Kommentare

Danke GroKo !

An der "frischen" Luft wird man softwaremässig erstickt, demnächst von unten verstrahlt und wenn man zum Trost ein Bier trinken will, mit Glyphosat vergiftet.
Wenn man dann alles hinter sich hat, reicht nicht einmal das Geld für die Maut um zum Friedhof zu kommen.

Ein Blick

nach Finland genügt. Die zeigen wie man so etwas macht.
Auch in Deutschland gibt es Granitformationen außerhalb geologisch aktiver Zohnen die sich seit Jahrhunderttausenden nicht bewegt haben. Eine Tiefprobebohrung gibt es ja schon in dieser Gegend.
Das ist in Deutschland eine POLITISCHE Entscheidung und "leider " keine die nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt wird.
In Anbetracht der Mengen und Kosten sollte man bald damit beginnen.
Auf einem Y..T.... Kanal wird es sehr schön dargestellt wie die Finnen das handhaben .

Zauberlehrlinge

Diese Diskussion ist nicht mehr als ein Pfeifen im Walde. Diejenigen, die sich hier zu Wort melden, wissen sehr wohl, dass diese Aufgabe nicht zu bewältigen ist. Wir werden die Seuche nicht los. Es ist ein Akt ignoranter Selbstüberschätzung anzunehmen, dass die Dynamik unserer Erdkruste für eine Million Jahre an irgendeiner Stelle vorhersagbar wäre. Es wird kein Endlager geben. Dieses Erbe wird noch viele künftige Generationen beschäftigen und beängstigen. Das Gift muss für eine sichere Remobilisierung und Nachsicherung zugänglich bleiben. Zumindest so lange, bis Techniken für Verwertung/Aufbereitung oder außerplanetare Lagerung gefunden sind. Das wird aber noch viele Nachkommenreihen herausfordern.
Der Kompromiss mit der Energiewirtschaft zeigt, dass die Entscheider das längst wissen. Der 20 Milliarden-Fond ist lächerlich. Die Generation der Verschulder, deren Kinder und Enkel werden alleine für die Absicherung (nicht die Lösung) im günstigsten Fall 200 Milliarden aufwenden müssen.

Werden Lösungen ignoriert?

Wenn die Finnen eine tragfähige Lösung hätten, würde die nicht ignoriert. Hiesige Verantwortliche würden sich schon zur eigenen Entlastung daran klammern und die Finnen würden sich diamantene Nasen damit verdienen.
In YT wird sehr, sehr viel bewiesen...

Die Herrschaften sind sehr spät dran!

Es wurde wahnsinnig viel Zeit verplempert mit einem jahrzehntelangen Hick-Hack zwischen den "Zuständigen" und denen die sich "zuständig fühlten".
Und jetzt stehen wir wieder ganz am Anfang.
Zu vermuten ist, dass es weitergeht wie bisher.
Das erste Bundesland, dass sich gegen einen Endlagerstandort wehrt wird wohl Bayern sein. Und damit wäre alles, was heute beschlossen nur ein Scherz.

Die Mär von der Transmutation

Unter Hinweis auf den vorherigen Thread zur Thematik: Es fällt auf, das KOmmentatoren vereinzelt angeben, dass es dank neuer Technologien wie Flüssigsalzreaktoren oder THTRs ( Typen MSR oder LFTR) möglich wäre, hochradioaktive Abfallprodukte, die derzeit
auf Dauer sicher gelagert werden müssen,
nahezu massenhaft durch den "Beschuss" mit schnellen Neutronen im laufenden Reaktorenbetrieb zu "transmutieren" und in Isotope mit kürzeren Halbwertzeiten umzuwandeln. Diese Darstellungen sind leider stark vereinfacht und klammern wesentliche Prozesse und Probleme aus.

Eine moderne Sicherheitsbewertung PRA/PSA gibt es derzeit für Flüssigsalzreaktoren im Ggs. zu den meisten anderen Reaktorkonzepten nicht.

Schon allein von daher müssen z.B. positive Sicherheitsaussagen zum LFTR als verfrüht angesehen werden, da sie bestenfalls Teilaspekte abdecken.

Auch nicht untersucht sind derzeit die speziellen Sicherheitsaspekte der chemischen Abtrennung von Spaltprodukten.

Es besteht KEINE Serienreife.

Gedenktafel und Blümchen

Die Asse sollte nach den Fachgutachten doch 100.000e von Jahren Bestand haben. Das Gesetz verlangt für ein Endlager sogar 1 Mio Jahre. Und nun warens real leider doch nur 10 Jahre, die die Grube gehalten hat. ;-)) Soviel zur Aussagekraft von politisch wichtigen Gutachten, die ein Ministerium braucht und bestellt.

Dass wir heute nach einem Endlager suchen, bleibt jedoch unausweichlich. Das Zeug ist ja da.

Künftige Generationen werden uns aber verfluchen. Ich schlage eine Gedenktafel aus Platin vor, in die unsere dafür verantwortlichen Staatenlenker namentlich eingraviert werden: Damit man noch in 100.000 Jahren lesen kann, wer für diesen Ewigkeits-Müll verantwortlich war und ist. Man wird dort sicherlich Blümchen niederlegen wollen.

Bundestag billigt Endlager-Gesetz

Und ich nehme an, dass das künftige Endlager entweder Ahaus oder Gorleben heißen wird.

Alternativen

231Pa (Halbwertszeit 32.760 a), welches (obwohl kein Transuran) als hochtoxischer α-Strahler für einige hunderttausend Jahre ein sicheres Endlager erfordert und andere langlebige Actinoide des Thoriumzyklus, wie 229Th (7.500 a) und 230Th (75.400 a) sind nur drei der entstehenden Probleme beim vielgelobten Flüssigsalzreaktor. Allgemein könnte man sagen: Es entstünde weniger, teilweise nicht ganz so langlebiger, aber dafür deutlich schwerer zu kontrollierender Abfall als bei herkömmlichen Reaktortypen. Außerdem erhöhten die angestrebten kleineren Kraftwerke in größerer Zahl auf der Erde verteilt das Unfallrisiko und den Missbrauch zur Gewinnung von waffenfähigem Material oder schmutziger Bomben.
Da Plutonium nur zur Initialisierung des Spaltprozesses benötigt wird, können diese Reaktoren wohl auch nicht zum Abbau des bisherigen Atommülls dienen.

Bis 2031? Na da ist ja

Bis 2031?
Na da ist ja genügend Zeit um die Problematik auszusitzen.

Ich zitiere mal aus einem Wahlprogramm für das Land NRW:
"Die bisherigen politischen Vorgaben für die Entsorgung von Kernbrennstäben sehen
ausschließlich die teure Endlagerung in einer Deponie vor, nicht aber die Verwertung. Die
energetische Nutzung in neuartigen Reaktoren ist sicherer und kostengünstiger."

Warum wird das also nicht gemacht, frage ich mich.

@ 12:33 von nordstern 2

Ein Blick nach Finland genügt. Die zeigen wie man so etwas macht.
Auch in Deutschland gibt es Granitformationen außerhalb geologisch aktiver Zohnen die sich seit Jahrhunderttausenden nicht bewegt haben.

Welche Region hat sich hier seit Jahrtausenden nicht bewegt? Geologisch inaktive Zonen können sich im Handumdrehen in aktive wandeln. Bitte informieren Sie sich etwas über Tektonik.
Wärme- und Kältezeiten könnten natürlich auch Unregelmäßigkeiten in der Tektonik hervorrufen, so dass es besser ist, ein oberirdisches "Endlager" einzurichten. Dieses müsste auch nicht so lange gesucht werden.

Noch was, Granit mag geeignet sein, aber wo dieses Gestein vorkommt, ist der Druck logischerweise sehr hoch, Salzstöcke wären besser geeignet und würden die Castoren auch mit der Zeit hermetisch abschließen. Trotzdem, ungeeignet, da man bei einem Erdbeben nicht schnell wieder abdichten könnte.

@Koenigswasser

Ich stimme Ihnen ja im Groben zu, aber wie und durch was wird man denn softwaremäßig verstrahlt?

Satire oder atomares Astroturfing ?

//"Diese Entwicklungen sind derzeit noch bei weitem nicht ausgereift"//

Antwort um 12:26 von Ernst-
Zitat: "Das war auch die Entwicklung der Flugzeuge lange Zeit nicht. Dennoch sind heute Flugzeuge das sicherste Verkehrsmittel
Und denken sie mal daran, wie unsicher vor Jahrhunderten die Seefahrt noch war."

Sie vergleichen hier allen Ernstes die Entwicklung von Flugzeugen und Schiffen mit der Entwicklung von Atomreaktoren ...
bzw. die Folgen von Fehlschlägen für die Zivilgesellschaft in diesen Bereichen ???

Sind Sie noch im Bereich der Satire oder doch schon beim "atomaren" Astroturfing ?

12:55 von zerocool76

""Die bisherigen politischen Vorgaben für die Entsorgung von Kernbrennstäben sehen
ausschließlich die teure Endlagerung in einer Deponie vor, nicht aber die Verwertung. Die
energetische Nutzung in neuartigen Reaktoren ist sicherer und kostengünstiger.""

Aus einem Wahlprogramm....na das ist ja DANN auch die perfekte Expertise, nicht wahr?

*kopfschüttel*

Sie sollten sich - um die Thematik beurteilen zu können, vielleicht besser mit der verfügbaren Fachliteratur dazu auseinandersetzen. Darin werden Ihnen Vor- wie Nachteile dieser gar nicht wirklich neuen Technologien hinreichend erörtert.

Das diese Technologien selbst nach 50 Jahren und mehr Forschung bis HEUTE noch nicht ausgereift sind und zum Teil KEINE verlässlichen Sicherheits- und Risikoprognosen etc. vorliegen, sollte Sie aufhorchen lassen, was die REALE und SICHERE Machbarkeit dieser Projekte betrifft.

14:11 von Gnom

"Salzstöcke wären besser geeignet und würden die Castoren auch mit der Zeit hermetisch abschließen."
.
Aber nur solange der Salzstock nicht mit Wasser in Kontakt kommt, siehe Asse.

@ Stefanqwer um 12:50

"
Ich schlage eine Gedenktafel aus Platin vor, in die unsere dafür verantwortlichen Staatenlenker namentlich eingraviert werden: Damit man noch in 100.000 Jahren lesen kann, wer für diesen Ewigkeits-Müll verantwortlich war und ist.
"
Womit wir beim Kernproblem wären. Der Verantwortlichkeit. Nein, es sind nicht die Staatenlenker alleine. Es ist auch die Gier der Produzenten, das "Preisbewusstsein" der Konsumenten, verklärender Fortschrittsglaube und Selbstüberschätzung des Menschen an sich, biologisch angelegte Kurzsichtigkeit in Zukunftsfragen, Eingeschränktheit in der Wahrnehmung von System-Dynamiken.
Wir sollten die Erkenntnis zulassen, dass wir eben auch nur ein Schädlingsbefall sind.

Bislang ist die

Bislang ist die Endlager-Politik nicht anderes als eine Endlager-Verhinderungs-Politik, die bislang von den Betreibern durch ihre Endlagervorrauszahlungsleistungen bezahlt werden musste.
Auch jetzt wird das ganze Thema mal wieder einfach in die Zukunft verschoben.

Die Atomenergie ist eine sterbende Branche...

Die Energiegewinnigung mittels Fission - sprich Kernspaltung - ist inzwischen eine sterbende Branche.

Quelle: NWISR 2012

"Die Atomenergie ist weltweit weiter auf dem Rückzug. "Die meisten Neubauprojekte sind storniert, verschoben oder annulliert worden", heißt es im "World Nuclear Industry Status Report 2012", den der Energieexperte Mycle Schneider in Paris vorgestellt hat."

"Zwar würden weltweit noch 59 Reaktoren als "im Bau" befindlich aufgeführt. Viele dieser Projekte existierten aber zum Teil seit mehr als 20 Jahren. " ( Baustart teilweise zwischen 1972 und 1985 !) Ob diese aber noch auf dem Stand der Technik sind und je ans Netz gehen, darf bezweifelt werden.

"Man wird unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten keine Atomkraftwerke mehr bauen können", ist das Fazit seines Reports."

Beispiel: Reaktorbau Olkiluoto => Kosten geplant: 3 Mrd. - bis heute bereits 6,4 Mrd.

Weltweit nimmt der Anteil atomar erzeugter Energie in der Energieversorgung ab.

12:43 von lubbert

"Das erste Bundesland, dass sich gegen einen Endlagerstandort wehrt wird wohl Bayern sein"
soso, alle anderen Bundesländer werden sich also um das Endlager reissen?

Tja

da schaue man mal nach Windisch Eschenbach.
Wenn jemand hier genau gelesen hätte wie die Finnen das machen dann würden nicht so seltsame Kommentare kommen.
Bitte informieren sie sich genauer bevor hier gleich wieder " grüne negative " Kritik geübt wird.
Ich wohne in einem der tektonisch aktivsten Gegenden der Welt und auch hier gibt es im Westen Gebirgsstöcke die sich nachweislich seit Jahrhunderttausenden nicht tektonisch verändert haben, klar sie wandern MIT der Platte aber auf dieser bewegen sich diese Berge nicht.
Das ist nachgewiesen denn Island ist eine der bestvermessenen Inseln dieser Welt.
Im Finnischen Projekt werden Zugang zu den einzellnen Kammern gewährleistet,auch wenn die Grube mal absinken u. volllaufen sollte. Bitte informieren Sie sich mal genau über das Vorhaben dort. Das Land baut zwar den grössten Reaktor der Welt aber sie kümmern sich jetzt schon um die Endlagerung. Klar man kann es natürlich auch wie gewisse Länder verklappen. Nordsee, Pazifik u.s.w

Bürgerbeteiligung

Gegner kritisieren fehlende Bürgerbeteiligung

Ich kann mir keine Form der Bürgerbeteiligung vorstellen, die dazu führt, dass die Bewohner irgendeiner Gegend "ja" zu so einem Projekt sagen.

In Bayern ist es schon nicht mal möglich Windräder oder Strommasten zu errichten.

Ein atomares Endlager wird sich nur gegen den berechtigten Widerstand der jeweiligen Anwohner durchsetzen lassen. Wer glaubt denn schon an 10000 Jahre Sicherheit oder mehr?

Den Müll haben uns die Atomkraftfanatiker eingebrockt. Was habe ich mich in den 70ern beschimpfen lassen, weil ich im schwarzen Ba-Wü einen "Atomkraft-Nein-Danke-Anstecker" hatte.

Ich habe damals schon nicht unbedingt Angst vor Kraftwerken im Regelbetrieb gehabt. Aber dass der Müll ein Problem wird, war damals schon klar. Aber natürlich nur für Menschen, die den Begriff "Halbwertszeit" richtig interpretieren können.

Einfach die Behälter in die Gärten derer lagern,

die den Atomstrom, bis zuletzt, für richtig und gut befunden haben! Das sind in erster Linie die Vorstände der Energieunternehmen.
Ich bin mal gespannt wie man diese fette Kuh vom Eis holen will.

@12:24 von Koenigswasser das ist der schönste Kommentar

den ich in letzter Zeit hier lesen durfte. Aber genau so ist es:-)

Wie hiess es immer und heisst

Wie hiess es immer und heisst es so schön? Atomenergie ist die sauberste und billigste Alternative. Auch so ein Märchen. Atommüll ist der dreckigste und teuerste Strom den es gibt. Und wie teuer das wird, dass werden die Steuerzahler noch merken, wenn sie für die Entsorgung aufkommen müssen. Denn niemand soll glauben, dass diese Kosten bei den Verursachern hängen bleiben werden.

Jetzt haben wir ein Gesetz und das Problem ist gelöst;-)

Schön!

14:58 von Klara Rinnsal

"Womit wir beim Kernproblem wären. Der Verantwortlichkeit. Nein, es sind nicht die Staatenlenker alleine. Es ist auch die Gier der Produzenten, das "Preisbewusstsein" der Konsumenten, verklärender Fortschrittsglaube und Selbstüberschätzung des Menschen an sich, biologisch angelegte Kurzsichtigkeit in Zukunftsfragen, Eingeschränktheit in der Wahrnehmung von System-Dynamiken."

100 % Zustimmung in allen Punkten.

"Wir sollten die Erkenntnis zulassen, dass wir eben auch nur ein Schädlingsbefall sind."

Ich möchte hinzusetzen: Gemessen am geologischen Alter dieses Planeten und seiner bewegten Geschichte von " Erscheinungsformen des biolog. Lebens" dankenswerterweise auch nur ein "Vorübergehender Befall".

Dem angeblich so bewussten Menschen gefällt allerdings oft das Bewusstsein über seine eigene " Verwundbarkeit" und seiner "Endlichkeit " innerhalb dieses seit Jahrmillionen sehr dynamischen Systems nicht wirklich, deswegen blendet er es so gern aus.

Ab ins All

Kann man sich vielleicht mal dranmachen, zu erforschen, wie wir den ganzen atomaren Misthaufen im All deponieren könnten? So weit weg, dass selbst bei einem interstellaren Gau uns nichts mehr passieren kann... Science fiction eben.
Und die Kosten müssen unbedingt die tragen, die daran verdient haben. Sowieso eine Unverschämtheit, wie das jetzt wieder läuft - eine beschämend niedrige Summe wird von den Energieunternehmen gezahlt, der Rest bleibt am Steuerzahler hängen. Noch so ein Umstand, der zu einer galaktischen Explosion führen könnte.

OK, ich phantasiere...

endlager

eigendlich ein witz das ist normal die aufgabe der akw betreiber und nicht der bund mit dem geld der steuerzahler können die landwirte sich für die entsorgung ihrer gülle jetzt auch an den bund wenden

Zeitgefühl

30 000 Generationen!
Um mal ein Zeitgefühl zu bekommen: Das entspricht ca. 2, 25 Millionen Jahren (sofern der durchschnittliche Mensch nicht älter als 75 Jahre werden würde).

Blick zurück: Was ist vor 2,25 Mio Jahren als Zweibeiner auf der Erde rumgelaufen?menschenähnliche Affen!

Was bedeuten 5 Generationen zurück? Die Wenigsten unter uns können auf eine dokumentierte Ahnenreihe zurückblicken (außer ein paar wenige Adelige). Die allermeisten haben doch bereits Schwierigkeiten, den Namen von Opa/Oma zu nennen, geschweige, zu beschreiben, wie die Lebensumstände damals - vor gerade mal 250 Jahren - waren.

Blick nach vorn: Sofern in den nächsten 10 Generationen der Mensch sich nicht selbst bereits vernichtet hat, werden nur noch Affenähnliche rumlaufen - ...und die werden garantiert keine Sicherung für ein Endlager für die nächsten 29990 Generationen garantieren können...

Endlager für "Giftmüll"

Ist ja nicht so das der Keller für Altgedientes herhalten muss.
Giftmüll per Gesetz mal eben unter die Erde karren.
Sarkastisch dabei das es sich nicht um ein paar Generationslebensjahre handelt sondern um Millionen von Jahren.
Wie kann man sich denn heute Gedanken um die Erde und deren Bewohner machen die in ein paar hundert Jahren wenn überhaupt nicht wissen was da bei "Ausgrabungen" auf Sie zukommen wird?

Macht sich eigentlich gar keiner Gedanken darum das es möglicherweise "Ausgrabungsstätten" geben könnte?
Wollt Ihr sie mit Aufschriften die in 1000 Jahren möglicherweise wie Hyroglyphen die wir bis heute nicht ganz verstehen kennzeichnen?
Vielleicht Hand mit roten Strich quer.... Nicht anfassen? Vielleicht mit Totenkopf der bis dahin ein freidliches Zeichen ist das besagt hier ruht in Frieden....?

Tod für euch die Ihr ausgraben wollt?
Ich verstehe es nicht... ich kann es einfach nicht verstehen.
Weil ich wohl weiter denke?

@ firefighter1975 14:30

"Sie vergleichen hier allen Ernstes die Entwicklung von Flugzeugen und Schiffen mit der Entwicklung von Atomreaktoren ...
bzw. die Folgen von Fehlschlägen für die Zivilgesellschaft in diesen Bereichen ???"

Nüchtern betrachtet ist dies mehr als richtig. Von 2000 bis 2010 lag die mittlere Anzahl an Toten im Flugverkehr bei ca 1500 pro Jahr weltweit. in den seit 2011 nur noch bei etwa 800 im Mittel - trotz höherem Fluggastaufkommens. Ein echter Fortschritt.

Der Autoverkehr hat übrigens alleine in D im gleichen Zeitraum etwa 80.000 Todesopfer gefordert.
Es gibt auch Studien, die von etwa 3.000 Toten pro Jahr durch Luftverschmutzung alleine in D durch das Hochfahren der Kohlekraftwerke nach dem Kernkraftausstieg ausgehen.

Zahl der "Atomtoten" in D: Null! Todesopfer durch den Reaktorunfall in Fukushima: Null!

Wir sollten endlich zu einer sachlichen Diskussion in D über Kernenergie kommen, um den wahren Killern beizukommen.

15:57 von khmaris

"eigendlich ein witz das ist normal die aufgabe der akw betreiber und nicht der bund "

Das ist sachlich inkorrekt. Die Endlagerfrage bzw. die staatliche Garantie der Endlagerübernahme war schon von Beginn der friedlichen industriellen Nutzung der Atomenergie die größte staatliche Subventionierung des ach so " billigen" Atomstroms.

Lesen Sie einfach die entsprechenden Vereinbarungen diesbezüglich zwischen den damaligen Regierungen und der Atomindustrie nach.

16:36 von ekm64

Ich halte Ihre Vergleiche für unzulässig und zudem für zynisch. Der Unterschied zwischen einem Flugzeugabsturz und einem GAU INES 7 liegt im - schlimmsten Fall - in der Anzahl der davon direkt betroffenen Personen.

Das müssen nicht zwingend direkt durch den Unfall ums Leben gekommene Personen sein.

Ein entsprechender GAU kann - in entsprechend dicht besiedelten Gebiet - innerhalb kürzester Zeit MIllionen von Menschen betreffen und einen großen Teil davon zu Flüchtenden machen.

Die möglichen Langzeitfolgen im ökologischen, medizinischen und wirtschaftlichen Bereich auch für potentielle Nachfolgenerationen sind weder hinreichend erforscht noch eindeutig abzuschätzen.

Von daher ist das, als würde man der positiven Wirkung zuliebe Äpfel mit Birnen vergleichen. Es werden aber deshalb keine Birnäpfel draus.

Wunschdenken

Leider gibt es keinen Teppich, unter den die ganze Sauerei gekehrt werden kann. Auch wenn die Politik eifrig daran arbeitet.

Kein Geologe wird guten Gewissens irgendeinem Gebiet in Deutschland eine Unveränderbarkeit über 1 Mio. Jahre zusprechen.
Die Wahrheit ist - es gibt keine solche Endlagerstätte.
Die einzige Lösung ist, die Zwischenlager zu Endlagern umzuwidmen und gut zu überwachen. Nur so ist auch die "Zugänglichkeit" wirklich gewährleistet.

16:42 von Hinterdiefichte

"Und trotzdem steigt die Lebenserwartung! Fortschritt durch Forschung statt unbegründete Angstmacherei und Hysterie!"

Die Steigerung der Lebenserwartung hat nur dann einen Wert, wenn auch die entsprechende Lebensqualität erhalten bleibt.
Dazu gehört auch ein erlebenswertes Lebensumfeld!

Ziel von Forschung muss es sein, BEIDES zu gewährleisten. Das Festhalten an der Kernspaltung als Energieträger hat mit Innovation nun so gar nichts zu tun.

Blicken Sie auf das CERN; dort findet die echte Forschung im Bezug auf die mögliche Energiegewinnung der Zukunft OHNE Kernspaltung, sondern durch Fusion statt.

Mahlzeit.

@zerocool76

Die Wiederaufbereitung atomarer Abfälle vergrößert deren Volumen um das ca. fünf- bis sechsfache. In Sachen Endlagerung wird durch diese das Problem also verschärft, nicht gelöst. Das ist eben nicht so wie bei alten Zeitungen, aus denen dann Klopapier wird.

Statt Lösung ein Gesetz!

Schäbiger geht´s nicht: statt das Thema beherzt anzugehen und einer Lösung zuzuführen, macht man ein Gesetz, über dessen Anwendung man weitere Jahrzehnte streiten kann. Das beste daran: dafür bekommen die Politiker auch noch Geld! Die ruhen längst sanft, wenn unsere Kinder und Kindeskinder die Suppe auslöffeln müssen! Weit und breit nicht eine Spur von Volkszorn! Darum machen die eben einfach gefahrlos so weiter!

Ab in die Keller der Atomstrombeführworter

Ich bin dafür, den Atommüll in den Kellern der Atomstrombefürworter zu stellen, die vehement für den Bau von Atomkraftwerken gekämpft und den billigen Atomstrom angepriesen haben. Da sind diverse CDU/CSU Politiker dabei, die sicher über ein großes Eigenheim mit Keller verfügen und den harmlosen Atommüll doch gerne die nächsten 500 Jahre einlagern. Aber vermutlich werde ich rot geblockt.

OKLO

Heißt der 2 Milliarden Jahre alte "Atomreaktor" in Afrika den die Natur selbst erschaffen hat, oder etwar doch eine Zivilisation vor uns. ??? (-;
Heute ist es wieder eine Urangrube, heißt Transmutation geht auch rückwärts, sei es durch ewige Zeitspannen oder durch neue Reaktoren wie hier schon richtig angemerkt und leider untergegangen der BN-800.
Der geneigte Leser möge bitte Tante Wiki oder ähnliche GEOlogischen Magazine bemühen. Es ist im Endeffekt ein Rohstoff nur saugiftig.
Er gehört in die richtigen Hände ( Staat ) wer weiß in 500 Jhren ist das Zeug evtl. wertvoller Brennstoff.

@12:13 von karwandler (wegen wechsel nach hier)

>>"re ernst-
"Für Sie mal etwas Atomphysik:"
Für Sie mal etwas Information:
Atommüll besteht nicht nur aus Plutonium.<<

Wobei Plutonium zum am längsten strahlenden Teil des "Atommülls" zählt.

Ich hatte ja auch nur ein Beispiel dafür gebracht, wie aus lange strahlenden Elementen, kurzlebige mittels kernphysikalischer Verfahren werden. Es wurde ja angezweifelt, dass so etwas möglich sei.

Jedenfalls bleiben bei den in Entwicklung befindlichen Reaktoren nur noch rund 10 % der Menge vom heutigen Atommüll übrig, der zudem nicht mehr Jahrtausende gefährlich strahlt, sondern nur einige hundert Jahr. Also braucht man auch kein Endlager, wie es jetzt von der Regierung gesucht wird.

Bevor die Politik Endlager gefunden hat,

die über 30 000 Generationen eine sicher Lagerung ermöglichen sollen, wird die Raumfahrt mal so sicher sein, wie heute das Flugzeug, und dann wird es kein Problem mehr sein, den deutlich geringeren Rest an Atommüll, der bei in Entwicklung befindlichen Reaktortechnologien übrig bleibt, zur Sonne zu schicken.

Warum machen

wir es nicht wie Rußland mit Ihrem Reaktor BN-800. Der verbraucht den Atommüll. Ist in der Effektivität auch besser, und arbeitet im Niederdruckverfahren. Der Rest strahlt weniger und nur 100 Jahre.

Die Aufgabe der zivilen Kernkraft ist ein schwerer Fehler

Man muß sich eigentlich darüber wundern, daß die VSA und deren Hilfsvölkern dem deutschen Rumpfstaat überhaupt erlaubt haben, ein ziviles Atomprogramm zu betreiben. Man denke hier etwa an das Gezeter, das sie wegen des persischen Atomprogramms veranstalten. Ein ziviles Atomprogramm ist nämlich beim Bau der lieben Atombombe, jenen unverzichtbaren Kleinod der staatlichen Selbstständigkeit, mehr als nur die halbe Miete. Die zivilen Gerätschaften kann man nämlich auch militärisch verwenden und zudem lenkt ein ziviles Atomprogramm das Ausland ab, wodurch leicht die nötige Zeit zum Kernwaffenbau gewonnen wird. Soll sich jedoch der deutsche Rumpfstaat wieder zu einem selbstständigen Staat mausern, so benötigt er Kernwaffen - eingedenk des schlimmen Schicksals, welches das streitbare Japan ohne Atomwaffen im Sechsjährigen Krieg erlitt. Die Aufgabe des zivilen Atomprogramms ist also ein schwerer Fehler, sofern die VSA selbigen den hiesigen Parteiengecken nicht befohlen haben sollten.

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