Ihre Meinung zu: ARD-faktenfinder: Fake News widerlegen

4. April 2017 - 7:35 Uhr

Welche Rolle spielen Fake News tatsächlich? Der ARD-faktenfinder gibt Antworten.

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Kommentare

ARD-faktenfinder ...

der Kontrapunkt zum Fakten-Erfinder ... aber eben nicht der Überflieger der Lufthoheit in der Meinungslandschaft.
Ob das was hilft wird man sehen - auf die Dauer hilft vermutlich nur Vernunft und guter Wille und beides sind rare Güter.

Sinnvolle Hinweise. Fake passieren auch bei etablierten Medien!

Deshalb ist es für den normalen User oft zu aufwendig, jedem brisanten Bild nachzugehen.
Die Fälschungen werden ja auch immer professioneller.

"Bellingcat galt lange als "seriös" bis der Hersteller einer Computersoftware ihnen nachwies, dass sie 4 von 5 Anfängerfehlern bei der Anwendung begingen. Er sprach von "Kaffesatzleserei".
Die frühere Oberstaatsanwältin Gabriele Wolff machte sich in ihrem Blog die Mühe, jedes der Fotos Higgins'/Bellingcats nach den genannten Kriterien zu untersuchen.
Sie kam zu dem Ergebnis, dass da oft Photoshop im Einsatz war.

Es gab mehrere

Es gab mehrere Programmbeschwerden gegen die ARD - Anstalten wegen der einseitigen und unausgewogenen Berichterstattung bezüglich der Ukrainekrise als auch bezüglich des Krieges in Syrien. Dafür gab es dann auch Abmahnungen der eigenen Kontrollgremien! Über die nicht berichtet wird! Kann man diese einseitige, unausgewogene Berichterstattung auch als Fakenews bezeichnen?

Fake News sind oft schwer zu erkennen

Denn zu oft entstehen die ungewollt durch schlecht recherchierte Artikel.

Ich finde, diese Art von Falschinfos gehören auch in die Liste und erklärt. Denn nur wenn die anerkannten Medien bei sich selber kehren, glaubt man ihnen auch bei anderen.

Ein aktuelles Bp.

https://tinyurl.com/kebb9pl

Schon die Überschrift ist falsch: gerade hat das „Senate Judicary Committee“ die Bestellung vorangetrieben, in dem sie für die Abstimmung vor dem gesamten Senat stimmte.

Trump braucht keine 60 Stimmen, Gorsuch braucht die. Und im Augenblick auch noch nur 51. Erst wenn die Dems ihn verhindern wollen, 60.

Die Ablehnung von Trumps Einreisegesetz wird so formuliert, dass manch Leser (siehe Posting) dies für eine Höchstgerichtsentscheidung halten könnte.

So ist der aktuelle Artikel ein Bp. für ungewollte Fake News.

Wenn die ÖR dem Leser für Fake News sensibilisieren wollen, dann sollte das ohne Rücksichtname auf bekannte Namen erfolgen.

Damit der Leser euch glaubt, dass ihr es ehrlich meint.

09:01 von krittkritt

Genau dafür habe ich gerade ein Beispiel gebracht.

Ich hoffe, die ÖR nehmen sich selber ernst und bringen das auch. Auch wenn es eine befreundete Institution betrifft.

Ehrlichkeit sich und seinen Freunden gegenüber ist der Anfang im Kampf gegen Fake News.

Sind die, die gegen Fake News ins Feld ziehen wollen, nicht dazu bereit, kann man denen ihre Aufklärung nicht ganz abnehmen. Es bleibt dann ein fahler Nachgeschmack, dass nur das zu Fake News erklärt werden soll, das unerwünschte Quellen betrifft.

Ganz oder gar nicht. Aber sicher nicht selektiv.

die letzte Fake-News, die ich hier nicht kommentieren durfte

stammte heute aus dem Bericht ""Stellvertreter-Frieden" statt Krieg in Syrien", in dem Gabriel von einem rein erfundenen Friedensprozess Fake-News-produzieren durfte. Einen solchen gibt es nämlich überhaupt nicht. Es werden auch keine Belege dafür geliefert. Es reicht offenbar, Außenminister zu sein, um die krudesten Fake News produzieren zu dürfen. Die Tagesschau veröffentlich das natürlich am Fakten-Check vorbei brav regierungslinientreu.

