Ihre Meinung zu: 1000 Flüchtlinge scheitern am Ceuta-Zaun

1. Januar 2017 - 17:13 Uhr

Rund 1100 afrikanische Flüchtlinge haben versucht, in die spanische Exklave Ceuta in Marokko zu gelangen. Dabei ging es gewalttätig zu. Etliche Sicherheitskräfte wurden dabei verletzt.

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Kommentare

Viva la guardia civil!

Gott schütze und belohne unsere spanischen Brüder und Schwestern bei der Polizei, die für unsere Sicherheit in Europa ihren eigenen Kopf hinhalten.
Das ist wahrer Einsatz für Europa!

Daniel C.

Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Das sind keine Flüchtlinge sondern Verbrecher. Mir tun die Sicherheitskräfte leid.

"Schutzsuchende"(?) mit Messern, Steinen und Drahtscheren...

Als "Schutzsuchende" kann ich solche Gewalttäter ehrlich gesagt nicht bezeichnen. Man kann nur mit Schrecken erahnen, wie diese Menschen sich in Europa gebärden würden, fänden sie hier Zutritt...

Ich hoffe doch, daß die

Ich hoffe doch, daß die beiden Verletzten in ein marokkanisches Krankenhaus gebracht wurden,
oder gleich nach der Behandlung den marrokanischen Behörden ausgeliefert werden.

Ich

fühle mich unsicherer denn je- denn irgendwann werden WIR hier, zu unserer "Sicherheit", nicht mehr AUSreisen dürfen.

Traumatisiert Schutzsuchende

Da soll noch einer sagen, Zäune halten diese "traumatisierten Schutzsuchenden" nicht auf. Offensichtlich schon. Sie sollten nur noch Höher sein.

Die Asylrechte der europäischen Staaten müssen an die heutigen Zustände angepasst werden.

Wer seine "Einreise" erzwingt, wer seine Gewaltbereitschaft so ungezügelt, so hemmungslos zur Schau stellt, hat nicht nur hier nichts verloren.
Zum Glück hat Spanien keine absurden Regelungen wie das "Gute" Deutschland.

Lob zum Jahresbeginn

Endlich spricht die ARD von "Flüchtlingen und Migranten" , ihr scheint endlich ein Umdenken stattgefunden zu haben.

Wenn sich 1000 Männer verabreden staatliche Strukturen anzugreifen und dabei auch vor Gewalt nicht zurückzuschrecken gibt es einen Begriff der hier fehlt.

Terrorismus, fragt die Bewohner und Sicherheitskräfte was diese dabei empfinden

Mitmenschlichkeit statt Hass

An wen hat Frau Merkel diese Worte gerichtet? So wie es aussieht richten sich zumindest die potenziellen Kulturbereicherer nicht wirklich danach.

Mein Dank gilt den Spanischen Sicherheitskräften.

Es geht weiter

...mit immer mehr Gewalt. Gerade sagte Frau Prof. Sibylle Günter vom Max Planck -Institut, kennt auch ihre DDR-Landsfrau Merkel, der bayrischen Alpha-Sendung mit Carsten Schwanke, den kennen wir vom Wetterdienst, daß "man" daß nicht mehr so viele Flüchtlinge "unterwegs" seien. Können (theoritsche) Physikerinnen derlei "Überlegungen" ergebnisorientiert anstellen ?

Und da

wollen wir mit dem Motto halt auch die andere Backe hin gegen bestehen?
Ich denke hier hätte auch der Schießbefehl angewendet werden müssen, zum anderen sind die Personen umgehend auszuweisen und nicht erst auf die Bürger Europas loszulassen!
Wer sich so Kriminell und Brutal zutritt verschafft kann direkt wieder nach hause für immer!

@Daniel C., @privat23

Ich schliesse mich Ihren Kommentaren absolut an!!

Ah schön dass man den Zaun mal erwähnt

Dass ist nämlich ein "guter Zaun". Der wurde in den Jahren regelmässig aufgerüstet. Ohne ein Wort der Empörung.

Während der ungarische Zaun aus dem Jahr 2016 ein böser Zaun ist.

Beide wurden gebaut, um Menschen fern zu halten.
Ich fände es fein, wenn mir die Medien, die ja emsig dabei waren, den ungarischen Zaun zu verdammen, den Unterschied erklären könnten.

