Kommentare

Sorry aber,

so wie der Herr sich verhält, verhält sich kein Staatsmann. So verhält sich doch eher ein Kind das nicht bekommt was es will. Peinlich für Israel.

Tierisch

Instinktlos?Also ist HR.Netanjahu mittlerweile in der Tierwelt angelangt.Wir leben in der Welt der Ratio.Nur damit sind bisher alle Konflikte in Europa friedlich gelöst worden.

instinktlos

Werter Herr Netanyahu, haben Sie selbst nicht darüber geklagt, dass alle Welt tatenlos zusieht bei Menschenrechtsverletzungen?
Ja, das ehrt Sie. Doch was ist in ihrem eigenen Land los?
Also bevor Sie jemanden als instinklos hin stellen, schauen Sie einmal selbst was in ihrem Land abgeht.
"Ja, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen."
Seien Sie getrost, da stehen sie nicht alleine so.

Wahrheit tut weh

auch in Israel...Was dort durch Soldaten durchgeführt wird, ist in vielen Dingen nicht mit dem Völkerrecht vereinbar.Es ist politisch geduldet und gedeckt durch die national-konservativen Kräfte, aber nicht rechtens!
Das Töten von Wehrlosen, auch von Attentätern, am bodenliegend, ist ein Verbrechen, wenn man sich dem Kodex der Mitmenschlichkeit verpflichtet fühlt.
Auch der größte Teil der israelischen Zivilgesellschaft sieht Palästinenser als Menschen an, es gibt ein Rechtssystem und das unterscheidet sich grundlegend von dem der Nachbarstaaten.Das ist doch der Unterschied zu den Despoten-Staaten Syrien, Iran, Saudi-Arabien...In Israel darf man Kritik üben, darf man das Vorgehen der Regierung anprangern und veröffentlichen.Und man darf das diskutieren, was der Gesellschaft schadet oder gut tut...Versuchen wir das mal in der Türkei heute unter Erdogan oder in Putins Russland...Nicht alle Soldaten sind Verbrecher und Mörder, aber nicht alle sind ohne Schuld.Das muß bewußt gemacht werden

Instinktlos?

Bei Menschen spielt Instinkt zum Glück eine untergeordnete Rolle. Dafür mehr das Erlernte, der Verstand und die Erfahrung. Um diese zu erweitern hilft es mit vielen andere Menschen zu sprechen, die ihrerseits unterschiedlichen Erfahrungen gemacht haben.

Netanyahu dann instinktiv?

Klingt sehr nach Kindergarten wenn jemand sagt ".....wenn du mit DEM spielst, dann darfst mit MIR nicht mehr in den Sandkasten".
Netanyahu wirft Gabriel Instinktlosigkeit vor - mir ist das lieber als wenn jemand nur instinktiv handelt. Das Agieren von Diplomaten sollte doch von etwas mehr geleitet sein als von Instinkten.

handwerklich schlechte Politik

Nethanyahu ist sicher nicht sehr sympathisch. Aber auch von liberaler jüdischer Seite wurden Gabriel Vorwürfe gemacht ("Elefant im Porzellan-Landen" usw). Zumal kurz vorher Merkel die jährlichen dt-isr Konsultationen "ausfallen" ließ, offenbar ohne klare Begründung, war eine Gegenreaktion denkbar. Es scheint so, dass Gabriel die NGO-Besuche nicht einmal diplomatisch abgestimmt hatte, wie es das Protokoll zumindest erwarten lassen würde. Statt auf Diplomaten zu hören, folgte er seinem Kumpel Volker Beck, als wäre der Fachmann für guten Umgang. Man hat den Eindruck, wir werden von einer Laientruppe geführt, verglichen mit der Trump eine brilliante Besetzung ist.

Wer nicht will der hat schon?

Wer nicht will, der hat schon, den wen der Herr Netenyahu sich nicht mit dem Herrn Gabriel treffen möchte, dann sollte man darauf nicht drängen und gut soll sein, verstehe garnicht wo da das Problem ist. Ist Israel abhängig von D oder andersherum?

Soso...

Sollen wir das Hr. Netanyahu dann genau so glauben?

Sind diese Gruppen wirklich so am Rand und vertreten solche Randpositionen? Oder haben sie einfach wieder und wieder den Finger in die Wunde gelegt, was Netanyahu nicht passt, so dass er nun die Gelegenheit nutzt, die Gruppen und Gabriel letztlich zu diffamieren?

Zumindest kann er mich nicht überzeugen, dass Kritik an ihm und seinem Militär völlig unbegründet ist.

Etwas stimmt nicht.

Putin, Erdoğan, Orban, Trumpf und jetzt sogar Netanjahu. Es stimmt etwas nicht. Wirtschaft wird diese Politik auf Dauer nicht tolerieren.

Verständliche Reaktion

Auch wenn die Bundesregierung einen auf empört macht, kann man Netanyahu verstehen.
Wie würde wohl die Bundesregierung reagieren, wenn z.B. Trump als erstes die AfD treffen würde anstatt Merkel & Co.?
Außerdem hat er Rückgrat gegen seine Kritiker bewießen, was ihm bestimmt wichtiger ist als die Laune von Gabriel.

Israel

Gabriel hat Rückgrat gezeigt. Bravo! Die israelische Regierung sollte verstehen, dass Frieden nur möglich ist, wenn den Palestinensern eine gerechte Lebensperspektive geboten wird. Willkürliche Gewalt, Demütigungen und Landdiebstahl provozieren neuen Terror. Es muss möglich bleiben, diese Wahrheiten auszusprechen. Das hat auch nichts mit "Antisemitismus" zu tun. Berechtigte Kritik an der friedensfeindlichen Politik der israelischen Regierung drückt im Gegenteil Freundschaft mit dem israelischen UND palestinensischen Volk aus.

Die israelische Politik...

...widert mich an. Die Vorwürfe der NGO's sind berechtigt. Man sehe sich z. B. die Anzahlen der Getöteten zwischen Israelis und Palästinensern an, wenn wieder eine Statistik veröffentlicht wird.

