Kommentare

Ist "Uniform" nicht ein anderes Wort für Gleichschaltung?

"Staatsbürger in Uniform" kann es nie geben. Denn der Staatsbürger hat einen gesunden Menschenverstand, mit dem er selber entscheiden kann, was er für richtig oder falsch hält, während der Soldat grundsätzlich und immer ein bedingungsloser Befehlsempfänger ist.

DerFischstinktvomKopfher

Die Ministerin spricht einen Missstand an. Ob der nun auch von ihrer Seite zu verantworten ist oder nicht, es wird deutlich, dass es längst nicht nur um Einzelfälle geht. Der Sprachgebrauch einiger Kommentatoren zu diesen Meldungen hier lässt es mir kalt den Rücken hinunterlaufen. Da wird von fehlender Kameradschaftlichkeit gesprochen und wieder nur gegen "die da oben gewettert". Dazu dann noch der Verweis auf den eigenen Dienst fürs Vaterland, der nun in den Dreck gezogen werde. Gerade wenn ich so etwas lese, bin ich froh, dass keiner vom Fach selbst Verteidigungsminister wird, denn dann würde man alles schön unter den Teppich kehren und eine Armee nach preußischem Vorbild aufbauen.

Ablenkungsmanöver

Das Hauptproblem ist das BAMF, das völlig zu unrecht jemandem den Status "subsidiärer Schutz" zugesprochen hat. Hier lief etwas völlig falsch! Da konnte sich jemand auf kriminelle Weise, aber bequem einen Zweitwohnsitz leisten. Das darf nicht passieren. Politische Konsequenzen!

Wie ist mit der Inneren Führung?

Innere Führung - vielleicht fragt man erstmal, wie sehr sich die Bundeswehr von der Zivilgesellschaft unterscheidet.
Rechtes Gedankengut scheint doch in weiten Kreisen der Bevölkerung (bewusst oder unbewusst) zumindest akzeptiert zu sein. Wenn sich die BW als quasi "Männerbund", da ein wenig weiter rechts von der Mitte bewegt wäre das doch nur normal.
Solange sich keine rechten Solidarstrukturen innerhalb der Armee bilden oder es zu Exzessen kommt, an denen auch Verantwortungsträger Teil haben, hält sich das Problem vermutlich im Rahmen.

Grenzen schützen

Von der Leyen und die CDU propagieren eine Politik der "offenen Tür". Hundert Tausende konnten ungeprüft einreisen und sich Zugang zu Sozialleistungen verschaffen.

Der Auftrag der Bundeswehr ist es die nationale Souveränität und die deutschen Grenzen zu sichern. Am Ende des Tages muss sich der Soldat an den im GG verfassten Auftrag halten und darf nicht den Vorgaben der CDU folgen. Die innere Führung kann die Vorgaben des GG nicht ausblenden.

Ob der Einzeleverdächtige tatsächlich Anschläge geplant hat ist fraglich. Er wollte auf extreme Nachlässigkeit bei der Vergabe von Asyl aufmerksam machen. Die Gefahr des islamischen Terror und die 12 Terrortoten allein im letzten Jahr dürfen nicht länger ignoriert werden. Wer unschuldige Menschen heimtückisch und hinterhältig ermorden will und aus Menschenhass handelt verwirkt den Anspruch auf Alimentierung durch den Steuerzahler. Dies gilt für Bundeswehrangehörige wie für Flüchtlinge.

Die "Innere Führung" funktioniert nicht...

Sie funktioniert nicht, weil dem einzelnen Soldaten und Offizier überlassen bleibt, was er ahnden und verfolgen soll.
Im Fall des Offiziers A. wird von "rechtsextremen Gedankengut" "völkischen Auffassungen" u.ä. geredet. Darf der Offizier dieses Gedankengut nicht haben? Verletzt er damit das Grundgesetz? Und wer soll das beurteilen? Der vorgesetzte Offizier?
Der Fall zeigt ja gerade das Offiziere jetzt dafür zur Verantwortung gezogen werden, weil sie eine Entscheidung trafen - nämlich es nicht weiter zu verfolgen.
Ich will gar nicht beurteilen, ob diese Entscheidung richtig oder falsch ist.
Nur darf man den unteren Chargen nicht die Entscheidung aufbürden, die die Führung selbst nicht treffen will oder kann.

