Kommentare

Aha: also doch kein "Sozialliberaler"

Na, der Artikel ist der erste zu Macron, der mir gefällt. Macron ist nämlich keineswegs "sozialliberal" wie er bisher immer wieder in deutschen Medien tituliert wurde, er ist "wirtschaftsliberal". Und Wirtschaftsliberalität ist so etwas wie der natürliche Feind der Sozialliberalität.

Deutschland soll zahlen und bürgen

Für den Rest Europas ist Deutschland die Melkkuh die man auch noch schlachten kann im Glauben sie wird am nächsten Morgen wieder an der Melkmaschine stehen.
Ohne die Bundesbank und die Handelsüberschüsse Deutschlands wäre der Euro schon lange tot, da die Ratingagenturen die Eurozone schon lange auf Ramsch herabgestuft hätten.

Für ein starkes Europa

HR.Macron hat Recht.Wenn wir ein Europa der Freiheit,Demokratie und Wohlstand für alle wollen müssen die letzten Nationalistischen Tendenzen wegkommen.Der Euro muss für die gesamte EU her.In den EU Vertrag gehört wie in der Deutschen Verfassung das Gebot der gleichen Lebensverhältnisse im gesamten EU Raum.

Wieser jemand der zwar ein

Wieser jemand der zwar ein bisschen des "Problems" sieht, sich aber weigert den ganzen Weg zu gehen. Ein Exportüberschuss ist nicht nur für "die Eurozone" schlecht (da gibt es ja auch Förderprogramme im Versuch das Ungleichgewicht auszugleichen), sondern ganz besonders für die ärmeren Länder der Welt. Die haben keine Zuschüsse aus Brüssel und müssen um Förderprogramme (Entwicklungshilfe genannt) betteln.

Diese Zuschüsse sind aber sinnlos, denn solange es einen "Importüberschuss" gibt, hat ein Land am Ende des Jahres WENIGER Geld auf dem Konto. Da wäre es besser NICHTS zu importieren und sich nur um den eigenen Bedarf zu kümmern. Macht ein Land dies aber kommen EU, USA und auch China angerannt und FORDERN die Öffnung des Landes.

"Leben und leben lassen" sollte man den deutschen Wirtschafts"experten" mal beibringen, denn es geht nicht nur um die Wirtschaft, sondern auch um die Frage "Warum kommen Flüchtlinge massenweise nach Europa?" und hier ist Frankreich ein Zielland für Afrikaner.

Was den Handelsüberschuss

angeht hat er leider recht.Inzwichen ist der interne EU Handel BRD /EU im Vergleich fast das Gleiche wie die EU mit der Dritten Welt

Kuckucksei Trump

Ja wunderbar die Franzosen haben die Wahl zwischen einer "Trump-Dame" LePen und einem "Möchtegern-Trump" Macron. Ich denke Macron wird es machen weil er sich gut tarnt wie ein Kuckuck. An sich ist er nichts anderes als der 2. Trump - er steht für die Geldelite als Investmentbanker und hat hervorragende Beziehungen zu Banken, Immobilienhaien und Grossunternehmern. Unter Macron wird Frankreich auch wieder einen grossen Schritt in die Vergangenheit machen da er sich sicherlich nicht für die Arbeiter und Bauernbevölkerung (ja Arbeiter und Bauern sind in Frankreich nun einmal die Mehrheit obwohl das sehr sozialistisch klingt) einsetzen. Er wird nur der Mittel- und Oberschicht helfen. Schade das Frankreich nur die Wahl zwischen Grauen und Schlecht hat ... es wird den Franzosen sicherlich gut tun von einem Banker regiert zu werden der mit 39 Jahren noch wenig politischen Erfahrungen gesammelt hat - ein Land wie Frankreich verdient einen Präsidenten mit Erfahrung und Weitsicht! Bonne Nuit!

Wir lassen uns hier nicht

Wir lassen uns hier nicht gerne mit geballter Faust sagen, was wir zu tun und zu lassen haben. Stark sind wir schon eine ganze Weile. Davon profitiert die gesamte suedliche Eurozone - auch Frankreich.

Dann macht doch bessere Produkte!

Das ist mit der Weile so typisch Europa. Da wo es nicht rund läuft gibt man die Schuld demjenigen, der es offensichtlich besser macht. Es ist doch niemand wirklich gezwungen Deutsche Produkte zu kaufen. Alles was die Deutschen machen koennen die Franzosen doch auch machen, oder? Autos, Machinen, Kleidung, Luxusgüter, Elektronik, Industriegüter, Schiffe, Eisenbahnen, Flugzeuge etc. Macht es doch besser und werdet doch wettbewerbsfähiger. Warum werden denn so viel mehr Deutsche Produkte gekauft als Französische?

Ich ertrage dieses dumme Geschwätz nicht mehr

Die derzeitige Position hat Deutschland mit der Agenda 2010 teuer bezahlt. Wer den Verzicht auf schmerzhafte Reformen damit begründet, dass andere Erfolg haben, lässt vermutlich fremddenken. Zumindest macht er deutlich, welch tolle Alternative zu LePen hier droht. Es ist auch keine Beruhigung, dass Politik in anderen Ländern noch schlechter geht, als hierzulande. Dilettantismus als politische Strömung hätte ich mir früher nie vorstellen können. Heute findet diese absolute Mehrheiten

Herr Macron

Wird der Vizekanzler von Frau Merkel, wenn die Franzosen damit zufrieden sind der Juniorpartner von Deutschland zu werden ist Herr Macron die richtige Wahl.

Der entscheidende Punkt fehlt: Angemessene höhere Löhne in D.

Die Fehlkonstruktion Euro - vgl. Bundestagsdebattenbeiträge von Lafontaine und Gysi aus der Einführungszeit - hat solange funktioniert und würde auch weiter funktionieren, solange sich die Löhne parallel zu den Lohnstückkosten bewegen.

Und da lag Frankreich absolut EU-konform.
Die Effektivität des französischen Arbeiters war lange sogar höher als die des deutschen.
Und - was Frankreich im Sinne der EU richtig machte - die Löhne stiegen in Frankreich parallel zur Verbesserung der Produktivität.

Deutschland hat dieses Gleichgewicht gestört: Wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren aufgebaut und damit die Nachbarn unter Druck gesetzt.

Nebenbei zerstören wir dadurch noch unser früher funktionierendes Rentensystem.

PS.: Warum bricht Deutschland eigentlich immer noch die in der EU gültige Schuldenobergrenze von 60 %, wie die Exportobergrenze von 6 %?

Ich bin mir ganz sicher...

...wenn es umgekehrt wäre, dann würde die stolze "Grande Nation" freudig auf Wachstum verzichten um Gerechtigkeit herzustellen.

Wer etwas gegen deutsche Handelsüberschüsse hat, der braucht doch nur aufzuhören, deutsche Produkte zu kaufen. Oder soll D sagen, "wir verkaufen Euch nichts mehr". Oder wir D müssen mehr von deren Produkten kaufen. Im Falle von Frankreich fällt mir da sogar noch was ein, aber bei den USA oder gar Griechenland wird das schwer.

Fordern kann man viel, mir ist die Umsetzung nicht ganz klar.

Frankreich zuerst!

Dieses trifft auf alle Kandidaten zu und auch für die französische Politik. Schließlich hat die EU einen Grund, auch nach Robert Schuman, nämlich Deutschland an die kurze Leine zu legen. Nur selbst an der kurzen Leine ist es erfolgreicher und das stört vor allem Frankreich. Aber wahrscheinlich müssen wir uns dafür auch noch entschuldigen.

Macron vergisst.....

