Kommentare

Ohne Frage - grauenvolle Zustände!

"Das Auswärtige Amt hat die Lage in den libyschen Flüchtlingslagern ungewöhnlich scharf kritisiert. "
Bitte wem in Libyen hat das AA diese Protestnote zukommen lassen?
-----
Es sollte allen Entwicklungshilfe-Ministern der vergangenen Jahrzehnte die Schamröte ins Gesicht treiben, dass trotz Triiliarden von DM/EUR die Menschen in Massen versuchen aus Afrika weg zu kommen, weil sie offenbar keine Zukunft dort sehen.

Die GRÜNEN denken einen Schritt nie zuende

Ja liebe GRÜNE wo bleiben denn die Alternativvorschläge? Sollen diese Migranten denn auch noch alle nach Deutschland?

Das Abkommen mit Libyen muss kommen

Nur wenn endlich die Migranten wieder nach Libyen zurückgebracht werden, wird das Geschäftsmodell der Schlepper ausgetrocknet und solche Verhältnisse werden sich von selbst erledigen.

Illegale EInwanderung beenden

Solange die sogenannten Flüchtlinge die Illusion haben nach Europa kommen zu können werden sie kommen.
GRÜNE und andere Asylmaximierer tun alles um diese Illusion
am Leben zu halten.

Es braucht entschiedene Zeichen illegale Einwanderung nicht zu dulden. Australien weist den Weg.
Dann haben genau jene Zustände die die GRÜNE Franziska Keller bedauert und gleichzeitig als moralisches Hintergrundrauschen ihrer Politik braucht, ein Ende.

Gaddafi´s letzte "Vision"...

Es ist genau das eingetreten, was Gaddafi bei einem seiner letzten "Auftritte" in der Öffentlichkeit gesagt hat.
Man sollte sein "Grünes Buch" nicht achtlos beiseite werfen. Er hat vorhergesehen, was Grüne und Sozis bis heute nicht so ganz realisiert haben.
Libyen war mal eines der reichsten Länder von Afrika. Heute ist es dank der westlichen "Bemühungen" Gaddafi loszuwerden ein kaputtes Land ohne Hoffnung. Wo soll denn da auch noch Verständnis für die Leute von weiter unten in Afrika herkommen?
Humanitätsduselei ist Luxus. Libyen mit den brutalen Zuständen dort könnte sich in Afrika herumsprechen und dafür sorgen, dass weniger Flüchtlinge auf diesem Weg kommen.

Eines finde ich immer wieder interessant.

"Authentische Handy-Fotos und -videos belegen die KZ-ähnlichen Verhältnisse in den sogenannten Privatgefängnissen."
Wer stattet die armen Flüchtlinge eigentlich immer wieder mit Handy´s aus?

Die politische Situation in

Die politische Situation in Libyen ...

... wird sich erst dann verbessern, wenn der einzig legitime Staats- und Regierungschef des Lands – Saif al-Islam al-Qaddhafi – nicht nur aus der Haft entlassen, sondern in seine Ämter eingeführt worden sein wird! Nur er kann das disparate Land einigen, nur er kann es gegen jeglichen Islamismus immun machen... Hier kann der sogenannte Westen einmal zeigen, dass er imstande ist, einmal begangene Fehler nicht nur zu erkennen, sondern auch wiedergutzumachen.......

@Am 29. Januar 2017 um 10:22 von eine_anmerkung

Zitat: "Die GRÜNEN denken einen Schritt nie zuende"

Deswegen nennt man sie ja auch Grüne.

Dinge nie zu Ende zu denken, ist wesentlicher Bestandteil und Herangehensweise dieser Partei.

Sollte jedem intelligenten Menschen klar sein.

@eine_anmerkung

"Sollen diese Migranten denn auch noch alle nach Deutschland?" Das wird wohl mehr oder weniger geschehen, solange die Probleme dort nicht vor Ort gelöst werden.