Wie ist das mit der Inneren Führung?

Für so was hat man scheinbar keine Zeit mehr, "Blitz" Ausbildung und dann müssen die Uniformen TV gerecht auf der Welt zu sehen sein, weil wir ja die Welt Retten, dies alles weil es wohl an "Nachwuchs Personal" mangelt.

Ich hoffe die Diskussion mit

Ich hoffe die Diskussion mit inlandseinsätzen ist erst mal vom Tisch.

Kein Wunder

Es war m. E. richtig, dass die Wehrpflichtaussetzung zum 01. Juli 2011 beschlossen wurde. Seit diesem Datum gehen nur noch "Überzeugte" zur Bundeswehr. Es fehlt seither - seit fast 6 Jahren! - das natürliche und ggf. auch intellektuelle Korrektiv der Wehrpflichtigen. Die früheren Wehrpflichtigen kamen aus allen Schichten der Bevölkerung und unterschiedlichen (Schul-, Hochschul- und Berufs-)Bildungen. Spätestens seit der Aussetzung der Wehrpflicht, also seit 1.7.2011 hätte man die Inhalte der "Inneren Führung" auf die veränderte Zusammensetzung der Truppe anpassen müssen. Mich wundert der Vorfall des Oberleutnantes nicht, höchstens dass nicht mehr vergleichbares vermeldet wurde. Dieses Defizit muss sich die damalige Bundesregierung zuschreiben lassen und die damalige und heutige Regierungschefin A. Merkel samt der CDU/CSU-Fraktionen im BT! Den Fehler der nicht angepassten "Inneren Führung" seit der Wehrpflichtaussetzung (Juli 11) bis heute trägt nun ihre Früchte!!

@Thomas Wohlzufrieden 18:36

Nein, Uniform ist kein anderes Wort für Gleichschaltung. Hätten Sie den Artikel aufmerksam gelesen und verinnerlicht, was "Innere Führung" heißt, wäre Ihnen der Begriff "bedingungsloser Befehlsempfänger" niemals eingefallen. Der Gehorsam in der BW hat eben doch Bedingungen und diese schaffen das Grundgesetz, die deutschen Gesetze allgemein und die Menschenrechte.
Der Staatsbürger in Uniform ist ein denkender Soldat, der eben auch entscheiden kann, was richtig und was falsch ist.
In anderen Armeen, in denen Soldaten das Recht verwehrt ist, Befehle kritisch zu hinterfragen, dort gibt es bedingungslose Befehlsempfänger.
Und das entkräftet eigentlich schon Ihre Ansicht der gleichen Bedeutung von Uniform und Gleichschaltung.
Außerdem: wollen Sie tatsächlich behaupten, dass jeder Schützen- oder Karnevalsverein, jede Blaskapelle, Feuerwehrmann, Polizist oder wer sonst noch Uniform trägt, gleichgeschaltet ist? Das impliziert Ihre Aussage nämlich auch.

Wie mans dreht und wendet...

Personalauswahl: Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich gewisse politische Kreise der Bundeswehr kategorisch entziehen (Linke) und damit das Feld den anderen überlassen.
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Erziehung: Alle Soldaten über 25 haben kein Anrecht mehr, in den Kasernen zu wohnen (selbst wenn sie es wollen würden). Und die meisten Vorgesetzten sind älter als 25.
Zusätzlich gelten seit neuester Rechtsprechung die Stuben der Soldaten als private Wohnungen, die nicht grundlos und ohne Vorankündigung durch den Vorgesetzten überprüft werden dürfen.
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Zeitliche Belastung: Dienstpostenausbildung, sonstige Ausbildung, Einsatz, Nothilfe - rein rechnerisch bräuchte es für die in einem Jahr durchzuführende Ausbildung (SOLL) 1,75 Jahre, um dann noch PolBil und Dienstzeitausgleich gewährleisten zu können.
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P.s. @Thomas Wohlzufrieden: Waren Sie überhaupt schon mal Soldat? Ich unterstelle den ehemaligen Kriegsdienstverweigerern auch nicht pauschal, am 1. Mai bei Demos der Linken im Schwarzen Block mitzulaufen..