Macron vergisst das Deutschland auch der mit Abstand grösste Nettoeinzahler in der EU ist. Des Weiteren lässt Deutschland schon seit Jahrzehnten viele Exportgüter in Billiglohnländer fertigen, die Deutschland zwar eine positive Bilanz bei den Exportüberschüssen bescheren, aber viele Arbeitsplätze in den Billiglohnländer geschaffen haben. Die Zusammenhänge sind also nicht so einfach und platt wie dargestellt.

Macron hat recht - teilweise

Zitat: "Der unabhängige französische Präsidentschaftskandidat Macron hat die deutschen Handelsüberschüsse kritisiert und einen Abbau des Ungleichgewichts gefordert."

Macron hat recht - teilweise ... er sollte dazusagen, dass diese massiven Leistungsbilanzdefizite Frankreichs und Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands eine exakte und logische Folge des Euros ist. Frankreich hatte den frz. Franken immer ggü. der DEM abgewertet, um ggü. D wettbewerbsfähig zu bleiben.

Diese Möglichkeit hat F im Euro nicht. Die massiven Leistungsbilanzdefizite Frankreichs sind somit eine Folge des Euros.

Aber wo kommen wir denn da hin, wenn wir auf volkswirtschaftliche Zusammenhänge auch noch achten müssten.

Und was will Macron gegen die

deutschen Handelsüberschüsse unternehmen? Importzölle auf deutsche Ware einführen? Und im Gegenzug kündigt die EU dann den freien Personenverkehr?

Wo ist da der Unterschied zu Le Pen? Trotzdem weiter in der Eurozone bleiben, und sich die Haushaltsdefizite über deutsche Bürgschaften absichern lassen?

"Wir brauchen die EU für den globalen Wettbewerb", heißt es ...

"Wir brauchen die EU, um im globalen Wettbewerb bestehn zu können", heißt es immer ...

Nun kritisiert der unabhängige französische Präsidentschaftskandidat Macron die deutschen Handelsüberschüsse kritisiert und fordert einen Abbau dieses Ungleichgewichts.

Da im Artikel von "auch Reformen in Frankreich" die Rede ist, kann angenommen werden, dass Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit herabsetzen soll, damit F wieder mit D wettbewerbsfähig sein kann.

Mit anderen Worten: um Problem und Ungleichgewichte auszugleichen, die eine exakte Folge des Euros sind, muss ein Euroland - in diesem Fall Deutschland - seine Wettbewerbsfähigkeit nach dem schwächeren Frankreich orientieren, damit der Euro "funktionieren" kann.

Wie pervers ist das denn?

Uns erzählt man doch ständig, dass man den Euro/EU braucht, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Exakt das Gegenteil ist richtig: der Euro schadet Europa, da die Wettbewerbsfähigkeit in Europa durch den Euro sinkt.

China wird sich bedanken!

"unter anderem die

"unter anderem die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds gekürzt und die Unterstützung für Langzeitarbeitslose auf das Niveau der Sozialhilfe gesenkt."

Was aber von den investigativen Journalisten immer wieder vergessen zu erwähnen bzw. zu recherchieren ist, dass dank der Hartz IV Gesetze jeder Arbeitnehmer der im Niedriglohnbereich arbeitet bzw. den Mindestlohn bekommt, sein lebenslang als "Langzeitsarbeitslos" verdammt wird/ist.

Ich bekomme z.B. seit 3 Jahren den Mindestlohn.
Würde ich Morgen Arbeitslos werden müsste ich zusätzlich Hartz IV beantragen und somit auf der Stelle als "Langzeitarbeitslos" gelten.

Kein Wunder also dass die Franzosen dies ablehen. Und würde es Macron nicht auch ablehen, könnte er gleich als Kandidat freiwillig zurücktreten, da er so gar keine Chance hätte.
Ob es Macron aber nach der Wahl weiterhin ablehnen wird, steht wohl in den Sternen.

Unberechtigte Kritik

Wie bitteschön will Frankreich diesen Ausgleich schaffen? Als Deutschland in grossen Problemen war Anfang dieses Jahrhunderts hatte Schröder mit seiner Agenda 2010 die Vorraussetzungen geschaffen, heute so dazustehn wie wir stehn. Andere Länder, dazu zählte auch Frankreich, waren nicht bereit, diesen Schritt mitzugehn. Das weiss Macron auch sehr genau. Resultierend daraus ist es heute so wie es ist. Damals waren die Regierenden Parteien Europas nicht bereit, für die Zukunft auf Regierungsfähigkeit zu verzichten wie die SPD unter Schröder. Egal was man an der Agenda zu Kritisieren hat, wir sollten uns mal Fragen, wie Deutschland ohne diese Reform da stünde. Diese Frage könnte Macron auch beantworten.

Handelsüberschuss/Defizit

Es scheint hier einige Missverständnisse zu geben, was Handel vorteilhaft macht. - Um es abzukürzen egal ob man ein Handelsdefizit hat oder einen Handelsüberschuss: Handel führt dazu, dass man mit der gleichen Menge an Arbeitsaufwand mehr Güter zur Verfügung hat, weil jeder das produziert, was er im Vergleich zu anderen am besten kann. Dabei kommt es auf die relativen Kosten der Güter zueinander an und nicht auf die Absolutpreise.
Sehr geehrtes Tagesschauteam, vielleicht könnten sie über diesen Zusammenhang auch einmal ein Video machen. -
Was den deutschen Handelsübrerschuss an sich angeht, so ist es keine Lösung Deutschland aufzufordern weniger Leistung zu erbringen, vielmehr müssen die einzelnen Länder versuchen ihre Leistung zu steigern. - Eine der Hauptaufgaben dabei ist in nahezu jedem Land die Korruptionsbekämpfung. Auch Deutschland kann sich dabei noch sehr verbessern und damit für mehr Wohlstand für alle sorgen. Viele Probleme lösen sich danach von selbst.

Dann wäre es…

… doch eine gute Idee, wenn Frankreich Produkte produzierte, die die Menschen kaufen wollen. Dann muss man nicht jammern, dass andere bessere Geschäfte machen. Ist natürlich anstrengend …

08:10 von Maria-José Blumen ... so würde ich ..

das nicht zwingend sehen. Es ist Deutschlands Aufgabe seinen Niedriglohnsektor einzudämmen, seine Produktivität dadurch zu schmälern, seine Beiträge aus Überschüssen allseits zu senken, etwas mehr Inflation zuzulassen und den "Anfeindern" eine Nase zu drehen. Wir haben ganz viele Baustellen, Harz4 Sätze müssen rauf, die Löhne in den Residualberufen sind allgemein zu niedrig, das Sozialsystem ist unterfinanziert, an Senken, fehlt es also nicht. Man muss nur aufpassen, das man nicht übertreibt und bei sinkender Produktivität noch mehr auf Qualität setzen, damit nicht Zuviel Arbeit abwandert. Und man muss lernen mit einer angemessenen Arbeitslosenrate zu leben.

"Zuletzt hatte auch die

"Zuletzt hatte auch die US-Regierung Kritik an den deutschen Handelsüberschüssen geübt."

Stimmt, und wie lauteten die Reaktionen aus der Politik und den Medien auf dieser Kritik?

