Kommentare

Fürbitte

Mit meinen Gedanken und Gebeten bin ich in ökumenischer Verbundenheit bei meinen koptischen Glaubensgeschwistern. Die Christenverfolgung nimmt im 21. Jahrhundert barbarische Ausmaße an. Was geht nur in den Menschen vor, die auf diese Weise die Würde der Menschen und die Gebote Gottes missachten?

Ich finde das unsaeglich

Besucher eines Gottesdienstes in die Luft zu sprengen kann man nicht kommentieren.

Ich frage mich wie man so viel Hass erzeugen kann, damit Menschen sich fuer so eine Tat hergeben.

Warum?

Mal schauen

Ob das Brandenburger Tor nun in den Nationalfarben Ägyptens angestrahlt wird?
Oder sind es Menschen 2. Klasse. Hat man ja schon schön bei dem Anschlag in Russland gesehen. Bei anderen Ländern wird's ja auch gemacht.
Hoch lebe die Doppelmoral.

Ich bin bekennender

Islamophobist, nach meiner Kenntnis die meisten koptischen Christen mittlerweile auch.

Solange dieses Buch diese furchtbaren Saetze beinhaltet (" und toete Sie woimmer ihr auf Sie trefft.."), solange kann sich jeder Verrueckte darauf berufen.

Ich nehme aber jeden Rat an, der mich von meiner Furcht heilt.

Religionszugehörigkeit

Ein solcher Anschlag in Ägypten unterscheidet sich lediglich in einer Hinsicht von denen in Nizza, London, Paris, Berlin, Brüssel oder Stockholm:

Die Täter entstammen aus exakt demselben Kulturkreis und dem soziokulturellen Umfeld wie die Opfer und leben zumeist seit Menschengedenken im selben Land.

Mit der einzigen Ausnahme der Religionszugehörigkeit.

Man kann einer Religion, die Fanatismus heiligt, die Phase der Aufklärung nicht aufzwingen.

Wir können uns nur wappnen.

Glaube

Christen beten zu einem Gott, der derselbe ist, wie der im Islam. Nur die Anbetung unterscheidet sich. Was also soll ein solcher Anschlag?
Es geht den Terroristen nicht um Religion. Ginge es ihnen darum, würden sie nicht auch Muslime auf die gleiche Weise umbringen. Religion ist nur ein Ersatz für den Allmachtsanspruch weniger Unmenschen (anders kann man diese Terroristen nicht bezeichnen), die die Leichtgläubigkeit anderer ausnutzen. Die Leichtgläubigkeit allerdings wird hervorgerufen durch soziale Miss- und Umstände, die zu beseitigen auch wir aufgerufen sind. Geht es den Menschen im Großen und Ganzen gut, werden sie nicht zu Radikalität neigen. Kein Verständnis für die Täter, wohl aber für alle Menschen, die unterdrückt und ausgebeutet sind. Auch in Ägypten.

Die westliche Welt sollte

Die westliche Welt sollte vereint zusammenstehen

Leider kein Einzelfall...

Mehrheitlich muslimische Länder gibt es in den unterschiedlichsten Kulturkreisen, der unterschiedlichsten Entwicklungsstufen. Leider haben praktisch alle etwas gemeinsam: Nicht-Muslime werden in unterschiedlichen Ausprägungen nicht die gleichen Rechte zugestanden. Sehr oft bedeutet, dass in der Praxis: Verfolgung und Ausgrenzung. Ein wirklich friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben ist eine absolute Ausnahme. Warum können wir nicht annerkennen das eine Vereinbarung westlicher Gleichheit mit einer islamischen Gesellschaft nicht einhergeht? Auch wenn wir es uns denn noch so sehr wünschen würden....

@willi1986

"Der Islam"® mag in denen von Ihnen gemeinten Fällen als oberflächliches Label ein gemeinsamer Nenner sein, jedoch auch ein austauschbares.
Zur Zeiten des kalten Krieges (aber auch schon vorher) wurden religiöse (islamistische®) Fanatiker von der freien® westlichen® Welt bewusst gefördert und gestärkt um Widerstandsbewegungen zu bekämpfen oder zu spalten die mit sozialistischen Ideen und dadurch, wie man befürchtete, mit der Sowjetunion sympathisieren könnten. Diese Praxis geht auf die Tradition westlicher Kolonialmächte zurück, welche bewusst und aktiv rückständige wie brutale religiöse Fundamentalisten im nahen- wie mittleren Osten und teilen Afrikas für ihre Zwecke instrumentalisierten.
In einer zunehmend globalisierten Welt hängen die Dinge eben zusammen und können nur schwierig einzeln und isoliert betrachtet werden. Das gilt auch für "den Islam"® bzw. den Islamismus.

Man sollte übrigens nicht vergessen, dass die meisten Opfer islamistischer Anschläge selbst Muslime sind.

@Norddeutscher22

Warum sollte nur die westliche Welt zusammen stehen und nicht die ganze? Kann Ihr Statement leider nicht nachvollziehen, zumal der Ort dieses Anschlages (Ägypten) ja nicht wirklich westlich ist. Das koptische Christentum übrigens auch nicht.
Islamistischer Terror ist für die westliche Welt verglichen mit dem was in der östlichen geschieht ein Luxusproblem. Die meisten Opfer islamistischen Terrors sind übrigens selber Muslime und "der Islam" wird hüben wie drüben von skrupellosen Menschen auf unterschiedliche Weise genutzt ihre Machtansprüche zu legitimieren.

wenn Sunniten und Schiiten

wenn Sunniten und Schiiten sich schon gegenseitig das "Lebensrecht" absprechen und sich mit Attentaten bekämpfen, dann verheißt das nichts Gutes für eine Zunahme islamistischer Zuwanderung im Westen. Sogenannte Ungläubige und Christen würden wohl - vorsichtig gesagt - nicht höher stehen in deren Wertigkeit

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