@um 08:53 von Rumpelstielz

"Meinungslandschaft"

Die ARD darf gar keine Meinung haben, denn sie soll objektiv sein ... laut Rundfunkstaatsvertrag. Sie MUß es sein ... und war es in der Vergangenheit nur selten. Genau deshalb kann ich einem solchen "Faktenfinder" nicht vertrauen, wenn er von einer "Redaktion MIT MEINUNG UND IDEOLOGIE" betrieben wird.

- wer ständig "rechte Ideen" als Populismus diffamiert, äußert damit eine Meinung
- wer ständig die "EU" mit "Europa" gleichsetzt, hat entweder eine Ideologie oder ist schlampig als Journalist
- wer einseitig berichtet und Kritik daran erst nach langer Zeit akzeptiert, der braucht DRINGEND einen Weckruf und eine Umgestaltung in der Redaktion, denn die Arroganz ("wir sind fehlerfrei") ist inakzeptabel:
http://www.spiegel.de/kultur/tv/ard-streit-um-ukraine-berichterstattung-
a-993304.html
http://www.tagesspiegel.de/medien/ukraine-konflikt-ard-kritisiert-ard/
10720438.html

Nun von dieser Truppe "Fakten" finden zu lassen? Naja ich traue der ARD nicht mehr! Leider.

Fake News erkennen

Fake News an sich finde ich jetzt nicht sooo schlimm - die hat man selbst schnell entlarvt durch einen Quercheck.
Allerdings darf der auch nicht wahllos erfolgen,sondern muss Kriterien unterliegen - je nach Themenbereich der Meldung :
- (große) Medien zu rate ziehen,die auch außerhalb von NATO-Ländern liegen
- Medien nutzen,die eben NICHT aus dem selben Verlagshaus stammen

Bei schriftlicher Wiedergabe von O-Tönen möglichst ein Video suchen,indem dieser O-Ton fällt - gerade wenn es eine Übersetzung ins Deutsche ist.Falschübersetzungen gibt es immer wieder - & darauf bauen dann Artikel auf...

Schlimmer finde ich:
selektive Wahrheit - es wird nicht gelogen,aber die Geschichte,die man erzählt,ist eine andere als die Realität,weil der Schreiber viele Fakten/Details einfach auslässt bzw. selbst gezielt uminterpretiert,damit sie in sein Narrativ passen.

& zur grundsätzlichen Überprüfung der Qualität von Medien sind auch Medien-Watch-Blogs hilfreich.

Tolle Sache

Die Initiative, gezielt auf die Suche/Feststellung von Fehl-/Falschinformationen zu gehen, finde ich prima. Ich unterstelle den Agierenden mal ganz unbefangen, dass sie die Tätigkeit professionell und objektiv angehen. Ich bin schon gespannt auf die ersten Rechercheergebnisse.
Sehr beispielhaft. Nachahmung durch andere Institutionen, aber auch durch private Haushalte, sehr erwünscht!!! :o)

Ich erinnere an die

Ich erinnere an die offiziellen Bilder in Paris, wo viele höchstrangige Politiker Arm in Arm demonstriert haben, --------------------- als Fake in einer Nebenstraße. -
-
Würde heute so etwas noch immer passieren, trotz Faktenfinder?????
Wer selbst im Glashaus sitzt.......
Leider haben wir schon zuviele Reporter und ähnliche die sofort Arbeit im "Wahrheitsministerium" finden würden.
Davon sind in keinem Falle die offiziellen Medien ausgeschlossen, sollten sie doch eigentlich mit gutem Beispiel voran gehen.
Kritische Bemerkungen mit roten Balken versehen, kritische Diskussionen abwürgen, Regierungsmeinungen fördern, das ist schon so alltäglich.
Manchmal muß man Schweizer Zeitungen lesen, um wirklich die Wahrheit zu erfahren, Dank politisch motivierter Reporter.

Statt durch Meinungsverbote

Statt durch Meinungsverbote diese Fakenews zu bekämpfen wäre es ja schön, wenn gerade unsere freien und unabhängigen Medien mal daruf kämen, dass eine bessere Bildung davor viel Besser schützt als Gesetze. Auf diesem Gebiet wird aber seit Jahrzehnten nichts vernünftiges getan. Stattdessen wird gespart. Selbst jetzt, wo wir gar nicht mehr wissen wohin mit dem vielen Geld!

