Kommentare

mh

dann wäre das problem holland bei weltmeisterschaften trotz 58 manschaften wohl trotzdem erledigt.

pessimistisches Szenario

Ich halte das Szenario, dass sich der CO2-Ausstoß von 2013 linear fortsetzt, nicht für besonders pessimistisch. Auch wenn es mittlerweile mehr oder weniger verbindliche Abkommen gibt (wie z.B. das Abkommen von Paris, wo die USA ihre Ratifizierung möglicherweise wieder zurückziehen), so ist der CO2-Ausstoß in den Industrieländern seit 2013 wahrscheinlich eher gestiegen. Nicht mitgerechnet sind die Schwellenländer, und genausowenig selbstverstärkende Effekte wie das Auftauen von Permafrost, oder die Verringerung der CO2-Löslichkeit in Wasser bei höherer Wassertemperatur.

Wichtiges Thema!

Das Jahr 2100 könnten viele heute lebende Menschen noch erleben - krass, was da auf uns zukommt!

Entsprechend sollte viel mehr über die Klimakatastrophe und Energiewende sowie das derzeitige diesbezügliche Politikversagen berichtet werden.

Die schnellstmögliche Energiewende wäre die billigste Lösung. Vor allem, wenn berücksichtigt wird, dass "unsere" Klimagas-Emissionen in Gegenden enorme Schäden verursachen, die sich noch weniger gut anpassen können. Verursachergerecht müssten "wir" auch dafür aufkommen.

Wo also bleiben die Berichte über die skandalösen Obergrenzen für den Ausbau erneuerbarer Energien? Das absurd komplizierte Mieterstromgesetz, das eigentlich ein Selbstläufer sein könnte? Den fehlenden Ausbau der unverzichtbaren Langzeitspeicher? Bitte liebe Medien, informiert euch und uns da mal!

Und müssen wir jetzt ganz Holland aufnehmen?

Wo bringen wir die alle unter?

Spaß beiseite. Mein Vorschlag:

1. Rigorose Geburtenkontrolle in Entwicklungsländern.

2. D ist kein Einwanderungsland mehr. Um ein Zeichen zu setzen, dass man nicht Geburtenüberschüsse exportieren kann.

3. Nur mehr Fleisch von glücklichen Tieren mit viel Auslauf - Fleisch wird teurer - weniger Fleisch konsumiert - weniger Ressourcen unserer Erde zerstört - weniger Klimawandel durch weniger Viehzucht.

Nur die Dämme zum Meer immer höher bauen, empfinde ich als ziemlich einfallslos. Und wird uns am Ende des Tages auch nicht retten.

50 Jahre verschenkt

Da hat die Menschheit, da hat Deutschland 50 Jahre verschenkt: Alle haben auf Autos und Atom gesetzt, beides mörderische Technologien, und zwar sofort und mittelfristig. Obwohl spätestens seit 1970 diese Themen klar waren - bis heute keine solide Reaktion. Langsam komt die notwendige Forschung ingang- ob D da mithält?

die kleine sylvi könnte ich

auf dem balkon unterbringen.

sie müsste natürlich mit ihren ansprüchen auf normalmaas runterkommen

Endlich wird das zum Thema

Es ist ja nicht "nur" ein eher geringfügiger Meeresspiegelanstieg, der mit etwas höheren Dämmen gemeistert werden kann.

Die Stürme und die Wellen werden heftiger, und die können ein schönes Stück Küste mitreißen, der sonst deutlich über dem Meeresspiegel liegt.

@Coachcoach

"Da hat die Menschheit, da hat Deutschland 50 Jahre verschenkt" Am 10. Mai 2017 um 18:55 von Coachcoach

Es ist leider weniger denn je "in" Grundlagenforschung zu finanzieren. Jedes Ergebnis muss sofort, am besten gestern, Geld abwerfen.