Das bewirken

letztendlich die Verlockungen der Gutmenschen. Wenn die Menschen der 3.Welt keine Chance hätten, bei uns einzuwandern, würden sie sich bemühen, selbst ihre Probleme zu lösen. Das Gleiche gilt für die Entwicklungshilfe. Das sagen vernunftbegabte Menschen der 3.Welt sogar selbst, wie zum Beispiel der schwarze kenianische Ökonom James Shikwati. Er sagt, Afrikaner müssen afrikanische Probleme lösen. Wenn wir die 3.Welt wie unmündige Kinder behandeln werden sie nie selbstständig. Eigentlich ist das auch Überheblichkeit und diese Überheblichkeit ist eigentlich auch Rassismus.

Ferndiagnose

"Die deutsche Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey berichtet ...".

Warum berichtet nicht die deutsche Botschaft aus Tripolis (Lybien)?

Wissen die in 3.000 km Entfernung aus einem anderen Land besser Bescheid als die Botschaft vor Ort ?

Die Plausibilität dieses Berichts wird hierdurch nicht gefördert.

Die Verhältnisse klingen

nicht gut, aber auch Politiker müssen ihre Gedanken bis zum Ende denken.
Wie viele Millionen wollen von Afrika nach Europa, und wo sollen die hin.
Länder wo die Menschen hin wollen können nicht Millionen aufnehmen, die Politiker sollten sich mal die Zahlen ansehen von anderen Ländern und was die so aufnehmen.
Wir sind nicht Kanada mit der Fläche und Bevölkerungsdichte, " teilte Trudeau am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Kanada hat seit Dezember 2015 allein 35.000 Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen."

Und das jetzt mal ins Verhältnis mit Deutschland gesetzt, 4 Einwohner zu 230 in Deutschland.

Eine Lösung sehe ich nicht, selbst wenn die EU wirklich eine Verteilung erreichen würde, was nicht kommen wird.
Könnten die Menschen nicht alle in die 27 Länder kommen und so wie in Deutschland versorgt werden.
Niemand zahlt so viel wie Deutschland, ein völlig unrealistischer Gedankengang von Grün.

Gruß

Nach Worten nun endlich Taten?

"Schlepper würden dort wahllos Menschen erschießen. Die EU versucht derzeit, Lösungen für Flüchtlinge aus Nordafrika zu finden."
.
Jahrzehntelang ist die Westliche Wertegemeinschaft in Afrika herumgetrampelt wie ein Elefant im Porzellanladen und hat dabei Systeme gefördert, die die Ausbeutungsgewinne nicht an das eigene Volk weitergegeben sondern in Ausland abließen lassen. Und seit Jahrzehnten wissen wir, dass viele Hilfsgelder in eben den Taschen solcher Leute hängen bleiben. Das iust doch hireichend bekannt!
.
Wann folgen denn den hehren Worten endlich Taten? Und wann ist endlich Saudi-Arabien nicht mehr unser "Freund".

ja was haben

sie denn gemacht als sie mit Schröder an der Macht waren,die Autofahrer gejagt und verteufelt bis heute und sie sollen endlich mal sagen was sie denn wollen,etwa noch mehr Asylanten ins Land ,langsam wissen die gar nicht mehr was sie wollen. Hoffe das sie so klein bleiben wie sie sind eine 5 % Partei und mehr nix .

Heuchelei

Erst Gaddafi entfernen, mit dem man jahrelang gut zusammengearbeitet hat, der aber aufgrund des Golddinars bei der amerikanischen Administration in Ungnade fiel.
In der Folge das Land islamistischen Milizen ueberlassen und nix dafuer tun das es zur Ausbildung demokratischer Strukturen kommt und sich nun wundern das soetwas zu menschenunwuerdigen Zustaenden im Lande fuehrt.

Ja wer haette so etwas auch ahnen, ausser vielleicht den Leuten die wir dafuer waehlen das sie genau solche Abschaetzungen vornehmen.
Naja war halt wieder mal alles alternativlos.

Schlepper

Es gibt zwei Möglichkeiten .Erstens die Flüchtlinge schon in Lybien davon abzuhalten übers Mittelmehr zu kommen und vor Ort Hilfe zu leisten oder wie bisher aus falsch verstandener Menschlichkeit (Merkel und Grüne ) den Menschen falsche Hoffnung zu machen die Schlepper damit weiter zu unterstützen und bei uns die Gesellschaft an die Wand zu fahren.Interessant ist dabei die neueste Aussage von Herrn Schäuble: der Bundesregierung ist die Flüchtlingskriese außer Kontrolle geraten.

Weitsicht

Das hat man wohl nicht kommen sehen, als man im Rahmen des vielbejubelten Arabischen Frühlings dafür sorgte, daß der alte Machthaber ,Muammar al-Gaddafi, von den Aufständischen umgebracht wurde.
Ich glaube, er wäre weniger tödlich, wenn auch durchaus bestimmt, mit den Flüchtlingen umgegangen.
Die große Freiheit ist eben auch nicht immer ganz so schön, wie sie gern dargestellt wird, wenn jeder macht was er will.
Die derzeitigen lybischen Regierungen sind relativ machtlos. Da werden allseitige Apelle von den üblichen Verdächtigen wohl nichts bringen.
Seht was Ihr angerichtet habt!

Trilliarde ?

10 hoch 21. Sie sind sicher, dass Sie wissen wovon Sie reden ?

Hilflos

Auch wenn man Frau Keller zugute halten muss, dass die genannten Ansichten und Überlegungen nicht die einzigen sein werden, für die sie eintritt, und es denkbar ist, dass sie weitgehende Lösungen erarbeitet hat, ist ihre angeführte Kritik für sich genommen zu einseitig.
Während wir immer noch nicht ganz aufgearbeitet haben, warum der Attentäter Amri seine irren Absichten durchführen konnte und warum der Kooperationswille Tunesiens im Vorhinein nicht ausgereicht hat, darf und muss unsere Aufmerksamkeit uns selbst und unsren eigenen Möglichkeiten gelten.
Ich danke Frau Keller für ihre Wachsamkeit und würde sicherlich erwarten, dass die EU sich so einrichtet, dass solche Vorkommnisse erfasst werden. Diese Beobachtungen sollten aber nicht ausschlaggebend sein, solange globale Fluchtursachen sowieso keine Beachtung finden. Darüber hinaus ist angesichts der Schilderung die Frage der Betreuung von "traumatisierten" und "brutalisierten" Schicksalen noch ungeklärt.

Privatgefängnisse ?

Es scheint nicht so zu sein, daß die neue Einheitsregierung Herr im eigenen Land ist.
Natürlich kann man mit einer solchen Regierung kein Abkommen wie mit anderen Ländern schließen.

Wenn es aber solche Lager gibt, wäre es besser, sie würden von uns und nicht von Schleppern betrieben.
Analog zu den diplomatischen Vertretungen könnte die EU in Libyen entsprechend große Flächen kaufen und ein Auffanglager selbst betreiben, militärisch oder polizeilich geschützt durch Truppen der EU-Staaten. Hier könnten Asylanträge gestellt werden. Wer abgelehnt wird, braucht es gar nicht erst mit Schleppern versuchen: er ist biometrisch erfasst und würde im Falle einer (dann tatsächlich) illegalen Einreise in die EU umgehend dorthin zurückgebracht.
DAS würde den Schleppern das Handwerk legen.

Zugegeben keine schöne Lösung, aber das sind ertrunkene Bootsflüchtlinge oder der "Dschungel von Calais" auch nicht.
Rechtlich sollte das auch machbar sein.

@_Anmerkung

Sie sprechen mir aus dem Herzen. Grüne und Linke denken wirklich keinen Schritt zu Ende. Am besten alles nach Deutschland. Nur die Bundestagswahl im Sept. 2017 kann verhindern, dass wir von Wirtschaftsflüchtlingen überrannt werden. Grüne und Linke sind nicht wählbar. Erstmal gegen alles sein und keine konkreten Vorschläge machen. Das ist Deutschlands Untergang

Es hilft alles nichts ...

Afrika muss endlich anfangen, an seinen Problemen SELBER zu arbeiten.

Es muss vieles überdacht und

Es muss vieles überdacht und korrigiert werden. So hat die Globalisierung Gewinner und Verlierer geschaffen. Wenn Kraftfutter in großen Mengen von Märkten gekauft wird, wo Menschen hungern, damit unsrer Überkapazität an Fleischprodukten noch ausgebaut wird, wird damit auch die Armutsmigration beflügelt.

ausreisewillige Migranten

Steht im Text:

Das bestätigt die Vermutung dass es sich nicht um Menschen handelt, die vor Krieg oder Verfolgung flüchten sondern um welche die in die Sozialsysteme der EU, vor allem Deutschland einwandern wollen.

Ohne Obergrenze und echte Grenzüberwachung wird Deutschland überrollt vom Kontinent Afrika

Wie ein weiser Mann mal sagte: Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht Kalkutta sondern wird Kalkutta.

Man kann nur hoffen das Rot-Rot-Grün hier nie an die Macht kommt, diese Realitätsverweigerer denken immer noch das Deutschland ganz Afrika aufnehmen kann

die Grünen und ihr Weltbild

Zum einen ist es eine unglaubliche Verharmlosung von "KZ-ähnlichen Zustanden" zu sprechen. Und das noch kurz nach dem 27. Januar, dem Auschwitztag.
Zum anderen sind es wieder mal die Grünen, die am liebsten alle diese Leute ins Land holen würden. Wie gerade bekannt gegeben wurde, hat die Asylkrise allein in 2015 "offiziell" 50 Milliarden EUR (in Bund und Ländern) gekostet.

simpele Fakten

1.
Europa kann nicht aber Millionen Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen ohne selbst zusammen zubrechen. So etwas zu verlangen ist einfach nur verrückt.

2.
Afrika muss endlich anfangen seine Probleme selbst zu lösen.

3.
Europa muss bei der Lösung dieser Probleme helfen und gleichzeitig dafür sorgen das auch es helfen kann.
!!! SIEHE PUNKT EINS !!!

Etwas weiter denken und dabei realistisch sein

Afrika ist der einzige Kontinent, dem in den nächsten Jahrzehnten noch nennenswertes Bevölkerungswachstum prognostiziert wird.

Auch wenn es schön, fair und vielleicht richtig wäre muss man sich fragen, wie wahrscheinlich es ist, daß die Welt ihr Wirtschaftssystem grundlegend ändert, daß Konzerne ihre Profitmaximierung durch Korruption lokaler Behörden dort ablegen und sich also Afrika wandelt zu einem Ort, der von nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum geprägt sein wird und der alle Bewohner ernähren und allen einen Arbeitsplatz anbieten kann.

Wenn man diese Antwort für sich gegeben hat wird schnell klar, daß nicht jeder, der an der nordafrikanischen Küste ein Boot oder Schiff betritt bei uns aufgenommen werden kann.
Das Asylrecht sollte unangetatstet bleiben, aber Migration egal aus welchen anderen Gründen muss in geordnete Bahnen gelenkt werden.
Es gilt jetzt, umsichtig zu gestalten, solange man es noch kann, bevor der Furor diktiert.

Libyen-Kritik

Kritik ist ja gut aber was ist denn die losung der Damen und Herren vom auswartigen amt alle nach europa schicken ? Es ist leicht Menschlich zu sein wenn andere Losungen suchen mussen und finanzieren mussen

Verhältnisse wie im KZ sind verheerend, aber...!

Ich war kein Westerwelle - Fan. Aber Westerwelle hat als Außenminister sich dagegen gewehrt als es um die angebliche Befreiung von Gaddhafi in Libyen ging und er wurde von vielen NATO-Staaten deswegen angefeindet. Jedenfalls hat sich damals aufgrund von Westerwelles Entscheidung Deutschland der Stimme enthalten und sich auch nicht bei dem Angriff auf Libyen beteiligt, was nur gut war.
Da frage ich mich nun, soll jetzt Deutschland dieses Versagen der anderen, darunter zählt auch die USA, dies nun ausbaden?

um 11:05 von karwandler

Schließe mich an. Billiges Grünen-Bashing.

Es ist wirklich entzetzlich

Es ist wirklich entzetzlich was dort vor sich geht.
Auch wenn man die Ursachen benennt, die da unter anderem heissen:
- Arabischer Frühling der sich vom Traum zum Albtraum entwickelt hat.
- Unterlassung jeder Berücksichtigung der Folgen von politischer Handlungen und deren Konsequenzen.