@pflasterstein

dem stimme ich vollumfänglich zu. ich kann das nur nicht so schön in worte kleiden

Was besonders entsetzt sind

Was besonders entsetzt sind nicht die Fakenews an sich. Die gab es immer schon und sie hießen Propaganda. Das tatsächlich Entsetzliche ist, dass erst durch das Internet und verschiedene dortige Medien herauskam, dass die seriösen und freien und unabhängigen Medien an der Verbreitung von Fakenews mitarbeiten. Und dass es sehr wahrscheinlich ist, dass das auch in den Jahren vor dem Internet so war. Die Tagesschau war mal eine Institution, der mehr geglaubt wurde als dem lieben Gott, um es mal auf die Spitze zu treiben. Und tatsächlich gab es zu damaligen Zeiten auch mal kritische Journalisten wie Scholl-Latour oder Casdorff oder Bednarz. Daran ist heute kaum zu denken. Das Fazit daraus ist leider, dass auch der mündige Bürger seit Jahrzehnten belogen und betrogen wird, weil die Interessen von Politik und vor allem der Wirtschaft wichtiger sind als ehrliche Berichterstattung.

Da die ts immer die gleichen

Da die ts immer die gleichen Beispiele als Fake-News zeigt, dürften doch nicht soviele Fake-News im umlauf sein.
Ihr könnt ja auf der ts Seite eine Rubrik einrichten, in dem Ihr täglich alle euch bekannten Fake-News veröffentlicht.

Wer im Glashaus sitzt...

Dazu eine kleine Auswahl:

"Zur Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat die ARD Bilder und Filmmaterial verwendet, das gar nicht dort entstand oder schon Jahre alt ist. Bei der Korrektur läuft nicht alles glatt." ("Der Tagesspiegel" von 02.09.2014 17:33 Uhr Titel: "Propagandatricks - oder Pannen in Serie")

"„Tagesschau“ und „Tagesthemen“: ARD räumt falsches Flüchtlingsbild ein" ("Focus Magazin" vom 19.10. 2015)

"ZDF sendet erneut zu einem Bericht falsche Bilder" ("Welt -N24")

Man findet noch zahlreiche andere Hinweise zu Falschmeldungen. Das Internet vergisst bekanntlich nie.

Also wem soll man noch trauen?

Man ist gehalten selber zu recherchieren und sich auf niemand zu verlassen.

Beim Lesen der genannten Artikel, kann sich durchaus der Verdacht aufdrängen, dass auch ARD und ZDF nicht frei sind von Fake News und gezielten Falschmeldungen. Der Kampf gegen gezielte Falschmeldungen und Desinformation sollte also auch im eigenen Haus geführt werden.

fake Welt

Durch die fake news glaube ich sowieso nicht mehr an die Medien. Als ich die Nachrichten oder Artikell gelesen habe ohne sie in Frage zu stellen war vor Jahren noch vor der Ukraine Krise.

Erst mit der Ukraine Krise konnte man sehen, daß nicht alle Nachrichten den Fakten entsprechen konnten. Seitdem werden von mir alle Nachrichten recherchiert bevor man tatsächlich ihnen Glauben schenken kann.

Durch diese fake news habe ich mich auch mehr über die aktuelle Politik belesen und informiert. Früher gehörte für mich die Politik den Politikern und den etablierten Parteien. Heutzutage glaube ich auch keinen einzigen Politiker mehr.

Insgesamt kann man sagen, daß viel Vertrauen an die Medien und Politik verloren gegangen ist, daß mittlerweile alles kritisch gesehen wird. Ob das eine gute Entwicklung ist, werden wir ja sehen.

@11:03 von nie wieder spd

"Statt durch Meinungsverbote diese Fakenews zu bekämpfen..."

Man sollte nicht "Meinung" mit "Lügen" verwechseln. Gegen z.B. die Politik von Frau Merkel zu sein ist eine Meinung und erlaubt. Zu behaupten, Angela Merkel schenke jedem Flüchtling ein Smartphone ist eine Lüge, auch wenn man das Neudeutsch Fake-News nennt.

Das Problem ist, dass die Lügen so gerne geglaubt werden, weil sie der eigenen vorgefassten Meinung entsprechen, während Meldungen, die der eigenen Meinung widersprechen selbstverständlich nur von der "Lügenpresse" stammen können.

@10:26 von Druide

Aus meiner Sicht der Dinge haben Sie vollkommen Recht. Ich lese immer öfter z.B. bei der NZZ, wenn ich gut informiert sein will. Auch bei der "Leserdebatte" werden dort Kommentare mit Verlinkungen veröffentlicht, die hier einen roten Balken bekommen.

um 09:41 von nie wieder spd

Ich schließe mich Ihrem Kommentar in vollem Umfang an. Gruß.

11:03 von nie wieder spd

"Statt durch Meinungsverbote..." - Meinungsverbote? Da haben wir sie wieder, eine Fake-News!

