele ist keine so trächtige Marke der Zukunft. Es muss schon ein Smartphone sein..........
Wieviel Smartphones bekäme man eigentlich für 10 Milliarden ?

Soll das .....

heißen, Herr Lutz, daß ich künftig nicht mehr mit der DB fahren kann? Ich habe nämlich kein Handy und werde mir auch niemals eins zulegen! Schade ist nur, daß man Herrn Lutz niemals zur Verantwortung ziehen oder haftbar machen kann, genauso wenig wie Winterkorn & Co.! Wenn´s schief läuft, ist immer der kleine Ingenieur schuld, der "natürlich" eigenmächtig über die Verwendung von hunderten Millionen € entschieden hat, oder?

@ zuWort

Soso, die Technologie macht duemmer.
Also es gibt genug Evidenz das die Technologie eben nicht duemmer, sondern im Gegenteil intelligenter, aber auch informierter, macht.

Ausserdem, ich kenne genuegend aeltere Herrschaften deren Rechtschreibung dermassen miserabel ist, dass eine moderne Email mit Rechtschreibhilfe da durchaus besser ist.

Und wer kein Handy hat fährt

Und wer kein Handy hat fährt mit dem Auto...

Keine Angst....

Vielleicht kann man in Bälde Smartphones am Automat ziehen.

Antwort

"Die älteren Herrschaften" verdienen durchaus Respekt, und ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich selber auch beim Rechtschreiben Schwierigkeiten habe, wenn ich nur vor dem PC sitze.

Das wäre sehr schade...

Tickets auf dem Handy gibt es ja schon länger, und dagegen ist auch nichts zu sagen, solange eine Alternative besteht.

Bisher habe ich es an der Bahn immer geschätzt, daß ich selbst ICE-Tickets ohne Angaben persönlicher Daten kaufen und bar bezahlen kann. Sollte diese Möglichkeit tatsächlich irgendwann mal wegfallen, werde ich wohl auch nicht mehr mit der Bahn fahren.

Fliegen fällt aus dem gleichen (und diversen anderen) Gründen raus, bleibt noch das eigene Auto (sofern noch alt genug und ohne E-Call).

Die Hauptmotivation für die Bahn dürfte meines Erachtens wohl Kostenersparnis sein, man will sich die Fahrkartenverkäufer und Service-Mitarbeiter sparen.

@14. Mai 2017 um 15:46 von tisiphone

Ich bin fest davon überzeugt, dass Google schon längst weiß, wer sich hinter "tisiphone" verbirgt.
Egal welche Tricks "tisiphone" anwendet, Google ist schlauer.
Es besteht allerdings die Möglichkeit, das kein Interesse daran besteht, beispielsweise einen kleinen Spießbürger im Spessart auszuforschen.

Wieder einmal sehr gut durchdacht

In dieser Gesellschaft wird eine scheinbar eine konsquente Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsschichten betrieben.
Ein Unternehmen, welches einen gesetzlichen Beförderungsauftrag hat, kann keine Menschen ausschließen, die eben ein, nicht in Zusammenhang mit der eigentlichen Beförderung stehendes technisches Gerät nicht haben, auch ich bin gerne mal ohne Handy/Smartphone unterwegs. Außerdem hätte ich diesen unausgegorenen Plan nicht einen Tag nach einem Hackerangriff, bei dem auch die Bahn stark betroffen war, vorgestellt. Es zeigt jedoch wieder einmal, wie nah die Vorstände am "normalen" Kunden sind, entweder ist die Luft dort oben reichlich dünn oder die Krawatte ist zu stramm gebunden.

"... die Ewiggestrigen"?

Wollen Sie damit "die Zurückgebliebenen" sagen? Den Ton finde ich schon arrogant.

Wie auch immer: Es geht nicht darum, in das vordigitale Zeitalter zurück zu kehren, es geht grundsätzlich um Selbstbestimmung und Freiheit. Ich möchte mein Leben so führen, wie ich will -- kein Smartphone, kein Facebook account, etc. (auch kein Auto, wenn ich keins fahren will!) -- ohne diskriminiert zu sein. Die digitalen Technologien können/wollen einigen Menschen das Leben komfortabler oder interessanter machen, nichts dagegen; es darf mich aber niemand zwingen, an diesen Errungenschaften teilzunehmen.

