Kommentare

Ich halte das neue Referendum für notwendig

jedoch halte ich eine mögliche Abspaltung für einen Fehler.

Zum einen hätte die EU einen weiteren Staat, der nur durch finanzielle Unterstützung überleben würde. Wenn ich mich nicht irre, dann geht es um eine Summe von 15.000.000.000 Euro pro Jahr.

Zum anderen würden die Schotten als Staat in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Und schließlich gibt es keine Gewähr für das Fortbestehen der EU und in diesem Fall müssten die Schotten den Engländern zu Kreuze kriechen oder riskieren zu einem der ärmsten Staaten auf dem europäischen Kontinent zu werden.

Mir persönlich wäre vor allem der letzte Punkt zu gefährlich, um ein Kreuz für EU zu machen. Die möglichen Gefahren sind unverhältnismäßig groß zum Nutzen, den die EU bieten kann.

vernünftig

das ist doch mal ein schritt in richtung EU.

Referendum vielleicht, aber ...

keines von der Sorte, bei dem man London um "Erlaubnis" zu bitten braucht. Dergleichen erniedrigende Bittgänge hat Schottland schon zu oft nötig gehabt - Referendum ja, Austritt aus dem Commonwealth (vielleicht), aus dem Reich, wenn die Stimmen stimmen (2/3 sollten es schon sein) und falls das nicht klappt, London die Stange halten und darauf hoffen, dass das nicht allzu schmerzhaft wird.

Seltsam

Was ist das für eine Konstellation ? Kann man diese Vereinigung zum Vereinigten Königreich mit der der Bundesrepublik Deutschland vergleichen ? Hier dürfte ja die Abtrennung eines Landes schwierig sein.

@heimatplanetmars

Sie schreiben, Schottland wäre ein weiterer Staat in der EU, der nur durch finanzielle Unterstützung überleben würde. Das ist grob falsch. Natürlich überleben alle Staaten. Finanzielle Unterstützung wird in der Regel in Form von Projekten gewährt, um den ärmeren EU-Staaten langfristig zu ermöglichen sich besser zu entwickeln. Das sie aber ohne diese Projekte nicht überleben würden, ist schon sehr weit hergeholt.

re heimatplanetmars

"Zum anderen würden die Schotten als Staat in der Bedeutungslosigkeit versinken."

8 EU-Staaten sind kleiner nach Bevölkerung oder nach BIP als Schottland.

Da übertreiben Sie mit der Bedeutungslosigkeit aber ziemlich.

Warum soll man zu

Kreuze kriechen, wenn man stark genug ist und Selbstbewußtsein präsentiert, dann kann die andere Seite handeln wie sie will. Ein klarer Kopf und eine ausgefeilte Strategie für Unwägbarkeiten in politischen wie wirtschaftlichen Situationen ist natürlich von großer Bedeutung. An die schottische Bevölkerung, macht aus der Situation das Beste und lasst euch nicht von den Engländern und anderen Bevormunden! Denkt an Adam Smith (Schotte) und seine Nationalökonomie und nicht zu vergessen David Ricardo (Engländer) der sich für den Freihandel stark machte. Was zum jetzigen Zeitpunkt bei May nicht angekommen ist bzw. nicht verstanden werde.

Freiheit

Die Schotten wie die Iren sind vom englischen Königreich "zwangseingemeindet" worden. Der schottische Drang nach Freiheit wurde besonders von Robert de Bruce unterstrichen. Wenn die Schotten nun endlich die Möglichkeit haben über ein Referendum - ohne kriegerische Auseinandersetzung - ihre lang ersehnte Freiheit zu erlangen, sollte ihnen diese Möglichkeit nicht vorenthalten werden.
Die ehemaligen Bruderstaaten der Soviet Union wurden auch unter Zwang von den Russen in eine unrühmliche Allianz "integriert". Keiner von Ihnen sehnt sich nach der Union der sie erst kürzlich entronnen sind.

Einfachste Lösung:

Der 'Brexit' wird gecancelled, dann entfällt die ganze Abspalterei.

Ich hätte auch nichts dagegen: Kalifornien löst sich von den Trump-USA, wird EU-Mitglied, Euroland, Zollunion, Schengen ....

