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Mobbing ist doch in der

Mobbing ist doch in der Arbeitswelt und besonders in der Politik ein sehr probates Mittel um sich bzw seine Ziele durchzusetzen. Warum sollen Kinder das denn nicht auch lernen? Das ist doch der gleiche Unsinn wie die Forderung von Eltern und Pädagogen, Kinder sollten immer Ehrlich sein und die Wahrheit sagen. Solange das im richtigen Leben nicht funktioniert und uns auch von unseren Politikern vorgelebt wird, wie gut es mit Mobbing, Lügen und keine Verantwortung zu übernehmen klappt, Karriere zu machen, solange sollten Kinder darauf vorbereitet werden. Gerne unter Anleitung. Da werden sich bestimmt wahlkämpfende Politiker finden lassen, für einen Besuch in den Schulen.

Bekannt

Das könnte eventuell jedem mal ergangen sein, wenn es da mal welche in der Klasse gab, die einen als Asozial abstempelten, wenn man keine Markenklamotten hatte. Nun ich gebe den Kindern und Jugendlichen nicht unbedingt die Schuld, da diese nicht sehr tief und klar denken können eben wie Erwachsene. Einheitliche Schuluniform würde da aber Abhilfe schaffen.

Partiell hausgemacht

Natürlich sind Phänomene wie (Cyber-)Mobbing nicht monokausal zu erklären. Dennoch bestimmen die Rahmen, der Kontext definitiv das Verhalten von Gruppen. Wer Kindern immer mehr das Gefühl gibt, dass sie so schenll wie möglich (wie die großen Schaden angerichtete, planlose und überhastete Verkürzung auf das G8) bestmögliche Leistung erbringen müssen, wer seinen Kindern mitgibt, dass im Zentrum das Ego steht, wer ständig vergleicht und am Rahmen herumdoktort, wem es nur noch um "effektives Lernen" und Zielgerichtetheit geht, muss sich nicht wundern, wenn das verkümmerte Wesen hinter der "Leistungserbringungsmaschine" das eigene Gefühl der Leere und Unzufriedenheit mit Attacken auf andere Schwächere, weniger angepasste, lebendigere zu kompensieren sucht.
Auch der Herdentrieb mit Ausschaltung reflektorischer Fähigkeiten wird immer stärker vorangetrieben, selbst wenn dies auf den ersten Blick paradox erscheint. Man will keine kritisch denkenden Kinder, sondern angepasste Zukunftsmacher....

Aber was tut man dagegen? 1

Viele sind sich scheinbar darüber einig, dass Mobbing falsch ist und bekämpft werden muss. Aber Mobbing findet in der Regel heimlich statt und nicht vor der Nase von Lehrern und Eltern.
In solchen Fällen ist es für das Opfer schwer, die Taten zu beweisen - da hilft auch ein Mobbing-Tagebuch kaum. In meiner Schulzeit gab es einige, die nie Erwachsene um Hilfe gebeten haben, weil sie wussten, dass es dadurch nur schlimmer werden wird und den Tätern keine Konsequenzen drohen (außer vielleicht eine "mündliche Verwarnung" durch einen Lehrer). Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass manche Lehrer sogar Mobbing gezielt mitmachen um zu vermeiden selbst Zielscheibe der Klasse zu werden. Wie soll ein Mobbing-Opfer von so einem Lehrer Hilfe erwarten können? Auch ich selbst bin beinahe ein Mobbing-Opfer geworden. Ich konnte jedoch durch mein Verhalten erreichen, dass man irgendwann nur noch hinter meinem Rücken über meine "Hässlichkeit" gelästert hat, sodass ich nicht mehr Opfer direkter verbaler...

Wenn Mobbing ein großes Problem an deutschen Schulen ist,

zeigt das, auch im Bildungswesen ist der Staat erstaunlich unfähig gute Lernbedingungen zu schaffen.

Der beste Weg zu guten Bedingungen für eine gute Bildung, ist die komplette Privatisierung des Bildungswesens. Dazu muss es den Bildungsanbietern erlaubt sein, die Bildungsinhalte selbst zu bestimmen und die Art und Weise, wie sie vermittelt werden. So kommt es zum Wettbewerb unter den verschiedenen Bildungsanbietern, der zu bester Bildung führt. Denn Wettbewerb sorgt immer dafür, dass beste Leistung zu grinst möglichen Kosten zur Verfügung gestellt wird.

Die staatliche Einheitsbildung in Schulen sorgt für Außenseiter. Mobbing richtet sich vor allem gegen Außenseiter. Private Bildungsvielfalt verhindert Außenseiter, denn sie kann sich besser auf die Bedürfnisse der Schüler einstellen und ihre Fähigkeiten fördern. Private Schulen können Mobbing auch dadurch verhindern, dass sie Schüler die Mobben der Schule verweisen. Es können sich andere private Schulen diesen Mobbern annehmen.

Wer wirklich Interesse an den

Wer wirklich Interesse an den Ursachen, die zu diesen diesen Umständen oder auch Zuständen führen, hat, frage einfach die noch vorkommenden engagierten Lehrer in den entsprechenden Schulen. Die Nennung der wirklichen Tatsachen, wie sie dann wohl auch von oben erwähnten Lehrern zu erfahren wären, würde nach meinen Erfahrungen auf dieser Plattform nicht erlaubt und wegen Verstoß gegen die hießigen Netiketteregeln wegredigiert werden. Wie gesagt Tatsachen, keine Hetzereien!

Mobbing

Das macht die Integration in D bestimmt mit einfacher, wenn da Schüler gemobbt werden schon angefangen in der Schule. Gefragt sind da wohl die Lehrer, die ein offenes Auge haben sollten und die Eltern eben zu Hause, in dem diese regelmäßig das Kind befragen und guten Kontakt halten und dessen Verhalten beobachten, ob es den so ziemlich glücklich oder eher bedrückt aussieht, wenn es zur Schule geht oder eben von der Schule kommt.

mobbing gab es ...

in der Schule immer...nur heute macht man daraus ein Riesentheater...

Aber was tut man dagegen? 2

...sodass ich nicht mehr Opfer direkter verbaler Attacken wurde. Wie ich das geschafft habe? Ich habe - deutlich gesagt - dem "Anführer" der Mobbing-Gruppe die Fresse polieren müssen, damit ich in Ruhe gelassen werde. Ich wurde dafür nie bestraft, da es ihm peinlich war von einem Mädchen besiegt worden zu sein, sodass er den Vorfall nie gemeldet hat. Aber das ist trotzdem keine angemessene Lösung gewesen. Nicht jeder ist so stark wie ich und könnte seine Peiniger besiegen und nicht jeder würde straffrei davonkommen. Und es kann ja nicht Lösung sein, dass alle Gemobbte ab jetzt Kampfsportarten trainieren müssen um sich selbst schützen zu können. Aber mir fällt beim besten Willen keine bessere Lösung ein. Es reicht mir nicht, dass auf Mobbing als Problem hingewiesen wird. Ich würde gerne auch mal Strategien benannt bekommen, die die Bewältigung des Problems herbeiführen könnten. Aber was kann man gegen Mobbing tun? Welche Ideen gibt es?

Bitte Link zur Quelle einfügen

Ich vermute mal, die PISA-Studie ist nicht geheim, so dass eine Verlinkung möglich wäre? So könnte man sich auch selbst ein Bild machen. Danke.

Nützlicher Nebeneffekt

Mobbing gehört zu den Phänomenen in der westlichen Gesellschaft, die durch eine neoliberale Politik bis in die Familie hineingreift und Ausdruck des Anstiegs der Gewalt und Angst ist. Nur Konkurrenten und ängstliche Menschen wehren sich nicht mehr und beschuldigen sich gegenseitig. Und warum sollte ein System, das die Kleinsten (Süßigkeiten) & Erwachsenen (Zigaretten) schon an der Kasse manipuliert anders in den Schulen funktionieren? Diese Wirtschaftspolitik basiert schon seit langem auf der Zerstörung menschlicher Bindungen. Nur so können wir noch effizienter ausgebeutet werden. Denn nur wenn Herrschaft als Freiheit wahrgenommen wird, ist sie unsichtbar.

Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt

verhindert nicht nur Mobbing, sondern ermöglicht es den Schülern auch, nach der Schule in der heute weit ausdifferenzierten Arbeitsteilung erfolgreich zu sein und besser ihren Beitrag zum Allgemeinwohl zu leisten. Denn das geht heute nur noch über die Spezialisierung.

Erfolg motiviert und macht glücklich. Glückliche Menschen betreiben kein Mobbing.

Gefängnis...

In all den Mobbingfällen, die ich kenne, haben die Lehrer großzügig weggeschaut, oder, bestenfalls, einen verständnisvollen aber ernsten Vortrag vor den Mobbern gehalten, der natürlich überhaupt nichts bewirkt.

Wehrt sich einer der Gemobbten, schauen die Lehrer aber fast ebensogerne weg. Zumindest so lange er sich ohne den Einsatz von Waffen wehrt.
Man kann die Schule in dieser Hinsicht ganz gut mit einem Gefängnis vergleichen, in dem auch der Stärkste die Spielregeln machen kann, solange er nicht durch extreme und öffentlichkeitswirksame Übertreibung die Wärter (oder Lehrer) zum Handeln zwingt.

Traurig eigentlich

"Da hilft nur eine

"Da hilft nur eine Null-Toleranz-Praxis, um deutlich zu machen, dass so etwas nicht akzeptiert wird."

Dies macht man nicht, wenn man einen Initiator und Rädelsführer von "Mobbing am Arbeitsplatz" zum Generalsekretär der "CHRISTLICH Demokratischen Union" macht, wie im Fall des Dr. Peter Tauber geschehen.
Die Botschaft, die durch den Umgang mit Tauber verkündet wird, heißt: "Wer mobbt kommt weiter und der Gemobbte bleibt auf der Strecke."

Aus meiner Sicht ist Mobbing, wie im Fall Tauber auch noch feige anonym geschehen, die widerlichste Form des Zwischenmenschlichen Umgangs.

Folgen unserer Lebensstruktur

Das könnten die Folgen sein von unserem Leistungs- und Wachstumswahn. Streng nach dem Motto: Der Stärkere gewinnt. Da kann man den anderen schon mal niedermachen.
Die Kinder möglichst früh weg von den Eltern, möglichst Turbo-Abi, Familienzeit Mangelware (da ja beide Eltern möglichst 250% arbeiten sollen), möglichst schnelles Bachelor-Studium, damit - ja damit dann später der Burnout so früh wie möglich kommen kann. Diese Sinnlosigkeit sehen doch auch Schüler und dann gibt es wohl Auswüchse der unterschiedlichsten Art. "Überlebenskampf" und Erziehungsmangel ergeben in meinen Augen Grundkomponenten von Mobbing - ganz abgesehen von einer Neidgesselschaft. Wo Mangel an persönlicher Familienzeit mit Waren gefüllt wird, entstehen seltsame Auswüchse.

In den 70ern konnten wir uns

In den 70ern konnten wir uns Mobbing nicht erlauben. Das wäre am kurzen Dienstweg mit einer Schelle gelöst worden. Und weil keiner lust auf ne Backpfeife hatte, waren alle artig und haben aufgepasst.
Die kehrer hatten auch kein Respektproblem.
Da man den Kindern nun alle Freiheiten gönnt, müssen sie die Begleiterscheinungen selber erdulden.

Glaube keiner Statistik, die niemand ernst nimmt

Und das ist bei schulinternen Vergleichstest - ob sie nun Pisa oder Vera heißen - der Fall. Pubertierende Jugendliche machen sich gerne einen Spaß daraus, Tests, auf die sie keine Noten bekommen, bewusst mit falschen Angaben zu veralbern. Und je nachdem, wie die Fragen gestellt werden, bekommt man zum selben Sachverhalt völlig unterschiedliche Ergebnisse. Gerade bei einer so schwammigen Kategorie wie "Mobbing", sind kaum aussagekräftige Ergebnisse durch Ankreuzübungen zu erwarten.

Klingt ziemlich unwahrscheinlich.

Das wären 4-5 Mobbingopfer pro Klasse. Und das trifft da, wo ich Einblick habe, sicher nicht zu.

Die ganzen Mängel von PISA wurden vor einigen Jahren auf einer Konferenz von Fachleuten/Professoren von entsprechenden Lehrstühlen aufgelistet.

Da wurde dann auch das Ranking z.B. der Bundesländer als mehr oder weniger unwissenschaftlich abgelehnt, weil zu viele Faktoren nicht berücksichtigt wurden.

Vor 20 Jahren wurde auch schon gemobbt!

Die Antwort des Klassenlehrers (Gymnasium), als ich ihn darauf aufmerksam machte, lautete: *Das müssen die Kinder unter sich ausmachen* Meine heute 32jährige Tochter habe ich damals aus der Situation herausgenommen indem ich sie in der Realschule anmeldete. Die dortige Schulleiterin war die einzige *Fachfrau* die diese Problematik sehr wohl verstanen hat. Die umliegenden Gymnasien hatten den Schulwechsel - mitten Schuljahr - abgelehnt! Diesen Wechsel, vom Gymnasium zur Realschule, aufgrund der damaligen Mobbingsituation hat sie, trotz zweier abgeschlossenen Berufsausbildungen bis heute nicht verwunden! Ich hoffe, daß es nach dem Masterstudium besser wird!

Auch in der Vorschule und in der KiTa...

... wird gemobbt!
Das heißt heute ja so, eigentlich sind es Gemeinheiten, Bösartigkeiten, die ausgeteilt werden, um ein Kind zu ärgern, besser es fertig zu machen.
Die Saat wird in die Einrichtungen mitgebracht und viele Erwachsene ( Betreuer, Lehrer etc.) sind hilflos. Einschließlich der Eltern, die damit vielleicht konfrontiert werden.
Leider wird nicht zur gegenseitigen Akzeptanz und / oder Toleranz erzogen. Und
- da haben wir´s ja schon:
Nicht Schulen oder öffentliche Einrichtungen sind für Erziehung zuständig, sondern Elternhäuser = Väter und Mütter!
Und die haben sich Teilversagen vorzuwerfen, wenn sie Abkömmlinge haben, die massiv bedrängen, beleidigen, verletzen, verfolgen und erpressen.
Hpffentlich werden bald die "Kindergesetze" im Grundgesetz verankert, denn damit haben dann Opfer auch rechtlichen Schutz...

@ um 15:41 von - LLAP -

Sicher war das auch Ironisch gemeint. Aber die Bestätigung dessen können Sie jeden Tag in den Medien verfolgen und demnächst bei Wahlkampfveranstaltungen. Und gerade wenn es um unsere Kinder geht, wären ganz andere Dinge wichtiger zB ein anderes Schulsystem.

Lebenskunde-Unterricht

Fähigkeiten, wie "werteorientiert und reflektiert zu handeln, Konflikte zu lösen und mit anderen Menschen konstruktiv und sozial zusammenzuleben" sind u.a. Kompetenzen, die im Lebenskunde-Unterricht erworben werden. Eine bundesweite Einführung dieses Faches, das bislang nur in Berlin und Brandenburg angeboten wird, wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

"In Deutschland wird nach einer neuen PISA-Studie fast jeder sechste 15-Jährige regelmäßig Opfer von teils massivem Mobbing an seiner Schule. "

Mobbing ist das systematische Schikanieren von Mitmenschen. Es ist mehr als jemanden einfach nur ein wenig zu ärgern.

Wer nicht regelmäßig Opfer von Mobbing ist, ist gar kein Opfer von Mobbing - denn wenn es nicht regelmäßig oder in irgendeiner Form systematisch stattfindet ist es kein Mobbing im eigentlichen Sinne.

Mobbing gibt es schon in der Grundschule

Vor 40 oder 50 Jahren gab es Mobbing im heutigen Ausmaß nicht. Leider sind Lehrer heutzutage aufgrund des enormen Arbeitspensums und des hohen Tempos der Behandlung des Unterrichtsstoffs relativ unempfindlich gegenüber Mobbingvorfällen. Ganz im Gegenteil: Schulen versuchen dem Opfer die Schuld an der Situation zuzuschieben und weisen jede Verantwortung für eventuell eigene Fehler weit von sich. Mobbing wird selten proaktiv erkannt und verhindert. Manchmal mobben die Lehrer Schüler sogar selbst, da sie nerven oder den "Klassenfrieden" stören. Oft erst massive Elternbeschwerden können dies abstellen helfen. Dies ist wohl dem zunehmenden Leistungsdruck geschuldet, dem Schüler und Lehrer unterliegen um den Anforderungen der arbeitsteiligen und hochspezialisierten Wirtschaft zu genügen, die auf die Lehrpläne heruntergebrochen werden. Nächster Schritt: Computerprogrammieren für Grundschüler. Und auch Kinder benutzen leider öfter ihre "Ellbogen", wie sie es von ihren Eltern gelernt haben !

Letztendlich läuft es doch fast immer ...

... so ab:

Mindestens eine/r in der Klasse kommt aus ärmlichen Verhältnissen, trägt die "falschen" Klamotten, hat den "falschen" Geschmack oder sonst ein offensichtlichen Makel (Pickel, Brille, Schielen, etc. etc.). Folglich ist diese Person das erste Opfer.

Beim möglichen Versuch durch Klassenkameraden dieser Person zu helfen werden diese ebenfalls Opfer von Mobbing.

Große Hoffnung, dass sich dies ändern wird, habe ich persönlich nicht. Dazu müsste man nämlich einige grundlegende Dinge an den Schulen (und nicht nur dort) ändern. Ein Anfang könnten z.B. Schuluniformen sein. Doch wer will das?

Ich war früher auch manchmal Opfer von Mobbing, bis ich gelernt habe, einfach nur darauf zu achten, dass jemand "unter mir" steht. Damit war ich fein raus ... und leider(!) jemand anderes das Opfer.

Unterm Strich halte ich Mobbing unter Menschen für normal. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Hemmschwelle nicht zu niedrig wird, die Aufsichtspersonen sollten also zeitnah eingreifen.

Man hat es früher nur anders genannt

Da wurde zum Beispiel Ärgern oder Kreten gesagt es war jedoch das Gleiche wie heute.
Wenn wir nach Hause kamen und sagten der oder der hat uns gehänselt,wurde nur gesagt wehr dich,und am nächsten Tag ging es weiter indem man sich auch etwas einfallen gelassen hat.

kein neues aber ein deutsches Problem

In schon bekannten wissenschaftlichen (nicht journalistischen!) Veröffentlichungen ist dieses Problem schon lange bekannt. Interessanterweise sind Länder mit einem weit geringeren Aufwand für die Schulbildung deutlich weniger Mobbing gefährdet als Deutschland. Darüber geht ein Teil des Mobbings auch von den Lehrern aus.

Due P, Holstein BE, Lynch J, Diderichsen F, Gabhain SN, Scheidt
P, Currie C: Health Behaviour in School-Aged Children Bullying
Working Group. Bullying and symptoms among school-aged
children: international comparative cross sectional study in 28
countries. Eur J Public Health 2005; 15: 128–32.

Die Kinder von Heute

sind die Gesellschaft von Morgen.

Und Kindererziehung wird heute von vielen Eltern allzu gerne an den Staat weiterdelegiert.

Das Ergebnis ist jeden Tag erkennbar. Kinder werden kaum noch Grenzen gesetzt und durch den vielen Kommerz und die Medien werden sie zu egoistischem Verhalten geformt.

Es zählt nur noch trendige Kleidung, neustes Smartphone, Schminke, Schmuck etc.

Wer nicht mitmacht wird gemoppt.

um 17:52 von WiPoEthik

Im Grunde haben Sie recht.
Der Begriff Mobbing war zu meiner Zeit noch nicht erfunden und gängig.

Sie haben recht, es muss von diesen Verallgemeinerungen Abstand genommen werden. Wer in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Bekanntenkreis diffamiert, ausgeschlossen oder runtergemacht, beschimpft wird etc., muss sich aber irgendwie auch selbst zu helfen wissen.

Denn 'die Starken' kämpfen ja nun mal leider nicht immer nur gegeneinander. Sie treten oft nur nach unten! Um die 'Schwäche' bestimmter Anderer zu ihrem Vorteil ausnutzen. Und nicht alle Starken sind wirklich stark, wenn man ihnen z. B. mit Fairness entgegentritt: "Darauf hab ich keinen Bock! Komm, ich lad dich ein zum Bier/Kaffee ein."

Dazu gehört eine andere Stärke. Fairness bewirkt manchmal Wunder. (Ich spreche aus Erfahrung.)

Mobbing

Wenn die Gesellschaft es wirklich wollte, könnte Mobbing schnell Vergangenheit sein, aber das scheint leider nicht gewollt zu sein.

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