Kommentare

yeeeessss!

oder besser gesagt: ouuuuuiii!

Wenn wir beispielsweise von Europa reden ...

... hätte ich gerne mal eine Definition, was überhaupt gemeint ist, wenn davon geredet wird. Dasselbe würde ich mir wünschen, wenn wir über Themen wie Demokratie, Freiheit und Solidarität reden. Was meint das alles im 21. Jahrhundert ... ? Offenbar gibt es Verschiebungen in der Definition der Begriffe, die aber nicht expliziert werden, wenn mit diesen Begriffen gearbeitet wird ...

Glückwunsch an Macron ...

Naja stimmt nicht ganz

Frankreich hat eigentlich sich nicht für einen Kandidaten konkret entschieden.
Nach den letzten Daten hat Macron nur 61 % (65 % ist wohl noch nicht aktualisiert) bekommen. 73 % (? Ich habe woanders 65 % gelesen) Wähler und eine ganze Menge Nichtwähler.

Die vorherigen Parteien - Sozialdemokraten und die Republikaner mit Sakorzy haben alle ausgedient. Es konnte gerade noch ein unparteischer Präsident mit wenig Wahlbeteiligung die Präsidentschaftswahlen gewinnen.

Wenn man das als Erfolg betrachtet, dann wird man bei den nächsten Wählen ziemlich böse überrascht werden. Die Nationalisten sind in ganz Europa in Vormarsch und werden mit jeder Wahl stärker und stärker. Front National hat bis jetzt ihr bestes Ergebnis erzielt. Das sollte man vielleicht auch mal erwähnen.

Macron...?

ein Vertreter Finanzkapitals und der Banken dem die Arbeitnehmer und Arbeitslosen am Arsch vorbeigehen. Er wird "Reformen" wie Schröder machen und massiven Sozialabbau betreiben. Und die Mehrheit der Franzosen merkt das nicht. Ihr werdet euch noch wundern, wartet nur ab..............

EU und Europa

driften immer weiter auseinander.
Da hilft auch das habituelle Gleichsetzen in selbsternannten QUALitätsmedien nicht.

Dass der EU-Systembüttel Macron die Wahl nach einer hysterischen Angstkampagne gewann, wird nur alles verschärfen. Das Siechtum Europas wird verlängert, die nationenzerstörerische Politik Brüssels sieht sich bestätigt. Der Knall zum Ende des Vielvölkerstaatsexperiments wird umso schrecklicher.

Sind halt keine Briten, unsere Nachbarn, denen eine freiheitlich-souveräne Tradition in den Genen liegt.

Bravo Frankreich !!

Gratulation fuer Macron fuer diesen beachtenswerten Sieg. Hier schlaegt ein Newcomer ohne Parteiapparat ein Politprofi, die mit ihrem Familienunternehmen und einem gewaltigen Apparat das halbe Land fast diktatorisch beherrscht.

Und genau das wollten die Franzosen nicht, trotz alle Widrigkeiten. Ich hoffe die alte Parteien nehmen sich ein Vorbild daran und unterstuetzen Macron. Er hat eine gewaltige Aufgabe vor sich.

Die EU mag gewonnen haben, doch Europa hat ...

... verloren. Die lachenden Gesichter seiner Wähler werden bald aus den Nachrichten weichen. Dafür werden wir bald wieder wütende Demonstranten sehen.

Frankreich muss wieder zusammen stehen

Ich hoffe, dass sich die Wähler der Rechten nach der deutlichen Wahlniederlage jetzt vorbehaltlos hinter den Sieger Emmanuel Macron und hinter das Bekenntnis zur Demokratie und zu Europa stellen.

Nun- die Herausforderungen

werden sein, einem Volk das Hungern beizubringen nach Schäublescher Art zum Wachstum der Wirtschaft. Wie sonst bekämen wir Billigarbeiter und Billigindustriegebiete zur Ansiedlung deutscher Industrien- nachdem die französischen kaputtgespart wurden? Es ist doch der deutsche Exportüberschuß der wachsen muß, und der "Partner" braucht oder?

Nun kann man nur hoffen, dass

Nun kann man nur hoffen, dass wir alle, Macon, Merkel und all der EU-Rest nicht falsch spielen, sonst ist die Sache das nächste mal klar und dann wird Frau le Pen fröhliche Urstände feiern und nicht nur die!

Sie verstehen noch immer nicht

Es geht nicht um Europa, ja oder nein.

Sie haben nicht GEGEN Europa gestimmt und auch nicht FÜR Europa.

Sie haben GEGEN die aktuell handelnden Eurokraten in Brüssel gestimmt. Wenn man mit 2 Jobs,so man sie bekommt,kaum mehr in der Lage ist,sein Auskommen zu sichern,während andere Milliardengewinne um Milliardengewinne toppen und immer noch der Meinung sind,dass es nicht reicht.....DAGEGEN ist das Volk. Immer länger knechten müssen, für immer weniger Geld,immer weniger Rente, während Milliarden ins Ausland geschickt werden,um dort Aufbauhilfe für Dinge zu leisten,die man vorher zerstört hat.
Die da oben packen sich immer ungenierter die Taschen voll und das Volk ist der Dumme. Nationalität ist egal, es ist in jedem Land so. Aber irgendwie gewinnen für`s Kapital eh immer die richtigen. Merkel wird auch 2017 wieder Kanzlerin. Retterin der Welt....nur nicht für das Land, wofür sie den Eid geleistet hat

Transferunion

Macron will eine Transferunion, also das Deutschland für die Probleme in Frankreich zahlt.