Ich finde, die Zwangsdigitalisierung geht tatsächlich zu weit (auch in anderen Bereichen, z.B Banken). Es ist an der Zeit, das Problem zu erkennen und etwas dagegen zu tun.

Da die Jugend ...

... sich ja in großen Teilen freiwillig und aktiv auf das Smartphone reduziert, ist es nur folgerichtig, dass man anstrebt, mit dem Rest der Gesellschaft ebenso zu verfahren.

Alles andere spielt keine Rolle mehr. Werte von früher wie z.B. Datenschutz oder individuelle Freiheit spielen keine Rolle mehr. Der Mensch reduziert auf sein Smartphone. Pflegeleichter für Politik und Wirtschaft geht's nicht mehr.

Also auf geht's!
...bis der Leidensdruck so groß ist, dass alles endlich in die andere Richtung kippt.

Na, super!

Also wird man von der Bahn bespitzelt, ohne, dass man dagegen etwas tun kan!

Und was ist mit Menschen, die kein "Smart"phone haben wollen?

Das Fahrkarten-Aus ohne Not

Es gibt nur einen Grund, letztendlich durch die Abschaffung jeglicher Papierbelege die Unterstützung der Abschaffung des Bargeldes.
Es kann doch nicht sein, dass Menschen gezwungen werden sich ein Smartphone zuzulegen.
Schön ist, dass die meisten Menschen in Deutschland am Bargeld festhalten wollen.

Wen interessieren denn die Alten und die

... handylosen Alternativ-Heinis.

Wirtschaft geht vor!!!

Wir sollten endlich in klaren Strukturen denken. Was der abstrakte Organismus Wirtschaft braúchen kann, darf weiter sein und die anderen dürfen nicht mal mehr Zug fahren.

Wunderbare neue Welt, die in Zukunft noch häufiger ihr wahres Gesicht zeigen wird.

Deutsche Bahn plant das Ende der Zugfahrkarte....

Das ist nicht nur ein fremdbestimmendes Verhalten gegenüber den Kunden.
Natürlich will die Bahn AG ihr Schalterpersonal und die Automaten mit dem dazu gehörenden Wartungspersonal abbauen.
Jetzt kommt es darauf an,daß die Gewerkschaften bei der Bahn (EVG,GDL) entsprechend dagegen handeln.
Obwohl die erstgenannte es ja in der Vergangenheit eher mit dem Management hielt.

@ Erik L.

Wenn man kein Google nutzt? Dann wissen die trotzdem wer man ist?

Übrigens haben sowohl Staaten als auch Unternehmen offenbar ein grosses Interesse an den Spiessbürgern.
Wenn man bedenkt, was die so alles sammeln.
Das machen die sicher nicht, weil es sie nicht interessiert.

Was wollen die von Lieschen Müller? Alles!

Denn für die Konzerne sind Daten blankes Geld.
Für Staaten sind Daten Sicherheit. So weiss man immer, was die Menschen beschäftigt. So weiss man genau, wer womöglich in den Widerstand gehen will.

Und der Horror: die Kombi aus beidem: Staat und Unternehmen arbeiten Hand in Hand. Und darauf können Sie wetten. Glauben Sie, die NSA würde sich einen Datenschatz wie Amazon entgehen lassen?

Sag mir was du liest und ich sag dir, wo du politisch stehst.

Sag ich das das schon alles genutzt wird? Nein. Aber die Möglichkeiten sind da. Und wenn es eng wird, dann wird es zu spät sein, sich zu entziehen - deshalb jetzt verweigern!

Und ja - ich hab Geheimnisse!

#Dissonanz im Hirn

...und ich sehe dann als Salzgitteraner jeden Tag die traurige Realität als Kunde - trotz hochtrabender Visionen: Ein Baucontainer als Bahnhofstation seit gefühlten Jahrzehnten. #damachtBahnfahrenSpaß

Apropos "ältere Leute" ...

eigentlich hätte ich nichts gegen eine digitale Fahrkarte, solange ich meine Kohle in Form einer Zuhause oder am Bankschalter aufgewerteten Mikro SD Karte zur Bahn schleppen kann, die mir dort den Betrag abbuchen ( gegen Nennung eines entsprechenden TAN ) und sogleich, auf einer anderen Karte (zufällig) gleichen Typs, ihren Fahrschein zur Verfügung stellen. Dann braucht es keine Smarty, ich kann mir das ewig kaputte Portmonee auch sparen und nur ein Säckchen mit diversen unterschiedlich kodierten SD's am Hals haben.