Sehr geehrter Herr Redakteur

Jeder Soldat ist Staatsbürge in Uniform-egal aus welchem Land er kommt.
Deshalb ist aber die BW vor etwaigen Entgleisungen nicht gefeit.Ein System der inneren Führung gibt es in jeder Armee der Welt.
Die Grundlage jeder Armee ist Disziplin und nichts anderes.
Solche Verfehlungen sind in einer falschen Politik zu suchen.
(Ich habe sehr lange in zwei deutschen Armeen gedient und darf mich daher in aller Bescheidenheit Experte nennen)

"Innere Führung" hat total versagt!

Schon in meiner Zeit bei der Bundeswehr vor etwa 45 Jahren hat es Diskussionen um diesen Begriff Innere Führung gegeben und es gab große Zweifel an der Basis dass dieses Prinzip wirklich funktioniert.
Genau so wie es den "Staatsbürger in Uniform" nie wirklich gab weil die Offiziere und Unteroffiziere ihre eigenen Wertvorstellungen von "dienen und gehorchen" durchgesetzt haben.
Dabei sehe ich keinen Unterschied ob es sich um die Wehrpflicht handelte oder um die jetzige Form der "freiwilligen" Soldaten die sich genau so unterordnen müssen und in der Grundausbildung genau darauf getrimmt werden.

Frau von der Leyen ist es zu verdanken dass sich in der Bundeswehr endlich mal etwas verändert.
Und wenn der Wehrbeauftragte Bartels gegen sie agiert dann vielleicht deshalb weil dieser Mann auch zudem alten Filz gehört der seit Jahrzehnten dieses Strukturen vor Veränderungen schützt!

Grundsätzlich mal gut

Die Idee ist grundsätzlich mal gut, jeder Soldat muss sich bewusst sein was er macht und welche Konsequenzen dies hat, heißt er ist auch Haftbar. Die Ausrede "der Vorgesetzte hat es befohlen" gibt es nicht. Auch, dass die Bundeswehr kein Isolierter Verein ist, wie in den meisten anderen Ländern ist positiv. Soldaten leben ihn ihren eigenen Häusern nicht in Kasernen, sie nehmen am gesellschaftlichen Leben teil. Kurz gesagt das Prinzip bringt eigentlich nur positives, nichts wirklich negatives, es sei den man sieht es als negativ an, dass sich der Soldat einen ethisch nicht haltbaren Befehl wiedersetzen darf.

@skydiver-sr

"Die Grundlage jeder Armee ist Disziplin und nichts anderes.
Solche Verfehlungen sind in einer falschen Politik zu suchen."

das ist ja geradezu absurd, was sie da formulieren (oder sie sollten zumindest genau definieren, was sie uns sagen wollen...kadavergehorsam etc.?).

sie wollen in zwei armeen gedient haben? wohl nicht sehr gut. wozu es führt, wenn eine armee nur auf diziplin ausgerichtet ist, sieht man besonders gut bei den freunden aus den USA. wie da mit menschen unter dem banner "befehl & gehorsam" umgegangen wird, ist gegen jede menschlichkeit...

Vorsicht vor falschen Lösungen

Das es mit der Inneren Führung nicht zum besten steht ist nicht zu übersehn. Wenn das jedoch dazu führen sollte das die selben politisch links stehenden Kreise die sich weitgehend dem Wehrdienst entziehen eine Art Gesinnungspolizei installieren ist das die falsche Lösung. So etwas hatten wir schon mal und es ist nicht gut gegangen.

Innere Führung und Tradition

Wenn die Ministerin bei der Bundeswehr aufräumen will, hat sie meine volle Unterstützung. Sie soll es aber dann bitte gründlich tun und wenn sie richtigerweise sagt, dass die Wehrmacht in keiner Form traditionsstiftend für die Bundeswehr ist, frage ich mich, warum es beispielsweise immer noch eine "10. Panzerdivision" gibt. Die "Innere Führung" stösst spätestens seit dem Beginn an der Teilnahme internationaler Einsätze durch die Bundeswehr an ihre Grenzen. Dort gilt nicht das Prinzip "Staatsbürger in Uniform", sondern wie in jeder Armee der Welt "Befehl und Gehorsam".

Tradition hilft

Das Problem ist, dass die Bundeswehr auf Teufel komm' raus eine Armee ohne Tradition sein will. Dabei bietet unsere Geschichte viele Anknüpfungspunkte. Und auch wenn einige Schnappatmung bekommen, unter dem handwerklichen, dem soldatischen Aspekt könnte auch die Wehrmacht durchaus als Vorbild dienen.