Und das wollt ihr alle? Ernsthaft?

Toll! Alle Jubeln und ändern wird sich nichts

Was für ein Geschwätz. Was für eine Heuchelei. Nichts als Phrasen. Die niedrigste Wahlbeteiligung seit 1969 und ein Präsident ohne Partei. Klasse! Aber das Ziel war ja auch nicht irgendetwas zu Verbessern. Das Ziel war ja nur Le Pen zu verhindern. Toll das die Demokratie zu mehr nicht zu gebrauchen ist, als dafür zu sorgen, dass alles so bleibt wie es ist. Dann ists ja Wurscht, dass die Konservativen und die Sozialen nicht einmal in die Stichwahl gekommen sind. Jämmerlich.

Gott sei Dank Macron

und damit für eine Zukunft Europas. Der Front National hat seine Quittung für diese unsägliche Politik erhalten. Gut so!

Auch erleichtert

Zugegeben, bei den Franzosen hatte ich meine Zweifel. Dass die Holländer Wilders nicht wählen würden, war mir klar, und dass die AfD hier nix mehr reißt, ist auch klar.
Viele Franzosen finden ja aber scheinbar etwas an dieser Hetzerin, von daher bin ich erleichtert.
Allerdings muss Macron jetzt auch wirklich versuchen, vernünftige Politik zu machen. Er muss auch stark und selbstbewusst Deutschland gegenüber auftreten. Mal sehen, ob er das hinkriegt.

Ein Sieg der alten, weißen Männer ?

War das jetzt auch wegen der alten, weißen Männer die ihre Privilegien verteidigen und einfach keine Frau im höchsten Amt akzeptieren können ? So wurde es doch bei Clinton erklärt. Also lag es dann bei Le Pen auch nicht am Programm, sondern nur daran, dass sie eine Frau ist ? Weil bei Clinton haben uns die Medien ja auch erklärt, dass es natürlich nicht am ihrem Programm lag, sondern nur weil die bösen, alten, weißen Männer keine Frauen in der Politik mögen.

07.05.2017 - 10:46 |

07.05.2017 - 10:46 | Frankreich: Wahl in der "Präsidenten-Monarchie"

Ich bin mal gespannt, ob auch nur ein einziger Le Pen-Jünger heute Abend vorbehaltlos "seine" Niederlage hier in Forum eingesteht.

Immerhin handelt es sich in Frankreich ja um eine sehr freie und sehr demokratische Wahl. Da müsste man ja hinterher sagen können: "Der Souverän, das Volk hat gesprochen!"

Jetzt wäre also dafür die Gelegenheit...

"Für Macron - und für Europa"

.

Für welches Europa steht er. Steht er für das Europa der Menschen oder für das Europa der Neoliberalen und damit für das Europa der Konzerne und Lobbyisten. Wenn ich hätte wählen dürfen bei dieser Wahl wäre ich auch ins Wahllokal gegangen. Allerdings hätte ich auch kein Kreuz gemacht auf dem Wahlschein.

Rechte abgeblockt

Da schaut die europäische Rechte blöd aus der Wäsche. Das war das Maximum ihrer Möglichkeiten. Damit ist auch Putin gescheitert mit seinem Hassfeldzug gegen ein vereintes Europa der Demokratie und Menschenrechte.

Kein Erfolg für Macron beim

Kein Erfolg für Macron beim Spiel alle gegen einen (eine)

Kein Grund zum Jubeln

Was und wer heutzutage alles "sozial- oder linksliberal" ist! Macron ganz sicherlich nicht!

Der neoliberale Weg führt genauso in eine gesellschaftliche Sackgasse wie die chauvinistische Idiotie der Rechten, denn der soziale Kahlschlag seit der Zeit der Eisernen Lady, der unter einem Etikettenschwindel der klassischen sozialdemokratischen Parteien fortgeführt wurde, ist hauptsächlich mitverantwortlich für den Erfolg der Rechtspopulisten. Sollte Macron diesen Etikettendchwindel von "New Labour" & Co. in einer französischen Variante fortführen, wird sein Erfolg nichts anderes als der letzte Sargnagel gewesen sein, bevor die Rechten wieder die ganz große Bühne bekommen werden.

Es ist mir schleierhaft, dass beispielsweise dieser Etikettenschwindel, der durch "New Labour" oder damals die "Neue Mitte" betrieben wurde, in dem man das als fortschrittliche sozialdemokratische Erneuerung verpackt, der Bevölkerung verkaufte, bis heute mehrheitlich entweder nicht als solche nicht erkannt wird.

Es..

ist eine letzte Chance, die Sache auf die Reihe zu bringen, wenn Macron es nicht schafft, die Arbeitslosigkeit zu senken, wird Le Pen in 5 Jahren gewinnen.. allerdings weiß ich nicht, wie man das in Frankreich machen soll, wo die Gewerkschaften bei jeder Änderung auf die Barrikaden gehen.

Ich erinnere mich noch an den

Ich erinnere mich noch an den Jubel bei der Wahl von Hollande. Am Ende blieb nur Verachtung für diesen Herrn. Mit Macron könnte es für die meisten Franzosen, sprich für die Mittelschicht, ungemütlich werden. Vorausgesetzt er findet überhaupt Mehrheiten. Das dürfte schwierig werden. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Vive La France ! Ja zu Europa !

