Kommentare

Recht hat Herr Gabriel

Ich betone das wir Deutschen zu unserer schrecklichen Geschichte stehen und immer wieder aufarbeiten und versuchen das nicht zu wiederholen. Der AFD Vorstoss zur Zeit wird hoffentlich ein kurzer "demokratischer" Ausflug sein. Das Nationalisten Oberhand gewinnen gilt ja für die ganze Welt, auch für Israel.

Die Geschichte verlangt aber nicht von uns das wir Israel für Alles einen Freibrief ausstellen müssen, schon gar nicht bei dieser "provozierenden" Siedlungspolitik.

Die Führung Israels zeigt sich als uneinsichtiger Hardcore Provokant und stört den Frieden in dieser Region selbst genug. Das man sich dann mit NGOs oder anderen Gruppierungen trifft und unterhält ist fast wichtiger wie die Beleidigungen seitens Israels.

Oder will jetzt jeder Staat Grenzen aufziehen wie vor 100, 500, 1000 oder 2000 Jahren aufziehen? In diesem Zeitraum gab es viel Veränderung. Die Amerikaner müssten den Kontinent verlassen, sie haben das Land auch annektiert.

Ob die SPD nicht ein massives Personalproblem hat ?

Haben sie wirklich erwartet das man sie empfängt wenn sie Herr Gabriel eine so alberne Show veranstalten?
Ich hätte sie genauso dumm stehen lassen, denn sie haben nichts anderes verdient.
Sie haben ihrer Person selber geschadet, man wird sich in Israel mit dem Deutschen Außenminister (solange sie das sind) nicht mehr viel abgeben, der dumme Junge ist nicht Netanjahu sondern sie Herr Gabriel.
Ihre Partei sollte sich fragen ob die SPD nicht ein massives Personalproblem hat!

Na dann...

is ja alles i.O., wenn ausgerechnet Steinmeier die 'Lage beruhigen WIRD'.
Ich dachte immer in so einer Situation versucht man es da man von den beteiligen abhängig ist.
Obwohl...ein Politiker der westlichen Werte schafft das ganz sicher.
Die Selbstherrlichkeit steigt und steigt. Nur weiter so.
Ich empfehle mal Geschichtsbücher zu lesen.

Bitte nicht!

"Der Bundespräsident werde nun die "Situation beruhigen". "
Ein BP Gauck, man konnte zu dem stehen, wie man will, aber der Mann hätte in dieser Geschichte gar nichts "beruhigt". Der hätte Gabriel demonstrativ den Rücken gestärkt.
Wohin uns Steinmeiers Beruhigungstalent geführt hat , hat die Welt doch nach dem 21/22.02.2014 in Kiew gesehen. Der Mann ist doch nicht umsonst BP und nicht Kanzlerkandidat der SPD geworden. Denn das wollte sich selbst die SPD nicht noch einmal antun.
Ist es nicht traurig und gleichzeitig beschäment für unsere politischen Eliten, so etwas über den höchten Repräsentanten Deutschlands sagen zu müssen?

Gabriel, Steinmeier und Israel

Gabriel hat sich nicht vorschreiben lassen, mit wem und wann er mit Systhemkritikern zusammen trifft.

Steinmeier hat sich in seiner Zeit als Aussenminister lediglich dadurch hervorgetan, ständig Appelle in und an die Welt richten, die eh keiner hören wollte.

Seine jetzige "Mission" als BP dient wohl eher zum Einholen einer x-beliebigen und nichtssagenden Ehrendoktorwürde und Bekunden ewiger (kritikferner) Freundschaft undsoweiterundsoweiter.

Und mit Sicherheit wird er nicht mit symstemkritischen Bürgerrechtlern zusammentreffen. Ist ja auch nicht seine Welt.

Es wird viele schöne Fotos geben und viel, viel vor Moralin trifendes Gechwätz.

Standpunkt bestätigen ist nicht "nachlegen"

Meinem Verständnis nach hat Gabriel nichts "nachgelegt", sondern lediglich seinen Standpunkt erklärt und bestätigt. Dass Netanjahu ein Problem mit anderen Sichtweisen oder Meinungen hat, ist keine Neuigkeit, aber es fällt nicht in das Aufgabenspektrum eines deutschen Außenministers, die selbstgefällige Opferrolle seines Gegenübers zu zelebrieren.

Ein Mann mit Rückgrat

Minister Gabriel ist ein konsequenter Demokrat und zeigt Rückgrat. Respekt.

Ich bin mal gespannt

was passieren würde wenn ein Außenminister eines anderen Staates sich bei einem Staatsbesuch noch vor den offiziellen Terminen mit der AfD oder die Linke treffen würde.

Würde man da auch gelassen reagieren und mit Floskeln antworten ?

Ich denke da wäre die GroKo auch verärgert.

Gabriel hatte sich mit Vertretern der Gruppen "Breaking the Silence" und "Btselem" getroffen. Beide kritisieren Israels Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten.
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und beide NGO´s gelten als ausgesprochen links, sind international als intransparent und fraglich bewertet worden. Sie sind einseitig und nennen sich Menschenrechtler und versäumen es regelmäßig, die Terrorakte und die Übergriffe und verbalen Vernichtungswünsche aus Palästina an Israel zu kritisieren und zu verurteilen.
Sie messen mit zweierlei Maß und sind keine reinen Menschenrechtler, weil sie politische Unterschiede machen.

Und mit diesen hat Gabriel sich einen Tag nach dem Holocaust-Gedenktag getroffen!
Geschmacklos, verräterisch in seiner Absicht und weit entfernt von einer Realität, in der damals Israel im 6-Tage-Krieg vernichtet werden sollte. Israel hat Boden gut gemacht und besetzt es heute noch, weil die Auslöschung Israels immer noch auf der Agenda der Palästinenser steht.

Und Herr Gabriel?

Die richtigen Worte

"Nicht nur aus unserer Sicht verstößt die israelische Siedlungspolitik gegen das Völkerrecht und ist ein Hindernis für den Friedensprozess, diese Politik der Regierung Netanyahu ist auch in Israel hoch umstritten."

Netanyahu ist derjenige, der sich und sein Land in der Welt isoliert. Israels Politik in den besetzten Gebieten wird von keinem einzigen Land unterstützt. Das ist ein einmaliger Zustand in der neueren Geschichte.

Gabriel hat dazu noch mal genau die richtigen Worte gesagt.

Der Termin war unglücklich gewählt

Netanjahu hatte in einem Punkt recht: es ist schon etwas merkwürdig, wenn die heutige deutsche Regierung das Holocaust Gedenken scheinbar vermischt mit Kritik am Vorgehen Israels im israelisch-palästinensischen Konflikt. Das war zwar nicht instinktlos, aber unklug von Gabriel. Das wäre so als wenn man das Gedenken Russlands am "Tag des Sieges", dem 09.05., der 27 Millionen Toten, die der Krieg gegen den Faschismus forderte, verächtlich machen würde nur wegen Russlands nicht ganz astreiner Rolle im Ukraine-Konflikt. Außerdem hat Israel ausdrücklich darauf verzichtet das Westjordanland zu annektieren. Und man sollte auch sehen mit welcher Heimtücke die Araber im unerklärten "Siebentagekrieg" vorgegangen sind. Wären die Araber damals erfolgreich gewesen, hätte Gabriel höchstens in Berlin eine Gedenktafel zur "Erinnerung an das jüdische Volk" enthüllen können. So aber darf er sich gottlob streiten mit dem Vertreter der israelischen Regierung !