Kurz - Das Totalversagen westlicher Regierungen mit Deutschland an der Spitze das aus bekannten Gründen ( Jeder Mensch auf der Welt, der über Land an die deutsche Grenze gelangt und illegal einreisen möchte, darf das tun) der Wunschmigrationsort geworden ist.

Menschen werden zum Spielball der handlungsunfähigen Politiker der gesamten westlichen Welt.

@karwandler 11:05

"...Gerade AfD-Anhänger sollten die Finger lassen von Überlegungen betr. Intelligenz...."
.
Das ist wieder mal einer Ihrer Kommentare, die einzig versuchen auf persönlicher Ebene zu beleidigen.

Eine sachliche Teilanahme an der Diskussion, wie sie in den AGB der Tagesschau gefordert wird findet Ihrerseits nicht statt.

""KZ-ähnlichen" Zuständen" ..... welche Rede..

Natürlich nähern wir uns zumindest innerhalb des "Armutsgürtels" überall solchen Zuständen an - Vordergründig schuld sind (wie üblich) Politiker (die häufig ja gar keine sind) und eine Moral, die das Zusammenpferchen (Verstädterung) und soziale Differenzierung (Prekarisierung hier, schlichtes Verwahrlosen und verhungern lassen dort), letztlich Vermehrung (synonym für Freiheit, Gewähren lassen, Relegiösität), goutieren.

10:22 von eine_anmerkung - man darf und muss unhaltbare Zustände anklagen und diskreditiert sich dadurch nicht. Wir werden so oder so, das Geld raus tun müssen, die Wunden der Welt zu heilen - soweit wir dazu in der Lage sind. Wir könne die Zustände, an denen niemand wirklich schuld ist, nicht auf dem Rücken der Ärmsten bequem aussitzen und andere Zwingen, für uns die KZ-Wächter zu machen. Damit machten wir ALLE (alle die noch Mittel besitzen etwas zu bessern) uns schuldig.

An anderer Stelle sagt Frau Merkel,

das Einreiseverbot in die USA für Muslime sei falsch. Sie denkt wohl, dass die reichen Saudis und andere nicht mehr nach D zum Einkaufen kommen könnten.
In der Praxis haben wir ja auch ein Einreiseverbot. Das meine ich ganz sachlich. Ich weiß natürlich auch nicht, wie man dem Immigrationsdruck anders als mit Zäunen entgegen treten kann. Denn dass wir diese geballte Einwanderung nicht aushalten könnten, ist wohl klar, schon gar, wenn alle nur nach Deutschland wollen.
Wir haben als Europäer dem Elend in Afrika Jahrzehnte lang zugesehen und unsere Geschäfte gemacht mit dem Elend. Nun ist alles zu spät.

@ um 11:11 von FreidenkenderGeist ängstlich

Falls Ihnen das entgangen ist, niemand „will ganz Afrika“ aufnehmen. Sie scheinen von großen Ängsten getrieben, das ist durchaus nachvollziehbar. Die Lage gebiete aber die Suche nach Lösungen, realistische Lösungen. Bloßes Ergehen in schauerliche Unsachlichkeiten helfen niemandem.

Wenn dieser Bericht stimmt...

Wenn dieser Bericht stimmt, dann würde ein Abkommen mit Libyen erst mal nichts bringen: Die Migranten werden zurück geschafft, landen dort gleich wieder in den KZ-ähnlichen Gefängnissen und bekommen die Wahl: Zahlen und erneut auf ein Boot übers Mittelmeer fahren oder sterben.
Die Schlepper würden dann doppelt verdienen.

Wenn der Weg von Libyen über das Mittelmeer komplett abgeriegelt wird, dann wäre die Grundlage für das Geschäft mit den Migranten tatsächlich weg. Im Ergebnis würden dann wohl alle in den Gefängnissen sitzenden Migranten umgebracht werden. Ich denke und hoffe, dass ist es auch nicht, was wir wollen.

Was bleibt, ist das öffentlich machen der Zustände in Libyen in den Ländern südlich des Landes. Die ausreisewilligen Leute haben ein Recht zu erfahren, welche Hölle sie in Libyen erwartet.
Wie gesagt, wenn der Bericht stimmt.

aha....sehr interessant....

...leider kann der kleine Mann in Dtl. daran überhaupt nichts ändern - Steinmeier, Gauk und Schultz müssen ran.

Der Vergleich mit KZ ist

unstatthaft. Wo bleibt der Aufschrei!!

Die Migranten werden dort nicht reingezwungen. Jeder hat die Wahl zu Hause zu bleiben.

Das hatten die Juden nicht.

@11:21 von Heidemarie Bayer lieber Diktatoren?

Wäre es Ihnen lieber, es hätte nie einen arabischen Frühling gegeben? Dann wären die Diktatoren vermutlich noch im Amt, die Völker aber weiterhin unterdrückt...

Schleppern die Geschäftsgrundlage entziehen

"Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen am kommenden Freitag bei ihrem Treffen in Malta darüber beraten, wie sie Flüchtlinge davon abhalten können, über Libyen und andere nordafrikanische Staaten nach Europa zu kommen."

Das ist eigentlich recht einfach: der Anstrom wird erst dann wieder zurückgehen, wenn die Rettung aus Seenot nicht automatisch zur Aufnahme in Europa führt. Wenn sich das nicht ändert, werden die Menschen weiterhin die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer versuchen, und viele tausend werden dabei jedes Jahr ums Leben kommen.

Wenn die EU selbst Aufnahmelager in Nordafrika einrichtet, den wirklich Schutzbedürftigen die legale Einreise ermöglicht, die anderen konsequent abweist und selbst die Kontrolle über den Prozess übernimmt, entzieht sie Schleppern die Geschäftsgrundlage.

@Troll-Grill

Klingt, als ob es unter Gaddafi tolle Zuständ gegeben hat. Sie mögen recht haben: Für diejenigen Europäer, die ihren Oberschicht-Standard nicht teilen wollen oder aus reaktionären Motiven das angebliche Abendland verteidigen wollen, was es bequem, wenn ein Diktator die Armen ferngehalten hat. Eines bleibt aber festzuhalten: Gaddafi war ein brutaler Diktator, der zunächst an sich gedacht hat - und dann an seine Claqueure und Paladine. Wenn sich politische oder gesellschaftliche Gruppen an so eine Person binden, dann sagt dies alles über die von denen vertretenen "Werte".

Sollen die Europäer auf ihrer Fläche von 10 180 000 km² und einer Einwohnerzahl von 743,1 Mio jetzt noch mehr Afrikaner aufnehmen?
Diese leben mit 1,216 Mrd. auf 30 370 00 km².
Wir haben pro Person in Europa somit rechnerisch 0,013 km² zur Verfügung, während die Afrikaner 0,024 km² pro Person zur Verfügung haben.
Dass wir dieser Volkswanderung nun auch noch unterstützen sollen, ist global gesehen nicht zu rechtfertigen.
In Deutschland haben wir nur 0,0044 km² pro Person zur Verfügung.

Die Entwicklung von weiterer Einwanderung nach Europa wäre fatal, weilwir Europa noch weiter überfrachten würden.
Es müssen also Lösungen außerhalb Europas her!
Unser Innenminister hat Recht!

""Authentische Handy-Fotos

""Authentische Handy-Fotos und -videos belegen die KZ-ähnlichen Verhältnisse in den sogenannten Privatgefängnissen."
Wer stattet die armen Flüchtlinge eigentlich immer wieder mit Handy´s aus?"

Die Chinesen, vermute ich, genauso wie den Rest der Welt...

aha .....

also wieder mal die alte Nazi Keule, um Gutwillen zu erzeugen und ein einziges Land in die Defensive zu bringen da es nichts dagegen sagen kann (darf).

es tut mir leid für die Leute die da leiden, aber leider muss ich sagen, das die eher vor Problemen weglaufen, statt sich denen zu stellen

Am 29. Januar 2017 um 11:12 von kaum etabliert

völlig richtig, es ist leider einfach nur ein Ausnutzen der Vergangenheit um am Erfolg teilzuhaben.

11:34 von Thelonius

"Bloßes Ergehen in schauerliche Unsachlichkeiten helfen niemandem"

Blosses Ausblenden der Realität hilft aber auch nicht wirklich weiter.
Da die Politik bis jetzt völlig ausserstande war Lösungen zu finden, sondern im Gegenteil noch immer weiter durch ihr Unfähigkeit
zur Vergrösserung des Chaos beiträgt, ist wohl kaum ernsthaft auf plötzliches konstruktives Handeln zu hoffen.