Von Deutschlands wirtschaftlicher Stärke

profitieren die Bürger in Frankreich und die Bürger in Deutschland haben Nachteile. Also ganz anders als Marcon es meint, wenn er davon ausgeht, dass Deutschland vom Ungleichgewicht in der Eurozone von seinen sehr hohen Handelsüberschüssen profitiere. Denn zum einen bekommen die Franzosen über den Handel mit Deutschland Güter günstiger als die im eigenen Land produzierten Güter, was ihren Wohlstand erhöht und zum anderen stellen die Bürger in Deutschland Güter her, für die sie keinen entsprechenden Gegenwert erhalten. Sie Arbeiten also für die Franzosen ohne etwas dafür zu bekommen. Die Deutsche Bundesbank räumt den Franzosen über die Target2 Salden einen Überziehungskredit ein. Mit seinem Handelsüberschuss hat Deutschland den Ländern in der EU inzwischen in Summe mehr als 800 Milliarden € Kredit gewährt, dem keine Gegenleistung der übrigen Länder entgegen steht. Die Bürger in Deutschland könnten also ohne diesen Exportüberschuss in Summe um 800 Milliarden € wohlhabender sein.

Macron:Deutschlands wirtschaftliche Stärke "nicht tragbar".....

Diese Äußerung von ihm ist wahrscheinlich taktisch,dem Wahlkampf geschuldet,in dem Fall eben popullistisch.
Natürlich leiden die Volkswirtschaften der anderen Länder unter dem starken deutschen Export.Wenn sie in der EU bleiben,dann hilft dagegen nur die "innere Abwertung",daß heißt das gleiche zu tun wie die es hier mit der Agenda 2010,nämlich die Arbeitskraft billiger zu machen und schlechter zu stellen.
Macron,der Rothschildbanker und Eliteschüler weiß aber sicher auch,daß ein Austritt aus Euro oder EU und Abwertung der dann eigenen Währung von diesem Exportdruck befreit.
Aber das will er nicht,er will genau solche "Strukturreformen",die bisherige Hollande-Politik noch verstärkend.Arbeiter und Arbeitslose werden von dem Jungstar nichts zu erwarten haben.

Herr Macron hat die falsche Reihenfolge,

erst Reformen in Frankreich, dann stellt sich Außenhandels-Angleich mit Deutschland von selbst ein. Es gab mal Zeiten (späte 70er ?), da hat man in Deutschland diskutiert, dass Frankreich technologisch-wirtschaftlich Deutschland überholen könnte. Dazu ist es aber nie gekommen.

Wenn Trump Frankreichs

Wenn Trump Frankreichs Präsident wäre, sähe es für Deutschland angesichts solcher Überschüsse düster aus.

Deutsches Lohndumping

Natürlich sind deutsche Produkte im internationalen Vergleich sehr wettbewerbsfähig. Weil sie nämlich viel zu günstig produziert werden. In Deutschland kommen die Lohnanpassungen doch seit fast 20 Jahren nicht mal mit dem Inflationsausgleich mit. Wer sich durch ein quälendes Ingenieursstudium schleppt, bekommt wenn es gut läuft 3000€ brutto Einstiegsgehalt. Das ist im internationalen Vergleich nichts weiter als Lohndumping. unbezahlte Überstunden sind dazu natürlich Pflicht. Da liegt das Problem. das gilt auch für nichtakademiker, denn der deutsche Fachkräftemangel existiert nur weil für die mickrigen Löhne keiner arbeiten will, bzw. aus dem Ausland zu uns kommen moechte.

Auf Kommando der EU!

Eingriffe in den ausgeübten Gewerbebetrieb in Form von Handelsbeschränkungen für nationale Unternehmen, weil wir uns dem Rest der EU anzupassen haben???

Deutsche Unternehmen (mal abgesehen von den Großkonzernen) werden schon über Maß vom Zoll und Außenwirtschaftsamt getriezt. Jetzt noch neue Steine in den Weg werfen. Bravo!!!

Derartige Forderungen sind ein weiterer Sargnagel für die EU (hoffentlich).

Wenn die Besitzstandswahrerlobby eine gerechtere...

Teilhabe der deutschen Armen ermöglichen würde, wäre das Problem nicht nur bewältigt, sondern ein weiteres Konjunkturprogramm geschaffen. Zugleich würde durch mehr Konsum in Deutschland speziell innerhalb der EU ein besserer Ausgleich unseres Handelsüberschusses ermöglicht.
Vielleicht findet Martin Schulz endlich den Weg vorbei an dieser auch in der SPD starken Lobby ( Konzerne ), um endlich "Butter bei die Fische" zu geben. Wenn er sich nicht traut die Armut zu benennen und anzugreifen wird er untergehen.
Sonst haben wir die 4. Amtszeit von Merkel schon fest gebucht.
Grassierende Armut gehört dann mit dazu.

@08:15 von Reginald

Europa wäre stärker, wenn es ein Europa der Vielfalt wäre. Die EU geht in die entgegengesetzte Richtung, nämlich Vereinheitlichung ("Harmonisierung"). Begonnen hat es mit der einheitlichen Währung. Die Folge war, dass zahlreiche Länder in der EU in die Armut gestürzt wurden, mit hoher Arbeitslosigkeit und weniger Freiheit, also geringerer Lebensqualität.

Es ist nun mal so, dass kleine Länder, wie z.B. die Schweiz, Liechtenstein, Singapur wirtschaftlich sehr viel erfolgreicher sind als große Einheiten. Sie sind zudem auch sehr viel friedlicher, denn sie sind auf gute Beziehungen mit anderen Ländern angewiesen. Arbeitsteilung und Handel - die Grundlagen für Wohlstand - funktionieren nämlich über nationale Grenzen sehr gut, weil eine solche Zusammenarbeit für alle Beteiligte von Vorteil ist.

Deutschlands Stärke nicht tragbar, klingt bekannt.

Um 1900 wurde der Ruf Britanniens immer stärker, Deutschland zu zerschlagen. Die Deutsche Wirtschaft schuf Fakten, die an die Substanz der britischen Wirtschaft gingen.Das Resultat, die Einkreisung Deutschlands, die Entente Cordial, die geradewegs in den ersten Weltkrieg führte. Und wieder erheben sich ähnliche Stimmen, die Deutschland erneut isolieren könnten. Die kommen aus Frankreich und den USA. Umso wichtiger ist es gegenüber Russland andere Töne anzuschlagen. Sätze, wie der oben zitierte zeigt die Brüchigkeit der Beziehungen zu den Nachbarn. Da nützt
kein andienen und kein Kriechgang. Mehr Zurückhaltung der Deutschen in der EU ist angesagt und mehr innere Stabilität.
Die Deutschen tragen doppelte und dreifache Lasten und sind teilsouverän. Sie haben die Zuwanderug zu bewältigen und stemmen dennoch die Wirtschaft. Das ist den Nachbarn unheimlich. Nein Musterknabe sein zu wollen,
wird nicht funktionieren.

nicht tragbar

Gut Hr.Macon dann bauen wir eben unsere Wirtschaft ab und unsere Überschüsse.
Dann werden wir aber auch weniger in die EU Kasse bezahlen-ist doch fair,oder?
Sie sollten nicht der Präsident Frankreichs werden!!!!

Monsieur Macron.....

erklärt leider nicht, warum die französische Wirtschaft nicht konkurrenzfähig ist! Oder wodurch ist wohl der deutsche Exportüberschuss entstanden? Kam er vom Mond oder vom Mars? Frankreich hatte nach 1945 die weitaus besseren Startmöglichkeiten, aber sie weder damals noch heute genutzt! Stattdessen träumte man mit deGaulle immer noch von einem Kolonialreich, dem Gefühl eine Großmacht, ein Sieger zu sein und verschloß die Augen ganz fest vor der Realität! Frankreich ist eben keine "grande Nation" mehr! Für kurze Zeit war 1 DM = 1 Franc! Aber eben nur für kurze Zeit! Ansonsten herrschte "savoir vivre" oder "laissez-faire"! Was ist also die Alternative? Liebe deutsche Wirtschaft: fabriziert Macron und LePen zu Ehren mehr Ausschuss, werdet qualitativ einfach schlechter, aber teuerer, führt die 30-Stunden-Woche ein, damit der "Arbeiter" noch weniger weiß, was er mit der Freizeit anfangen soll usw. Oder sollte man einfach Konkurrenz verbieten oder verbieten, besser zu sein?