@7:53 tomtomtoy

sie scheinen sich nicht im geringsten mit der Materie befasst zu haben, die HINTER Netanjahu's Affront steht: Außenminister Gabriel hat - den diplomatischen Gepflogenheiten und Spielregeln folgend - ein Besuchsprogramm aufgestellt, dass auch kritische Gruppierungen umfasst: ein Einknicken Gabriels vor dem Erpressungsversuch Netanjahu's wäre fatal gewesen und ein Zeichen von Schwäche.

Gabriel nennt Israel "Apartheid-Regime"
Veröffentlicht am 15.03.2012 www.welt.de/politik/deutschland/article13923353/
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Das zeigt Gabriels Einstellung, die er schon vor der Israelreise hatte und daher seine Teilnahme am Holocaust-Gedenktag wirklich in Frage zu stellen ist. Gabriel ist in seiner Aussage nicht nur politisch inkorrekt, sondern verdreht die Tatsachen.
Es sind die Palästinenser, die Tunnel bauen, Bomben immer wieder nach Israel hinein schicken, die Terrorakte begehen.

In Israel leben 1.271.000 arabische Israelis; sie machen knapp 20 % der israelischen Staatsbürger aus.
Wie kann man da von Apartheid sprechen? Sogar im israel. Militär befinden sich Araber.

Warum fragt Gabriel nicht, wie viele Israelis im sog. Palästina leben?
Im paläst. Autonomiegebiet Gaza leben so gut wie gar keine Israelis mehr.
Mit Räumung der rund 8500 jüd. Siedler verblieben als größte religiöse Minderheiten die Christen, deren Zahl 2007 noch 3000 betrug und 2016 auf 1200 gesunken war.

Legitim

Ich persönlich halte es für klar legitim, wenn sich Jemand ( in verantw. Pos. ) eine eigene Meinung zu einer Problematik bilden möchte, indem er sich die Meinungen und Ansichten BEIDER beteiligten
Konfliktparteien anhört und sich eben nicht allein auf die Aussagen einer Konfliktposition verlässt.

Das Netanjahu kein Fan von Opposition oder Kritik an Teilen seiner Politik ist, ist lange bekannt. Das auch innerhalb des israelischen Volkes (ausserhalb der Hardlinerfront) durchaus eine nicht unerkleckliche Anzahl von Menschen in Teilen gegen die z.B. aggressive Siedlungspolitik spricht, ebenfalls.

Diese Kritik offenbar nicht zugänglich machen zu wollen bzw. die Auseinandersetzung mit seinen Kritikern i.d. Punkten verhindern zu wollen, spricht m.E. NICHT gegen Gabriel, der sich diesbezgl. vielfältig informieren will, sondern eigentlich gegen Netanjahu, der offenbar oppositionelle / kritische Stimmen bzgl. dieser Politik am liebsten international "ungehört" machen möchte.

@tomtomtoy

warum soll Herr Gabriel denn eine falsche Entscheidung getroffen haben?

Herr Netanyahu fand es nicht gut, dass sich Herr Gabriel mit kritischen NGOs traf.

Soweit so gut, das eine ist ein normaler diplomatischer Vorgang das andere eine persönliche Meinung.

Wenn jetzt Herr Netanyahu darum das Treffen absagt ist das nicht Herrn Gabriels Schuld.

Das ist doch als würde man einem Reporter der kritisch über Erdogan berichtet vorwerfen, er sein Schuld daran, dass in der Türkei Journalisten inhaftiert werden.

Her Gabriel mag ja geahnt haben, dass es Herrn Netanyahu missfällt, aber letztendlich war die Reaktion alleine die Entscheidung der israelischen Regierung.

wie hier bereits an anderer Stelle erwähnt wurde:
Wer sich selbst als Demokratie wahr nimmt, muss auch mit Kritik leben können.

Und dennoch...

...halt ich Gabriel grundsätzlich eher für einen schlechten Außenminister! Der kann Steinmeier nie das Wasser reichen. Da fehlen nun einmal Charisma, Erfahrung und vor allem Geduld! Die hat Gabriel noch nie bewiesen!

Gabriel legt gegen Netanyahu nach??????????

Was heißt hier Gabriel legt gegen Nentanyahu nach?
Der BP (sozialdemokratischer Parteigenosse)
möge die "Situation beruhigen".

Was und wer soll denn nun "beruhigt"werden?

War denn sein Treffen mit den Bürgerrechtlern von "Das Schweigen brechen" und "Ebenbild" (wie vermutet) nur ein Stürmchen im Wassergläschen.

Und, was hat denn Gabriel nun eigentlich wesentliches vom Inhalt der Gespräche mitgeteilt?!

Er hat lediglich teilgenommen..... und sonst????

Ja, so sieht Diplomatie aus!

Unverständlich

Ein Land, in dem ein Soldat einen wehrlosen Gefangenen auf offener Strasse erschießt und nicht als Mörder bestraft wird, ist weit von unseren Moralvorstellungen und unserer Auffassung von Recht entfernt. Das Gleiche gilt für eine Siedlungspolitik, die alles bewirkt, aber keinen Frieden und durch keine Rechtsgrundlage - auch nicht in Israel - gerechtfertigt ist.
Unabhängig davon, ob die Vorgehensweise von Minister Gabriel diplomatisch sinnvoll war oder nicht würde ich mir wünschen, dass gerade in Deutschland mehr Politiker den Mut hätten, gegenüber Israel das anzuprangern, was einfach Unrecht ist. Wenn uns unsere Vergangenheit zu irgendetwas verpflichtet, dann ist es gerade dies. Es kann nicht richtig sein, gerade gegenüber dem Volk, dem Deutschland soviel Schreckliches angetan hat, zu Unrecht und menschenverachtendem Verhalten zu schweigen.

Ganz falsches Signal

Außenminister Gabriel hat sich eindeutig falsch positioniert. Dieses Gerede davon, sich als Demokrat mit regierungskritischen Organisationen treffen zu dürfen, ist einfach total daneben und zeigt, wie sehr er die Lage dort verkennt. Ich bin wirklich bestürzt über sein falsches Verhalten. Die deutsche Presse sollte auch mal genauer über eben diese NGOs berichten und nicht nur irgendwelche stark links orientierten Israelis als Unterstützer nennen. Irgendwann kann man auch als deutscher Bürger, der Israel etwas besser kennt, diese einseitige Berichterstattung nicht mehr verkraften...
Als wenn es nicht schon genug anti-israelische Stimmung gäbe! Das ist doch eindeutig eine neue Form von Antisemitismus, und den können wir hier wirklich nicht mehr gebrauchen!! Die Siedlungspolitik ist nicht das Hindernis zum Frieden - Israel braucht einfach eine Zone, um sich überhaupt noch militärisch verteidigen zu können - sondern der Hass der Nachbarn!

Gabriel - zum Fremdschämen

Da kann man nicht mehr argumentieren Ich kann nur sagen: Mir ist das Verhalten dieses Menschen, Herrn Gabriels Verhalten, total peinlich. Weshalb macht er jetzt im Mai, fast am Jahrestag der Befreiung Europas durch die Alliierten, eine neue Baustelle auf? Was will er damit erreichen? Sollen so israelfeindliche "neue" Staatsbürger, Türken u Menschen arabischer Herkunft, auf die Seite der SPD gezogen werden und dort ihr Kreuzchen machen? Es gibt genug außenpolitsche Baustellen, auf denen er sich profilieren kann. Muss es ein Land sein, dass sowieso schon mit dem Rücken zur Wand steht? Herr Gabriel, im Mai 1945 wurden die Überlebenden der KZs, mehrheitlich Juden, vor uns Deutschen gerettet - von den Alliierten. Die überlebenden Juden, mussten vor uns, den Deutschen, auch von meinen und Ihren Vorfahren, beschützt werden. Als deutsche/r Staatsbürger/in schäme ich mich für Ihre Attacken gegen Israel.