.....unglaublich!

Was machen denn dann all' jene die wie ich, seit dem Ruhestand, sowohl Handy als auch Auto abgeschafft haben?
Was passiert wenn ich, wie z.B. in Hannover, den Bahnhof betrete obwohl ich nur mit der U-Bahn fahren will?
Wenn ich jemand vom Zug abholen oder aber zum Zug bringen will - buche ich mich auch in das System ein?
Meiner Meinung nachwäre es besser das ja schon bestehende System der Bahncard zu verbessern bzw. in eine solche oder ähnliche Richtung zu erweitern.
Sollte diese Idee von Herrn Lutz, wie auch immer er darauf kam (Pofalla?), Wirklichkeit werden so heisst das für mich, und wahrscheinlich auch für viele Andere, Rückkehr zum Auto - und das wäre das Gegenteil vom dem was ich beabsichtigte (Verkehrsentlastung) als ich in Rente ging!
p.s.
[Ironie an] Analog dazu könnte die Bahn ja LKWs , welche am Bahnhof vorbeifahren, dazu "zwingen" (mittels TOLL COLLECT) ihre Ladung auf die Schiene zu bringen - dann wäre für die Kfz-Rückkehrer mehr Platz auf den Straßen. [Ironie aus]

Darf ich

dann künftig nicht mehr Bahn fahren, wenn ich kein Handy besitze?

Die Sicherheitsoffensive

besteht also nicht im Einsatz von mehr Sicherheitspersonal, sondern im lückenlosen Filmen der Fahrgäste. Vermutlich bald auch auf der Toilette.

Zu Deutsch: Haste kein

Zu Deutsch:
Haste kein relativ aktuelles Smartphone kannste kein DB Fahren.
Und man zwingt die Kunden eine App zu installieren.
Eine App die man vielleicht nicht haben will weil die DB über Sicherheit erzählen kann was sie will.
KEIN System ist sicher.
Bevor jemand sagt "Das kannste nicht wissen"...
Doch. Kann ich. Ohne App ist so was nicht umsetzbar.

Meine Mutter hatte neulich

Meine Mutter hatte neulich einen Kinderburger bestellen wollen, weil sie keinen großen Hunger hatte.
Aber das ging nicht, weil sie kein Kind mehr ist.
Dann nahm sie eben keinen. Wenn der Wirt auf den Umsatz freiwillig verzichten will ... Bitteschön, kann er haben.

Zugticket

Als Zusatzangebot ja, warum nicht. Die vollständige Ablösung der bisher üblichen Fahrkarte halte ich zumindest in absehbarer Zeit für sehr problematisch.
1. Jeder Fahrgast braucht zu jeder Zeit ein funktionierendes Smartphone mit der notwendigen App. Bei ausländischen Reisenden sehe ich da Schwierigkeiten. Und was ist mit den Leuten, die sich kein Smartphone leisten können? Bei der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung nimmt die Zahl derer eher noch zu.
2. Der Reisende, insbesondere der Vielreisende selbst, hätte gar keine Übersicht mehr über seine Finanzen und nur mit hohem Aufwand verbundenen Einfluss auf den Reisepreis, wenn nur beispielsweise einmal im Monat abgerechnet und das zur Zeit herrschende Tarifchaos beibehalten würde.
3. Auch wenn ich manchmal die Vorbehalte der Datenschützer für übertrieben halte, doch wenn das hier nicht die totale Überwachung wäre, dann weiss ich es nicht!
4. Liebe DB, sorge erst mal für ein einfaches, gerechtes Tarifsystem!

@ von Thomas Wilde

"Solche Bewegungsprofile wecken mit Sicherheit Begehrlichkeiten der Überwachungsfetischisten."
Darf ich fragen wie Sie bis dato den "Überwachungsfetischisten" entgehen; Sie kaufen eine Fahrkarte von A nach B und dann steigen Sie an einer späteren Haltestelle ein oder an einer früheren wieder aus?

Ganz toll. Als vielfahrer

Ganz toll. Als vielfahrer habe ich mich im Tarifdschungel gut arrangiert. Bei Kurzstrecken ist es oft sinnvoll, eine längere fahrt,über den Nahverkehrsverbund hinaus, zu buchen.
Dann greift nämlich wieder die Bahncard.
Kundenzufriedenheit ist wohl nicht das Ziel. Eher der Nepp im Nahverkehr.