Netenyahu

Hat der gute Mann keine Frau, Tochter oder ähnliches, welche man einladen könnte, um den umzustimmen? Auch er sollte doch eine Schwäche haben?

Instinkte

Hauptinstinkt des Herrn Netanyahu ist wohl: "Israel Israel über alles". Gilt vor allem für eroberte Gebiete und deren zweiter Klasse Menschen. Woran Geschichtskundige das nur erinnert?
Da konnte jeder auch in Deutschland mit ansehen, wie ein israelischer Soldat einen am Boden liegenden "Feind" ermordet - nach allen Regeln ein Kriegsverbrecher. Für Netanyahu eher ein Held?
Sein instinktives Anpassen an US-Gepflogenheiten hilft ihm doch stets. Sebst wenn er mal schnell ein paar Raketen in fremde Länder schießen lässt - vor wirksamen Verurteilungen wird er zuverlässig geschützt.
Und unser Außenminister wird auch in unserem Land von interessierten Kreisen gescholten. Weil er so instinktlos war?

Netanyahu nennt Gabriel instinktlos

Was erlaubt sich diese Mensch? Wuerde ein Deutscher solche Bemerkungen erlauben, waere die Hoelle los. Herr Netanyahu schaemen sie sich. Mit einem solchen Ministerpraesident kann es kein Frieden geben. Schade fuer jeden Pfennig den Deutschland nach Israel ueberweisst.
Wir Deutschen koennen reden mit wem wir wollen auch wenn es Herr Netanyahu das nicht gefaellt.

Ich vertrete eine andere

Ich vertrete eine andere Meinung als Herr Netanyahu. Herr Gabriel hat sich genau richtig verhalten. Er hat sich nicht provozieren lassen sondern ist seinen Weg weiter gegangen. Es kann doch nicht sein, dass jemand einem (Bundes-) Außenminister vorschreiben will, wen er zu treffen hat. Ich möchte mal den Aufschrei hören wenn man einem israelischen Minister verbieten will hier Menschen zu treffen, die er treffen möchte. Dann würde es sofort heißen : antisemitisch. Und wie heißt das so rum ??? Antideutsch oder Antidemokratisch?

Völlig Richtig

Netanyahu hat völlig Recht. Gabriel handelte nicht nur instinktlos, er ist auch ungeschickt und taktlos. Ich halte seinen sofortigen Rücktritt für angemessen.
Es kann nicht sein, dass ein Premierminister Diplomaten trifft, die sich zuvor mit Regierungsgegnern treffen, welche die Armee des besuchten Landes als "Kriegsverbrecher" bezeichnen!! Würde Gabriel das auch in Großbritannien tun? In diesem Fall ist es noch verwerflicher, weil die Vorwürfe der israelischen Regierungskritiker völlig haltlos sind. Die IDF haben sich in allen Konflikten an geltendes Völkerrecht gehalten; die Handlungen waren stets angemessen!

Falsch Herr Netanyahu

Unser Außenminister hat völlig richtig gehandelt. Man sollte es nicht glauben, aber Herr Gabriel darf sprechen mit wem er will, auch wenn Ihnen das nicht passt.

Ihr Verhalten erinnert schon ein wenig an den Habitus von Herrn TRE. Diesen Herrn bitte noch einmal genauer betrachten und dann darüber nachdenken, ob dieses Auftreten von Erfolg gekrönt sein könnte.

Danke für Ihre Mitwirkung.

Netanyahu nennt Gabriel instinktlos

Eigentlich bin ich ganz froh, wenn Politiker (und das gilt auch für Herrn Gabriel) ihrem Verstand und nicht ihrem Instinkt folgen.

Netanyahu... ein Trump Light

Netanyahu... ein Trump Light (großes Ego, immun gegen Fakten aber ohne Immobilienfirma)
-
Eine Schande für die einzige Demokratie im Nahen Osten.

Kurs halten!

Wie es scheint, meint ja eine Menge Leute, dass man folgenlos auf Deutschland draufhauen kann. Erdoğan und Trump sind auch so Kandidaten. Da heißt für Gabriel nun Kurs halten, das muss man sich nicht bieten lassen! Wenn er in China Menschenrechtler getroffen hätten, hätte uns die Kritik auch nicht gejuckt. Israel verletzt UN-Konventionen, nicht Deutschland!

@07:01 von Mischpoke West

Wie würden wir reagieren? In jedem Fall würden wir das Treffen nicht absagen oder den Besuch eines Außenministers torpedieren nur um Innenpolitisch den starken Mann zu markieren. Kleines Einmaleins der Diplomatie.

@Eres, 7:10

Soso, Sie halten den sofortigen Rücktritt von Gabriel für angemessen. Darf ich fragen, warum? Gehört es zu seinen Aufgaben, einmal täglich alle Regierungschefs anzurufen und zu fragen, wen er treffen darf? Dann hätte er natürlich seine Pflichten gröblich verletzt.

Als Aussenminster durchgefallen...

Hier wird diese politische Panne, als ein privates Spiel des israelischen Premiers dargestellt. Dabei stellte sich die meist Netanjahu feindliche israelische Presse auf die Seite des Premiers. Die beiden durch Ausland finanzierte Gruppen, haben genau so guten Ruf in Israel, wie NPD in Deutschland. Und das ist voellig egal, was der deutschen Aussenminster von diesen Gruppen haelt.

Der deutsche Aussenminster kommt nach Israel und zieht es vor sich ausgerechnet mit diesen NGO's zu treffen, als dem Vertreter des Mehrheit der Israelis.

Auf der anderen Seite, hoffe ich sehr, dass Gabriel sich bei dem naechsten Staatsbesuch in Tuerkei, sich mit Vertretern der Guellenbewegung trifft, in Iran mit den Regierungskritikern, in Russland mit Alexei Navalnii, in USA mit der Bewegung, die sich fuer die Unabhaengigkeit Kaliforniens einsetzt und in China mit den Uiguren oder Tibeter, die gegen Besatzung ihres Gebietes kaempfen.

Ich mag Gabriel nicht

Aber was Netanyahu da abliefert geht gar nicht.

Der Herr verhalten sich nicht wie ein Staatsmann.

So darf mit unserem Außenminister nicht umgesprungen werden.

Das gehört sich nicht.

@07:01 von Mischpoke West: Wenn Trump zuerst...

"Wie würde wohl die Bundesregierung reagieren, wenn z.B. Trump als erstes die AfD treffen würde anstatt Merkel & Co.?"

Das würde sich schon zeigen, wenn Präsident Trump seinen Terminplan für die Reise bei der Bundesregierung bekannt gibt. Das hat Minister Gabriel auch getan und zwar vor der Reise.
Das Treffen mit den NGOs war auch nicht vor dem Treffen mit Netanyahu geplant, sondern danach.
So habe ich es zumindest in den Info-Sendungen auf WDR5 gehört.

Wenn also, um bei ihrem Beispiel zu bleiben, Präsident Trump eine Reise nach Deutschland plant, seinen Terminplan dazu einreicht und die Bundesregiernung dann feststellt, dass er sich nach dem Treffen mit der Bundeskanzlerin auch mit der AfD treffen will, dann kann die Bundesregierung im Vorfeld ihre Meinung dazu sagen.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Bundeskanzlerin so wie Präsident Netanyahu reagieren würde.

@Christian66

Ja, das Verhalten hat Kindergarten-Niveau.
Sowas nennt man auch Erpressung!
Gabriel hat vollkommen richtig gehandelt.

re paul puma

"Aber auch von liberaler jüdischer Seite wurden Gabriel Vorwürfe gemacht ("Elefant im Porzellan-Landen" usw)."

Da Sie sich offensichtlich auf ein Interview mit Michael Wolffsohn beziehen: Der ist bestimmt nicht die "liberale jüdische Seite".

" Statt auf Diplomaten zu hören, folgte er seinem Kumpel Volker Beck, als wäre der Fachmann für guten Umgang."

Das sind polemische Unterstellungen, die Sie selbst disqualifizieren.

Und es geht wieder los...

Ich selbst habe die deutsche und israelische Staatsbürgerschaft. Ich habe auch in der israelischen Armee (Zahal) gedient. Ebenso gehöre ich der linken Bewegung und Partei Meretz an (Urspr. gegründet aus drei Parteien).
Ich kenne also alle Seiten. Obwohl ich ein erklärter Gegner von Bibi Netanyahu bin, sollte man schon bedenken, dass die Preisgabe von Militärgeheimnissen israelische Soldat/innen gefährdet, also quasi fast jeden Israeli mittelbar oder unmittelbar. Ich kenne das Gefühl wenn nach 21.00 Uhr das Telefon klingelt und man zittert und hofft, dass es den eigenen Kindern, welche gerade ihren Militärdienst tun gut geht.
Schade finde ich, dass sofort die Vergleiche mit Erdogan und anderen Möchtegerndespoten kommen. Nicht vergessen: es geht dabei auch immer um die pure Existenz eines ganzen Volkes.

@Golem_

Danke für Ihren Beitrag von 8:33 Uhr. Endlich mal jemand der Wissen mitbringt, bevor er hier kommentiert. Ich bin ganz Ihrer Meinung und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.

"Wie würde wohl die

"Wie würde wohl die Bundesregierung reagieren, wenn z.B. Trump als erstes die AfD treffen würde anstatt Merkel & Co.?"

1.Breaking the silence und B'tSelem mit der AFD zu vergleichen ist schon sehr weit hergeholt. Das eine sind Menschenrechtsorganistationen, das andere ist eine rechtspopulistische, neoliberale Partei, die nicht im Bundestag vertreten ist.
Da wäre der Vergleich mit Pro Asyl schon passender.
2. War das Treffen mit Netanjahu vor den anderen Treffen terminiert.
Also wäre die treffendere Frage:
"Wie würde wohl die Bundesregierung reagieren, wenn z.B. Trump nach dem Treffen mit Merkel, Vertreter von Por Asyl treffen würde?"

(editiert)

@Golem/Vault-Dweller

Ich kann mich Ihnen nur anschließen.

D.Gabriel hat absolut korrekt gehandelt

Worüber regt sich denn Herr Netanyahu so sehr auf? Dass sich jemand erdreistet, an seiner Siedlungs- und Besatzungspolitik Kritik zu äußern? Operieren denn seine Soldaten nicht auf Gebieten, die man richtigerweise als besetzte Gebiete bezeichnet? Wenn man eine solche Politik verfolgt, dann muss man sich auch fairerweise die passende Kritik zu diesem Thema gefallen lassen. Ob sie nun von Gruppierungen in Israel oder vom deutschen Außenminister kommt.

Was Instinktlosigkeit betrifft

gehört der Begriff zu dem Ansinnen, Gabriel sollte einen offiziellen Vertreter der israelischen Siedlerbewegung treffen.

Die jüdischen Siedlungen im besetzten Territorium sind illegal. Israel kann anderer Meinung sein, aber das ist jedenfalls der Standpunkt der deutschen Regierung (neben 190 weiteren Regierungen, nebenbei).

Soll dann Gabriel einen Repräsentanten dieser illegalen Bewegung durch einen offiziellen Empfang legitimieren?

Netanjahu hat leider Recht

Unser Außenminister hat sich wirklich sehr schlecht verhalten, denn er hätte eine Kompromisslösung anstreben können, ohne alles über Bord zu werfen, und dieser Bericht ist wieder einmal sehr einseitig. Die Sicherheitsinteressen Israels sind wirklich elementar und diese Lage mit China oder der Türkei zu vergleichen, ist absolut nicht statthaft. Mir tut es weh, wie verdreht manchmal Sachverhalte dargestellt werden. Israel ist der einzig verlässliche Partner in der Region und durch und durch demokratisch!

Ja, da hat Netanyahu natürlich völlig recht

Gabriel ist ein völlig instinktloser Politiker. In der Sache hat allerdings Gabriel recht.

@ GeMe

>>> Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Bundeskanzlerin so wie Präsident Netanyahu reagieren würde.
.
Eben. Merkel würde es mit sich machen lassen. Wie schon gesagt, im Gegensatz zu unserer Regierung hat Nentanyahu Rückgrat!
Außerdem war das Treffen VOR dem Besuch bei N., nicht danach, wie Sie schreiben. Das ist eben auch nicht gerade beste Diplomatie von Gabriel, wenn er doch über die Spannungen bescheid weiß. Man besucht zu erst den Präsidenten, danach dessen Kritiker, nicht anders herum.

@ 7:01 Mischpoke West

"Verständliche Reaktion
Auch wenn die Bundesregierung einen auf empört macht, kann man Netanyahu verstehen.
Wie würde wohl die Bundesregierung reagieren, wenn z.B. Trump als erstes die AfD treffen würde anstatt Merkel & Co.?
Außerdem hat er Rückgrat gegen seine Kritiker bewießen, was ihm bestimmt wichtiger ist als die Laune von Gabriel."
- Reaktion der Bundesregierung? Merkel würde Trump sicher trotzdem empfangen.
- Rückgrat? Wer trotzig reagiert und bei der BILD jammert, zeigt das Gegenteil zum Rückgrat. Sich mit Gabriel zu treffen und vor den Ultrarechten in Israel sich anschließend zu rechtfertigen, das wäre Rückgrat zeigen gewesen.
- Netanyahu verstehen? Ja, alle Rechtschaffene verstehen ihn - als trotziges Staatsoberhaupt.
- Verständliche Reaktion? Auf primitiver Ebene vielleicht. Da wirft man sich gegenseitig das Schlechte vor, das man selber hat. Schließlich kann man das einem anderen vorgeworfene Schlechte selbst nicht haben, sonst würde man es ja einem anderen nicht vorwerfen.

Gabriel ist kein Diplomat!

Herr Gabriel könnte vielleicht einen guten Wohnungsbauminister abgeben, aber er ist kein Außenminister und wird es auch nie werden. Wer Politik für die Galerie macht um sich bei den Wählern anzubiedern kann in der Diplomatie nicht reüssieren. Netanyahu hat doch recht. Es ist instinktlos sich mit den Gegnern des Mannes zu treffen, den man vorgibt eigentlich besuchen zu wollen. Und Menschenrechtsverletzungen Israels? Wer in dieser Region die Menschenrechte als Einziger überhaupt achtet, ist der Staat Israel. Alle anderen Gebilde, bei der Hamas in Gaza angefangen, lachen nur über die Menschenrechte. Sie halten die NGO´s alle nur für nützliche Idioten und nutzen sie dementsprechend aus. Hat jemand von den geschätzten Diskussionsteilnehmern hier einmal daran gedacht? Ich kann nichts entsprechendes finden.

08:33 von Golem_

Die beiden israelischen Menschenrechtsorganisationen, mit den sich Gabriel treffen wollte, mit der NPD in Deutschland zu vergleichen, ist ziemlicher Unsinn. Auch wenn die Mehrheit der Israelis gegenwärtig anderes denkt, ist es in einer Demokratie wichtig, dass es ein anderes denkenden Minderheit gibt. Der auch von Netanyahu gebrachte Vorwurf, dass diese Organsiationen die israelischen Soldaten als Kriegsverbrecher bezeichnen und die Sicherheit Israels gefährden würden, ist auch voll daneben. Es geht darum, zu verhindern, dass Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen, die israelische Soldaten begehen, unter den Tisch gekehrt werden, in der Hoffnung, dass derartige Vorkommnisse weniger werden. Langfristig hilft dies der Sicherheit Israels.

@ Midir

>>> Kleines Einmaleins der Diplomatie.
.
Kleines Einamleins wäre zu erst den Präsidenten zu treffen, und erst danach dessen Kritiker!
Wie @Golem richtig geschrieben hat, wäre es in anderen Ländern ebenso abgelaufen. Lesen Sie sich bitte mal dessen Betrag durch, und dann reden wir über Diplomatie.

Was geschieht, wenn sich ein

Was geschieht, wenn sich ein Deutschland besuchender Außenminister zuerst mit Vetretern der NPD (oder auch "nur" der AfD) (beides in D zugelassene Parteien) und erst danach mit einem Vertreter des amtierenden Regierung trifft?
Würde mich sehr interessieren.

Ich denke beide sind irgendwie zu verstehen.

Denn wie bei so vielen Dingen in der Politik, gibt es nicht nur einen Aspekt zu beachten. Herr Gabriel muss, um sich in der deutschen Gesellschaft nicht als reiner Unterstützer der israelischen Regierung dastehen, auch mindesten eine oppositionelle Gruppe Treffen.
Netanyahu wiederum muss auf seine Wähler und v. a. seine Koalitionspartner Rücksicht nehmen.
Und Israel ist, aus durchaus auch vernünftigen Gründen, mehrheitlich z.B. nicht an einer Zwei-Staaten-Lösung interessiert.
Vielleicht waren es diesmal im Verhältnis zu viele, und die falschen, NGOs.
Vielleicht sollte man so etwas im Stillen, und viel früher, absprechen.
Eigentlich ist für so etwas Diplomatie, und dabei z.B. Botschafter, auch da.
Aber leider wird das, nicht nur hier, irgendwie nicht mehr gemacht.

Man kann derartigem

Man kann derartigem Politikerverhalten wie dem von Natanjahu nur "wehrhaft" begegnen, indem man ihm klar zeigt, dass seine Interpretation von Demokratie nicht den westlichen Grundwerten entspricht.

Anderslautende Meinungen dürfen nicht unter den Tisch gekehrt werden. Und Herr Gabriel hat sich richtig verhalten: Deutschland ist ja keine Bananenrepublik, mit der man alles machen kann!

Ämter unterscheiden

Ob Herrn Netenyahu klar ist, dass die von Mitglieder der von Ihm abgelehnten Organisationen ebenfalls Teil des Souveräns sind, dem Netenyahu untersteht? Als Israels Ministerpräsident ist er diesen Menschen genauso verpflichtet wie seinen Wählern.

Allein seinen Wählern ist er nur in seinen Parteiämtern verpflichtet.

Ein Außenminister, der eine zugelassene israelische Organisation besucht ehrt damit Israel. Was spricht da dagegen?

06:44 von Tada

Instinktlos?

Bei Menschen spielt Instinkt zum Glück eine untergeordnete Rolle. Dafür mehr das Erlernte, der Verstand und die Erfahrung. Um diese zu erweitern hilft es mit vielen andere Menschen zu sprechen, die ihrerseits unterschiedlichen Erfahrungen gemacht haben.
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*
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Aber zumindest telefonieren mit dem Staatsoberhaupt zählt also nicht zu Verstand und Erfahrung?

Gratulation an Herrn Gabriel

Gratulation an Herrn Gabriel. Ich bin kein großer Fan von ihm, aber hier hat er richtig gehandelt.

Es gibt viel Kritikwürdiges an der isaraelischen Politik, daher gibt es auch Regierungskritiker. Diese zu treffen wann und wenn es ihm beliebt, ist das gute Recht eines deutschen Ministers. Dass dieser hier trotz Drohungen genau das getan hat, ist eine deutliche und richtige Positionierung.

Herr Netanyahu hat nun die Gelegenheit, sein Tun und Handeln im Nahen Osten zu überdenken, wenn er in Zukunft einen deutschen Minister empfangen möchte.

Keine Beleidigungen

Ich mag Gabriel nicht, aber beleidigen muss er sich nicht lassen... Schlimm, dass unsere "Freunde" so etwas machen. Für mich würde sich die Freundschaft damit sofort aufhören

06:51 von Hackonya2

Wer nicht will der hat schon?

Wer nicht will, der hat schon, den wen der Herr Netenyahu sich nicht mit dem Herrn Gabriel treffen möchte, dann sollte man darauf nicht drängen und gut soll sein, verstehe garnicht wo da das Problem ist. Ist Israel abhängig von D oder andersherum?
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Nicht darauf drängen ist auch in D schon etwas anderes, als ein von Herrn Netenyahu erbetenes, eventuell erklärendes Telefonat zu verweigern, oder?

@ Golem 8.33 Uhr

Ich muss Ihnen zustimmen.
Mit Diplomatie hat Herr Gabriel es nicht so.....

Ungeschicktes Gepolter

Diese nationalen Töne in Israel sind besorgniserregend. Dass Israel seinen stärksten Verbündeten in Europa vergräzt, zeugt nicht gerade von diplomatischem Geschick. Netanhaju hätte diese Auseinandersetzung vermeiden können und hätte seinem Land damit sicher mehr genützt als durch dieses Gepolter.

re gattopardo

"Wer Politik für die Galerie macht um sich bei den Wählern anzubiedern kann in der Diplomatie nicht reüssieren"

Wieviele Wähler in Deutschland kann Gabriel denn beeindrucken, wenn er sich mit israelischen Menschenrechtlern trifft? Und wer hätte das überhaupt zur Kenntnis genommen ohne den Eklat, den Netanyahu daraus gemacht hat?

Wenn hier einer Diplomatie für innenpolitische Profilierung benutzt dann ist das Netanyahu.

dito

instinklos ist, wenn man termine platzen lässt!

Seltsame Demokratie-Auffassung

Das ist schon eine sehr merkwürdige Auffassung von Demokratie, Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit, die Herr Netanjahu da hat.

Und an alle, die Gabriel hier kritisieren: Es ist nicht Aufgabe des deutschen Außenministers, kritiklos das Freund-Feind-Schema der israelischen Regierung zu übernehmen. Israel ist mehr als seine Regierung.

Ich habe Respekt vor Gabriel,

daß er sich nicht hat umdrehen lassen, um sich, wie für deutsche Politiker sonst üblich, auf Grund des deutschen Schuldgefühls gegenüber Israel sozusagen "koscher" zu verhalten.

Gabriel auf Staatsbesuch

Ich verstehe unter einem Staatsbesuch eines Politiker das er/sie sich mit Politiker eines Landes treffen, die vom Volk gewählt wurde.
Das Herr Gabriel sich zuerst mit NGOs trifft, die eine negative einstellung zu dem besuchten Land haben, zeigt seine Qualität als Politiker.

Gabriels Schritt erstaunlich

Ist das der selbe Gabriel, der beim Besuch von AlSisi danach sagte, General Sisi sei eine beeindruckende Persönlichkeit? Der als Wirtschaftsminister die Saudis besuchte und gut Wetter machte und nur ganz verschämt und am Rande auf Menschenrechte zu sprechen kam?
Dabei war das Verhalten der dt. Delegation in Israel vollkommen transparent und Netanjahu als Gastgeber hatte kein Recht, die betreffenden NGOs, die einen hohen Preis für ihre mutige Arbeit zahlen, als Feinde Israels zu bezeichnen. Das ist ziemlich populistisch. Wer also nicht so denkt wie er, ist ein Feind des Landes? So aber hat Bibi N. die Ultra-Rechten und -Fundis auf seine Seite gezogen, doch die Welt konnte er so nicht überzeugen. Und auch, wen ich Gabriel nicht traue: Hut ab für Ihren Mut und Demokratiebezeugnis!

Gabriel ist Außenminister

der Bundesregierung, die den Standpunkt einnimmt, dass die Politik Israels in den besetzten Gebieten illegal ist.

Zu diesem Standpunkt gehört, dass er sich darüber vor Ort informiert, und nicht einseitig mittels regierungsamtlicher Darstellung.

So einfach ist das, so einfach würde er es in jedem anderen Land auch halten.

Qualität als Politiker

"Das Herr Gabriel sich zuerst mit NGOs trifft, die eine negative einstellung zu dem besuchten Land haben, zeigt seine Qualität als Politiker."

Dass ein Bundesminister sich nicht direkt mit dem gewählten Regierungschef Israels, sondern zunächst mit Regierungskritikern trifft, um danach von einem beleidigten Herrn Netanyahu ausgeladen zu werden - zeigt das nicht eher die "Qualität als Politiker" des Herrn Netanyahu?

Netanyahu befindet sich in

Netanyahu befindet sich in einer extrem rechten Koalition. Was will man da erwarten ? Sein Verhalten zeigt nur seine Schwäche durch die Abhängigkeit von Ultrarechten. Gabriel ist nichts vorzuwerfen. Deutschland wird auch in der Nach-Netanyahu Zeit noch gute Beziehungen zu Israel haben.

Unverstanden

Tiere folgen ihrem Instinkt, die (meißten) Menschen besitzen jedoch glücklicher Weise einen Verstand dem sie folgen. Das hat der israelische Ministerpräsident vielleicht noch nicht so richtig verstanden. Im übrigen kann sich Herr Gabriel treffen, mit wem er wann und wo möchte, hier muß ich ihm ausdrücklich Recht geben.

@ tagesschlau2012

soweit mir das bekannt ist wollte sich Herr Gabriel e r s t mit Herrn Netanjahu und danach mit den "NGO s" treffen . Aber ich halte das für " Erbsenzählerei ", letztlich egal wen er zuerst treffen wollte.
Es gibt auch hier bei uns eine Opposition die nicht unbedingt dem " Mainstream " entspricht.
Ich hatte schon angemerkt, dass ich nicht unbedingt ein Fan von Herrn Gabriel bin, aber man sollte schon auf dem Boden bleiben und Beleidigungen unterlassen (Qualität).
@BotschafterSarek
stimmt !!!

@ 09:40 von Robert97

"Ein Außenminister, der eine zugelassene israelische Organisation besucht ehrt damit Israel. Was spricht da dagegen?"

Ach so. Spricht also auch nichts dagegen, wenn ein ausländischer Außenminister auf Staatsbesuch in Deutschland z.B. auch die AfD oder NPD besucht. Sind doch auch alles zugelassene Organisationen.

Soll man sich....

über das Verhalten von Netanyahu echauffieren? "Instinktlos" verhalten sich auch andere Personen oder Einrichtungen, ohne sich zu rechtfertigen oder zu begründen! Erstaunlich ist nur, daß sich der Außenminister getraut hat, den Finger zu heben und ganz leise Nein" gesagt hat!

so offenbahrt der Präsident wessen Geistes Kind...

...er ist. Für Herrn Gabriel ist es ein Kompliment von den "richtigen" so kritisiert zu werden. Weiter so Herr Außenminister.

@10:35 von Digitaler Fußabdruck

"Dass ein Bundesminister sich nicht direkt mit dem gewählten Regierungschef Israels, sondern zunächst mit Regierungskritikern trifft, um danach von einem beleidigten Herrn Netanyahu ausgeladen zu werden - zeigt das nicht eher die "Qualität als Politiker" des Herrn Netanyahu?"
#
#
Wenn es Ihnen gelingt, einige Beispiele zu verlinken, in dem ein Bundesaußenminister bei seinem ersten Staatsbesuch in einem Land zuerst NGOs besucht hat, dann können wir uns nochmal über die Qualität als Politiker von Herrn Gabriel unterhalten.
Was Herr Gabriel in seiner Freizeit macht, ist seine Sache, aber als Bundesaußenminister vertritt er DE und hat sich an internationale Gepflogenheit zu halten.

@10:49 von ich61

"Ich hatte schon angemerkt, dass ich nicht unbedingt ein Fan von Herrn Gabriel bin, aber man sollte schon auf dem Boden bleiben und Beleidigungen unterlassen (Qualität)."
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Die Bemerkungen und Handlungen von Herrn Gabriel zeigen seine Qualität als Politiker. Wo sehen Sie hier von mir eine Beleidigung?

Am 28. April 2017 um 08:28 von frosthorn

Zitat:"Soso, Sie halten den sofortigen Rücktritt von Gabriel für angemessen. Darf ich fragen, warum? Gehört es zu seinen Aufgaben, einmal täglich alle Regierungschefs anzurufen und zu fragen, wen er treffen darf?"

Es gehört nicht zu seinen Aufgaben, aber zur Pflicht eines Ausländische regierungsvertreters und zu diplomatischen Gepflogenheiten, sich mit der Regierung aubzustimmen, wenn man in einem anderen Land ist!
Aber das defiziele Handwerk eines Chefdiplomaten ist für Herr Gabriel viel zu hoch, wie er ja eindrucksvoll bewiesen hat!

Die Kommentare, die hier

Die Kommentare, die hier "Breaking the Silence" mit der AfD oder NPD gleichsetzen, zeugen von entweder massiver Unkentnis oder tiefem Rassismus, denn diese Organisation wurde von ehemaligen israelischen Soldaten gegründet, um auf die Menschenrechtsverletzungen der IDF aufmerksam zumachen.

Es ist die Regierung von Netanjahu, die mit AfD oder aufgrund ihrer rassistischen Positionen auch mit der NPD vergleichbar ist, "Breaking the Silence" ist eine linke Organisation, offenbar ist dieser Umstand vielen Kommentatoren hier unbekannt.

Instinktlos

ist eher eine Verabredung abzusagen, bzw. sie nur unter Bedingungen wahrzunehmen. Instinktlos ist es eher, dass sich Herr Gabriel mit einem "förmlichen Vertreter" einer laut UNO nicht genehmigten Siedlung treffen sollte, da durch diese Zusammenkunft eine Art Anerkennung, gar Legitimation stattgefunden hätte.

Auch ist es ein klassisches "Eigentor" B. Netanjahus, da durch sein Verhalten nun die benannten NGOs sehr viel berühmter sind und (zwangsläufig) Sympathien auf sich ziehen werden.

Wer hier instinktlos ist ist Netanjahu höchstselbst!

Zu dem hier von Netanjahu:

Netanyahu nennt Gabriel "instinktlos"

sage ich es genau anders herum: wer hier instinktlos ist, ist Netanjahu höchstselbst!

Dann sage ich zu diesem nächsten Punkt von Netanjahu:

Israels Ministerpräsident Netanyahu legt nach: Er hatte ein geplantes Treffen mit Bundesaußenminister Gabriel abgesagt, weil sich dieser mit regierungskritischen Gruppen in Israel getroffen hatte.

Netanjahu hat Gabriel ueberhaupt nichts zu verbieten. Gabriel kann sich treffen mit wem er will. Darueber hinaus zu dem hier von Netanjahu:

Nach dem diplomatischen Eklat beim Israel-Besuch von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat Ministerpräsident Benjamin Netanyahu mit Kritik nachgelegt. In der "Bild"-Zeitung nannte er Gabriels Verhalten "instinktlos".

Netanjahu benimmt sich wie ein kleines Kind das sein Lieblingsspielzeug nicht bekommt und macht sich lächerlich hoch zehn!

re tagesschlau2012

"Das Herr Gabriel sich zuerst mit NGOs trifft, die eine negative einstellung zu dem besuchten Land haben, zeigt seine Qualität als Politiker."

Erklären Sie uns mal, woran Sie an israelischen Juden, die z.B. bei Breaking the Silence oder B'tselem aktiv sind, eine negative Einstellung zu ihrem Land erkennen.

@Thomas Wohlzufrieden

"im übrigen kann sich Herr Gabriel treffen, mit wem er wann und wo möchte, hier muß ich ihm ausdrücklich Recht geben."
----
Das Gleiche gilt für Herrn Netanyahu.
Auch er kann treffen, wen er will.

Keine VorabVerurteilung bitte!

Aus der Sicht der Deutschen hat Gabriel
vielleicht Recht, aus der Sicht der Israeliten hat Netanyahu vielleicht Recht!
Einfach zu sagen Unverschämtheit, Frechheit usw. , reicht nicht aus, eine gerechte Beurteilung zu finden!
Wer beide Staaten gern hat und kennt,
ist achtsamer.
Netanyahu ist scharf ( ich mag ihn persönlich nicht!), aber er schützt seinen Staat und die Interessen seines Volkes,
das mag ich!
Gabriel ist frei ( ich mag ihn persönlich nicht), aber wer ihn kennt, wird ihm seine
holprige Art und Weise verzeihen, auch in
seiner Position.
Am besten wäre es, Ruhe einkehren zu lassen, und Gabriel macht einen Privat-
besuch bei Netanyahu!

Wozu hat Deutschland einen Außenminister?

Alle Welt erwartet von Deutschland mehr Verantwortung in außenpolitischen Fragen zu übernehmen. Genau das Herr Gabriel getan. Wenn er in alle Welt reist, nur um andere Regierungen zu hofieren, dann hätte er seinen Job nicht verstanden. Wer Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen will, der muss auch verantwortungsvoll mit der Gegenwart umgehen.

@Thommy

Unser Außenminister hat sich wirklich sehr schlecht verhalten, denn er hätte eine Kompromisslösung anstreben können, ohne alles über Bord zu werfen

Alles über Bord werfen ist das richtige Stichwort - für das, was Netanjahu macht! Kaum ist in Israels Schutzmacht USA mit Trump ein Verbündeter an der Macht, hat Netanjahu doch als erstes den Siedlungsbau wieder freigegeben und mit Trumps Rückendeckung das Ziel der Zwei-Staaten-Lösung in Frage gestellt.

Insofern war Gabriels Reaktion absolut richtig. Als Außenminister gefällt er mir wesentlich besser denn als Wirtschaftsminister bzw. -lobbyist.

re rimitimo

"Netanyahu ist scharf ( ich mag ihn persönlich nicht!), aber er schützt seinen Staat und die Interessen seines Volkes"

Er schützt seinen Staat, indem er sich öffentlich auf die Seite eines Soldaten stellt, der für Kriegsverbrechen verurteilt wurde? Und feindselig gegenüber den Landsleuten ist, die solche Kriegsverbrechen aufdecken?

Können Sie mir das erklären?

Gabriel ist instinktlos...ja

Warum?
Weil er genau zuvor wusste, was im Februar dem belgischen Ministerpräsidenten widerfahren ist, der sich ebenfalls mit solchen NGO´s traf.
Es ist entscheidend zu wissen, dass die NGO´s teilweise als intransparent gelten und zudem als rein israelkritisch wahrgenommen werden, weil Verstöße der Palästinenser durch Terrorakte und Übergriffe meist nicht gleichwertig in den Fokus genommen werden.
Diese Ungleichbehandlung lässt Israel zu Recht aufhorchen.
Auch international gelten die NGO´s teilweise als Oranisationen, die keine gesicherten Erkenntnisse verwenden oder aber deren Herkunft oft verschweigen und so fragwürdig darstehen lassen.

Gabriel kann und muss dass wissen, wenn er sich diese zum Ziel seiner Besuche gemacht hat.
Wer Fakenews vermeiden möchte, sollte sich nicht mit intransparenten und fragwürdigen Organisationen treffen, auch wenn sie von Teilen der EU-Kommission finanziert werden.
Sie gelten als sehr links und wenig mittig.

Taktlos zum Gedenktreffen war es allemal!

Herr Gabriel hat sich goldrichtig verhalten

Wenn eine Organisation von ehemaligen israelischen Soldaten kritische Berichte über die offizielle Besatzungspolitik äußert, darf sich ein bundesdeutscher Außenminister dies sehr wohl anhören.
Im Unterschied zum BLOG-Kommentar der Tagesthemen hat Herr Gabriel deshalb nicht den oberlehrerhaften Deutschen heraushängen lassen.

Instinktlos?

HerrNethaniau ist ein ehemaliges Mitgleid einer Eliteeinheit und ganz anders ausgebildet als ein Herr Gabriel.
Herr Gabriels erste Frau ist Jüdin oder hat jüdische Vorfahren, dementsprechend auch seine älteste Tochter.
Es gibt unter Anderem emotionale, intuitive Intelligenz.
Alles Andere überlasse ich jetzt den Lesern.

@iog

Herr Gabriels erste Frau ist Jüdin oder hat jüdische Vorfahren, dementsprechend auch seine älteste Tochter.

Bitte nicht immer Judentum (Religion) und Israel (Staat) in einen Topf werfen! Das ist genau das, was Israels nationalistische Regierung immer tut, um Deutschland mit Hinweis auf seine Vergangenheit den Mund zu verbieten, wenn es Israel kritisiert.

Ja, Deutschland hat in der Vergangenheit große Schuld gegenüber den Juden auf sich geladen! Hier aber geht es um die Politik des Staates Israel, und die zu kritisieren sollten wir uns nicht verbieten lassen.

um 11:00 von tagesschlau2012

Zuersteinmal war das Treffen mit Netanjahu eigentlich zuerst geplant.
Desweiteren treffen sich israelische Politiker seit Jahrzehnten mit Vertretern deutscher Nichtregierungsorganisationen. Oder als was bezeichnen Sie sonst zum Beispiel den Zentralrat der Juden, das Simon Wiesenthal Institut etc pp?

Der kleine Trompeter

Ich denke die Bundesregierung würde es schaffen, das ohne blöde Sprüche zu tolerieren, und sich dennoch mit Trump treffen.

Netanjahu hat völlig recht!

...Gleichzeitig betonte er, die Beziehung zwischen Israel und Deutschland sei „außerordentlich stark“ und werde es auch bleiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei „eine wahre Freundin Israels“. ....
Netanjahu hat völlig recht!
Gabriel hat mehr für sich und seine Partei tun wollen als für Israel und die Palästinenser. Das ganze war ein peinliches Schauspiel das Gabriel da inszenierte, aber Gabriel ist ja nur einer der Parteien der Deutschen Regierung, mit dem anderen teil wird Netanjahu auf sehr viel kompetentere Partner treffen.

Gabriel hat richtig gehandelt

Gabriel hat richtig gehandelt - Netanjahu dagegen wunderbar gezeigt,was er von der israelischen Zivilgemeinschaft hält,die eine andere Meinung hat als er.

So viel zu Netanjahu's Verständnis von Demokratie & Meinungspluralismus.

In Netanjahus Sicht sind diejenigen,die als israelische Staatsbürger jüdischen Glaubens israelische Menschenrechtsverletzungen hart kritisieren &israelische Völkerrechtsbrüche anprangern,"Feinde Israels" & ein Politiker,der sich mit diesen Menschen trifft,eine Persona non grata.

Egal was die Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums hier äußern,Netanjahus Sympathiepunkte sind damit nicht gerade gestiegen - außer bei den israelischen Profiteuren der israelischen Menschenrechtsverletzungen & Völkerrechtsverbrechen

11:00 von tagesschlau2012

"Was Herr Gabriel in seiner Freizeit macht, ist seine Sache, aber als Bundesaußenminister vertritt er DE."

Und er hat seine Sache exzellent gemacht. Ich fühle mich -ebenso wie die Mehrheit der Kommentatoren in diesem Forum - von ihm gut vertreten.

In einem Land, in dem die Regierung eine äußerst fragwürdige Rechtsaußen-Politik betreibt und dabei insbesondere durch die Zersiedelung Palästinas immer wieder weitgehend unbehelligt höchst umstrittene Schritte unternimmt, sehe ich es als logische Konsequenz, dass ein Bundesminister seine Kritik an dieser Politik auch mit dem Besuch der Regierungskritiker ausdrückt.

man stelle sich mal

man stelle sich mal vor,Netanjahu würde bei einem Deutschlandbesuch,auch ein treffen mit Regierungskritischen Vereinigungen auf seinen Kalender haben. Was da wohl los wäre in den Medien.

typisch SPD

Gabriel hat sich selten ungeschickt zum Schaden Dtl. benommen, genau wie sein Vorgänger übrigens.

tomtomtoy, 12:44

||Gabriel hat mehr für sich und seine Partei tun wollen als für Israel und die Palästinenser. Das ganze war ein peinliches Schauspiel das Gabriel da inszenierte, aber Gabriel ist ja nur einer der Parteien der Deutschen Regierung, mit dem anderen teil wird Netanjahu auf sehr viel kompetentere Partner treffen.||

Sie verbreiten Unwahrheiten, denn Gabriel hat die Politik der deutschen Regierung vertreten.

@tomtomtoy

Wer von Netanjahu als "wahrer Freund Israels" tituliert wird, darf dann keine eigene Meinung haben. Oder wie soll ich das verstehen?
Ich finde das Gabriel richtig gehandelt hat, und das ist nicht oft der Fall.
Und Frau Merkel wird zu allem ja sagen, wenn es Stimmen bei der Wahl bringt!

Drauf gepfiffen Israel

JA, wir Deutschen stehen immer noch in einer geschichtlichen Schuld gegenüber jüdischen Menschen durch die nicht entschuldbaren Gräueltaten des dritten Reichs. JA, wir nehmen es auch noch viele Jahrzehnte ganz genau mit dieser Schuld und stehen dazu. Besser als im geschichtlichen Vergleich das andere Staaten mit ihren Gräueltaten anderweitig machen.

Das heißt aber nicht das es einen Freibrief für "ISRAEL" von deutscher Seite aus gibt. Das heißt auch nicht das wir deswegen "ALLES" was die Isrealis veranstalten für gut halten müßen.

Wir Deutschen der "JETZT-" Zeit haben auch ein Anrecht auf "unsere" Meinung. WIr haben das Recht zu kritisieren und zu besuchen wen "WIR" wollen, vor Allem eben die NGOS, die in der derzeitigen Situation in der Welt immer wichtiger werden.

ISARAEL hat für "NICHTS" einen Freibrief. Wer Angst sät wird Angst ernten. Wer provoziert wird eine Gegenreaktion bekommen. Radikale bleiben Radikale, egal auf welcher Seite. Das gibt immer Ärger und oft nur Krieg.

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