@um 18:42 von Joes daily World

zu 1. Alternativ: die Sterblichkeitsrate in Ländern mit hoher Geburtenrate wieder zur Schaffung des Gleichgewichtes ZU AKZEPTIEREN (-> weniger Medizin und keine Hilfe bei Hungerkatastrophen).

zu 2.: Deutschland ist mit 230 Einwohnern pro km² sowieso schon zu voll. Deshalb absolute Zustimmung.

zu 3.: Auch ein sinnvoller Vorschlag, aber da werden Sie auf eine mächtige "Geldverdienerlobby" treffen und CDU-Landwirtschaftsminister waren noch nie besonders tierfreundlich, während Umweltminister einer solchen Regierung schon immer die zweite Geige spielten und und eher den Charakter eines "Weisungsempfängers" hatten.

Ich würde noch hinzufügen wollen:

4. Teile der Bundeswehr werden auf Deichbau ausgebildet, damit sie in Notsituationen (s. Oder-Hochwasser 1997) besser gerüstet/vorbereitet ist und grundsätzlich die Bauarbeiten für höhere Deiche an der Nordsee erledigen kann.

18:42 von Joes daily World .... Wir werden andere...

Und müssen wir jetzt ganz Holland ... Probleme haben als das, wenn wir die norddeutsche Tiefebene preisgeben müssen und Städte wie Hamburg umsiedeln. Wenn der Harz zur neuen deutschen Insel wird, dann haben wir ein Problem.

@um 18:55 von Coachcoach

Die Forschung ist doch egal, denn die Prognosen gibt es schon seit langem; diese werden nur immer präziser.

Das Wichtige ist und bleibt die TRÄGHEIT unserer absolut auf Geld fokussierten Politiker, die es lieber sehen würden wenn wir Deutschen "im Geländewagen über einen verwüsteten Planeten brettern, als auf Kleinwagen umzusteigen" [frei nach Volker Pispers]. Den Wählern mit "den Gürtel enger schnallen" kommen kostet eben zu viele Stimmen ... wie man 1998 bei den Grünen mit ihrem "5 Mark pro Liter" Wahlkampf sehen konnte ...

Auswirkung auf Elbvertiefung

Unter diesem neuen Aspekt sollte man die geplante Elbvertiefung nochmal überdenken. Schon bei den letzten Sturmfluten waren die prognostizierten Pegelstände schneller erreicht als erwartet. Und wurden zum Teil auch übertroffen. Mir scheint eine weitere Vertiefung in Verbindung mit dem möglichen Anstieg des Meeresspiegels geradezu fahrlässig.

@ Joes daily World (18:42)

"Nur die Dämme zum Meer immer höher bauen"

"Nur"???
Wussten Sie schon:

Das Tote Meer ist der tiefstgelegene Ort der Erde. Sein Wasserspiegel liegt über 420 Meter unter dem Meeresspiegel. (Ist zwar nicht menschengemacht, aber offensichtlich nicht unmöglich.)

Im Panamakanal werden die Schiffe zwischendurch auf 26 m über den Meeresspiegel gehoben - Schleusen sei Dank.

Das Bisschien Damm kann auch sehr effizient sein.

Macht JdW nur Spaß?

Joes daily World Zitat:
"Spaß beiseite. Mein Vorschlag:
1. Rigorose Geburtenkontrolle in Entwicklungsländern.
2. D ist kein Einwanderungsland mehr. Um ein Zeichen zu setzen, dass man nicht Geburtenüberschüsse exportieren kann."

Wenn man mal so richtig nachdenkt, sind das natürlich die am besten geeigneten Mittel gegen den Anstieg des Meeresspiegels. Wobei D ja erst einmal ein Einwanderungsland werden müsste um dann keines mehr sein zu können. Aber irgendwie bin ich doch froh, daß Sie solche Weisheiten nur hier im Forum verbreiten können und ansonsten keinerlei Relevanz haben.

Sonst noch was?

Mag ja sein, dass die Holland-"Überlegungen" hier vor allem lustig gemeint sind.

Vielleicht sind sie dann auch ein Beleg dafür, dass der Stand der Dinge so ernüchternd ist, dass die aufkommende Verzweiflung schon wieder hier und da in schräge Witze umschlägt.

Ich finde es nicht so komisch, sondern eher zum Haareraufen und Kopfschütteln, was die politischen Vertreter der Menschen zu diesem Problemkomplex an Maßnahmen liefern.

Und müssen wir jetzt ganz Holland aufnehmen?