Ja zu Pluralität und Offenheit. Nein zum gestrigen Nationalismus der Rechten!
Es bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung vor und nach der Wahl in Deutschland nun auch Zeichen setzt und die notwendigen Reformen in Frankreich unterstützt. Monsieur Macron hat bereits einige Forderungen genannt. Hier müssen die anderen EU Länder, allen voran Deutschland, ihn unterstützen, sonst stehen wir in 5 Jahren vor der nächsten Schicksalswahl.
Nationalisten und rechte Rattenfänger auf beiden Seiten des Rheins erzählen ihren Wählern die gleichen Lügen: Abschottung schützt vor Globalisierung, Europa schadet den Menschen. Nein! Die Globalisierung kann man nicht mit geschlossenen Grenzen und dem Austritt aus dem Euro abschaffen. Sie findet ganz einfach statt. Ebenso die Digitalisierung. Europa ist hier die Antwort: Gemeinsam kann Europa in der globalen Welt bestehen. Kein einzelnes kleines Land kann das. Emmanuel Macron hat das erkannt.
Bonne Chance, M. Macron !

Letzte Chance

Mit der Wahl Macrons hat Europa noch ein letztes Mal die Chance bekommen die Bürger von dieser Vision zu überzeugen. Dazu müssen jetzt alle Bankster und Steuerflüchtlinge von allen Staaten gezwungen werden den im Grundgesetz verankerten Anteil am Gemeinwohl zu leisten.
Natürlich muß auch Merkel ihre blödsinnige Asylpolitik aufgeben die eine Steilvorlage für alle EU Gegner quer durch Europa war. Ihre Aufforderung an alle Migranten auf dem Globus doch zu uns zu kommen (es gibt ja keine Obergrenze) ist nicht nur, nach dem Urteil aller britischen Kommentatoren, das Zünglein an der Waage zum Brexit gewesen, sondern war der Humus auf dem rechte Parteien quer durch Europa Traumergebnisse verbuchen konnten. Wünschen wir den Franzosen, dass Macron eine Mehrheit bei den kommenden Wahlen gewinnt und in der Lage ist, Merkels Politik des fortgesetzen Verfassungsbruchs zu stoppen, damit die EU überleben kann

61%????

Das ist falsch, denn die 61% beziehen sich auf die tatsächlich schon ausgezählten Ergebnisse, die durchweg in ländlichen Gebieten liegen wo die Wahllokale schon vorher geschlossen hatten. Aber um das geradezubiegen gibt es ja Hochrechnungen. Und da werden recht sicher am Ende die 65% herauskommen.

Katastrophe verhindert?

Der neoliberale Weg führt genauso in eine gesellschaftliche Sackgasse wie die chauvinistische Idiotie der Rechten, denn der soziale Kahlschlag seit der Zeit der Eisernen Lady, der unter einem Etikettenschwindel der klassischen sozialdemokratischen Parteien fortgeführt wurde, ist hauptsächlich mitverantwortlich für den Erfolg der Rechtspopulisten. Sollte Macron diesen Etikettendchwindel von "New Labour" & Co. in einer französischen Variante fortführen, wird sein Erfolg nichts anderes als der letzte Sargnagel gewesen sein, bevor die Rechten wieder die ganz große Bühne bekommen werden.

Wieder mal ein Wahl zwischen Pest und Cholera

Wie kann bei der Niederlage von Le Pen groß Freude aufkommen, wenn zeitgleich der Retortenkandidat der Finanzwelt und des Neoliberlismus gewonnen hat ?
Ein Macron ist keiner Verhinderer von Le Pen, er und die Politik die er vertritt sind die Ursachen für Le Pen und für Brexit und für AfD etc.
Und wieder werden die abgehobenen Politikeliten heute auf ein "weiter so" anstossen, es ist ja noch mal "gut gegangen".
Und wieder haben sie den Weckruf nicht kapiert.
Sie werden die EU an die Wand fahren, den nach der Wahl ist vor der Wahl. Vielleicht schon in Italien mit der 5 Sterne Bewegung. Die Menschen haben genug von einer EU der Konzerninteressen.

Am 07. Mai 2017 um 21:57 von

Am 07. Mai 2017 um 21:57 von Nachdenklich67

Mit mit diesem Ergebnis im Rücken werden die Eurokraten nicht den geringsten Grund sehen, Reformen im Sinne der Menschen anzustreben.

Was die EU ihrem Ende wieder ein Stück näher bringt.

Ich frage mich, wieso Kritiker ständig annehmen, dass "die EU" nicht lernfähig sei. Immerhin sind das auch Menschen, und die sehen doch auch, was um sie herum passiert.

Dass "die EU" jetzt "ihrem Ende wieder ein Stück näher" gekommen ist, werden alle Beteiligten wissen. Und sie werden es nicht vergessen.

"Reformen im Sinne der Menschen anzustreben", ist sowieso ein leerer Satz: Als wäre "die EU" ein Roboter, der über Menschen herrscht.

Das ist nicht der Fall. Die weit überwiegende Anzahl an Entscheidungen wird noch immer in den Mitgliedstaaten gefällt, nicht in "der EU". _Das_ "den Menschen" klar zu machen, sollte Aufgabe "der EU" werden in den nächsten Jahren.

Dann wird alles gut.

Das bedeutet weiter so wie

Das bedeutet weiter so wie bisher. Dann brauchen sich die Franzosen nicht mehr aufzuregen, sie haben es so entschieden. Und da freuen sich natürlich solche Leute wie Gabriel und alle etablierten......weiter so.....dann bitte schön, aber nicht jammern.

die leidigen kommentare ...

ach, und schon haben die bundesregierung und die eu mit salbungsvollen phrasen den wahlausgang in frankreich nach ihrer sichtweise eingeschätzt. aber mal ehrlich: das ist doch total egal und keinen bericht wert. was sollen die schon sagen ? die franzosen bestimmen über sich selbst. so soll es sein. mit allem was dabei rauskommt müssen die eu, die deutschen und alle anderen fertig werden. so ist da eben. dass sich der eu wasserkopf freut, voraussichtlich weiter viele steuergelder verbrennen zu dürfen, ist klar. und die deutschen sollten sich besser zurücknehmen und auf die wahlen im eigenen land sehen. ausserdem: die eigentlichen wahlen in frankreich kommen erst noch ! also wird hier gegackert, obwohl noch kein ei so richtig da ist. und die medien machen gern und ohne überblick mit.
gabriel und co.: kümmert euch doch mal lieber um eure wähler, was wir von euch erwarten und welche rolle wir der eu bereit sind zu geben.

@Orfee: die Ergebnisse von 21:35

Hochrechnung TF1, 7.5.2017, 21:35

Wahlbeteiligung: 74,5%
Macron: 65,7 %
Le Pen : 34,3 %

"Wenn man das als Erfolg betrachtet, dann wird man bei den nächsten Wählen ziemlich böse überrascht werden"

Das orakl(t)en Sie vor jeder Wahl. Es ist jedesmal anders gekommen. In Österreich, den Niederlanden und jetzt in Frankreich.

Die europäischen Bürger wollen mehrheitlich keine rückwärtsgewandten Nationalisten, sondern Demokraten.

Klatschen ja, aber leise!

Frankreich befindet sich in einer Krise,
die nicht mit einem Zauberstab einfach verschwindet! Die Einzelproblematik
ist derart vielfältig, was bewiesen ist
durch das Versagen der letzten beiden Präsidenten! Was in vielen Jahren systematisch angewachsen und verhärtet ist, kann nicht von heute auf morgen beseitigt werden, weil es keine Lösungen
zur Zeit gibt! Der erste Besuch in Berlin
wird dem Neuen für immer im Gedächtnis bleiben! Macron darf sich keine beachtlichen
Fehler erlauben, sonst wird er seine erste Runde nicht überleben! Die Spannung in
Frankreich bleibt sehr gross!

Zitat: Wie sonst bekämen wir Billigarbeiter /Zitat

Ganz einfach, Merkel holt noch drei Millionen Asylanten nach D. von denen nur 1% von der Wirtschaft zum Lohndumping verwendet werden könnne, den Rest versorgt ja der Steuerzahler. Dass ein großer Teil der Illegalen in Deutschland schwarz arbeitet und damit den Mindestlohn unterläuft lässt die Regierung kommentarlos geschehen.

Am 07. Mai 2017 um 21:56 von

Am 07. Mai 2017 um 21:56 von Tom1975

Toll das die Demokratie zu mehr nicht zu gebrauchen ist, als dafür zu sorgen, dass alles so bleibt wie es ist.

Demokratische Wahlen sind eben nicht nur dann dazu "zu gebrauchen", wenn ein Wechsel zu einer fundamentalen Politik vollzogen werden soll.

In Frankreich hat sich "das Volk" gegen Rechtspopulismus entschieden. Das ist eine klare Aussage, und diese Aussage soll und muss auch von denjenigen anerkannt werden, die rechte Politik betreiben oder deren Gedankengut soooo toll finden:

Rechts wurde nicht gewählt!

Die Demokratie ist eben stärker, als solcherlei Politiker (und deren Gefolge) denken. Jedenfalls in Frankreich, jedenfalls in den Niederlanden. Und jedenfalls in Deutschland.

Die Werte zu verteidigen, für die diese Länder stehen, ist kein Armutszeugnis für die Demokratie oder ein Hinweis auf deren Zerbrechen: Es ist ein Beweis von Stärke.

Alles andere als erleichternd!

Damit geht die Katastrophe, die sich EU-Kommission und Konzern-Marionettentum nennt, und CETA usw., unvermindert weiter. Und der islamische Terror, den will also die Mehrheit gerne haben und sich davon zu Boden treten lassen!

Die Franzosen haben's gemerkt

Den Franzosen war offenbar klar, wohin sie mit der rechten Populistin hinkommen. Sie sind der Angstmache nicht auf den Leim gegangen. Stimmt, in Frankreich muss es Veränderungen geben, in erster Linie viele Jobs. Das Geschwätz mit "die Nation zuerst", oder "Frankreich den Franzosen" (genau so blöd "Deutschland den Deutschen") ist kein Wirtschaftskonzept. Es hätschelt nur die Bildungs-Unwilligen und auch die Profi-Hartz-IV's. Die "wir-sind-das-Volk"-Brüller haben gemerkt, dass sie weit weniger können und wollen wie viele Zugereiste. Aber danach rufen, dass der Staat hilft und hilft und hilft... Ja, auch in Frankeich hat es viele Satte und wenige, die die Hände aus den Taschen nehmen. Wie ähnlich Deutschlad und Frankreich doch sind!! Hoffentlich erkennen die Deutschen genau so, dass Rechte wirtschaftlich nicht das Wohl der kleinen Leute verfechten, sondern das der großen Mächte, denen eine starke EU ein Dorn im Auge ist: Russland, USA, China. Zusammenstehen in der EU ist angesagt.

Orfee 21:46 Uhr

Wenn Sie die Nichtwähler einbeziehen, um Macrons Sieg madig zu machen, dann sollten Sie dies auch in Bezug auf Frau Le Pen tun. Andernfalls ist Ihr Kommentar nicht objektiv sondern genauso subjektiv wie die von Ihnen beanstandete Berichterstattung. Die französischen Wähler haben sich für die EU entschieden und das freut mich. In Verbindung mit den heutigen Wahlergebnissen in SH, bei der die AfD gerade genug Stimmen bekommen hat, um in den Landtag einzuziehen, ist dies ein schöner Tag für die Menschen in der EU.

Kann er vergessen!

"Nun öffne sich ein "neues Kapitel" für Frankreich - "das der Hoffnung und der wiedergewonnenen Zuversicht".
35 % für Le Pen und 8,8% leere Stimmzettel und wieviel haben gar nicht erst gewählt?
Da von einem neuen Kapitel für Frankreich zu reden ist schon vermessen. Die EU Oberen wischen sich den Schweiß aus dem Gesicht. Noch mal Glück gehabt. Sich so von Wahl zu Wahl in Europa zu hangeln? Na viel Spaß. Ich lehne mich zurück und schaue da genüßlich zu und brauch gar nichts zu tun.
Frankreich ist gespalten wie noch nie. Und Macron wird es nicht reißen. Bin gespannt,ob er 5 Jahre durchhält und das Geld seiner Gönner al la Rothschild und Co wert ist. Die Gewerkschaften werden ihm das Licht ausblasen zumal er noch weniger Basis als Le Pen hat.
Da darf man auf die Parlamentswahlen gespannt sein. FN als starke Macht? Was macht Macron dann?

Immer der gleiche Fehler

Immer der gleiche Fehler bei den Medien und der etablierten Politik. Der nicht-Rechte wird gewählt und sie feiern eine Zustimmung für die EU. Das ist nicht gesetzt.
Wie viele haben nur versucht die Rechten zu verhindern? Das weiß niemand. Wissen tun wir nur das 35% gegen die EU sind. Das ist kein Sieg für die EU, das ist eine Gnadenfrist um etwas zu ändern.

@Andi13

"Am 07. Mai 2017 um 22:03 von Andi13
Es..
ist eine letzte Chance, die Sache auf die Reihe zu bringen, wenn Macron es nicht schafft, die Arbeitslosigkeit zu senken, wird Le Pen in 5 Jahren gewinnen.. allerdings weiß ich nicht, wie man das in Frankreich machen soll, wo die Gewerkschaften bei jeder Änderung auf die Barrikaden gehen."

.

Warum wird "Arbeit" nicht anders definiert? Es wird viel Wert gelegt auf das freiwillige "Ehrenamt". Warum muss ein Fußballtrainer vom FC Grün Weiß Piesteritz
https://de.wikipedia.org/wiki/FC_Gr%C3%BCn-Wei%C3%9F_Piesteritz
Ehrenamtlich tätig sein? Warum kann er nicht festangestellt sein? Das wäre Jugendarbeit direkt und würde der Kriminalität vorbeugen.

Am 07. Mai 2017 um 22:04 von

Am 07. Mai 2017 um 22:04 von Kölner1

Ich erinnere mich noch an den Jubel bei der Wahl von Hollande. Am Ende blieb nur Verachtung für diesen Herrn. Mit Macron könnte es für die meisten Franzosen, sprich für die Mittelschicht, ungemütlich werden. Vorausgesetzt er findet überhaupt Mehrheiten. Das dürfte schwierig werden. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Ich erinnere mich noch an den Jubel bei der Wahl von Trump. Am Ende blieb nur Verachtung für diesen Herrn. Mit Trump könnte es für die meisten Amerikaner, sprich für die bosonders armen, ungemütlich werden. Vorausgesetzt, er findet überhaupt Mehrheiten. Das dürfte schwierig werden. Das Chaos ist vorprogrammiert.

--- Wie sich die Bilder doch gleichen. Und wie sehr man sich alles schön zurecht biegen kann...

--- Rechtspopulismus und Trampeltierpolitik jedenfalls sind keine Lösung.

Europa hat gewonnen

Das ist ein überraschend eindeutiger Sieg für einen parteiunabhängigen Kandidaten, der für eine Globalisierung mit Augenmaß, für vernünftige soziale und wirtschaftliche Reformen und für eine Erneuerung Europas steht. Und er ist jung, intelligent und überaus sympathisch.

@ Gassi 22:15

Stimme Ihnen voll zu - gute Aspekte !

Glückwunsch ....

Glückwunsch, auch wenn das eher mehr Probleme für Frankreich in Zukunft bringen wird als Vorteile.

btw auch Glückwunsch an die Tagesschau Redaktion für die sehr "neutrale" Darstellung der Beiden Kontrahenten ...

Macron als kämpfenden Löwen
Le Pen als selbsternannte ....

sehr neutral .... wirklich!

Frankreich stimmt für Macron - und für Europa

Frankreich stimmt für Macron - und für Europa.
Diese Meinung kann ich nich teilen.

Frankreich hat das vermeintlich kleinere Übel gewählt.

Jetzt ist abzuwarten welche Ergebnisse die Parlamentswahlen im Juni bringen werden.

Wird Macron eine Mehrheit im Parlament um sich versammeln können und somit seine Reformen durchsetzen? Da bleibt es abzuwarten was der Wähler dann macht!
Eine Agenda Politik wird es in Frankreich ev. geben, aber der Franzose wird sie nicht wie der deutsche Michel einfach schlucken.
Die Zeichen stehen dann auf Streik!

Auch seine Ideen zur Neuordnung der EU wird bei einigen Ländern auf Widerstand treffen.
Nur hier nicht.
Deutschland wird die Musik bezahlen, die Macron bestellt.

Ich wünsche Frankreich alles Gute, befürchte jedoch die Ernüchterung in einigen Monaten.

Ein Scheitern Macrons wäre der Super Gau für Frankreich sowie für die EU.

Geil

Das ist einfach nur geil.

Kein Sieg für Macron ?

Die Enttäuschten unter den Mitkommentatoren, die fest mit einem "Mehr" für Marine Le Pen lecken ihre Wunden, indem sie Macrons Sieg kleinzureden versuchen.

Und ja, vielleicht hat eine nicht geringe Anzahl derjenigen, die ihm zum Sieg verholfen haben, ihn gewählt, eben um Marine le Pen zu verhindern.

Tatsache ist aber auch, dass sie genau DAS geschafft haben. Und zwar sehr eindeutig.

Mich pers. lässt das insof. hoffen, als das sich noch genug Franzosen der Tatsache bewusst sind, dass die "rechtslastigen Nationalfetischisten" des FN AUCH keine brauchb. Lösungen für die tats. best. Probleme haben.
Die Mehrheit der franz. Wähler hat Macron heute ermächtigt, "loszumarschieren", um in 5 Jahren Amtszeit zu zeigen, ob er Frankreich reformieren kann.
Die Zeit wird es zeigen.

Ich für meinen Teil halte nationalistisch-protektionistische Kleinstaaterei, wie auch von le Pen gefordert, in einer globalisierten Welt für nachteilig. Die EU ist nur als Gemeinschaft stark genug.

@dirk_kf

"Und der islamische Terror, den will also die Mehrheit gerne haben und sich davon zu Boden treten lassen!"

Offenbar ist die Mehrheit der Franzosen realistischer. Der islamistische Terror ist schlimm. Jedoch würde auch eine Frau Le Pen diesen nicht beseitigen können. Ich glaube, dass mit ihr der Terror sogar noch verschärft werden würde, da Druck immer Gegendruck erzeugt. 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Ihr nahe zu kommen würde eine permanente Überwachung aller Personen auf dem Staatsgebiet bedeuten.

22:01 von Petrocelli

Rechte abgeblockt

Da schaut die europäische Rechte blöd aus der Wäsche. Das war das Maximum ihrer Möglichkeiten. Damit ist auch Putin gescheitert mit seinem Hassfeldzug gegen ein vereintes Europa der Demokratie und Menschenrechte.
////
*
*
Das Ergebnis zeigt, das Le Pen die größte französische Parteien anführt.
*
Denn wenn die sozialistischen EU-Verweigerer für Macron gestimmt hat, dann sehen Sie die Zerstrittenheit der geschlossenen Demokraten.
*
Sie werden mit MACRON als Parteilosen seine Mehrheit bei den Parlamentswahlen am 11. Juni 2017 erkennen!
*
Sie werden es intelligent wahrnehmen.

Die Demoskopen ...

... sind in vollem Umfang rehabilitiert.

Ich denke,...

...die französischen Wähler haben heute Europas Zusammenhalt gerettet.
Ich hoffe, dass man in Brüssel die richtigen Schlüsse daraus zieht.

Macron: positiv, sympathisch, zupackend

Das neue, junge, sympathische Gesicht Frankreichs steht für ein modernes Gemeinwesen in einem Europa der Zusammenarbeit.

Le Pen stand für das Gestern, für nörgelnden, übellaunigen Pessimismus und die Dauerbeschwörung der Misere.

Macron hat im Gegensatz zu seiner Konkurrentin einschlägige Wirtschaftskompetenz. Die Aufgabe, vor der er steht ist eine gigantische Herausforderung. Aber Frankreich hat viel Potenzial, wenn es sich seiner Stärken besinnt und Staat, Gesellschaft und Wirtschaft modernisiert.

Gratulation, Frankreich !

Am 07. Mai 2017 um 22:08 von

Am 07. Mai 2017 um 22:08 von DoS

Und wieder werden die abgehobenen Politikeliten heute auf ein "weiter so" anstossen, es ist ja noch mal "gut gegangen".

Wer ist denn da abgehoben? Wer spricht denn von "weiter so"?

Und wieder haben sie den Weckruf nicht kapiert.

Woher wollen Sie das wissen? Wann haben Sie sich denn das letzte Mal ernsthaft und "ergebnisoffen" mit EU-Politik oder Bundespolitik auseinandergesetzt? Vielleicht leuten die Alarmglocken ja überall. Ich glaube das nämlich. JEDER weiß inzwischen, dass von rechts Gefahr droht, und jeder, der kann, wird dagegen etwas unternehmen.

Sie werden die EU an die Wand fahren,

Wer? Wenn? Wo steht die Wand? Momentan sieht es, ehrlich gesagt, nicht danach aus.

Die Menschen haben genug von einer EU der Konzerninteressen.

Offensichtlich ist das nicht so. Offensichtlich ist das eine klare Minderheitenmeinung -- In Österreich, in den Niederlanden, in Frankreich und in Deutschland.

@Klaus1963

"Frankreich stimmt für Macron - und für Europa.
Diese Meinung kann ich nich teilen."

Es ist nur ein Umkehrschluss. Le Pen hätte bedeutet, gegen die EU zu stimmen. Das wollte die Mehrheit der zur Wahl gegangenen nicht. Daher ist die Wahl als pro EU anzusehen.

alle jubeln...

.....nicht alle, ein kleines gallisches Dorf hält sich wacker.... Na kommt einem bekannt vor?
Jetzt mal im Ernst, Macron war nur das kleinere Übel in der Auswahl. Man stelle sich vor wir Deutschen müssten uns zwischen Höcke und Lindner entscheiden...na wer würde wohl gewählt? Und eigentlich haben wir mehr Auswahl, aber nutzen tun es die Deutschen leider nicht.
Macron wird Deutschland hoffentlich noch viel zum Nachdenken geben. Egal ob positiv oder negativ. Es wird etwas bewegen, hoffentlich!

Nun soll man nicht jammern

Nun soll man nicht jammern tönt es denn man hätte ja eine Chance vertan das “Etablissement“ ab zu wählen ...

Unsere Demokratie ist unser Etablissement. Vielleicht ist das abwählen dieses ja eben nicht gewollt ...

Keine Chance für Le Pen

So lange auch bei künftigen Wahlen der liberale Kandiat Emmanuel Macron heißt, wird die Le Pen keine Chance haben.

Ein tolles...

....Ergebnis?! 4 Millionen ungültige Stimmen, etwa 35% für Frau Le Pen und 66% haben Macron gewählt, um einen wirklichen Wechsel zu verhindern. Ein Erfolg für das Establishment. Wir werden sehen was im Juni sein wird und in einem Jahr, wenn Macron entzaubert ist. Dann ist zu hoffen, dass eine wirkliche gute Zeit für Europa beginnt.

Soll man sich jetzt freuen

Soll man sich jetzt freuen dass die Katastrophe hinausgezögert wird?

Am 07. Mai 2017 um 22:19 von

Am 07. Mai 2017 um 22:19 von Demokratieschützer
Europa hat gewonnen

Das ist ein überraschend eindeutiger Sieg für einen parteiunabhängigen Kandidaten, der für eine Globalisierung mit Augenmaß, für vernünftige soziale und wirtschaftliche Reformen und für eine Erneuerung Europas steht. Und er ist jung, intelligent und überaus sympathisch.

Und -- wenn ich das hinzufügen darf -- er hat das Zeug dazu, einen Aufbruch zu initiieren, der hin zum Guten führen wird!

Er hat den Wahlkampf gewonnen mit seiner positiven Einstellung zu dem, was er vor hat und dem, woran er glaubt. Wer aber immer nur alles kaputt redet, der hat heute klar verloren. Wieder einmal.

So -Wahl ist gelaufen,kann

So -Wahl ist gelaufen,kann man sich nun den "Macron-Leaks" widmen -auch die Medien.
War ja immerhin in Frankreich verboten darüber zu berichten & die dt. Presse hatte sich (in Teilen) dem auch angepasst.

Und Macron soll nun ganz präsidial sagen,wie sein Team in wenigen Stunden Fälschungen in dem 9GB großen Datenpaket ausgemacht haben will - außer "seinen" Leuten hat das nämlich bis jetzt niemand geschafft.

Gibt es jetzt eigentlich noch eine Aufarbeitung über ausländischen Einfluss auf die Wahl?
Unsere Bundesregierung & Obama waren ja nicht gerade zurückhaltend mit ihren "Empfehlungen"...

@kritische Stimme

"Glückwunsch, auch wenn das eher mehr Probleme für Frankreich in Zukunft bringen wird als Vorteile."

Bitte legen Sie dar, warum diese Wahl mehr Probleme für Frankreich bringen wird. Bitte legen Sie ebenso dar, welchen Vorteil die Wahl Le Pens für Frankreich gehabt hätte.

@firefighter1975

"Die Mehrheit der franz. Wähler hat Macron heute ermächtigt, "loszumarschieren", um in 5 Jahren Amtszeit zu zeigen, ob er Frankreich reformieren kann.
Die Zeit wird es zeigen. "

Sie haben ihn ermächtigt Deutschland als Nettozahler mehr auszuplündern.
Frankreich gehört mittlerweile zu den Wirtschaften der Südländer. BIP geht in den letzten Jahren nur weiter runter und die EU hat bis jetzt keine Antwort auf dieses Problem finden können und wird das auch in Zukunft nicht. Also wird Deutschland auch Frankreich weiter durchfüttern müssen wie Griechenland.

Sie müssen sich mal eine Frage stellen. Was wäre denn besser für Deutschland Grexit oder die Hilfspackete?
Ist Griechenland denn jetzt gerettet?
Ist denn Frexit besser oder schlechter für Deutschland? Ich denke, daß dieses Ergebnis die EU (insbesondere Deutschland) noch mehr belasten wird als wenn Le Pen die Wahlen gewonnen hätte.

Erst nach dem Ergebnis

berichtet TS was Macron im Programm hat. Vorher gab es dazu nicht sehr viel. Absicht? Und das SOZIALdemokraten den Turbo-Globalisten bejubeln und Siggi noch meint, dass sie beste Freunde sind und manch Idee gemeinsam entwickelt wurde. Ich hoffe echt die "Etablierten" haben den Knall gehoert, dieses Mal. Aber Glueckwunsch auch von meiner Seite, dass man sich noch ein wenig mehr Zeit verschaffen konnte im Nachbarland.

@ Boris1945

Das Ergebnis zeigt, das Le Pen die größte französische Parteien anführt.

Stimmt nicht, man konnte bei der Präsidentschaftswahl gar keine Partei wählen. Bei der Parlamtentswahl wird der FN wahrscheinlich wieder auf drei landen.

@HzweiO

"Wissen tun wir nur das 35% gegen die EU sind."