15:09 von tisiphone

Danke für ihren Kommentar.

Diesbezüglich sind wir uns sehr, sehr ähnlich......

Weiterhin wünsche ich eine gute Fahrt.

Super...

den Fahrpreis erfahren wir dann danach, wenn unser Profil (Bewegung, Handy-Nr., WHatsApp, installierte Apps, ....) abgegriffen wurde.
Was, wenn ich mich einfach nur von A nach B bewegen möchte, mit etwas Bargeld in der Tasche und ohne Werbeeinblendungen?
So als Konsum- und Datenverweigerer?
Geht das dann nicht mehr???

DDR 2.0

Der Überwachungsstaat perfektioniert sich.

Übertreibung

Wenn ich die ganzen Kommentare hier lesen, könnte man meinen, dass 95% aller Mitbürger oder zumindest TS-Foren-User maximal ein 90er-Jahre Klapphandy für Notfälle abgeschaltet in der Tasche haben und immer VPN-Netzwerke nutzen für die Heim-PCs.

Manche Ängste sind ja durchaus nachvollziehbar aber m.E. arg übertrieben. Erstmal ist das ganze sicherlich nicht für morgen oder nächstes Jahr geplant sondern eine Zukunftsvision, die das Potential hat, das Bahnfahren zu vereinfachen - zumindest für diejenigen, die nicht aus Angst vor Überwachung auch bei Sonnenschein mit ausgeklapptem Regenschirm ihr Haus durch den Hintereingang zu verlassen um den Satelitten zu entgehen.

Um einen Menschen bzw. seine Bewegung zu überwachen, bedarf es kein aktives GPS-Handy. Satelliten machen bei Bedarf schon heute scharfe Bilder aus dem All und auf dem Weg zum Bahnhof wird man schon gefilmt.

Solange es eine ernstzunehmende Menge Menschen ohne die erforderliche Technik gibt, wird es auch Alternativen geben.

Grüß Gott vom Rentner mit iPhone

Das macht die toll collect mit der LKW-Maut seit Jahren!

Gebrauchter iPhone

Ein gebrauchter iPhone kostet kaum 100€!

Rentner (73)

Ich habe gar kein Handy. Muss ich dann schwarz fahren? :)

Bahnchef Lutz kündigte zudem eine Sicherheitsoffensive an.

Was nützt eine Sicherheitsoffensive, mit vielen schönen Kameras, wenn keiner selbige beobachtet?
Den Personal und auch den Reisenden bringt das nichts, wenn sie bepöbelt, beleidigt, angegriffen und verletzt werden?
Was ist mit Fahrgästen die kein Handy haben oder wollen, werden die von der Fahrt ausgeschlossen?
Was ist mit den total veralteten Betriebssystemen wie Windows7, XP und älter?

Nicht immer die Alten diskriminieren!

Ich Sie - und manch anderen User - nicht so undifferenziert ältere oder alte Menschen zu diskriminieren. Es gibt auch unter den "Alten" (ab welchem Jahrgang ist man eigentlich alt?) welche, die in Madrid oder Athen bei der Suche nach einem Restautent oder nach den Öffnungszeiten eines Museums zum Smartphone greifen und ihre Photos in die Wolke schicken, damit sie alle Freunde sehen können und bei der Betrachtung der Pinguine neidisch werden!

Fahrkarte

Ich würde mal stumpf behaupten, das die traditionelle einfache Fahrkarte sicherer ist und unfälschbarer, als eine digitale Fahrkarte und wie auch schon manche geschrieben, kann es sein das der Akku leer ist oder eben das Gerät anfängt zu spinnen oder es wird verloren, geklaut?

@Karl Kraus (17:13)

Ganz einfach: Die Fahrkarte wird am Schalter oder Automaten völlig ohne Nennung pesönlicher Daten gekauft und bar bezahlt... ja, das geht tatsächlich noch!

@um 17:49 von Bayerndödel

So ein riesen Konzern, wie die DB sollte es sich eigentlich auch gar leisten können, ein eigenes Betriebssystem herstellen zu lassen, welche niemand ausser die selber nutzt, da soll dann mal jemand einen Virus verbreiten können. nun anscheinend kommt man nicht mal auf solche Ideen. Selber schuld, wenn man meint mit altem Windoof würde es keine Probleme geben.