Von " grossen Ängsten getrieben "zu schreiben wird immer gerne als polemische Taktik eingesetzt und beruht zuverlässig auf dem Ignorieren stichhaltiger Argumente gegen die Willkommenspolitik.
An Stelle von Argumenten wird die herablassende küchenpsychologische Diagnose " Ängste" gesetzt.

von Heidemarie Bayer lieber Diktatoren?

Was hat der arabische Frühling ergeben? Nach wie vor herrscht einmal mehr, einmal etwas verdeckter und trotzdem geduldet der rückwärts gewandte politische Islam. Dieser teilt die Menschen zuerst in Gläubige und Ungläubige und bewertet sie danach. Lediglich in Tunesien und in Ägypten ist die Herrschaft der "Unterwerfung" eingeschränkt.
Leider unterstützt die "Willkommenskultur" in keiner Weise die zarten Pflänzchen des arabischen Frühlings.

@IBELIN

"Der Vergleich mit KZ ist
unstatthaft. Wo bleibt der Aufschrei!!
Die Migranten werden dort nicht reingezwungen. Jeder hat die Wahl zu Hause zu bleiben.
Das hatten die Juden nicht."
Der Vergleich mag unstatthaft sein. Menschen, die vor Buergerkrieg und IS-Terror fliehen, als "Migranten, die die Wahl haben..."
zu bezeichnen, ist ebenfalls unstatthaft.

"... wird sich erst dann

"... wird sich erst dann verbessern, wenn der einzig legitime Staats- und Regierungschef des Lands – Saif al-Islam al-Qaddhafi"

Wie kommt man den dazu? Hat er den Amt von seinen Vater vererbt? War Libyen eine Republik oder eine Monarchie?

@ bla234 um 10:48 Heuchelei

Sie schreiben: "Erst Gaddafi entfernen, mit dem man jahrelang gut zusammengearbeitet hat, der aber aufgrund des Golddinars bei der amerikanischen Administration in Ungnade fiel.
In der Folge das Land islamistischen Milizen ueberlassen und nix dafuer tun das es zur Ausbildung demokratischer Strukturen kommt und sich nun wundern das soetwas zu menschenunwuerdigen Zustaenden im Lande fuehrt.

Ja wer haette so etwas auch ahnen, ausser vielleicht den Leuten die wir dafuer waehlen das sie genau solche Abschaetzungen vornehmen.
Naja war halt wieder mal alles alternativlos."
.........................................................................
So ist es! Man muß die Ursachen sehen, die hier wieder mal ausgeblendet werden.
Einen Staat kaputt zu machen, nur weil der Anführer (Gadhaffi) nicht ins Konzept passt kann eben fatale Folgen haben.

Die aktuelle Situation der Migranten in Libyen ist katastrophal. Wird ihre Situation verbessert, kommen noch mehr und das Spiel beginnt von vorne.

Worum gehts eigentlich?

Menschenrechtsverletzungen oder kriminelles Handeln von Regierungen in Nachbarlaendern, wie soll man darauf wirksam reagieren? Das Stigma: die UN ist eine Nacktschnecke und die EU ein schlecht organisiertes, aufgeblaehtes Ordnungsamt. Um aus diesem Frust zu entkommen, meint man Alternativen bilden zu muessen. Um schneller wirksamer reagieren zu koennen braucht es offensichtliche noch Evolutionsschritte in diesen gigantischen Institutionen. Aber dafuer braucht es einen starken Glauben in die Vision der UN und EU. Die Wertedebatte sollte aggressiver werden.

Die EU schafft sich selbst ab

Der Sturz Ghaddafis war ein schwerer Fehler, die Bekämpfung Russlands der zweite, dann war Merekls Flüchtlingspolitik der nächste große Fehler. Und kein bischen Selbstkritik! Sehr beunruhigend. Das Projekt Europa ist für Deutschland dabei außerordentlich wichtig!

