Kommentare

So langsam realisiert Trump,

was in der Politik geht und was nicht. Mit der Einreiseblockade hat er seine erste grosse Niederlage. Das Gespräch mit Xi Jinping wird er wohl auch auf Druck des Aussenministers gemacht haben und hat auch da zurückgezogen. Seine Aussagen zur Nato haben sich ebenfalls geändert.
Trotzdem ist dieser Mann für mich noch lange kein seriöser Leader eines grossen Landes. Aber, man sollte ihm noch etwas Zeit geben. Er wird schon noch feststellen müssen, dass "America first" schwerer zu erreichen ist, als er sich das so vorstellt. Auch wenn die USA eine starke Wirtchaftsmacht sind, vertritt Trump nur lediglich ca. 5% der Weltbevölkerung.
Wenn er weiter wie ein Elefant im Porzellanladen auftritt, gibt es Gegenwind überall auf der Welt. Die südamerikanischen Staaten sind bereits dabei, sich gegen die USA zusammen zu schliessen, andere Interessensbündnisse gegen die USA sind auch bereits angelaufen (Asien/Australien, usw.)

Beruhigend

Schön das der Trump so einen Zug macht, ich hatte des öfteren gehört das die Wirtschaft von USA und China viel mehr miteinander verknüpft wäre und voneinander abhängig, als manche glauben, das scheint der Trump nun auch erfahren zu haben. Wenn er weiterhin mit China und Russland keine Krise auslöst, dann ist das in meinen Augen schon viel wert, uns fehlt definitiv kein Atomkrieg.

Was sagen seine Anhänger?

Zuerst mal beruhigt auch mich das. Dem Mann hätte ich alles zugetraut.

Jetzt wäre es mal interessant, wie diejenigen drauf reagieren, die Trump noch wegen seiner scheinbaren Abkehr von der Ein-China-Politik in den Himmel gelobt haben. Wenn es logisch abläuft, müssten sie ihn jetzt kritisieren. Schließlich hat er nun wörtlich und unmissverständlich die Ein-China-Politik anerkannt.

Dasselbe sollte für seine Anhänger gelten. "China" ist das wohl meistausgesprochene Wort aus dem Munde dieses Mannes. Und die Aussprache war nie positiv. Es gibt ein Video dazu, einfach mal googeln. ;-)

Zweck war es, mit diesem neuen Erzfeind, der angeblich Jobs klaut, Wählerstimmen zu kassieren. Hat geklappt. Aber diese Umkehr jetzt ist nicht der erste Widerspruch zu seinem Wahlkampf. Auch die Aufkündigung von TPP hat China bereits gestärkt (wurde von Obama schließlich u.a. gegen Chinas Einfluss abgeschlossen).

Bei dem Mann bleibt nichts konstant, außer seiner Wankelmütigkeit.

Gott sei dank.

Donald Trump kann auch deeskalieren.

Na also, ich gebe die

Na also, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der Präsident sehr schnell in der Realität ankommt.

Er führt eben nicht seinen eigenen Laden, sondern einen multipolaren 'Großbetrieb'!

Ich bin gespannt, wie hoch seine Frustrationsgrenze sein wird und merkt, dass er nicht alles allein umsetzen kann.

... sei dank!

Irgendjemand hat Trump wohl mal erklärt, was China ist, wer dort wohnt und was der so kann. Und Trump hat auf ihn/ sie gehört.

Meinen ausdrücklichen Dank und Respekt dafür, dies geschafft zu haben!

Trump <> China

Ich überleg grade mal, ob die Junior-Trumps in den letzten zwei/drei Wochen mal in die Bücher geguckt haben und Papa und Papas Tochter erzählt haben was sie an eigenen Geschäften alles abhaken können, wenn die Chinesen zu dem Schluss kommen die trumpschen Geschäftsbeziehungen nicht mögen zu wollen. Und da er ja Gewinner in Deals sein will... Na das sieht das mit China plötzlich ganz anders aus.

Amerika first

Ich vermute mal das Trump so gar keine Ahnung hat was er davon sich gegeben hat. Wenn na die TTIP Verhandlungen ein wenig verfolgt hat wurde klar das die Amerikaner noch nie zu Zugeständnissen bereit waren. dieses America first war schon die letzte 50 Jahre ihre Doktrin. Es wurde nur nie gesagt.

Ich vermute das Trump in 1 oder 2 Jahren sagen wird das Obama nicht immer nur schlecht verhandelt hat. Aber die Lernkurve von Trump ist mit 70 Jahren halt flach.....

re erich kästner

"Jetzt wäre es mal interessant, wie diejenigen drauf reagieren, die Trump noch wegen seiner scheinbaren Abkehr von der Ein-China-Politik in den Himmel gelobt haben. Wenn es logisch abläuft, müssten sie ihn jetzt kritisieren. Schließlich hat er nun wörtlich und unmissverständlich die Ein-China-Politik anerkannt."

Da haben Sie ganz recht. Hier im Forum haben sich rund 2 Dutzend Foristen weit aus dem Fenster gelehnt mit ihrer Zustimmung, dass Trump die Ein-China-Politik in Frage stellt.

Wo bleiben die mit ihrer Kritik?

USA

Manche Leute passen von ihrer geistigen Verfassung nicht in die höchsten Ämter.

Trump wird wohl oder übel

in allen einsamen irrationalen Entscheidungen zurückkrebsen müssen...ob ihm das persönlich in den Kram passt oder nicht....

Scheinbar werden Trump und

Scheinbar werden Trump und sein Wanderzirkus gerade vom Establishment in die Rolle der amerikanischen Präsidentschaft eingepasst.

Kehrtwende?

Angesichts der bisherigen Sprunghaftigkeit von Herrn Trump wundert es mich ein wenig, wie leicht sich einige Zeitgenossen durch die in seinem Telefonat mit Chinas Präsidenten angebliche Kehrtwende bei der Ein-China-Politik beeindrucken lassen. So nach dem Motto, jetzt sei ja alles gut. Wie sprunghaft dieser Mann ist, sieht man doch tagtäglich in den verschiedensten Politikfeldern.
Vielleicht habt Ihr aber Recht, dass das Umdenken von Trump bezüglich China dauerhaften Bestand hat, denn schließlich fertigt ja seine Tochter Ivanka dort zu konkurrenzlosen Herstellungskosten Schuhe für den US-Markt (Quelle n-tv "Modefirma von Ivanka Trump lässt in China produzieren"). Und das ist natürlich wichtig und in ihrem Fall dürften auch kaum Strafzölle erhoben werden, gelle?

China und die amerikanischen Staatsanleihen...

Ich frage mich, ob ein schlaues Vögelchen Trump inzwischen mal gezwitschert hat, daß die VR China mit ihrem Anteil an Staatsanleihen im Wert von immer noch ca. 1 Billion Dollar zusammen mit Japan die größten Gläubiger des defizitären US Haushaltes sind ?

Sowohl China als auch Japan stoßen allerdings - wie auch schon andere Gläubiger zuvor - inzwischen massiv US Staatsanleihen ab -
Dies birgt für die USA Risiken, weil der Staat hoch verschuldet und dringend auf einen kontinuierlichen Zustrom von Kapital aus dem Ausland angewiesen ist. Anhaltende Verkäufe der Treasuries dürften zudem dazu führen, dass die Zinsen steigen, was die Rückzahlung der Schulden für die Amerikaner erschwert.

Sollte auch ein Trump langsam begreifen, dass seine bisherige Rethorik im Bezug auf China nicht nur seine Regierung, sondern die gesamte USA durch ausbleibendes Fremdkapital, auf das man angewiesen ist negativ betreffen könnte ?

Nachtigall, ick hör´ dir trapsen....

könnte es Kalkül sein für den besten Deal?

Trump liebt Deals. Deshalb erst mal schauen wie weit kann man gehen und das Maximum fordern und sich dann gegen weitere Zugeständnisse auch zu andernen Problemfeldern zu einigen.
Ihm ist egal ob er zur Erreichung seiner Ziele Porzellan zerschlägt.
Er weiß das Taiwan zentral für die Chinapolitik steht. Was hat er jetzt im Gegenzug für Zusagen zur Wirtschaftspolitik erhalten?
Mit solchen Methoden der Aufrechnung sind unsere etablierten Politiker nicht vertraut.

11:55 von rr2015

"Was hat er jetzt im Gegenzug für Zusagen zur Wirtschaftspolitik erhalten?"

Betrachtet man den Fluß der Kapitalströme zwischen China und den USA objektiv , teile ich nicht Ihre Ansicht, dass sich Trump in einer für Ihn besonders vorteilhaften Verhandlungsposition gegenüber China befindet.

Trump weiß, wer ihm überlegen ist

Der milde Stil bedeutet nicht, dass Trump dazugelernt hätte. Trump hat hier nichts an seinem Vorgehen geändert. Es ist einfach so, dass Trump mit dem chinesischen Präsidenten nicht so umgehen kann, wie mit dem mexikanischen. In seinem früheren Geschäftsleben konnte er den Umgang mit ihm überlegenen Leuten weitgehend vermeiden.

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