Merci dafür!

Es wird Zeit mal an solchen

Es wird Zeit mal an solchen Grenzen über einen Schießbefehl nachzudenken !! Vielleicht macht`s ja vorerst auch ein hochvoltiger elektrischer Zaun !

@Druide "marrokanisches Krankenhaus"

Keine Sorge, alles gut!
Es sind lt. El Mundo wieder einer nach dem anderen sicher nach Marokko zurück gebracht worden, also alles wieder gut!
Trotzdem ein unglaublicher Dauereinsatz der Grenzschützer beider Länder gegen den andauernden, z.T. gewaltsamen Ansturm, an dem Deutschland sich mal eine gute Scheibe abschneiden sollte.

Zu kurz gedacht!

Ja, Menschen wie dir tun nur die Sicherheitskräfte leid, denken aber keine zwei Sekunden weiter. Natürlich tun mir die SK nicht weniger leid, aber die Flüchtlinge, die soetwas riskieren, tun dies - da kann mir keiner das Gegenteil erzählen- aus purer Verzweiflung und aus Frust trotz ihrer bisherigen Odyssee nicht weiter zu kommen. Abgesehen davon haben wir "Westler" massiven Anteil an dieser Entwicklung,denn wir sind diejenigen die auf der Welt die Zügel in der Hand halten und teilweise armen Ländern ihre eigenen Produkte für teuer Geld wieder zurückverkaufen, oder fremde Produkte erst garnicht auf den Markt lassen. Einmischung in Kriege ,der frühere Kolonialismus und auch Hollywood (so toll es ist einen ihrer Filme zu sehen), tun ihr übriges dazu. Dazu kommt, dass wir kein System haben um Überbevölkerung massiv einzudämmen und Bildung zu fördern. Die verschiedenen Diktatoren müsste man auch effektiv zwingen können...komplizierte Welt.

Beileid

Mein Beileid den im Dienst verletzten Beamten und vielen Dank für ihren Einsatz!

Warum werden von den Medien eigentlich solch offensichtlich gewalttätigen Migranten immer zu Flüchtlingen deklariert? Damit schaden sie jenen friedlichen Flüchtlingen, die tatsächlich auf Hilfe angewiesen sind und schüren unnötig Ressentiments gegen diese Gruppe. Hat nicht erst vor einigen Tagen Herr Gniffke in seinem Rück- und Ausblick mehr Grautöne angemahnt? Vielleicht sollten sich seine Kollegen seinen Beitrag auch einmal zu Gemüte führen...

Und ca. 50 verletzte

Und ca. 50 verletzte marokkanische Sicherheitskräfte.
Diese Leute tun mir herzlich Leid, gute Besserung.
Diese Art Migranten braucht in Europa bestimmt niemand (ausser ein paar unbelehrbaren Traumtänzern) sollen bleiben wo der Pfeffer wächst

17:32 DieBoeseKoenigin und 17:35 privat23

Ich danke für Ihre sehr guten Kommentare!

Der Bergriff Schutzsuchende ....

Der Begriff "Schutzsuchende" irritiert mich hier ebenfalls. Aber immerhin wird mehrheitlich der Begriff Migranten verwendet. Der passt besser.
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Migrationsdruck an den Grenzen der spanischen Exklaven 2017 entwickeln wird und wie die EU-Behörden damit umgehen. Nimmt man die Bevölkerungsentwicklung für Afrika als Maßstab, dann wird es schwierig werden, hier überhaupt humanitäre Lösungen zu finden.

Ceuta-Zaun

so was aber
sonst wird in unseren Medien doch recht kritisch über Zäune berichtet
den welchen der designierte Präsident an der mexikanischen Grenze bauen will
... und bzw. vor allem den in Ungarn
warum hört man da keine kritischen Worte

Tja ... da muß man sich nur

Tja ... da muß man sich nur einmal die diversen "Prophezeiungen" ansehen (Demolition Man, Robocop, usw.) und diese ERNST NEHMEN. Solange wir eine "die Reichen werden reicher"-Politik betreiben, wird dieser Trend zur Gewalt bei Flüchtlingen ansteigen. Und auch die Menge wird nicht weniger werden, so dass irgendwann die Ordnungskräfte vor die Wahl gestellt werden: Schießen oder überrant werden?

