Kommentare

Zu 14:35 von sidi - Wirkungen und Nebenwirkungen

"..immer mehr Autos immer mehr Schadstoffe in der Luft,..

Das wird so verbreitet, z.B. von fragwürdigen Quellen wie der DUH.
Die Luft war früher nicht besser. Smog gab es schon früher bei solchen Wetterlagen. Mit VW und Diesel wird aktuell die Mainstreamwelle mit Halbwahrheiten und Verdrehungen zum Tsunami aufgeblasen.

Die Wahrheit ist, dass sich die Luftqualität verbessert hat. Man kann Städte nicht mit Fahrradkuriere versorgen. Das Auto ist für viele das einzige Mittel um dort zum Arbeitsplatz zu kommen usw..

Wissenschaftler haben festgestellt, dass diese Wetterlagen sogar Vorteile haben. Sie bremsen auf zwei Arten den Klimawandel. Die winzigen Teilchen in der Luft streuen das Sonnenlicht, so dass es von allen Seiten auf die Blätter fällt. Dadurch können die Pflanzen mehr Kohlendioxid aufnehmen, wie ein Forscherteam im Fachjournal "Nature" berichtete. Die zunehmende Luftreinheit hat einen messbaren Anteil am Klimawandel. Mehr Luftreinheit= mehr Klimawandel.

..dann mit dem Auto zur Silvester- und Neujahrsparty

Immerhin: An diesem Wochenende will die Stadt Madrid den Verkehr nicht einschränken, sodass man auch mit dem Auto zu seiner Silvester- und Neujahrsparty kommt.

Was für ein Irrsinn. In Spanien so wie hier, der gesamten EU und dem Rest der Welt.
Laut Bundesumweltamt jagen die Deutschen zwischen 100 und 200 Millionen Euro zum Jahreswechsel in die Luft. Dabei werden rund 4.000 Tonnen Feinstaub (PM10) frei gesetzt, diese Menge entspricht in etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge...

Ein Großteil davon wohl in den Städten. Zahlreiche Verletzungen und einige Schäden durch Brand werden in Kauf genommen.

... und dann will man Diesel-PKW mit wirksamen Partikelfiltern aus den Städten verbannen.

Unglaublich, Deutschland, Spanien, ... EU ... im Feinstaub-Paradoxon.
Sündigen im Exzess und dann wieder Ablasshandel, das geht vielleicht in mancher Kirche, bei Klima und Umwelt funktioniert das nicht.

Fachjournal "Nature"

Fachjournal "Nature" berichtet:
Mehr Luftreinheit= mehr Klimawandel.
Was trinken die morgens...............

Zu 16:33 von ichhabkeinen -Anerkannte Wissenschaftler!

Fachjournal "Nature" berichtet:
Mehr Luftreinheit= mehr Klimawandel.
Was trinken die morgens...............

Ideologische Vereine haben nicht die Wahrheit gepachtet, eher das Gegenteil.
Besser ist es, sich dort nicht einseitig zu informieren. Man kommt sonst evtl. zu solchen "Fragen".

Das sind anerkannte Wissenschaftler, deren Ergebnisse nachvollziehbar sind. Es sind keine Trinker!
z.B.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR):

http://www.dlr.de/dlr/mobil/desktopdefault.aspx/tabid-10527/921_read-19447/

oder

http://www.kaltesonne.de/
dlr-verdopplung-des-co2-gehalts-in-der-atmosphare-verstarkt-photosynthese-um-ein-drittel/

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich hat schon vor einigen Jahren festgestellt, dass wenn alle Strahlungseffekte eingerechnet werden, von 1960 bis 1999 rund zehn Prozent mehr Kohlenstoff von Landpflanzen gebunden wurde.

Es geht nicht um den Feinstaub

Bitte den Artikel richtig lesen. Die Fahrverbote wurden aufgrund der Überschreitung der Grenzwerte für Stickoxide (NOx), nicht etwa Feinstaub (PM10), erlassen.

NOx entstehen hauptsächlich bei der Verbrennung von Diesel in allen Downsizing-Motoren, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind, und das zuhauf. Da es sehr teuer und auch wegen der hohen zusätzlichen Masse und des erhöhten Aufwands nachteilig ist, eine funktionierende Abgasnachbehandlung in PKW einzubauen, wurde und wird noch immer getrickst, und zwar seitens aller Hersteller. Das gabs sogar schon 2004 bei Bussen und LKW, die sind eben jetzt teurer und schwerer, dafür sauber. Die Fahrverbote sind demnach die Quittung dafür, dass der Dieselmotor für das Privatauto derart über den Klee gelobt und verkauft wurde.

Zur Verbesserung sollte der Verkehr möglichst auf andere Träger (Umweltverbund) verlagert und der Rest elektrifiziert werden. Mit Fahrradkurieren kann man vielleicht nicht alles, aber doch einiges reißen.

Da sollten Sie aber Ihre

Da sollten Sie aber Ihre eigens verlinkten Artikel besser verstehen. Sicherlich mag es stimmen, dass die Photosynthese ansteigt (+1/3 bei verdopplung der CO2-Konzentration), aber diese simple Rechnung zeigt doch schon, dass hieraus kein einziger Vorteil erwächst. Der Effekt wirkt sich doch nur auf die Mehrproduktion aus und bremst diese lediglich etwas ein, kehrt sie aber nicht um.

Das ist, als würde ich einen Kredit zu 10% Zinsen aufnehmen mit dem Argument, ich würde auf das Geld ja 2% Habenszinsen erhalten. Mag ansich stimmen, man zahlt am End aber dennoch mehr drauf als man bekommt.

In der anderen Richtung liegt doch das Problem. Ohne dieses Phänomen zu bedenken wird aus der geplanten Reduktion von X Tonnen nur noch 3/4*X Tonnen und die Pläne die man verfolgt können unmöglich aufgehen, ohne dass am Ende einer versteht, warum. Für die Kritiker ist das dann natürlich ein gefundenes Fressen und Anlass genug, so weiter zu machen wie bisher.

Zu 17:14 von sletrabf - es geht um Feinstaub und NOx

... Mit Fahrradkurieren kann man vielleicht nicht alles, aber doch einiges reißen.

Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Zuerst sind Fahrzeuge (ÖNV-Busse, Lieferverkehr), die sich ständig in der Stadt bewegen umzustellen.
Fahrverbote machen keinen Sinn, z.B. wenn ein sparsamer Münchner Diesel-BMW-1er-Fahrer einmal einen Besuch in Stuttgart machen will und dann ausgesperrt wird. Es gibt Benziner, und Quellen die weit problematischer für das Klima sind, auch vor Ort.

Der Autor schreibt hier von Smog:
Wegen der Smogbelastung dürfen nur Fahrzeuge mit ungeraden Kennzeichen ins Zentrum von Madrid fahren.

In Stuttgarter Tal geht es vorrangig um die Feinstaubbelastung bei solchen Wetterlagen.

Es ist grundsätzlich falsch, dass die "Luft" in der Vergangenheit besser war. Das gilt auch für Stickstoffoxid und es wird ständig besser! Nachweis hier:

http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/
dateien/2_abb_stickstoffoxid-emi_2016-06-20.pdf

Zu 18:08 von Dogma - Fakten!

..... Der Effekt wirkt sich doch nur auf die Mehrproduktion aus und bremst diese lediglich etwas ein, kehrt sie aber nicht um."

@Dogma, es gibt keine "Mehrproduktion", das Gegenteil ist der Fall. Siehe nochmal Link zum Umweltbundesamt:

http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/
dateien/2_abb_stickstoffoxid-emi_2016-06-20.pdf

Ich bleibe dabei, solche Fahrverbote bleiben mehr als paradox, wenn zu lesen ist, dass zum Jahreswechsel mit dem Auto zur Silvesterknallerei gefahren werden kann. Egal ob die Luft mit Feinstaub oder Stickstoffoxid belastet wird. Ich empfehle sich die Messergebnisse Anfang Neujahr z.B. in Stuttgart und Umgebung anzusehen:

http://mnz.lubw.baden-wuerttemberg.de/messwerte/aktuell/regD9NO2.htm

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