Schwarzfahrer-Konjunktur

Ein Schaffner wird bei diesem System ja wohl überflüssig; nicht das Ticket, sondern das Kontrollpersonal will die Bahn einsparen. Das bedeutet: Wer ohne Smartphone und Ticketbuchung einsteigt, wird demnach erst gar nicht erfasst. Und ohne Schaffner können Schwarzfahrer nicht mehr erwischt werden. Das ist doch mal 'ne attraktive Fahrpreisreform! Oder habe ich da was falsch verstanden?

Ohne Smartphone

ist man dann ziemlich aufgeschmissen.

Das beträfe mich zwar nicht, aber es gibt viele Menschen, insbesondere die Älteren unter uns, die nach wie vor kein Smartphone besitzen und sich auch keins anschaffen möchten. Die haben dann künftig die A-Karte, oder was?

Dass man für einen Flug nach München beispielsweise einen Bruchteil des Bahnpreises bezahlt, setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf.

Immer locker bleiben

Es hat damals Jahrzehnte gedauert, Dampflokomotiven abzuschaffen. Die Angst war groß, nicht anzukommen, weil der Strom ausfallen könnte.
So wird die Abschaffung der Fahrkarte (die übrigens bereits im Gange ist) ebenfalls Jahrzehnte dauern.

14:49 aladins

"Hier kommentieren wieder die Ewiggestrigen"
Und Ihr Kommentar ist egoistisch und diffamierend gegenüber 70% der andere Bahnfahrer.
Suche mal das Preiswerteste Ticket Köln-Wien. Ticket 100 bis 200 Euro. Was wird die Bahn berechnen? Wenn ich München-Wien Buche habe ich ein preiswerteres Ticket via ÖBB.
Wenn meine Fahrkarten immer den gleichen Preis haben ist dieses System einigermaßen brauchbar Jetzt gibt es mehr Tarife als Züge.
Wie sieht es aus wenn ich mein Ticket im Ausland kaufe? Was mit Thalys oder andere internationale Verbindungen?
Ich muss jetzt schon mehr Geld bezahlen wenn ich meine Fahrkarte am Schalter kaufe, Werden dann Schalter abgeschafft?
Die Bahn ist jetzt schon eine Service-Wüste, ich dachte schlimmer geht nicht mehr. Dieser Vorschlag beweist. es geht schlimmer.

@18:03 von KUG

"Ganz einfach: Die Fahrkarte wird am Schalter oder Automaten völlig ohne Nennung pesönlicher Daten gekauft und bar bezahlt... ja, das geht tatsächlich noch!"

Das wird auch sicherlich noch etliche Jahre so möglich sein. Aber was hindert Sie daran, das Ticket ebefalls anonym mit Ihrem Billig-Prepaid-Smartphone zu kaufen, wenn Sie tätlich so viel Wert darauf legen inkognito zu Reisen?

Frechheit

Das Ganze Privatisierungsgedönse muss rückgängig gemacht werden.Und zwar schlicht und ergreifend in der ganzen EU.Die Bahn gehört dem Volk.Ich will wieder die Schaffner zurück die einem auch im Zug noch ein echtes Ticket verkaufen.Ich will die Bahnhöfe wieder zurück mit Bahnpolizei und dem ganzen drumherum.

Dann bin ich raus

Ich fahre sehr gern Bahn, viele 1000km pro Jahr. Mir machte es auch nichts aus, dass die Bahn über das online-Ticket ihre Druckkosten auf mich abwälzte. Als Smartphone-Überall-Kontrollierter im Zug bin ich dann aber raus.

Schade, DB, es war ganz schön mit Dir...

Wird nicht akzeptiert werden

Der Plan duerfte nicht aufgehen. Die vielfaeltigen Gruende dafuer wurden hier alle schon genannt: Nicht jeder hat ein Smart Phone, nicht immer funktioniert's, und vor allem mag sich nicht jeder darueber erfassen lassen. Ich nehem mal an, das werden auch die Leute bei der Bahn erkennen.

Alles Blödsinn!

Dass so etwas technisch geht, wissen wir ja schon lange.
Nur ist das überhaupt sinnvoll?
Ich sehe darin keinen Sinn.
Ständig gibt es Sicherheits- und Datenschutzprobleme. Zusätzlich gibt es technische Ausfälle seitens der Bahn, aber auch beim User (z.B. Akku leer).

Dann stehen wir alle auf dem Bahnhof und dürfen nicht einsteigen. Irre Vorstellung.
Ich will nicht zwangsregistriert werden, wenn ich von Frankfurt nach Mainz fahre!

