Ihre Meinung zu: Kommentar: Die EU macht sich zur Karikatur

14. März 2017 - 20:05 Uhr

Die Europäische Union hat durchaus Möglichkeiten, dem türkischen Präsidenten Erdogan Einhalt zu gebieten. Doch außer lauwarmen Appellen kommt aus Brüssel nichts, kommentiert Ralph Sina.

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Kommentare

Die EU macht sich zur

Die EU macht sich zur Karikatur?
Endlich, unsere Vordenker sind aufgewacht. Nun bin ich nur gespannt, wie lange man dieses türkische Rumpelstilchen noch ums Feuer tanzen läßt.

Nur einen Weg

Es gibt nur einen Weg.Und den propagiere ich seit Erdogan verrückt geworden ist.Das war im Jahre 2009.Ich denke dass Gülen Ihn vergiftet hat.Die gesamte Erdogan Mannschaft muss in der EU zu Personen non Grata erklärt werden.Sie haben schwerste Verbrechen auf dem Kerbholz.Dazu zählen auch Mordaufträge gegen politische Gegner.Das wird alles noch im weiteren Verlauf der weiteren Geschichte herauskommen.Verbrechen lassen sich nie für immer verschleiern.

Diplomatie ist besser

als mit den Muskeln zu spielen !

Ja, dem muss

man beipflichten. Da haben wir die sogenannten Volksvertreter, die vor einem Tyrannen "kuschen", dass einem die Worte fehlen. Warum tritt die Nato geschlossen auf und schmeisst die Türkei aus dem Verbund, Zypern, was wollen wir mit Zypern, was sowieso schon unter russischer Kontrolle sich befindet (Steueroase). Haben die Angst in Brüssel, dass denen die Kontrolle in Vorderasien aus dem Ruder läuft oder hat das mit Israel zu tun. Israel kan sich selbst helfen, die brauchen die Europäer nicht, denn auf die Opportunisten kann man doch verzichten.

Bleibt die Frage ob die

Bleibt die Frage ob die Länder sich nicht strafbar machen ?

das deutsche Aufenthaltsgesetz, in Paragraf 47 wird das Verbot und die Einschränkung politischer Betätigung geregelt.

Demnach dürfen Ausländer weder die politische Willensbildung noch das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Ausländern beeinträchtigen oder gefährden. Auch dürfen sie nicht Dinge vertreten, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder den Interessen der Bundesrepublik zuwiderlaufen. Ein Auftrittsverbot kann auch ausgesprochen werden, wenn etwa Parteien, Einrichtungen oder Bestrebungen außerhalb Deutschlands unterstützt werden, deren Ziele oder Mittel mit Demokratie und Menschenrechten unvereinbar sind.

Ruhig bleiben

Ich denke, man sollte den Herrn Erdogan reden lassen und völlig ignorieren, das trifft ihn bestimmt am Besten.

Wie sagte Bill Clinton so schön treffend:

"It's the economy, stupid"

Danke Herr Sina

Genauso ist es.
Es ist wie abgesprochen, daß die EU nichts dagegen unternehmen wird. Der Erdogan kann sich quasi so austoben wie er will.

Ohne Konsequenzen sei es von der türkischen Seite noch von der EU kann man diesen verbalen Austausch eigentlich nicht ernst nehmen.

Pappnase Erdogan.
Einfach nur unseriös. Ich habe ja schon geschrieben, daß dieses Theater nur wegen den Wahlen ist. Hoffentlich fällt kein Mensch darauf ein und wählt mit Vernunft.

Dass die EU sich lächerlich macht, ist aber nichts neues

So bürgerunfreundlich sie im inneren sein mag, nach außen ist sie schon seit Jahren eine Karikatur. Das wissen wir doch alles. Diese Meldung haut keinen mehr vom Hocker. Wir Bürger haben uns daran gewöhnt und leben damit.

Die Welt steckt voller Karikaturen. Fragen sie nach bei Fellini.

Exemplarisch dafür, ich bin nun mal in der Politik zu Hause, nehme ich drei Personen der Geschichte her: Hitler, Musolini, Erdogan

Man kann die Drei nicht miteinander vergleichen. Hat doch der erste ganze Völkermorde in Auftrag gegeben und war somit unvergleichlich unmenschlicher und böser und schlimmer als Musolini. Und der natürlich wiederum viel ärger als Erdogan. In ihrer Grausamkeit und Destruktivität sind sie also nicht vergleichbar.

Dennoch fallen mir 3 Attribute ein, die ich allen Dreien zugestehen würde.

Sie alle waren Humorbefreit. Ohne jede Selbstironie.

Sie alle hatten ihre Auftritte, bei denen sie ungewollt komisch wirkten.

Sie alle glaubten, eine Mission zu haben.

Beschämend

Beschämend, dass hier auf die EU geschimpft wird. Aber zur Rolle unserer Kanzlerin, die durch ihre persönlichen Deals die EU erst in diese Situation gebracht hat kein Wort.
Bezeichnend wäre ein weiteres Wort zu diesem Kommentar.

endlich....

schreibt mal ein Kommentator, was Politik wirklich machen sollte... Respekt
und komisch in dem Zusammenhang noch mal Österreich, einmal klare Ansage, danach fast Ruhe...
dieses demütige und devote Verhalten wegen unsachgemäßer anderer Gründe, zu denen sich Erdogan schon lange geäußert hat, dass er das alles anders will, wieso ist er eigentlich bei Putin gewesen?
und wir schleichen hinter ihm her, anstatt mal klar zu sagen, wo Deutschland steht, war doch bei Trump auch nicht schwer...
die Elite oder Politiker, die Regierung machen sich einfach unglaubwürdig mit diesen eigentlich einfachen Entscheidungen, alles zu seiner Zeit und Erdogan braucht uns, auch wenn er momentan woanders verhandelt

Vielleicht einfach mal runterschalten ...

Andere Länder, andere Sitten. Haben Sie schon mal in einem arabischen Land ein Huhn totgefahren? Das Geschrei, was es danach von der versammlten Dorfbewohnschaft gibt, klingt eher nach dem Beginn eines Weltkrieges - aber das ist einfach nationale Mentalität, wenn man sich ein bisschen aufgeregen konnte, ist alles wieder gut. Und genau dieses Geschrei stimmt jetzt Erdogan an. Er hat eine Wahl zu gewinnen und das ist immer ein hochemotionales Ereignis. Es geht nicht um die besten Argumente, sondern um das größte Geschrei. Wer den anderen niederbrüllen kann, gewinnt. Wer sich als wortgewaltigster Führer hinstellt, dem gehört der "Respekt". Haben nicht immer wieder türkische Stellen "Respekt" vor den Ministern angemahnt? Wo die so laut schreien, muss denen doch einfach "Respekt" gewährt werden. Unsere Spitzenpolitiker wissen um die unterschiedlichen Mentalitäten der Welt und ordnen das Geschrei Erdogans richtig ein - in die Ablage.

Der beste Kommentar...

....seit langem.
Nicht die Rechten schaden der EU sondern die Politiker in Brüssel.
So sieht es aus. Sie sehen sich als alernativlos für den Fortgang der EU und sind doch deren Totengräber

Ich glaube

Ich glaube wir werden es nicht schaffen wir blamieren uns nur selber mit diesen handlungen....
Der erdogan wird die osmanen wieder aufwecken ich kann verstehen das wir handeln müssen wir wissen ja aus der geschichte wenn sie einmal wach sind wie stark sie werden können...
Nun ja konzentrieren wir uns erstmal auf unser flughafen in berlin das der in diesem jahrhundert noch fertig wird....

nee das kann meiner Meinung eben nicht sein

weil er erstens nicht das Recht hat solange er nicht auch der Opposition dies ebenfalls ermöglicht und es zweitens nicht sein darf und kann, dass wer sagt, er könne kommen, wann er wolle und sagen was er wolle.
Dann kann hier jeder Rüpel machen, was er will?

Entschuldigen Sie, Herr Sina,

Entschuldigen Sie, Herr Sina, aber da muss ich Ihnen vehement widersprechen.

Die EU macht sich nicht zur Karikatur, sondern die EU macht, was richtig ist!

Zum einen wissen die aufgezählten Herrn der EU ganz genau, dass Erdogan viel mehr zu verlieren hat als umgekehrt. Ich denke zwar nicht, dass Erdogan noch länger EU-Mitglied werden möchte, aber das war die Türkei ja nun auch noch nie. Insofern: Was soll's?

Zum zweiten gehen Mitgliedstaaten auf ihre unterschiedliche Weise souverän mit Erdogan um: Während die deutsche Bundesregierung durch Nichtstun positiv auffällt und Erdogan an den Rand des Wahnsinns treibt, haben die Niederlande das Gegenteil vorgemacht. Das ist nicht planlos, das ist geschickt!

Zum dritten wird der Rechtspopulismus in den EU-Staaten dadurch nicht gestärkt, sondern geschwächt, weil die Bevölkerungen zunehmend deutlicher erkennen, womit sie es zu tun bekommen, wenn die Wilders, Le Pen oder die AfD wählen.

der Fehler wurde längst begangen

Tja, die EU hat den Bock nicht heute geschossen, sondern sie tat das bereits mit der Vereinbarung mit der Türkei über den sogenannten Flüchtlingsdeal. Schon da hat die EU ihre Seele verkauft. Und nun haben sie "da oben" Angst, Erdogan und seinen Gefolgen entgegenzutreten und sie zu verärgern und als Konsequenz dessen plötzlich wieder vor einer sehr großen Flüchtlingswelle zu stehen, die Europa offensichtlich nicht stemmen will.

Ich finde, man sollte hart und konsequent sein. Und wenn ein neuer Flüchtlingsstrom epischen Ausmaßes zu uns kommt als Folge, weil Erdogan alle durchwinkt, dann könnte man aber wenigstens sagen, dass man sich nicht hat erpressen lassen und dass man bereit ist, für die Werte der Gemeinschaft einzustehen mit allen Konsequenzen. Aber dazu wird man die EU so schnell nicht bekommen fürchte ich.