@um 08:55 von firefighter1975

Ich persönlich halte es für klar legitim, wenn sich Jemand ( in verantw. Pos. ) eine eigene Meinung zu einer Problematik bilden möchte, indem er sich die Meinungen und Ansichten BEIDER beteiligten Konfliktparteien anhört.
---
Ja, schon. ABER:
1. Nicht zum Zeitpunkt des Holocaust-Gedenktages, wo es schon einmal um die Auslöschung der Juden ging.

2. Nicht mit Organisationen, die politische Partei für Palästinenser ergreifen, die immer noch und unverhüllt Israel die Auslöschung wünschen und auch dieses Ziel anstreben.

3. Nicht mit Organisationen, die als intransparent und einseitig gelten, sich aber unter dem Schutzbegriff Menschenrechtler tarnen. Menschenrechte der Israelis scheinen hier nämlich nicht vertreten zu werden. Eine gleichmäßige Fokusierung wäre hier von Nöten.

4. Gabriel hatte schon ein fertiges Israelbild, eine Aburteilung, die Gabriel schon seit Jahren mit sich trägt. Gabriel selbst leidet hier seit Jahren an Einseitigkeit und verbalen Übergriffen auf Israel.

@ c.schroeder

>>> ... Mir ist das Verhalten dieses Menschen, Herrn Gabriels Verhalten, total peinlich.
.
Ja, er war schon im Inland peinlich, jetzt trägt er es als Außenmininster sogar noch nach draußen. Schlimm.
Man hätte mit ihm wie mit Günther Oettinger verfahren sollen und in nach Brüssel abschieben. Da würde er keine große Bühne mehr bekommen, und das bekäme er sogar noch vergoldet.

um 09:13 von avshalom

Er hat lediglich teilgenommen..... und sonst????
Ja, so sieht Diplomatie aus!
---
Diplomatie ist bemüht, eine Einigung und ein Aushandeln im friedlichen Stil zu ermöglichen.
Wenn man dafür die Kontrahenten beidseitig besucht, ist das völlig ok.
Aber warum machen wir im Inland Geschrei, wenn ein Seehofer nach Russland fährt, um Gespräche zu führen, während Gabriel sich mit Pro-palästinensischen intransparenten Gruppen trifft?
Die Hamas gilt als Terrororganisation. Das palästinensische Autonomiegebiet wird von dieser regiert. Die NGO´s sind pro-palästinensisch. Die Finanzierung dieser NGO´s fraglich.

Dennoch: Gabriel hat den Zeitpunkt verpatzt. Seine Diplomatie-Fähigkeit hat er zuhause gelassen. Leider.

Und wenn man sämtliche Gespräche zwischen Kontrahenten als Diplomatie werten möchte, hätte ich was dagegen.
Wer Öl ins Feuer kippt, erntet keinen Frieden!
Vielleicht plant er demnächst diplomatischer?
Bis September kann man noch viel Porzellan zerschlagen!

09:24 von yolo

"4. Gabriel hatte schon ein fertiges Israelbild, eine Aburteilung, die Gabriel schon seit Jahren mit sich trägt. "

Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, aber mich beschleicht beim Lesen vereinzelter Kommentare durchaus das Gefühl, dass "Aburteilungen" , "fertige Bilder" und "Vorverurteilungen" ohne Blick auf die Situation in Gänze KEIN mögliches gabrielsches Alleinstellungsmerkmal sind.

Davon ab: Eine differenzierte Meinung zur bzw. Kritik an der Siedlungspolitik der isr. Regierung ist noch lange kein expliziter Antisemitismus und richtet sich NICHT gegen das gesamte jüdische Volk, sondern zunächst allein und explizit gegen bestimmte politische Entscheidungen, die nachweislich Folgen für alle Bewohner gleich welchen ethnischen Ursprungs nach sich ziehen.

Kritik an der israelischen Siedlungspolitik bedeutet auch noch lange nicht, dass man damit automatisch jegliche Politik und jegliche Aktionen der Hamas ( bzw. ihrer Anhänger ) gutheisst.

Karwandler

Ich weiss echt nicht ueber welche Isolation Israels sie da sprechen. Ja es gibt probleme mit der UN, da dort die meisten Staaten entweder hinter Russland stehen oder moslemisch sind, was dazu furht, dass man immer gegen Israel abstimmt, aber sonst geht es dem Israel praechtig.

Netanjahu hat die Beziehungen und wirtschaftliche Beziehungen zu China, Indien, Afrika, Russland und vielen arabischen Staaten ausgebaut. Australien und Kanada stehen hinter dem Israel.

Israel ist ein hochentwickelte Industrienation und hat jaehrlich um die 5% wirtschaftlichen zuwachs.

Ich hoere seit Jahren, dass Israel isoliert ist, sich in die Isolation treibt usw. Das ist aber nichts als heisse Luft. Es gibt rein gar keine Anhaltspunkte dafuer.

Verhalten Gabriels wurde weltweit entweder nicht beachtet oder mit Kopfschutteln wahrgenommen. "So benimmt man sich nicht als Gast." Gabriel machte es nur fur die dt. Innenpolitik. Er hat weder dem Israel geschadet noch etwas bewirkt. Das war einfach peinlich.

Gabriel legt gegen Netanyahu nach

Es ist bereits überfällig. Diese deutsche Generation kann diese ewigen Erinnerungen an die Greueltaten der Nazis einfach nicht mehr hören. Wir, die wir jetzt in Deutschland leben haben mit den Nazis nichts gemeinsam. Wir sind nicht dafür verantwortlich, was unsere Opas getan haben. Im Gegensatz zu unseren Politikern kann jeder unpolitische Mensch aus der Geschichte lernen. Dazu braucht es nicht die immer wiederkehrende Erinnerungsmaschine aus Israel. Deutschland sollte mit sofortiger Wirkung die Material- und Geldleistungen an den Israelischen Staat einstellen. Der Staat Israel hält sich nicht an die Normen der westlichen Wertegemeinschaft und ist nicht bereit, seine menschenverachtende Siedlungspolitik zu ändern. Ich hoffe nur, daß Herr Steinmeier ähnlich viel Rückgrat zeigt wie seine Parteigenossen Gabriel und Schröder.

Kritik an der israelischen Siedlungspolitik bedeutet auch noch lange nicht, dass man damit automatisch jegliche Politik und jegliche Aktionen der Hamas ( bzw. ihrer Anhänger ) gutheisst.
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Aber man sollte es nicht aus dem Auge verlieren, dass die Hamas als Terrororganisation gilt und von den Palästinensern mit überragender Mehrheit gewählt wurde. Kinder werden im Gaza schon auf die Auslöschung Israels als Ziel trainiert.
Von dort fallen Bomben auf Israel, es werden Tunnel gegraben und Terroranschläge verübt.
Hamas versucht sich den Deckmantel der Menschenrechte überzustreifen und predigt gleichzeitig den Tod Israels.

Darauf darf ein dt. Außenminister nicht reinfallen. Er vertritt das dt. Volk vor Israel mit seinen Amtshandlungen. Seine Vorgehensweise ist provokant und taktlos.
Wie viele Israelis dürfen denn im Umland Israels leben? Israel würde ein Judenghetto werden, dürften sie nirgends anderswo leben. Araber leben in Israel (20%). Wie viele Israelis dürfen in Palästina leben? 0%?