@08:19 von Pflasterstein

"denn solange es einen "Importüberschuss" gibt, hat ein Land am Ende des Jahres WENIGER Geld auf dem Konto."

Güter, nicht Geld, begründen den Wohlstand einer Nation. Andernfalls könnte man mit dem Drucken von Geld Wohlstand schaffen. Das ist allerdings nicht möglich, andernfalls gäbe es keine Armut mehr auf der Welt. Denn Wohlstand muss erarbeitet werden, indem man Güter produziert. Es gibt keinen anderen Weg zu Wohlstand zu gelangen.

Ein Überschuss beim Import, erhöht den Wohlstand einer Nation, auf Kosten des Wohlstands der Exportnation.

Das ist der Fluch des

Das ist der Fluch des Euros,die DM wäre aufgewertet worden.
Und nun ist guter Rat teuer,den Deutschland bezahlen soll.

@08:23 von catze

Auch die sogenannte Dritte Welt profitiert vom Import von Gütern aus Deutschland. Zudem ermöglicht eine wirtschaftlich starke Nation den ärmeren Nationen es, ihre Armut zu überwinden, und zwar über die Arbeitsteilung und den Handel. So können arme Länder sich aus der Armut herausarbeiten.

Handelsüberschüsse

Ich verstehe die Argumente die gegen hohe Exportüberschüsse sprechen. Was ich nicht verstehe, ist was genau diejenigen fordern, die diese monieren. Man kann ja schlecht per Regierungsentscheid weniger Exporte anordnen oder politisch die Unternehmen zwingen, die Produkte zu verteuern.

Außerdem kommt es mir immer häufiger so vor, dass gerade diejenigen, die diese Überschüsse beklagen, diese ganz gern selber hätten.

Ist es nicht eher so, dass stark verarbeitende Industrien, die am Ende der Produktkette stehen, gerade dazu neigen, bedingt durch die hohe Wertschöpfung in den letzten Arbeitsgängen, hohe Überschüsse zu erzeugen?

um 08:15 von Reginald

Zitat:"In den EU Vertrag gehört wie in der Deutschen Verfassung das Gebot der gleichen Lebensverhältnisse im gesamten EU Raum." Zitat Ende. Auf Grund der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen arm und reich befürchte ich statt gleicher Lebensverhältnisse für alle in der EU gleiche Armutsverhältnisse.

Macron sucht einen Sündenbock

Was ist die Alternative? Ein heruntergekommenens Wirtschaftssystem wie in Frankreich, das sich in den letzten 30 Jahren kaum erneuert hat? Immer nur auf alten Käse und Wein zu setzen und die sogenannte französische Kultur zu propagieren, das reicht eben nicht mehr aus. Es fehlen schon lange Arbeitsplätze und damit Perspektiven für junge Leute. Die französischen Politiker sind viel zu spät aus ihrer beschützten, zentralistischen Burg Paris herausgekommen. Nun lässt sich die Unzufriedenheit nicht mehr unter dem Deckel halten, die Vorstädte explodieren. Arbeitsplätze, Bildung, Perspektiven darum sollten sich die französischen Politiker mit ganzer Kraft einsetzen. Es hilft ihnen nicht, wenn Deutschland - wirtschaftlich gesehen - auf das französische Niveau herabsinkt. Deutschland sollte sich nicht zum Sündenbock für Frankreichs verfahrene wirtschaftliche Lage machen lassen.

@um 08:24 von lovechina

1. JEDES Land verdient einen guten Chef.

2. "Politische Erfahrung" ist KEINE gute Voraussetzung, denn das klingt zu sehr nach "weiter so" und absolut nicht nach "Selbstkritik" oder gar "Fehlersuche". Dies ist aber nun einmal nötig UND dazu muß man VON AUßEN KOMMEN ... also eine unabhängige Meinung haben und insbesondere noch nicht durch ein "das haben wir schon immer so gemacht" verdorben sein. Das ist ja doch unser deutsches Problem: Wir haben NIEMANDEN "frisches" mehr, der sich mal neue Gedanken macht. Alles nur noch alte "erfahrene" Politiker, die mit ihrem "weiter so" die offensichtlichen Probleme nicht sehen KÖNNEN.

politische Erfahrung = Scheuklappenblick!

@08:00 von Möbius

"Und Wirtschaftsliberalität ist so etwas wie der natürliche Feind der Sozialliberalität."

Da Wirtschaft als solche sozial ist, wie Ludwig Erhard bereits erkannte, gibt es den von Ihnen vorgebrachten Antagonismus nicht.

@08:24 von lovechina

"Er wird nur der Mittel- und Oberschicht helfen."

Das mag zwar für Macron in besonderer Weise gelten, ist aber typisch für alle Herrscher. Je mehr Macht sie haben, ja anfälliger sind die gegen Plutokraten.

Handelsüberschuß (HÜ)

Der HÜ kommt allein dadurch zu stande, dass die Qualität deutscher Produkte im Ausland sehr geschätzt wird. Alle anderen Behauptungen und Reden sind Unsinn.

Künstlich von 'oben' an dieser Tatsache zu drehen, bedeutet zB Handelsbarrieren aufzubauen, so wie es zB Trump vorhat.

Hilflosigkeit

Im Grunde zeigt das doch nur die Hilflsoigkeit und auch Schwäche, die man selbst hat, nur weil man über zig Jahre nichts zustande gebracht hat, so bringen jetzt diese Worte auch nichts tragfähiges zum Vorscheinen.
Frankreich war in den letzten Jahrzehnten nicht in der Lage Reformen umzusetzen, man war sich verstritten und konnte es auchg eigener Schwäche heraus auch dem Volk nicht beibringen

Macron hat recht, wenn er

Macron hat recht, wenn er nicht Deutschland schwächer sondern Frankreich wettbewerbsfähiger machen will. Das ist dringend geboten, wenn nicht Deutschland in Zukunft das " über seine Verhältnisse leben " Frankreichs subventionieren soll.

@Reginald um 08:15Uhr

Was verstehen Sie unter einem Gebot der gleichen Lebensverhältnisse im gesamten EU-Raum? Ich glaube nicht, daß Sie bereit wären,alle die zu finanzieren, die entweder nicht wollen oder nicht können!

@08:46 von krittkritt

"Bundestagsdebattenbeiträge von Lafontaine und Gysi" - ob diese beiden Herren für Witschaftspolitik repräsentativ sind darf füglich bezweifelt werden. Auf dem einflußreichen Posten des Finanzministers hat Herr Lafontaine wenig Zähigkeit und Erfolg gezeigt, aber das hat er ja selbst bald gemerkt.

Am 17. April 2017 um 09:38

Am 17. April 2017 um 09:38 von Austriaco
Deutschlands Stärke nicht tragbar, klingt bekannt.
[...] Und wieder erheben sich ähnliche Stimmen, die Deutschland erneut isolieren könnten. Die kommen aus Frankreich und den USA. Umso wichtiger ist es gegenüber Russland andere Töne anzuschlagen.

Der Schluss ist natürlich völlig verkehrt. Nicht sich Russland anzubiedern, kann die Isolierung Deutschlands beheben (die es ja auch faktisch gar nicht gibt), sondern die EU und deren Zusammenhalt zu stärken, das löst das Problem. Denn wenn innerhalb der EU Kritik geäußert, angepackt und gelöst wird, dann ist Deutschland in deren Mitte ein starker Staat, der mitreißen, regulieren und die ärmeren Staaten unterstützen kann.