@clappi

Ich besitze auch kein Smartphone! Vermutlich dürfen wir dann kostenlos fahren, weil man uns ja nicht erfassen kann. :-)
- Ich halte das Ganze für eine ausgesprochene Schnapsidee!

interessante Entwicklung ....

also ich habe kein Handy oder Smartphone
benutze 1 ... 2 mal / Jahr den Zug der ist unpünktlich und dreckig ....
(was meine Erfahrung ist, aber sicherlich keine repräsentative Aussage sein kann)
... aber ich habe ja "noch" mein Auto /Dieselross - Gott sei´s gedankt

@18:47 von Lars aus Versmold

@ KUG "... was hindert Sie daran, das Ticket ebefalls anonym mit Ihrem Billig-Prepaid-Smartphone zu kaufen, wenn Sie tätlich so viel Wert darauf legen inkognito zu Reisen?

Bin zwar nich KUG, aber wieso gehen Sie eigentlich davon aus, dass man überhaupt ein Smartphone haben muss und außerdem: Ich bin auch gegen die Abschaffung des Bargelds

Ohne jeden Weitblick

Meldungen der Bahn, sie werde total auf Digitalisierung setzen, verschrecken treue Bahnkunden immer mehr. Ich benutze niemals ein Handy und werde mich auch von der Bahn nicht dazu zwingen lassen. Damit verliert die Bahn einen weiteren Kunden und ihr Image als seriöser Dienstleister wird extrem beschädigt. Ich kenne sehr viele Bahnkunden, die genau so denken wie ich. Abschaffung von Papiertickets ist ohne jeden Weitblick. Die Bahn hat keine Vision von einer stabilen und sicheren Zukunft. All ihre Bemühungen wirken wie panische Versuche, mit Flug- und Busreisen schritthalten zu können. Traurige Entwicklung.

@claireannelage

Solange es noch ältere Menschen gibt die mit der Nutzung eines Smartphones überfordert wird ist dies als alleiniges Zahlungsmittel unbrauchbar.

Das trifft nicht nur Aeltere. Es soll Leute geben, die nicht nur im Anzug mit Aktenkoefferchen Bahn fahren. Wenn bei der Radtour das Handy absaeuft, runter faellt oder das Navy den Akku leer gesaugt hat, ist die erhoehte Fahrgebuehr faellig, wenn man seine Karte nicht mehr am Automaten kaufen kann. Der ein oder andere Pendler, dessen Handy in den Beton gefallen oder vom Stapler ueberrollt wurde, kommt theoretisch auch nicht mehr nach Hause. Man verleiht zwar gerne Geld, aber nicht das Smartphone mit allen persoenlichen Daten drauf. Und wie soll man morgens auftstehen, wenn es der einzige Wecker im Haus ist?

Immerhin weiss man in welches Land das eigene Handy verreist wurde, wenn man hinterher seine Fahrkarte bezahlen darf.

Offizielles Zahlungsmittel ist der Euro

und zwar in Papier- und Münzform, nicht als Handy. Sobald die Bahn alle Fahrgäste zwingen will, per Smartphone zu zahlen, wird es wohl das eine oder andere Urteil dagegen geben. Hoffe ich zumindest!

die 90%, die den Anschluss erreichen

Liebe Deutsche Bahn,

das ist pure Schönrederei: 90% der Fahrgäste erreichen angeblich ihren Anschluss.

Was ist damit statistisch wirklich gemeint? Meit ihr mit den zugrunde gelegten 100% alle Fahrgäste, die mindestens einmal umsteigen? Dann erreichen stolze 10% ihren Anschluss nicht - und das deckt sich mit meiner eigenen "Trefferquote" auf dem Bahnsteig.

Interessanter noch ist folgende Zahlen-Logik der Bahn: Züge mit 5 Minuten Verspätung gelten noch als "pünktlich". So kann ich auch bei "pünktlichen Verbindungen" den Zug verpassen (zu oft schon geschehen im Fernverkehr), weil der Anschluss trotz freier Voraus-Gleise nicht 1-2 Minuten wartet, sondern "ganz pünktlich" abfährt.

Es wird Zeit, dass die Politik in diese Schönrechnerei eingreift, damit endlich verlässliche Zahlen unten rauskommen. So ist das alles nur getrickst. Wis sagte schon einst meine Mathe-Lehrerin: "Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast."

Darstellung: