Kommentare

klare Trennung

Es ist nie gut, wenn religiöse Gesetze über weltliche Gesetze gestellt werden.

Existenzfrage

Wenn Kunden durch das Tragen von Kopftüchern abgeschreckt werden, muss der Arbeitgeber reagieren, sonst kann er seinen Betrieb schließen.

Skandal. Keine Kopftücher!

Skandal. Keine Kopftücher! Nicht auf den Ämtern nicht in der Öffentlichkeit- jedenfalls nicht in Deutschland und Europa

Grundsätzliches Verbot wünschenswert

Ich finde ein grundsätzliches Verbot wünschenswert und das auch in Deutschland für alle Musilime deren Tätigkeitsfeld die Öffentklichkeit und/oder öffentliche Einrichtungen tangiert. Wenn diese Damen meinen so mit Ihrem Glauben in der westlichen Welt verwurzelt zu sein, können Sie doch gerne Ihren Glauben in Ihrer Heimat ausleben.

Negative Religionsfreiheit

Ich würde es sehr begrüßen, wenn Firmen den Angestellten das Tragen religiöser oder politischer Abzeichen von vornherein und generell untersagen könnten. Eine säkulare Gesellschaft könnte sich auch in Europa an den Religionsgesetzen Atatürks orientieren, mit denen er lange Zeit erfolgreich den gesellschaftlichen und politischen Gestaltungsanspruch des politischen Islam zähmen konnte.

Steht denn im Koran überhaupt

Steht denn im Koran überhaupt die Verwendung des Kopftuches drin? Mir war so als ob das mit NEIN beantwortet werden muß. Insofern wäre die Begründung der Frauen falsch.

Kopftuch Verbot bei der Arbeit sollte EU festlegen.

Man kann sich bei der grossen Konkurenz als Firma heute nicht erlauben Auftraege zu verlieren weil jemand Religionsfreiheit hat.
Religionfreiheit ist kann nur privat gesehen werden. Auf der Arbeit sollte das tragen von Kopftuechern und jedes andere Zeichen von Religion um seinen Glauben zu zeigen verboten werden auf EU Basis .
Es kann nicht sein das Firmen Auftraege verlieren, andere Arbeiter sich nicht wohlfuehlen unter dem Mantel der Religionsfreiheit. Privat kann jeder glauben & machen was er will.
Daher sind ja auch in vielen Laendern in den Betrieben einheitliche Gardrobe vorge-schrieben.
Wenn kein EU Verbot kommt wird immer wieder Religionsfreiheit als Ausrede benutzt werden und Firmen unter Druck gesetzt.
Auf der Arbeit & in der Politik hat die Religion nichts verloren.
Atatuerk hat schon gesagt das Politik & Religion nicht zusammen passen & muessen getrennt sein. Dann gebe es in vielen Laendern weniger Probleme.
Hat das vielleicht Erdogan vergessen zu lesen!!!!

Je weniger darüber

geredet wird desto weniger Kopftücher werden getragen. Einigen jungen Frauen steht das Kopftuch sogar ganz gut. Unsere Omas trugen und tragen ja auch Kopftücher und noch niemand hat sich bisher darüber aufgeregt.

Anscheinend wissen viele

Anscheinend wissen viele Muslime nicht, wo sie heute leben. Wie heißt es so schön: Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.
Einem Arbeitgeber sollte diese Frauen loyal gegenüber stehen, es gibt schlimmeres am Arbeitsplatz, als sich einer gewissen Kleiderordnung zu unterwerfen.

Kündigung

Dann dürfte man demnächst auch kündigen, wenn jemand Tatoos hat oder gefärbte Haare? Oder eben eine dunkele Hautfarbe oder was ist der genaue Grund da für die Kündigung? Nonnen sollten dann auch keine Kopfbedeckung mehr tragen?

Der Islam - die Gerichte

Irgendwie kenne ich keine andere Religion, deren Anhänger sich dermaßen oft gerichtlich über dessen Ausübung in der Öffentlichkeit streiten müssen.
Entweder die Symbolik derer, die diese Religion praktizieren wird viel zu wichtig genommen, oder wir in der eher christlich geprägten Welt sind zu intollerant.
Witzig nur das im Koran nirgendwo ausdrücklich auf ein Tragen des Kopftuches hingewiesen wird. Deshalb wäre es eventuell auch mal geboten nachzugeben und zumindest auf der Arbeit auf eben dieses zu verzichten. Den Glauben wird das sicherlich nicht erschüttern, wohl aber den Stolz und nach außen sichtbar machen dessen für was man steht.

Die Gerichte sollten meiner Meinung nach auch die Stellen des Koran bei ihren Urteilen berücksichtigen auch wenn diese oder gerade weil diese sehr viel Spielraum lassen.

Wenn eine Firma die Kleidungsvorschrift

in ihre arbeitsvertraglichen Regelungen aufnimmt und die andere Firma nicht, darf dies in beiden Fällen kein Kündigungsgrund sein.
Religionsfreiheit ist ein grundlegendes Menschenrecht! Solange die Damen ihre Arbeit machen, kann man dies als Recht ansehen, muss es aber nicht!
In muslimischen Ländern werden europäische Frauen dazu gezwungen (Sie haben hier keine Wahl!!), deren Standards einzuhalten, also könnte man generell und für immer so urteilen, dass an „europäischen“ Arbeitsplätzen „europäische“ Kleidungsstandards einzuhalten sind.
Sollten die muslimischen Völker hier toleranter werden, werden wir Europäer auch ihren Damen in dieser Kleidungsfrage mehr Toleranz einräumen – was wir dann auch gerne tun!

Dieses leidige Thema "Kopftuchverbot" sollte

doch so langsam ausgelutscht sein. Wenn ich als Arbeitgeber bei der Einstellung einer Frau darauf hinweise, dass dies nur geschieht, wenn sie bei der Arbeit kein Kopftuch trägt und wenn die Frau das also akzeptiert, ist alles geklärt . Wenn sie darauf besteht ein Kopftuch zu tragen, erfolgt eben keine Einstellung. Es muss aber auch klar gesagt werden, dass eine nachträgliche Forderung ein Kopftuch tragen zu dürfen untersagt bleibt. Mich selbst stört es überhaupt nicht, mit einer Kopftuchträgerin zusammen zu arbeiten. Wir haben echt andere Probleme.

Ich verstehe das nicht

Wer sich nicht an die Anweisungen der Firma halten will soll sich einen anderen Job suchen.

Anweisungen zu ignorieren weil man angeblich diskriminiert wird zeugt von persönlicher Sturheit

Lieber philosophisch und politisch handeln

Zwei Argumente zur Sache: Grundsätzlich sehe ich beide Fälle gleich, denn in beiden Fällen wurde die Firma repräsentiert und dabei ein religiös motiviertes Symbol unübersehbar präsentiert. Mir ist es nicht so wichtig, aber Religion sollte privat bleiben. Ansonsten fehlt mit die politische und philosophische Auseinandersetzung mit der Religion, mit der angeblichen absoluten Wahrheit, einer transzendentalen Instanz und den daraus folgenden diktatorischen und gewalttätigen Konsequenzen. Natürlich sind Kreuzzüge und Jihad religiös untermauert und tradiert.

Es nervt

Langsam aber sicher nervt es. Wer im Berufsleben seine religiösen Merkmale tragen möchte, der muß sich halt einen Job suchen in dem dieses Verhalten nicht auf Ablehnung stößt. Diese Erfahrung mußten die meisten Menschen schon machen und bei Kopftuchträgerinnen soll da keine Ausnahme gemacht werden. Warum auch? Ich persönlich fühle mich auch nicht wohl wenn mir gegenüber eine Frau mit Kopftuch sitzt. Ich weiß sofort welcher Weltanschauung sie in etwa anhängt und ich mag diese Weltanschauung nicht. Niemand kann sich von solchen Effekten freisprechen, auch wenn er / sie das noch so sehr beteuert. Das läuft nämlich unterbewußt ab und läßt sich nicht steuern. Der eine reagiert allergisch auf ein Kopftuch, der andere findet ein übertrieben großes Kreuz an der Halskette unangebracht. Das ungehinderte Miteinander läßt sich da nur gewährleisten, wenn jeder auf so eine Symbolik verzichtet, oder halt in Kauf nimmt, daß er den ein oder anderen Job nicht ausüben kann.

Schwieriges Thema

Mich persönlich, obwohl ich Religionen eher distanziert gegenüber stehe, stören religiöse Symbole bei Anderen eher nicht. Ich verstehe auch die Klagen gegen Kreuze in Klassenzimmern nicht. Die Diskussion über Kopftüchen kommt mir manchmal ein wenig hysterisch vor. Es gibt ein schönes Foto von Seehofer, Ilse Aigner, Beate Merk und Barbara Stamm im Vatikan, auf dem die 3 Frauen ihren Kopf mit einem Tuch bedeckt haben, so ähnlich wie manche andere Politikerin bei Besuchen in islamischen Ländern. Scheint also kein rein muslimisches Symbol zu sein.

Andererseits:

...weil ihre Firma den Angestellten das Tragen religiöser oder politischer Abzeichen von vornherein und generell untersagt hatte...

Wenn eine solche Regelung in einem Arbeitsvertrag unterschrieben wird, dann muss man sich auch daran halten und wenn es alle religiösen und politischen Symbole betrifft kann ich auch keine Diskriminierung erkennen.

Weltanschaulich neutral

Religion gehört in die Privatsphäre, nicht in die Öffentlichkeit. Ich meide Dienstleiter, die mit religiösen Symbolen auftreten, weil ich diese Art der Weltanschauung ablehne. Der Arbeitgeber macht sich hier zum Aushängeschild und muss damit rechnen, dass Kunden darauf reagieren.
Der besondere Schutz der eigenen Weltanschauung ist kein Grund Sonderrechte gegenüber Nichtgläubigen durchzusetzen.

Eine recht gute Seite zu den

Eine recht gute Seite zu den "Vorschriften" des Islam in Bezug auf das Kopftuch findet man hier:
http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/
SchwerpunktKopftuch/Koran/koran-node.html

Aus KEINER der drei zitierten Passagen kann ich eine PFLICHT erkennen dauerhaft in der Öffentlichkeit mit einem Kopftuch herumzulaufen. Das ist dementsprechend also AUSLEGUNGSSACHE DER GESELLSCHAFT!

Zitat 1:
Da geht es überhaupt nicht um Haare, sondern um die allgemeine Bedeckung der Geschlechtsteile.

Zitat 2:
Dies bezieht sich auf die Zeit des Betens und auch im Christentum gab es ja den Brauch für Frauen mit bedecktem Kopf in die Kirche zu gehen.

Zitat 3:
Herunterziehen ist das Gegenteil von bedecken. Solange das kein Übersetzungsfehler ist, gibt es eher die Pflicht die Haare NICHT zu bedecken, denn es geht ja um das "erkannt werden" im Zitat.

Es geht also um kulturelle Gebräuche, die aber hier in Europa FÜR DIE INTEGRATION abgelegt werden sollten.

Religion vs. Grundordnung

Religionsfreiheit sprengt, wenn sie als Mittel zum Zweck benutzt wird, jeden Rahmen einer freiheitlich-politischen Grundordnung, da die Religion höherwertig angesehen wird als die Grundordnung.

Das trifft einige hart

Hmm...müssen dann alle Nonnen in Klöstern und Kirchen auch ihr Kopftuch ablegen? Eyeyey.......

Kopftuchverbot - eine komplexe Diskussion

Die Sachlage ist komplex: In Bayern mussten aus Schulen Kruzifixe entfernt werden, weil religiöse Symbole in staatlich öffentlichen Einrichtungen nicht mehr geduldet wurden. In Baden Württemberg hingegen wurde erwogen, auch Richterinnen zu erlauben, ein Kopftuch als Kennzeichen der Religionszugehörigkeit zu tragen. Repräsentanten einer staatlichen Institution sollten aber Neutralität auch nach außen hin verdeutlichen. Wie sieht es im beruflichen Bereich privater Firmen aus? Wenn man dem ARD Bericht glauben darf, ist dort für Klarheit gesorgt, wo im Anstellungsvertrag festgeschrieben ist, dass in Ausübung des Berufs keine religiösen Symbole getragen werden dürfen. Ein nachträgliches Verbot ist offensichtlich nicht rechtens. In einer Apotheke meiner Heimatstadt bedient eine Muslimin mit Kopftuch die Kunden. Die Frage stellt sich, ob der Besitzer der Apotheke das Tragen des Kopftuches in einem Einstellungsvertrag überhaupt hätte verbieten können. Das ist die entscheidende Frage.

grundsätzliches Verbot religiöser Symbole

Ich bin nach reiflicher Überlegung für ein grundsätzliches Verbot des öffentlichen Tragens und der Zurschaustellung (auch vermeintlicher wie das Kopftuch) religiöser Symbole. Religion ist Privatsache.

Natürlich hätte das weitreichende Folgen vor allen Dingen in katholischen Gemeinden (z.B. Kreuze an Kirchen schleifen). Aber Religion schafft so viel Unfrieden, dass man darüber einmal nachdenken sollte, was wirklich wertvoll ist: ein friedliches, unvoreingenommenes Zusammenleben oder das öffentliche Bekenntnis zu einem Gott mit der (teils ablehnenden) Abgrenzung zu anderen Menschen anderen Glaubens.

Positive Religionsfreiheit

Ich bin GEGEN das Kopftuchverbot sowie GEGEN ein Verbot religiöser Zeichen in der Öffentlichkeit.

Religionsfreiheit geht damit einher, dass man seine Zugehörigkeit zu einem Glauben auch zeigen dürfen muss.

Auch eine säkulare Gesellschaft muss das aushalten können.

Und nicht zu vergessen: Bis ca. 1950 war es in DE auch noch üblich, dass Frauen in der Öfentlichkeit ein Kopftuch trugen. Die Welt ist davon nicht untergegangen.

Auch basieren viele unserer westlichen Werte auf dem Christentum (ich meine das biblische Christentum, nicht das der Kirchen) wie zB Freiheit der Person, Gleichheit, Einzelfallgerechtigkeit, die Unschuldsvermutung, und ja, auch die vielbeschworene Toleranz.

Es ist m. E. n. vielmehr wünschenswert, den politischen Islam zurückzudrängen.

Ob nun ohne oder mit

Ob nun ohne oder mit, ob nun beschnitten oder Vorhaut im Schritt, wichtiger ist doch das Einbringen in der Gesellschaft des jeweiligen Landes und keine Parallel - Gesellschaften .

um 06:56 von Didib57

"Wie heißt es so schön: Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe. Einem Arbeitgeber sollte diese Frauen loyal gegenüber stehen, es gibt schlimmeres am Arbeitsplatz, als sich einer gewissen Kleiderordnung zu unterwerfen."

Obwohl ich Ihnen grundsätzlich recht gebe, dreht sich mir beim "Wes' Brot ich ess' des Lied ich sing" der Magen um: Das ist ja gerade das Gegenteil des emanzipatorischen Grundgedankens und verweist den Einzelnen von einer Herrschaft (Religion) direkt in die nächste (Feudalismus).

Wir sollten so frei sein, dass wir gar keine Symbole mehr brauchen.

Nicht so einfach

Es gibt auch sicher Kunden, die sich abgeschreckt fühlen, wenn überhaupt eine Frau sie berät. Dürfen dann auch Frauen entlassen werden?

Ich weiß nicht. Da muss mehr gewesen sein. Dass nicht alle Kunden pflegeleicht sind weißt doch jeder. Das ist normal.

Unsere Kinderärztin hat, als sie die Praxis übernommen hatte, auch eine Arzthelferin mit Kopftuch entlassen, allerdings hatte diese schon vorher, beim "alten" Kinderarzt, Tipps ohne Anweisungen des Arztes gegeben. Z.B. "Bei Sonnenschein brauchen Sie dem Kind die VitD Tabletten nicht täglich zu geben."
Sicher ist das nicht dramatisch, aber der Arzt sagte "Täglich."

06:56 von so so

"Unsere Omas trugen und tragen ja auch Kopftücher und noch niemand hat sich bisher darüber aufgeregt."

Meine Omas trug auch Kopftücher, aber niemals in geschlossenen Räumen.

Was sagt uns das?

Das unsere Omas das Kopftuch trugen um die Frisur zu schützen, oder für die Gesundheit mit modischem Accent, usw.
Ach die Kutten bei Motoradfahrern sollen allgemein verboten werden, habe ich gehört!!!

Kopftuch - warum nur für Frauen

Bei der Diskussion über das Tragen eines Kopftuches wird meist vergessen, dass es nur Frauen sind, die ihre Religionszugehörigkeit zeigen wollen/müssen. Warum sind Männer nicht verpflichtet, ihre Religionszugehörigkeit zu bezeugen? Meines Erachtens ist die religiöse Anordnung, dass Frauen ein Kopftuch tragen sollten, eine raffinierte Erfindung der Männer. Die religiöse Vorschrift, dass auch in christlichen Kirchen Frauen ihre Haare verbergen sollen, ist auch von Männern formuliert worden. Warum erkennen muslimische Frauen nicht, dass das Tragen von Kopftüchern nicht Religionsfreiheit bedeutet, sondern Diktat der Männer über die Frauen?
Freilich haben die meisten Musliminnen dieses Diktat verinnerlicht.

Komplettes Verbot? Schwachsinn!

Ich selber bin kein Religiöser Mensch, jedoch finde ich die Idee von einem allgemeinen Verbot sinnlos.
Egal, ob Kreuz, Kopftuch, Turban oder was auch immer: Es soll den Mensch selber überlassen seien, was er tragen will. Selbst in renommierten Firmen mit strengen Dresscodes habe ich bereits Damen mit Christenkreuzen und welche mit Kopftüchern gesehen, welche wunderbar ins Bild reinpassten. Die einzige Ausnahme, welche erlaubt seien sollte, ist das ablegen aus Sicherheitsgründen.

um 06:58 von Hackonya2

"Dann dürfte man demnächst auch kündigen, wenn jemand Tatoos hat oder gefärbte Haare? Oder eben eine dunkele Hautfarbe oder was ist der genaue Grund da für die Kündigung? Nonnen sollten dann auch keine Kopfbedeckung mehr tragen?"

Das ist längst Realität: Staatsanwälte müssen ihre Piercings und Tattoos verbergen, in der Bank sind grüne Haare tabu. Nonnen hingegen arbeiten ja nicht in Banken, sondern gehören einem Kloster an oder arbeiten in religiösen Schulen bzw. Krankenhäusern. Da weiß man aber vorher, worauf man sich einlässt.

Bei der Kopftuchdebatte spielt jedenfalls allein das Kopftuch eine Rollen und nicht die Hautfarbe. Und hier stellt sich die Frage, ob das Kopftuch überhaupt ein religiöses Symbol ist und, falls ja, ob es wirklich unverzichtbar ist.

Wenn man

keine Zeit hat, seine Haare zu waschen, dann nimmt man ein Kopftuch, um das zu verdecken. Das bezog sich auf die Frauen (Trümmerfrauen) nach dem 2. Weltkrieg, die die Trümmer wegräumten. Aber nicht mit dieser religiösen Symbolik, ihren Glauben zur Schau zu tragen.

um 08:56 von Arebs Komplettes Verbot? Schwachsinn!

Kein Schwachsinn, sondern ein Gedanke, der sich das eigentliche Problem zum Kern erkoren hat: Zur Religionsausübung benötigen gläubige Menschen keine Symbole. Ein Symbol ist eine Krücke, ohne die der Glaube offenbar nicht stark genug ist.

Mir persönlich ist es egal, wenn Menschen ihre Schwächen öffentlich zeigen. Aber ich erlebe tagtäglich, dass die Zurschaustellung der eigenen Religion dazu dient, sich moralisch über andere zu erheben. Das ist das Gegenteil von Frieden.

Das Kopftuch

wurde vor Jahren vom obersten Gerichtshof der Türkei nicht als religiöses, sondern als politisches Symbol beurteilt und verboten, als Richter noch frei Recht sprechen konnten.

@Hackonya - 06:58

"Dann dürfte man demnächst auch kündigen, wenn jemand Tatoos hat oder gefärbte Haare? "
Wieso demnächst? Heißt "personenbedingte Kündigung" und gibt es schon jetzt. Kein Arbeitgeber ist gezwungen, sich von einem "Bemalten" oder "Bunten" seine Kunden verprellen und sich selbst in den Ruin treiben zu lassen.
"Nonnen sollten dann auch keine Kopfbedeckung mehr tragen?"
Der Habit der Nonne als Ordensschwester ist quasi deren Berufsbekleidung - was soll also diese unsinnige Frage?

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