Herr Macron spricht ja auch nicht von einem Austritt aus der EU, wie andere es tun, sondern weiß ganz genau, dass das „Problem Deutschland“ mit seinem Handesüberschuss durch eine Isolierung des eigenen Landes Frankreich nicht gelöst werden kann.

Die Stunde der Dilletanen...

Frankreichs "Elite" ist noch hoffnungsloser als die Deutsche.

Wundere mich

Warum bekommen wir hier sowenig französische Produkte zu kaufen? Unser Lohnniveau in Deutschland ist geringer als in Frankreich! Warum?

Zu 08:46 von krittkritt - Die Wurzel des Übels -

" Warum bricht Deutschland .... die Exportobergrenze von 6 %?"

Die EU-Konvergenzkriterien kennt keine Exportobergrenze. Richtig ist, dass der Schuldenstand der öffentlichen Haushalte eines EU-Mitgliedstaates 60 % des BIP nicht übersteigen darf. Die Kriterien wurden von Beginn an gebrochen. Griechenland wurde aus politischen Gründen in den Euro gemogelt. Keines der Kriterien war je erfüllt.

Macron: Deutschlands wirtschaftliche Stärke "nicht tragbar"

Damit moniert er quasi, dass D vom Euro profitiert. Wer wollte denn, dass D die starke DM aufgibt? Die Politik ist dabei Staat und Bürger zur Haftungsmasse der Euroschuldengemeinschaft zu verkaufen. Sparer verlieren ihre selbst geschaffene Vorsorge und werden für die Schulden Dritter abkassiert. Als Steuerzahler haften sie dazu in unbekannter Höhe. Die EZB und die "Rettungsschirme" sind Sprengsätze mit unberechenbaren Zeitzündern.

Eine gute Lösung gibt es nicht mehr. Raus aus dem Euro und Macron bekommt was er will!

guter mann, dieser franzose

aber warum sagt er seinen landsleuten nicht, daß sie besseres herstellen sollen, was auch gekauft wird. nur von der eu subventionierte landwirtschaft macht france trotz flugzeugträger nicht erfolgreich

na sowas, dann soll die

na sowas, dann soll die deutsche wirtschaft also aufhören zu produzieren?

Vielen Dank auch

Ich hatte das Glück mehrere Jahre mit der Grande Nation zusammenzuarbeiten. Und auch mit anderen nebenbei... aber die Franzosen waren in ihrer Art unvergleichbar: Sie planen wenig lang- und kaum mittelfristig, was schon Fehler impliziert und für deutsche Mitarbeiter schwierig zu orientieren ist. Während die Deutschen schon um 7 arbeiteten, fingen die meisten F. erst ab ca. 8.30 an. Dann hatten die weniger Arbeitsstunden als die Deutschen pro Woche und satte 3 Wochen mehr Urlaub. Dazu kommt noch die spezielle Mentalität: Ein Franzose kann ein guter Freund sein, aber in der Mehrzahl tendieren sie dahin alles nach franz. Vorteil zu formen. Und bloß nicht andeuten, dass Mehrarbeit denkbar wäre. Beim kleinsten Anlaß wird mit Streik gedroht... Und da wundern sich die Fr., dass wir mehr produzieren? Um es auf den Punkt zu bringen: Weniger diskutieren, sondern einfach nur seinen Job machen! Deswegen sind die Deutschen schon rein rechnerisch erfolgreicher - die Franzosen dafür exzentrischer.

Euro zu schwach für Deutschland

Macron hat recht, nutzt aber (wie die Amis) eine Kritisierstrategie, die dazu führen *muss*, dass die Deutschen Schande dazu rufen ("niemand verpflichtet sie, unsere Produkte zu kaufen!").

Er hätte darauf abheben sollen, dass Deutschland die Exporteinnahmen nutzen sollte, die Importe anheben zu lassen (wie, das ist eine andere Frage).

Was zweifellos richtig an der Kritik ist: der Euro ist zu schwach für Deutschland. Das betrifft den Handel mit Übersee, aber auch der Wettbewerb der Europartner untereinander mit Übersee. Wenn Deutschland eine eigene Währung hätte: Der *kumulierte* Exportüberschuss über Jahre wäre längst nicht so stark angewachsen!.

Heiße Luft

Ja, sapperlot! Man sollte der Welt endlich verbieten, deutsche Produkte zu kaufen! Diese germanischen Wirtschaftsnationalismen müssen endlich ein Ende haben!

Meine Güte...aber wenn man den Kerl so hübsch medial als Le-Pen-Verhinderer feiern kann, dann kommt es ja gar nicht auf die Inhalte an.

@ LLAP

"Der HÜ kommt allein dadurch zu stande, dass die Qualität deutscher Produkte im Ausland sehr geschätzt wird. Alle anderen Behauptungen und Reden sind Unsinn."

Würden Sie es (auf persönlicher Ebene gedacht) zulassen, dass Sie mit Ihrer Superqualität immer mehr Erzeugnisse Ihrer Arbeit an andere verkaufen, und immerfort nur Geld dafür nehmen, ohne Gegenleistungen einzukaufen? Z.B. weil Sie sich selbst versorgen können?

Wissen Sie, was Geld eigentlich ist: Nicht mehr und nicht weniger als eine Gutscheinmenge, der zum Einkauf zu einem späteren Zeitpunkt berechtigt. Bei den anderen, wohlgemerkt!

Sie würden irgendwann Zweifel haben, ob es je dazu in vollem Umfang kommen wird. Dann werden Sie nichts mehr weiter verkaufen, weil das Risiko des Verschenkens zu groß ist.
Genau diesem Risiko setzt sich Deutschland aus! Aber verkauft munter weiter...

falschere Denkansatz

Wenn ein Boxer feststellt, dass ein mit ihm im Verein streitender Rivale besser aufgestellt ist, dann muss er selbst mal mehr trainieren und besser werden und nicht seinem Rivalen vorgeben, weniger zu trainieren, damit er so schlecht wird, dass er dann mithalten kann. Es ist ja die Schwäche der französischen Wirtschaft, falsch angesetzter französischer Wirtschaftspolitik, die seit Jahren Frankreich wirtschaftlich nicht nach vorn kommen und konkurrenzfähig werden lässt. Da ist die eine Regierung wie die andere, keine ist wirklich reformwillig und durchsetzungsfähig. Le Pen wäre dann die Krönung, von Wirtschaftspolitik hat sie keine Ahnung, hängt an Putins Jacke, und würde Frankreich ins Abseits und in den Ruin führen.

exportüberschussgrenze

falsch, die Exportüberschussgrenze beträgt 6%, die Exportdefizitgrenze 4 %, die regelung ist unlogisch, da der Exportüberschuss des einen ein Defizit eines anderen Landes zwangsweise logisch bedeutet

Deutschlands wirtschaftliche Stärke ist nicht tragbar

Aber Herr Macron , bei uns hier läuft auch vieles völlig falsch aber ein Großteil ihrer Vorgänger hat einfach schlecht gearbeitet denn sie,haben wie Deutschland , auch das
Land total verschuldet und arbeiten mit völlig falschen Zahlen ..... allerdings ganz bewusst !
Sie können das ja in Frankreich ändern. Das wäre für die ganzen EU-Länder vorbildlich.
Es bedarf dringend Änderungen im System der EU und wenn Sie damit beginnen, besten Dank. Die EU ist es allemal wert sie zu erhalten nur die Bedingungen müssen sauberer werden und die Wahrheit soll im Vordergrund stehen ! Solange nur getürkte Zahlen vorgelegt werden z.B. in Sachen Staatsschulden und Arbeitslosenzahlen geht das alles den Bach runter. Also , Viel Erfolg.