Festzustellen ist dagegen, dass die Angst und die Geisterjagd immer schlimmer wird, je mehr wir uns von den Kriegen des letzten Jahrhunderts entfernen. Stattdessen sollen unsere Soldaten traditionslose Werkzeuge ohne jegliche Verortung der Merkels und von der Leyens sein?

Innere Führung -das unbekannte Wesen

In der Bundeswehr gibt es seit sie Besteht zwei Strömungen
oder Denkrichtungen zur Inneren Führung. Für die eine ist
die Innere Führung ein unsinniger Ballast, den man am besten
"so hoch hängt, dass niemand mehr drankommt",weil sie Soldaten
bei der Dienstausübung nur stört. Für die anderen war es eine
Möglichkeit der Pflicht zum Gehorsam eine demokratische Ergänzung und eine Möglichkeit zur Eigenverantwortung hinzuzufügen. Entstanden ist diese Absicht aus den Erfahrungen mit der Wehrmacht der NS-Zeit. Die Bundeswehr sollte sich hier deutlich unterscheiden. Nun hat die Bundeswehr ihre besondere Entstehungsgeschichte bei der ehemalige Wehrmachtsoffiziere eine unrühmliche Geschichte spielen.
Fortsetzung folgt

Der Gedanke zählt

Das der "Zivilist in Uniform" nur ein Ziel ist das die Bundeswehr nie erreichen wird war denk ich jedem klar. Trotzdem funktioniert er. Er nimmt unnötige Härte aus dem System was wiederum der ganzen Truppe, auch im Verhältnis zwischen den Diensträngen zugute kommt. Preußischer Drill, wie in den USA, bei denen der Mensch erst gebrochen und dann neu aufgebaut wird wünscht sich hier keiner. Es würde auch keinen besseren Soldaten hervorbringen oder extremes Gedankengut vorbeugen. Eher das Gegenteil.

Innere Führung 2

Von diesen und ihren nachgewachsenen Kameraden wurde Innere Führung schnell als"Inneres Gewürge" difamiert, ohne dess es zu einer sach-lichen Auseinandersetzung gekommen wäre! Die Machtver-hältnisse innerhalb der Bundeswehrführung waren so, das die Beführwortung der Inneren Führung mit Karierenachteilen verbunden waren.
Heute sind wir an dem Punkt angekommen,dass formal viel von
Innerer Führung geredet wird, aber sich Keiner großartig darum Gedanken macht.
Dann stört sie die großen "Krieger und Kämpfer" nicht beim Kämpfen.
Eigenes Denken war schon immer anstrengend.
...und "dafür sind Soldaten nicht da", wie mir ein Oberst vor zwei Jahren sagte.
Vielleicht kommt es ja jetzt wieder in Mode!

Blauäugig?

Für mich klingt das Thema recht Blauäugig, oder kommt nur mir das so vor?
Das ist eine Armee, die Leute dort haben sich verpflichtet im Ernstfall für unser Land zu sterben. Es sind also nur National oder meinetwegen auch Patriotisch denkende Menschen in der Bundeswehr. Linke wird man dort eher nicht finden, schon allein weil die all das ablehnen oder gar hassen für was die Bundeswehr ihren Kopf bereit ist hin zuhalten. Also klar gibt es dann auch extreme Rechte.

Man kann hier nicht den schwarzen Peter allein der Ministerin zuschieben, auch wenn ich das gerne so hätte.

Die Armee, das was sie tut und für was sie steht hat keinen so großen Rückhalt im Land. Armeen aus Ländern in denen Nationalstolz/Patriotismus völlig normal sind, haben diese Probleme nicht. Das ist ein Problem welches nicht in 5 Monaten zu beheben ist. Der Versuch es trotzdem in der Zeit zu machen zeigt nur wie wenig das ganze Verstanden wird.

Meine Erfahrung

Ich war auch BW/NATO Soldat.
Bürger in Uniform geht, Befehle die jeglicher von Menschenrechten widersprechen musste man nicht ausführen.
Letzteres konnte damals - sage ich mal salopp - zu ziemlich ärgerlichen Konsequenzen führen.
Und ein "so ein bisschen rechtsextrem" war bei vielen aus der Führungsebene eigentlich ganz gerne gesehen.