@09:41 von nie wieder spd

"Kann man diese einseitige, unausgewogene Berichterstattung auch als Fakenews bezeichnen?"

Wenn man den ARD-faktenfinder zurate zieht, so liest man dort: "Vielmehr handelt es sich bei Fake News um gezielte Falschmeldungen, die aus unterschiedlichen Motiven verbreitet werden." Demnach kann jetzt jeder das selber herausfinden. Das Internet hilft dabei sehr.

@um 11:45 von dr.bashir

Richtig. Aber da hilft ja nur absolute Ehrlichkeit der Politik. Denn da findet es seinen Ursprung. Keine geheimen Absprachen, keine geheimen Konferenzen, keine Geheimhaltung Grundsätzlich. Keine Geheimdienste! Und wie wir alle wissen können sollten, kommt Propaganda aus der Politik und da eben auch aus der Religion. Denn dort wird ja immer damit argumentiert man sei Besser als andere weil man Kapitalist oder Kommunist ist, weil man an den einen Gott glaubt oder an den anderen oder weil man gar nicht glaubt. Und vieles mehr dazwischen. Dem schließen sich auch Medien willfährig an, sei es auch nur wegen der Auflage oder Einschaltquote. Ebenso ist verlogene Konsumentenbewerbung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wenn dann schon Gesetze, dann auch Richtig und Umfassend!

@um 12:04 von Stefan T

Wie gerade in Deutschland bekannt sein sollte, ist der Weg vom Verbot der (vermeintlichen) Lüge oder Wahrheit zum zum Verbot der (vermeintlich falschen) Meinung ein sehr kurzer.

Ein Dorn im Auge - fake news

Jetzt hat man aufeinmal das Problem mit fake news. Noch vor wenigen Jahren als es noch keine alternative Medien gab und man auch bei TS angefangen hat fake news zu verbreiten und dafür gibt es wirklich Belege, hat das noch Niemanden gestört.

Wenn jedoch eine unbeliebte Strömung in der Politiklandschaft Diese verbreitet dann hat man aufeinmal ein Problem damit. Mit dem Motto solange es mich nicht betrifft, kann es bleiben.

Die Methode mit der Peitsche war niemals so erfolgreich wie die Bildung und Erziehung. Wenn man die Gesellschaft gut erziehen und ausbilden möchte, dann darf man schlechte oder unerwünschte Benehmen erst selber nicht verbreiten.

Das gilt auch für das Grundgesetz. Wenn Jemand Grundgesetz bricht, dann kann man nicht erwarten, daß die Menschen in diesem Land sich an die Gesetze halten.

Gilt genauso in EU. Wenn man sich selber an die Kriterien nicht hält dann kann man es auch nicht von Anderen erwarten.
Zu aller Erst mal selber ein gutes Beispiel sein.

@12:04 von Stefan T

"Meinungsverbote?
Da haben wir sie wieder, eine Fake-News!"
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Wenn ein Kommentar der zum Thema passt, aber nicht die Meinung des hier lesenden Redakteur gefällt und dafür einen roten Balken bekommt.
Wie nennen Sie das?

um 09:58 von Pflasterstein

volle Zustimmung.

um 11:27 von nie wieder spd

Zitat: "Und tatsächlich gab es zu damaligen Zeiten auch mal kritische Journalisten wie Scholl-Latour oder Casdorff oder Bednarz. Daran ist heute kaum zu denken. Das Fazit daraus ist leider, dass auch der mündige Bürger seit Jahrzehnten belogen und betrogen wird, weil die Interessen von Politik und vor allem der Wirtschaft wichtiger sind als ehrliche Berichterstattung."

An diese Zeiten denke ich gerne zurück, auch an die Parlamentsarbeit, wo es noch um Meinungsstreit ging, um Positionen. Heute sind die Diskussionsbeiträge schön ausgearbeitet, an denen nicht mehr kritisiert werden darf. Deutschland hat sich in der Meinungsmaschinerie verändert, nur leider nicht zum Guten.
Und da spielen die Journalisten eine wichtige Rolle, die aber sich dem Regierungsdiktat unterworfen haben: ja keine Kritik an der Regierung. Man kann fast von türkischen Verhältnissen sprechen, fast. Rote Balken wenn kritisch ist.

@tagesschlau

ich nenne das zensur. auch wenn dieses wort in der anstalt nicht gerne gehört wird.

Fake News erkennen

Eine Frage, die mich beschäftigt:

Können Statistiken auch Fake -News sein? (A-lose)

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