Da hat wohl ein User übersehen, daß uns erst die aus den Niederlanden eingewanderten Friesen den Deichbau beigebracht haben. Ohne diesen Deichbau wäre die Norddeutsche Tiefebene schon jetzt beträchtlich kleiner.

Aber Spaß beiseite.

Bayern ist nicht betroffen

"Bislang hat das Bundesverkehrsministerium weder die anderen Bundesministerien noch die Länder über die Einschätzung seiner Fachbehörde informiert. "

Was will man auch von einem CSU geführten Ministerium erwarten?
Es betrifft ja nur den Norden.

19:04 von Tada

@Coachcoach

"Da hat die Menschheit, da hat Deutschland 50 Jahre verschenkt" Am 10. Mai 2017 um 18:55 von Coachcoach

Es ist leider weniger denn je "in" Grundlagenforschung zu finanzieren. Jedes Ergebnis muss sofort, am besten gestern, Geld abwerfen.
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Klar, das war ja auch Die Grundlage des Ozonlochgeschäfts.
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Und wie leise wurde das "erforscht " dichtgemacht?

Weltuntergang!

Die Satellitenmessungen sagen aber was anderes. Das mag vielleicht für eine Örtlichkeit gelten, aber insgesamt steigt da nichts.

Schon mal die Tektonik an den Messstellen geprüft?

Falls das nicht hilft, warum haben die Niederlande keine Panik...wodran könnte es liegen?

Es ist doch egal,

ob der Anstieg anthropogen oder natürlich ist. Wir werden uns anpassen müssen...

Holland-Ueberlegungen.

Holland-Ueberlegungen moegen spassig gemeint sein, es gibt aber ueberhaupt keinen Anlass dazu. Im uebrigen gibt es auch Teile in Norddeutschland die, spaeter, aber aehnlich betroffen sind. Allererst ist festellbar dass das entsprechende Ministerium in Holland staendig viele Entwicklungen hinterherrennt, dies sowohl was Geschwindigkeit, Hoehe und Ausmass des Anstiegs des Wasserspiegels betrifft, weiter die sich daraus ergebende Klimaaenderung, weiter die sich daraus ergebende Aenderung der Meeresstroeme, insbesondere die Reduzierung des Golfstromes, die sich hieraus moeglicherweise ergebende Klimaerkaeltung, die sich hieraus ergebende Erhoehung der grossen Fluessen, Rhein aus Deutschland/Schweiz und Maas aus Frankreich, die sich hieraus ergebende Schwierigkeit der Abwaesserung, die zwingende Notwendigkeit nicht nur eine wesentliche Erhoehung aller Deiche, See- und Flussdeiche, sondern die enorm kostspielige Verbreiterung um viele Kilometer aller Deiche. Teil 1 es folgt noch Teil2.

re joes daily world

"Rigorose Geburtenkontrolle in Entwicklungsländern."

Solange Sie nicht erzählen, wie das "rigoros" erzwungen werden soll, ist das eine nichtssagende Phrase.

Bundesamt besorgt über Meeresanstieg

Da erhält der Satz ." nach mir die Sintflut"
eine neue Bedeutung.

Elbvertiefung hat sich erledigt

Durch diesen Bericht hat sich die Notwendigkeit einer Elbvertiefung erledigt. Es wäre sogar grob fahrlässig die Vertiefung weiter voranzutreiben

Wer ist schneller?

Der Klimawandel und der Anstieg des Meeresspiegels -- oder unsere Genehmigungsverfahren.

"Ich halte das Szenario, dass

"Ich halte das Szenario, dass sich der CO2-Ausstoß von 2013 linear fortsetzt, nicht für besonders pessimistisch."
Dieses Szenario ist nicht nur pessimistisch, sondern, zumindest was den direkt anthropogenen Ausstoss anbelangt, ausgeschlossen. Peak-Oil ist längst, Peak-Coal wahrscheinlich aktuell erreicht, und auch bei Gas wird es nicht mehr ewig dauern. Die fossilen Energieträger sind bis 2050 weitestgehend von der Bildfläche verschwunden.
Andererseits sind die Vorhersagen bezüglich Meeresspiegelanstieg, die in diesem 'pessimistischsten' Szenario gemacht wurden, in Wirklichkeit hoffnungslos optimistisch. Man weiss, dass bei früheren Anstiegen Dutzende Meter erreicht wurden, wenn auch über wesentlich längere Zeiträume. Doch ist dieses Mal alles anders, die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre ändert sich im absoluten Rekordtempo, daher ist anzunehmen, dass dies auch der Meeresspiegel tun wird. Kurz, mit mehreren Metern ist auf jeden Fall zu rechnen.