Macron hat die deutschen Handelsüberschüsse kritisiert

Die Deutsche Bundesbank könnte, wenn sie wollte, den Handelsüberschüssen ein sofortiges Ende bereiten. Dazu braucht sie lediglich über Target2 Frankreich keine "Überziehungskredite" mehr einzuräumen. Dann könnte Frankreich nur noch soviel aus Deutschland beziehen, wie es an Gegenwert nach Deutschland liefert. Dann würden die Bürger in Frankreich ärmer und die Bürger in Deutschland würden nicht mehr um die Früchte ihrer Arbeit beraubt.

Was 'ne Attitüde.

Designierter Président de la grande nation in spe will nicht etwa bei der Außenhandelsbilanz Frankreichs ansetzen, sondern bei der Deutschlands.
Und das ist aber nominell die zweitstärkste Volkswirtschaft innerhalb der EU.

So: und jetzt erklärt mir nochmal einer, warum der Euro ein Garant für Friede-Freude-Eierkuchen in Europa ist. Und warum alle ganz bitterböse Anti-Europäer sind, die eben jenen Frieden gefährden, wenn sie allein diese EUro-Seilschaft nur in Zweifel ziehen.
Und das schon seit Bernd Luckes Tagen bei der oftmals einzig vorhandenen (außerparlamentarischen) Opposition.

Es ist immer wieder erschreckend,

zu beobachten, wie wenig ökonomische Kompetenz so manche Politiker haben. Macron ist keineswegs die Ausnahme.

Würden nämlich die Arbeitsbedingungen von deutschen Arbeitnehmern auf französisches Niveau gebracht, hätten alle weniger Wohlstand, da alle Produkte teurer würden und die Menschen sich weniger Produkte leisten könnten.

Sinnvoll wäre es, wenn französische Unternehmen die Produktivität wie deutsche Unternehmen hätten, dann würde es allen besser gehen, denn höhere Produktivität bedeutet, dass Güter weniger Kosten, sodass sich die Menschen mehr Güter leisten können, was ihren Wohlstand mehrt und ihre Lebensbedingungen verbessert.

Zur Umsetzung ...

Um die deutschen Handelsüberschüsse zu beseitigen, müssen deutsche Produkte teurer werden. Das erreicht man vor allem durch Lohnerhöhungen, die deutlich über dem nationalen Produktivitätszuwachs plus Inflationsrate (bzw. Inflationszielwert der EU) liegen. Klingt furchtbar, oder?
Helfen tun auch Infrastrukturinvestitionen in Deutschland, weil sie Wachstumsimpulse auslösen, die auch Importe aus dem Ausland begünstigen. Die "schwarze Null" kombiniert mit Reallohnstagnation kann man nur Merkantilismus nennen, was auf eine Art Handelskrieg mit den europäischen Nachbarn herausläuft.

@08:15 von Reginald

"In den EU Vertrag gehört wie in der Deutschen Verfassung das Gebot der gleichen Lebensverhältnisse im gesamten EU Raum."

Da Menschen sehr unterschiedlich sind und sehr unterschiedliche Präferenzen und Vorstellungen von einem guten Leben haben, werden gleiche Lebensverhältnisse die Menschen unglücklich machen. Kollektivistische, von oben diktierte Gleichmacherei, hat bisher sehr viel Leid über die Menschen gebracht. Daher wäre ein Europa der Vielfalt, in welchem Franzosen eben andere Prioritäten setzten können als Deutsche, sehr viel besser für eine gute Lebensqualität.

Qualität schlägt Quantität

Als ich in der Ausbildung war, sagte uns unser Chef immer : "Arbeitet ordentlich, denn nur zufriedene Kunden kommen auch wieder. Gute Qualität kann ich auch für gutes Geld verkaufen!" Wenn die Franzosen nur reparaturanfälliges Gedöns verkaufen, können sie auch keine Exportweltmeister werden.

Deutsche Wirtschaftsstärke

Herr Macron, kommt nicht von Ungefähr! Das liegt nicht nur an guten Ingenieuren, sondern auch an extremer Produktivität und niedrigen Lohnstückkosten. Und Beides ist erkauft mit enormem Druck auf die Beschäftigten, prekären Arbeitsverhältnissen, hoher Flexibilität und massenhafter Leih- und Zeitarbeit mit allen sozialen negativen Nebenwirkungen. Wenn Sie das den Franzosen ehrlich als ihre Zukunft verkaufen wollen, dann sehe ich schwarz für die Wahlchancen. so hört es sich für mich nach billigem Populismus an, ohne die Härten zu benennen.

Den nicht

Den kann man nicht wählen. Kann es wirklich sein, dass Frau Le Pen nicht zu verhindern ist?

Herr Macron muss vernünftig werden, dann kann er es schaffen in Frankreich. Den übrigen leuten gebe ich kaum Chancen, es dürfte also zum Duell Macron und Le Pen zugehen. Wenn die wirtschaftlichen Aussagen derart dumm bleiben, wie jetzt, kann ich mir gut denken, dass er verliert. Selber schuld.

13:55 von robflop

Der Euro ist nicht das eigentliche Problem, sondern die EZB, die Preis und Menge der Euro zentral plant und damit die Wirtschaft in der EU versucht zu steuern. Planwirtschaft hat noch nie funktioniert und sie funktioniert auch nicht beim Euro. Daher gibt es all die Probleme im Wirtschaftsleben der Nationen.

Die Lösung der Probleme wäre die Zulassung von marktwirtschaftlichem Geld, so wie es die Ökonomen der Österreichischen Schule vorschlagen.

Wieso werden die Sachen verdreht

Die Schwäche Südeuropas ist nicht länger tragbar.

Noch weiter steigende Preise sind ein absolutes No Go. Zuerst müssen die Zinsen auf ein Niveau, so daß nach Steuern die Lohnsteigerungen zu 100% kompensiert werden.

Es darf nicht sein, daß die Menschen, die in Vorleistung gehen (Sparen), die Zeche zahlen sollen, weil andere kein Bock auf Leistung haben.

Nicht unrecht

Ich habe kürzlich schon in einem anderen Kommentar darauf hingewiesen, dass Deutschlands Wirtschaftspolitik der Wirtschaft anderer Länder schadet. Europäische Produkte verhindern Lebensmittel-Produktion in Afrika, aber auch Frankreich leidet unter deutschen Dumpinglöhnen.
Ich würde nach Quellen gefragt, konnte aber keine mehr liefern, weil die Kommentierung bereits geschlossen gewesen ist. Ich liefere nun ein paar wenige Links nach, es gibt ganz viele Berichte.

https://tinyurl.com/lpavsj9
https://tinyurl.com/k3y5jdz

https://tinyurl.com/lypunsf

@14:17 von Pandor

"Da sieht aus wie Mobbing auf den Klassenbesten."

Das ist Politik, die auf Neid gründet. Was typisch ist für eine sozialistisch motivierte Politik.

Die EU entwickelt sich nach meinem Eindruck immer mehr in Richtung Sozialismus. Das wird kein gutes Ende nehmen. Überall zeigen sich ja bereits Risse, die quer durch die EU gehen. Zerfallserscheinungen lassen sich mit dem, was Macron hier äußert, nicht aufhalten, im Gegenteil, es wird den Zerfall beschleunigen.

Säbelrasseln

Das sind doch Äußerungen, die als Säbelrasseln in Richtung der potentiellen rechten Wähler zu interpretieren sind. Nach der Wahl sieht die Angelegenheit schon ganz anders aus. Hauptsache Le Pen verhindern.

Ich denke, dass es fair wäre gegenüber ....

Frankreich, Konzerne wie Siemens, Mercedes und BMW an Frankreich abzutreten.
Einen Teil wie z.B. Höchst und EADS haben wir ihnen ja bereits übereignet.
Aber das reicht nicht, wenn wir für Europa etwas tun wollen.

Erinnert mich irgendwie an die Schulzeit

Auch damals schon waren die Streber in der Klasse nicht sonderlich beliebt. Allerdings hat niemand von ihnen verlangt schlechtere Noten zu schreiben, nur weil man selber sitzengeblieben ist. Da scheint sich doch einiges geändert zu haben, seit meiner Schulzeit.

von Reginald

HR.Macron hat Recht.Wenn wir ein Europa der Freiheit,Demokratie und Wohlstand für alle wollen müssen die letzten Nationalistischen Tendenzen wegkommen.Der Euro muss für die gesamte EU her.In den EU Vertrag gehört wie in der Deutschen Verfassung das Gebot der gleichen Lebensverhältnisse im gesamten EU Raum.
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Ja kennen sie schon einen der das alles bezahlt? Unser Kapital wird dafür nicht ausreichen. Und das meinen sie doch, oder?

Hier scheinen einige

Hier scheinen einige insbesondere Herr El Chilango die währungspolitischen Zusammenhänge in der europäischen Union nach dem Zusammenbruch des Brettenwood Woods Systems nicht zu verstehen. Abwertungen der Währung entstanden in erster Linie nicht, um Konkurrenzfähigkeit herzustellen. Ursache war die Finanzspekulation und die nationalen Inflationsraten, die im Gegensatz zu heute noch sehr unterschiedlich hoch war. Um die Verteuerung gegenüber der DM auszugleichen, sank der Wert des Franc. Um die Schwankungen und die Währungsspekulation einzugrenzen und eine zu starke DM zu verhindern, entstand der ECU - der Vorläufer des Euro - mit festen Wechselkurse innerhalb einer geringen Bandbreite, die durch teure Stützungskäufe des Franc durch die Zentralbank sichergestellt wurden. Kostete uns jede Menge Geld, um die Spekulationen einzudämmen.

Durch den Euro haben wir diese Probleme nicht mehr. Bis 2005 gab es die heutigen Probleme nicht. Die Agendapolitik ging auch auf Kosten der Nachbarn.

@um 09:45 von Ernst-

Als Erz-Kapitalist sollten Sie aber wissen, dass man GELD braucht, um in einem Land INVESTITIONEN zu tätigen und eine Wirtschaft aufzubauen. Menschen BRAUCHEN Arbeitsplätze ... nicht nur hier, sondern auch in Afrika und anderen ärmeren Ländern. Solange dort aber ein Importüberschuss herrscht, kommt man nie auf einen grünen Zweig, da immer mehr und mehr Geld nach Deutschland fliesst. Das ist ganz simple Logik.

Macron hat zu 100% recht.

Deutschland hat sich mit seiner "Löhne nicht erhöhen damit die Preise nicht steigen" und dann absurd hohe Exportüberschüsse erzielen selbst geschadet.
Die letzten 15 Jahre waren die wirtschaftlich schlechtesten, die die BRD je hatte.
Niedrigstes BIP-Wachstum , kein Wachstum im Binnenmarkt, Investitionsquote auf historischem Tiefstand, "Jobwunder" indem man aus einer Vollzeitstelle zwei Teilzeitstellen gemacht hat usw.
Die Löhne müssen erhöht werden, damit die deutsche Volkswirtschaft wieder aus eigener Kraft wachsen kann und nicht länger anderen Ländern wie Frankreich und den USA durch den Entzug von Nachfrage schadet.

Frankreich als Hort der Freiheit....

"HR.Macron hat Recht.Wenn wir ein Europa der Freiheit,Demokratie und Wohlstand für alle wollen müssen...."

Solche Worte über ein Land, daß inzwischen mehr als ein Jahr im Ausnahmezustand regiert wird, drehen mir ehrlich gesagt den Magen in der Bauchhöhle um.

@ Bernie Es wäre fair....

ein Witzbold, aber es hat einen vernüftigen Kern, so eiwas, wie ein Sachwalter für Deutschland wäre nicht schlecht. Bei bestimmten psychischen Befindlichkeiten ist ein Sachwalter sogar dringend notwendig. So gesehen bin ich bei Ihnen

wie sind eigentlich die hier immer

kolportierten dumpinglöhne und mindestlöhne zu begründen, wenn der/die auch, deutsche auch reiseweltmeister ist?

Schuld ist aber nicht Deutschland

Bei meinem Frankreichbesuch im letzten Jahr war ich schockiert. Die Autobahnen trotz Maut in katastrophalem Zustand. Leitplanken verrostet, lagen vielerorts einfach am Boden und waren dann mit hübschen Warnfarben markiert. Die Polizei sah man außer in den Städten mit Maschinenpistolen gar nicht und ein Franzose erklärte mir, wenn man die anruft, dass man gerade überfallen wird und Glück hat kommen sie am nächsten Tag. Franzosen erzählten mir von den Schulen. Für Kinder, die auf eine staatliche Schule müssen, gibt es kein Studium.
Die Landschaft (Provence) war wunderschön, die Dörfer und Städte gammelten vor sich hin.

Anstatt Deutschland, dass ohnehin den größten Teil des EU-Haushalts finanziert zu beschuldigen, sollten die französischen Politiker mal ihren Aufgaben nachgehen.
Egal wie schrecklich ich Merkel finde, im internationalen Vergleich ist sie immer noch Gold wert.

Macron geht wohl doch in Richtung Rechtspopulismus

Also ganz ehrlich:

was hier dieser werte Herr Macron behauptet:

Macron: Deutschlands wirtschaftliche Stärke "nicht tragbar"

ist einfach nur rechtspopulistisch und sons nichts. Darueber hinaus sehe ich das absolut anders und ich sage mal: wenn Frankreich ein zu großes Handelsdefizit hat dann weil es selbst wirtschaftlich zu schwach ist. Frankreich muss schauen dass es wirtschaftlich stärker wird. Von daher sollte Macron erst mal Reformen in Frankreich durchfuehren, wie er richtig sagt:

Er mahnte aber auch Reformen in Frankreich an.

bevor er so gegen Deutschlan stänkert. Und zu dem hier:

Deutschland müsse zu der Einsicht kommen, "dass seine wirtschaftliche Stärke in der jetzigen Ausprägung nicht tragbar ist", sagte der unabhängige Kandidat den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe".

frage ich mal: was soll dass bitte?? Hier ist Frankreich selbst schuld und nicht wir.

Mit dem Punkt Hartz4 hat Macron allerdings recht

Womit Macron allerdings recht hat, ist der Punkt mit Hartz4:

Eine Übertragung der deutschen Hartz-IV-Gesetze lehnte er aber ab. Mit den Hartz-Reformen wurde vor rund zehn Jahren in Deutschland unter anderem die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds gekürzt und die Unterstützung für Langzeitarbeitslose auf das Niveau der Sozialhilfe gesenkt.

Hartz4 muss weg und durch ein bedingungsloses Grundgehalt fuer alle ersetzt werden, mit Ausnahme der ganzen Multi-Millionäre, Millardäre und Multi-Milliardäre. Die brauchen dass nicht. Auch Frankreich und die anderen EU-Länder brauchen ein bedingungsloses Grundgehalt und die EU braucht einen europäischen Arbeitsmarkt ueber der Ebene der nationalen Arbeitsmärkte, die Freizuegigkeit ueberall dort arbeiten zu können wo es gebraucht wird und wo man möchte, ist nicht nur europäisch sondern auch global zu verstehen.

@ deutlich

Genauso ist es: wir deutschen beuten die Welt aus indem wir uns selbst ausbeuten. Gut dabei weg kommen nur einige wenige. Und da sind hier alle auch noch stolz drauf. Da kann man sich nur wundern, was hier manch einer schreibt...

@ 14:28 von Ernst- "Es ist immer wieder erschreckend...

.. zu beobachten, wie wenig ökonomische Kompetenz so manche Politiker haben.
...
Würden die Arbeitsbedingungen von deutschen Arbeitnehmern auf französisches Niveau gebracht, hätten alle weniger Wohlstand, da alle Produkte teurer würden und die Menschen sich weniger Produkte leisten könnten."

**
Es ist immer wieder erschreckend zu sehen, dass manchen Kommentatoren ein angelesenes BWL-Buch aus den 80ern reicht, um längst überholte neoliberale Ideen als "ökonomische Kompetenz" zu verkaufen.
hier ein paar Fakten aus der echten Welt:

1. Schlechtere Arbeitsbedingungen bedeuten oft nur mehr Gewinne, nicht zwangsläufig billigere Produkte.

2. Wenn Gehälter sinken, werden die Produkte nicht in gleichem Maße billiger, da im Produktpreis auch Investitionen, Mieten und Rohstoffe eine Rolle spielen. Die Arbeiter können sich also *weniger* leisten.

3. Mehr Konsum bedeutet nicht automatisch höherer Lebensstandard, vielen ist mehr Freizeit, Steuergerechtigkeit und ein sicherer Arbeitsplatz lieber

Entwicklungsstand "nach oben" angleichen

Der Entwicklungsstand sowie die Leistungsfähigkeit der einzelnen Volkswirtschaften der EU sind immer noch sehr unterschiedlich und scheinen momentan immer unterschiedlicher zu werden. Da darf es doch nicht verwundern, wenn solche Länder wie z.B. auf dem Balkan abgehängt werden und folglich die mobile Jugend in den Westen drängt! Ihre Heimatländer werden trotz einiger Finanzhilfen immer weniger in der Lage sein, den Rückstand aufzuholen. Wer hat außer einigen Konzernen, die grenzen- und zolllos handeln und liefern können, davon Vorteile? Wenn man Unterschiede abbauen will, dann muß man auch sagen WIE und entsprechende Konzepte ausarbeiten, ohne Sozialstandards nach unten zu korrigieren. Welches EU-Land tut das ernsthaft, ohne egoistisch zu sein? Macron drückt sich um die wahren Ursachen der Misere herum, denn dann müßten die Meistverdiener mehr zahlen!

14:03 von robflop

》》》.....

Würden Sie es (auf persönlicher Ebene gedacht) zulassen, dass Sie mit Ihrer Superqualität immer mehr Erzeugnisse Ihrer Arbeit an andere verkaufen, und immerfort nur Geld dafür nehmen, ohne Gegenleistungen einzukaufen? Z.B. weil Sie sich selbst versorgen können?

Wissen Sie, was Geld eigentlich ist: Nicht mehr und nicht weniger als eine Gutscheinmenge, der zum Einkauf zu einem späteren Zeitpunkt berechtigt. Bei den anderen, wohlgemerkt!
....
Aber verkauft munter weiter...《《《

Diese Reaktion ist bekannt und wird gemeinhin als Jammern bezeichnet.

Andere Foristen hingegen deuten es hier auch schon an. Es liegt daran, dass die Franzosen zu schlecht produzieren. Mittlerweile gibt es deutsche Bäckereien die selbst das französische Croissant vervollkommt haben.

Wollen Sie etwa aus Mitleid schlechtere Produkte kaufen? Diese gehen früher kaputt, funktionieren schlechter und sind auf Dauer damit auch teurer sowie ressourcenverschwendend.

Es heißt immer, wir wären so

Es heißt immer, wir wären so reich, aber das ist doch Quatsch.
Wir schaffen es viele Waren zu exportieren, aber können es uns nicht leisten im Krankenhaus die Klos auch am Samstag und Sonntag zu putzen. Als hätten die Bakterien am Wochenede frei.
Im Kinderhort passen 4 Frauen auf 50 Kinder auf, und die Kinder dürfen fast nur drinnen spielen, da der Hort kaum Freifläche zum Spielen hat.
Im Pflegeheim schaffen die Pfleger das Zähneputzen nicht - keine Zeit.
Wenn jemand Krankengamnastik braucht, muss er darum kämpfen.
Und das nennt sich reich? Wir sind doch fürchterlich armselig.

zu 14:07 von kroker "exportüberschussgrenze"

"falsch, die Exportüberschussgrenze beträgt 6%, die Exportdefizitgrenze 4 %,..."

Das ist so nicht in den Euro-Kriterien enthalten. Die Verhandlungsgruppen von EU-Parlament und Rat haben im September 2011 sich auf das sogenannte Economic Governance-Paket geeinigt.

Was will man, Handel reglementieren? Soll D aus der EU und dem Euro austreten, dann ist alle gut? Keiner wird zum Handel gezwungen, auch nicht der Käufer! Auch er handelt eigenverantwortlich!

Das Thema wurde z.B. bereits 2012 im B-W-Landtag behandelt.
Die angesprochenen Probleme und Wirkungen treffen mehr oder weniger auf ganz D zu.

http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/
WP15/Drucksachen/2000/15_2215_D.pdf

Die deutsche Wirtschaftskraft und damit der Exporte werden durch den € zusätzlich beflügelt. Der € und die EU zerbricht nicht an D sondern an diesem unsäglichen €-Konstrukt! Ohne D wäre die EU mitsamt dem € längst passé.

Macron ist doch der wahre Populist

bei der Wahl zum französischen Präsidenten.
Nach seiner zu befürchtenden Wahl wird er treu und ergiebig vor Merkel kuschen.
Zwischen Macron und Hollande sehe ich null Unterschied.
Maron wird Frankreich endgültig an die Wand fahren danach wird Marine Le Pen übernehmen.
Die EU wird ein weiter so mit Merkel (Schulz ist nicht viel besser) und Macron nicht überleben.

@berni

opel haben wir ihnen sogar fast geschenkt. hattesse vergessen zu erwähnen

@Ernst 14:28h

Genau immer schön weiter Lohndumping betreiben, da steigt bestimmt die Kaufkraft des einzelnen wenn er weniger verdient. Und unsere sozialistischen Unternehmen passen ihre Preise sicher den niedrigeren loehnen an und verteilen den Reichtum gleichmäßig an alle - natürlich auch an Frankreich. Schön wärs!

@ 09:45 von Ernst-

"Ein Überschuss beim Import, erhöht den Wohlstand einer Nation, auf Kosten des Wohlstands der Exportnation."

Ich bin ehrlich dankbar für Ihre Beiträge. Man kann dort gut einige leider immer noch verbreiteten Irrtümer und Missverständnisse erkennen, und (zugegeben nur bei anderen) durch Erklärungen beheben.

Geld an sich ist nur so lange wertvoll, wie das Konzept von einer großen Mehrheit anerkannt wird. Das wird es aber seit mehreren Tausend Jahren sehr zuverlässig.

Entsprechend ist Geld auch nicht nur bedrucktes Papier, sondern geronnene Möglichkeit. Wer einen Importüberschuss hat, der kauft mehr Produkte, als er verkauft, und hat dafür ein Minus auf dem Konto. Um dieses auszugleichen, *muss* er mehr eigene Produkte verkaufen, und dafür Kunden finden.
Das Land mit dem Exportüberschuss hingegen hat ein Plus an Geld, und *kann* damit einkaufen, wo und was es will.

Neben dieser Entscheidungsfreiheit bringt ein Überschuss an Geld auch noch Zinsen, während ein Defizit stetig wächst.

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