Das ist nicht korrekt. Viele gingen nicht zur Wahl, da sie weder Macron noch Le Pen ihre Stimme geben wollten. Im ersten Wahlgang erhielt Le Pen deutlich weniger Stimmen, was für mich bedeutet. dass deutlich mehr Franzosen für den Verbleib in der EU sind.

Ich bin mal gespannt,

wie Macron seine Reformen durchsetzen will.
Bei den in Frankreich traditionell starken Gewerkschaften und dem erklärten Unwillen der Franzosen, Einschnitte hinzunehmen, wird das für ihn ein Ritt auf der Rasierklinge.
Das alles auch noch ohne parteilichen Rückhalt.
Da wären zunächst mal die Parlamentswahlen abzuwarten.
Die Linken könnten sich zu früh gefreut haben.
Wenn die notwendigen Reformen in die Hose gehen, ist das der Asphalt für die Avenue des Triumphes von Marine Le Pen.
Die ist ebenfalls noch jung und kann warten.

@Prof "Wollt ihr die totale Transferunion?"

Der Mensch trägt sein Genom seit der Jungsteinzeit mehr oder weniger unverändert mit sich herum. Für viele ist es wichtiger einem starken und lauten Lager anzugehören. Sei es auch das der Niebelungen...

Gratulation, und: schau mer mal

Meinen Glückwunsch an Macron zum unerwartet deutlichen Wahlsieg. Ich hatte mit 40 plus x Prozent für Le Pen gerechnet - schön, dass zwei Drittel der Franzosen vernünftig gewählt haben.

Macron wird kein einfacher Partner für uns - den Handelsüberschuss hat er ja schon kritisiert -, aber allemal besser als Le Pen mit ihrem plumpen Nationalismus und Handelsprotektionismus. Zumindest ist ihm zuzutrauen, dass er die französische Wirtschaft besser voranbringt als sein sozialistischer Vorgänger.

Egal, ob mit Merkel oder Schulz: nach der Bundestagswahl wird es wohl einen Schuldenschnitt für Griechenland und Eurobonds geben. Dann haben wir endgültig die europäische Schuldenvergemeinschaftung. Darauf werden die Franzonsen im Gegenzug für Arbeitsmarktreformen bestehen.

Mal sehen, inwieweit Macron im Parlament Mehrheiten für seinen Kurs finden kann. In jedem Fall ist seine Präsidentschaft wohl die letzte Chance für das europäische Projekt. Scheitert sie, kommt 2022 vielleicht doch Le Pen.

@ Hallelujah 22:17

Jetzt wird Herr Macron aus der Bewegung "En Marche" eine Partei machen, die in praktisch jedem Wahlkreis einen Kandidaten aufstellen wird.

ich bin so erleichtert

die europäische teufelin hat verloren

DoS: Die Bürger wollen vor allem Inhalte statt ...

... Floskeln wie

- "Eliten"
- "Establishment"
- "Konzerninteressen"

die immer dann herhalten müssen, wenn inhaltlich kein Beitrag beigesteuert werden kann.

" Die Menschen haben genug von einer EU der Konzerninteressen."

Eine Null-Aussage basierend auf einer Behauptung, an die sich keinerlei inhaltliche Diskussion anknüpfen lässt.

Was genau ist Ihr konstruktiver Vorschlag, den Sie dem neuen Präsidenten mitgeben wollen ?

Re 22:19 von Demokratieschützer

"Das ist ein überraschend eindeutiger Sieg für einen parteiunabhängigen Kandidaten, der für eine Globalisierung mit Augenmaß, für vernünftige soziale und wirtschaftliche Reformen und für eine Erneuerung Europas steht. Und er ist jung, intelligent und überaus sympathisch."
Wo ist eindeutig und sympatisch? Bei mir nichts. Aber das ist Ansichtssache. Unsere Verteidigungsministerin hat hat gerade bei Illner gesäuselt:!" Eine gute Wahl für Frankreich und Europa"
Na schaun wir mal ob das eine Erfolgsgeschichte wird. Die Europahymne die gerade läuft reißt da keinen vom Stuhl. Das fängt schon bescheiden an. Keine franz. Hymne! Der Mann hat schon abgewirtschaftet! Da ist am ersten Tag nichts von Einigung. Da ist fast Totenstille auf dem Platz. Viele werden ihre Stimme jetzt schon bereuen.

22:24 Cosmopolitan_Citizen

Ja, die Wirtschaftskompetenz des Herrn Macron ist Neoliberalismus. Mit Herrn Macron gibt es nur ein weiter so. Schade, die Chance für einen Neuanfang in Frankreich und Europa ist vertan.

Große Mehrheit für die EU

@ HzweiO
Wie viele haben nur versucht die Rechten zu verhindern? Das weiß niemand. Wissen tun wir nur das 35% gegen die EU sind.

Das glaube ich nicht. Die meisten Wähler von Le Pen sind nämlich nicht gegen die EU, sondern wollen sie lediglich reformieren. Das wollen übrigens auch die meisten Wähler von Macron, wie z.B. auch ich.

@22:19 von Demokratieschützer

>>Das ist ein überraschend eindeutiger Sieg für einen parteiunabhängigen Kandidaten, der für eine Globalisierung mit Augenmaß...<<

???

Ueberraschend eindeutig? Globalisierung mit Augenmaß?

So eine Aussage kann man nur treffen, wenn man sich nicht Macrons Programm angeschaut hat. Kein anderer Kandidat hat sich so sehr dem Turbo-Kapitalismus und der Globalisierung verpflichtet, wie dieser junge Politiker. Das ist ein franz. Christian Lindner. Nur mit groesserer Finanz- und Wirtschaftslobby im Ruecken.

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