Wen warnt das Bundesamt? Was

Wen warnt das Bundesamt? Was können die Bürger tun? Wäre es nicht besser, wenn die Regierung eingreift?

Dann wäre meine Stadt näher

Dann wäre meine Stadt näher am Meer und ich spare Fahrkosten. Schont die Umwelt. Was sollen solche Kommentare​?

"Wen warnt das Bundesamt? Was

"Wen warnt das Bundesamt? Was können die Bürger tun? Wäre es nicht besser, wenn die Regierung eingreift?"
..
In welcher Form ? THW, Bundeswehr ? Sandsäcke verteilen ?

um 18:42 von Joes daily World

"1. Rigorose Geburtenkontrolle in Entwicklungsländern."
"2. D ist kein Einwanderungsland mehr. Um ein Zeichen zu setzen, dass man nicht Geburtenüberschüsse exportieren kann."

Wie kann man nur einen solchen Mumpitz schreiben - was haben Ihre intellektuell leichtgewichtigen "Vorschläge" mit diesem Bericht zu tun? Bitte klären Sie mich über die Zusammenhänge auf.

Denken in naturwissenschaftlichen Zusammenhängen...

Der Meeresspiegel steigt mit einigen Schwankungen seit der letzten Eiszeit um ca. 15cm pro Jahrhundert. Diesen ganz natürlichen Vorgang, als vom menschen verursacht, zu verkaufen, ist leider einer der großen Betrugsmaschen und geistigen Ausfällen in der, seit 30 Jahren weich geklopften, Bevölkerung. Das man diesen Menschen auch verkaufen kann, das die heutige globale Mitteltemp. von 14,8°C, höher ist als die 15,5°C, welche man noch vor 20 Jahren verkaufte, würde mich nicht wundern.

Hochmut!

Was glaubt der Mensch, wie gewaltig er die Natur beeinflussen kann?

Wir sind Alle nur kleine Lichter!

Wie sagt der Ostfriese: Abwarten und Tee trinken!

Kommt Zeit, kommt Rat...

bis 2100 sollte es kein

bis 2100 sollte es kein Problem sein, die Deiche um 1,50m zu erhöhen. In den Warmzeiten zwischen den Eiszeiten der Vergangenheit waren die Meeresspiegel Schwankungen noch deutlich höher.

Übrigens...

Was hat die Erosion der britischen Küsten mit einem angeblich gefährlichen Meeresspiegelanstieg zu tun, jeder Geologe im ersten Semester, würde bei diesem konstruierten Zusammenhang in Gelächter verfallen. Küsten erodieren auch bei sinkendem Meeresspiegel, denn der Hauptfaktor sind Wellen und Wetter (Niederschläge) zudem spielt die Beschaffenheit der Küsten eine Rolle.

Deiche

Bis zu einem Anstieg von ca. 7m bleiben Holland und die deutsche Küste trocken!(dank der Deiche)
Außer natürlich bei Sturmfluten....

Wir leben hier im äußersten Nordwesten erst seit 50 Jahren ziemlich sicher.... bis zur nächsten Katastrophe!

18:36 von Felüx

....Den fehlenden Ausbau der unverzichtbaren Langzeitspeicher?...

Oh ja. Wie sollen die denn aussehen. Wie speichert man mal eben so 80GWh. Da bin ich selbst neugierig.
Sie haben die Antwort! Oder?

21:29 von Werner40 ...das ist auch sehr schlau...

In den Warmzeiten vor und zwischen den Eiszeiten hatten wir nicht 10 Mrd. Menschen zu versorgen und viele davon in Meeresnähe am wohnen ... Für die Natur macht das alles kein Problem, wir sind und wir haben das Problem, wenn es dicke kommt.
Letztlich dürfen wir aber darauf vertrauen, das der Klima Wandel dafür sorgt, das wir zum einen weniger und zum anderen flexibler werden ...

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