Ein guter Weg den die

Ein guter Weg den die Schotten da gehen wollen.
Und es sei mal angemerkt.
GB verliert alle Ölquellen und weitere Rohstoffe.
Alles was den Bankensektor stützt.
Der Reichtum von GB (Der Physische und nicht nur als Daten existierende) liegt dann in schottischem Hoheitsgebiet.
Schottland wäre mitnichten verarmt.
Das vergessen viele immer.

Britische Panikmache

Auf den sog. Britischen Inseln gibt es einen einzigen nennenswerten Bodenschatz: Erdöl. Das befindet sich in Schottland.Im Übrigen lockt die Schönheit der Landschaft einen beträchtlichen Touristenstrom nach Schottland.

Sollte sich Schottland vom Vereinigten Königreich abspalten, wären es eher die Engländer, die in Richtung auf die Bedeutungslosigkeit steuern.

Und dann bei der EU "zu Kreuze kriechen" . Vielleicht kommt dann England von selbst mit weniger Extra-Würsten zurück.
Ein Dämpfer für den britischen Nationalismus könnte für Europa langfristig zum Segen werden.

Im Übrigen hat die Sache nicht nur wirtschaftliche Aspekte. Schottland verdient es, eine eigene Nation zu sein. Es hat mich sehr enttäuscht, dass die "Bravehearts" 2014 nicht "brave" genug ware, um ihre Unabhängigkeit zu wagen.
Vielleicht klappt es diesmal. Eine Flasche guten Whisky zum Feiern habe ich schon bereitgestellt.

lieber User, bist Du sicher

lieber User, bist Du sicher das Schottland zum Armenhaus würde? Bedenke sie haben das Nordsee-Öl das gehört nicht den Britten, Sie haben ertragreiche Fischgründe (Heringe) Außerdem haben sie Tourismus (nicht nur die Whisky-Trinker) und wenn dann noch einige Leute übersiedeln? Ich sehe die Sache nicht so pessimistisch.

Schottisches Parlament will neues Unabhängigkeitsreferendum

Wer die Schotten und ihre ablehnende Haltung zum Brexit kennt, sollte unbedingt auch für ein neues Referendum über den Verbleib bei GB oder die Selbständigkeit sein. Es ist ungerecht, wenn die Engländer nur ihre eigenen Interessen verfolgen. Bei der Abstimmung zum Brexit waren die Schotten klar dagegen.

Frau May sollte zustimmen!

Nichts ist stärker als eine Kraft, deren Zeit gekommen ist. Schottland verdient eine neuerliche Abstimmung, da sich die Rahmenbedingungen für die nationale Selbstständigkeit mit dem Brexit in ihr Gegenteil verkehrt haben (2014 war mit der nationalen Eigenständigkeit das Ausscheiden aus der EU verknüpft, nun der Verbleib). Nationale Selbstbestimmung lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken, nicht einmal durch Kriege (siehe Kosovo). Das weiß vermutlich auch Frau May, so dass sie den Mut aufbringen sollte, den Schotten ihr Referendum zu geben. Zumal den Schotten die Notwendigkeit, hierfür die formelle Zustimmung von Parlament und Regierung aus London zu erhalten, angesichts des doch eher "inkonstitutionell" erfolgten Brexits wie eine Farce erscheinen muss. Die Schotten werden sich fragen, warum ihr Votum ein staatsrechtliches Verfahren einhalten soll, wenn doch London den Brexit auch mal eben so aus dem Ärmel geschüttelt hat.

Sympathisch

Die Schotten sind ein sympathisches Volk und ich wünsche ihnen, das sie die richtige Entscheidung treffen, welche das ist für sie?????

schade nur daß Frau May das

schade nur daß Frau May das nicht zuläßt. Es ist nix weiter als ein Schaulaufen

heimatplanetmars 18.25h

Abgesehen davon, dass es keine belastbaren Daten über die Ihrerseits behauptete erforderliche finanzielle Unterstützung gibt, halten auch Ihre sonstigen Argumente einer Überprüfung nicht stand.

Wieso sollte Schottland in der Bedeutungslosigkeit versinken und welche Daten verleiten Sie dazu, große Armut zu prognostizieren.

Schauen Sie sich doch vergleichbare Länder, z.B. den grünen Tiger Irland an. Die europäischen Investitionen führten zu einem beispiellosen Aufstieg. Weder ist Irland arm, noch bedeutungslos.

Ihre Ausführungen wirken daher wie substanzlose Unkerei, sorry.

Hoffentlich

Hoffentlich bleiben die Schotten in der EU vielleicht noch gemeinsam mit Nord-Irland und die Britten werden dadurch für den Brexit bestraft!

Schottland

Frage an TS,Jhr seit doch immer so klug,daher meine Frage "Wie hoch ist der Prozentsatz der Schotten,die gegen den Brexit-Austritt von England wahren.????

Macht hier eigentlich jeder was er will?

Schottland hat doch über den Brexit mit abgestimmt, oder habe ich hier etwas verpasst? Es wurde beschlossen die EU zu verlassen, soviel ich weiß. Sich jetzt gegen das Votum zu stellen ist also hoch undemokratisch. Es scheint gerade zur Mode zu werden: Wenn mir ein Ergebnis nicht gefällt, dann mache ich es mir passend.

@ heimatplanetmars (18:35h)

"Zum anderen würden die Schotten als Staat in der Bedeutungslosigkeit versinken."

Das würde ich so pauschal nicht sagen. Denn im Verhältnis zur unvorteilhaften Position Großbritanniens wäre Schottland durch seine Mitgliedsschaft in einem der dann immer noch größten demokratischen Politiksysteme der Welt in internationalen Belangen gut vertreten (jedenfalls besser als Rest-UK).

Brent ist bspw. ein Ölfeld,

Brent ist bspw. ein Ölfeld, welches ca. 180 km nordöstlich der Shetlandinseln im britischen Sektor der Nordsee liegt, also vor Schottland.
Durch Nordseeöl, regenerative Energien, Whisky und die touristische Attraktivität sollte Schottland weniger hilfsbedürftig sein als viele andere EU-Staaten.

Es wied endlich Zeit,

dass sich Schottland und Irland von den englischen Fesseln befreit.

»London will nicht zustimmen«

… klar, aber seit wann fragt der Metzger den Verband der Veganer um Erlaubnis, wenn er einen Mettigel verkaufen will?

@heimatplanetmars: »Schottland und die Bedeutung«

»Zum anderen würden die Schotten als Staat in der Bedeutungslosigkeit versinken.«

Worauf gründest du diese Annahme? So gesehen müssten auch Irland oder Malta bedeutungslos sein.

Schottland kann neben dem Nessietourismus immernoch auf Öl und Gas setzen.

Und komm jetzt nicht damit, dass die zukünftige Elektromobilität Öl entbehrlich macht: Öl ist bereits jetzt zu wertvoll, als dass man es in Kraftfahrzeugen einfach nur verbrennt. Es gibt ja z.B. noch die Pharmazie.

Ein richtiger Schritt.

Ein richtiger Schritt. Theresa May kann zwar für den Moment blockieren, sie wird damit allerdings die Zustimmung zum Scoxit damit nicht schmälern, eher das Gegenteil. Denn es wird allgemein als gerechtfertigt angesehen, dass schottische Referendum zu wiederholen durch diese fundamentale Veränderung der Ausgangslage, gemeint natürlich der Brexit. Wenn das schottische Parlament dafür stimmt, und das Referendum nicht gehalten wird weil Theresa May etwas dagegen hat, dann werden sich immer mehr zu recht fragen, ob sie von ihr nicht zu sehr dominiert werden.

18:25 heimatplanetmars

"Und schließlich gibt es keine Gewähr für das Fortbestehen der EU"
Die EU wird es viel länger geben als viele Menschen denken. Die jüngere Generation ist fast überall Pro-EU, weil sie die vermeintlich "bessere Zeiten" nicht kannten. Die ältere Generation spricht oft über "die gute alte Zeit", denkt dabei nur an die positive Momente.
Die EU ist besser als vielen denken, die Probleme entstehen nur da wo Nationalisten ihr eigenes Süppchen kochen wollen.
Schottland hat Öl und Gas, und das wird bald wieder teurer.

Ich würde

es gut finden wenn sich Schottland aus dem UK verabschieden würde.

In My Defens God Me Defend (Schottischer Wahlspruch)

Klar will das Parlament die Abstimmung bzw. die geforderte Unabhängigkeit, das wollten sie aber auch schon vor 2,5 Jahren.

Damals war die Bevölkerung schon dagegen und Umfragen legen nahe, dass sich daran kaum etwas geändert hat!

Man kann doch nicht bei jeder politischen Entscheidung die einem nicht passt ein Unabhängigkeitsreferendum durchführen, vor allem nicht - wie hier gefordert - gute 4 Jahre nach dem letztem. Eigentlich ist so etwas eine wohl überlegte Generationenentscheidung, sodass man vielleicht alle 30 Jahre darüber nachdenken kann und nicht im Rhythmus einer einfachen Parlamentswahl.
Vor allem, weil man, wenn man sich 'geirrt' hat, nicht einfach bei einer nächsten Wahl (2022) wieder eintreten kann.

Die Meinung der Mehrheit ist zu respektieren

Man kann nicht solange abstimmen, bis einem das Ergebnis passt. Das Ergebnis der Abstimmung wurde demokratisch herbeigeführt, und das muß respektiert werden.

@heimatplanetmars

ihnen sei empfohlen, sich mal eingehend mit dem wirtschaftsstandort Schottland zu beschäftigen, bevor sie so etwas hier in den raum stellen. das was sie hier an die wand malen, galt vor 40-50 jahren. mittlerweile haben die Schotten so einige in der EU längst überholt...

Das ist nur konsequent,...

...zumal das erste Referendum Schottlands unter der Annahme erfolgte, dass das UK Teil der EU bleiben würde. Seitdem der Brexit beschlossene Sache ist haben sich somit auch die Bedingungen für die Schotten völlig verändert.

@28. März 2017 um 18:25 von heimatplanetmars

Den Tenor Ihrer Überschrift teile ich, allerdings nicht, wie Sie zu der Schlussfolgerung kommen. Zuerst würde mich interessieren wie Sie so einfach zu einer Summe kommen, die selbst Experten nicht so einfach aus dem Hut zaubern können -daher glaube ich sie Ihnen nicht.
Zum anderen bezweifle ich, dass die Schotten Großbritannien zu Kreuze kriechen müssten, selbst im Fall des unwahrscheinlichen, aber dann besonders traurigen Falles.
Ihren letzten Punkt habe ich gar nicht verstanden und frage mich, wie Sie dennoch zu Ihrem Urteil kamen.
Wie gesagt, ich komme zum gleichen Urteil, allerdings hängt es eher damit zusammen, dass die Schotten beim ersten Referendum davon ausgehen mussten, dass sie EU-Mitglied sind und bleiben. Diese Grundlage könnte bald nicht mehr gegeben sein und sollte von den Schotten neu bewertet werden dürfen.

Keine Überraschung

Schon am Tag des Brexit Referendums war klar, dass damit das große Britannien zu einem kleinen Britannien zerfallen wird.
Schottland wird sich nun für die EU entscheiden und auch irgendwann werden sich Unionisten und Nationalisten auf der irischen Insel zu einer Vereinigung durchringen können - auch wenn das kurz nach der Brexit-Entscheidung noch abgelehnt wurde.

Kommt doch darauf an

ob es in Ihren Gesetzen so vorgegeben ist das Sie das machen können.
Sie hatten erst eines gemacht und das ging anders aus, wie ist man sicher das es wieder nicht abgelehnt wird.
Dann haben sie ja eine zusätzliche Grenze, oder andere Nachteile. Um das mal auf Deutschland umzusetzen, Hamburg und Bayern wollen austreten.
Würde wohl nicht gehen, auch wenn jetzt viele bei Bayern jubeln werden.

Gruß

2014 wurde abgestimmt

2014 war das Ergebnis eindeutig für den Anschluss an Großbritannien. Das gerade einmal 2,5 Jahre her.
Nur 4 der 32 Wahlbezirke waren für die Unabhängigkeit.

Die Schotten haben auch ihre Stimme für das Brexit-Referendum abgegeben und damit ist ihre Stimme eingeflossen.

Was 53% des Regionalparlaments Schottland hier verlangen, ist vollkommen inakzeptabel für Demokraten.

@um 18:56 von yoatmon

"Wenn die Schotten nun endlich die Möglichkeit haben über ein Referendum - ohne kriegerische Auseinandersetzung - ihre lang ersehnte Freiheit zu erlangen, sollte ihnen diese Möglichkeit nicht vorenthalten werden."

Ihnen ist wohl entgangen dass sich das schottische Volk im Rahmen eines Referendums für einen Verbleib im Vereinigten Königreich entschieden hat. Das ist gerade einmal 2 1/2 Jahre her. Soviel zur lang ersehnten Freiheit...

Der schottische Volksentscheid ist nachvollziehbar, profitiert die Bevölkerung im eher unterentwickelten Schottland doch enorm von Arbeitsplätzen in England und von Subventionszahlungen aus London.

Natürlich sollte Schottland immer wieder mal eine Volksabstimmung zur Zugehörigkeit zu GB durchführen. Aber danach ist der Volksentscheid auch für eine gewisse Zeit zu respektieren. Nach 2 1/2 Jahren eine neue Volksabstimmung zu verlangen ist eher Zwängerei und wird vom Volk nicht goutiert werden.

RainerB, 19:04

||Die Schotten sind ein sympathisches Volk und ich wünsche ihnen, das sie die richtige Entscheidung treffen, welche das ist für sie?????||

Wie immer: Die richtige. Egal wie viele Fragezeichen Sie posten.

re umfaller

"Schottland hat doch über den Brexit mit abgestimmt, oder habe ich hier etwas verpasst? Es wurde beschlossen die EU zu verlassen"

Die Schotten haben nicht beschlossen, die EU zu verlassen.

Deshalb wurde in allen Medien berichtet, wie unterschiedlich das Brexit-Referendum in England, Schottland, Wales, Nordirland ausgegangen ist.

Das haben Sie verpasst. Kann ja mal passieren ...

(Sollte aber nicht, wenn man zum Thema kommentiert)

@yoatmon

Sie wissen schon, dass Schottland 2014 und viele male davor bereits mit der Tradition von Robert de Bruce und William Wallace gebrochen hat.

Die Schotten sind aus eigenem Willen heraus Teil des Vereinigten Königreiches geblieben.

"nicht der richtige Moment"

Im Gegenteil, jetzt ist der einzig richtige Moment für die Schotten (und Nordiren) - VOR dem Brexit. Wann denn sonst? Weshalb denn zu einem anderen Zeitpunkt?

Für mich ist das ein Indiz, dass den Engländern langsam aber sicher die Muffe geht.

Und ich vermute, wenn London das erneute Referendum nicht zuläßt, machen es die Schotten trotzdem oder erklären sich einfach für unabhängig.

Ja, gut so. Wenn noch

Ja, gut so. Wenn noch Nord-Irland ähnliche Überlegungen anstellt, dann bleibt nur noch das völlig unabhängige litte Britain übrig. Das ist es doch, was die Ultra Isolationisten wollten.

Thomas Wohlzufrieden, 19:44

||Man kann nicht solange abstimmen, bis einem das Ergebnis passt. Das Ergebnis der Abstimmung wurde demokratisch herbeigeführt, und das muß respektiert werden.||

Unfug, und das wissen Sie auch.
Bei der vorigen Abstimmung war es vorausgesetzt, dass Schottland bei einer Trennung von GB auch aus der EU ausscheidet.
Nun ist es exakt umgekehrt - wenn Schottland nicht aus GB austritt, scheidet es aus der EU aus. Das wollten ca. 60% der Schotten schon beim ersten Referendum nicht.
Warum "glauben" Sie, dass die Schotten das heute wollten?

@metafa

"Denn es wird allgemein als gerechtfertigt angesehen, dass schottische Referendum zu wiederholen durch diese fundamentale Veränderung der Ausgangslage" - Eher nicht.

Es ist viel mehr so, dass diejenigen die schon 2014 austreten wollen (einschließlich der Mehrheit im schottischen Parlament), jetzt eine Chance wittern es nochmal zu versuchen.
So fundamental anders ist die Ausgangslage nämlich gar nicht, denn effektiv hat die EU bisher kaum Auswirkungen auf Schottland gehabt.
Ein Austritt aus GB wäre ein viel tiefgreifenderer Einschnitt als es der Brexit.

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