@Möbius

08:44 von Möbius:
"Das war zwar nicht instinktlos, aber unklug von Gabriel. Das wäre so als wenn man das Gedenken Russlands am 'Tag des Sieges' [...] verächtlich machen würde [...]".
> Genau das hat der frühere BP Gauck in seiner Gedenkrede zum Beginn des 2. WK (Danzig, 2014) getan und erntete dafür viel Zuspruch.

"Außerdem hat Israel ausdrücklich darauf verzichtet das Westjordanland zu annektieren."
> Bei wikipedia gibt es ein (ziemlich lange) "Liste israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland". Wie erklären Sie diesen Widerspruch?

"Und man sollte auch sehen mit welcher Heimtücke die Araber im unerklärten 'Siebentagekrieg' vorgegangen sind."
> Der Siebentagekrieg war ein "israelischer Angriff gegen den Libanon im Juli 1993" (Quelle: wikipedia) und der Verlauf sowie die Opferzahlen (etwa 1 zu 10) des Sechstagekriegss sprechen gegen ein heimtückisches Vorgehen der arabischen Seite. Israel war zu keiner Zeit militärisch besiegbar!

Mir ist schleierhaft ...

... warum einige Foristen immer noch nicht den Unterschied in der Einstellung zum Holocaust und der Einstellung zu Israels Politik erkennen können.

Ich bin sehr froh darüber, dass Gabriel nicht eingeknickt ist und sich nicht hat vorschreiben lassen, wen er wann zu besuchen hat. Gabriel ist unser Aussenminister und kein Angestellter Netanyahus. Ich bin der Meinung, dass wir im Kontakt mit Israel auf Samtpfötchen gehen, immer unsere Vergangenheit im Hinterkopf, was grundsätzlich richtig ist. Aber deshalb muss und kann ich nicht alles gut heißen, was in der israelischen Politik passiert.

@karwandler - ich lese Ihre Kommentare immer und bin froh, dass es Leute wie Sie, und u.a. fatherland slim, gibt, die klar und sachlich antworten.

@c.schroeder von 09.45

>> Als deutsche/r Staatsbürger/in schäme ich mich für Ihre Attacken gegen Israel.<<

Warum?

ja, Deutschland hat große Schuld auf sich geladen im 2.WK, aber seit dem sind wir doch wohl recht vorbildlich was Toleranz und Gleichheit angeht oder?

Die Expansionspolitik Israels auf kosten anderer Staaten hat doch mindestens einen leichten bitteren Beigeschmack "von unser Volk braucht Raum zum leben".
Netanyahu hat ähnliche Floskeln sogar schon im internationalem Fernsehen verwendet.

Tun wir Israel nicht sogar einen Gefallen, wenn wir sie davor waren einen dunklen Weg ohne Chance auf Umkehr einzuschlagen, so wie wir es einst taten?

DAFÜR müssen wir uns nicht schämen

Daher meine Bitte an Herrn Gabriel und Herrn Netanyahu, bitte setzen sie sich konstruktiv zusammen... Hass und Verleugnung führt nur ins verderben.

re golem

"Ich weiss echt nicht ueber welche Isolation Israels sie da sprechen."

Ob Sie es tatsächlich nicht wissen oder sich aus der Realität ausklinken sei dahingestellt.

Allerdings unterschreiben 192 Staaten der Welt, dass Israel eine völkerrechtswidrige Politik in den besetzten Gebieten treibt.

Ich nenne das politisch isoliert. Und mit Wirtschaftsdaten ist es nicht widerlegt.

@ um 09:50 von VorAlpenSepp

Wir sind nicht dafür verantwortlich, was unsere Opas getan haben.
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Ja, es ist schon ein Kreuz mit den Vermächtnissen unserer Großväter und -mütter. Nur nehmen wir diese gerne an und bewahren sie gern, wenn sie uns Nutzen einbringen. Kosten sie, dann werfen wir sie schnell wieder über Bord, nicht wahr?

Das würden die Israelis oft auch gern tun.
Leider fehlen ihnen in vielen Familien bis zu drei Generationen. Die hat Deutschland auf dem Gewissen. Damit ist die Wirtschaftlichkeit der Israelis derart gebremst und gestört, dass Wirtschaftsbeihilfen nach dem großen Massaker sicher das Mindeste sein sollten, was Deutschland leistet.
Von den menschlichen Desastern kaum zu sprechen...da fallen uns Diskussionen über die unmenschlichen Lebensverhältnisse von Palästinensern schon viel leichter, nicht wahr? Endlich sind die Opfer auch Täter.
Das entlastet das dt. Gewissen mancherorts gern, wie mir scheint.
Die einzige Demokratie im nahen Osten, die Wirtschaft stabil, eine Heimat für Juden.

09:55 von yolo

Werter Mitkommentator;
Daß Ihnen meine beidseits offen gemäßigte Ansicht zum Thema nicht passt, da ich mich in diesem Punkt weder pro- israelisch noch pro- palästinensisch klar positioniere, ist mir inzwischen bewusst.

Ich bin allerdings klar und eindeutig der Ansicht, dass sich in diesem seit Jahrzehnten andauernden Konflikt KEINE der beteiligten Parteien bisher durch besondere Kompromissbereitschaft hervorgetan hat - und ich weigere mich u. a. auch deshalb, zwingend Partei ergreifen zu MÜSSEN ( Etwas, das von Ihnen auch gern über den Holocaust begründet offenbar gefordert wird ).

Am nach wie vor anhaltenden Konflikt in sind mittels gegenseitiger Provokation beide Konfliktparteien m. E. nach in gleichem Masse beteiligt, und von daher nehme ich mir die Freiheit, dieser Auffassung nicht nur durch Kritik an palästinensischen Übergriffen, sondern auch durch Kritik an i.d. Bezug nicht minder problematischen politischen Handlungen der Reg. Netanjahu Ausdruck zu verleihen.

Nicht in einen Topf werfen

Kritik an Israel zu äußern, ist absolut legitim und lauter. Schließlich gibt sich die jetzige israelische Regierung sehr uneinsichtig mit ihrem Konfrontationskurs.
Aber bei einem Regierungsbesuch unseres Aussenministers in Israel finde ich es unangemessen, mit den betroffenen NGOs zu reden. Das ist aus israelischer Sicht bei einem Staatsbesuch ein Affront und nicht besonders feinfühlig.
Das machen auch andere Aussenminister nicht, die Deutschland besuchen. Und auch bei uns soll es Regierungskritiker geben.
Was Gabriel praktiziert hat, lässt sich nur als diplomatische Dummheit titulieren.
Wie gesagt, heißt das nicht, Gabriel dürfe sich nicht mit NGOs in Israel unterhalten. Das sollte aber nicht bei einem Besuch der israelischen Regierung geschehen.
Man muss Netanyahu nicht mögen, aber hier hat er recht-

@um 09:56 von Nachfragerin

> Bei wikipedia gibt es ein (ziemlich lange) "Liste israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland". Wie erklären Sie diesen Widerspruch?
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Eine Annektion ist eine Übernahme eines Landes in das eigene Staatsgebiet.
Das Westjordanland ist nicht annektier. Das Westjordanland ist seit dem 6-Tage-Krieg 1967 von Israel besetzt - doch ein Teil steht seit 1994 unter palästinensischer Verwaltung.
Es gibt in Israel 20% Araber, die in Israel leben.
Niemand zweifelt das als falsch an, weil dort nur Israeliten leben sollten.
Im Westjordanland leben Israeliten. Warum denn nicht? Ist das im Ausgleich nicht sogar wünschenswert? Eine Durchmischung lehnen die Israelis nicht ab. Die Palästinenser anscheinend schon. Warum?
Zu aller früher Zeit gab es in diesen Gebieten jüdische Siedlungen. Warum dürfen Juden da heute nicht mehr leben?
Ist das nicht antisemitisch?
Araber leben in Israel.
Israelis leben in arab. Gebieten.
Warum die Einbahnstraße?
Warum keine israelischen Siedlungen?