Vielen Dank

Vielen Dank für diesen Kommentar. Volle Zustimmung!

Danke!

Appeasement funktioniert nicht. Erdogan hätte man schon deutlich früher Grenzen aufzeigen müssen. Für Werte eintreten anstatt drüber zu reden. Dasselbe gilt für Putin, Orban, Szydlo, Trump etc.

Ohrenbetäubend ruhig

Die Führung in der EU ist geschockt von den nackten Tatsachen, die dank der Türkei, Herrn Erdogan und den jüngsten Ereignissen zu Tage getreten sind. Wo ist denn die so hoch gepriesene Meinungsfreiheit, Gleihheit und Freizügigkeit in der EU. Die Vorzeigestaaten Holland und Deutschland haben im Falle des türkischen Außenministers und der türkischen Sozialministerin gezeigt, was diese Werte in der EU "wert" sind. Sehr schwache Leistung. Das wissen die verehrten Herren in der Führungsriege der EU. DESWEGEN sind sie so ohrenbetäubend RUHIG.

...

Ich versteh nicht, dass Erdogan das Erbe Atatürks mit Füssen tritt und ihm das türkische Volk dabei zujubelt.

Sehr guter Kommentar

Spricht mir aus der Seele.

Allerdings muss man sagen, dass die meiste Kritik auch auf die Bundesregierung zutrifft.

Das Problem dieser Zurückhaltung hat nicht nur etwas mit Souveränität zu tun - ich bin sicher, dass sie mehr schadet als dass sie nutzt.
Erdogan versteht Stärke. Man schaue sich nur einmal an, wie es zwischen ihm und Putin gerappelt hat. Putin hat Stärke gezeigt und heute sind sie wieder beste Freunde.

Das ist wie wenn man einen Hund erzieht. Man muss Grenzen setzen und diese verteidigen, als wären sie in Stein gemeißelt. Das ist wichtig für alle Beteiligten.

Und wenn man den Türken helfen will, ihre Demokratie zu erhalten hätte man längst offen sagen müssen:
- Die Notstandsverordnungen gefährden die Annäherung zur EU.
- Sollte Erdogan sein Präsidialsystem kriegen ist es aus mit einem EU-Beitritt.

Die Pflicht im Einhalt zu gebieten!

Wer hat eigentlich die Plicht, diesem unverschämten Menschen Einhalt zu gebieten?

Ist es nicht die Regierung, der er untersteht? Ist es nicht das Volk, welches durch ihn regiert, in dessen Auftrag er handelt und redet, das in endlich einmal in seine Schranken weisen sollte? Ich denke doch. Es ist nicht unsere Aufgabe, es ist Aufgabe des türkischen Volkes. Denn was er im Amt redet und tut, ist das Reden und Handeln des ganzen ihn legitimierenden Volkes. Ich hoffe doch sehr, dass dieses seinen Stellvertreter nun endlich zur Rede stellt und gegebenenfalls ersetzt.

Guter Kommentar

wird mal zeit, dass sich die EU aufrafft und mal auf den Tisch haut.
Vielleicht kann man auch mal nachfragen wer dem IS (den wahren Terroristen) damals das Öl abgekauft hat und damit für Einnahmen auf Seiten des IS gesorgt hat.

Klare Kante

Der Kommentar zeigt Erdogan gegenüber klare Kante.

Das schwache Erscheinungsbild der EU ist Wahlkampfhilfe für den EU-Kritiker Wilders.

Die europäischen Bürger signalisieren dem türkischen Wähler: Ihr könnt die Trennung von Staat und Islam aufheben, ihr könnt eure Grundrechte zugunsten eines Möchtegern-Kalifen aufgeben. Doch ihr müsst wissen, wenn ihr einen islamistischen Wandel wählt, wählt ihr nicht nur einen politischen Rückschritt sondern auch einen ökonomischen.

Guter Kommentar. Aber anstatt

Guter Kommentar. Aber anstatt zu handeln, beklagt man sich lieber über die "populistischen" Parteien, die Sachen versprechen die gar nicht gehen. Da man selber aber auch nichts macht, macht es für den Wähler keinen Unterschied.

Re: die sind halt so

Das mag halt einfach eine andere Kultur sein, aber wir sollten schon klar mitteilen, wie barbarisch, unterentwickelt, unzivilisiert, unprofessionell, lächerlich und unerwachsen wir das finden.

keep calm...

... Erdogan und seine Minister werden immer lauter und aggressiver, je näher der Wahltermin kommt. EU und BRD verhalten sich genau richtig.... einfach ins Leere laufen lassen. was interessiert den Mond, wenn ihn der Wolf anheult?

Dem ist nichts hinzuzufügen

Ich bin echt überrascht hier so etwas zu lesen. So viel Selbstkritik am System hätte ich nicht erwartet. Meinen vollen Respekt, nein wirklich, es ist ernst gemeint! Warum soll man nicht auch mal etwas loben, vor allem wenn es stimmt.
Im Gegenzug möchte ich mich in aller Form für meinen Kommentar zur Fr. Merkels abgesagtem Flug entschuldigen. Da lag ich wohl, wie so viele andere auch, falsch. Es lag wohl doch am Wetter! Ich finde nichts Schlechtes daran, wenn man mal den einen oder anderen Fehler zugibt und auch dazu steht.

Bleibt nichts hinzuzufügen...

... außer: VIELEN DANK, Herr Sina!!!!

Erdogan hat Europa in der

Erdogan hat Europa in der Hand, weil er damit drohen kann, den Flüchtlingsdeal aufzukündigen. Merkel weiß das und vor der Wahl wäre dies eine für ihre Wiederwahl tödliche Entwicklung.

Wehrhafte Demokratie?

Selbstverständlich ist Diplomatie wichtiger als Muskeln spielen zu lassen. Und ja, die orientalische Mentalität ist etwas impulsiver, als wir es gewohnt sind.
Das alles ändert aber nichts daran, dass man sich auf brutalste Weise beschimpfen lassen darf und man nur mit weichgespülten Worten das Ganze "nicht so gut" findet. Wir haben es hier immerhin mit einem angehenden Despoten zu tun und da gebietet es schon unsere deutsche Vergangenheit, dass wir klare Kante zeigen und Erdogan in die Schranken weisen. Nicht mit gleicher Karte, aber mit bedingungsloser Konsequenz. Das die EU-Sprachrohre stumm bleibt, beschämt mich zutiefst. Ich pfeife auf eine NATO und eine EU, der politische Macht wichtiger ist als westliche Werte und bin beschämt über das derzeitige Verhalten der deutschen Politik. Und genau dieses Wertesystem setzen wir durch Aussitzen und Beschwichtigen letztendlich aufs Spiel!
Wer immer gebückt geht muss sich nicht wundern, wenn ihm in den Hintern getreten wird!

mittlerweile halte ich dies alles für eine raffiniert

angelegte ablenkung der europäer.

warum ?

1.die us-amerikanische aussenpolitik ist auf eis gelegt.
2. europa zerbricht sich den kopf über den brexit, polnischen nationalismus, die anstehenden wahlen in den niederlanden, frankreich und deutschland.
3. die baltischen staaten fürchten um ihre souveranität.
4. das minsker abkommen wird von russland nicht ernsthaft umgesetzt.
5. kein ende der kämpfe in syrien.

da braucht es wen, der bellt und bellt und alle ablenkt.

denn im hintergrund will ein anderer in ruhe seine interessen verfolgen und zieht die ersten truppen bereits an der lybischen grenze zusammen.

aus ankara kommen nebelkerzen und blendgranaten. die zum einem veritablen feuer werden können.

Ob der Kommentar nun wirklich sinnvoll ist?!

Nur weil ein einzelner -offenbar von allen guten Geistern verlassener- Herr verbal entgleist, muss man sich ja nicht auf sein Niveau herab begeben.

Im Moment wäre das wohl auch wenig klug, denn es würde ihm nur in die Karten spielen.

Wer also wenig nachdenkt, der findet diesen Kommentar gut, wer aber ein wenig weiterdenkt, dem wird aufgehen, dass zu viel Öl im Feuer selten gut ist.

Meine Meinung ...

Zögern als Strategie

Das zögerliche Verhalten der EU und auch der Bundesregierung fördert doch geradezu solche nationalistischen Köpfe und Kräfte wie die in den Niederlanden oder auch in Frankreich. Ich vermisse echte Politikerköpfe, die keine Angst haben ihre Meinung zu sagen und diese auch durchsetzen- auch wenn dies bedeutet, unangenehme und schmerzliche Konsequenzen hinzunehmen. ---- Letztlich funktioniert es doch wie bei Schulkindern auf der Straße. Da kommt ein Rüpel, der mit seinem ganzen Gehabe und Gerede nur die Konfrontation sucht. Jeder der darauf abwartend, zurückhalten und vermeintlich beschwichtigend reagiert hat doch schon verloren. Das lehrt die Erfahrung, die manche Politiker anscheinend nicht haben.

Man hätte von Beginn an den

Man hätte von Beginn an den Wahlkampf des Herrn Erdowahn in Europa unterstützen müssen. Mit Interviews und TV-Shows. Da hätte jedes einzelne Regierungsmitglied nach allen Regeln der demokratischen Kunst von gut informierten und investigativen Journalisten auseinandergenommen werden können. Und es hätte gute Einschaltqoten durch unsere türkischen Mitbürger gegeben, die sich auch noch von unserer Toleranz gegenüber der Türkei und den Türken hätten überzeugen können. Aber unsere Journalisten trauen sich das ja noch nicht einmal bei unseren eigenen Politikern. Aber es wäre eine gute Chance gewesen Erdowahn aus seinem Größenwahn zu befreien. Nun wird Yüsel die Zeche zahlen, damit der Flüchtlingsdeal hält.

Die EU muss erkennen...