Das Problem ist doch, dass es in Afrika unmöglich ist irgendeine Produktion aufzubauen. Es fehlt die Infrastruktur UND der Absatzmarkt wird schon durch Waren europäischer Firmen (made in China) abgedeckt. Nicht ohne Grund hatte die EU das Handelsabkommen mit einigen afrikanischen Staaten so rabiat durchgesetzt. Man will GEWINNE!

http://www.swr.de/report/ruecksichtsloses-abkommen-wie-die-eu-ihre-
wirtschaftlichen-interessen-gegenueber-afrika-durchsetzt/-/id=233454/did=14245872/nid=233454/qzsp1f/

http://www.zeit.de/kultur/2016-07/westafrika-freihandelsabkommen-eu-
fluechtlinge-hafsat-abiola

Ja dann hoffe

das mal endlich das gemacht wird was schon fällig lange ist ,denn es sind keine sogenannten"traumartisierten " Flüchtlinge sondern Verbrecher die vor nichs zurückschrecken,wann endlich wird da härter durchgegriffen und egal wo das man sie wieder dahin zurück bringt ,denn man sieht ja was sie sich rausnehmen. Na bin nur beruhigt das Spanien dies nicht zulässt und auch die Balkanstaaten ihre Routen zu haben ,denn das haben wir ja nicht der Merkelschen Politik zu verdanken,da haben wir das was Europa schon mal am Kahlenberg bei Wien erlebt haben,deswegen muss das alles strenger gehandhabt werden,das nur der reinkommt der odentliche Papiere hat und nicht bis 8 Indentitäten wie der Berliner Attentäter frage mich sowieso wie es sowas geben kann.

Ja dann hoffe

das mal endlich das gemacht wird was schon fällig lange ist ,denn es sind keine sogenannten"traumartisierten " Flüchtlinge sondern Verbrecher die vor nichs zurückschrecken,wann endlich wird da härter durchgegriffen und egal wo das man sie wieder dahin zurück bringt ,denn man sieht ja was sie sich rausnehmen. Na bin nur beruhigt das Spanien dies nicht zulässt und auch die Balkanstaaten ihre Routen zu haben ,denn das haben wir ja nicht der Merkelschen Politik zu verdanken,da haben wir das was Europa schon mal am Kahlenberg bei Wien erlebt haben,deswegen muss das alles strenger gehandhabt werden,das nur der reinkommt der odentliche Papiere hat und nicht bis 8 Indentitäten wie der Berliner Attentäter frage mich sowieso wie es sowas geben kann.

17:32 von DieBoeseKoenigin

wie diese Menschen sich in Europa gebärden würden, fänden sie hier Zutritt...
-
haben sie da irgendwelche Bedenken ?
wenn die Sozialhilfe nicht reicht" das Essen oder die Unterkunft nicht ansprechend genug sein sollte ebnen wie dort, mit Brechstangen ...
und mit Gewalt kommt man durch, hierzulande
statt höflich und freundlich vorsprechen müsste man nur die Türe heftig zuschlagen,
sagte eine Asylbewerber (in einem Interview), schon täte sich was bewegen ...

Ich bin entsetzt....

über die Gewalt dieser Menschen, die versuchen nach Europa zu gelangen. Mein Mitgefühl gilt den verletzten Beamten.

Aber noch viel entsetzter bin ich über die Kommentare hier. Es ist schon ziemlich unmenschlich, mit sicher noch gut gefülltem Bauch, warmer Wohnung und sozialer Absicherung gegen Menschen zu ätzen, die nicht das Glück hatten, als Europäer auf die Welt zu kommen. Womit haben Sie das verdient?

Wie wärs mit einem Minimum an Empathie?

Man muss sich nur mal vorstellen, man ist in einer ausweglosen Situation eingesperrt. Da macht man alles, um rauszukommen. Das bisschen Phantasie fehlt wohl einigen in diesem Forum. So einfach lässt sie das Verhalten von Flüchtlingen nicht wegverurteilen.

wir müssen die grenzsoldaten dazu autorisieren...