Die Ausländerquote in der

Die Ausländerquote in der Bundeswehr ist nicht bekannt. Ein Grund mehr, die Bundeswehr für Ausländer als Arbeitgeberin zu öffnen.

Widerspruch

Hier im Forum ist Vieles geschrieben worden
was sachlich einfach falsch ist!
1. Die Bundeswehr soll keine Armee ohne Tradition sein!
Für meinen Geschmack rennt sie nur einer falschen Tradition nach, wenn sie Truppen-fahnen, Orden in Mengen und altes
militärisches Gepränge wiedereingeführt hat.
2. Die Innere Führung kann nicht versagt
haben!
Innere Führung ist nämlich keine Einrichtung, die irgendwer betreibt. Sie ist ein Prinzip, dass man entweder anwendet und fördert oder in die Ecke stellt und unbeachtet lässt.
Wenn Jemand versagt hat, dann die Zivile und militärische Führung der Bundeswehr
seit vielen Jahrzehnten. Wer ausschließlich
Kämpfer will, der bekommt sie auch.
Ausschließlich! Ob er will oder nicht!

1000 Zeichen ...

... reichen bei weitem nicht aus, um das Problem ausreichend darzustellen. Zusammengefaßt könnte man sagen, dass Anforderungen (Realität) und Vorschriften (Ideal) nicht in Einklang zu bringen sind. Daher werden Grenzen immer wieder geduldet überschritten und manchmal gibt es als Folge davon diejenigen, auf die "Jeder Mensch hat einen Maßstab dafür in sich, was richtig und was falsch ist, jeder hat ein Gewissen, ein Wertegerüst." nicht mehr zutrifft. Zum "Skandal" kommt es dann, wenn auch deren Grenzenlosigkeit geduldet wird. Jeder, der auch nur ein kleines bisschen Führungsverantwortung in der BW hat(te), weiß das. Wer das bestreitet, lebt in einer Blase einer außergewöhnlichen Einheit mit ausschließlich außergewöhnlichen Soldaten, hat sich und seine Umgebung nie wirklich hinterfragt oder lügt. PS @Thomas Wohlzufrieden - Zitat Dieter Nuhr (und andere): "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten."

Das wird nicht

funktionieren und hat auch nicht funktioniert, wenn Soldaten vor der Ausführung eines Befehl erst mal nachdenken müssen ob das geht oder nicht aus irgendwelchen Gründen.
Das wäre bei Einsätzen in der Welt aber aber mehr als gefährlich, das nicht mehr der Beste Nachwuchs vorhanden ist wird sich noch verstärken und ist ein Hausgemachtes Problem.
Ist zwar 50 Jahre her das ich gedient habe, aber an solche Dinge wurden früher keine Gedanken verschwendet.
Der welcher den Befehl ausgibt muss dafür sorgen das die Untergebenen den Befehl auch umsetzen können und dürfen.

Gruß

Chance vertan

Die Bundeswehr war zu Zeiten der Wehrpflicht die demokratischste Armee, die es je (irgendwo auf der Welt) gegeben hat. Leider hat es die Politik versäumt daraus Kapital zu schlagen. Statt den Stolz auf diese Errungenschaft in der Gesellschaft zu verankern hat man immer zwischen "na ja, irgenwie notwendig" und "ach nee, lieber doch nicht" herumgeeiert. Dabei ist nur eine schlagkräftige Truppe ist in der Lage Verbrecher wie die Talibanditen oder die IS-Faschisten zu vernichten, die einzige Möglichkeit mit solchem Pack umzugehen.
Weil Politik und Gesellschaft immer mit großkotziger Herablassung auf unsere Soldatinnen und Soldaten schauen ist die Bundeswehr für Demorkaten nicht attraktiv. Wenn die Politik dies nicht sehr schnell ändert und sich rückhaltlos zur Verteidigung unseres Landes bekennt wird die Trupper immer ein Hort für Radikale bleiben.

Der Ansatz

der inneren Führung ist außerordentlich gut. Meiner Meinung nach mangelt es an der pädagogischen Umsetzung. Ich denke mit einer angemessenen und tiefer gehenden politischen Bildung durch Fachpersonal (Politologen und/oder Lehrer Sek I Politik) könnte hier einiges zum Besseren gewendet werden. Denn Radikalisierung durch Echoräume im Internet kann durch differenzierte politische Bildung entgegengetreten werden.

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