... daß gegenüber der Tuerkei die Zeit von verhaltener Diplomatie und diskreten Hintergrundgespraechen endgueltig vorbei ist! Die Tuerkei traegt einen selbst heraufbeschworenen Konflikt voellig oeffentlich aus, und also muss auch genau so darauf geantwortet werden. Und zwar politisch und ohne Ruecksichten auf eventuelle wirtschaftliche Folgen. Die koennte die EU sehr viel lockerer abfedern als die Tuerkei. Sogar moeglicherweise schlimmste Eskalationen mit EU-Tuerken koennten EU-Staaten locker meistern, wenn gewisse EU-Politparteien endlich einsaehen, dass sie sich mit EU-tuerkischen Waehlern nur Laeuse in den Pelz geholt haben. Und fuer alle, die es noch immer nicht begriffen haben: Der Islam gehoert nicht zu Europa, sondern ist eine toedliche Gefahr fuer jedes freie Leben!

Alles Strategie

Die EU glaubt, dass sie Erdogan Wählerstimmen verschaffen würde, wenn sie sich lautstark wehrt, deswegen wird aus Berechnung die Klappe gehalten. Sobald die Wahl in der Türkei vorbei ist wird man genauer hinschauen und wenn Erdogan sich dann noch immer so dreist gebärdet, werden die Reaktionen Schlag auf Schlag erfolgen.

Erdogan wird weder aus der

Erdogan wird weder aus der Nato austreten noch kann er es sich leisten, wirtschaftlich auf den Westen zu verzichten. Die Wirtschaft kommt jetzt schon ins Straucheln und irgendwann dreht sich das Blatt in der Türkei. Die türkische Gesellschaft hat die westliche Freiheit und westlichen Wohlstand bereits kennengelernt. Zurück ins Mittelalter will die Mehrheit dort nicht.

Wir brauchen uns nicht auf das Niveau des Herrn Erdogan herablassen. Abwarten, je mehr er tobt desto unglaubwürdiger macht er sich letztlich, wenn wir auf seine Ausfälle einfach nicht reagieren. Das schlimmstem, was einem Egozentriker wie Erdogan passieren kann, ist ihn zu ignorieren. Lasst ihn toben und ins Leere laufen. Dann wird er immer unverschämter werden und letztlich nirgends mehr reden können - außer zu Hause. Und dort hören ihm bald auch immer weniger Menschen zu.

Stimmt, aber...

Stimmt völlig, Herr Sina und Danke für Ihren Kommentar!

Aber noch ist es nicht zu spät und schließlich dauert es in einer pluralen EU länger, bis wirklich jeder kapiert, dass diese unsägliche Geschichte sich nicht von alleine löst.

Aber dann geht es sehr schnell. Sie werden sehen, wie schnell sich hier das Blatt gegen Erdogan wendet. Da ist es gut, dass man ihm noch eine und noch eine und noch eine Chance gegeben hat. Schließlich gibt es ja keine Uneinigkeit in der Bewertung sondern nur Uneinigkeit bezüglich der pädagogischen Massnahmen. Und das ist normal!

Die Handlungsunfähigkeit der EU ...

... bzw. ihrer Mitgliedsstaaten vor allem in der Migrationskontrolle hat vor über einem Jahr diese Situation doch wesentlich mit heraufbeschworen und nun, aufgrund eigenem Unvermögens, lässt sie die EU wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange erstarren.
Ein Armutszeugnis dieser zum Debattierklub voller heißer, eher lauwarmer Luft, herabgesunkenen Institution!

@schutzbefohlener

Da bin ich ganz bei Ihnen. Endlich mal ein Kommentar in der TS, der klar macht, dass keine Reaktion das Gegenteil einer besonnenen Reaktion ist. Ralph Sina beschwört ja nicht den völligen Bruch oder die komplette Eskalation. Sondern er zeigt auf, dass Solidarität mit den Niederlanden darin bestehen sollte, eine maßvolle, aber entschiedene Reaktion auf die völlig inakzeptablen Ausfälle des neuen Sultans zu zeigen. Und dass es genügend Möglichkeiten gibt, gaaaanz langsam aber schmerzhaft die Daumenschrauben anzuziehen.
Erdogan kalkuliert damit, dass die Europäer deeskalieren, was das Zeug hält, und er damit seinen Landsleuten zeigen kann: "Schaut her, die sind hilflos und ehrlos! Man kann sie beschimpfen wie man will - gegen einen starken Mann wie mich trauen sie sich nicht, irgendetwas zu tun."
Indem er die schwachen parlamentarischen Demokratien in Europa angreift und ihre Schwäche vorführt, macht er seinen Landsleuten klar, dass das Präsidialsystem überlegen sein wird.

Ich bin mal gespannt

wer denn den anstehenden Besuch von Frau Merkel in Ankara (23.04.) absagt. Oder ob Frau Merkel sich wirklich die Blöße gibt, einem Menschen der sie öffentlich beschimpft und verunglimpft die Hand zu reichen.
Aber spätestens beim G20-Gipfel in Hamburg (7.-8. Juli) sind dann auch noch 18 weitere Staaten aufgefordert, Farbe zu bekennen. Auf den Eiertanz bin ich richtig gespannt.

hakea 20.14h

Ihr Zitat "Diplomatie ist besser als mit Muskeln zu spielen!" wird zur Plattitüde, wenn eine Seite zur Diplomatie partout nicht Willens ist.

@hakea

Nichtstun ist für Sie Diplomatie?

erdogan macht sich zum affen

erdogan macht sich zum affen und alle regen sich darüber auf, dass die eu nicht genauso handelt...

lasst den kerl doch quatschen, wie er will... wenn die staaten jetzt noch öl aufs feuer gießen, dann gehts den türken in den staaten ratz fatz schlecht!
einige mögen das in kauf nehmen, weil durch die medien immer wieder das bild gezeichnet wurde, dass sich alle türken in den ländern benehmen, wie die axt im walde, aber ich für meinen teil sehe das zivilisiert. Und man sollte sich auch genauso benehmen...

die türken machen sich gerade jede menge feinde!
(und wer glaubt, die russen vergeben den türken gerade, der hat sich gewaltig geschnitten!)

Erfolg der Unverschämtheit

Man fühlt sich schon - bei allen Unterschieden - etwas an den Aufstieg Hitlers in den 1930er Jahren erinnert: Die westeuropäischen Staatslenker haben zugesehen, wie er immer unverschämter wurde, immer mehr Länder annektierte oder besetzte (vor Sept. 1939) und einfach darauf spekulierte, dass ihm niemand Einhalt gebieten würde. Er dachte, Unverschämtheit zahlt sich aus, die anderen sind zu feige einzugreifen. Und er konnte sich auch noch bestätigt fühlen. Soweit jetzt diese Parallele. Und Einzelstaaten oder EU, das scheint im Effekt keine Unterschied zu machen.

Es geht um einen großen Markt

Es geht um einen großen Markt ... sowohl in puncto Absatz von Technik als auch Einkauf von günstigen Naturprodukten und Arbeitnehmern. Es wäre wirklich am besten, wenn bis zum Referendum "der Ball" so flach wie möglich gehalten werden würde im Umgang mit der Türkei und dann auch noch keine Wahlfälschung vorkommt. Das erstere haben wir in der Hand und sind dabei geschickt, nur das zweite erscheint mir als ernstes Problem ... was käme dann danach?

Guter Kommentar von Herrn Sina

Allerdings hätte dezidiert Deutschland, das zur Zeit ja bei türkischen Politikern besonders im Fokus steht, eine Bemerkung verdient gehabt. Statt mutlos den Kopf einzuziehen angesichts einer immer stärker sich abzeichnenden Entwicklung hin zu einer Neuauflage des Osmanischen Reichs mit unabsehbaren Folgen erwarte ich, dass die deutsche Kanzlerin samt ihrer Mannschaft mehr unternimmt als den hilf- und erfolglosen Versuch der Deeskalation. Gegenüber einem Größenwahnsinnigen hilft, wenn überhaupt, nur, unmissverständlich Grenzen zu setzen und sich mit seinen Partnern zu solidarisieren.

All die Herrschaften, die

All die Herrschaften, die hier immer wieder verlangen, dass man mit Härte gegen Erdogan vorgehen sollte, weil ihm sonst nicht beizukommen ist, sollten mal kurz inne halten und sich folgende Frage stellen:

Wieso, bei Gott, sollte der EU daran gelegen sein?

Vergessen Sie den "Flüchtlingsdeal". Herr Sina selbst hat bei einer Phoenixrunde ausgeführt, dass es den einen EU-Flüchtlingsdeal gar nicht gibt. Und er spielt auch keine Rolle. Die Türkei hat Flüchtlinge, und Erdogan kann sie politisch ausnutzen. Punkt. Dagegen kommt man eh nicht mehr an.

Wenn nun das Gepolter von Erdogan weitergeht bis zum Sankt Nimmerleinstag (Tag des Referendums), und wenn dann die Türkei das Präsidialsystem einführt: Wieso sollte die EU dann noch an der Türkei interessiert sein? Die türkische Bevölkerung hat es selbst in der Hand, ob sie Demokratie oder Diktatur will. Das ist nicht Sache der EU.

Abgesehen davon: Sollte die EU eine "Wahlempfehlung" abgeben, würde Erdogan vollends... entrückt. Also besser nicht

Wer hat denn nun mit den

Wer hat denn nun mit den vorsätzlichen Kränkungen angefangen ? Ich meine , der bisher selten thematisierte Völkermord an den Armeniern (vor 100 Jahren) wurde ohne einen berechtigten Anlaß den Türken zum Vorwurf gemacht. Dann folgte auch bald der Herr Böhmermann mit seiner "Kunst" (oder was er dafür hält). Ein bekannt dünnhäutiger Orientale hat darauf so reagiert, wie von Seiten seiner Gegner erwünscht . Nun haben wir den Salat: Ein gestörtes Verhältnis zur Türkei - das nicht noch weiter verschlechtert werden sollte ! Der "Nazi"-Vorwurf trifft mich überhaupt nicht, denn der ist inflationär - auch in unseren Medien. Über solchen Unfug hört man einfach hinweg.

Ganz meine Meinung. Zu dem

Ganz meine Meinung. Zu dem Spiel gehören nämlich zwei, damit die Rechnung aufgeht: Einer der provoziert und ein anderer, der sich provozieren lässt.

naja, zu Hohes Roß

das Osmanische Reich war sehr viel Größer,.er wird immer Erdogan der 1. in seiner extrem wirtschaftstarken und weltpolitisch extremst wichtigen Türkei bleiben....diesen Vielvölkerstaat von damals kann es garnicht geben, dann müsste er nemlich Minderheiten anerkennen und schützen wollen.. Das will,bzw. kann er von seinem schwachen Geiste her schon jetzt in der heutigen Türkei nicht.

um mal einen

bekannten satz etwas abzuwandeln ....
man stelle sich vor , herr e pöbelt und keiner hört zu !
ich denke , es wird viel zu viel von diesen pöbeleien verbreitet , so dass er immer nachlegen muß .
ignorieren , vor allem nicht alles wiedergeben , dann wird es auch für einen herrn e uninteressant .
weil er auch irgendwann handeln muß , wenn er so viele alternative wahrheiten verbreitet .

@hakea

>Diplomatie ist besser als mit den Muskeln zu spielen !

klar, gegenüber z.B. Adolf H. hat sich das schon nach 50 Millionen Toten eindrucksvoll erwiesen.

Türkei sucht die EU als Gegner

Nun die Argumente liegen eindeutig auf Seiten der EU. Die Türkei mit Erdogan scheut die Debatte über das eigene Referendum, stattdessen bringen sie eine Rhetorik und Politik, die hoffentlich auch von Türken erkannt wird.

Die EU macht sich zur Karikatur !

also tut mir leid
aber ich erkenne keine geschlossene EU
einzig Dänemark zeigte sich den Niederländern solidarisch, lud den Ministerpräsident aus,
ok diplomatisch höflich, bat um die Verschiebung seines Besuchs, der aktuellen brisanten Situation wegen

Gewohnheit

Es war wohl zur Gewohnheit aus der Vergangenheit geworden, dass die EU und ihre einzelnen Staaten die Türkei dirigieren können. Völlig überrascht ist man nun, dass sich die Türkei nicht gefallen lässt, wenn man sie, ihre Minister und ihre Landsleute stilllegen will. Dann behauptet man, es gebe Freizügigkeit und Meinungsfreiheit in der EU??? Alle sind gleich... aber manche scheinen gleicher zu sein. Nur sind die Zeiten vorbei, wo man sich darauf verlassen konnte, keinen Gegenwind zu bekommen.

@kommtdaher

Glaube nicht, dass er damit drohen kann.
Jeder weiß mittlerweile, dass die "Balkanroute" dicht ist. Und das verdanken wir nicht Merkel oder Erdo sondern vor allem den vielgescholtenen Ungarn und den kleineren Anrainern. In Griechenland wäre die "Reise" zu Ende und jeder (Flüchtling) kennt die dortigen Zustände.

Danke

für die gut gewählten Worte!
Ih kann nur zustimmen und hoffe, daß das als Wachrütteln wirkt.

das sehe ich nicht so, Herr Sina

man sollte das Ganze ignorieren, so wie man ein trotziges Kind am besten auch ignoriert und abwartet. Das ganze Theater Erdogans ist ebenso lächerlich wie gewollt inszeniert, weil leider viele Türken- beileibe nicht alle- eben auch wie große Kinder sind. Ein Beispiel: viele Türken sind unendlich stolz auf Ihren Autotunnel unterm Bosporus. Wer hat den gebohrt? Die Fa. Herrenknecht aus Baden-Würtemberg, das wissen vielleicht 5% der Türken und die schweigen. Das politische Projekt Erdogans soll man natürlich bewerten, den Krawall und die Pöbelei aber mit schweigender Verachtung strafen, das tut großen Kindern am meisten weh.

... oder so ähnlich hat der frühere bayerische Ministerpräsident den Spruch zitiert.

Also lasst sie doch! – Keiner wird gezwungen, in dieses Land zu gehen oder zu investieren. Die Türkei von morgen = Afghanistan von gestern? Wenn die Türken das so wollen, sollen sie doch.

Wenn sich ein gar nicht staatsmännischer Staatschef mit seinen abwegigen und niveaulosen Äußerungen zum Politkasper macht (stimmt schon, mir fällt da auch sofort Mussolini ein), dann sollen die ihm zujubeln, die mit Kasperletheater zu begeistern sind.

Die EU sollte sich darauf nicht einlassen. Also alles gut soweit. Nicht auf so ein unterirdischens Niveau runterziehen lassen!

Kleine Kinder, die ihren Willen nicht bekommen, die stampfen schon mal mit dem Fuß und schreien sich die Seele aus dem Leib. – Da sollte die Mutter dann nicht gleich auch noch aus der Haut fahren.

Der Wahn

In vielen Ländern der Welt bekommt man mit so einer Diagnose eine Einweisung. In der Türkei wird man damit noch Präsident. Das sollte uns alles über Erdogan sagen.

Minimum an Anstand, Aufrichtigkeit, Fairness

Es ist schrecklich, in welch altem und brandgefählichen Blockdenken wir, der Westen, erstarren: Die Türkei gehört (mittlerweile nur noch militärisch, wenn überhaupt) zu "uns". Kritik ist hier also nicht angesagt. In geeinter Form schon gar nicht.

Puitn treibt es vielleicht ebenfalls recht schlimm. Doch sicher bei weitem nicht so arg wie Erdogan. Gegen Russland beeilen sich Merkel und Gabriel (damals auch Steinmeier) wie maßgebliche EU-Funktionäre, scharfe Worte und Rügen zu finden, und die Sanktionen sind auch rasch beschlossen. Erst kürzlich wurden sie lautstark verlängert.

Zweierlei Maß sind nicht zukunftsfähig. Sie brachten bislang nur Krieg. Und dem nähern wir uns Stück für Stück. Jetzt ist die Zeit, Historiker nach vorn zu stellen, die uns und den Regierenden das vor Augen stellen.

Dem mahnenden Tagesschau-Kommentator ist also zuzustimmen: Er bittet, so interpretiere ich ihn, händeringend um ein Minimum an Anstand, Aufrichtigkeit und Fairness.

@20:31 von GeneralTickTack

Nein, ihm jubeln lediglich seine Anhänger und eventuell die Nationalisten zu, nicht das türkische Volk. Angesichts der 10%-Hürde bei den Wahlen und den Ergebnissen der letzten Wahl, ist da eher von einer sehr lauten und radikalen Minderheit die Rede, die ihre AKP-Privilegien gegen "die Anderen" verteidigen müssen.

Unabhängig davon wollte ich schon den ironischen Vorschlag machen, die Türkei in die Türkisch Demokratische Republik umzubenennen. Diktaturen kennzeichnen sich doch gerne mit besonders euphemistischen Staatsnamen, wie Demokratische Volksrepublik.

matze kleinschmidt 20.47h

Niemand verlangt, dass unsere Regierung sich genauso wie Erdolf zum "Affen" macht.

Es gibt nicht nur schwarz und weiß: Zwischen Erdogans cholerischer Beleidigungsorgie und dem "mimimi" unserer Regierung gibt eine Fülle von Möglichkeiten...

Der Beitrag zeigt die

Der Beitrag zeigt die Schwächen der EU deutlich auf..........Ändern wird sich "Nichts".

Raushalten...

.....und zwar Herrn Erdogan aus den Nachrichten in Europa! KEINE Berichte über ihn sind das Ärgste was ihm entgegen gebracht werden kann!

Europa macht sich eben nicht

Europa macht sich eben nicht zur Karikatur sondern verhält sich souverän. Ließe es sich auf diese Provokationen ein, antwortete es mit gleichem Kaliber, dann wäre es in der Tat auf dem Weg zu einem Possenspiel.

Wenn ein Staat in Europa sich entschließt etwas zu unternehmen, müssen die anderen nicht das gleiche nachmachen. Verschiedene Reaktionen können sich - im Gegenteil - sehr gut ergänzen; gerade dann wenn es um Ausbremsen geht.

Erdogan ist nicht blöd. Er

Erdogan ist nicht blöd. Er handelt aus voller Berechnung heraus. Er will mittels Provokationen heftige Gegenreaktionen bewirken um seine Wählerschaft hinter sich zu versammeln, das braucht er als einziges noch bis er am Ziel ist wenn er das Referendum gewinnt. Europa und den Westen hat er abgeschrieben, sein Ziel ist als Oberhaupt der zweitstärksten Natoarmee das Sagen im Nahen Osten zu erlangen und sein Kalifat zu errichten mit voller Gewaltenkonzentration in seiner Person.
Man muss sich von rationalen Beweggründen aus unserer Sicht lösen.
Daher ist eine Reaktion auf seine Provokationen sinnlos solage das Referendum nivht entschieden ist. Verliert er das allerdings wird das Erwachen auf dem Scherbenhaufen sehr bitter.

20:16 von lubbert

Wie sagte Bill Clinton so schön treffend:

"It's the economy, stupid"
////
*
*
Über den Punkt waren wir doch schon hinaus.
*
Sogar die Presse hat die negative Handelsbilanz erkannt.
*
Jetzt spielt nur noch die Platte, für den schwachen Euro kann Deutschland nicht, das ist EU!
*
Erschrecken wenn der Stupid das schon mit "Bauchgefühl" erkannt hatte.
*
Bei alll den Experten.

>>Von EU-Kommissionspräsident

>>Von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker - der sich gerne selbst einen politischen Präsidenten nennt: kein einziges energisches Wort. Von Ratspräsident Donald Tusk und Parlamentspräsident Antonio Tajani nur beredtes Schweigen. <<

Wenn es um Herrn Putin geht, dröhnen sie wie Hirsche. Aber bei Herrn Erdogan? Schweigen.

Gut erkannt, Herr Sina.

Im Grunde genommen ist Herr Erdogan ein Mensch mit wenig Selbstbewusstsein, aber einem großen Mundwerk zur Kompensation.

Das kann man an seinen vollmundigen Äußerungen erkennen wie: Die Türkei wird im Jahr 2023 (100. Jahre Türkei) zu den 10 größten Wirtschaftsnationen gehören! (Prust)

Wenn ich mich noch an seine ausgesprochenen schweeeeren Strafen (vor allem an Deutschland erinnere, aber nie Taten folgten.....

Wir sollten ihn einfach nur reden lassen, nichts darüber berichten, dann platzt er vor Wut in einem seiner 1000 Präsidentenräume.

20:19 von Autograf

(...)in die Ablage.
Köstlich ihr Beitrag, einfach köstlich..vielen Dank.

Es gibt nur zwei Konsequenzen....

1) Die Beitrittsgespräche mit der Türkei inklusive der Milliardenzahlungen für beendet zu erklären

2) Den Flüchtlingsdeal, der zumindest Merkel ständig erpressbar macht aufzukündigen, und statt dessen selber die eigenen Grenzen nach eigenen Gesetzen zu kontrollieren

@ Herrn Sina ARD

Soll die EU schon vorbeugend intervenieren ?
Außer Sprüche kam von Erdogan noch nichts.
Spätestens wenn die KLM am landen in der Türkei gehindert wird,
dann hat die EU bzw,
die Nato Staaten eine Handhabe gemeinsam aktiv zu werden.

demokrat71 20.51h

Vielleicht sind die Ihrerseits zitierten "Herrschaften" nur nicht so geschichtsvergessen und bringen sich die "Erfolge" früherer Appeasement-Politik ins Bewusstsein?

Kommentar hilft nicht weiter

Lassen wir Erdogan und seine Gefolgsleute in der Türkei auftreten und das Referendum über die "Diktatur" abwarten.

Nach einem schlechten Ausgang des Referendum wird sich ganz Europa melden und die Türkei wird isoliert sein.

Lieber Herr Sina,

Sie sehen ja, von wem Sie hier Zustimmung erhalten, und wer sich eher zurückhaltend äußert. Das sollte Ihnen zu denken geben.
Die niederländische Reaktion ist einfach mit der Wahlkampfsituation zu erklären. Ob das reichen wird, um eine Regierung Wilders zu verhindern, ist leider ungewiss.
Erdogan ist ebenfalls in einer "Wahlkampfsituation". Und offenbar ist er der Meinung, dass sein Verhalten bei seinem Wahlvolk gut ankommt. Er wird sich kaum durch europäische Benehmensregeln beeindrucken lassen. Im Gegenteil - sein politisches Ziel dürfte sein, alle Verbindungen zur EU zu kappen, damit das türkische Volk ihm dann bedingungslos ausgeliefert ist.
Unterstützen sollten wir ihn dabei nicht. Daher ist es richtig, im Sinne eines nicht unbeträchtlichen Prozentsatzes der wahlberechtigten Türken die Tür nicht ganz zu verschließen. In Deutschland aufgewachsene Türken sollten jedenfalls aufgrund ihrer Schulbildung den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen (Niederlande = Nazis) beurteilen können.

die EU macht sich zur Karikatur NEU

ich bin froh, dass wir wenigstens unser BVG haben! her wird - im Gegensatz zur EU klar und deutlich formuliert welche Möglichkeiten
Deutschland hat, Erdogan seine Grenzen auf zu zeigen: es besteht kein Anspruch auf ausländische Wahlreden. Unsere Regierung entscheidet über Ausnahmen.

Die EU i s t in Bezug auf die Türkei eine Karikatur.

Das sich beinahe alle Staaten von dieser Lachnummer vom Bosporus an der Nase durch den Ring ziehen lassen, ist nur noch peinlich und fördert das schwindende Vertrauen der
Bürger in die EU.
Dies fördert den Zulauf der populistischen Parteien.
Ein Resultat der gescheiterten Türkeipolitik unserer Kanzlerin.

Viele Bürger Europas erwarten

Viele Bürger Europas erwarten von der EU eine klare, deutliche und eindeutige Haltung.
Erdogan muss Einhalt geboten werden.
Statt dessen erleben wir immer wieder, wenn es außenpolitisch kritisch wird, so ein Rumgeeiere wie jetzt bei der Haltung gegenüber der Türkei. Kein Wunder, wenn sich immer mehr Menschen von Europa abwenden. Denn diese Haltung ist ein Zeichen von Unfähigkeit. Ihr Brüsseler Bürokraten, macht endlich euren Job!
Damit könntet ihr nebenbei etlichen sogenannten Rechtspopulisten ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen.
Und denkt mal nicht, dieser Sultan hört auf zu poltern, wenn er seine Abstimmung gewonnen hat. Im Gegenteil, dann fühlt er sich erst recht start und seine Haltung wird immer unerträglicher werden.

bounty77 20:56

Aha, die EU usw. haben die Türkei dirigiert. Komisch, darauf ist bis jetzt niemand gekommen. Dass umgekehrt ein gewisser Staatspräsident glaubt, er könne die gesamte EU und ihre einzelnen Staaten dirigieren, haben Sie wohl noch nicht bemerkt? Wenn Sie die Pöbeleien und unerträglichen Beschimpfungen dieses "Staatsmanns" als "Gegenwind" bezeichnen, möchte ich mal wissen, wie Sie Sturm definieren...

Sehe ich anders

Meine Güte, was soll sich die EU über die verbalen Entgleisungen türkischer Politiker oder türkischer Medien den Kopf heiß machen. Man muss sich doch nun wirklich nicht auf das Niveau eines anatolischen Bauernlümmels begeben. Die EU hat wirklich andere Probleme.Und jede Wette, dass die Nichtaufnahme der Türkei bereits beschlossene Sache ist.

um 20:42 von paddi

na, im Iran wurden auch die Uhren zurückgedreht nach dem Sturz vom Schah
Und bis heute nicht wieder vor.

Ein wenig doch die Wahrheit?

Erdogan holt sehr weit aus und das ist nicht akzeptabel. Allerdings stellt sich auch die Frage ob ein wenig Wahrheit an dem ist was er sagt bezüglich der Unterstützung von Terroristen. Immerhin müssen Terroristen irgendwo her Unterstützung erhalten. Waffen und ähnliches wachsen nicht auf Bäumen.

Türkei

Ich frage mich,wielange macht EU und Deutschland Erdokans Spiel mit.Weiterhin frage ich mich wie lange müßen wier uns von dem selbsternanten Sultan Beleidigen lassen.Frau Merkel,vertretten Sie Deutschland oder die Türkei?????

Bounty77 20.56h

Bitte hören Sie doch mit dieser ewigen Opferrolle auf...

Weder wurde die Türkei früher "dirigiert", noch werden heute türkische Minister "stillgelegt".

Man muss wirklich mit Scheuklappen durch's Leben gehen, um solch einen Schmarren zu glauben, sorry.

@ 20:39 von LifeGoesOn

Danke für Ihre Stimme der Vernuft als eher einsamer Rufer in der Kommentarwüste hier.
Und apropos Wüste:
Der Hund bellt - die Karawane zieht weiter ...
So sollten wir es auch mit dem Politikdarsteller vom Bosporus handhaben.

Langfristig sollte man allerdings Zug um Zug die Rolle der Türkei in der NATO reduzieren und soweit als möglich durch Griechenland ersetzen.

Lehrreich ist an Erdogan und der Türkei zur Zeit wunderbar zu sehen, wie ein nationalistisch ausgerichteter Staat mit vermeintlich starker Führerpersönlichkeit auf alle anderen Länder wirkt:
Recht lächerlich.
Das nur als kleiner Denkanstoß an alle, die solch nationalistischem Gedankengut in Frankreich, Polen, Holland oder auch bei uns aus Frust etwas abgewinnen können ...

Nicht nur in der Türkei

Es gibt auch einen sehr großen westlichen Staat, in dem man mit so einer Diagnose Präsident werden kann :-)

Wen wundert´s denn ?

Seit langem, wenn nicht seit immer, hat die EG-EU keine gemeinsame Richtung. Bezogen auf die aktuellen Themen wie Brexit, Ukraine, Finanzgebahren, Flüchtlinge und natürlich auch Erdo: kein Konsens.
Die Idee eines Europa ist derzeit gescheitert.
Nur: wollen wir ernsthaft diesem faschistoiden und selbstherrlichen Osmanen klein bei geben ?
Ich hasse nationalistische Strömungen, aber langsam platzt mir hier auch der Kragen. Soll er die Türkei hinrichten, wenn die Türken das mitmachen, aber uns soll er gefälligst mit Respekt behandeln, sonst war es das.

Doppelmoral der EU

Politiker der EU reden nur ohne Taten nachfolgen zu lassen. Gegen der einzige echten Demokratie im Nahenosten werden immer wieder Boykott und Resolution der UN durchgesetzt, aber hier will man nicht merken, dass Erdoggan ein neues Osmanisches Reich gründen will. Da muss die EU eigene Erfahrungen mit dieser "Kultur" machen.

@21:03 von KalterKrieg

"Raushalten und zwar Herrn Erdogan aus den Nachrichten in Europa! KEINE Berichte über ihn sind das Ärgste was ihm entgegen gebracht werden kann!"

Funktioniert nur leider nicht, wenn der Mann den Daumen auf den Medien seines Landes hat. Wer ihn wählen will kann sicherlich türkisch und hat dann eben nur noch die türkischen Medien um sich über die Situation zu informieren.

Reden ist Silber, schweigen ...

... ist Gold. Dieser Spruch scheint mir hier angebracht. In die verbalen Streiterein einklinken bringt nichts. Problematisch finde ich, dass über die aktuellen inneren Machtverhältnisse und Loyalitäten in der Türkei wenig klar ist und sich für das hysterische Verhaltung der Regierung keine schlüssige Erklärung anbietet. Was man nun wirklich nicht brauchen kann, ist ein weiterer Failed State, in dem das Chaos ausbricht. Ein pragmatisches, stilles Vorgehen ist durchaus angebracht.

Erdogan wird scheitern

Seine Politik führt die Türkei in Bürgerkrieg, Rezession und möglicherweise auch in internationale Kriege, in Syrien ist die Türkei ja schon völkerrechtswidrig einmarschiert. Die Wirtschaftskraft reicht dafür nicht aus, so wird Erdogan scheitern.

@ hakea ???

Welche Diplomatie aus Istanbul meinen sie den? Pöbelnd durch die Welt laufen, kann es ja wohl nicht sein, oder?

was hier einige so posten

Ja ja da mag ich Frau Merkel....!
Es ist abstoßend was der türkische Präsident da macht .Aber wie meine türkischen Freunde mir sagen.Ja das ist doch was er die ganze Zeit schon macht in der Türkei!Insofern ist es gut das wir das jetzt auch realisieren.Wenn sie mit jemand umgehen müssen ,der sagen wir mal bewußt manipuliert provoziert ,lügt , aber auch zu allem bereit ist um seine Macht in der Türkei auszubauen, ist es im Moment klüger mal nicht auf jede Provokation einzugehen.
Man sollte sich eher auf noch mehr Provokationen vorbereiten.Aber er kann das so perfekt,er weiß genau an welchen
Schrauben er zu drehen hat...Wir haben leider auf solche Leute noch keine Antwort!Die Eu könnte allerdings etwas klarer auftreten!Lasst uns soweit es geht ruhig bleiben und mal sehen was nach dem Referendum kommt.Wie er und seine Gang dann agiert!Wir werden das überstehen,ich fühle mit den Türken die Erdogan nicht unterstützen und wissen welche Zeiten jetzt kommen werden....r

Die EU hat viele Probleme...

...die Türkei, insbesondere die türkischen Mitbürger hierzulande sind keines davon.

Die EU und die öffentliche Diskussion im deutschsprachigen Raum sind durchsetzt von einer anti-türkischen Grundstimmung, die unsereins in keinster Weise nachvollziehen, geschweige denn akzeptieren kann, gerade in Anbetracht der vielen Bemühungen, die die Türkei unternommen hat um der EU in vielen Bereichen unterstützend zur Seite zu stehen, obwohl der türkische Staat mit permanenter Arroganz der EU konfrontiert wurde.

Die Vorwürfe des türkischen Präsidenten mögen rethorisch überzogen erscheinen, allerdings kann ich persönlich bestätigen, dass ich seit Jahren mitten in Deutschland, Bremen von kurdischen und linken Interessengruppen systematisch terrorisiert und in allen Lebensbereichen gestalkt und sabotiert werde. Das geht soweit, dass mir benötigte medizinische Versorgung vorenthalten wird und eine Arbeitsaufnahme unmöglich ist. Soziale Ausgrenzung und Beraubung der Menschenwürde sind die Folge.

Ja aber

Sehr guter Kommentar.
Doch eine gemeinsame Linie der EU ist kaum möglich, da überall andere Voraussetzungen vorliegen.
So gibt es z.B. in Italien nur 30.000 in der TR wahlberechtigte Türken; in Deutschland sind es hingegen 1.4 Millionen!

Familiennachzug, Sozialabkommen (von 1964 und immer noch gültig!!!) und Doppelpässe haben bei uns die Probleme noch verstärkt.

Am 14. März 2017 um 21:08 von

Am 14. März 2017 um 21:08 von erstaunter bürger

Das sich beinahe alle Staaten von dieser Lachnummer vom Bosporus an der Nase durch den Ring ziehen lassen, ist nur noch peinlich und fördert das schwindende Vertrauen der Bürger in die EU.

Was denn nun: Staaten oder EU? Entscheiden Sie sich!

Die Niederlande haben es so, Frankreich anders gehandhabt und Deutschland hat einen weiteren Weg gewählt. Mein Vertrauen in die EU beeinträchtigt das in überhaupt keiner Weise.

Dies fördert den Zulauf der populistischen Parteien.

Nein. Im Gegenteil: Die "Lachnummer" Erdogan lässt die Wähler vor Populisten abschrecken. Morgen ist das Viertelfinale.

Ein Resultat der gescheiterten Türkeipolitik unserer Kanzlerin.

Wie kommt denn das nun wieder in Ihren Kommentar? Gehört das da hin? Oder ist das ein Allgemeinplatz geworden, der keinen weiteren Inhalt vermittelt? Dann kann ich ihn ja ignorieren.

@LifeGoesOn wie ein

@LifeGoesOn
wie ein nationalistisch ausgerichteter Staat mit vermeintlich starker Führerpersönlichkeit auf alle anderen Länder wirkt:
Recht lächerlich.

Wir hatten mal einen Führer, der wirkte nicht grad lächerlich...
Und danach hat die Welt nicht mehr so dolle gelacht.
Oder ajatollah chomeini
Honnecker
Schon vergessen?
Wehret den Anfängen...

Hätte eine gewisse Kanzlerin

Hätte eine gewisse Kanzlerin die EU nicht in eine Abhängigkeit zu einem gewissen Land gebracht, dann wäre die EU jetzt in einer weniger schwierigen Lage. Die im Ruam stehende Drohung der "laufengelassenen Flüchtlinge" aus jenem Land kann ja immer noch wahr werden.

Ich HASSE hashtags, aber hier ist einer angebracht:
#Merkelmussweg

@um 21:08 von erstaunter bürger
Die Kritiker der EU gibt es nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Deshalb ist die abschätzlige Bezeichnung (=Diffamierung) als "Populisten" unangebracht ... denn den Erfolg haben diese Kritiker nicht etwa einer magischen Flöte (wie damals der Rattenfänger von Hameln), sondern der grottenschlechten Politik ALLER Parteien in unseren Landes-, Bundes- und EU-Parlamenten zu verdanken.

@um 21:06 von Schlaubär
Eine Konsequenz haben Sie vergessen: Die Bundeswehr muss aus Incirlik abgezogen werden. SOFORT. Auch dort will man ja für viele Millionen noch "investieren".

Und dann?

Und wenn wir Erdogan die rote Karte gezeigt haben, was dann? Was haben wir gewonnen?

Dann können wir gleich Juncker in die Türkei schicken und ihn Erdogan zum Präsidenten krönen lassen.

Am ehesten könnte ich mir noch vorstellen einen der türkischen Regierungsvertreter zum Rapport zu bitten und ihm unter vier Augen mitzuteilen, dass all diese hier angedrohten Sanktionen und Klatschen kommen - aber erst nach dem Referendum der Türkei.

Aber wenn wir jetzt so anfangen, geben wir Erdogan genau das, was er will - zum von Erdogan erwünschten Zeitpunkt.

Wenn ich mich zum Alleinherrscher eines Landes aufschwingen wollen würde, wären mir irgendwelche internationalen Sanktionen vollkommen egal. Hauptsache ich bekomme meinen Posten auf Lebenszeit - danach hat man noch genug Zeit die Schäden zu kitten wenn man denn will.

21:08 von erstaunter bürger

Die EU i s t in Bezug auf die Türkei eine Karikatur.

Das sich beinahe alle Staaten von dieser Lachnummer vom Bosporus an der Nase durch den Ring ziehen lassen, ist nur noch peinlich und fördert das schwindende Vertrauen der
Bürger in die EU.
Dies fördert den Zulauf der populistischen Parteien.
Ein Resultat der gescheiterten Türkeipolitik unserer Kanzlerin.
////
*
*
Punkt 1.
Glauben Sie wirklich, das diese Lachnummer die einzige Pleite der Ex- 0%-Zins-Äpfel- und Birnenunion ist, die Martin hinterlassen hat?
*
Punkt 2.
Wer ist und war bis vor kurzem noch der Aussenminister der BRD und wessen Partei profitiert am meisten beim Scheitern des Flüchtlingsdeals, mit seiner Integrations- und Qualifizierungsindustrie??
*

Keine Chance

Tun Millionen von Türken nicht. Sind aber ohne Unterstützung quasi chancenlos.

Ihr wollt es einfach nicht

Ihr wollt es einfach nicht wahrhaben das die Türkei Tag zu Tag wächst
Immer das selbe Erdogan Erdogan was wisst ihr überhaupt über Erdogan das würde mich gerne mal interessieren , Erdogan hält zu seinem volk und sein volk hält zu Erdogan das wird sich auch niemals ändern

verschieben wir den Herrn, dorthin, wohin er gehört,

nämlich ins "Schlusslicht" und bitte, bitte.... ohne Kommentar-Funktion. Eigentlich ist jedes Wort hier überflüssig

Hern Erdokan würde ich etwas

Hern Erdokan würde ich etwas Selbstbeherschung empfehlen,den die Wahl hatt Er noch nicht gewonnen.Das Türkische Volk ist nicht dumm.alle sehnen sich nach dem Torismus und unterhaltung auf Eurpeischem Nivo.

Ich stimme @geradok hier

Ich stimme @geradok hier komplett zu. Von einem Korrespondenten in Brüssel hätte ich eine etwas elaboriertere politische Analyse erwartet und nicht nur einfache Polemik in Bezug auf die EU. Eine harsche Reaktion auf die Erdogansche Provokationen ist genau der Sinn und Zweck ebenjener. Die kann der Möchtegern Sultan nutzen um die somit gefühlten anti-türkischen oder anti-islamischen bösen bösen Europäer, welche die großartige Türkei nicht wertschätzen als Feind darzustellen und nationalistische, protektive Gefühle zum Schutze des türkischen Vaterlandes und der Nationalehre bei in Europa lebenden Türken zu provozieren. Damit bekommt er die von ihm benötigten Stimmen aus dem Ausland um seine Verfassungsreform durchzuboxen. Und genau deshalb handeln alle besonnen agierenden Regierungen in Europa in dieser heiklen Situaion nicht etwa feige sondern politisch klug um eine potentielle Autokratie am Bosporus nicht auch noch bei ihrer Entstehung zu fördern.

Die EU hat eben nichts an

Die EU hat eben nichts an Gemeinsamkeiten. und schon gar keine gemeinsamen Werte. Sonst wäre diese Witzfigur Erdogan längst klein mit Hut.

@ Znarelot

Da ist aber eher der Wunsch Vater der Gedanken!

"Souverän" ist anders, denn dazu bedarf es, nicht in Angststarre zu verfallen, wenn da ein selbsternannter Despot seine Tiraden loslässt. Da aber leider viele Länder ausgesprochen "Schiss" vor der Reaktion der eigenen türkischstämmigen Bevölkerung haben, halten diese sich extremst bedeckt.

Das Problem ist leider: Erdowahn wird jedwedes Schweigen als Schwäche interpretieren und weitervorpreschen. Es wird ihn geradezu dazu verleiten, die Eskalationsspirale noch weiter voranzutreiben, während wir uns Stück für Stück zurückziehen. Und sie werden es nicht glauben: Erdowahns Tiraden imponieren zunehmend mehr Auslandstürken, die sehen, wie schwächlich die Reaktionen der EU ausfallen, während Erdowahn Stärke demonstriert.

Leider verfängt letzteres in zutiefst patriarchalischen Denkmustern besser, als der diskursive Weichspülmodus unserer Breiten.

Insofern wird es Zeit für ein starkes Signal in Richtung Erdowahn, sonst wird es weitergehen.

Am 14. März 2017 um 21:23 von

Am 14. März 2017 um 21:23 von Aslan_F-16

Soziale Ausgrenzung und Beraubung der Menschenwürde sind die Folge.

Und wird das besser, wenn man Erdogans Präsidialsystem wählt?

Dass in Deutschland so einiges im argen liegt, bestreitet doch mittlerweile wirklich niemand mehr.

Dass aber Türken türkische Fahnen schwenken und "Erdogan ist mein Präsident" skandieren, das - so bitte ich mal zu überdenken - kann Deutschen schon übel aufstoßen, oder?

Mithelfen, Missstände anzupacken und zu beseitigen, das wäre der richtige Weg. Der falsche Weg aber ist es, Fehden heraufzubeschwören und ein Volk als "Nazis" oder "Faschisten" zu beschimpfen, das seit dem 2. Weltkrieg wirklich ALLES dafür getan hat, dass so etwas, wie es damals passiert ist, nicht noch einmal passiert.

Uneuropäisch

Man muß hier auch klar stellen, daß nicht die verbalen Angriffe mit Nazi Vergleiche die EU zum handeln unbedingt zwingen müßte, sondern:

1- Beliebige Inhaftierung der Menschen in der Türkei. Bevor ein richterlicher Prozess erfolgt, werden sogar die Menschen zunächst mal eingesperrt und dürfen zum Teil Monate warten. Aber zuerst mal hinter Gittern.
2- Pressefreiheit kann man vergessen. Unvorstellbar aber wahr, daß die Redaktionen von der Polizei gestrümt werden, als wären die Journalisten Terroristen und dann zuerst einlochen wie oben.
3- Tausende von Menschen wurden gefeuert, weil sie angeblich Gülen Bewegung gehören. Es gibt mittlerweile Indizien dafür, daß dieser Despot den Putsch selber insziniert hat. Er hat die ganze Welt belogen.
4- Unterstützung der IS und Abschlachtung von unschuldigen Kurden, weil sie alle angeblich der PKK angehören.

Tschuldigung aber Putin ist völlig harmlos dagegen. Wie kann Europa einfach nur zuschauen? Sind das die europäischen Werte??

WiPoEthik 21.20h

Da haben Sie vollkommen recht.

Der Wunsch, sich rauszuhalten, ist angesichts der Millionen hierzulande lebenden Türken und Türkischstämmigen illusorisch.

Geschrei

Guter Beitrag.Es wird spannend was nach dem
Referendum kommt....Aber klar Erdogan hat auch gezeigt was er will...die Demokratie ist nur ein Zug,um zum großen Vater der Nation zu werden um Atatürk zu überflügeln und im Gegensatz zu Atatürk nicht im weslichen Sinne.Nein auch als religiöser Führer als neuer Vatersultan,der sich auch für die Belange der Muslime im ehemaligen ottomanischen Empire einsetzt.Na mal sehen ob er die Größe wirklich hat.Weil der Preis den er zahlt wenn er die EU brüskiert wird hoch sein.Putin China auch die arabische Welt werden Ihn schnell zu Erdoganinchen machen ...und die Türkei wird verlieren....Aber das ist dann auch nicht das 1.Mal in der türkischen Geschichte nur leider unnötig!Aber auch wir werden dann unsere Hände nicht in Unschuld waschen!

Guter Kommentar!

... aber wenn die AfD genau dasselbe gesagt hätte, wäre sie trotzdem wieder als populistisch abgestempelt worden...

Aslan_F-16 21.23h

Sie haben ein grundsätzliches Verständnisproblem. Die öffentliche Diskussion ist nicht von einer "anti-türkischen", sondern von einer anti-Erdogan "Grundstimmung durchsetzt".

Lernen Sie doch bitte zwischen der Person (und dem wofür sie steht) und dem Volk zu unterscheiden. Ewig diese Opferrolle zu bedienen, ist destruktiv.

Gegenmittel bei vorsätzlicher Hysterie

Warum wird in den Medien dem Hysteriedarsteller die Schlagzeile täglich freigehalten?
Kann man ihn nicht unter Kuriositäten und Sonstiges am Schluß bedeutungsgemäß
erwähnen?
Unser Land bringen ganz andere Themen
voran.

21:25 von Pflasterstein

Hätte eine gewisse Kanzlerin

Hätte eine gewisse Kanzlerin die EU nicht in eine Abhängigkeit zu einem gewissen Land gebracht, dann wäre die EU jetzt in einer weniger schwierigen Lage. Die im Ruam stehende Drohung der "laufengelassenen Flüchtlinge" aus jenem Land kann ja immer noch wahr werden.
////
*
*
Sicher ich kann mich auch noch erinnern, wahrgenommen zu haben, das die Flüchtlingsprobleme aus dem übereilten Ende der Demokratisierung der Kolonialpolitik resultieren könnten.
*
Belgisch Kongo, Äthiopien, französich Marocko, das hat uns alles die Merkel bescheert?
*
Trügt mich jetzt mein Eindruck, das R/R/G geradezu betteln, den unkontrollierten Zuzug beizubehalten?

brav über das Stöckchen springen

...das uns hingehalten wird.
Anders kann ich die Taktik des Herrn E. nicht deuten.
Und wie erwartet, setzt ein Bashing ein.
Aus der allen Ecke werden Kommentare verfasst und dabei versucht, sich mit kraftvollen Forderungen zu überbieten. Die Bundeskanzlerin lässt sich leider nicht durch´s Dorf treiben, auch wenn die Scharfmacher es gerne hätten.

Die Taktik des Herrn E. ist aufgegangen; man stellt sich als Opfer dar. Durch Kraftmeierei präsentiert er sich bei seinen Landsleuten als starker Mann und die ganze Welt ist türkeifeindlich. So kann prima vom eigentlichen Thema ablenken. Die Anbiederung an eine lupenreine Demokratie funktioniert ebenfalls nicht so richtig. Wirtschaftlich haben die nichts zu bieten.

Das Ausland, das so eindringlich auf das Einhalten von demokratischen Werten pocht, verweigert türkischen Politikern die Redemöglichkeit (-freiheit):
Macht einfach das, was die am meisten ärgert:
Ignoriert sie
Die Wirtschaft ist der Hebel

@ Benz

"Ihr wollt es einfach nicht wahrhaben das die Türkei Tag zu Tag wächst. Immer das selbe Erdogan Erdogan was wisst ihr überhaupt über Erdogan das würde mich gerne mal interessieren , Erdogan hält zu seinem volk und sein volk hält zu Erdogan das wird sich auch niemals ändern."

Wieso "ihr wollt"? Müsste es nicht heißen "wir wollen"? Und wenn Sie schreiben "ihr", gehe ich dann recht in der Annahme, dass Sie ein Deutscher türkischer Abstammung sind? Wenn ja, erlauben Sie mir bitte 2 Fragen:

1. Wer ist ihr Bundeskanzler?
2. Und wer ist ihr Bundespräsident?

Wenn Ihre Antwort auf diese Fragen 2x "Erdogan" sein sollte, dann ist da integrativ ganz schön was schief gelaufen. Ich hoffe, Sie erkennen dann Ihren Widerspruch, dass Sie hier in Deutschland etwas genießen, was Sie anderen türkischen Staatsbürgern in der Türkei absprechen und Sie daher mit hier geltenden Moral- und Rechtsvorstellung imkompatibel sind.

Nicht zu fassen

Nicht zu fassen. Vor was hat man da Angst ? Das die Flüchtlingsvereinbarung seitens der Türkei gekündigt wird ? Vor was ? Unglaublich

Auflösungserscheinungen

Die EU ist keine Union mehr, sondern sie verhält sich wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Und zu den Hauptschuldigen an diesen Zustand gehört neben Jean Claude Juncker in erster Linie Angela Merkel und ihr unseliger Flüchtlingsdeal mit der Türkei. Aber auch in zahlreichen anderen Punkten spricht die EU nicht mehr eine Sprache, sie scheint ein Auslaufmodell zu sein.

Kommentar: Die EU macht sich zur Karikatur

Warum spricht kein Politiker in der EU aus, was viele denken? ...daß dieser Präsident nur ein Interesse hat, nämlich seine Macht zu vergrößern. Und bei der Verfolgung dieses Ziels ist ihm jedes Mittel recht. Wenn er erst einmal sein Referendum durchbekommt, werden seine Angriffe bestimmt nicht geringer. An alle Türkischen Wähler möchte ich hier appelieren: Bitte seid Euch bewußt, welche Macht Ihr einem einzelnen Menschen verleiht. Diesem Menschen ist es zuzutrauen, einen weiteren Weltkrieg auszulösen. Dabei ist ihm sein Volk, seine angebliche Religion ziemlich egal, er will nur als mächtigster Mensch daraus hervorgehen.

Am 14. März 2017 um 21:07 von

Am 14. März 2017 um 21:07 von geradok
Lieber Herr Sina,

Sie sehen ja, von wem Sie hier Zustimmung erhalten, und wer sich eher zurückhaltend äußert. Das sollte Ihnen zu denken geben.

Und hier wird es dem Kommentator dann auch klipp und klar benannnt:

Am 14. März 2017 um 21:41 von denkmalnach
Guter Kommentar!

... aber wenn die AfD genau dasselbe gesagt hätte, wäre sie trotzdem wieder als populistisch abgestempelt worden...

Die AfD will die EU abschaffen, den Euro abschaffen, Menschen in die Staatenlosigkeit abschieben (wider des GG) und leugnet, dass der Klimawandel von Menschen gemacht ist.

All das hat nicht das Mindeste mit dem zu tun, was Herr Sina bezweckt, nämlich aufzurütteln und eine gemeinsame Haltung der EU gegen die Türkei anzumahnen.

Mit Populismus hat das, was er sagt, nichts zu tun.

Die EU, ein Staatenverbund

Die EU, ein Staatenverbund von 28 Ländern und 500 Mio. Bürgern, ist nicht in der Lage diese Größenwahnsinnigen Erdogan deutlich und endgültig in die Schranken zu weisen. So etwas Verrücktes hat es in der Politik nie gegeben, so etwas gibt es ausserhalb Europas nicht und so etwas wird es auch nie wieder geben.

Wenn da die Wahrheit steht,

Robin Alexander: "Die Getriebenen. Merkel und die Flüchtlingspolitik.", dann wird die Bombe bald platzen durch Erdogans Gnaden. Das erklärt auch das Stillhalten der EU.
Das bisher nur die Bild am Sonntag und der Stern über diese Neuerscheinung berichten,es aber sonst unter den Tisch gekehrt wird von unseren Medien sagt schon einiges.

@ lhf

Es ist völlig egal, ob wir besonnen oder unbesonnen reagieren: E. Gebahren imponiert leider zunehmend mehr Menschen türk. Abstammung & zwar egal, wie wir reagieren. Reagieren wir besonnen, ist das eine "Schwäche". & nichts verachten patriarchalische Strukturen mehr als vermeintliche Schwächen. Reagieren wir dagegen unbesonnen, ist E. der strahlende Held, der gegen alle Widrigkeiten für die Interessen seiner Landsleute kämpft. Ein Märtyrer eben... Kurz: Erdogan kann nur gewinnen, egal, was wir machen.

Das Problem ist... wenn wir uns weiterhin von ihm so unterbuttern lassen, werden wir irgendwann an einen Punkt kommen, an dem wir in Bezug auf die Türkei nicht mehr handlungsfähig sind. Das wiederum kann auch nicht in unserem Interesse sein. Nein, es wird Zeit dagegen zu reagieren, polit. wie auch gesell. Politisch müssen E. & seine Minister isoliert werden & den hiesigen türkischstämmigen Bürgern müssen deren Widersprüche ganz klar vor Augen geführt werden. Da passiert derzeit zu wenig.

Demokratieverstand 21.49h

Sie meinen also, die Vogel-Strauß-Methode wäre zielführend? Da werden unsere türkischsprachigen Nachbarn, Freunde, Kollegen, Sportkameraden usw. aber nicht mitmachen.

Stille Treppe...

Kann man diesen Herrn nicht einfach mal politisch & medial auf die " stille Treppe" verbannen?

Das ist schließlich bekanntlich für derartige" Selbstdarsteller" die Größte aller Strafen.

Lassen wir ihn mit seinen zum Teil inzwischen schon lächerlichen und nicht beweisbaren Anschuldigungen doch einfach mal so gänzlich in die Leere laufen?

NULL Reaktion von niemandem auf die Provokationen von Erdogan und seinen Hofnarren mehr, sondern nur noch tiefes Schweigen. Manchmal kann nämlich DAS, was man nicht sagt, noch viel bedeutender sein als 1000 Worte ?

Dieses Jahr sind Wahlen in Deutschland ...

und ich hoffe die Deutschen werden sich merken wie da mit Despoten gekuschelt wurde anstatt Grenzen zu ziehen die klar das Hausrecht verteidigen. Ich hoffe da bekommt unsere jetzige Regierung dann die Quittung.

Es ist notwendig den Friedenswillen zu zeigen!

Ich persönlich bemerke, wenn es um Machtwechsel und entscheidungen gehen soll, lässt sich erst ein Politiker blicken, und versucht den Scherbenhaufen gutzureden.

Ich bezweifel, das wir heuchleriche Werbung brauchen.
Es ist notwendig den Friedenswillen zu zeigen, um menschlich vorranzukommen.

Ich perönlich Denke, dass viele, die nur etwas an machtpolitischen Gehabe vorrantreiben wollen, sich unwissentlich Irren.

Es muss dafür gesorgt werden, dass internationales Recht wirklichkeit werden kann.
Traurigerweise muss ich bemerken, dass viele blind, gehörlos und unfähig sind sich menschlich zu äußern.

Wenn es so weiter gehen wird, dauert es nicht mehr lange bis wir einen Krieg wieder wirklich fühlen werden müssen!

Ich bitte um die Vernunft. Und fordere keine weiteren Provokationen.

21:49 von Demokratieverstand

"Warum wird in den Medien dem Hysteriedarsteller die Schlagzeile täglich freigehalten?"

Das kann ich verstehen und sie haben sicher einerseits recht.
Eigentlich gehört dieser Kulturkatastrophe gerade mal wenns hoch kommt eine Randnotiz gewidmet, diesem aufgeblasenen Wichtigtuer.
Aber andererseits ist das, was er anstrebt einfach viel zu schrecklich und zu wichtig, weil er die türk. Gesellschaft grundlegend umkrempeln will.
Es wäre den Türken gegenüber nicht fair, das Thema untern Teppich zu kehren.
Wobei man es nach den Wahlen wieder vor hohlen könnte, also temporär zusammenfalten und in die Ecke stellen ...

Was macht die EU nach dem 16.4.

Eventuell wartet Brüssel auf bessere Zeiten. Was aber, wenn diese nicht kommen ? Mir erschließt sich auch nicht der angeblich "europäische" Charakter der Türkei. Sogar Georgien wird ja auch mit der angeblichen Nähe zur europäischen Kultur eine EU Annäherung angeboten. Georgien gehört freilich zu Asien wie auch der größte Teil der Türkei. Besonders schockierend finde ich das selbst unter hier geborenen Türken, die hier zur Schule gegangen sind, Erdogan sich großer Beliebtheit erfreut. Hat Schule versagt ? Noch vor kurzem wollte man islamischen Einrichtungen die von der Türkei gesteuert sind, die Verantwortung für einen Islamunterricht an Schulen übertragen. Wie wird Brüssel reagieren wenn Ankara die Todesstrafe einführt ?

Ich stimme dem Kommentar

Ich stimme dem Kommentar nicht zu. Im Gegenteil. Erdogan und seine Vasallen machen sich mit ihren Äußerungen lächerlich und jeder der ein bisschen Bildung hat kann diese Manöver mühelos durchschauen. Warum sollte man sich auf dieses unterirdische Niveau herabbewegen ? Vielleicht brauchen die Türken aber erst einmal eine Erdogan Diktatur, bevor sie eine Demokratie zu schätzen wissen. Ich bin gespannt wie Erdogan und Co. reagiert, sollte er die Abstimmung verlieren. Dann wird es erst richtig losgehen mit weiterem Demokratieabbau.

Nicht die EU führt sich vor,

Nicht die EU führt sich vor, Erdogan führt sich vor und macht sich lächerlich.
Auf dummes Wahlkampf-Geschwätz mit Androhungen zu reagieren kann man wohl machen, muss man aber nicht. Ich würde sogar sagen, es wäre ein wenig kindisch so darauf zu reagieren.

Am sinnvollsten wäre es doch ihn reden zu lassen und weder mit "hör auf" noch mit "sonst passiert ..." zu reagieren. Erdogan einfach nicht ernst nehmen.

Problematisch wirds natürlich, wenn man beleidigt ist und unüberlegt gehandelt wird, wie eine türkische Ministerin vom Betreten der türkischen Botschaft abzuhalten.

Ist es wirklich so schweirig eine Position klar zu vertreten?

Vielleicht sehe ich Politik zu "einfach" Alle Politiker der Regiereung sagen man muss klar Stellung zu beziehen ohne aber dann gegenüber dem Konfliktpartner klar Stellung zu beziehen...

Ist es so schwer Meinungsfreiheit und die Meinung Deutschlands im Zusammenspiel mit respektvoller Demokratie unter einen Hut zu bringen? Ist Diplomatie so schwer? Was wäre so falsch oder schwierig daran zu sagen: Ihr dürft gerne bei uns sprechen aber solange es keine offizielle öffentliche Entschuldigung von Erdogan zu den Nazivergleichen gibt gelten auch hier generell Auftrittsverbote. Sobald die Angelegenheit vom Tisch ist und sich Erdogan entschudigt hat dann gerne wieder auf Augenhöhe in gegenseitigem Respekt. Das zulassen von Auftritten ist doch eine indirekte Tolerierung dieser - mehr als respektlosen - Naziäußerungen. Wenn man nur Grenzen und rote Linien denkt aber keine setzt und dann konsequent handelt dann ist man doch als Staat nicht mehr glaubwürdig.

Ein Streit der Ideologien...

… Und was schlägt der sehr geehrter Autor vor? Na klar: Geldmittel einzufrieren. Soviel Ideologie muss sein!

unverständlich

ist mir, dass man mit Nationen solcher Mentalität Geschäfte machen kann wenn schon unsere sogenannten Spitzenpolitiker davon im Bilde sind. Wer laut genug schreit, hat das sagen? Und so ein Vorgehen akzeptiert unsere Bundesregierung? Ziemlich unproduktiv!

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