...die grenze mit absoluter sicherheit zu schützen und einen illegalen übertritt unmöglich zu machen.

17:35, privat23

>>Zum Glück hat Spanien keine absurden Regelungen wie das "Gute" Deutschland.<<

Am Rathaus von Madrid hängt ein großes Transparent, darauf steht "Refugees Welcome!". Ich habe es letzten Sommer zum ersten Mal gesehen, als ich dort war. Und vor ein paar Tagen sah ich einen Beitrag hier, in dem das Rathaus gezeigt wurde. Das Transparent hängt da immer noch.

Seien Sie bitte nicht so voreilig damit, Spanien für die Internationale der Unmenschlichkeit zu reklamieren.

Wird Ceuta nicht von Marokko beansprucht?

Und gehört nicht zum Zollgebiet der EU?
Ich habe mich früher schon immer gewundert, dass unsere Bundesregierung auf Orban so geschimpft hat, aber nie ein Wort zu dem viel weitreichenderen System in Ceuta geäußert hat.

Wichtiger ist, endlich an die Flüchtlingsursachen heranzugehen. Und die wird über fairen, gerechten Handel auch unseren Geldbeutel treffen oder wie im Fall Syriens nicht einmal etwas kosten, nämlich Sanktionen z.B. gegen Christen aufzuheben.

Spanien zeigt, das es möglich ist seine Grenzen zu schützen

Zusätzlich ist die Ansage erforderlich, dass jeder der es schafft diese Grenze dennoch unerlaubt zu überwinden wieder in das Land seiner Herkunft gebracht wird.
Nur so sind solche Gewaltexzesse künftig zu vermeiden.
Damit wird die "Belohnung" für solche Taten gegen null gesetzt.
Aber offensichtlich ist das nur in Spanien möglich.

von privat 23 17:23

Der beste Kommentar in diesem noch jungen Jahr. MfG Pax Domino

Wer sind wir?

Wir haben vergessen, dass wir alle nur Menschen sind. Dies ist die Grundlage und nicht die Herkunft oder die Hautfarbe.
Wenn wir Menschen von anderen Ländern mit Zäunen und Waffen begegnen, haben wir nicht verstanden, wie Friede möglich ist.
Jeden als kriminell zu sehen, der von Afrika flüchtet (ob wegen Armut oder Krieg), ist sehr engstirnig gedacht. Von uns war vermutlich keiner dabei, als diese afrikanische Menschen über den Zaun wollten. Warum? Weshalb? Wieso? Die Antwort kenne ich nicht, aber hier wird sofort geurteilt und verurteilt und das ist arm!
Zäune ziehen und diese noch höher machen ist keine Lösung! Alle Menschen zu uns einladen auch nicht. Es gibt auch andere Wege diesen Flüchtlingsstrom zu verringern.
Eine Gesellschaft schützt man durch Regeln und Gesetze. Diese müssen geändert werden zum Schutz aller Menschen. Wir müssen nicht nur uns schützen hinter dem Zaun, sondern auch jene vor dem Zaun.
Es ist möglich, aber der Mensch will es nicht,
weder hier, noch dort!

17:30 von ophorus, Sie haben

17:30 von ophorus, Sie haben eine sehr eigenwillige Einstellung zu diesem Thema.
Wozu brauchen wir eigentlich dann noch ein eigenes Staatsgebiet welches den eigenen Herrschaftsbereich durch die Grenzen zu anderen Staaten kenntlich macht, einen räumlichen Geltungsbereich bestimmter Rechtsnormen?
Die Reg. in den Herkunftsländern tragen zuerst die Verantwortung für ihre Bürger, nicht wir.
"Die EU u. die Mitgliedsstaaten müssen die Fähigkeit wiedererlangen, zu entscheiden, wer, wann u. wie die Grenzen überschreitet".Donald Tusk
Sind es nicht überwiegend junge Männer die ihre Länder verlassen, die illegal auch Grenzen mit Gewalt überschreiten? Zustimmung dazu führt ins Chaos, weicht jgl. Rechtsnormen auf. Die Ursachen müssen in den Herkunftsländern gelöst werden, sonst wird es die Migrantenströme immer geben u. nur die Starken haben die Chance sich ein besseres Leben aussuchen zu können, wollen Sie das? Wer will Mauern, doch zum eigenen Schutz sind sie manchmal erforderlich, leider.