So viel zur offenen

So viel zur offenen Demokratie in Israel. Zu oft tun sie, als seien sie Alleinherrscher. Zu oft, um noch ein positives Bild Israels zu erwirken. Dabei wollen und brauchen die Israelis doch ein gutes Bild in der Welt: Wegen all jenen Gruppierungen (Islam), die gerne Menschen hinger sich scharen um Israel bashing zu betreiben. Wenn Israel Gründe am laufenden Band liefert, für so ein Bashing. Kann ich leider nichts anderes sagen als ziemlich blöd.

@yolo

Leider fehlen ihnen in vielen Familien bis zu drei Generationen. Die hat Deutschland auf dem Gewissen. Damit ist die Wirtschaftlichkeit der Israelis derart gebremst und gestört, dass Wirtschaftsbeihilfen nach dem großen Massaker sicher das Mindeste sein sollten, was Deutschland leistet.

Die Generationen, die Deutschland - wie Sie völlig zu recht anmerken - auf dem Gewissen hat, wären heute in einem Alter, in dem Sie nichts mehr zur Wirtschaftlichkeit beitragen.

Von den menschlichen Desastern kaum zu sprechen...da fallen uns Diskussionen über die unmenschlichen Lebensverhältnisse von Palästinensern schon viel leichter, nicht wahr? Endlich sind die Opfer auch Täter.

Das ist absolut zynisch. Sollen wir den die Kriegsverbrechen der israelischen Armee und den völkerrechtswidrigen Siedlungsbau stillschweigend ignorieren, nur weil die Täter mal Opfer waren? Werden die Taten dadurch gerechtfertigt?

09:50, VorAlpenSepp

>>Gabriel legt gegen Netanyahu nach

Es ist bereits überfällig. Diese deutsche Generation kann diese ewigen Erinnerungen an die Greueltaten der Nazis einfach nicht mehr hören. <<

Ihr Kommentar (auch der Rest, den zu zitieren ich mir spare) ist ein Paradebeispiel für Beifall von der falschen Seite.

Herr Gabriel würde Ihnen entschieden widersprechen.

Herr Höcke wahrscheinlich nicht.

Geschichtsvergessen und gedankenlos.

Wahl des Zeitpunkts

Ich lese immer wieder, er hätte sich nicht gerade in solcher zeitlicher Nähe zum Holocaust-Gedenktag mit den NGOs treffen sollen. Wie lange war er denn überhaupt in Israel? Zeitliche Nähe lässt sich bei einem solchen Besuch doch überhaupt nicht vermeiden.
Und alleine durch Gespräche mit NGOs übernimmt man nicht notwendigerweise deren komplette Ansichten. Man spricht mit ihnen. Und findet möglicherweise einen umfangreicheren Zugang zu Themen bei den Gesprächen mit Netanjahu.

@um 10:13 von firefighter1975

ich weigere mich u. a. auch deshalb, zwingend Partei ergreifen zu MÜSSEN ( Etwas, das von Ihnen auch gern über den Holocaust begründet offenbar gefordert wird ).
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Nein, Sie verstehen es nicht recht.
Sie geben Ihren Kommentar ab und können jede Position dazu einnehmen, die Ihnen auch nur erdenklich und rechtens ist.

Sie müssen aber damit rechnen, dass, wenn Sie öffentl. Kommentare abgeben, diesen eben auch widersprochen werden kann und darf.
Nur, weil man anderer Meinung ist als Sie, heißt dass nicht, dass man sie zu nötigen beabsichtigt. So funktioniert Gedankenaustausch und Diskussion nicht.
Es ist nicht Ziel, andere vom eigenen Meinungsbild zu überzeugen, als vielmehr, andere Perspektiven einzubringen und Standpunkte so breiter anzulegen.
Perspektivwechsel ermöglichen einem oft, eine andere Sicht auf die Dinge zu erlangen.
Dazu tragen in verschiedenen Kommentaren alle Kommentatoren bei.

Der Holocaust war Auslöser zur Schaffung eines israel. Staates. Er bleibt dadurch zentral.

Gabriel hat bewiesen, dass er Politiker ist,

aber kein Diplomat

@avshlom

Ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen.
Gabriel hat viel zu viele Waffen an die Saudis verkauft, und besucht heute Hungerende, find ich mehr als zynisch.
Aber in diesem Fall muß er sich gar nichts vorschreiben lassen. Er hat nichts "Verwerfliches" getan.

Schon wieder eine Fehlbesetzung

Gabriel hat bisher in jedem Ministeramt kapitale Fehler gemacht, das geht jetzt nur weiter. Als Umweltminister hat er z. B. über die EU an allen Parlamenten vorbei (Komitologie) das Verbot der Glühlampen durchgedrückt, als Wirtschaftsminister kam da die unsägliche Kaisers-Tengelmann-Affäre und als Außenminister, keine drei Monate im Amt, liefert er den nächsten Beweis dafür, daß dieser Mann besser kein Minister sein sollte.

um 10:33 von BotschafterSarek

Die Generationen, die Deutschland - wie Sie völlig zu recht anmerken - auf dem Gewissen hat, wären heute in einem Alter, in dem Sie nichts mehr zur Wirtschaftlichkeit beitragen.
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Das ist zynisch.Mütter und jedes damalige Kind, welche umgekommen sind durch dt. Hände, hatte keine Chance, wiederum Kinder in die Welt zu setzen.
Es sind viele Geburtengenerationen weggefallen. Die Dezimierung der Juden hielt dadurch also noch zeitlich länger an. Das ist mit Verlaub einfache Mathematik.

Ferner neigen wir dazu, die geplanten und verübten Gräuel an die Israelis zu übergehen, wenn es um Menschenverachtung geht. Die Staaten rings um Israel wollten und wollen Israel auslöschen. Warum bedrückt uns das nicht?
Warum sind diese Fakten des Hasses fast nebensächlich, wenn Israel sich schützen möchte? Wie kann man Frieden halten mit jemanden, der einem den Tod wünscht?
Ich halte das für irrational.
Unsere Opfer werden Täter. Das scheint erträglicher für viele.

Schlimm wie unbelehrbar Gabriel ist

Das ist echt schlimm wie uneinsichtig und unbelehrbar Herr Gabriel ist. Der Mann hat tatsächlich gar nichts verstanden von Israel.

Er hat weder verstanden, dass sich Israels Situation überhaupt nicht mit unserer vergleichen lässt.

Und er hat auch nicht verstanden, mit was für extremen und staatsfeindlichen Organisationen er sich getroffen hat, die immer nur beschönigend "Menschenrechtsorganisationen" genannt werden, was ihre wahren Absichten ziemlich verschleiert und Israel mal wieder als die "Bösen" hinstellt.

Die einzigen die in Israel wirklich die Menschenrechte verletzen sind die Fatah (Westbank) und die Hamas in Gaza.

Da kann man nur hoffen, dass die SPD nach der Bundestagswahl nicht mehr den Außenminister stellt. Dass er als Parteivorsitzender die SPD ruiniert hat qualifiziert ihn nämlich nicht als Chef-Diplomaten; ganz im Gegenteil! Wenn man Leute Wegbefördern will, dann bitte nicht in ein so wichtiges Amt. Treten Sie zurück her Gabriel!!!

Gleichbehandlung

Die Vergangenheit von uns Deutschen ist sehr schlimm, das heißt für mich nicht das wir für alle Zeiten unser Maul halten müssen.

Die westliche Welt verurteilt die Russen wegen des Vorgehens in der Ukraine und Krim,
ich wünsche mir das die gleiche Kritik vom Westen gegenüber Israel auch offen ausgesprochen wird.

Es wird Zeit das offen darüber geredet wird was in dieser Region bei beiden Seiten schief läuft und besser werden muss, damit in Frieden miteinander gelebet wird.

re derrückspiegel

"Wie gesagt, heißt das nicht, Gabriel dürfe sich nicht mit NGOs in Israel unterhalten. Das sollte aber nicht bei einem Besuch der israelischen Regierung geschehen."

Das wird jetzt albern. Der Außenminister soll speziell zu Gesprächen mit kritischen NGos nach Israel reisen, dabei der israelischen Regierung aber die kalte Schulter zeigen?

Denken Sie noch mal in Ruhe darüber nach.

10:41 von yolo

"Sie müssen aber damit rechnen, dass, wenn Sie öffentl. Kommentare abgeben, diesen eben auch widersprochen werden kann und darf."

Das ist eine gute und ebenfalls zentrale Aussage. Und nun erklären Sie mir - ganz im Sinne der von Ihnen getätigten Aussage oben - doch bitte auch, warum die Kritik an Gabriels Gesprächen gerechtfertigt ist, aber sein Austausch mit den genannten NGO´s - welche die öffentlich wirksame Siedlungspolitik der isr. Regierung kritisieren- wiederum nicht ?

Ich verstehe Sie sehr wohl, denke eben aufgrund der von Ihnen vorgebrachten Argumente innerhalb hier stattfindenden Diskussion , dass Sie innerhalb ihrer Argumentation ebenso "verfestigt" und "starr" und wenig offen sind, wie Sie dies hier dem Aussenminister zum Vorwurf gemacht haben.

Mehr an"Aufeinanderzugehen", das eben nun einmal KEINE "Einbahnstraße" sein darf, würde im Konflikt um das jüdisch - palästinensische Verhältnis beiden beteiligten Konfliktparteien besser zu Gesicht stehen.

My 50 cents.

Sigi, unser Elephant im Porzellanladen

Bei einem Antrittsbesuch (sic!) die Gastgeber zu düpieren und Oppositionsgruppen aufzusuchen ist einfach nur unhöflich, ungeschickt und ohne jedes Feingefühl.

Dann nochmals nachzulegen und ankündigen, dies auch nochmals machen zu tun ist grob, geschmacklos und völlig überzogen.

Der Mann hat keine Manieren, kein Gespür für Befindlichkeiten und evtl. auch ein Problem mit den Grenzen anderer Menschen.

@ 9:45 c.schroeder

Wie oft muss man das noch betonen: Wenn sich ein deutscher Außenminister mit regierungskritischen Organisationen trifft, ist das alles andere als "israelfeindlich" oder gar "antisemitisch". Ich bin ein Freund Israels, habe jahrelange Erfahrungen in der Friedensarbeit auch mit jüdisch-palästinensichen Gruppierungen - und wer die israelischen Medien verfolgt, der weiß, dass es an Netanjahus "Erpressungspolitik" Gabriel gegenüber genügend Kritik gab und gibt. Nicht Herr Gabriel hat eine Attacke gegen Israel gefahren, sondern Netanjahu gegen Außenminister Gabriel.

@ DerRückspiegel um 10:14

Danke, Sie haben es absolut treffend ausgedrückt. Genau so ist es.

Gabriel hat sich einfach grob danebenbenommen.

@ 9:17 Thommy

Ich finde, Sie missbrauchen den Begriff "Antisemitismus": Gabriels Verhalten hat nichts mit anti-israelisch oder gar Antisemitismus zu tun. Es ist politisch und moralisch bedenklich, jede Form kritischen Verhaltens der derzeitigen israelischen Regierung gegenüber mit diesen Etiketten zu belegen: Das würde die israelsiche Regierung(spolitik) gegen jegliche Kritik immunisieren. Das, was wirklich Antisemitismus ist, wird so in bedenklicher und in meinen Aufgen unverantworlticher Weise relativiert, wenn man es mit jedem kritischem Verhalten der israelischen Regierung gegenüber gleichsetzt.

Politspiel

Ist Gabriel ehrlich? Was kann Gabriel schon fuer "Gegenwind" fuer seine Stellungnahme erwarten, der seiner Karriere als Politiker hier schaden koennte? Oder seinen Liebschaften mit der Wirtschaft?
Nichts. Deswegen kann er uns Deutschen (ode gar der EU) mal vortaeuschen, dass er Rueckgrat hat. Da, wo es fuer uns nicht von Belang ist. Wo es heisse Luft ist.

11:05 Freier Geist

Was Sie "unhöflich, ungeschickt und ohne jedes Feingefühl" nennen, trifft eher auf das düpierende Verhalten Netanjahus Gabriel gegenüber zu: Es ist Standard interantionaler Diplomatie, bei Auslandsbesuchen die Bandbreite gesellschaftlicher und politischer Gruppierungen - eben auch regierungskritischer - zu berücksichtigen. Das hat Netanjahu durch einen Erpressungsversuch konterkariert. Das sehen übrigens viele meiner jüdischen u. palästinensichern Bekannten und Freunde innerhalb wie außerhalb Israels so.

10:41, yolo

>>Der Holocaust war Auslöser zur Schaffung eines israel. Staates. Er bleibt dadurch zentral.<<

Das ist historisch zumindest grob ungenau.

Der Holocaust bleibt deswegen zentral, weil innerhalb von zwölf Jahren sechs Millionen Juden umgebracht wurden. Nicht wegen irgendwelcher Staatsgründungsmythen.

re yolo

"Die Staaten rings um Israel wollten und wollen Israel auslöschen. Warum bedrückt uns das nicht?"

Erstens weil es nicht stimmt, und zweitens sie es nicht können, selbst wenn sie es wollten.

@tomtomtoy - Transparenz ist "albern"?

"Haben sie wirklich erwartet das man sie empfängt wenn sie Herr Gabriel eine so alberne Show veranstalten?"

Die Organisationen, mit denen sich Gabriel traf, stehen für Transparenz und damit - leider - in Opposition zur aktuellen israelischen Regierung. Wie ausgeprägt ist Ihr Verständnis von Freiheit und Demokratie, wenn Sie die Gespräche mit solchen NGOs als "alberne Show" bezeichnen?

11:10, andererseits

Das ist genau die Gefahr: daß der Begriff "Antisemitismus" entwertet wird, wenn er benutzt wird, um die, die sich gegen Netanjahu positionieren, zu diffamieren.

Das ist wie mit Erdogan und dem Terrorismus. Ich finde sowieso, daß die beiden Brüder im Geiste sind.

@yolo - 09:45

"Aber man sollte es nicht aus dem Auge verlieren, dass die Hamas als Terrororganisation gilt und von den Palästinensern mit überragender Mehrheit gewählt wurde. Kinder werden im Gaza schon auf die Auslöschung Israels als Ziel trainiert.
Von dort fallen Bomben auf Israel, es werden Tunnel gegraben und Terroranschläge verübt. [...]
Darauf darf ein dt. Außenminister nicht reinfallen."

Sie argumentieren hier so, als hätte Gabriel die Hamas besucht. Oder Sie möchten den von ihm besuchten NGO'n auch eine Verbindung dazu andichten. Da diese NGO'n aber in Israel selbst nicht verboten sind, dürfte dieser Verdacht eher Ihrer persönlichen Auffassung dienen.

Der Diskussion täte mehr Sachlichkeit gut.
Kein deutscher Außenminister würde die Aktionen der Hamas gutheißen und die mageren Ergebnisse der diplomatischen Bemühungen in dieser Region sind seit über 50 Jahren der Unnachgiebigkeit beider Seiten geschuldet.

@BotschafterSarek 10:33

Sollen wir den(n) die Kriegsverbrechen der israelischen Armee und den völkerrechtswidrigen Siedlungsbau stillschweigend ignorieren, nur weil die Täter mal Opfer waren? Werden die Taten dadurch gerechtfertigt?
Wenn man davon ausgeht, dass Menschenrechte unteilbar und universell sind, dann auf gar keinen Fall.
Wenn es darum geht, dass ein Volk aus eigener Schmach und Schande gelernt, die richtigen Schlußfolgerungen gezogen hat und einem befreundeten Volk gleiches ersparen will, dann auch auf gar keinen Fall.
Wenn es aber darum geht, einen Vorwand zur Hetze gegen Juden zu finden, dann sollten wir besser schweigen!

Sigi Gabriel hat Recht

und nicht er hat den Eklat gesucht, das ging eindeutig von Netanjahu aus, indem der den Außenminister ausgeladen hat. Der deutsche Außenminister ist aber nicht der Dienstbote Netanjahus.
Natürlich ist die deutsch-israelische Beziehung durch die Geschichte eine besondere, auch besonders heikel. Wenn aber die israelische Regierung Völkerrecht bricht und Siedlungen in besetzten Gebieten baut, Palästinenser durch einen Zaun von ihrer Arbeit oder ihren Feldern aussperrt, dann darf man dieses Unrecht auch ansprechen, wenn man Deutscher ist. Das hat mit Antisemitismus nichts zu tun und gerade Sigi Gabriel ist da mit seiner eigenen Lebensgeschichte nun wirklich völlig unverdächtig

10:16 yolo

Araber leben in Israel, Israelis leben in arab. Gebieten, warum keine israelische Siedlungen?
weil es in gleicher Weise keine arabischen Siedlungen in Israel gibt und keine Israelis vertrieben werden damit arabischen Siedlungen gebaut werden können. Ich habe noch nie gehört dass die Palästinensische Regierung beschlossen hat arabische Siedelunge auf israelischem Gebiet zu bauen.

re 8geber

"Wenn es aber darum geht, einen Vorwand zur Hetze gegen Juden zu finden, dann sollten wir besser schweigen!"

Kritik am Siedlungsbau ist Hetze gegen Juden?

Dann nennen Sie den UNSC eine Versammlung von antijüdischen Hetzern?

Vielleicht lieber noch mal darüber nachdenken.

@8geber

Wenn es aber darum geht, einen Vorwand zur Hetze gegen Juden zu finden, dann sollten wir besser schweigen!

Da gäbe ich ihnen zu zweihundert Prozent recht, wenn das mathematisch möglich wäre. Man muss unbedingt trennen zwischen dem Judentum (Religion) und dem politischen Gebilde, dem Staat Israel und dessen Regierung. Diese Regierung und ihr Handeln darf und muss man kritisieren. Wer dagegen pauschal gegen Juden ins Feld zieht, der muss gebremst werden. Ich habe aber bei Gabriel nicht den Eindruck, dass er Antisemit ist.

@  07:56 von Bernd39

Ist es nicht traurig und gleichzeitig beschäment für unsere politischen Eliten, so etwas über den höchten Repräsentanten Deutschlands sagen zu müssen?ZE
---
Völlig richtig. Auch richtig ist eben auch Ihre Wortwahl es tun zu MÜSSEN

Welch Zeiten...
Ab wann kommen einige Politiker wieder zu Verstand? Einer realistischen Situationsbeurteilung!
Ich fange an zu verzweifeln.

10:44 stöberkarl

Herr Gabriel ist Außenminister und kein Diplomat er macht seine Sache goldrichtig.

11:21, 8geber

>>@BotschafterSarek 10:33
"Sollen wir den(n) die Kriegsverbrechen der israelischen Armee und den völkerrechtswidrigen Siedlungsbau stillschweigend ignorieren, nur weil die Täter mal Opfer waren? Werden die Taten dadurch gerechtfertigt?""

Wenn man davon ausgeht, dass Menschenrechte unteilbar und universell sind, dann auf gar keinen Fall.
Wenn es darum geht, dass ein Volk aus eigener Schmach und Schande gelernt, die richtigen Schlußfolgerungen gezogen hat und einem befreundeten Volk gleiches ersparen will, dann auch auf gar keinen Fall.
Wenn es aber darum geht, einen Vorwand zur Hetze gegen Juden zu finden, dann sollten wir besser schweigen!<<

Sehr kluge Worte zu einer Debatte, in der es an unredlichen Instrumentalisierungsversuchen vieler, die sich an ihr beteiligen, nicht mangelt.

Vielen Dank dafür.

11:05, FreierGeist

>>Der Mann hat keine Manieren, kein Gespür für Befindlichkeiten und evtl. auch ein Problem mit den Grenzen anderer Menschen.<<

Es geht hier um Politik.

Da haben persönliche Befindlichkeiten und Grenzen von Menschen, die im privaten Umgang Bedeutung haben, keinerlei Relevanz.

Wie Herr Gabriel und Herr Nentanjahu sich privat verstehen, ist für ihren Job irrelevant.

Gabriel macht alles nur schlimmer

Leider muss ich sagen, dass ich Herr Netaniahu eigentlich gut nachvollziehen kann. Manche dieser linken "Menschenrechtsorganisationen" übernehmen nämlich oft die palästinensische Propaganda samt Parolen und Ideologien, die eigentlich nicht stimmen. Es ist kein Wunder, dass sich viele Israelis von diesen "Menschenrechtlern" verraten fühlen -- gerade, wenn es bei der palästinensischen Seite die Menschrechte das letzte ist woran es ankommt!

Ich sage damit selbstverständlich nicht, dass man sich um Menschenrechte nicht bemühen dürfte oder dass es richtig wäre, jegliche Kritik an Israels Regierung zu unterbieten.

Auf der anderen Seite ist die Lage eindeutig assymetrisch, denn alle Palästinenser, die Israel verteidigen würden oder die palästinensische Seite kritisieren würden, müssten mit sicherem Tod rechnen.

Das versteht Herr Gabriel aber offensichtlich nicht macht die Lage nur schlimmer...

um 11:00 von firefighter1975

warum die Kritik an Gabriels Gesprächen gerechtfertigt ist, aber sein Austausch mit den genannten NGO´s - welche die öffentlich wirksame Siedlungspolitik der isr. Regierung kritisieren- wiederum nicht ?
---
Sehen Sie, da ist schon das 1. Missverständnis zwischen uns. Ich verwerfe nicht die Absicht Gabriels, sich mit NGO´s zu treffen.
Ich habe schon in früheren Kommentaren geäußert, dass es gut ist, beide Seiten zu hören.
Aber der Zeitpunkt Gabriels war unpassend.

Die Person Gabriel an sich halte ich aufgrund seiner Verunglimpfungen gegenüber Israels als unpassend, weil er bereits positioniert war und ist.

Gabriels Verhalten war den Gefühlen der Israeliten in dieser besonderen Zeit gegenüber taktlos und undiplomatisch.

Die NGO´s, die Gabriel traf, sind fragwürdig, weil sie ihre Finanzierung und Informationsquellen nicht offen legen. Das lässt als pro-palästinensische Organisation auf dunkle Kanäle vermuten. Als Amtsträger sollte man sich vor solchen NGO´s hüten.

@yolo

Das ist zynisch.Mütter und jedes damalige Kind, welche umgekommen sind durch dt. Hände, hatte keine Chance, wiederum Kinder in die Welt zu setzen.
Es sind viele Geburtengenerationen weggefallen. Die Dezimierung der Juden hielt dadurch also noch zeitlich länger an. Das ist mit Verlaub einfache Mathematik.

Erstens lege ich wert auf die Feststellung, dass wir hier nicht über Religion sprechen, sondern über Politik. Wir sprechen also über Israelis, nicht über Juden.

Und bei aller Trauer über die Opfer der Shoah, die ich teile: Sie haben wirtschaftlich argumentiert, wollten die Notwendigkeit von Wirtschaftshilfen begründen. Und in dem zusammenhang läuft Ihre Argumentation ins Leere: Israel hat im Gegensatz zu Deutschland eine abolut intakte Alterspyramide. Wirtschaftlich (und nur wirtschaftlich!) leidet Israel nicht mehr unter den Folgen der Shoah! Menschlich natürlich schon!

11:46, jukep

>>10:44 Stöberkarl
Herr Gabriel ist Außenminister und kein Diplomat er macht seine Sache goldrichtig<<

Der Außenminister ist der oberste Diplomat eines Landes.

Ich finde aber allerdings auch, daß Herr Gabriel seinen Job gut macht.

@um 11:16 von fathaland slim

Der Holocaust bleibt deswegen zentral, weil innerhalb von zwölf Jahren sechs Millionen Juden umgebracht wurden. Nicht wegen irgendwelcher Staatsgründungsmythen.
--

Sie beschreiben in kurzer Wortwahl Ursache und Wirkung. Die Ursache hatte ich bereits mehrfach ausgeführt ( sehr zu Ihrem Unverständnis). Die Wirkung war u. a. die Staatsgründung Israels.
Ich stimme Ihnen damit zu.
Lediglich für einen Mythos halte ich die Staatsgründung nicht. Sie ist Fakt.
Ansonsten hätten wir heute diese Diskussionen nicht.

Meine 1000 Zeichen waren aufgebraucht.
Ich hoffe, Sie sehen mir daher meine Kürzungen der Formulierungen nach.

@yolo

Ferner neigen wir dazu, die geplanten und verübten Gräuel an die Israelis zu übergehen, wenn es um Menschenverachtung geht. Die Staaten rings um Israel wollten und wollen Israel auslöschen. Warum bedrückt uns das nicht?

Wer behauptet, dass uns das nicht bedrückt? Aber ich bin fest überzeugt davon, dass diese Staaten viel eher zu einem Frieden mit Israel und zur Anerkennung seiner Existenz bereit sind, wenn Israel zurückgibt, was es sich völkerrechtswidrig "angeeignet" hat, also vor allem das Westjordanland - statt die Annektierung durch immer neue Siedlungen zu zementieren.

Wenn dann der Iran oder andere Israel immer noch auslöschen wollen, werde ich fest an der Seite Israels stehen!

@yolo - NGOs & Menschenrechte

08:35 von yolo:
"Sie messen mit zweierlei Maß und sind keine reinen Menschenrechtler, weil sie politische Unterschiede machen."

Das ist Unsinn. Die Menschenrechte werden auch dann verteidigt, wenn sich NGOs auf die Verstöße eines Staates konzentieren.

@um 11:17 von karwandler

"Die Staaten rings um Israel wollten und wollen Israel auslöschen. Warum bedrückt uns das nicht?"

Erstens weil es nicht stimmt, und zweitens sie es nicht können, selbst wenn sie es wollten.
---
Wie kommt es dann, dass es in historischen Werken zu lesen ist:
Einige Nachbarstaaten haben den Staat Israel im Nahostkonflikt seit 1948 mit mehreren Angriffskriegen zu zerstören versucht. Gegenwärtig lehnen die meisten Organisationen der Palästinenser, Syrien, der Iran, Antizionisten... den Staat Israel ab.
Die arabischen und mehrheitlich islam. Staaten verweigerten Israel die Anerkennung.
Unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung eröffneten sechs arabische Staaten den Palästinakrieg gegen Israel mit dem Ziel, den neuen Staat zu zerstören. Folge: 6-Tage-Krieg

Im Juli 1967 bot Israel Land für Frieden an. Daraufhin formulierte die Arabische Liga bei einer Konferenz in Khartum die drei kategorischen Neins zum Frieden, zu Verhandlungen und zur Anerkennung des jüdischen Staates.

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12:03, yolo

>>Die NGO´s, die Gabriel traf, sind fragwürdig, weil sie ihre Finanzierung und Informationsquellen nicht offen legen. Das lässt als pro-palästinensische Organisation auf dunkle Kanäle vermuten. Als Amtsträger sollte man sich vor solchen NGO´s hüten.<<

Sind Sie sicher, daß die Finanzierung der genannten Organisationen geheim ist, sie also ihre Finanzierung nicht offenlegen?

Das ist meines Wissens in keinem Land dieser Erde legal möglich. Und in Israel wohl erst recht nicht.

Und dann auch noch über dunkle Kanäle vom Feind?

Es handelt sich im übrigen nicht um propalästinensische Organisationen. Das ist eine Diffamierung der Arbeit dieser Initiativen.

Die Organisationen, um die es hier geht, sind pro Menschenrechte. Menschenrechte sind unteilbar.

@um 12:06 von BotschafterSarek

Erstens lege ich wert auf die Feststellung, dass wir hier nicht über Religion sprechen, sondern über Politik. Wir sprechen also über Israelis, nicht über Juden.
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1. Sind im Holocaust keine Israeliten umgekommen, sondern Juden.
2.Sprachen wir von der Wirkung des Holocaustes in Bezug auf die heutige Wirtschaftlichkeit Israels...und das hat was mit der Tötung der JUDEN zutun, die heute mehrheitlich den Staat Israel bewohnen.
3. Kann man kaum diese Ursache und Wirkung auseinanderdividieren, zumal nur aufgrund der wirtschaftlichen Hilfen aus dem Westen und damals auch aus der SU, hat Israel sich behaupten können, trotz aller Verbannungswünsche ihrer umliegenden Länder. Der Schutz der Westmächte hat also zum Glück greifen können.
Würde Israel heute keinen Schutz mehr erfahren, würden heute sofort die musl. Staaten über Israel herfallen.
Das ist wohl kaum zu bezweifeln. Iran u. a. schreien laut genug.
Daher sollte Deutschland sich diesem Schutz nicht entziehen, wie ich finde.

@yolo

Im Juli 1967 bot Israel Land für Frieden an. Daraufhin formulierte die Arabische Liga bei einer Konferenz in Khartum die drei kategorischen Neins zum Frieden, zu Verhandlungen und zur Anerkennung des jüdischen Staates.

In den 50 Jahren hat sich die Welt weiterentwickelt. Auch viele der arabischen Staaten sind heute offener als damals. Ich glaube nicht, dass z.B. Jordanien und Ägypten, damals die Hauptgegener Israels, den Staat heute noch auslöschen wollen.

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