Kommentare

aber immer noch,

laut bundesregierung, ein sicheres land!

mit tun die menschen leid, die jetzt leider nicht mehr medizinisch versorgt werden können!

@suomalainen 11:40

"...laut bundesregierung, ein sicheres land!..."
.
Richtig! Zumindest für einfache Menschen. Für internationale/westliche Organisationen eher gefährliches Terrain.
.
Das muss man voneinander trennen.

Jeder der

in so einem Land Dienst macht weiß um die Gefahren die dort entstehen können.
Und natürlich sind Ausländer leicht auszumachen als Ziel und man erreicht auch mehr Wirkung als bei Einheimischen Toten.
Da würde ich mich @ rig2016 anschließen wollen.

Gruß

@um 11:40 von suomalainen

für Sie scheint jedes Land direkt unsicher zu sein in dem es Anschläge gibt, oder?
Wer soll denn das Land wieder sicher machen?
Oder soll man das Land den Terrorvereinigungen überlassen?
Diejenigen die dies könnten und auch von den internationalen Streitkräften ausgebildet werden, fliehen lieber nach Europa, vorzugsweise Deutschland. Merken Sie wie paradox das ist - diejenigen die es können hauen sozusagen ab und Sie sind dafür.

11:48, rig2016

>>@suomalainen 11:40
"...laut bundesregierung, ein sicheres land!..."
.
Richtig! Zumindest für einfache Menschen. Für internationale/westliche Organisationen eher gefährliches Terrain.
.
Das muss man voneinander trennen.<<

Ja sicher.

Für die einfachen Menschen ist das da total sicher.

Nur für's Rote Kreuz nicht. Denn das ist ja eine NGO...

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@fathaland slim 11:56

"...Für die einfachen Menschen ist das da total sicher...."
.
Für die einfachen Menschen ist die Sicherheitslage in Afghanistan in etwa mit der Sicherheitslage in anderen Regionen der Welt vergleichbar: Man sollte wachsam sein (rät zumindest die Bundesregierung) und mit Anschlägen rechnen.
.
Ansonsten sehe ich dort für normale Menschen, die ein unauffälliges Leben führen wollen kein besonders hohes Risiko mit IS ober Taliban aneinander zu gereaten.
.
Für westliche Organisationen, egal ob NG oder regierungsnah sieht das unter Umständen anders aus.

12:29, rig2016

Waren Sie schon mal in Afghanistan?

Kennen Sie Menschen, die dort herkommen?

Das Rote Kreuz ist keine westliche, sondern eine weltweite Organisation.

@rig2016 - Völlige Fehleinschätzung der Sachlage

12:29 von rig2016:
"Ansonsten sehe ich dort für normale Menschen, die ein unauffälliges Leben führen wollen kein besonders hohes Risiko mit IS ober Taliban aneinander zu gereaten."

Das widerspricht nicht nur Ihrer eigenen Aussage, dass man in Afghanistan "mit Anschlägen rechnen" müsse, sondern auch der Tatsache, dass im letzten Jahr 18.000 Soldaten und Polizisten getötet oder verletzt wurden.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/kommentar
/afghanistan-kommentar-webermann-101.html

@11:40 von suomalainen

"aber immer noch,
laut bundesregierung, ein sicheres land!"

Da haben Sie Recht. Unsicher fuer alle die helfen wollen und den falschen Sticker am Gewand haben.

Aber fuer die Einheimischen duerfte es sicher sein.

@um 12:40 von fathaland slim Eine Antwort

Ich kenne seit 2013 mehrere Männer, die in Afghanistan gedient haben und wieder dienen.
Sie berichteten Dinge, die die Medien nicht schreiben.
Sie berichteten von Angst unter den Soldaten, weil sie nicht ihren afghanischen Kollegen trauen wollten oder konnten.
Sie berichteten darüber, dass man dort schlau genug ist, die Vorteile zu nutzen, und die Nachteile einfach aussitzt.
Sie berichten von unterschwelliger Drohung und für viele Soldaten ist es ein Entsetzen, zu wissen, dass einige von diesen mdW in D angekommen sein könnten.

Fragen Sie mal diese Männer, ob sie sich in Deutschland noch sicher fühlen?
Aber das sind sicher nur Hirngespinste?
Das läuft dann wahrscheinlich unter posttraumatische Störung!

@Nachfragerin 13:10

"...Das widerspricht nicht nur Ihrer eigenen Aussage, dass man in Afghanistan "mit Anschlägen rechnen" müsse, ..."
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Der Hinweis zur Wachsamkeit und dass mit Anschlägen gerechnet werden müsse stammt vom Bundesminister des Innneren und gilt für Deutschland.
.
Inwiefern macht das aber Deutschland zu einem unsicheren Land?

13:12, yolo

Wenn ich als (Besatzungs-)Soldat in einem fremden Land wäre, die Landessprache nicht spräche und die sozialen Strukturen dort nicht durchschaute (wie auch), dann würde ich auch niemandem trauen.

Wenn ich diese Haltung dann aber nach Ende des Einsatzes mit nach Hause brächte, dann wäre es vielleicht an der Zeit, sich Sorgen zu machen.

Ist Afghanistan zu unsicher?

Ein Beispiel:
So wird für die Stadt Herat ( Afghanistan) in einem Textbaustein des Bamf die Wahrscheinlichkeit errechnet, Opfer des bewaffneten Konflikts zu werden. Berücksichtige man die Einwohnerzahl von Herat und die Zahl der Opfer dort im Jahr 2014, dann betrage die Wahrscheinlichkeit, durch Kämpfe zu sterben, nur 0,029 Prozent. Sie "blieb somit weit von der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit entfernt"
Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/afghanistan-bamf-asyl-abs...

Diese Rechnung kommt mir bekannt vor, wenn es auch hier um Wahrscheinlichkeiten geht, die in Zusammenhang mit Terror oft argumentiert werden.
Wer diese Argumentation nicht anerkennen will, darf auch nicht nach dieser Methode geringe Wahrscheinlichkeiten berechnen, hier ein Opfer eines Terroraktes zu werden, oder diese Wahrscheinlichkeiten sogar mit dem Tod durch einen Verkehrsunfall gleichsetzen.
Die Rechnung gilt entweder für jeden, oder für keinen!

@ fathaland slim

Waren Sie schon mal in Afghanistan?

Kennen Sie Menschen, die dort herkommen?
Das Rote Kreuz ist keine westliche, sondern eine weltweite Organisation.

Ein Freund von mir war letztes Jahr 2 Monate in Afghanistan, zugegebenermaßen ein total linker von der Antifa und ein wenig crazy, er hat eine FahrradTour gemacht. Er hat ausschließlich positive Erfahrungen gemacht mit der Gastfreundschaft der Menschen.
Einige Gebiete wurden ihm dringend abgeraten.
Meine Putzfrau in der Firma ist Afghanin, fährt seit 20 Jahren jährlich zum Urlaub nach Hause, und hat gerade ihre Tochter an einen Cousin verheiratet, der lebte in kandahar, Hochzeit war mit 100en Verwandten vor Ort, allerdings lebt der neue Mann nun hier, ohne ein einziges Wort deutsch zu sprechen.
Es sind über 3300 Afghanen in 2016 freiwillig nach Afghanistan zurück gekehrt, weil es ihnen nicht gefallen! hat in Deutschland.
Das rote Kreuz wurde im Westen gegründet ist daher eine westliche Organisation mit 25 Schweizer Vertretern im Komitee

um 12:29 von

um 12:29 von rig2016:
"Ansonsten sehe ich dort für normale Menschen, die ein unauffälliges Leben führen wollen kein besonders hohes Risiko mit IS ober Taliban aneinander zu gereaten."

-> religiöse Minderheiten,z.B. Schiiten, sind dort Ziele nur aufgrund ihrer Religion

-> Arbeitslosigkeit + viele Waffen führt zu bewaffneten Gruppierungen,die Zivilisten überfallen/Schutzgeld eintreiben/Entführungen ausführen & co...

...machen selbst afghanische Polizisten,weil deren Gehalt nicht ausreicht bzw. nicht bezahlt wird

über 30 Jahre Krieg hinterlassen Spuren:
Minen in Feldern - wer das Feld bestellt wird Opfer

Ziel "Rotes Kreuz":
"Rotes Kreuz" wird mit "Christen" bei Islamisten assoziiert - damit als Angriffsziel ausgewählt

CIA & co schleusten (erwiesenermaßen) Mitarbeiter in humanitäre NGOs ein (ohne deren Wissen) - statt Hilfe erfolgte Spionage & mehr.

Ergebnis :
Zivilisten kamen dadurch zu Schaden -> Vertrauen zu (allen) NGO-Mitarbeitern sank & sie wurden so zu Angriffszielen

15:46, toto96

>>Das rote Kreuz wurde im Westen gegründet ist daher eine westliche Organisation mit 25 Schweizer Vertretern im Komitee.<<

Ich empfehle den Wikipedia-Artikel "Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung".

@um 15:27 von fathaland slim

Wenn ich als (Besatzungs-)Soldat in einem fremden Land wäre, die Landessprache nicht spräche und die sozialen Strukturen dort nicht durchschaute (wie auch), dann würde ich auch niemandem trauen.
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Ja, das ist sicherlich ein vllt. kleiner Teil, der zu Unbehagen führen kann.
Aber solche Berichte wie folgt zeigen eher, worin die Angst begründet zu sein scheint:

In der nördlichen afghanischen Provinz Kunduz haben zwei afghanische Soldaten 13 ihrer Kameraden ermordet. Die Täter haben nach Angaben aus Sicherheitskreisen ihren Opfern zunächst Gift verabreicht und sie danach im Schlaf erschossen.
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-soldaten-toeten-kamera...

Weiter hieß es: "Die beiden (afghn.)Soldaten hatten Verbindungen zu den Taliban", ...

In den Camps sind die westl. Soldaten nicht unter sich. Es gibt unzählige afghan. Angestellte.

Es nur auf Sprachbarrieren runter zu brechen, ist wahrscheinlich viel zu einfach.

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