Wird immer heftiger

mit Asyl hat das aber nichts mehr zu tun, das ist Gewalt pur.

Auch in Deutschland müssen wohl einige Gesetze auf den Prüfstand, wenn lese das sich gestern auch wieder große Gruppen versammelt haben aus bestimmten Staaten.
Und nur die Polizei weiteres verhindert hat und aus der gleichen Richtung sind, dann kann irgend etwas nicht mehr stimmen.
Noch vor 2 Jahren mussten Feiern nicht derartig geschützt werden, der Staat ist nun langsam mal dran etwas zu tun.

Gruß

17:32, Druide

>>Ich hoffe doch, daß die beiden Verletzten in ein marokkanisches Krankenhaus gebracht wurden,
oder gleich nach der Behandlung den marrokanischen Behörden ausgeliefert werden.<<

Handelt es sich denn um Marokkaner?

17:32, ophorus

>>Ich
fühle mich unsicherer denn je- denn irgendwann werden WIR hier, zu unserer "Sicherheit", nicht mehr AUSreisen dürfen.<<

Das ist das Vertrackte an Grenzen: sie funktionieren nicht nur in eine Richtung.

Das wollen aber diejenigen, die meinen, Grenzen würden unsere Freiheit schützen, nicht wahrhaben.

@ Daniel C. :

"Viva la guardia civil!"

Stimme voll zu!

Ich lese immer "Flüchtlinge"

Ich lese immer "Flüchtlinge" sind das nicht kriminelle Grenzverletzer?

Heuchelei

Warum versuchen die Leute, gewaltsam die Grenze zu überqueren? Weil Aussicht auf Asyl besteht. Selbst wenn der Antrag abgelehnt wird, kann man vielleicht geduldet werden. Entweder soll jeder zumindest die Chance haben, einen Asylantrag zu stellen, dann lässt man die Leute herein oder es gibt die Möglichkeit, den Antrag im Ausland zu stellen. Oder man soll das Recht auf Asyl, zumindest in der jetzigen Form, abschaffen. Im Moment ist es so, dass nur derjenige, der illegal einreist, einen Antrag stellen kann.

Sieht keiner diese Heuchelei? Wenn man versucht, die Grenze zu überqueren, wird man daran gehindert, vielleicht wird sogar scharf geschossen. Schafft man es doch, verbessert sich die Lage schlagartig.

um 17:35 von privat23

"Da soll noch einer sagen, Zäune halten diese "traumatisierten Schutzsuchenden" nicht auf. Offensichtlich schon. Sie sollten nur noch Höher sein."
Unbedingt, mindestens 30 Meter hoch, fünf Lagen, gestaffelt. Eventuell liegen auch noch einige Selbstschussanlagen aus DDR-Zeiten herum, zur Sicherheit, man weiss ja nie. Und dann kommt Trump auf Staatsbesuch und findet es amazing und great und smart.

17:35, privat23

>>Da soll noch einer sagen, Zäune halten diese "traumatisierten Schutzsuchenden" nicht auf. Offensichtlich schon. Sie sollten nur noch Höher sein.<<

Man kann den Zaun auf dem Bild ja gut sehen. Wirklich ein Prachtstück. So was brauchen wir um ganz Europa herum. Natürlich nützt der beste Zaun nichts, wenn er nicht bewacht wird, aber das schafft Arbeitsplätze. Kostet natürlich Geld, aber das haben wir ja. Deswegen wollen die Leute doch alle zu uns.

Unsere Strände, die Europa im Süden, Westen und Norden umgeben, können wir dann zwar nicht mehr so richtig nutzen, aber kleine Opfer muss man eben bringen...

Europa braucht die Willkommenskultur

Die Vorgänge in Ceute zeigen auf, worauf sich Europa in den nächsten Jahren einzustellen hat.

Der Wunsch der Bundeskanzlerin und einer sehr breiten Schicht der Deutschen Bevölkerung, noch mehr Flüchtlinge und noch mehr Migranten aufzunehmen ist bedenklich.

Die Meisterung der Flüchtlingskrise ist der größte Fehler der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Die Leute, die sich anmaßen, für ganz Deutschland eine Willkommenskultur zu proklamieren, und andersdenkende als "Nazis, Populisten, Fremdenhasser" bezeichnen, sind sich gar nicht darüber bewusst, welche Kraft und welcher Druck sich hinter dem Flüchtlings- und Migrantenstrom verbirgt.

Wenn Europa und Deutschland weiterhin ihre Türen und Tore offen halten, dann gibt es hier Mord- und Totschlag.

Das ist keine "populistische Diagnose", sondern das ist die Erfahrung, die wir in Europa bereits gemacht haben, als Nationalisten und Patrioten Asylantenheime in Brand steckten.

Egal, wer der Bösewicht sein wird,- auf Dauer geht es nicht gut.

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Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

19:09, Freiherr von Eggburg

>>Wenn Europa und Deutschland weiterhin ihre Türen und Tore offen halten, dann gibt es hier Mord- und Totschlag.<<

Schauen Sie sich bitte das Bild von dem Zaun um die Enklave Ceuta an.

Das nennen Sie "Türen und Tore offenhalten"?

Dann möchte ich nicht wissen, wie Sie sich eine geschlossene Grenze vorstellen.

Freiherr von Eggburg

Rechtspopulismus wirft man bestimmten Leuten zurecht vor.
Ihre Argumentation ist nicht hinnehmbar. Sie verwenden als Argument gegen die Willkommenskultur für Flüchtlinge und gegen Zuwanderung , dass Nationalisten und Patrioten Straftaten gegen Asylheime verüben. Ich führe die Form dieser Argumentation mal fort.

Hätten wir niemals Gastarbeiter aus der Türkei zu uns gelassen, hätte der NSU niemals Türken umgebracht. Hätten wir nicht irgendwann Juden in das Land gelassen, hätten die Nazis den Holocaust nicht begangen.

"Egal wer der Bösewicht sein wird - auf die Dauer geht es nicht gut."

Die Schlussfolgerung ist gefährlich, da Sie daraus ableiten, keine Flüchtlinge und Migranten mehr aufzunehmen. Sie wenden sich damit gegen die Opfer rechter Gewalt anstatt dazu aufzurufen gegen nationalistische Straftäter vorzugehen. Nicht Merkel ist verantwortlich für nationalistische Gewalt. Aufrechte Demokrat wenden sich gegen rechte Gewalt und die Justiz muss diese Leute konsequent bestrafen.

@17:32 von ophorus - Unsicherheit

"Ich fühle mich unsicherer denn je" -> Hier geht es um die Stümung eines Grenzzauns - in Afrika. Weshalb sollten sie sich deshalb "unsicherer fühlen denn je"?

"...denn irgenwann werden WIR hier, zu unserer "Sicherheit", nicht mehr AUSreisen dürfen." -> Das halte ich für sehr abwegig. Ausreisen geht immer. Wer sollte sie daran hindern?

@18:49 von wenigfahrer - neue Gesetze?

"Auch in Deutschland müssen wohl einige Gesetze auf den Prüfstand..." -> und welche sollten das sein?
.
"... Und nur die Polizei weiteres verhindert hat und aus der gleichen Richtung sind, dann kann irgend etwas nicht mehr stimmen." -> Das sehe ich anders. Vielmehr sehe ich darin ein Zeichen, dass unsere Gesetze funktionieren. Ich finde, wir brauchen keine neuen Gesetze, man muss sie nur anwenden.
.
"Noch vor 2 Jahren mussten Feiern nicht derartig geschützt werden, der Staat ist nun langsam mal dran etwas zu tun." -> Sie sagen nur, dass sich was ändern muss, machen Sie doch mal konstruktive Vorschläge.

17:32 von ophorus

//fühle mich unsicherer denn je- denn irgendwann werden WIR hier, zu unserer "Sicherheit", nicht mehr AUSreisen dürfen.//
Re schwachsinn Grenzkontrolle bedeutet nicht, dass sie nicht mehr ein und Ausreisen dürfen.Aber die Sicherheit wäre höher und müssen sich auch nicht mehr unsicherer fühlen.

Bei vielen der Kommentare wird mir schlecht.

Mir wird übel, wenn ich solche Kommentare lesen. Gibt es hier wirklich so viele besorgte Bürger???

Was mich erschreckt und betroffen macht, ist die Gewalt, mit der manche versuchen, nach Europa zu kommen. Wie schlecht muss es ihnen gehen, wenn sie zu solchen Methoden greifen? Darüber sollte man nachdenken. Nicht über unsere "Leitkultur", die "verwässert" wird. (Hier beliebigen weiteren rechtspopulistischen Blödsinn einsetzen.)

"Wenn Europa und Deutschland weiterhin ihre Türen und Tore offen halten, dann gibt es hier Mord- und Totschlag.

Das ist keine "populistische Diagnose", sondern das ist die Erfahrung, die wir in Europa bereits gemacht haben, als Nationalisten und Patrioten Asylantenheime in Brand steckten."

Wieso soll es hier Mord und Totschlag geben, wenn die Migration in dem Rahmen anhält wie wir sie in den letzten Jahfrzehnten hatten. Da ihnen ja ausgerechnet rechte Gewalttäter als Beispiel dienen: Die schlagen zu, egal ob wir neue Migranten haben oder nicht: gegen Migranten, Homosexuelle, Linke, Juden, Nichtsesshafte, Behinderte etc.

Diese Leute, die anmaßend meinen, sie seien das Volk, bekommt man nicht dadurch in den Griff, das man ihnen gibt was sie wollen.

Rechte Gewalttäter wollen keine freie humanistische Gesellschaft, die Menschen unabhängig von Religion Herkunft oder Hautfarbe achtet. Wenn wir unsere Gesellschaft verteidigen, bleiben sie Gegner, um die sich die Justiz kümmern muss.

22:57, tias

>>17:32 von ophorus
//fühle mich unsicherer denn je- denn irgendwann werden WIR hier, zu unserer "Sicherheit", nicht mehr AUSreisen dürfen.//
Re schwachsinn Grenzkontrolle bedeutet nicht, dass sie nicht mehr ein und Ausreisen dürfen.Aber die Sicherheit wäre höher und müssen sich auch nicht mehr unsicherer fühlen.<<

Effektiv in dem Sinne, daß man weiß, wer ins Land kommt, wäre einzig eine Grenze nach Vorbild der ehemaligen innerdeutschen.

Können Sie sich an die noch erinnern?

"denn es sind keine sogenannten"traumartisierten " Flüchtlinge sondern Verbrecher die vor nichs zurückschrecken,wann endlich wird da härter durchgegriffen und egal wo das man sie wieder dahin zurück bringt ,denn man sieht ja was sie sich rausnehmen."

Das sind keine Verbrecher, sondern verzweifelte Menschen, die nach langer Odysee an der Grenze zu Europa stehen und nicht mehr weiter wissen. Seien Sie froh, dass Sie in der EU auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Was meinen Sie, was Flüchtlinge aus dem dritten Reich an einer Grenze nicht alles getan hätten, um das Leben zu retten. Viele sind illegal in andere Länder geflüchtet.

@NutzerW, 17:57

"[...] Abgesehen davon haben wir "Westler" massiven Anteil an dieser Entwicklung,denn wir sind diejenigen die auf der Welt die Zügel in der Hand halten und teilweise armen Ländern ihre eigenen Produkte für teuer Geld wieder zurückverkaufen, oder fremde Produkte erst garnicht auf den Markt lassen. Einmischung in Kriege ,der frühere Kolonialismus und auch Hollywood (so toll es ist einen ihrer Filme zu sehen), tun ihr übriges dazu. Dazu kommt, dass wir kein System haben um Überbevölkerung massiv einzudämmen und Bildung zu fördern. Die verschiedenen Diktatoren müsste man auch effektiv zwingen können...komplizierte Welt."

Ich stimme Ihnen absolut zu. Es ist nicht so einfach. Ein Teil unseres Wohlstands und der Art, wie wir in Europa ihn erreichen, ist Ursache dafür, warum Menschen aus Afrika nach Europa wollen.
Wenn wir daran etwas ändern würden, auch um den Preis, nicht mehr ganz so leicht reicher zu werden, wäre uns geholfen - mehr als mit Investitionen in Zäune und Schießanlagen.

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