Flüchtlinge in Libyen

Die hier angekommenen Flüchtlinge aus Afrika kann ich nur außerordentlich bemitleiden.
Die Mehrzahl hat überhaupt keine Vorstellung von dem, was sie hier erwartet. Sie gehen davon aus, dass es das bedingungslose Grundeinkommen hier bereits gibt.
Gemessen an den Bedingungen in den Herkunftsländern betrachten sie anfangs die bedingungslose Sozialhilfe bereits als das Paradies. Nach kurzer Zeit erkennen sie dann, dass unter den hiesigen Lebensbedingungen Hartz IV kein Zuckerlecken und keine Perspektive für die Zukunft ist.
Beim Deutsch-Unterricht habe ich Dutzende lernwilliger Zuwanderer kennen gelernt. Abgesehen von einem aggressiven Choleriker waren alle sehr nette, aufgeschlossene Menschen. Ob sie jemals das Ziel ihrer Träume erreichen, ist mehr als fraglich (von Ausnahmen abgesehen).
Darüber spricht niemand, weder die "Willkommenskultur" noch Frau Merkel. Letzterer genügen Selfies mit süßlicher Stimmbegleitung.

Flüchtlinge Asylanten

Ich bin nicht gegen Aufnahme von Flüchtlingen allerdings sollte man da einige Punkte fest legen:
- Maximaler Kontingent pro Jahr an Flüchtlingen.
- Asylanten und Flüchtlinge keinen Pass aushändigen und nach dem es keine Probleme mehr gibt, sollten diese auch wieder zurück, dann wären auch wieder Ressourcen frei für neue Flüchtlinge.
- Bereits diejenigen die einen Pass erhalten haben überprüfen, ob die nicht auf einmal Jahr für Jahr in das Land reisen, von dem diese Probleme angegeben hatten, haben sich die Probleme nach dem Pass in Luft aufgelöst?
- Kriminelle und Gefährder ohne lange zu fackeln abschieben.
- Versuchen am besten den Menschen vor Ort zu helfen, um die Anzahl der Flüchtlinge dadurch zu minimieren und das würde auch Kosten senken bzw. am Ende günstiger werden und Debatten um wo das Geld landet wären auch unnötig an andere Länder etc..

Wie bitte?

"Die Migranten werden dort nicht reingezwungen. Jeder hat die Wahl zu Hause zu bleiben."
.
Ich sitze in einem Stadtviertel, das bombardiert wird und wo Milizen sich Gefechte liefern, wo Bekannte und Verwandte verschleppt und gefoltert werden, und dann habe ich die Wahl da "geduldig" auszuharren, ohne Essen, ohne Wasser, ohne ärztliche Versorgung? Ob der Schreiber unter solchen Verhältnissen mit Weib und Kind einfach still sitzen bleiben würde?

@ yolo

"Sollen die Europäer auf ihrer Fläche von 10 180 000 km² und einer Einwohnerzahl von 743,1 Mio jetzt noch mehr Afrikaner aufnehmen? Diese leben mit 1,216 Mrd. auf 30 370 00 km². Wir haben pro Person in Europa somit rechnerisch 0,013 km² zur Verfügung, während die Afrikaner 0,024 km² pro Person zur Verfügung haben."

Für jeden, der sich ein klein wenig mit Geographie auskennt, sollte offensichtlich sein, dass das eine Milchmädchenrechnung ist.

Allein neun Millionen Quadratkilometer, fast ein Drittel der Fläche Afrikas, entfallen auf die Wüste Sahara. Dazu kommen die Kalahari, eine Trockensavanne von über einer Million Quadratkilometern, die Sahelzone sowie andere trockene und halbtrockene Gebiete. Diese werden sich im 21. Jahrhundert durch den Klimawandel noch weiter ausdehnen.

Ein erheblicher Teil von Afrika ist also für Landwirtschaft nicht oder kaum geeignet. Dazu kommt, dass dort Produktionstechnologien und - methoden wie in den Industrieländern fehlen.

re paul puma

"Die EU schafft sich selbst ab

Der Sturz Ghaddafis war ein schwerer Fehler"

Meines Wissens hat nicht die EU gegen Ghaddafi Krieg geführt.

Deutschland erst recht nicht.

Darstellung: